03 March 2015

Feuer und Eis - Partnach Klamm

Der IS-Terror dokumentiert in Bildern und Videos seine gnadenlose Grausamkeit. Krieg ist ein Mordsgeschäft mit Bomben, Granaten, Panzern, Maschinengewehren und -pistolen. Religiotisch verhetzte Verbrecher gefährden den Frieden in Europa.  Klerikal-, links- oder rechts-faschistische Fanatiker verfallen ihrer Mordlust. Epidemischer Irrsinn ist Realität und keine Verschwörungstheorie übersensibilisierter Intellektueller.


Man wünscht sich eine eiskalte Antwort auf brennende Grausamkeit! Ein Video erschüttert die digitale Welt, das die Verbrennung eines Menschen in einem Käfig zeigt. "Sakrale Sprechgesänge" begleiten die Schreie des Sterbenden. Man wünscht sich eine eiskalte Antwort. Das Mittelalter der Hexenprozesse mit technischen Mitteln unserer Zeit wiederholt sich. Die emotionale Pest gefühlsloser Mörder verbreitet sich unaufhaltsam. Auf eine eiskalte Antwort wartet man - bislang vergebens.


Wirtschaft und Politik wollen weder auf Absatzmärkte noch auf Arbeitskräfte verzichten. Klerikal-Faschistoide Kanzel-Prediger fordern hohe Geburtenraten ein. So mehrt sich die Zahl ihrer kniefälligen Köpfe. Mordgeile Männer kämpfen um Macht und Einfluß.


Man wünscht sich eine eiskalte Antwort, wie sie Atatürk gegeben hat. Es wäre zumindest wünschenswert, dass die Prediger in unserer Landessprache ihre Sermone liefern. Ein arabischer Freitags-Prediger aus den Emiraten, scharf sunnitisch konditioniert, der mittelalterliche Wertvorstellungen der Scharia hierzulande zementiert, ist unerträglich. Doch wie wird das Wählerpotential von Millionen Koran-Konditionierter umschmeichelt?

Der Polit-Profi warnt vor "sprachpolizeilicher Kontrolle" der gefährlichen Hetz- und Haß-Prediger. Die Sicherheitsdienste warnen die Bevölkerung vor potentiellen Anschlägen. Die Karneval-Freunde müssen in Braunschweig ihren lange vorbereiteten Umzug absagen. Sicherheitskräfte müssen in Bremen Marktplatz, jüdische Gemeindezentren und das Rathaus schützen. Man wünscht sich eine eiskalte Antwort, statt mit knopfäugigen Plüschbären eine Friedensideologie von Multikulti  zu erträumen.
Da träumt sich die Facebook-Gemeinde "The idealist" in eine "Heile, Heile Gänschen-Welt", derweil Krieg in den Städten droht. Unausweichliche Schocks bringen "Gesund-Beter" und idealistische Illusionisten auf den blutigen Boden zurück.


Statt eiskalter Antworten erhitzt sich der Kalte Krieg. Wie immer geht es um Rohstoffe, Absatzmärkte und Arbeitskräfte.


Der Zangengriff:  Ein Zweifronten-Krieg von Ost und West bedroht den Frieden im Land, in Deutschland. An das Pulverfass Nahost hat der Irak-Krieg die Lunte gelegt. Bomben beschleunigen den Brand. Der militärisch-industrielle Komplex steigert das Bruttosozialprodukt. Krieg steigert den Bedarf an schwerem Gerät, das der Kampf verbrennt und verbraucht. Wo Blut strömt, fließen Dollars.

Der Putinator reitet den weißen Hai. Derweil weitet Friedensnobelpreisträger Obama Markt-, Macht- und Militärbefugnisse aus. Für einen russischer Erstschlag ist Deutschland prädestiniert. Denn unser Land beherbergt die US-Infrastruktur von NSA-Abhörmaßnahmen bis zu Massenvernichtungswaffen. Schöne Sätze versickern macht- und kraftlos im digitalen Sandkasten:
Kriegstreiber, die üblichen Kriegstreiber, nicht mehr und nichts anderes als Kriegstreiber!
        Amerika, mit seinem "Putzerfisch" England, basteln weiter an Kriegsvorbereitungen. Ausgerechnet der größte Kriegstreiber der Welt "warnt" vor Aggressionen Russlands. Ob Russland, China, Iran, Syrien .... überall gibt sich Amerika als der Hegemon, der niemanden neben sich duldet und seine Interessen auch mit Krieg durchzusetzen gedenkt.
        Krieg ist für Amerika nur ein 'normales' Mittel der Politik. Man höre sich nur die Wortwahl und Tonlage der US-Administration an: aggressiv, anmassend, offensiv, provokativ eben wie immer.
        Die NATO ist längst als williger Erfüllungsgehilfe dieser Kriegs-Politik degeneriert und wird zu gegebener Zeit eingesetzt. Die NATO "Partner" sind nur noch willenlose Marionetten, die jederzeit instrumentalisiert werden können. Ein sogenannter "Beistandsfall" kann jederzeit kreiert oder provoziert werden. Keine Probleme, wie das Beispiel Syrien zeigt. Steht die Türkei als nächster Kriegsschauplatz auf dem Programm? Wer in Frieden leben will, dem wird Angst und Bange, wenn man die Kanzlerin und andere deutsche Spitzenpolitiker hört. Die bezeichnen weiterhin unterwürfig Amerika (von dem sie ausspioniert und als dümmlicher Vasall behandelt werden) als "Freunde", bis es knallt?
        Der amerikanische Krieg in Afghanistan hat Deutschland Menschenleben und Milliarden gekostet. Der nächste Krieg wird wesentlich teurer.

Man wünscht sich eine eiskalte Antwort der Mächtigen. Stattdessen hofieren brave Biedermänner die Dollar druckenden Brandstifter. Noch genießt die Zivilgesellschaft die Annehmlichkeiten industrieller Produktion hochwertiger Konsumgüter, die Seinsvorsorge wie an Daten, Strom, Wasser, Nahrung sowie der Gesundheitsindustrie.

Bei zuspitzender Krise lässt sich die Produktion auf militärische Rüstungsgüter umstellen. Schwerter zu Plugscharen und umgekehrt. Statt Maschinen auf Pickups zu verladen, montiert die Rüstungsschmiede Maschinengewehre auf die Ladefläche. Die Fertilitätsrate bläht sich auf zur Jugendblase. Diese Jungmänner kämpfen um Macht und Position auf blutigen Wegen in irrsinnige Kriege. Satire, Klamouk, flammende Leserbriefe und Blog-Beiträge ändern nichts. Nichts, aber auch nichts ändert den Gang der Ereignisse.


Man wünscht sich eine eiskalte Antwort. Stattdessen profitiert Multikulti-Merkel weiter von einer  schlaftrunkenen Gefolgschaft. Marktmächtige Lobbyisten propagieren ihre Ziele mittels medialer Hirnwäsche.


Schneeflocken treiben durch die eisige Schlucht. Man wünscht sich auf die Ereignisse der Zeit eine eiskalte Antwort. Stattdessen hört man kaum mehr als heulende Hetze in diffamierenden Diskussionen. Wer in seiner Weltsicht vom leitmedialen Mainstream abweicht, den diffamiert der mediale Mob als Verschwörungstheoretiker, Haßblogger, Nazi oder Rechts/Links-Populist oder Haßprediger.



Es sieht nach einem militärisch-industriellen-wirtschaftlichen Kalkül aus: Nachdem Kriege und Bürgerkriege den Nahen und Mittleren Osten destabilisert haben, beginnt nun das Gleiche in Europa. Das Kernland Deutschland steht im Brennpunkt eventueller Krisen-, Kampf- oder gar Kriegs-Szenarien. Mobilisierte Massen der Straße erfüllen das Kalkül der Macht: Gegeneinander, nie miteinander! Tragisches Trauerspiel!
Todesschwadronen verfolgen Stimmen der Vernunft, bringen scharfzüngige Redner, Autoren, Blogger zum Schweigen. Gleich Stein- und Schuttlawinen hämmert dröge Dummheit zarte Gewächse zum Licht der Freiheit platt. Man wünscht sich eine eiskalte Antwort auf geschwätzige Dummdreistigkeit. Man wünscht vergebens.


Wer unerwünschte Fragen stellt, den langweilen ohnmächtige Argumente oder Anschuldigungen.


Des Volkes gesteuerte Stimme brüllt in gesteuerten Aufmärschen. Meinungshuren an den Marionettenfäden der Wirtschaftsmächtigen hämmern mediale Kampfpropaganda den BILD-Verblödeten ins Hirn. ZEIT, SPIEGEL und andere steigern das Niveau von Vor- zur Hauptschule. Man wünscht sich eine eiskalte Antwort gegen die fauligen Winde aus dem Gedärm der Macht. Man wünscht weitgehend vergebens.


Bestenfalls kühlt man sich runter auf eisige Gleichgültigkeit. Man sieht gelangweilt bis angeödet zu, wie Links-, Rechts-, Klerikal-Faschisten gegeneinander marschieren, sich im Terrorkampf massakrieren, und bleibt besser eiskalt und unbeteiligt.


Ebenso ödet pastorales Prälatenparlando. Kakophonischer Kanzel-Klamauk balzt bräsig betulich. Doch stetig steigt die Spannung und krampft von Kampf zu Krieg. Man wünscht sich eiskalte Antwort. Vergeblich.


Stattdessen gaukeln Kardinal-Kappen-Clowns in theatralischen Kostümen von friedenswerter Nachhaltigkeit. Champagnerkelche klirren gegeneinander. Prost auf den Minimalkonsens des kleinsten gemeinsamen Vielfachen. Sprech- wie Seifenblasen plakatieren die schwarz-rote-grüne NULL-Linie und platzen. Aus der Traum.



Fakten schreddern die Fantasie polit-klerikaler Kuttenträger. Ob Bibel, Talmud oder Koran - die faselnden Vertreter der Buchreligionen brennen Gegner ihrer irren Ideologie auf den letzten Scheiterhaufen. Durch die Asche der Märtyrer brechen Blumen der Erkenntnis, der Freiheit und der Vernunft.






Die Schwarmintelligenz in sozialen Medien steuert mit Fantasie und Frohsinn zu neuer Freiheit. Lächerlichkeit rüttelt und reißt schlußendlich die verketteten Netze der Gier-, Geiz-, Gewalt-, Genuss-Gesellschafter.



"Maria, statt Sharia", sprüchelt die Pegida. Irgendwann scheint Licht am Ende des Tunnels, irgendwer zahlt die Zeche.



Die Absurditäten irrsinniger Zumutungen erinnern an das Lied von der Moldau.








Es wären genug Informationen zur Hand, den Blick für das Kommende zu schärfen. Doch es ist einfacher wie in wohliger Zuckerwatte versponnen, auf den Schock zu warten. Der bringt die Verhältnisse zum Tanzen! Eine eiskalte Antwort bleibt nicht aus.


Das Licht kehrt wieder am Ende der Schlucht, Frühling folgt Winter. Sprüche wie von Karl Valentin überdauern das Scharmützeln. Wenn der Tod reiche Ernte einfährt im Irren und Wirren von Krise zu Krieg, auch die Zeit geht zu Ende. 


Der siebte Bagida-Spaziergang verläuft sich in München: Es werden jedes Mal weniger, doch die Antwort der wenigen Menschen hat die mediale Polit-Maschine kalt erwischt.


Schmutziger Schnee schmilzt. Dauerregen senkt sich auf's Gemüt. Wieso soll die Polit-Pest mir mehr und mehr meine Gedanken vergiften? Nichts ändert sich mit mir, nichts ändert sich ohne mich. Was bleibt? Gleichgültigkeit. Abwarten. Angriff ist Programm. Programm ist Angriff. Dann boxt der Papst. Noch drehen die Gesundbeter ihre Gebetsmühlen. Todenhöfer zitiert Bibel, die wie Talmud oder Koran Gewaltorgien feiern.


Sex and Crime. Die Brüste der Schönen kontrastieren zur Schlachtung. Todenhöfer will mit mörderischen Passagen aus dem Alten Testament den Koran rein waschen.
        NUMERI 31,14-17: Mose geriet in Zorn: Warum habt ihr alle Frauen am Leben gelassen? Nun bringt alle männlichen Kinder um und ebenso alle Frauen, die schon mit einem Mann geschlafen haben.
JOSUA 6,17/21: Die Stadt Jericho, mit allem, was in ihr ist, soll zu Ehren Gottes dem Untergang geweiht sein... Mit scharfem Schwert weihten sie alles dem Untergang. Männer, Frauen, Kinder, Greise, Rinder, Schafe und Esel.
2. BUCH KÖNIGE 15,16: Menachem eroberte Tifach. Er tötete alle Bewohner der Stadt und ließ ihren schwangeren Frauen den Leib aufschlitzen.
2. BUCH KÖNIGE 6,25/28f: Hungersnot im belagerten Samaria. Eine Frau sagte zum König: Diese Frau hat von mir verlangt: Gib deinen Sohn her, damit wir ihn heute aufessen. Meinen Sohn werden wir morgen verzehren. So haben wir meinen Sohn gekocht und aufgegessen.
JOEL 4,9f: Ruft den Heiligen Krieg aus! Schmiedet Schwerter aus euren Pflugscharen und Lanzen aus euren Winzermessern!
EXODUS 32, 27f: Mose sagte zu ihnen: Zieht durch das Lager von Tor zu Tor. Jeder erschlage seinen Bruder, seinen Freund, seinen Nächsten. Vom Volk fielen an jenem Tag gegen dreitausend Mann.
LEVITIKUS 24,16: Wer den Namen des Herrn schmäht, wird mit dem Tod bestraft. Die ganze Gemeinde soll ihn steinigen.
DEUTERONOMIUM 17, 2f/5: Wenn in deiner Mitte jemand anderen Göttern dient, sollst du ihn zum Stadttor führen und steinigen.
NUMERI 15, 32/35f: In der Wüste entdeckten sie einen, der am Sabbat Holz sammelte. Gott sprach zu Mose: Der Mann ist mit dem Tod zu bestrafen. Da führte die ganze Gemeinde den Mann vor das Lager hinaus und steinigte ihn zu Tode.
NUMERI 25,1/4: Als sich Israel in Schittim aufhielt, begann das Volk mit den Moabitterinnen Unzucht zu treiben. Da sprach Gott zu Mose: Nimm alle Anführer des Volkes und spieße sie im Angesicht der Sonne auf Pfähle.
DEUTERONOMIUM 21,18-21: Wenn ein Mann einen widerspenstigen Sohn hat, der nicht auf die Stimme seines Vaters und seiner Mutter hört, sollen sie ihn packen und den Ältesten der Stadt sagen: Unser Sohn ist störrisch und widerspenstig, er ist ein Verschwender und Trinker. Dann sollen alle Männer der Stadt ihn steinigen. Du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen.
DEUTERONOMIUM 22,23f: Wenn ein unberührtes Mädchen verlobt ist und ein anderer Man sich mit ihr hinlegt, dann sollt ihr beide zum Stadttor führen und sie steinigen. Das Mädchen, weil es nicht um Hilfe geschrien hat, und den Mann, weil er sich die Frau eines anderen gefügig gemacht hat. Du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen.
1. BUCH SAMUEL18, 27: David erschlug zweihundert von den Philistern, brachte die 'Vorhäute' zu König Saul, legte sie vollzählig vor ihm hin, um sein Schwiegersohn zu werden. Und Saul gab ihm seine Tochter Michal zur Frau.

Gerade nach diesen Handlungsweisungen richteten sich die Christen. Jahrhunderte lang, gegen die eigenen Brüder und Schwestern wie gegen andere Sektierer.  Immerhin findet sich in der Kommentarflut zu Todenhöfers Bibelfundstellen ein lohnender Link zu Neues aus der Anstalt.

Max Uthoff liest aus der Bibel | Die Anstalt 3. Februar 2015

Lesungen aus Talmud und Koran demnächst dann in hebräisch und arabisch. Aber Vorsicht: Diese Texte enthalten Darstellungen extremer Gewalt und sind für Jugendliche nicht geeignet!







Herr Hein, Organisator und Referent des Kongresses „Krieg um die Köpfe“ meint auf den Nachdenkseiten:

Tatsächlich geht es um die Rolle Deutschlands in der Welt, um seine ökonomischen und politischen Interessen und letztlich um die Hegemonie des Westens. Es handelt sich um einen Tabubruch in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Wenn es in Deutschland eine Lehre aus dem Zweiten Weltkrieg gegeben hat, dann die, dass Krieg kein Mittel der Politik mehr sein darf. Von Deutschland „müsse Frieden ausgehen“, hatte noch Willy Brandt gesagt.
Der Schwerpunkt unseres Kongresses liegt nun in der Frage, auf welche Weise die Bevölkerung dazu gebracht werden soll, diesem Tabubruch zuzustimmen, ihn für zwangsläufig und notwendig zu erachten – und was eine solche Bereitschaft zur kriegerischen Auseinandersetzung für uns alle bedeutet, ganz konkret.

Was Herr Hein in dem Interview der Nachdenkseiten anreisst, betrifft exakt meine Motivation zu bloggen:

Wir haben eine stark vermachtete Medienlandschaft, in der einige Konzerne wie Bertelsmann und Springer zusammen mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die veröffentlichte Meinung weitgehend kontrollieren. Kritische Publikationen und Sendungen führen eine Randexistenz und verlangen dem interessierten Leser beziehungsweise Zuschauer notgedrungen einiges an Aufwand ab, wenn er an alternative Informationen gelangen will.

26 February 2015

Von Pirincci, Pegida, Todenhöfer, Wecker und meiner Garmischer Gleichgültigkeit

Leise rieselt der Schnee. Mein kleines Sechs-Meter-Mobil ist mit Gas, Getränken, Strom und Wasser gut versorgt. WiFi am Stellplatz verbindet mich wie Satelliten-TV mich aller Welt. Der Vormarsch von Islam und Isis steigert die Spannung, doch jeder Spaziergang durch Wald und Schnee lässt mich Krise wie Krieg vergessen.

Mein Nachbar im MAN mit den vergitterten Fenster hat zwar Platz satt, aber kaum einen Stadtnahen Parkplatz.


Böse Stimmen bei Facebook über deutsche, europäische und amerikanische Politik:
Die Amerikaner sind Geisel ihrer eigenen Regierung, die amerikanische Regierung ist Geisel jüdischer Lobbyorganisationen , Deutschland ist Geisel der amerikanischen Regierung, deshalb die Kanzlerakte, deshalb die Transatlantikbrücke, deshalb der Terrorstützpunkt Ramstein.
Die EU ist vom Charakter faschistisch, Konzerninteressen bestimmen die Politik.
Auch die Art der Erweiterung der EU hat einen faschistischen Charakter, verdeckt auch mit militärischer Unterstützung.
Je offener der EU Faschismus zu tage tritt, desdo nationalistischer Russland, das ist eine ganz normale Reaktion.
Die amerikanischen Stützpunkte in Deutschland kennzeichnen die Geiselnahme. Ich brache sie nicht, wer soll mich erobern ?
Im Erstfall ist der Terrorstützpunkt Ramstein ein Kriegsziel Russlands.
Ramstein, ein Drehkreuz für Drohnen und Kriegsgerät in Eroberungskriegen, alle samt begonnen Aufgrund von Lügen.
Arbeitsplätze oder Frieden ?
Buch und Web-Site dokumentieren Drohnenmorde vom US-Stützpunkt Ramstein.

Dagegen deutsche Leitmedien: Diese kritisieren kaum oder nur weichgespült die US-Politik wie zu Ramstein oder der NSA-Spionage. Bei Facebook hingegen und in Blogs schreibt kaum einer für einen Chef, der die Richtung des Besitzers vertritt. Facebook und Blogs stehen für Freiheit. Dass Facebook Widerstand wie in Tunesien
organisiert hatte, zeichnet sich auch hierzulande ab. Menschen, die sich politisch wie in X-Gida-, Endgame und Pegada- oder Antifa-Gruppen orientieren, verbinden sich über und mittels sozialer Netze. "Alle Menschen werden Brüder....", wünscht man sich, "allein die Verhältnisse, die sind nicht so".  

Dies Gemälde an einer Hauswand in Partenkirchen lässt von der Heiligen Familie in einer Heilen Welt träumen, während der Nachbar gegenüber sich die Menschen lieber weit vom Leibe hält.


Man schankt und wankt wohl zwischen einer "Heilen" oder einer "Leck-mich-am-Arsch"-Welt. Mir jedenfalls schmeckt es im Wirtshaus, einer Oase von Frieden. Satt und gestärkt lässt es sich leichter philosophieren und fantasieren über unsere schöne wie schreckliche Welt.


Nahezu jede bayerische, weltoffene Gemeinde braucht und integriert Arbeitskräfte aus aller Welt. Um Muslims nicht von ihren religiöse Wurzeln abzuschneiden, pflegen sie ihren Glauben im islamischen Zentrum zu Garmisch-Partenkirchen.

.

Wer als Preuße den Weißwurst-Äquator zu überqueren wagt, kämpft schon schwer mit fremdartigen Sitten, Gebräuchen und der knödelnden Mundart bairischer Ureinwohner. Wieviel schwerer muss es Menschen aus Anatolien, Marokko, Tunesien, Libyen, Syrien, oder dem Senegal fallen, sich unter Bayern zu behaupten?

Garmisch-Partenkirchen: Kaum jemand redet mehr davon, die "Kirche im Dorf zu lassen".
Politisch korrekt redet man jetzt davon, die "Moschee im Dorf  zu lassen."

Parallelgesellschaften wie in Berlin-Neukölln oder Duisburg bilden Ghettos. Wer da lebt, kommt gut ohne Deutsch aus. Menschen in Ghettos behalten ihre heimischen Bräuche und Sitten. Dort gehört der Islam zu Deutschland, die Scharia zum Islam, dort gilt die Scharia auch in Deutschland. Wehrhaft empören sich gesetzestreue Deutsche. Denn wer deutsche Gesetze der Scharia anpassen will, verlässt den Konsens des Grundgesetzes. Doch der Iman fordert von Frauen Fruchtbarkeit, dass die Zahl seiner knieende Köpfe seine Machte mehre und ehre, Amen.

"Dulde, Mutter dulde, still und dumpf in deiner Mulde" - Beine breit befruchtbereit nach dem Motto der bewegt erregten Frau: "biegsam, schmiegsam, fügsam." 

 Und weil der Herr Gott, sein Prophet und der Iman es denn wollen, seien sie fruchbar und mehren sich, in beständiger Reproduktion neuer Kopftuchmädchen, wie Sarrazin so süffisant schreibt.





Europa erwache ! Die Islamisierung kommt - mit großen Schritten auf uns zu !


Denn Deutschland, im reichen Deutschland reicht es für alle. Die Speisung der Fünftausend, der Fünfhunderttausend, der fünf Millionen wird wahr: Hundertausende Mitarbeiter der Sozial-Industrie verteilen die Milliarden, welche Steuern einsammeln. So sichern sich die Alten ihre gut versorgte Zukunft durch Immigration. Immigranten ändern die Gesellschaft. Die Gesellschaft ändert die Immigranten. Nur der türkische Kalif Erdogan wettert dagegen, dass sich seine anatolischen Glaubensbrüder im heidnisch-europäischen Sündenbabel assimilieren.

Die Reproduktion koran-konditionierter Kopftuch-Schönen schafft Generationen folgsam fügsamer Kopftuchmädchen. Wer zu den christlichen Ungläubigen konvertiert, kommt in die Hölle.


Jürgen Todenhöfer klingelt gutmenschelnd mit seiner Anti-Kriegs-Kampagne durch die Lande. Sex sells, Krieg wie auch Anti-Krieg - alles macht Kasse. Todenhöfer, ein Genuß für Gutmenschelnde Glückgefühle:
Vor dem ersten "Antiterrorkrieg" des Westens gab es weniger als 1000 internationale Terroristen. Heute gibt es über 100.000. Darüber möchte ich mit Euch auf folgenden Lesungen diskutieren:
Todenhöfer lässt in seiner Facebook-Propaganda allerdings nicht diskutieren. Schon mein voriger Link, der Todenhöfer als Friedensmissionar in Frage stellte, löschten dortige Todenhöfers Facebook-Moderatoren - oder er selbst - in Windeseile. Dieser Story wird es bei Todenhöfer nicht besser gehen. Denn weil Himmel und Hölle immer und überall kämpfen, müssen Himmelsboten wie Todenhöfer ihren Hof rein halten von Höllenhunden: Heulende Nazi-Hooligans kloppen sich mit salafistischen Klerikal-Faschisten, Polizisten dazwischen halten trotz Helm, Schild und Schutz Haut und Knochen hin. Taumelnde Testosteron-Tölpel blind vor Haß und Wut müssen Schmerz fühlen, ihr eigen Blut lecken, um erschöpft und verwundet von ihren Agressionen abzulassen. Wer sich nicht sinnvoll beschäftigt, den beschäftigt Sinnloses.

Für mich wird es Zeit, in Einsamkeit die Ereignisse zu überdenken! Der Stellplatz in Partenkirchen an der Talstation der Wankbahn bietet mir alles, um mich zu erholen und meinen Gedanken nachzuhängen.


Der Philosophen-Weg führt von Partenkirchen an diesem Stellplatz entlang nach Farchant. Vom Waldrand aus überblickt man das Tal. Die Garmischer Autobahn bringt von München aus die Touristen in die Skigebiete. Zahnrad- und Seilbahn schaufeln die Massen auf den höchsten Berg im Land, die Zugspitze. Das und mehr überblickt der Wanderer vom Philosophen-Weg aus. Am Weg laden zahlreiche Bänke zu Rast und Einsicht. Schilder mit Weisheiten großer Philosophen zieren diese Bänke am Philosophen-Weg.


 Soziale Netze wie Facebook bilden einen Gegenpol zu der beschauliche Ruhe am Philosophen-Weg. Verbales Wüten im digitalen Dschungel wirft schwere Schatten von Krise, Krieg und Katastrophen voraus. Alles wird hinterfragt, selbst die Heilige Schrift!


Doch wir leben in einem Land, in dem die klerikalen Kuttenträger keine Ketzer, keine Frauen und Mädchen mehr foltern und verbrennen lassen. Wie die US-Hegemonialmacht im Irak, in Libyen oder in Guatanamo vorgeht, stand vorab im Text. 

 
Doch der geneigte Leser wird und soll sich ja nichtt von Antisemitischen wie Anti-Amerikanischen Verschwörungstheorien verunsichern lassen!



Unisono hallt es von den Kanzeln im Land und von den Büttenrednern aus dem Kanzleramt. Der Islam gehört zu Deutschland! 




 Böswillige behaupten: "Die Scharia gehört zum Islam, wie die Inquisition zum Christentum gehörte". Unsere halbwegs säkularisierten, europäischen Verfassungen verdanken wir der Entwicklung vergangener Jahrhunderte, in denen Kleriker untereinander und gegen Ungläubige gekämpft haben. Religioten kämpfen immer um die Herrschaft ihrer Rechtgläubigkeit! Sunniten schlagen sich mit Schiiten, schlachten dabei gelegentlich Jessiden, Christen und auch Juden. Wer für das Höchste tötet oder stirbt, sichert sich seinen Platz zu Rechten Gottes.


Die irrsinnige US-Invasion im Irak hat die Büchse der Pandora geöffnet. Die Achse des Bösen brütet Böses - unbeschränkt. Krieg bringt mehr Krieg. Krieg vor unseren Grenzen bringt Krieg in unsere Grenzen. US-Militärs steuern in Ramstein ihren "Geheimen Krieg". Experten in Ramstein morden mit Drohnen in Afrika, im Mittleren Osten, Afghanistan, Pakistan - wie es ihnen gefällt. Kriegstreiber verändern das geopolitische Machtgefüge. Brandbeschleuniger befeuern Kriegsflammen in der Ukraine wie in Libyen, im Irak, in Afghanistan. Islamistische ISIS-Terroristen morden im asymmetrischen Krieg in unseren Städten. ISIS-Mörder verherrlichen sich als Missionare ihrer islamistischen Ideologie.
 

Wie immer gibt es dazu fundamental widersprüchliche Meinungen. Die Site theatlantic.com stellt sich der Frage: "What ISIS really wants":
  The Islamic State is no mere collection of psychopaths. It is a religious group with carefully considered beliefs, among them that it is a key agent of the coming apocalypse. Here’s what that means for its strategy—and for how to stop it.
Der Artikel zeichnet die eroberten Gebiete einer neu staatlichen ISIS-Gründung. Da mögen Pro-Asyl-Politiker und Gutmenschen wie Todenhöfer noch so viele junge Männer, die vor dem Terror der ISIS fliehen, die aus elend organisierten Kampfverbänden desertieren, in Europa integrieren! Das Terror-System der ISIS lässt sich von Blumenmädchen nicht aufhalten.


Die Islam-Ideologie von ISIS gewinnt, wie sich die Ideologie neue Gebiete erobert und ihrem rigid-religiotischen Wahnsystem anpasst. Neue Herrschaftsgebilde im Raum Irak/Syrien formieren sich nach Stamm und Religion. Diese "Gotteskrieger" vernichten andere Glaubens- und Stammesgruppen mit grausamer Gewalt - Genozid. Historische Grenzen, welche damalige Besatzung mit dem Beginn der technischen Moderne gezogen hatten, werden neu gezeichnet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Osmanisches_Reich

Die mit Blut und Terror entstehenden Stammes- und Religions-Mächte lassen Mitbürger ziehen, soweit sie diese nicht ermorden. Millionen von Flüchtlingen kalkulieren die blutigen Stammes- und Religions-Herrscher ein. Flüchtlingsmassen destabilisieren europäische Lebens-, Denk- und Verhaltensweisen.


Kriege wie in Syrien, Irak, Revolten wie in Libyen, Ägypten, Tunesien gefährden den Frieden in Europa. Wo europäische Rüstungsexporteure wehrfähige und -willige Verteidiger bewaffnen, werden europäische Kriegsgewinnler Gegner. "Home grown Terrorist" greifen im asymetrischen Krieg Menschen in unseren Städten an. Mobilisierte Massen marschieren, wofür oder wogegen ist zweitrangig. Hauptsache, die Massen marschieren! In welche Richtung die Eliten die Massen jetzt medial-politisch manipulieren, funktioniert nach bewährtem, üblichem, altem Muster: Gegeneinander.


Erweckungsprediger wie Konstantin, Todenhöfer oder der Dalai Lama geißeln Krieg wie Kapitalismus. Zu Kreuz kriechende Kunden klatschen patschpfötig jubelnden Beifall. Mädchen werfen ihre Schlüpfer ihrem Idol auf die Bühne.


Der Dalai Lama würgt Bonzen aus Politik und Wirtschaft mit weißen Schal. Bevor Konstantin in die Tasten greift, unsere harten Herzen singend sich erschließt, lassen wir ihn schaurig schimpfen. Mit solch froher Facebook-Kunde verkauft der gute Konstantin seine Wahnsinns-Konzert-Tour wunderbar:
Liebe Freunde,
schon seit langem frage ich mich, weshalb es nicht jedem klar denkenden Menschen offensichtlich ist, dass jemand, der sich bereichert, weil er scheinbar aus Geld mehr Geld macht, schlicht zu den Strauchdieben unserer Gesellschaften zählt, deshalb nämlich, weil dieser Galgenvogel bei derart wundersamer Geldvermehrung in Wirklichkeit nichts anders tut, als sich aus unbezahlt bleibender Arbeit den Profit unter den Nagel zu reißen.

Die Strauchdiebe und Galgenvögel mischen sich nicht unters gemeine Volk bei Weckers Erweckungskonzerte. Diese mafiöse Verbrecher der Panama-Connection pilgern zum Bayreuther-Wagner-Weihe-Festspiel.

Weshalb es auch völlig falsch ist, die Armen, die Flüchtlinge, die Arbeitslosen und wen auch sonst noch mit derartigen Vorwürfen zu überziehen - so zum Beispiel geschehen bei Sloterdijk, der die Reste unseres Sozialstaates als "Kleptokratie" bezeichnet hat, als "Herrschaftsordnung des Diebstahls", und gipfelnd in Begriffen wie "Schmarotzer" - so die BILD-Zeitung - oder "Parasiten" - so der Ex-'Sozialminister Wolfgang Clement, SPD -, gipfelnd in Hetzvokabeln also, die zu den miesesten Entmenschlichungsvokabeln eines Adolf Hitler gegenüber den Juden gehörten.

Wer seine Suada - wie der klimpernde Konstantin - mit "Adolf Hitler" würzt, hat schon die halbe Saalmiete für seine Konzert eingefahren. Den Rest schafft er mit starkdeutscher Altprosa wie "Entmenschlichungsvokabel".

Kommen wir zu einem Künstler anderer Art. Dem Mobbing-Meister Pirincci, der als türkischstämmiger Deutscher mit "Entmenschlichungsvokabeln" frei jongliert, bis ihn Beleidigungsklagen stoppen. Denn wo "Menschen mit müssen", da "müssen andere dagegen". Pirincci pöbelt über die furchtbaren Fakten in zynischer Satire. Käufer kaufen begeistert Pirincci-Bücher. Sogar auf AfD-Treffen darf Pirincci pöbeln. Prächtig, wie Pirincci beispielsweise eine Meldung aus der WELT kommentiert. Pirincci, der von spritzendem Sperma, saugendem Scheidenschleim und stoßenden Schwänzen schreibt, langweilt nicht. Pirincci bedient wie Shades of Grey rammelnde Rambos wie maunzende Miezen gleichermaßen. Also auch Leser von der ach so biederen WELT....


Pirincci verwurstet den Welt-Artikel bei Facebook.  Im Frühjahr vermarktet der Mobbing-Meister sein nächstes Pöbel-Pamphlet unter dem treudeutschen Titel "Die Große Verschwulung". Pirincci macht sich Freunde und Fans mit seinem neuen Buch. Statt 40.000 Wohnungen für Asylanten fordert Pirincci für diese Klientel 4.000 Puffs:
STÄDTE FORDERN 4.000 PUFFS FÜR FLÜCHTLINGE
Der Bund rechnet mit 300.000 Asylbewerbern in diesem Jahr. Da dreiviertel von ihnen junge Männer mit einem ordentlichen Ständer sind, fordert der Präsident des Deutschen Städtetags den Bau von 3.000 bis 4.000 neuen Bordellen. Dabei sieht er den Bund in der Pflicht.


 Da mich meine 67 Jahre nicht mehr wie Berlusconi oder Strauss-Kahn als Sex-Maniac auf erblühende Mädchen zwingen, reicht es mir vollends, meinen müden Körper auf den nächsten Hügel oberhalb des Stellplatzes der Wankbahn-Talstation zu schleppen.

Spät am Nachmittag gelingt es mir, 400 Höhenmeter zur Mittelstation der Wankbahn zu überwinden. Der Selbstauslöser hat mir zwei Arme gezeichnet. Unter meinem Schuh sind die Steighilfen zu sehen, welche sich in den eisigen Weg krallen.
Pirinccis phantaisiert über die Flüchtling wie über die Invasion von sex-süchtigen Aliens. Prima, prima: Pulitzer-Preis für Pirinccis pöbelnde Pamphlete! Denn der Meister-des-Mobbings berichtet, was ihm sein Unterleib in mitfühlendem Verständnis für Migranten, meistenteils junge Männer, diktiert:
Der Präsident des Deutschen Städtetags, Stadtlandfluß, fordert den Bau von Tausenden neuer Puffs für Flüchtlinge und die Aufnahme von mindestens einer halben Million ukrainischer Nutten.

Nach Pirinccis Prosa bedarf mein Körper einer rituellen Reinigung. Nach Pirinccis Prosa sollte man sich in drei, vier Stunden Sauna oder eben so langen Waldspaziergängen erholen! Pfui Deibel, Pirinnci, penälerhaft pöbelnder Primat! Osmanisches Onanat!
Von Pirincci wie Pegida- oder Antifa-Demonstrationen erholen mich einsame Spaziergäng auf dem Philosophen-Weg.
Nach zwei, drei Stunden Stapfen durch Eis und Schnee reinigen sich meine Sinne langsam von Autoren wie dem pöbelnden Pirincci und auch der Politischen Pestilenz.

Doch nichts gegen Satire, nichts gegen Zynismus, nichts gegen den hetzenden Populismus für das gemeine Volk! Das gehört zum politischen Rüstzeug um im oder gegen den Gleichschritt zu marschieren. GGrass und Wecker, Todenhöfer und wer sich sonst zur wohlhabenden Gutmenschen-Gemeinde zählt, sie alle werden und wollen einige Räume gleich dem Kirchenasyl für Menschen in Noten frei machen. 100 Euro Begrüßungsgeld täglich für jeden! Für junge Männer Flat-Rate-Nutten auf Sozialschein! So teilt die fromme Gemeinde Friede, Freude, Eierkuchen.
 

Denn Satire und pöbelnde Pamphlete leben davon, die Grenzen des Guten Geschmacks und der politisch, korrekten Gesinnung zu überschreiten.



Goethe meinte: „Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.”

Mir macht das geschäftige Treiben in München wie die Fantasien auf Facebook nur Freude, wenn die Garmischer-Einöde meine Rentner-Ruhe in gelassene Gleichgültigkeit bringt. Selbst mein holdes Eheweib daheim mag am Telefon heulen über ihr schauriges Schicksam mit einem Mann wie mir. Ist mir auch egal!


Meine Gedanken haben den sechsten Bagida-Marsch in München am 23. Februar begleitet. Aber aus meiner beschaulichen Stille vom wunderbaren Stellplatz in Garmisch-Partenkirchen an der Talstation der Wankbahn kann mich so schnell nichts nach München locken. Pegida ist prima, Berge sind besser!



Wie Besserwissis gegen die im Osten gewachsene außerparlamentarische Opposition agieren, entlarvt die massive Manipulation. Die Menschen in den Neuen Bundesländern, von Jahrzehnten diktatorischem Regime gegen Machenschaften der Mächtigen sensibilisiert, merken eher, was faul ist im Staat. Blödelnde  Besserwissis kassieren Stütze beim Amt, schreien und fordern:

100 Euro Begrüßungsgeld täglich für jeden!
Freie Flat-Rate-Nutten für Männer!


Unter welch erbärmlicher Parole sich die Gegendemonstraten versammeln, ist traurig.

 Pegida, "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlands", treiben ihre Sorgen und Ängste auf die Straße. Was die Parole "MONTAGS KÖNNT ICH KOTZEN" rausschreit, entzieht sich meinem Verständnis.
Wenn Staat- und Stadtverwaltung keine Bühne für die Gegendemonstranten aufstellt, keine prominenten Sänger zur Unterhaltung engagiert, dann beschränken sich die Gegendemonstranten darauf, mit infernalischem Gewalt-Gebrüll das Anliegen der X-Gida-Demos zu diskreditieren. Die Kampfpresse gibt dazu die Parolen aus, die prominente Politiker landauf, landab deklinieren. Das Kapital braucht Arbeitskräfte und Absatzmärkte. Die Verteilungsindustrie der Sozialbürokratie braucht jeden Kunden, den die Kapitalverwertung abgeschrieben hat.




Ob dafür oder dagegen, ist mir in meiner stillen Woche in Garmisch-Partenkirchen ganz gleichgültig. Obgleich als Preuße in Bayern selbst reichlich heimatlos, verbindet mich Liebe mit Land und Leuten.

Eine im heidnischen, aufsässigen Sachsen aus der Luft gegriffene Bewegung breitet sich aus.







Schwer gerüstet und mit Diesel im Tank rückt der Heimatschutz in Garmisch-Partenkirchen aus.




Aus allen Ecken und Löchern ereifern sich Propagandisten verschiedener Richtungen. Wie Knallkörper schlagen Reizwörter wie Kapitalist, Islamist, Opportunist, Antisemitist, Nationalsozialist in gefühlsbeladene Digital-Diskussionen ein. Bildchen beleben die Agitation.


Jeder gibt bei Facebook seinen Senf dazu: "Der Kapitalist denkt sich dabei: Der Asylant arbeitet für den halben Lohn und zahlt für den Keks den doppelten Preis."
Die Anschauungen scheinen sich mit den Verhältnissen zu ändern. Das Sein macht das Bewusstsein. Nach zehn Tagen in meinem sechs Meter langen VW-Bus verliert sich meine Begeisterung für Demonstrationen wie Gegendemonstrationen. Ein Gefühl großer "Garmischer Gleichgültigkeit" greift Raum. 



Wichtiger noch als das "Garmisch-Partenkirchner Tagblatt", welches die Kunden im Schaufenster lesen, ist mir ein Asia-Restaurant oder eine alternative Suppenküche.


Die Lichterketten in der Stadt strahlen in der Dämmerung. Es wird Zeit, vom eisigen Bergweg zurück ins warme Auto zu wandern. Ein Reh springt über den Schnee in den Schutz des Waldes. Die Welt kommt in Ordnung, wenn das Teewasser kocht.



Freunde in Marokko haben derweil ganz andere Sorgen. Trotz 6x6 Antriebs haben sie sich mit ihrem Tonnenschweren Allrad-LKW tief in den Wüstensand eingegegraben. 20 marokkanische Soldaten haben sechs Stunden lang schwer schaufeln müssen, um das Fahrzeug auszugraben und wieder auf festen Grund zu schleppen. Die Befreiung kostet den Geld schweren deutschen Touristen 45 Euro. Fünfundvierzig Euro Lohn dafür, dass 20 Soldaten sechs Stunden lang Sand schaufeln! Wer bei den Löhnen seinem Heimatland Marokko die Treue hält, ist aus härterem Holz als junge marokkanische Wirtschaftsflüchtlinge in Europa.

Wer mit seinem Geld selber auf der Bank spielen will, findet in Garmisch-Partenkirchen dafür eine gepflegte Spielhölle.

Die Bank gewinnt immer und überall - wie das Böse.

Weg zur Esterbergalm

Esterbergalm

Blick auf Farchant




Geburtsfeier für mein holdes Weib: Das reist Samstag mir nach, gibt schon zwei Tage zuvor Anweisungen zum Lüften und Putzen - eben ein echtes Nervhasi-Muffelbär!

Doch die ersten Garmischer Frühlingsblümchen heute für die Dame meines Herzens!


Bhagwan, der sich später hat Osho nennen lassen, weiß auch keinen Rat! Dabei hat der gute Mann sich selbst als "erleuchtet" vermarktet.