30 January 2015

Warum ICH kein Christ bin? ICH BIN MUSLIM!

Welcher Religion ich bekenne? - Keine von allen, die du mir nennst. -
Und warum keine? Aus Religion. (Schiller, Mein Glaube)   

Wenn Muslims im öffentlichen Raum missionieren, sollten antiklerikale Aktionen wie die Agitation der Pegida eine selbstverständliche, freie Meinungsäußerung sein und bleiben. Ohne Missionierung der Muslims wäre eine Kritik ihrer Religion, die auch immer  Macht kritisiert, überflüssig. Um Staat und Kirche zu trennen, haben Menschen sich in Jahrhunderten Freiheit von religiösen Zwängen erkämpft. Wer seinen Glauben öffentlich plakatiert, der missioniert.


 Wer Religion als Macht- und Zwangsystem empfindet, ekelt sich vor jeder religions-rigiden aufsässigen Agitation. Wenn missionarische Menschenfänger ihre "Religion" als Macht und mit Macht missbrauchen,  "Heilige Bücher" verteilen, Schilder aufstellen, als Gläubige einer Gruppe Anerkennung wie Aufmerksamkeit  beanspruchen, Parteien um diese Wählen werben, müssen Agnostiker ihr Recht einfordern!   http://n0by.blogspot.de/2015/01/sich-solidarisieren-statt-sich-spalten.htm  Als Agnostiker hat laut Wiki ein Philosoph vor Sokrates schon im 5. Jahrhundert gemeint:

„Über die Götter allerdings habe ich keine Möglichkeit zu wissen, weder, dass sie sind, noch, dass sie nicht sind, noch, wie sie etwa an Gestalt sind; denn vieles gibt es, was das Wissen hindert: die Nichtwahrnehmbarkeit und dass das Leben des Menschen kurz ist.“  
Wer in fundamental religiös-rigiden Ländern sich als Agnostiker outet, riskiert sein Leben.
Klerikale Funktionäre wie  Priester, Imane, Rabbis, Sekten-Sprecher und ihre Mitarbeiter vertreten den Glauben ihren Gruppe. Als Lobbyisten ihrer Klientel arbeiten klerikale Funktionäre politisch. Wo staatliche von klerikaler Macht nicht getrennt ist, da wütete im alten Europa die Inquisition. Heute wütet in Saudi-Arabien die Sharia.

Grün-rot-graue Spießer demonstrieren mit guter Gesinnung gegen grausame Körperstrafen. Wenn gesetzestreue Muslim-Richter den Blogger Raif in Saudi-Arabien verurteilen, ihn mit 1000 Peitschenhieben sadistisch zu Tode zu quälen, protestiert publikumswirksam ein Politprofi wie Cem Özemir.
Der grüne Vorsitzende Cem Özdemir demonstriert vor der saudi-arabischen  Botschaft in Berlin.
Denn sadistische Körperstrafen empören mitfühlende Menschen. Staatsterror von Links-, Rechts-, Klerikal-Faschisten wie in Guantanamo, im Archipel Gulag oder in muslimischen Ländern sind nicht hinnehmbar. Doch die Grenze von Recht zu Terror ist fließend. Man muss schon genauer hinsehen, was Personen im Öffentlichen Raum wirklich wollen. 
“Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird”
Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Interview mit Susanne Zeller-Hirzel (letzte Überlebende der Weißen Rose; Widerstandsgruppe im 3.Reich)————————————
“Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen!” Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Hürriyet vom 8.9.98 (auf türkisch), abgedruckt im Focus am 14.9.98)
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„In zwanzig Jahren haben wir eine Grüne Bundeskanzlerin und ich berate die türkische Regierung bei der Frage, wie sie ihre Probleme mit der deutschen Minderheit an der Mittelmeerküste in den Griff bekommt.“ Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen
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„Das Problem ist nicht Sarrazin selbst als Person, sondern der gleich gesinnte Bevölkerungsanteil in Deutschland“ Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen, Quelle (Sarrazin hat bis zu 90% Zustimmung in der Bevölkerung)
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„Der deutsche Nachwuchs heißt jetzt Mustafa, Giovanni und Ali!“
Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen auf dem Parteitag der Grünen 1998 in Bonn-Bad Godesberg rief damit Stehende Ovationen unter den Grünen aus.
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“Ich denke, dass die Christlich-abendländische Kultur als solche nicht existiert. Vielmehr wird sie konstruiert, um andere Gruppen von ihr auszuschließen.”
Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen in einem Antwortschreiben vom 25.11.2011
 Das Kulturen miteinander konkurrieren, wie Staaten und Menschen konkurrieren, ist Fakt. Miteinander konkurrierende Kult-System kämpfen besonders erbittert, weil sich jeder auf sein "Höchstes" und "Heiliges" beruft. Nun mag sich jeder unter dem "Höchsten" und "Heiligen", wie unter dem Islam oder unter Gott vorstellen, was ihm gefällt. Ein Redakteur der ZEIT beispielsweise witzelt über das sunnitische, klerikale Staatssystem Saudi-Arabien. So erfreut die ZEIT ihre feinsinnigen Spießer gegen die spröden Sachsen.




Weil Sachsens CDU-Ministerpräsident Tillich zu sagen wagte

"Der Islam gehört nicht zu Sachsen."

schallt es durch den Blätterwald:

"Sachsen gehört nicht zu Deutschland."

Sachsen, Saudi-Arabien, Islamisierung, Alkoholisierung - jeder klärt und wertet Zusammenhänge wie auch Begriffe so, wie es ihm passt. Meinungen widersprechen sich zwar, aber jeder hat "Recht" - aus seiner Sicht, seinen Interessen.

Cahit Kaya kann den Islam leicht kritisieren, denn er ist vom Glauben abgefallen.
Dafür lebt er als Ex-Muslim - wie andere Koran-Kritiker auch - gefährlich.

Die gemeine Kampfpresse wehrt wie der gemeine Koran-Kleriker Kritik ab. Alle Kampf-Kanäle hämmern den Meinungs-Mainstream mit allen Mitteln moderner Manipulation in die Hirne. Da man nur schwerlich der Hirnwäsche entkommt, tobt der Mob auf den Straßen mit irren Ideologien.


"Gute Idee, finde ich die beste Variante aller Pegida-Gegendemonstrationen bundesweit bisher! Stille Besinnung ist besser als besinnungsloser Lärm!
" kommentiert Billy die Veranstaltung bei Facebook. Der Veranstalter löscht die Kommentare.
Kirche und Klerus kämpfen gegen Kritiker. Popen, Politiker und Presstituierte hetzten früher gegen "Ketzer", heute gegen "Verschwörungstheoretiker".  Kommerzielle Kritik wie in Kabarett, Karikatur oder Satire zensieren rigide Religioten mit inquisitorischen "Blasphemie-Gesetzen" - dazu Wiki:
Blasphemie bezeichnet das Verhöhnen oder Verfluchen bestimmter Glaubensinhalte einer Religion. Eine öffentliche, ärgerniserregende Beschimpfung Gottes wird als Gotteslästerung bezeichnet.

 Andere Länder, andere Sitten: So unterscheiden sich die Gesetze für "Gotteslästerung" in "Gottesstaaten" gravierend von Laizistischen Staaten. Letztere trennen Staat und Kirche. Gottesstaaten wie muslimische Kalifate oder die Herrschaft der Ajatollahs im Iran verfahren mit Ketzern wenig zimperlich. Wiki beschreibt dies:

In vielen Staaten mit Staatsreligion ist Gotteslästerung eine Straftat. In manchen dieser Staaten kann sie mit der Todesstrafe bestraft werden, z.B. in Saudi-Arabien, der Islamischen Republik Pakistan, der Islamischen Republik Afghanistan und der Islamischen Republik Iran.
Um in Sakral-Staaten zu überleben, müssen folglich Agnostiker Frömmigkeit heucheln. Gott gefällige Heuchler wie in den Christlich-"C"-Parteien sahnen zwar schwer in ihren Netzwerken ab, doch in Sakral-Staaten muss der Heide heucheln, wenn er leben will.

Zwei Demos am 2.2. 2015 in der Hauptstadt der Bunten Bewegung: Bagida und Friedenskette der Religionen.
Mich fasziniert, was intelligente Menschen zum Thema Gott und Glauben schreiben. Wie sollen sich intelligente Menschen in "Gottesstaaten" entwickeln, die "Gotteslästerer" tötet?

 Es sind nicht die Gottlosen, es sind die Frommen seiner Zeit gewesen, die Christus ans Kreuz schlugen. (Freiin Gertrud von Le Fort, dt. Schriftstellerin, 1876-1971) 

  Je mehr Licht man in die Kirchengeschichte bringt, desto dunkler wird's. (Heinrich Wiesner, dt. Aphoristiker, 1925-)

 Soweit ich weiß, wird in keinem Kirchenlied das hohe Lied der Intelligenz gesungen.  Bertrand Russell, engl. Philosoph und Sozialkritiker, 1872-1970)

 Die Religion hat viel Schlechtes und nur wenig Gutes hervorgebracht. (Helvetius, franz. Philosoph, 1715-1771)

Meßgewänder sind das Kostüm der Narren am Himmlischen Hof. (A. Bierce, am. Journalist und Schriftsteller, 1842-1914) 

Religion ist die Metaphysik des Volkes. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Theologen können durch ihre Lehren den Glauben mehr gefährden als Atheisten. (Otto Heuschele, dt. Schriftsteller, 1900-) 

Ich verlange nicht, dass der Kleinbürger seine Moral aufgibt, ich verlange nur, dass er mir meine läßt. (Jose Ortega y Gasset, span. Kulturphil., Soziologe u. Schriftst., 1883-1955) 

 Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genausowenig um die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen. (Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schr. u. Physiker, 1742-1799)

In seinem Durchschnitts-'Organ' ist der deutsche Katholizismus mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist. (Heinrich Böll, dt. Schriftsteller)

Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten. (Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1908)

Religion ist Feigheit vor dem Schicksal. Nichts weiter. (Rudolf von Delius) 

Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben. (Nietzsche (1844-1900), Menschliches, Allzumenschliches) 

Scheiße bleibt Scheiße, selbst wenn sie vom Papst ist. (anonym) 

Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten. (Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1882) 

Die Moral ist immer die letzte Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

Der Religion ist nur das Heilige wahr, der Philosophie nur das Wahre heilig.  (Ludwig Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)

Strenge Moralisten sagen: Um glücklich zu sein, muss man alle Leidenschaften aus sich verdammen. Dieser Rat ist ungefähr so gut, als wie wenn man einem, der über enge Stiefel klagt, sagt, er soll sich beide Füß' amputieren lassen, damit er kein Verdruss mehr mit dem Schuster hat. (Johann Nepomuk Nestroy, öst. Komödiendichter & Schausp., 1801-1862)

Unsere Instinkte wirken nach zwei Richtungen - die eine strebt die Förderung unseres eigenen Lebens und das unserer Nachkommen an, die andere will das Dasein vermeintlicher Konkurrenten beeinträchtigen. Die erste umfasst Lebensfreude, Liebe und Kunst, die, psychologisch gesehen, in der Liebe wurzelt. Zur zweiten gehören Wetteifer, Patriotismus und Krieg. Die herkömmliche Moral tut alles, um die erste zu unterdrücken und die zweite zu fördern. (Bertrand Russell, Anleitungen zur Skepsis)   
Auf welcher Gesetzestafel steht: Die heiligen Gefühle der Theisten müssen respektiert werden,
die heiligen Gefühle der A-Theisten aber nicht? (Ludwig Marcuse, dt. Philosoph, 1894-1971)

Die gängige Moral will stets unterdrücken. (Bertrand Russell, Anleitungen zur Skepsis) 

Die Regeln der Moral sollten so sein, das sie nicht das natürliche Glück unmöglich machen. (Bertrand Russell, engl. Phil. u. Sozialkritiker, 1872-1970) 

Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist. (Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900, Der Antichrist)

Kirche - Abonnement auf Gott? (Birgit Berg)

Es ist müßig davon zu reden, dass wir Seelen für Gott gewinnen wollen. Ist Gott so hilflos, dass er nicht von sich aus Seelen für sich gewinnen könnte? Religion ist immer die persönliche Angelegenheit jedes einzelnen. (Mahatma Gandhi, ind. Politiker u. Reformator, 1869-1948) 

Ich bin bereit, meinem Schöpfer gegenüberzutreten. Ob mein Schöpfer ebenso bereit ist, diese Begegnung über sich ergehen zu lassen, ist eine andere Sache. (Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)

Glauben ist leichter als Denken. (Sprichwort) 

Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn's ihm gut geht und eine, wenn's ihm schlecht geht. Die letzte heißt Religion. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Ist Gott eine Erfindung des Teufels? (Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900, Menschliches) 

Die Bücher, die von der Welt unmoralisch genannt werden, sind Bücher, die der Welt ihre eigene Schande zeigen. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

Man sagt nicht 'Nichts!', man sagt dafür 'Jenseits' oder 'Gott'. (Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900) 

Die Religion, die nur auf Theologie gebaut ist, kann niemals etwas Moralisches enthalten. (Imanuel Kant, dt. Philosoph, 1724-1804) 

Wieviel Haß und Dummheit die Menschen doch - elegant verpackt - Religion nennen können! (Sri Aurobido) 

Es gibt Leute, die den Schuljungen verlachen und ihn leichtfertig und oberflächlich nennen. Dabei war es ein Schuljunge, der gesagt hat: 'Glaube ist, wenn man was glaubt und weiß, es ist nicht so.' (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903) 

Moral zu predigen ist ebenso leicht als Moral zu begründen schwer ist. (Nietzsche (1844-1900), Unzeitgemäße Betrachtungen) 

Der Atheismus ist eine Form der Religion, vielleicht sogar der echten. (Hans F. Geyer)

Wer mir eine Bibel schenkt, verschenkt Papier.

Kritik an der Kirche trifft immer ins Schwarze. (Manfred Bosch)   

Der Vatikan ist die Warze im Gesicht der Kirche. (Paulus Gordon)  

Die Gläubigen sind selten Denker und die Denker selten gläubig. (Hans Daiber) 

Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken. (Epikur, grich. Phil., 341-270 v.Chr.) 

Die Moral ist für Sklaven geschaffen, für Wesen ohne Geist. (Henry Miller, am. Schriftst., 1891-1980, Von der Unmoral der Moral) 

Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche Einstellung zur Sexualität. (Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970, 'Warum ich kein Christ bin') 

Die offizielle Kirche hat bei allen aktuellen Fragen der Zeit immer versagt. (Probst Heinrich Gruber, in 'Die Zeit') 

Nichts ist billiger als sittliche Entrüstung. (Karl Kraus, öst. Schriftst., 1874-1936, Auswahl) 

Der Atheist ist das größte Kompliment, das Gott sich selbst zollt: Er schafft ein Wesen, das stark genug ist, von ihm abzusehen. (Ernst Wilhelm Eschmann, dt. Schriftst., 1904-) 

Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt. (Jean Paul Sartre, franz. Philosoph, 1905-1980)

Die Wahrheit ist nicht dass ausschließliche Eigentum einer einzelnen heiligen Schrift. Die Forderung der Zeit ist nicht eine einzige Religion, sondern die gegenseitige Achtung und Duldsamkeit der Anhänger aller Religionen. (Mahatma Gandhi, indischer Politiker) 

Wolf und Lamm haben Frieden geschlossen: Mann nennt das 'Staatskirchentum', der Gefressene dabei ist leider der Mensch. (Max Brod) 

Wer nichts weiß, muß alles Glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schr., 1830-1916) 

Ich konnte mich nur an einen Mann binden, der dasselbe verabscheute wie ich: die Rechte, die brave Gesinnung, die Religion. (Simone de Beauvoir über Jean-Paul Sartre, 'Der Lauf der Dinge')

Religion ist die einzige Philosophie, die das Durchschnittshirn verstehen und annehmen kann. (Joseph Joubert, franz. Moralist, 1754-1824) 

Irgendwie hat jedes Bekenntnis etwas lächerliches. (Georges Bernandos, franz. Dichter, 1888-1948) 

Glaube nicht übereilt. (Ovid, röm. Dichter, 43 v.Chr. - 18 n.Chr.)  

Wäre nur eine Religion in der Welt, so würde sie stolz und zügellos despotisch sein. (Friedrich der Große) 
Religionen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit erneuert werden, altern wie Bäume. Das Christentum in der uns bekannten Form hat seine Zeit gehabt. Wir wollen eine neue Form, die in Übereinstimmung steht mit der Wissenschaft und dennoch für ein gutes Leben hilfreich ist. (Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970, Autobiographie) 

Was die Kirche nicht verbieten kann, das segnet sie. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Die Absurdität der religiösen Dogmen macht es zu einer endlosen Aufgabe, gegen sie polemisieren zu wollen. (Arnulf Överland, Vorsitzender der norwegischen Akademie für Sprache und Literatur) 

Denken ist eine Anstrengung, Glauben ein Komfort. (Ludwig Marcuse, dt. Philosoph, 1894-1971)

Im Grunde interessieren mich als Autor nur zwei Themen: die Liebe und die Religion. Für beide Themen ist im innerdeutschen Katholizismus kein Platz. (Heinrich Böll, dt. Schriftsteller) 

Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Der Spießer: Gegen alles, was er nicht gewohnt ist, ist er zur Stelle, jederzeit. (Ernst Bloch, Tübinger Einleitung in die Philosophie)





Was die Welt braucht, ist nicht ein Dogma, sondern eine Bejahung der wissenschaftlichen Forschung zusammen mit dem Glauben, dass die Qualen von Millionen nicht wünschenswert sind, ob sie nun von Stalin oder einer Gottheit, die sich der Gläubige als sein Ebenbild vorstellt, verhängt werden. (Bertrand Russell, engl. Phil., Religion und Moral) 

Die Irreligiösen sind religiöser, als sie es selbst wissen, und die religiösen sind's weniger, als sie meinen. (Franz Grillparzer, öst. Dichter, 1791-1872) 

Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern durch die Beweggründe seiner gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950) 

Auch die Religion kann ihr Versprechen (des Glücks) nicht halten. Wenn der Gläubige sich endlich genötigt findet, von 'Gottes unerforschlichem Ratschluß' zu reden, so gesteht er damit ein, dass ihm als letzte Trostmöglichkeit und Lustquelle im Leiden nur die bedingungslose Unterwerfung geblieben ist. Und wenn er zu dieser bereit ist, hätte er sich den Umweg wahrscheinlich sparen können. (Sigmund Freud, öst. Psychol. und Psychiater, 1856-1939, Das Unbehagen in der Kultur)

Von dem Augenblick an, wo eine Religion bei der Philosophie Hilfe begehrt, ist der Untergang unabwendlich. (Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856) 

Eine Religion nach der anderen löscht aus, aber der religiöse Sinn, der sie alle schuf, kann der Menschheit nicht getötet werden. (Jean Paul, dt. Dichter, 1763-1825)

Ist Liebe ohne Ehe ungesetzlich, dann ist Ehe ohne Liebe unmoralisch. (Sarwapalli Radhakristan)

Die Katholiken terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Wahre Religion ist gebaut auf das Wahre, das Gute in der Menschennatur, nicht auf der Sünde Morast. (Ludwig Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)

Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten. (Mahatma Gandhi, ind. Pol. und Reformator, 1869-1948) 
Es ist am Ende der Religion das beste, dass sie Ketzer hervorruft. (Friedrich Hebbel, dt. Dichter 1813-63)  
Es ist üblich geworden, immer dann, wenn die Haltung der offiziellen katholischen Kirche in Deutschland während der Nazizeit angezweifelt wird, die Namen der Männer und Frauen zu zitieren, die in Konzentrationslagern und Gefängnissen gelitten haben und hingerichtet worden sind. Aber jene Männer, Prälat Lichtenberg, Pater Delp und die vielen anderen, sie handelten nicht auf kirchlichen Befehl, sondern ihre Instanz war eine andere, deren Namen auszusprechen heute schon verdächtig geworden ist: das Gewissen. (Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-) 

Die Religion ist eine Krücke für schlechte Staatsverfassungen. (Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860) 

Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertigzuwerdern. (Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

Die Katholiken sitzen vor ihrer Hütte. Ein Heide geht vorbei und pfeift sich eins. Die Katholiken tuscheln: 'Der wird sich schön wundern, wenn er stirbt!' Sie klopfen sich auf den Bauch ihrer Frömmigkeit, denn sie haben einen Fahrschein, der Heide aber hat keinen, und er weiß es nicht einmal. Wie hochmütig kann Demut sein! (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot zu denken. (Ludwig Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)

Die Religion? - Der beliebte Ersatz für den Glauben. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

Ich kann sagen, dass ich der jüdischen Religion so ferne stehe wie allen anderen Religionen, d. h. sie sind mir als Gegenstände wissenschaftlichen Interesses hochbedeutsam, gefühlsmäßig bin ich an ihnen nicht beteiligt. (Sigmund Freud, öst. Psychologe, 1856-1939) 

Welche Religion ist die Wahre? Für die Masse jede, für den denkenden Menschen nur die, die er sich selbst aufbaut. (A.O. Weber)

Religion ist ein Prisma, von dessen sieben Farben jeder seine Lieblingsfarbe wählen mag; alle aber rühren nur von einem Sonnenstrahl. (K.J. Weber, Demokritos) 

Moralische Entrüstung ist Neid mit einen kleinen Heiligenschrein. (H.G. Wells, 1866-1946, in: 'Die Zeitmaschine')

Ich bin ein Atheist von Gottes Gnaden. (Luis Bunuel)

Vorurteil stützt die Throne, Unwissenheit die Altäre. (Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Erzählerin, 1830-1916) 

Gott ist tot. (Fr. Nietzsche, dt. Ph¡losoph, 1844-1900) 

Gott hat nie gelebt. (OSHO, CopyRight Poona-Kirche)

Moralische Entrüstung besteht in den meisten Fällen zu 2 Prozent aus Moral, 48 Prozent aus Hemmung und 50 Prozent Neid.

Ich weiß nicht, wie ich Philosophie lehren soll, um nicht zum Störer herbeigebrachter Religion zu werden. (B. de Spinoza, niederl. Philosoph, 1662-1677)

Es ist Religion, an keinen Gott zu glauben - ihn glauben heißt, ihn lästern. (Ludwig Anzengruber, öst. Dramatiker, 1839-1889)

Religion wird ihre alte Macht nicht wiedergewinnen, bis sie Änderungen ebenso ins Gesicht sehen kann wie die Wissenschaft. (Alfred North Whiteshead, engl.-am. Phil. u. Mathematiker, 1861-1947)

Wer seine Religion lobt, der hat keine. (Salomon Baer-Oberdorf)

Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten.  (Charles-Lois Baron de Montesquieu, fr. Philosoph, 1689-1755)

Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat, sind jene, welche bei sich selbst anfangen. (George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Wenn die Religion von dem vielen Dampf, den sie machen muß, nur nicht bald selbst verdampft! (Ch. D. Grabbe, dt. Dramatiker, 1801-1836)

Die goldene Zeit der Geistlichkeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes. (Friedrich von Schiller)

In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer die Besorgnis mit, vielleicht etwas verpaßt zu haben. (Jean Genet, fr. Erzähler, 1910-1986)

Atheismus ist ein notwendiger Protest gegen die Gottlosigkeit der Kirchen und die Enge ihrer Dogmen. Gott benutzt ihn als Stein um diese beschmutzten Kartenhäuser zu zerstören. (Sri Aurobido, ind.-engl. Philosoph u. Mystiker, 1872-1950)

Der Buchstabe ist nicht der Geist, und die Bibel ist nicht die Religion. (G. E. Lessing, dt. Dichter, 1729-1781)

Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion ist der Wunsch. Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er auch keine Götter. Was der Mensch sein möchte, aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott. (L. Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)

Religion ist Opium für das Volk. (Karl Marx, dt. Philosoph, 1818-1883)

Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst. (Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970)

Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage steht. (Albert Schweitzer, dt. Theologe, Mediziner & Phil., 1875-1965) 

Glaubt ihr denn, dass der liebe Gott katholisch ist? (Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schriftsteller u. Physiker, 1742-1799)

Die Welt ist voll von Leuten, die Wasser predigen und Wein trinken. (Giovanni Guareschi, ital. Schriftsteller, 1908-1968)

Moralisten sind Menschen, die sich dort kratzen, wo es andere juckt. (Samuel Beckett, irischer Dichter, 1906-)

Der Atheismus ist ein Zeichen, dass man die Religion ernst nimmt. (Sir Karl Raimund Popper, engl. Phil., *1902)

Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte. (E.M. Arndt/F.v. Roda, Vaterlandslied)

Wenn es einen Gott gibt, muß der Atheismus ihm wie eine geringere Beleidigung vorkommen als die Religion. (Edmund & Jules de Goncourt, fr. Schriftsteller, 1822-1896 / 1830-1870)

Das in den Kirchen gepredigt wird, macht deswegen die Blitzableiter auf ihnen nicht unnötig. (Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schriftst. und Physiker, 1742-1799) 

Die Kirchen müssen Demut lernen, wie sie es lehren. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, Warum für Puritaner)

Dem echt Religiösen ist nichts Sünde. (Novalis, Fragmente)

Der Spötter wird sagen, ich verachte die steinerne Kirche, da die Gemeinde zusammenkommt. Dazu sage ich nein. Sondern ich weise auf die heuchlerische babylonische Hure, die mit der steinernen Kirche nur Hurerei treibt, nennt sich einen Christen, ist aber nur Hurenbalg. (Jakob Böhme)

Religionen haben Mord und Selbstmord verurteilt, haben aber, - vom Menschenopfer ganz abgesehen -, grausamste Verfolgungen Andersgläubiger erlaubt oder geboten. (Fritz Bauer, Generalstaatsanwalt)

Glauben heißt: nicht wissen.

Nackt duschen widerspricht katholischer Moral. (Generalkirchenvikariat Köln)

Verbindet man Religion nicht mit Moralität, so wird Religion nur zur Gunstbewerbung. (Imanuel Kant, dt. Philosoph, 1724-1804)

Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse. (Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872-1970) 

Nichts hat den Spießer so sehr geformt wie das Christentum. (Ken Kaskra) 

'Ich flehe euch an, meine jungen Freunde: Bringt nicht eure unsterblichen Seelen durch ein Vergnügen in Gefahr, das, wie man mir glaubhaft versichert, nicht länger als eindreiviertel Minuten dauert.' (Aus einer Predigt eines Geistlichen vor Studenten in Oxford) 

Religionen sind Kinder der Unwissenheit, die ihre Mutter nicht lange überleben. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Eine Religion, wie immer sie auch beschaffen sein möge, wird sich vor der Lächerlichkeit immer durch 'gute Werke' retten. (Henry de Montherlant, franz. Dichter, 1896-1972)

Das Christentum ist eine gewaltige Macht. dass zum Beispiel protestantische Missionare aus Asien unbekehrt wieder nach Hause kommen - das ist eine große Leistung. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Es sind in Deutschland die Theologen, die dem lieben Gott ein Ende machen. (Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)

Die Kleinbürgerin: Ihre Moral besteht ausschließlich aus Warntafeln und ihre größte Tugend in dem, was sie nicht tut. (Jose Ortega y Gasset, span. Kulturphilosoph, 1883-1855)

Ich habe erkannt, dass Katholiken zum Bösen fähiger sind als irgendwer. (Graham Greene)

Was das Glück betrifft, so haben weder Erfahrung noch Beobachtung in mir den Eindruck erweckt, dass Gläubige im Durchschnitt glücklicher oder unglücklicher seien als Glaubenslose. (Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970, Religion und Moral)

Ich verteidige den Atheismus als die notwendige und selbstverständliche Form menschlicher Intelligenz. (Max Bense, Professor der Philosophie und Wissenschaftstheorie)

Bei uns sind diejenigen, die als moralische Leuchten gelten, Menschen, die selber auf gewöhnliche Freuden verzichten und, um sich selbst schadlos zu halten, anderen die Freude verderben. (Bertrand Russell, engl. Philosoph, Skepsis)  
Alle großen Dinge beginnen als Gotteslästerung. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
Merk: Wer sich so mit dem Nebel des Mysteriums umgibt, wie alle diese, die es mehr oder weniger begabt der katholischen Kirche nachmachen, der zeigt, dass seine Position bei voller Klarheit viel zu fürchten hat. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Wir brauchen eine Sittlichkeit, die sich auf Liebe zum Leben, auf Freude am Wachstum und wirklichen Erfolgen, nicht aber auf Unterdrückung und Verbote gründet. (Bertrand Russell, Anleitungen zur Skepsis)

Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen. (Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag IV, Über die staatsbürgerliche Religion)

Die Protestanten sind im allgemeinen viel unterrichteter als die Katholiken, und das erklärt sich dadurch, dass die Lehre der einen die kritische Besprechung verlangt, die Lehre der anderen hingegen blinde Unterwerfung fordert. (Rousseau, schw.-frz. Phil., 1712-78, Bekenntnisse)

Es gehört kein Mut, kein Charakter, keine Anstrengung, kein Opfer dazu, Christ zu sein. Christentum und weltlicher Vorteil sind identisch. (Ludwig Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)

Das Ziel der Philosophie ist einzig und allein die Wahrheit, das Ziel des Glaubens einzig und allein Gehorsam und Frömmigkeit. (Spinoza, Theologisch-politisches Trakat 14)

Der Glaube einer gottesdienstlichen Religion ist ein Fron- und Lohnglaube (fides mercenaria, servilis) und kann nicht für den seligmachenden angesehen werden, weil er nicht moralisch ist. Dieser muß ein freier, auf lauter Herzensgesinnungen gegründeter Glaube sein. (Immanuel Kant, dt. Philosoph, 1724-1804) 

Ihr könnt Menschen durch Gewinn oder Strafen dazu zwingen, dass sie sagen oder schwören, sie glauben, und dass sie so tun, als ob sie glaubten. Aber weiter könnt ihr nichts. (J. Swift, Gedanken über Religion) 
Du hältst das Evangelium, wie es steht, für die göttliche Wahrheit. Mich würde eine vernehmliche Stimme vom Himmel nicht überzeugen, dass das Wasser brennt und das Feuer löscht, dass ein Weib ohne Mann gebiert und dass ein Toter aufersteht. Vielmehr halte ich dieses für Lästerungen gegen den großen Gott und seine Offenbarung in der Natur. (Goethe, an Lavater, 9.8.1782)

Der Ungläubige glaubt mehr, als er meint,  der Gläub'ge weniger, als ihm scheint.  Franz Grillparzer, 1791-1872, Glaube)

Der Fanatismus ist verderblicher als der Atheismus. (Pierre Bayle, Philosoph; 1647-1706)

Der Gott, den ich anbete, ist nicht ein Gott der Finsternis; er hat mir den Verstand nicht gegeben, um mir den Gebrauch desselben zu untersagen. Von mir verlangen, meine Vernunft gefangen zu geben, heißt ihren Schöpfer beleidigen. (Rousseau, Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars) 

In die Kirche ging ich morgens, um Komödien zu schauen, abends ins Theater, um mich an der Predigt zu erbauen. (Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856, Reisebilder)

Ob ich gläubig bin? Das weiß nur Gott allein. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-66, Unfrisierte Gedanken)

Er ist ein heller Geist und also ungläubig. (Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre III, 15)

Das Wort Gottesdienst sollte verlegt und nicht mehr vom Kirchengehen, sondern bloß von guten Handlungen gebraucht werden. (G. Lichtenberg, dt. Physiker, 1742-1799, Moralische Bemerkungen)

Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muß sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen. (Goethe, zu Eckermann) 

Auf dem Dorfe ist gut predigen.

Die rechte, wahre Kirche ist gar ein kleines Häuflein, hat kein oder gar wenig Ansehen, liegt unter dem Kreuze. Aber die falsche Kirche ist prächtig, blühet und hat ein schön groß Ansehen wie Sodom. (Martin Luther) 

Seitdem sich die Menschen herausgenommen haben, Gott eine Sprache zu verleihen, hat ihn jeder auf seine Weise sprechen und sich von ihm sagen lassen, was er gewollt hat. (Rousseau, Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars) 

Wer Gott definiert, ist schon Atheist. (Oswald Spengler, dt. Geschichtsphil., 1880-1936, Gedanken, Von der Religion) 

Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, nicht selbst zu existieren braucht. (Charles Baudelaire, 1821-1867) 

Petrus soll sogar Franklin, der ihm offen beichtete, dass er keine andere Religion habe als das Naturgesetz und die Menschenliebe, zugeflüstert haben: "Komm herein und nimm Platz, wo du willst!" (Karl Julius Weber, Demokritos, Weitere Religionsbetrachtungen eines einfältigen Laien) 

Sie sang vom irdischen Jammertal, von Freuden, die bald zerronnen, vom Jenseits, wo die Seele schwelgt, verklärt in ewigen Wonnen.
 Sie sang das alte Entsagungslied, das Eiapopeia vom Himmel, womit man einlullt, wenn es greint, das Volk, den großen Lümmel.

Ich kenne die Weise, ich kenne den Text, ich kenn' auch die Herren Verfasser;
 ich weiß, sie tranken heimlich Wein und predigten öffentlich Wasser. (Heinrich Heine, 1797-1856, Deutschland - ein Wintermärchen I)

Der Kluge sieht das Gemeinsame in den verschiedenen Religionen, der Dummkopf die Unterschiede. (chin. Sprichwort) 

In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann die Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen. (Heinrich Heine, dt. Dichter, 179-1856, Aphorismen und Fragmente) 

Eine Religion, welche nicht oder nicht mehr fähig ist, sich auf die Höhe der erworbenen Wissenschaft zu erheben, ist eine tote Religion. (Leopold Zunz, 1794-1886) 

Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spaß macht, so zu leben. (Edith Piaf)  

Eine Religion, die sich vor der Wissenschaft fürchtet, schändet Gott und begeht Selbstmord. (Ralph Waldo Emerson) 

Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft. (John Locke) 

Wir müssen die religiösen Gefühle des anderen respektieren - aber nur in der gleichen Art, wie wir seine Ansicht respektieren, dass seine Frau schön und seine Kinder wohlerzogen sind. (Henry Lois Mencken, nordam. Schriftst. u. Literaturkritiker, 1880 - 1956)

Der Volksmund sagt: Religion ist Opium für das Volk. Das ist irreführend. Opium ist eine bewußtseinserweiternde Droge. (Volker Pißpers) 

Die Hölle kann auch produktiv sein, der Himmel ist nur langweilig. (Herbert Achternbusch ) 

Man soll nicht in Kirchen gehn, wenn man reine Luft atmen will. (Nietzsche)

Christi Niederlage war nicht die Kreuzigung, sondern der Vatikan. (Jean Cocteau) 

Töte einen Menschen, und du bist ein Mörder.
 Töte Millionen, und du bist ein Eroberer.
 Töte alle, und du bist Gott. (Edmond Rostand)

Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern nur durch die Beweggründe seiner gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950) 

Glauben und Wissen verhalten sich wie zwei Schalen einer Waage: in dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere. (Schopenhauer) 

Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spaß macht, so zu leben. (Edith Piaf)

Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft. (John Locke) 

Der Glaube ist nicht der Aufgang, sondern das Ende allen Wissens. (Johann Wolfgang von Goethe) 

Christi Niederlage war nicht die Kreuzigung, sondern der Vatikan. (Jean Cocteau) 

Die Kirche ist eine ausgeflippte Braut, die mitten auf dem Marktplatz mit Bankiers und Diplomaten hurt und kleinen onanierenden Kindern das Leben sauer macht. (W. Senakowsky)

Der Glaube ist eine sechste Art von Sinn, der wirksam wird, wenn die Vernunft versagt. (Mahatma Ghandi, ind. Freiheitskämpfer, 1896-1948)  
Das Problem aller Religionen, ob Christentum, Judaismus oder Islam: Heilige Bücher sind stets manipuliert worden, interpretiert nach den Interessen der religiösen Machthaber. (Fatima Mernissi, marokkanische Schriftstellerin und Soziologin)
In meinem Bauch bin ich Buddhist, im Herzen Hinduist, in der rechten Hirnhälfte Taoist und in der linken Hirnhälfte Christ. (Chung Hyun-Kyung, südkoreanischer Theologieprofessor) 

Ich glaube, dass Gott in der Geschichte nicht anwesend ist. Andernfalls müßte ich ihn belasten mit Auschwitz und mit dem Stalinismus. Aber jeder von uns hat den eigenen Engel und den eigenen Teufel. Nur sind die Engel faul und machen oft Urlaub, während die Teufel stets fleißig sind. (Andrzej Szczypiorski, polnischer Schriftsteller) 

Ein Esel stellt sich Gott als Esel vor. Der Papst stellt sich Gott als Mann vor. (Uta Ranke-Heinemann, deutsche Theologin)

Meiner Meinung nach ist Gott ein Pole, denn er hat die Schöpfung ein bißchen verpfuscht. (Andrzej Szczypiorski, polnischer Schriftsteller) 

Als Gott die Welt erschuf, da schuf er den Mann und das Weib, nicht Herrn und Knecht, nicht Juden und Christen, nicht Arme und Reiche. (Ludwig Börne, deutscher Schriftsteller, 1786-1837)

Die Kirche lehrt uns, in dem Kreuz ein Symbol für die Leiden Jesu Christi zu sehen. Ich hingegen sehe in dem Kreuz ein Symbol für die Leiden Unzähliger, die im Namen des Kreuzes ihr Leben lassen mussten: Sei es durch das Feuer des Scheiterhaufens, durch die Hand der Folterknechte oder durch sogenannte 'heilige Kriege'. (Markus Gansel) 
Der Klappentext in dem vergriffenen Buch:
Die Kirche ist wieder weltweit auf dem Vormarsch in ein neues, diesmal technisiertes, Mittelalter, und in der BRD fand der "Gotteslästerungsparagraph" 166 StGB, der sie unter Naturschutz stellt, seit Anfang der 80er Jahre wieder verschärft Anwendung: In einem von vielen Prozessen stand 1985 ein Student in Bochum vor Gericht. Er hatte ein Flugblatt verteilt, das über die Verfolgung von Atheisten informierte, unter anderem über das Verfahren gegen Birgit Römermann auf Grund ihrer Äußerung: "... dann ist sie [die Kirche], wenn man die Geschichte betrachtet, wirklich eine der größten Verbrecherorganisationen der Weltgeschichte." "Unbestechlich und unwiderlegt meist Deschner der Kirche eine lange Reihe von Verbrechen und Untaten nach, herauf bis in unser Jahrhundert; die grauenhaften Massenmorde an den orthodoxen Serben 1941 - 1943, wo Jesuiten als KZ-Kommandanten an ihren Opfern Grausumkeiten begingen, die selbst abgebrühte SS-Männer erschreckten. "ALTERNATIV-MAGAZIN, Linz



 
  Die Bibel mag immer die richtige Quelle sein, um ein Zitat zu finden, mit dem literarisch oder rhetorisch Staat zu machen ist. In ihrer Gesamtheit jedoch wird sie auch von Gläubigen inzwischen als der Versuch kritisiert, Erwachsenen mit Kinderbüchern beizukommen. (Klaus Brandstetter) 

Es wird offenbar, dass es die Strukturen waren, die die Kirche mächtig gemacht haben, nicht etwa ihre Botschaft. Letztere hat sie durch den geradezu zynischen Unterschied zwischen Predigt und gelebter Wirklichkeit selbst entweiht. (Klaus Brandstetter)
  

Sich als Künstler mit Karikatur, Satire oder im Kabaretts zu behaupten, scheint schwieriger und ist gefährlicher, als vor einem Publikum zu predigen. Schließlich nutzt der Prediger alte "Heilige" Schriften, welche Generationen vor ihm schon vor- und nach-gebetet haben. Kritiker müssen tagesaktuell ihr Publikum stets neu gewinnen.


Wie im Kölner Karneval lässt man kritische Satire dann doch besser bleiben, um sich und andere nicht zu gefährden.  Jeder versteht die Zeichnerin, die der "Kölner Express" mit den Worten zitiert:
Die Zeichnerin kann deshalb den Baustopp ihres Wagens verstehen. „Wenn etwas passiert wäre, hätte ich das mein Leben lang nicht verkraftet. Deshalb war es, glaube ich, in Ordnung.“
Die heute oft verpönten Alt-68iger haben den Essay

"Warum ich kein Christ bin"
des britischen Philosophen, Mathematikers und Nobelpreisträgers Bertrand Russell begeistert gelesen. Umso wunderlicher ist es, wie interessierte Kreise Religion wieder bewerben und mit Blasphemie-Gesetzen schützen.


Wer die manchmal irrationalen Aktionen regider Religioten verstehen will, findet in "Heiligen" Schriften wie Koran, Talmud oder Bibel einen Schlüssel dafür. Wenn klerikale Kultkreise die "Friedenskette der Religionen" in München am 2. 2. 2015 mit Lichtern und Kerzen bilden, dann beschwören die Veranstalter einen Frieden zwischen den Religionen, welcher man in der politischen Konkurrenz ihrer Funktionäre, Lobbyisten und jeweiligen Anhänger vergebens sucht. Wenn aber heidnische Widersacher sich formieren, demonstrieren und bei Pegida spazieren, dann finden, feiern und verfolgen Religioten einen gemeinsamen Gegner.

Links-, Rechts-, Klerikal-Faschisten: Der gemeinsame Gegner stärkt die Einheit der Glaubensbrüder.

 In Bremen hat sich ein frommer Pfarrer den Staatsanwalt auf den Hals gepredigt. Wer traditionell, konfessionell, konservativ die über Generationen eingeübte Gegnerschaft gegen Andersdenkende veröffentlicht, gerät ins Räderwerk der Justiz.

 
Meine Meinung:

Vom frommen Kirchenmann kommt: „Es gibt nur einen wahren Gott. Wir können keine Gemeinsamkeit mit dem Islam haben. Das ist Sünde. Das darf nicht sein. Davon müssen wir uns reinigen. Der Islam gehört nicht zu Deutschland“, predigte Latzel. Hier tönt Pfarrer Latzel so, wie man es von ebenso frommen, wenn nicht gar frommeren Koran-Predigern landauf, landab hört. Dass allerdings ein Muslim-Prediger wegen des Verdachts auf Volksverhetzung angeklagt wäre, ist mir bislang nicht bekannt. Im Gegenteil: Propagiert doch die Koran-Konkurrenz "Die Ware Religion" und verachtet die "Kufr"!

Die Facebook-Gruppe "Die wahre Religion" kann sich mit bald 90.000 Anhängern rühmen.
Während nach ersten Schätzungen 2014 bald 400.000 Club-Mitglieder ihre christlichen Steuer-Sekten verlassen haben, bringen Muslim-Missionare reiche Ernte ein - selbst aus Kreisen der Kufr.

Wiki klärt den Begriff "Kufr":
Kufr (arabisch ‏كفر‎ ‚Unglaube‘) bezeichnet im Islam die Ablehnung des Glaubens an Gott (Allah), die Leugnung der Prophetie Mohammeds und des Koran als Gottes Offenbarung. Ein solcher „Ungläubiger“ ist ein Kāfir ‏كافر‎ (Plural: kuffār und kāfirūn). Folglich werden auch die Anhänger anderer monotheistischer Religionen – Juden und Christen – als kāfir/kuffār bezeichnet.
 Dass "Kufr" jemals als verhetzende Vokabel einem deutschen Rechtsgelehrten aufgefallen wäre, ist mir nicht bekannt. Wenn fromme Prediger per Fatwa feindliche "Kufr" muslimischen Meuchelmördern zum Abschuß freigeben, wenn Surensöhne unliebsame "Kufr" - wie letzlich in Paris - abknallen, dann scheint es sicherer, sich zu bekennen:

  "ICH bin MUSLIM."
Zudem hilft eine religiös richtige und politisch korrekte Orientierung dabei, Geld zu verdienen.


Nun kämpft jede Publikationen mit ihr passenden Lügen um die Wahrheit. Henryk M. Broder, den einige für einen zynischen Zionisten halten, beklagt in der WELT den "normalen Wahnsinn des Islam".


Nachdem Broder religiös motivierte Mordtaten in New York, London, Madrid, Mumbai, Istanbul, Paris, bei Luxor, Scharm al-Scheich, in Amman, Delhi, Beslan, Burgas, Daressalam, Nairobi, Bali, Djerba, Baga in Nigeria, Deir ez-Zor in Syrien, Kahtanija und Dschasira im Irak aufgezählt hat, beklagt Broder:

Während die Experten darüber rätselten, was die Terroristen mit den Anschlägen erreichen wollten, setzten die Repräsentanten der Political Correctness eine Sprachregelung in die Welt, wonach Islamisten für diese Anschläge verantwortlich waren, die ihrerseits nichts mit dem Islam zu tun hatten.
Wer den "normalen Wahnsinn des Islam" weiter erforschen will, muss einen starken Magen haben, um Fotos wie von Sharia-Strafen zu ertragen, ohne zu kotzen.



Wo Sklavenhalter ihre Sklaven mit ein, zwei Dollar pro Arbeitstag abspeisen, reicht der Lohn gerade aus, um nicht zu verhungern. Wer mit minimalen Einkommen sein Leben fristen muss, kann kein Geldbuße bezahlen. Diese Ärmsten der Armen quälen Körperstrafen. Wenn die Wunden verheilt sind, kann der Sklavenhalter seinen Sklaven wieder profitabel ausbeuten. Anhänger der Sharia geben vor, dass Körperstrafen humaner als Haftstrafen sein sollen.

Die Site "think-israel.org" karikiert, wie sich radikaler vom moderaten Islam unterscheidet.
Jürgen Elsässer thematisiert in der Februar-Ausgabe von COMPACT die terroristische Bedrohung für Europas.


Udo Ulfkotte schreibt in der COMPACT-Ausgabe über die Islamisierung. Die Arbeit von Ulfkotte und Elsässer, die mit ihren Veröffentlichungen ein Gegengewicht zur Kampfpresse vermarkten, beschimpfen marktkonforme Medienmacher als "Verschwörungsindustrie". Elsässer analysiert die Lage brillant, was sich für Journalisten der Atlantik-Brücke verbietet, sofern ihnen ihr Job lieb ist.
" Obwohl ich die US-Besatzung für das “eigentlich” drückendste Problem der fehlenden deutschen Souveränität halte, können wir auf die Kritik der Islamisierung nicht verzichten. Nicht nur, weil die Yankees die Islamisierung als Waffe gegen Europa nutzen (und gleichzeitig die Verwestlichung als Waffe gegen die islamischen Länder – es soll ja alles One World werden…). "
Mein Gefühl dazu:
Bevor die "One World" wahr wird, zerstören nationale wie individuelle Egoismen diese unsere "Einzige Welt".
Kreative Energy nimmt Druck von den Menschen mit Hilfe von Satire, Protestsongs und Karikatur.
In der Hoffnung, ein wenig informative Unterhaltung zum Wochenende geschaffen zu haben, endet der Blog mit einem YouTube-Videos, welches kurz und knackig Elsässers Analyse bestätigt.


Ukraine-Krise_ARD erwähnen Blackwater-Söldner (Phoenix)

Published on 20 Jan 2015
Phoenix-Sendung erwähnt (endlich) amerikanische Blackwater-Söldner Beteiligung und redet Klartext über geopolitische Zusammenhänge und US-NATO-Strategie in der Ukraine und der Gefahr eines großen Krieges. Sogar das Faschisten in Kiew mitregieren, wird "durch die Blume" angedeutet. Phoenix "der tag"

28 January 2015

Sich solidarisieren statt spalten zu lassen?!

Bagida, Pegida - inspirierend, innovativ, informativ! Pöbelt oder politisiert Pagida? Wie haben die Menschen geschäumt vor Jubel, als Stephané Hessel "Empört Euch!" geschrieben hat! Und? Jetzt demonstrieren Empörte. Polit-Presstituierte-Pfaffen pädagogisieren mehr oder minder über neue Nazis. München, Hauptstadt der Bunten Bewegung brüllt brauner als Bagida. Das Ansehen Deutschlands im Ausland sinkt. Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien  storniert! "Empört Euch!" Profite sinken!

Menschen flüchten vor Mörderbanden, die auch unser Kriegsgerät munitioniert. Menschen flüchten aus Ländern,  die sie nicht mehr ernähren können. Nur die "Besten kommen in den Westen". Meist junge Männer. Pirincci pöbelt: "80 Prozent der Flüchtlinge sind junge Männer. Weniger ein wirtschaftliches Problem als wegen der Frage: Wen sollen die ficken?" Meine Frau meint, dann kann ja auch eine Frau mal vier Männer haben. Ob Männer das wollen? Muslims, die kult-Koran-kräftig-konditioniert sind?




SPON meine Leserbriefe zu verehren, ist ein müßig. Der Versuch lohnt nicht, wo der Moderator in vorauseilendem Gehorsam nach "Leitlinien der Leitmedien" Kritik vermüllt. Zum Thema Schily gehen fast unisono Leserbriefe ein, sehr unangenehm für die "Leitlinien der Leitmedien"! Die Redaktion schließt die Diskussion. Meinungsfreiheit ist o.k. Aber nur, wenn andere Meinung nicht abweicht von der Mainstream-Meinung. Facebook vermarktet Alternative Öffentlichkeit - noch.

Meine Meinung:
SPIEGEL reißt bei SPON, Spiegel Online, groß die Story auf: "Ex-Innenminister Schily: "Natürlich gibt es Probleme mit muslimischen Zuwanderern" ... Die Menschen würden wohl wollen wissen, was ein Staatsschauspieler wie Schily meint, wenn er den Gefühlen vieler Menschen Gesicht und Stimme verleiht. Schön, wenn uns Schily, den Steuerzahler als Politiker Jahrzehnte lang löhnten, etwas über das "Problem mit muslimischen Zuwandern" verrät. Das erzählt Schily aber besser dem SPIEGEL, der sich eine satte Story daraus schnitzt. Bei SPON gibt's dazu nichts weiter zu lesen. Die Privat-Propaganda-Presse unserer kleptokratischen Einheitsparteien à la SPIEGEL schließt ihren Aufreißer mit der Meldung: "Das vollständige Interview finden Sie hier im neuen SPIEGEL."  Wegen Schily's Schmarrn den SPIEGEL Schund kaufen? Geht's noch? Noch abstruser wird es, wenn ein von fallenden Verkaufszahlen heimgesuchter Presse-Chef einem empörten Leser über vor-enthaltene Fakten zur Story "Ein Todessturz, Krawalle und 14 verletze Polizisten" folgendes schickt:

"Sehr geehrter Herr 
das Presserecht erlaubt uns die Nennung von nationalen Zugehörigkeiten nicht, es sei denn, sie bestehen in besonderem Zusammenhang zur Tat. In diesem Fall sind uns also die Hände gebunden.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Welzel
RNZ-Chefredaktion"

Wo leben wir denn? Mein "Empört Euch!"-Gefühl hat sich seit meinen Studentendemos mit 20 Jahren, seit 1968,  wenig geändert. Damals zerriss sich das von der BILD-BLÖD-LÜGENPRESSE aufgehetzte Volk das Maul mit Schimpf  und Schand wie

"Geht doch nach driiiiiben!"
 Oder
"Wir lassen uns Kritik gerne gefallen, aber nicht von Ungewaschten und Verdreckten."

 Heute brüllen die Pfeifenköppe.  Martialische Sicherheitskräfte - zum Glück - beaufsichtigen hinter Sperrgittern "NAZI! NAZI! NAZI!"-Brüller. Hier meine jetzige Version von "Empört Euch!", vor Jahrzehnten in Flugblättern heute in Blog-Bild-Berichten.

Die Zugriffzahlen für diesen Blog-Bericht am Tag, an dem die Pegida-Organisation sich zerlegt hat.
Meine Rente reicht mir, könnte mir meine Meinung gut und gern grinsend verkneifen. Doch mein "Empört Euch!"-Gefühl lässt mich schrei(b)en und schrei(b)en. Andere "Empört-Euch" schreiben bei der Gruppe Bagida in Facebook:
"Wie verlogen die Politiker sind zeigt folgendes. Hier einige Zitate rot-grüner Politiker und was deren Strategie für unser Land ist! Steinmeier und Merkel können sich hier einreihen! BÜRGER! Lasst Euch dies nicht weiter gefallen! Geht mit PEGIDA! “
Diesen Freund empört die Progranda prominenter Politiker.
Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.” Daniel Cohn-Bendit, Bündnis90/Die Grünen
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“Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird”
Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Interview mit Susanne Zeller-Hirzel (letzte Überlebende der Weißen Rose; Widerstandsgruppe im 3.Reich)
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„Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.” Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 02.01.2005,
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“Deutschland ist ein in allen Gesellschaftsschichten und Generationen rassistisch infiziertes Land.” Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen
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„Noch nie habe ich die deutsche Nationalhymne mitgesungen und ich werde es als Minister auch nicht tun.” Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 02.01.2005
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Quelle Wikipedia: So politisierten Polit-Plakate 1949 verkappte Alt-Nazis. Heribert Prantl zitiert F. J. Strauß, nach dem die Hauptstadt der Bunten Bewegung ihren Internationalen Flughafen benannt hat: "Ein Volk,  das diese Aufbauleistung vollbracht hat, hat es nicht nötig, sich an Auschwitz erinnern zu lassen." (SZ, 27. Januar 2015, S. 4)

Pirincci beleidigt mit seinen Schund-Stürmer-Schriften von Steuern bezahlte Professoren, Politiker und Popen. Pirincci giftet gegen "grün-links-versiffte" Meinungsmacher. Doch Polit-Presse-Popen vertreten und gestalten Volkes Wille - und zwar so:

“Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen!” Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Hürriyet vom 8.9.98 (auf türkisch), abgedruckt im Focus am 14.9.98)
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„In zwanzig Jahren haben wir eine Grüne Bundeskanzlerin und ich berate die türkische Regierung bei der Frage, wie sie ihre Probleme mit der deutschen Minderheit an der Mittelmeerküste in den Griff bekommt.“ Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen
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„Das Problem ist nicht Sarrazin selbst als Person, sondern der gleich gesinnte Bevölkerungsanteil in Deutschland“ Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen, Quelle (Sarrazin hat bis zu 90% Zustimmung in der Bevölkerung)
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„Der deutsche Nachwuchs heißt jetzt Mustafa, Giovanni und Ali!“
Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen auf dem Parteitag der Grünen 1998 in Bonn-Bad Godesberg rief damit Stehende Ovationen unter den Grünen aus.
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“Ich denke, dass die Christlich-abendländische Kultur als solche nicht existiert. Vielmehr wird sie konstruiert, um andere Gruppen von ihr auszuschließen.”
Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen in einem Antwortschreiben vom 25.11.2011
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“Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in einem Meer aus roten Türkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen.”
Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen, Wunschvision zum Tag der Deutschen Einheit, Artikel in der Welt am Sonntag vom 6.Februar 2005
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“Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”
Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen
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“Türkei ist zweite Heimat für mich, ich mach seit 20 Jahren Türkeipolitik”
Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=UpAUQY4Wwlo und weitere Videos bei YouTube, Tags “Sonne Mond Sterne”)
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„Die Türken haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut.“
Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: In der “Münchner Runde” am 5.10.2004 zum Thema ´Angst vor der Türkei´ )
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„Ich wollte, daß Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt.“
Sieglinde Frieß, Bündnis90/Die Grünen vor dem Parlament im Bundestag, Quelle: FAZ vom 6.9.1989
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„Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen.“ Nargess Eskandari-Grünberg, Bündnis90/Die Grünen, Antwort auf die Beschwerde zu Integrationsproblemen von 50 Anwohnern (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 13. November 2007). Augenzeugen sagen, es hieß wörtlich “…dann wandern Sie aus!”
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Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden. Quelle: “Die Welt” vom 7.2.2005 (Rezension zu Joschka Fischers Buch “Risiko Deutschland” von Mariam Lau)
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„Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“
Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Pflasterstrand 1982; zitiert in “Nation & Europa, Mai 1999, Seite 7)
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„Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“ Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen
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„Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.”
Vorstand der Bündnis90/Die Grünen von München
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Die Abschaffung der Eidesformel “Zum Wohle des deutschen Volkes” wird im NRW-Landtag eingebracht. Stattdessen soll es “zum Wohle der Bevölkerung in NRW” heißen. Arif Ünal, Bündnis90/Die Grünen, war Antragssteller.
————————————“…dass wir, d.h. die Grüne Bewegung, einen Kulturentwurf anstreben, in dem das Töten eines Waldes verächtlicher und verbrecherischer gewertet wird als das Verkaufen von Kindern in asiatische Bordelle.” Curt Amery, Bündnis90/Die Grünen im Magazin “Natur”, Dez 1982, Seite 42
Vorstadt-Spießer von links wie rechts, blümchen-bunt, arriviert und angenehm, wollen "ja nur spielen".
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„Die Frage, [ob die Deutschen aussterben], das ist für mich eine, die ich an allerletzter Stelle stelle, weil dieses ist mir, also so wie sie hier gestellt wird, verhältnismäßig wurscht.“ Renate Schmidt, SPD und Bundesfamilienministerin, am 14.3. 1987 im Bayerischen Rundfunk
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“Es mag Sie vielleicht überraschen, aber ich bin eine Volksverräterin. Ich liebe und fördere den Volkstod, beglückwünsche Polen für das erlangte Gebiet und die Tschech/innen für die verdiente Ruhe vor den Sudetendeutschen.”
Christin Löchner, DIE LINKE
Meine Meinung:
Gegner verurteilen diese Polit-Propaganda als "Lügen". Freunde bejubeln sie als "Wahrheit". Fakt ist: Polit-Propaganda war, ist und bleibt wirkungsvoll. Wie Propaganda wirkt? Menschen greifen einander mit Worten wie Taten an. Vor meinem Dritten Spaziergang heute abend bei Bagida scheint mir nichts wichtiger und wesentlicher als ein geordneter, reibungsloser, friedlich freundlicher Abend. http://n0by.blogspot.de/2015/01/wir-sind-der-mob.html


Bayrische Bereitschaftspolizei muss Bagida-Demonstration in der Hauptstadt der Bunten Bewegung bei ihrem dritten Spaziergang schützen. Damit keine von Presse-Politik-Popen aufgehetzen Pfeifenköppe die Bagida-Demonstranten aufmischen, müssen Bagida-Anhänger durch diese enge Gasse auf den Goetheplatz. Polizeikräfte bewachen den Zugang, um die Einen von den Andern zu trennen. Der Gendarm am Zugang fragt mich streng: "Wohin wollen Sie?" "Zu den Bösen-Bagidas." Der Beamte lacht: "So böse sind die doch garnicht." Eine Demonstrantin, die mit durch die Eingangsschleuse schleicht, belehrt mich: "Pegida sind die Guten!" "Aber wir haben gelacht, das ist das Wichtigste." Bei der "Friedenskette der Religionen", die sich am 2.2. 2015 aufstellen, gibt es wenig zu lachen. Diskussion löschen die Zensoren.


Meine Meinung zur Friedenskette der Religionen:

Wer sich, wie Karl Heinz Deschner, sein Leben lang mit Sekten wie den Christlichen beschäftigt, hat als geistiges Erbe "Die Kriminalgeschichte des Christentums" hinterlassen - in neun Bänden. Die Heidnischen Sachsen, welche in einem Meer von Blut von Kaiser Karl dem Großen in ihren versumpften Wälder zu Christen bekehrt waren, sind - bedauerlich - im Kommunistisch-Stalinistischen Terror wieder vom Glauben abgefallen und in großer Zahl zu Gottlosen Heiden konvertiert. Dass solch Gottlose Heiden zuerst den Wert der eigenen Religion nicht mehr schätzen, obgleich ihnen klerikaler Steuerdruck wieder ihre Kathedrale geschenkt hat, dies wunderherrliche Kulturdenkmal, bleiben sie heidnisch verstockt, pfeifen auf den Status als "Weltkultur-Erbe", indem sie einfach die Elbe über eine billige Brücke überqueren wollen, anstatt den Blick auf ihre Heiligtümer frei zu halten, und dann demonstrieren diese anti-klerikalen, anti-autoritären Wut-, Frust-, Angst-Brüder und Bürger noch gegen die nächste freundliche Friedensmissionierung durch Islamistische Heilsprediger! Ist das denn zu fassen? Doch Fromme Christenmenschen in München wissen sich zu helfen! Fromm sich von Hand-zu-Hand fassend, ein Kerzlein zu Ehre Gottes in Händen, wird sich die starke Gemeinde finden und feiern. So sollen und wollen sich am 2.2. 2015 Klerikal Konditionierte Kreise zu einer polit-priesterlich-presse gesteuerter Staatsdemo unter dem Markenzeichen "Friedenskette" treffen.

Die Friedenskette der Religionen am 2.2.2015 passt prächtig in die Hauptstadt der Bunten Bewegung. "Friedenskette der Religionen" - wie absurd ist das denn?

Diese Demo der Frommen, welche SPIN-Doktoren von Popen-Politikern-Presstituierten ersinnen und mit hochkarätigen Experten medial multiplizieren, setzt sich klar und bewusst ab von einer brüllenden Bande wie Bagida mit der Parole "WIR SIND DER MOB!".  Um mit dem berühmten Münchner im Bierhimmel zu jubilieren: "'LUJAHHH, sog I!"

Viele "Empört-Euch!"-Gefühle finden sich bei Facebook - auch zur "Christianisierung des Abendlands":
Dafür gibt die Bibel aber einen Freibrief für Landraub, Vergewaltigung, Menschenhandel, selbst der Verkauf der Töchter ist geregelt. Zwischendurch kommt der lockere Hinweis, dass man Zauberinnen nicht am Leben lassen soll, was jahrhundertelang ein Freibrief zum Foltern und Verbrennen unangepasster Frauen war, derer sich die chauvinistische Männerwelt entledigen wollte.
Massen-Manipulations-Medien lassen Leute lachen: ein Clown in Absurdistan.

Ein beachtliche Agitation bei Facebook politisiert vor dem Dritten Bagida Spaziergang am Montag, den 26. Januar 2015:
!!!!!!!Wichtig!!!!!!!! !!!!!!!!Bitte lesen!!!!!!!! Liebe Vertreter der Pegida, vorab großes Lob für Eure wöchentlichen Demonstrationen und Euer Durchhaltevermögen. Ich denke, dass jeder Bürger die Pflicht haben sollte, unser Land mit unseren Mitbürger vor Gefahren zu schützen. Das heißt, dass man Gefahren rechtzeitig erkennt und sie auch abwehren sollte. Ich habe mich objektiv und intensiv mit der Politik befasst und bin sehr beunruhigt über die vergangenen Geschehnisse und auch über die aktuelle Lage in der Welt. Wie die Vergangenheit zu oft gezeigt hatte, werden Proteste oder Widerstände, wie z.B.  jetzt auch die Pegida von der agressiven Westmacht und den Vasallen mit Hilfe der Presse durch Falschaussagen und Unterstellungen mundtot gestellt. Um dies zu vermeiden, sollte Pegida (wir) sich von der rechten Szene und dem Islamhass distanzieren und vermehrt ausländische Mitbürger auch Moslems für die Pegidademo versuchen zu gewinnen. Das Flaggezeigen von verschiedenen Nationen nicht nur der Deutschen hätte einen enorm positiven Effekt: - Es würde weiter die Glaubwürdigkeit der Presse untergraben - Solidarisierung von Mitbürgern anderer Nationen und somit wäre mehr Zuwachs gegeben, was mehr Einfluss bedeutet - Die Angst vor Pegida, da Toleranz gezeigt wird, wäre kleiner und somit ergibt sich auch eine höhere Akzeptanz seitens der Bevölkerung.
Ein Freund hinter den Sperrgittern bei den Pfeifenköppen hat mich fotografiert. Er fragt:
"wie kam die Türkenflagge bei den Nazis an?"
Ich finde, wir sollten unsere Demos nicht gegen die schicksalgeplagten Moslems richten, dessen Land täglich mit Urangeschossen und Termitbomben übersät werden. Wenn einem Menschen alles genommen wird, dann bleibt halt am Ende nur noch der Glaube, an dem man sich festhält. Wir sollten eher die Demonstrationen gegen die Ursache der Kriege richten, wodurch das auch der Hauptgrund für den großen Zulauf von Immigranten wäre. Das ist nämlich die Elite der Westmacht, dessen Wirtschaft schon seit dem 2. Weltkrieg auf Krieg und Rohstoffgewinnung aufgebaut wurde.
Ich könnte ins Detail gehen und begründen welchen Nutzen die Großmacht hat die Länder anzugreifen, aber dann komme ich nie zum Ende. Durch das Provozieren von weiteren Kriegen werden weitere Flüchtlinge entstehen, wodurch auch die wirtschaftliche Stabilität und Frieden der EU bedroht wird. Die Wirtschaft der Westmacht profitiert von Unruhen in Europa enorm, genauso wie die gegen Russland verhängten Sanktionen, seitdem ist der Dollar im Vergleich zum Euro stark gestiegen. Mein Appell an unsere Bewegung (Pegida): - Protestieren wir gegen Sanktionen und Kriege, die vom aggressiven Westen eingeführt werden - Forderung für eine legitime Ukraineregierung - Solidarisieren wir uns vermehrt mit ausländischen Mitbürgern - Abschaffen der Lügenpresse - Natürlich auch die zuvorbesagten Forderungen unserer Bewegung - Wie auch schon zuvor gefordert eine richtige Demokratie - Stoppen wir den Krieg gegen den Terrorismus und gehen den einzigen richtigen Weg und hören deren Forderungen an. Noch ein kleiner Denkhinweis. Es gibt starke Parallelen zur Ukraine und dem Mittleren Osten. Die Westmächte finanzieren und rüsten immer nur die radikale Opposition mit der Absicht, das Land zu destabilisieren und in ein Chaos zu versenken. Früher lebten im Mittleren Osten Menschen verschiedener Religionen friedlich miteinander, aber durch das finanzieren bzw starkmachen radikaler Parteien und dann auch noch das Bombardieren der zivilen Bevölkerung, ist das friedliche Leben nebeneinander in den betroffenen Regionen kaum noch möglich geworden. Also lass uns die Schuld dem geben, der sie auch verdient, der US Regierung und Banklobby Hier ein paar Stichwörter, die ihr euch unbedingt bei Google oder Youtube anschauen solltet:

Warnung Eisenhauer und Kennedy / Vietnamkrieg Fall Tonkin / USA Kriegstreiber / Nato / CIA Ray McGovern / Wirtschaftskrise in USA / Golfkriegssyndrom / Natobündnis / Maidan Ukraine / Massaker von Odessa / Bitttttte befasst euch intensiv und umfassend mit den Themen.
Wer aktuellen Tagesthemen und Zeitereignissen ausweicht, wird leicht Opfer der Propaganda von Presstituierten, Politikern und Popen. Heuchler und Hirnwäscher  bringen die Menschen mit allen verfügbaren Mitteln auf  Linie.




Psychologische Werbemethoden wie Polit-Kampagnen sind allzeit fähig, Menschen an die Front und in den Einsatz zu bringen.


 Die Mediale Masche "Volksempfänger 3.0" ist erfolgreich:  München rüstet auf zur Hauptstadt der Bunten Bewegung.


Christoph Hörstel verunsichert die Menschen über den "Russischen Progaganda-Kanal":
Menschen wie Hörstel, Ulfkotte, Pirincci, Abdel-Samad sind dann eben Propagandisten der Verschwörungsindustrie. Völkisch pöbelt der Volksverstand: "Schleich du di erschtmal, Propagandaruss"


Man höre, staune und vergleiche, was Multikulti-Mutti Merkel und Seehofer vor ausgewähltem Publikum verkünden, wenn es ihre Hörer wollen und in den Zeitgeist passt.



Aber wie immer gilt: "Was schert mich mein Geschwätz von gestern?"


Selbst bei Menschen, welche gemeinhin die Meisten als "Verschwörungstheoretiker" abtun, weil Menschen meist den Verschwörungstheorien der Massen-Manipulateure glauben, selbst bei Menschen wie Abdel-Samad bleiben kritische Zweifel offen.


Meine Meinung:
    Auch ein gut informierter Bürger kann nicht die Hintergründe zu Abdel-Samads Agitation sehen oder verstehen. Der Zweifel, Bruder der Vernunft, stimmt nie uneingeschränkt zu. Ist Abdel-Samad als ungemein einflussreicher, begabter und gewandter Publizist und Weltbürger aus bitterer Erfahrung zu seinen Ein- und Ansichten gekommen? Arbeitet Abdel-Samad aufrichtig und authentisch? Muss der Zweifel, Bruder der Vernunft, nicht ebenso den Gerüchten nachgehen, dass Abdel-Samad ein Agent des CIA sein könnte? Ein Agent, der im Auftrag Elender Eliten die Einheit der Menschen in Europa, im Land und unter den Menschen untergräbt, um nach der Formel "Teile-und-Herrsche" Macht über zersplitterte Interessen- und Glaubens-Gruppen zu gewinnen? Das fragt der Zweifel, Bruder der Vernunft, doch die Antwort verrät erst in der Zukunft.
Wir wissen es nicht. Nur eigene Erfahrungen helfen, uns in der Welt zu orientieren, seine eigene Meinung zu finden und mit der Wirklichkeit abzugleichen. Mein Freund  bei den Pfeifenköppen fragt:

"wie kam die Türkenflagge bei den Nazis an?"

Wie es sich bei der Bagida-Demo anfühlt, muss jeder selbst erfahren. Für mich fühlt es sich dort besser an, als bei den auf Krawall gebürsteten Gegen-Demonstranten. Die Reden waren halbwegs stichhaltig, wenn auch verbesserungsfähig, der Musikant mit Saxophon unterhaltsam, die Lautsprecheranlage ausreichend. 

Für mich fühlt es sich besser an, mit der Minderheit der Bagida zu spazieren, als mit der Mehrheit der auf Krawall gebürsteten Gegner zu brüllen. Die Bagida-Redner waren stichhaltig, der Musikant mit Saxophon unterhaltsam, die Lautsprecheranlage ausreichend. Eine Dame, die Religiosität mit einem goldenen Kreuzanhänger auf schwarzem Pulli demonstrierte, fragte: "Wieso kommst Du mit der türkischen Flagge? Weisst Du nicht, dass die Türken uns Christen ermorden?" Auf meine Antwort, dass die Christen auch nicht viel besser wäre, zog sie ab. Ein junger Mann, dessen Fahne nach Alkohol roch, meinte: "Hier ist aber kein Platz für türkische Fahnen." Mit meiner Antwort, dass hier für alle Platz sei, gab er sich zufrieden, mahnte mich misstrauisch: "Aber keine Fotografien hier!" 

Die auch von Verdi, den Grünen und anderen Organisationen geführten "Marschbläser" hinter ihren Sperrgittern unterhielten sich prächtig im kalten Januar Schneetreiben. Sie hielten sich mit brüllenden Sprech- und Pfeif-Chören warm. Einige Blechbläser brachten den Gaudi-Haufen gut in Stimmung. Auf der Bagida-Seite sahen gut trainierte "Jung-Bullen" in Kampfausrüstung dem fröhlichen Treiben vermutlich recht amüsiert zu. Denn zum Glück blieben alle fröhlich und friedlich.


  Stellenweise diskutierten "Bagidas" über den Sperrzaun mit den Gegnern. Ein sehr junger Mann fragt mich: "Wovor haben denn die Pegida-Demonstranten Angst hier bei einer Islamisierung?" Hoffentlich konnte ihn meine Antwort ein wenig beruhigen: "Niemand muss hier Angst haben." Denn zum Glück schützen die gut trainierten Einsatzkräfte die Bagida Demo - besser sogar in München, der Hauptstadt der Bunten Bewegung, als in Köln vermutlich. Es lebe "Liberitas Bavariae!"



Bedauernswerte Opfer meisterlicher Massenmanipulation verstehen nicht Sinn, Meinung, Ansicht und Zweck einer beginnenden Politisierung. Politpriesterliche-Presstituierte beklagen vehement, dass das gemeine Volk demonstriert - wie in Millionen Demos vor dem Irak-Krieg. Aber diese Demos erlauben Elende Eliten den krakelnden Kindern im Sandkasten der Straßendemokratie. Solange Massen gegeneinander marschieren, pokern Elende Elite in Casino-Kongressen um Krieg und Frieden, um Währung und Abwertung, um CO2-Steuern, um Standorte für Atomkraftwerke und atomaren Müll!


Vielleicht vereinigen sich die Demonstranten zur gemeinsamen Friedens-Demo am Samstag, den 7. Februar? Was wäre wieder gegen eine Demo zum Frieden oder eine Demo unter dem Motto "Patriotische Europäer gegen die AMERIKANISIERUNG des Abendlandes" einzuwenden?


Polit-Presstiuierte-Popen werden dann vermutlich Gut-Menschen in der Hauptstadt der Bunten Bewegung gegen prekäre "Jammerossis" hetzen. Die produzieren weniger, womit die Deutschland A.G. handelt und gewinnt. Aber Arbeitsameisen aus der Hauptstadt der Bunten Bewegung füttern doch noch das Gesamtdeutsche Prekariat durch, oder?



Ohne Pegida-Bagida gäbe es diese gesellschaftliche Diskussion nicht, nicht in dem Ausmaß. Was Feuilletonisten, Leitartikler, Alpha-Journalisten und Talk-Shows-Tanten absondern, geht an der Lebenswirklichkeit vieler Menschen vorbei.


Für mich bringen die Demos frischen Schwung in die kalt-verkalkte Polit-Priesterliche-Presstituierten-Propaganda. Diese schweigt zumeist zu drängenden Fragen der Zeit, wagt sie nicht einmal zu stellen - von intellektuellen Ausnahmen abgesehen.


Beim Anblick der johlenden Gegendemonstranten passt ein Satz  von Ignazio Silone: Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: “Ich bin der Faschismus” er wird sagen: ” Ich bin der Antifaschismus”



Jedenfalls haben sich manche ja noch einiges vorgenommen und tragen ihre Meinung mit schönen Schildern zu Markte.

Die meisten sind aber von Arbeit und notwendigen Ruhepausen dermaßen angefressen, dass für anderes kaum Zeit mehr bleibt.

Internet-Agitation bildet digital die "Heile" neben die "Kaputte" Welt ab. Im Internet vergnügen sich fröhlich Fantasten mit mehr oder minder kruden Welt- und Wertvorstellungen. Wenn mir mein Lügen-Blog Spass macht, reicht es mir. Bestenfalls inspiriert mein Lügen-Blog die Profis der Lügenpresse zu frisch fröhlich freier Frühlingshetze.


Sich solidarisieren statt sich spalten zu lassen!

Die Hoffnung bleibt angesicht dem hochgejazzten "Neoliberalen Kampf-ums-Dasein" ein Traum. Der Zeitgeist schwört Wahl-Volk auf nationale Egoismen ein. Der Raubtier-Kapitalismus überfällt konkurrierende Staaten. Neokolonialismus stürzt Millionen in Krieg, Vernichtung, Vertreibung. Flüchtlinge verlassen Kriegsgebiete. Die besten, stärksten, jungen Männern fliehen aus Ländern, wo sie sich selbst kaum ernähren können und wenig Hoffnung haben, jemals Frau und Familie zu finden. Entwurzelte Individuen kämpfen immer brutaler gegen-, unter- und miteinander. Polit-, Popen- und Presse-Darsteller versuchen vergeblich, mit Zuckerguss von Political-Correctness gesellschaftliche Brüche zu verkleistern. Demos stören Biz-like-usual. But the Show must go on! Der Kaiser hat keine Sklaven in Kartar in Ketten gesehen. BMW und Ball rollt, Bier fließt. München bleibt braune Hauptstadt der Bunten Bewegung.


Nachtrag am Nachmittag vom Orga-Team von Pegida:

So Freunde, die Medien überschlagen sich ja mit diversen Meldungen.
Fakt ist, Kathrin hat vorerst Ihr Amt als Pressesprecherin niedergelegt. Dies ist massiven Anfeindungen, Drohungen und beruflichen Nachteilen geschuldet. Sie hat sich aufgeopfert für unsere Sache, wenn aber nachts schon irgendwelche Fotografen und andere komische Gestalten um Ihr Haus schleichen, da kann man es der stärksten Frau nicht übel nehmen, wenn sie eine Auszeit braucht.
Thomas Tallacker hat mit seiner Firma durch den Verlust etlicher öffentlicher Aufträge ebenfalls massive Probleme und zieht sich auch zurück.
Ein neuer Vorstand wird in den nächsten Tagen in einer Sondersitzung gewählt, da auch Lutz Bachmann dafür nicht mehr zur Verfügung steht.
ES GEHT HIER ABER NICHT UM PERSONALIEN, SONDERN UM UNSERE SACHE - UND DIE IST GUT UND RICHTIG!
Eine detaillierte Pressemitteilung folgt in den nächsten Tagen.
Euer Orgateam