23 March 2017

Von Mito in München, dem Hymer-Museum, Meersburg und Resignation

Zehn Tage lang schenkte unsere kleine Frühlingsfahrt uns wunderbare Eindrücke. Mich weiter mit den Verhältnissen im Land zu beschäftigen rückt dabei in den Hintergrund. Meine Zeit ist mir zu kostbar, um sie an die zwangsläufig sich verschärfenden Kontroversen zu verschwenden. Dass der Urnenpöbel sich von Schulz  Rettung erhofft, scheint mir absurd. Mein Thema, dass Krisen zu Chaos bis Krieg kulminieren, lässt sich auf Reisen gut vergessen.  

Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübtem jede Blume ein Unkraut. Sprichwort aus Finnland





Wenn mich dann doch der eine oder andere Link, das eine oder andere Video beschäftigt, lockern Bilder die Grabenkämpfe zwischen rot-rot-grüner Volksfront und konservativen Wertschützern ab. 


https://www.youtube.com/watch?v=no-Fc931mUI&feature=youtu.be

Einwanderung aus Sicht der Polizei | Rainer Wendt, 28 Minuten
Diese altgedienten Praktiker wie Rainer Wendt oder auch Buschkowski sind für mich die wertvollsten Zeugen, Mahner und Aufklärer. Die Ansprache von Wendt in aller Ruhe und Sachlichkeit, mit Humor gewürzt pocht auf eine notwendige Strenge, die im Interessenkalkül von Asylindustrie und Wahlstrategen vollkommen verloren geht. Letztes Beispiel aus der Büchse der Pandora von Rot-Rot-Grün: Kommunales Wahlrecht für Ausländer auch ohne deutschen Pass.

Wendt knallt Fakten auf den Tisch, welche schweigenden Schuldkultlämmern wie Rotfuß und Schattauer als Animateure in russischen Bespaßungs-Events meilenweit an allem vorbei gehen. 

Prof. Dr. Rainer Rotfuß: "Friedensfahrt Berlin-Moskau, Luga. Gemeinsames Gedenken der Opfer des 2. Weltkriegs und dann gemeinsames Essen und Singen auf dem Rasen. Für mich gab es kaum einen schöneren Moment auf der letztjährigen Friedensfahrt."
Immerhin kriegen die schweigenden Schuldkultlämmern an russischen Grenzen mit, wie Russland seine Grenzen schützt.
Immerhin kriegen die schweigenden Schuldkultlämmer in russischen Städten und bei den Bespaßungs-Events mit, dass russische Motorradfahrer auch als private Zivilisten Rainers Vergnügungs- und Urlaubs-Truppen als Ordnungskräfte leiten.
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mmerhin kriegen die schweigenden Schuldkultlämmer mit, dass russische Jugendliche in Uniform bei den Bespaßungs-Events mit Waffen zu Rap-Musik in Schaukämpfen gegeneinander antreten.

Immerhin kriegen die schweigenden Schuldkultlämmer mit, dass es russischen Ordnungskräften gelingt, in Millionenstädten ein diszipliniertes Miteinander aufrecht zu halten, wovon die versifft-versaute Rot-Rot-Grüne Berliner Mischpoke nicht einmal mehr träumen kann! Foto von der 5. Etappe 2016 "Raus aus Schland" 13. August 2016

Immerhin renovieren begeisterte Russlandfahrer die Klosetts in einer russischen Dorfschule.

 Immerhin sammelt Herr Lawin Kräfte und Gelder, um die Schulklosetts in Utorgosh zu sanieren. Zu dieser Arbeit sind die Leute nur zu beglückwünschen, hält es sie doch von Schlimmerem ab.


Für anspruchsvolle Ärsche sind die Klosetts nicht gut genug in der Schule von Utorgosh. Gegenüber marokkanischen oder indischen Klosetts waren diese Schüsseln geradezu feudal! Mir kann's egal sein, wer russische Scheißhäuser renoviert.

Mein Freund reist durch Japan und dokumentiert, wie auch dort sich die Menschen nach Klosettkomfort sehnen

Russland, Japan, Türkei - die Welt ist ein globales Dorf. Die türkisch osmanische Herrschaft als Brückenkopf der Islamisierung überragt mit der Herrlichkeit des dortigen Sultans noch andere hochherrschaftlich Auserwählte wie Putin und Trump.

https://www.youtube.com/watch?v=CaJmMgEHMUI

Die WAHRHEIT über die aktuelle Türkei und Erdogan!





Auch wenn mir meine kleine Reise wenig Zeit ließ, mich täglich länger mit der üblichen Hetze und Heuchelei zu beschäftigen, so lockten mich ab und an einige Rosinen aus dem Kuchen der kriminellen Konjunktur. Ein unermüdlicher Freund kann es selbst derzeit in Thailand und Neuseeland unterwegs nicht lassen, mir solche Perlen ins Postfach zu legen:


Und wenn schon alle hetzen und heucheln, dann will unser guter Freund nicht schweigend abseits stehen und meint daher dazu:
Die linken Erziehungsanstalten der BRD fahren das ganz volle Wahlkampfprogramm auf.
ARD und ZDF haben das Niveau der (DDR) ADN erreicht. Es laeuft Propaganda, Hetze und Wahlkampfunterstuetzung fuer Links....
Die ANTIFA - Schlaeger werden staatlich unterstuetzt und haben freies Spiel....
Maas will Zensur einfuehren und darueber "rautiert" eine gewisse Merkel, die von Trump richtigerweise als "insane"....locker uebersetzt, als "nicht ganz dicht" bezeichnet wird.
Ach ja, die lieben, lausigen Kinder der Schuldbelämmerten Rot-Rot-Grünen Ideologie sind immer wieder für Sach- wie Körperschäden verantwortlich, ohne dass eine polizeiliche Statistik oder mediale Aufmerksamkeit links ideologisch verbrämte Kleinkriminalität aufzeichnet, beschreibt und dokumentiert.


Man witzelt darüber in den sozialen Medien, sonst kehrt die veröffentliche Meinung dies Treiben verirrter Geister gern unter den Teppich. Die Schweigespirale aus Dulden und Erleiden, Verschweigen und Beschönigen dreht sich weiter und weiter in Richtung meines langjährigen Themas: Kakophonische Krisen kulminieren in Chaos und Krieg. Amen oder Inch'Allah mit Abdel-Samad, der sich nur noch unter Polizeischutz bewegen und auftreten kann.


Mein Freund in Japan hat es besser!




Während wir uns hierzulande erst verschwiegen, dann lauter fragen lassen müssen:


Kein Grund zur Panik, solange der Urnenpöbel sich an Gestalten wie Merkel und Schulz verlustiert!


Schließlich gießt die "Freie Presse" uns täglich "reinen Wein" ein.


Zurück nach München

Während sich München wie im Ortsteil Freiham für den Ansturm von Neusiedlern rüstet, residiert noch einer der letzten Aufrechten, gleichsam im Heerlager der Heiligen. In Freiham entstehen für 20.000 Siedler Wohnungen, das Grundschulzentrum steht bereits.



Neben dem Denkmal geschützten Zwangsarbeiterlager Neuaubing der Reichsbahn ab 1942, dürfen auf dem Gelände Künstler alternative Lebensformen kultivieren.


Unser Freund Mito hat sein Leben lang als Künstler seine Brötchen verdient, bis er nun mit 70 Jahren sein bescheidenes Gnadenbrot als Rentner verzehren darf.


 Während subventionierte Groß- oder Hoch-Kultur am Münchener Nationaltheater LKW-Aufhänger mit frommen Sinnsprüchen pflastert, übt Mito weiter wie immer auf eine seiner 30 Guitarren, die er - wie sich selbst - wieder einmal gut über den Winter gebracht hat.




Der uralte Unimog, Baujahr 1965 mit vielleicht vierzig, fünfzig PS, hat Mitos Bauwagen an diesen idylischen Ort geschleppt. Dass es solche Oasen alternativer Lebensform noch gibt in München, ist der Stadt hoch anzurechnen.



Der Bildhauer verarbeitet mit eindrucksvollen Händen harte Marmorgrabsteine um zu Kunstwerken.


Und die Stadt wächst und wächst und wächst....


Von der Bauwagensiedlung zum Wohnmobilcamp


Den Winter in einem Bauwagen zu überstehen, ist nicht einfach. Zum Glück gibt es in der Bauwagensiedlung ein kleines, beheiztes Zimmer, in das sich der Musikant verziehen kann. Derweil entstehen überall im Land, wie hier in Ingolstadt, Wohnmobilstellplätze. Diese sind selbst im Winter schon gut besucht. Manche verfügen wie der Stellplatz in Bamberg mittlerweile sogar über WiFi, neben den brauchbaren Sanitäranlagen Holiday Clean.

Die Welterbestadt Bamberg ertrinkt förmlich in ihren Besucherscharen, die zu Millionen im Jahr die Stadt überfluten. Hierzu gesellen sich einige Tausende Asylanten, die dann schon mal die Sicherheit der heimischen Bevölkerung  häufiger gefährden als die übliche Rüpel- und Jugendkriminalität, mit der ohnehin schon immer die Menschen zu kämpfen hatten.



Noch beherrschen Kirchen und Kreuze das Bild in der Stadt und auf dem Land. Noch gibt es in gemütlichen Kneipen, wie hier dem berühmten Schlenkerla, genug Bier und Schweinsbraten.


Doch wo weniger Geld fließt, sprießen in lauschigen Ecken und Nischen auf Park- und Marktplätzen Döner-Buden aus dem Boden. Die Armen versorgen sich im Sozialkaufhaus, welches in Bamberg Möbel, Kleidung, Bücher und andere Medien zu günstigen Preisen liefert. Das Personal sponsert soziale Träger. Anders sind solche Einrichtungen nicht zu finanzieren, denn die Erträge sind gering.



Bislang ist für alle gesorgt, gleichgültig ob Menschen sich mit Designer-Mode eindecken oder im Sozialkaufhaus versorgen. Das Essen ist gut und reichlich. auch wenn mein Freund in Japan feudaler speist, was mit unserer bescheidenen Camping-Küche nicht zu vergleichen ist.



Doch während meine Frau emsig und rührig ihr kleines Lager für den Weihnachtsmarkt 2017 räumt und richtet, gibt es wärmende Frühlingssonne, Strom und Sat-TV, sogar WiFi auf dem Stellplatz in Bamberg. Wer dann dann noch die schöne Sauna Bambados nutzt, lebt im Luxus.


Nach einigen Tagen steht dann ein Ortswechsel an. Unser Nachtquartier an dem etwas langweiligen Örtchen Langenau versorgt uns wieder mit allem Nötigen, bevor es anderntags zum Hymer-Musen in Bad Waldsee geht.

Mein Frauchen spielt Friedenstaube in Langenau. Dort konkurrieren drei türkische Imbissbuden mit herkömmlichen Gasthäusern.


Hymer-Museum Bad Waldsee


Ab 1968 und bis Mitte der 1970er war der Orion, entwickelt und gebaut von der Detmolder Firma Schäfer, das teuerste Wohnmobil Deutschlands.
Dieser Schäfer-Orion von 1973 kam mit seinen 60 PS schon auf 100 km/h. Die Produktion dieser fantastischen GfK-Mobile ging bis 1986. Man beachte: Vollintegrierte Reisemobile waren damals die absolute Ausnahme.

Dieser Klappwohnwagen brauchte als Zugmaschinen keine PS-Boliden mit Allrad-Antrieb. Die leichten Klappwagen zogen auch Kleinstwagen über die Alpen.

Der "Sportberger" rollte schon wieder ab 1946 auf große Fahrt hinter dem Käfer mit dem berühmten Brezelfenster.

Der Morris Oxford stellte ein Juwel gehobener Reisekultur bei komfortabler Gemütlichkeit dar.




Selbst meine Frau, die auf Reisen am meisten ihre Waschmaschine vermisst, hätte sich am liebsten gleich in diesem Morris Oxford häuslich niedergelassen.


Die "Sportberger Landyacht L6" machte auf den Straßen ab 1953 auf sich aufmerksam. Bei einem Leichtgewicht von nur 360 Kilo konnten in dem Gefährt sechs Personen schlafen. Immerhin war die Kiste 5,30 Meter lang und kostet keine 2000 Deutsche Mark. Für das Geld bekommen heutige Wohnmobile gerade einmal einen Satz Reifen.
Mit einer MZ fing auch vor etwa 50 Jahren meine Motorisierung an. Dieses Modell ist noch älter und konnte mit seinem Anhänger auch schon zum Sommercamping das Nötigste mitnehen.



Reisende soll und kann man nicht aufhalten. 

Hier baute Mikafa 1959 auf einem Borgward ein erstes Wohnmobil mit komfortabler Dachterrasse. Mehr als 50.000 Mark waren damals für die meisten Menschen unerreichbar für ein Urlaubsfahrzeug. Borgward ging pleite, Hymer baute dann erst ab 1974 auf Mercedes wieder Wohnmobile. Zuvor konnten sich die Menschen nur Wohnwagen leisten.

Während das Gerät wegen der Borgward-Pleite nie in Serie ging, fuhren unzählige VW-Bulli rund um den Globus.


Mit dem Ding tourte ein junges Paar rund um den indischen Subkontinent. Dagegen sind meine kleine Reisen spießig bis zum Gehtnichtmehr.
Das "Schwalbennest" brachte Knaus  ab 1961 auf den Markt. Es gab drei Versionen: Leer, Standard und Luxus. In der einfachsten Version bauten sich Kunden ihre eigene Inneneinrichtung. Das "Ei" wog gerade mal 250 Kilo und kostete bis zu 2700 Deutsche Mark.

Von Meersburg, Konstanz und der Resignation von Markus Kink



Nach Stunden im Hymer-Museum Bad Waldsee haben wir unsere luxuriöse 3,5 Tonnen-Klause auf dem ruhigen Stellplatz in Meersburg aufgestellt. Strom ist angeschlossen, der Sat-TV-Empfang steht, die Frau bringt Einkäufe vom nahen Netto, der Nebel verzieht sich anderntags. Zu den Bildern von Ausflügen nach Meersburg und Konstanz begleitet uns ein beachtlicher Text von Markus Kink, der diesen über Facebook veröffentlichte.

Resignation Viel Feind, viel Ehr…

---- Von Markus Kink -----
Liebe Freunde, liebe Mitstreiter,
der eine oder andere wird vielleicht bemerkt haben, dass ich mich vom Schreiben hier beim Bundschuh komplett zurückgezogen hatte.
Bevor ich mich zu den Gründen dafür äußere, eines vorweg: Alles, was ich in den folgenden Zeilen schreibe, spiegelt ausschließlich meine persönliche Meinung wider, ich spreche nicht für den ganzen „Bundschuh“ – auch wenn das die Seite sicher einige „Gefällt mir“ kosten wird.


Im Großen und Ganzen könnte man wohl sagen, dass mich das weitverbreitete Maulheldentum hier auf Facebook beinahe dazu gebracht hätte, alles hinzuschmeißen. Hintergrund ist, dass wir hier beim „Bundschuh“ einiges vorhatten für dieses Jahr – und noch vorhaben.
Es hat sich aber herausgestellt, dass derartige Projekte nur sehr schwer zu realisieren sind. Viele hatten im Vorfeld bereits Ihre Unterstützung zugesagt – aber als es konkret wurde, mussten die Allermeisten wieder und wieder angefragt werden, welchen Beitrag sie denn leisten können oder wollen.


Wie Fische fangen mit löchrigem Kescher. Irgendwie ermüdend.
Daraufhin bin ich langsam, aber unaufhaltsam in den Strudel namens Resignation gezogen worden – und wer resigniert, zweifelt natürlich auch an dem, was er da tut.
In meinem Fall vor allem: Schreiben.


Man beginnt sich zu fragen, was man mit seinem Handeln bewirken kann, auch was man bisher bewirkt hat.
Wie viele Menschen konnte ich erreichen? Bei wie vielen habe ich mitgeholfen, sie „umzudrehen“? Wie vielen konnte ich Denkanstöße geben?
Macht es Sinn, was ich tue…?
Und in diese Zweifel mischt sich dann auch die Frage, ob die Art zu schreiben vielleicht doch nicht die Richtige ist – was zu einer veritablen Schreibblockade meinerseits geführt hat.


Im Verbund mit den massiv einsetzenden Reichweitenbeschränkungen und den immer wiederkehrenden, frustrierenden Sperren – der Maas´sche Maulkorberlass - hat das dazu geführt, dass ich mich komplett zurückgezogen und eine Auszeit genommen habe.
Durchaus ein positiver Nebenaspekt:
Zeit, um meine Ziele, meine Ideale zu überdenken – und mir Gedanken über Mittel und Mitstreiter zu machen.



Und Gedanken habe ich mir gemacht, vor allem über einige Mitstreiter.
Ich habe - seit ich anfing mich für die Zukunft dieses Landes zu engagieren - stets versucht Spaltung zu vermeiden und die Einigkeit der patriotischen Kräfte zu fördern.


Und dabei ohne Widerspruch alles zumindest geduldet, das den Anschein des Patriotismus auch nur als Feigenblatt vorhält.
Alles für die Einheit der Patrioten, den eigenen Widerwillen - ja Ekel vor vielen Dingen - habe ich zurückgestellt.
Lügen, blanker Hass, billige Fotomontagen und menschenverachtende Zyniker – die Quintessenz vieler „patriotischer“ Seiten vor allem hier auf Facebook.



Aber das endet hier und heute.
Ich stelle an mich selbst hohe ethische und moralische Ansprüche, mit diesen unvereinbar sind die Ideologien und die kruden Ideen einiger Gruppierungen.


Sie sind es unter anderem auch, die stets aufs Neue den Erfolg nationaler und patriotischer Parteien verhindern – und den noch in seiner rosaroten Multikulti-Traumwelt, die ihm sein Leben lang als einziges Weltbild verkauft wurde, verhafteten Normalbürger zurückprallen lassen.

Von den Verfechtern wahnhafter Ideen, menschenverachtender Ideologien, den Spinnern, den Verrückten und den Traumtänzern muss ich mich an dieser Stelle verabschieden, wenn ich mich mein Spiegelbild auch in Zukunft noch ertrage will:
Die Reichsbürger – die ausgefransten Ränder, wie ich sie für mich nenne – als vermutlich größte Gruppe auch an erster Stelle genannt.
Selbst wenn ihr von vorne bis hinten recht habt – denkt Ihr, die Regierung in Berlin stellt sich hin, ergibt sich euch und stellt das Reich von 1937 wieder her?
Egal ob ihr recht oder unrecht mit eurer Paragraphenjongliererei habt, die Bundesrepublik ist ein funktionierendes Staatsgebilde und wird euch nicht den Gefallen tun, sich selbst aufzulösen.
Was Ihr hier betreibt ist Querulantentum auf höchstem Niveau, mehr nicht. Gehabt euch wohl…


Die Chemtrail-Fans: Ohne Kommentar, dafür mit Praxistipp:
Stellt euch daheim vor einen möglichst großen Spiegel und sagt Folgendes 10x hintereinander ohne Pause:
„Verdammenswerte vegane Verschwörer versprühen vielfach vehement Volksverdummungschemikalien von Verkehrsflugzeugen aus“
Danach seid ihr entweder wahrhaft Gläubige oder geheilt…


Holocaustleugner und noch widerlicher: Diejenigen, die bedauern, dass der Massenmord nicht vollendet wurde. Das Bild in einer Gruppe, zu der ich ungefragt hinzugefügt wurde, werde ich so schnell nicht vergessen: Im Vordergrund das Tor von Auschwitz, im Hintergrund eine Achterbahn. Der dazugehörige Text: „Life is a Holocauster“
Verpisst euch, Abschaum.


Keltische und sonstige Esoteriker, ihr stehlt mir die Zeit und schadet dem Ansehen aller Patrioten. Das Abendland, für dessen Werte ich eintrete, wird von einem christlichen Fundament getragen. Punkt.


Die Menschenfresser.
Das Licht der westlichen Zivilisation wollen wir erhalten, verteidigen gegen das Dunkel der Barbarei mit dem Namen Islam. Aber ihr Menschenhasser seid keinen Deut besser – so oft musste ich lesen, dass ihr euch über den Tod eines Kindes gefreut habt oder es zumindest achselzuckend zur Kenntnis genommen habt (Kollateralschaden, ist ja nur ein Moslem gewesen…), dass ich Alpträume davon bekommen habe.
Ein Kind ist ein Kind – unschuldig – und wer sich über den Tod eines Kindes freut, ist in meinen Augen ein abartiges Monster, das ihn selbst verdient.


Und zu guter Letzt, nur der Vollständigkeit halber:
Die Freunde der flachen Erde „Flat Earth“: Das einzig flache ist euer Intellekt, geht mir aus der Sonne…



Und was mich betrifft: Ich mache natürlich weiter, lasse ich mich auch von Maulkörben nicht mundtot machen. Das bin ich alleine schon meinem Sohn, meiner Familie schuldig.
Aber ich werde keine Rücksicht mehr auf die Befindlichkeiten seltsamer Gruppierungen nehmen – auch nicht um des lieben Friedens willen.
Auch wenn mich jetzt einige als Spalter bezeichnen, bin ich doch keiner.
Im Gegenteil möchte ich mich weiterhin für mehr Einigkeit einsetzen.
Wir können einen Wechsel in der Politik erreichen, aber nur, wenn wir an einem Strang ziehen.



Der stärkste Strang ist im Moment die Afd, und nur wenn wir alle unsere Anstrengungen in einer Partei bündeln dann, und nur dann, werden wir das Ruder noch herumreißen können.
Ich werde ab sofort vorbehaltlos die AfD unterstützen, am liebsten mit Höcke, zur Not aber auch ohne – eine andere Chance werden wir nicht mehr bekommen.
Markus Kink
PS: Die oben genannten möchte ich zum Abschied noch bitten, auch meine Freundesliste zu verlassen
Mein Freund, der mit mir oft ähnlich fühlt, kommentiert den Text von Markus.
Ernesto Martegiani: "Ein starker Text. Einigkeit ist sehr wichtig. Richtig ist aber auch, dass die Menschen sehr verschieden sind. Alle unter einen Hut zu bringen ist utopisch. Gottes Tiergarten ist groß. Auch ich habe zur Kenntnis genommen, dass einige durch ihre ziemlich weltfremden Ideen kontraproduktiv sind. Als ob es Renaissance und Aufklärung nie gegeben hätte. Andere freuen sich, wenn es Streit gibt, und sie gießen Öl ins Feuer. Voyeurismus, Schadenfreude, Querulantentum führt ins Abseits. Sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, ebenso. Revolutionen waren selten friedlich. Revolutionen sind der Nährboden für Spinner und Egomanen. Daher besser Evolution statt Revolution. Mit Humor und Gelassenheit habe ich auch über vieles hinweg gesehen: die geistigen Analphabeten, die Unwissenden, die Überheblichen, die Ignoranten, die Schrillen und die Lauten. Bei Chemtrail- u.ä. Jüngern habe ich stets auf Durchzug geschaltet. Schade um die Zeit, um sie mit Schwachsinn zu vergeuden. Dennoch bin ich dagegen, jetzt ins Kloster zu gehen, und nur noch politisch korrekt zu sein. Anstand ja, Vernunft ja, Loyalität und Solidarität ja. Um die Luft- und Deutungshoheit des Establishments und deren Seilschaften von der Arroganz der Macht und deren vermeintlichen Erbhöfen abzukoppeln, werde ich mir weiterhin erlauben, absichtlich politisch unkorrekt zu sein, mit allen ethisch vertretbaren Waffen: der Ironie, der Satire, der Parodie, der Persiflage und doppelbödigem und hintersinnigem Humor."
Um mit gespaltener Zunge politischer Doppelzüngigkeit dies abschließend zu kommentieren, gibt es eine existenzielle Kraft, die "Öl ins Feuer gießt". Frei nach Goethe: "Ich bin Teil von jener Kraft, die stets Böses tut, doch Gutes schafft." Andererseits lässt es sich leichter im Prälaten-Parlando räsonieren mit esoterischer Beschaulichkeit und blumigen Bildchen.


Selbst des Blümchen zarte Wurzeln brechen mit des Löwens Zahn aus dickem Stein den steilen Spalt!


Während in uns die mittelalterliche Schönheit und beschaulichen Stille von Meersburg nachhallt, schlägt die Merkelmania bei Trump auf. Die Netzgemeinde amüsiert sich darüber auf's Köstlichste.



Elsässer hämt gekonnt und kunstvoll, professionell:
Juergen Elsaesser
Video TEILEN: Volle Pleite für Merkel im Weißen Haus :).Wie geil ist das denn?! Mr. President, you made my day! Die Rautenfrau sitzt wie ein Eichhörnchen auf ihrem Sessel und wanzt sich notgeil an Trump ran – und was macht er? Schaut wie eine Bulldogge stur gerade aus oder gleich ganz von ihr weg und lässt sie schwarwenzeln und barmen. Handshake?
Typen wie linksfaschistische Antifas schreien nach Zensur von widriger Meinung, wie pi-news sie tagtäglich verbreitet.


Andere fantasieren davon, dem militärisch-industriellen Komplex Umsatz zu verschaffen.




Getreu dem Motto: "Mädchen mach die Beine breit, Deutschland braucht Soldaten", animiert der Sultan vom Bosperus seine Kopftucharmada zu behänder Brutbereitschaft.


Der im Münchener Stadtrat gleichsam in Quarantäne gehaltene Karl Richter hämt, hetzt und heult in einem Aufwasch:

Karl Richter:· Ein vorbildlicher Staatschef: „Türken, macht mehr Kinder!“Eigentlich muß man dem türkischen Präsidenten Erdogan dankbar sein, daß er in die Beziehungen zu den Europäern und insbesondere zu Deutschland endlich Klarheit bringt und auch den umnachtetsten Gutmenschen damit eigentlich die Augen öffnen müßte: seine Minister läßt er neuerdings den Europäern „Heilige Kriege“ ankündigen, er droht unverhüllt damit, weitere „Flüchtlings“ströme loszuschicken, und zuguterletzt läßt auch er auch noch die demographische Katze aus dem Sack, indem er seine Landsleute unumwunden auffordert, mehr Kinder in die Welt zu setzen, denn, was jeder normaldenkende Mensch weiß: mehr Kinder sind mehr Macht, mehr Söhne, mehr Soldaten, mehr Zukunft.
Neu ist das alles nicht – wer wissen wollte, konnte das alles schon immer wissen, bekam dafür aber in aller Regel die Nazikeule übergezogen. Jetzt wird alles vom Ober-Türken bestätigt. Gut so.



Im übrigen, und da wiederhole ich mich: ich kann in allem, was Erdogan angeblich so Schlimmes anstellt, nichts Schlimmes erkennen. Er handelt als relativ kompromißloser Staatschef seines Landes, dessen nationale Interessen er durchzudrücken versucht. Das ist recht und billig, und nicht die die Türken, sondern wir sind die Trottel, daß wir es nicht mit gleicher Selbstverständlichkeit tun.
Lustwandeln wir lieber durch das Frühlings milde Meersburg.



Bei meinen Ausflügen fällt mir zumindest auf, dass blutige Auseinandersetzungen zwischen Menschen und Völkern kommen und gehen. Über Ursache mögen sich die Experten streiten, wobei diese sich gerade dadurch auszeichnen, die "Wahrheit" zu kennen. Was nicht zur "Wahrheit" passt, zensieren die wissentlichen Wüter von Wahrheit.


Andere halten es lieber mit der Volksweisheit: "In vino veritas", im "Wein liegt die Wahrheit". Palletten von Flaschen hat sich der Winzerverein Meersburg schon liefern lassen, um die neue Wahrheit abzufüllen. Anderntags zieht es uns mit der Fähre auf die andere Seeseite, nach Konstanz.









Mir vergeht mehr und mehr die Lust, zum einen nach der "Wahrheit" zu suchen, zum anderen über die "Wahrheit" zu räsonieren. Juliane Sprunk, die Rothfuß von den Diskussionen seiner Friedens- und Freudschaftsfahrer-Gruppen gen Russland ausgeschlossen hat, wühlt geradezu in "Wahrheiten", die man besser im Sinne der "aufgearbeiteten Vergangenheit" meidet. Sie schreibt:
Haben die Deutschen nun Russland überfallen oder war es ein Präventivschlag? Wenn man in der deutschen Führung 1941 ernsthaft davon ausging, dass es in Russland nicht nur Planungen, sondern konkrete Maßnahmen gab, das internationalistische bolschewistische Programm in die Tat umzusetzen, dann war der Angriff auf Russland ein Präventivschlag aus deutscher Sicht. Selbst dann, wenn wir mal annehmen würden, die Russen hätten keinerlei Aktivitäten in dieser Richtung unternommen. Dafür gibt es allerdings reichlich Gegenevidenz. Und für den einfachen Wehrmachtssoldaten ohne Befehlsgewalt war es ohnehin in jedem Falle ein 'Präventivschlag' und kein Überfall, da er es nicht anders wusste. Dass diese Soldaten, die damals zu Tausenden ihr Leben ließen, um ihre Heimat zu verteidigen, und auch deren Nachfahren, den 8. Mai nicht als Tag der Befreiung feiern wollen, ist allzu verständlich und sollte sich auch klardenkenden Russen erschließen. In ähnlicher Weise gibt es ja auch nicht eben wenige Russen, die die Oktoberrevolution NICHT als einen zivilisatorischen Höhepunkt feiern wollen, wenn sie beispielsweise Familienangehörige unter Stalins Terrorherrschaft verloren.

Diese wachen Russen wird man nun auch in Russland hoffentlich weder des Landes verweisen noch ihnen das Wort verbieten wollen. In diesem Sinne ist es uns Nachfahrengenerationen möglich, gemeinsam auf die damaligen Ereignisse mit einer gewissen Distanz zu blicken, uns um bestmögliche Aufklärung sowie Gedenken an die Opfer und um die für uns angesichts der NATO-Eskalationspolitik inzwischen überlebensnotwendige Pflege der Deutsch-Russischen Völkerfreundschaft zu bemühen. Ich persönlich brauche große politische Gesten nicht, um Russland toll zu finden. Wir brauchen diese Gesten, um ein weithin sichtbares Signal zu setzen, dass weder Russen noch Deutsche und auch niemand sonst mehr von transatlantischen Henkern auf dem Schachbrett Europa geopfert werden darf.
Juliane Sprunk hat in ihrem langen Beitrag ein herrliches Stück Prosa geschrieben, was in dem morbiden, suicidal anmutenden Crescendo gipfelt:



"Vielleicht werdet Ihr also Zeuge davon, wie ich mit erhobener Fahne untergehe... vielleicht gereicht der Fummel dann zumindest noch als Leichentuch. "

 Mir gefallen solche gekonnt konstruierten Texte, welche aus vollem, überzeugten Herzen umfangreicher Informationen und Erfahrungen stammen. Es scheint mir sogar nachrangig, ob solche Schreiben viel Klickvieh finden, vorrangig ist es, sich von seinen schweren Gedanken lustvoll schreibend zu befreien.


Ob kakophonisch chaotische Krisen in Krieg kulminieren, ob also massenpsychotische Prozesse Vernunft und Argumente gänzlich ad absurdum führen, lässt sich von niemandem sagen und prophezeien.
Ohnehin nehmen, wie die leidvollen Erfahrungen von Intellektuellen und Warnern vor den Weltkriegen zeigen, die Ereignisse ihren Lauf so, wie es eine existenzielle Weisheit erfordert. Sollte diese existenzielle Weisheit ein weiteres Mal so unsägliche Blutopfer wie die vergangenen Weltkriege fordern, so folgen unausweichlich massenpsychotische Mordprozesse. Ob sich Einzelne davor in sichere Länder flüchten können, ließe sich vielleicht vorbereiten, wer denn dazu fähig ist und dies für nötig erachtet. Wer die Ereignisse in guten wie in schlechten Zeiten hierzulande lieber erleben oder erleiden will, macht es eben so.


Das Wichtigste scheint mir derweil, sich selbst gesund und munter zu erhalten, mit seinen Liebsten - wie beispielsweise für mich mit meiner Frau - in Friede und Freude zu leben, wieder einen überstanden Winter zu feiern und, wie man so sagt, "die Liebe Göttin eine gute Frau sein zu lassen", wenn denn der Spruch für einen ausgemachten Atheisten Sinn macht.

Jedenfalls grüßt mein Blog alle, die dies interessiert aus Ingolstadt, Bamberg, Langenau, Bad Waldsee, Meersburg und Konstanz.

So sind wir nach unserer kleinen, zehntägigen Reise wieder glücklich daheim, genießen den sonnigen Tag, pflücken Bärlauch in den Isarauen, der abends köstlich die Nudeln würzt.

Es gab gestern wieder mal Terror in London. Doch das Wasser der Isar fließt weiter gleichförmig in die Donau.

Mich interessiert die kulminierende Krise zum Chaos immer weniger. Zudem halten mich solche Infos wie dieser Blog von meinen russischen Lektionen ab.




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Selbst wer für seine alten Tage gut gesorgt hat, hat mit 90 Jahren dann doch kein leichtes Leben mehr.