14 Oktober 2018

Die sechs Befreier der Bayern

Sonntag bei Sonnenschein sollte mein Schreib freier Tag sein, doch was tun, wenn es mich juckt in den Fingern zu schreiben? Schließlich muss man seinem Ruf gerecht werden, alles dafür zu tun, seine letzten Leser zu vertreiben, um nur mit sich selbst sein ungeteiltes Schreib- und Lesevergnügen zu teilen, oder.... 
.....ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. ...
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.
Johann Wolfgang von....






Mein Sponsor und Wohltäter, treibende Kraft des weit über die Landesgrenzen bekannten Blogs "BUF, Bayern urig frei", gewinnt in unermüdlicher Sorge begnadete Autoren. In einer volkstümlichen, urbayrischen Gaststätte bestellte der Botschaft a.D. vorab einen Tisch, wo sich die hohen Herren treffen: Mein wohltätiger Sponsor, der Botschafter a.D., ein Großschriftsteller - und auch mir wurde die Gnade zuteil, mich dem erlauchten Kreis anschließen zu dürfen. Meine Lust an der Schreiberei ist ungebrochen, doch die Meisten, denen mein Mühen liebende Sätze widmet, brechen die Beziehung mit mir ab.

Mein wohltätiger Sponsor kam schon reichlich angefressen, hatte er doch in Vertrauen auf meine Urteilskraft und erwartbare Dankbarkeit, mich ihm und dem illustren Kreis anschließen zu dürfen, von mir ein saftig schönes Sätzchen für seine letzte Schreibarbeit abbekommen, das da hieß:


"Mach was Du kannst. Schreiben jedenfalls nicht!"


Noch jetzt erfreut mich meine Sottise!

Ein paar liebkosende Knuffs unter Männer rückte unsere Beziehung soweit gerade, dass er wohlgemut mich einlud, es mir gut gehen zu lassen, er käme für alles auf. Das lässt sich ein armer Rentner, der statt mit der U-Bahn per Radl zum Treffen der Geistesgiganten strampelt, nicht zweimal sagen. So labte mich ein Flasche Wasser mit Sprudel - auf meines Wohltäters Kosten!

Der Botschafter a.D. bestellte ein gebratenes Hühnchen, politisch korrekter vielleicht auch "Hähnchen", der Großschriftsteller - Auflage 500.000 - mit schnittigem Hut eines neuen Sportwagenfahrers orderte Schnitzel mit Bratkartoffeln - "kostet ein Euro mehr" - "ok, und noch Bratensoße - kostet noch ein Euro mehr?" - "nein, Bratensoße gibts gratis dazu" - und so kam das erste Gericht vor den Botschafter a.D. Diesem Herrn gewann schon bei seiner Vorstellung mit einem einprägsamen Reim mein Herz:


"Kämpfst Du mit offenem Visier,
landest bald Du bei Hartz Vier!"



Doch jetzt steht das erste Gericht vor unserem Botschafter a.D.. Der langt gleich kräftig zu, derweil er die Frage aller Fragen ventiliert: "Für welches Publikum schreiben wir?"

Dies erdreistete mich in meinem antiautoritären 68iger Apo-Opa Chaos-Modus zu der Bemerkung, dass mein Geschreibsel in erster Linie mir selbst Spass machen müsse, was andere damit machen, sei mir egal, das sei doch deren Sache! Der Botschafter verbiss sich in seinen Braten, als der zweite Teller kam. Auf dem waren panierte Leichenteile eines Flattermannes zu erkennen.

Der Botschafter empörte sich, weil der Kellner ihm zuerst das falsche Essen vorgesetzt habe. "Nun gut, das gebe ich jetzt zurück", "Dann müssen sie aber beide Essen zahlen, weil sie das ja schon angegessen haben", "nun gut, zahle ich eben beide Essen, um keinen Ärger zu haben, aber in ihr Lokal werde ich nie mehr betreten und sie auch niemandem empfehlen, sagen sie das ihrem Chef!" "Ja, aber sie haben das Essen von dem Herrn gegenüber gegessen!"

Der Großschriftsteller gegenüber empörte sich: "Was, und wo bleibt mein Essen?" "Was haben sie denn bestellt?" "Ja, Schnitzel mit Bratkartoffeln und Bratensoße".

Mittlerweile erhielt mein wohltätiger Sponsor einen Knödel mit Soße, urbayrisch, den er mit zwei Kübeln Bier runterspülte, wodurch mir die Mineralwasserflasche zu meiner Stärkung zufiel. Das war auch nötig, weil es mittlerweile immer lauter im urbayrischen Bier- und Speiselokal wurde, dass selbst eine Diskussion in Feldwebelbefehlston schwierig bis unmöglich wurde.

Zu späterer Stunde kam noch der begnadete, geistige Vater und Chef der berühmten Seite "Bayern urig frei" - kurz BUF, der sich in gelehrten Worten über die Unausweichlichkeit der vom Europäischen Gerichtshof und der Menschenrechtskonvention angeordneten Umvolkung zum Nachteil aller hier schon Länger-Lebenden ausließ. Er bestellte Couscous mit Lammfleisch.

Kurz darauf kam der nun schon etwas angefressene Kellner und knallte dem BUF-Chef einen Teller vor die Nase "Ihr Couscous"! Der gelehrte Herr vom Ton der Bedienung und der strittigen Stimmung am Tisch schon gereizt, maunzte zurück: "Was bringen sie mir da, ich will das wissen!"

Der Kellner musste nun vom Tragen, Räumen, Bringen  umschalten in den Lesemodus, und gemeinsam mit dem schriftgelehrten Chef vom BUF, tappten krumme Kellnerfinger über die Sätze der Speisekarte, um nach dem Gericht "Couscous" zu forschen, was sie auch fanden.

Nachdem der Chef mehrere Bissen goutiert hatte, kam er zum Ergebnis, dass es sich nicht um Lamm- sondern Schweinefleisch handeln müsse und brachte seinen Teller mit sichtbarem Ausdruck von Empörung zurück.

Das brachte die Dame des Gasthauses an den Tisch, welche klärte, dass Couscous normal mit Putenfleisch gereicht würde, dieses jedoch im Moment alle sei, weswegen nun....

Wie diese Geschichte ausging, entging mir in dem mittlerweile zu Gebrüll sich gesteigertem Wirtshausbalzen verschiedener Geschlechter vor der Wochenendnacht. Der Großschriftsteller hatte sich mit meinem Wohltäter zu einer clandestinen Unterredung verzogen, als der Kellner vor seinen verwaisten Stuhl mit sichtbarer Unlust zwei Fleischscheiben stellte, die in Bratensoße schwammen.

Bevor die Speise erkaltete, bemühte meine erfolgreiche Suche den hungrigen Großschriftsteller an seinen Platz, der sich schweigend über sein Mahl hermachte. An eine Unterhaltung war in dem um uns entstandenen Tumult ohnehin nicht mehr zu denken.

Als meine Frau heute morgen beim Frühstück über meinen Bericht des Abends lauthals lachen musste,
während ihre Lachsalven mit einer weiblich sorgenden Geste nur "Männer" stöhnte, entstand in mir das Verlangen, mein Vergnügen über die gelungene abendliche Unterhaltung zur Befreiung Bayerns in die Tasten zu klappern, auch wenn mir wegen meines vermutlich unbotmäßigen, unrespektierlich empfundenen Berichts künftig kein Platz mehr offen steht unter den geistigen Kapazitäten zur Befreiung Bayerns.

Doch da mein Schreiben mich als mein erster Leser erfreuen soll, ist es mir ziemlich gleichgültig, was andere damit machen, wie andere darüber denken. Wer sich darüber ärgert, erfreut mich doppelt.

Gruss vom bösen, alten, weißen Mann mit Bart, Brille und Buckel


Zwar freuen mich als einsamer Rentner die Gespräche mit Gleichgesinnten. Frohgemut lässt sich der nahende Herbst im Englischen Garten bewundern auf meinem Radweg in die Stadt.



Doch es bleibt die Frage, ob es lohnt, sich politisch zu engagieren. Oder laufen die Ereignisse gleichsam chaotisch ab, ohne dass das Mühen von Menschen viel daran ändern?


Seit bald 50 Jahren kümmern mich Dinge, die sich mit mir oder ohne mich entwickelten, wie sie wollten: Vietnam-Krieg, Rote Armee Fraktion, Sozialistischer Deutscher Studentenbund, Notstandsgesetzgebung, Atomkraft Nein Danke, Umweltverschmutzung, Waldsterben, Klimaveränderung, Club of Rome, Kriege in Nahost, Gemetzel in Jugoslawien, Flüchtlinge aus Afghanistan, Afrika, woher auch immer, Geldentwertung durch nahezu grenzenlosen Druck von Schuldgeld.... und, und, und....

Meine Lust, mich mit Politik zu beschäftigen, lässt mit jedem Monat nach. Unterhaltsam schwatzen Polit-Profis bei Phönix im Hintergrund. Jeder hat Recht und alle haben Unrecht. Der Egoismus Einzelner überstrahlt alles, auch mein Egoismus. Egoistisch kämpft jeder gegen jeden.  In einer Gruppe gleichgesinnter Kämpfer im gleichen Schritt und Tritt zu marschieren gegen Gegner, wirft die Frage auf: Wer ist der Feind? Gemeinsame Befreier von Bayern lesen meinen Text. Idealistische Kämpfer zur Befreiung der Bayern verteilen Tausende Flugblätter vor der Wahl. Ebenso schmückt mein Fahrrad Flugblättchen der LINKEN, als es mich nach dem denkwürdigen Treffen heimwärts zieht. Wer ist der Feind?

Drei böse Feinde bedrohen meine Behaglichkeit am Schreibtisch. Mein Blick ruht auf dem sonnigen Vorgarten. Mein Frau gießt Blumen in Balkonkästen. Wer ist der Feind? Hunger, Krankheit, Alter und Tod!

Sollten mich Mitstreiter meiden, weil mich meine Lust am politischen Engagement verlässt, dann gefällt es mir allein am See besser als in lärmenden, volksnahen Bierstuben.


Erntedank beim Gartenbau

Die Erde hat uns wieder mehr als genug geschenkt. Mein liebe Frau hat ihre Arbeitsmonate als Nutzgartengärtnerin hinter sich gebracht. Sie hat zahlreiche Freundschaften und Beziehungen geknüpft. Aus der Mitarbeiterkiste, in der krumme Kartoffeln, verknotete Sellerieknollen und Kohlrabi landeten, welche kein Bio-Laden vermarkten kann, hat sie uns mit Gemüse und Salat versorgt. Die Mohrrüben kamen so frisch und saftig aus der Erde gezogen hier an, dass sie ein Genuß waren.

Mit einem wundervollen Erntedankfest feiert der Betrieb die Saison.


Mitarbeiter im Gartenbaubetrieb wohnen im Grünen, arbeiten in der Natur, sind miteinander befreundet.


Die Schafe verdauen im Schatten.



Alles wächst, blüht und gedeiht.


Auch auf alten Fahrrädern lassen sich größere Strecke im Gartenbaubetrieb Kraft sparend zurücklegen.


Schwerarbeit übernimmt der Deutz-Trecker.



Im großen Kreis dankt der Chef seinen zahlreichen Mitarbeitern.



Die Festgäste säen einen hellen Roggen namens "Lichtroggen" aus 130 Papiertüten in das Feld.


Im Kreis- und Gruppenkreis findet das Erntedankfest einen beschwingten Höhepunkt.



Die liebe Erde hat uns wieder reich belohnt und versorgt.



Das Fest klingt aus, die Sonne geht unter.


Der Tisch ist reich gedeckt. Die Speisen sind vorzüglich. Kuchen, Torten runden das schmackhafte Menü ab.



Die Kleinen kommen auf ihre Kosten und knüpfen erste, zarte Verbindungen an.


Und die Musik spielt dazu....
... aber abschließend noch einen kurzen Kommentar zur Wahl, womit München zur Hauptstadt der Grünen Bewegung aufsteigen durfte.



Dr. Rainer Rothfuß kommentiert nach zehnjähriger Mitarbeit bei der CSU mittlerweile als AfD-Politiker bei Facebook den Tweet dieses Mädchens.


Diese Kindersoldatin des verkorksten politischen Establishment ist sicherlich nur eine Ausnahme bei der hoheitlichen Aufgabe des Stimmenauszählens in Bayern gewesen. Aber in ihrer Grundhaltung weiß sie sich von einer erstaunlich aggressiven Schicht von ca. 10-20% der Bürger in Bayern und auch weiten Teilen Deutschlands den Rücken gestärkt. Sie glauben paradoxerweise, die AfD sei die Bedrohung für unsere Demokratie und durchschauen die teilweise abgrundtief menschenfeindliche Politik der regierenden und opponierenden Systemparteien nicht (siehe EU-Santionen gegen die Armen Syriens, NATO-Bombardement Serbiens 1999 und Libyens 2011 etc. pp). Sie glauben, es sei ihre staatsbürgerliche Pflicht, demokratisch Engagierte als "Nazis" abzustempeln und AfD-Plakate ohne Verstand und Bereitschaft zur Diskussion zu zerstören. Unsere Demokratie gerät so in ein gefährliches Fahrwasser - insbesondere, wenn die Glaubwürdigkeit des Stimmen-Auszählens unterminiert wird...


Als Bundesgenosse der Befreier von Bayern darf mein gewichtiges Wort dazu nicht fehlen, oder?

Nachdem sich München zur Grünen Hauptstadt der Bewegung gemausert hat, ist es vermutlich vernünftiger, sich als Rentner noch seiner verbleibenden Tage zu erfreuen als sich mit solch "hoffnungsvollen, jungen Kräften" zu messen....



Wenn sich Polit-Profis wie Rainer Rothfuss damit beruflich beschäftigen wollen, dann allerbeste Wünsche für Erfolg mit anderen bemühten Befreiern der Bayern   



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13 Oktober 2018

Von der Grünen Katzi und dem Identitären Martin

Ein begnadeter Autor wie Akif stürzt sich wie ein Raubvögler auf  ein muschiges Mäuschen, um solche zauberhaft weiblich wuselnd wieselnde Wesen zu rezensieren. Wie Pirincci belämmerte Bums-Beauties bei Bento saftig einseift, so versucht dies der Identitäre Martin bei der Katzigen Kathi. Ein alter Autor wie Philolaos bei "Bayern ist frei" fällt drauf rein. Pirincci und Philolaos meinen es gut, machen es schlecht! Wen würdet ihr wählen: Kathi oder Martin?

Philolaos macht sich bei "Bayern ist frei" so seine Gedanken über Kathi und Martin. 



Oh, Martin, my love, bei Deiner Einleitung schlafen mir die Füße ein! Wenn Kathi weder  "jungfräulich" noch "jugendfrei" ist, dann versteht sie doch was von der Sache. Zur Sache, Schätzchen! Philolaos leg Deinen Griffel weg und mach was Du kannst: Schreiben jedenfalls nicht!






Als böser, weißer, alter Mann mag man mir grobklotzige Schreibe nachsehen - zumindest bei "Bayern ist frei" - haha, wo frei? Wie frei? Hahaha!

Nicht nur grobklotzig, gemein, sexistisch sogar soll mein Tastenklappern klingen, im Gegensatz zu Sellner, Martin, der mit Wiener Schmäh gleichsam versucht, die schöne, weiße, junge Frau mit verführerischer Fuckability mit sich und seiner Weltsicht zu versöhnen.


Martin gesteht irh seine Liebe: "Sie hat auf mich eine medikamentöse, therapeutische Wirkung."


Sellner, das schaffst Du nie! Die schaffst Du nie! Du leitest Wasser auf die Mühlen der galligen Grüngesichter, gießt Benzin ins Feuer des Grünen Flächenbrands, der das Land in Brand setzt, Sellner, Du bringst die Damen mit Deiner Wiener Schmäh Masche nicht runter von der Palme, von der sie, Affen gleich, schwere Kokosnüsse auf Dich pfeffern! Sellner, friß Sellerie, das könnte Dir helfen!

Dieser dusseligen Damen gefühlgeschwängertes Geifern gleicht mittlerweile landauf, landab dem Pfeifen im Walde, um sich als verlassen fühlendes Brut- und Beuteobjekt Mut zu machen wie vor lungernden Gestalten in Ghettogegenden, wo nächtens verängstigt gleich Häs-ch*innen die letzten Heilig*Innen aus dem Heerlager fröhlicher Fickfeste fliehen in die kuschelige Sicherheit ihrer eigenen vier Wände hinter Schloß und Riegel, hinter die Grenze ihrer gesicherten Haustür - wenn sie's denn unbeschadet schaffen, wie ihr Pfeifen im Walde schallt, - landauf, landab: "WIR SCHAFFEN DASS!!"



Diese duftenden Damen verführerischer Fuckability ziehen an den Strippen der Macht, am wenigsten noch bei bösen, alten, weißen Männern wie mir, die von ihren Küssekünsten nach Jahrzehnten vollends bedient sich bequem im Sessel zurücklehnen, lächelnd ihrem Wackeln, Wiegen, ihrem Zittern, Zagen, ihrem Schneuzen und Schnauzen, ihrem Schreien und Stöhnen zusehen, sich ein paar Buchstaben aus ihrer erfahrenen Erinnerung abringen, diese duftenden, Damen lockiger Jugend ziehen die Marionettenfäden kollektiv und an vielen Fädchen individuell wie am Schnürchen des Hampelmännchens.

Sellner, Du magst den Dackel mimen in Deinem Video, doch gegen Kathis kratzig katziges Keifen stehst Du stumm dar mit dem Schwanz in der Hand. Ein paar Klicks mögen Dir Deine Mühe lohnen, doch das Herz schlägt für Kathi und eine magische Macht fühlt sich aus Deiner Hose hingezogen zu Kathi und ihrer verlockenden Verführung zu Befruchtung und Brut!




Tja, so sind nun mal die biologisch animalischen Mächte, so ist der naturgesetzliche Magnetismus, gegen die Sellners schlaue Sätzchen so saft- und leblos scheinen wie Kathis Gegacker im Name der Hose belebend wirkt und Wähler*Innen wirbt, deren Dackel machen, wie es ihnen Muschi meldet.

Meinen besten, lieben, mitfühlenden Dank als böser, alter, weißer Mann, der in der Grünen Kathi und dem Identitären Martin ein wundervolles Traumpaar für eine Serie von Seifenopern sieht, deren Drehbuch hier Euch beiden als Erster Akt gewidmet sei - in Erinnerung meiner jungen Jahren an dies mein Lieblingsthema in Praxis, wovon nurmehr meine Theorie jetzt erzählt - vom bösen, alten, weißen Mann.


 

Als Musik für Martins Ersten Akt mit Kathi in meiner Seifenoper, einfach mal den Pfeil anklicken, ok?


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P.S.: Sofern häßliche, böse, alte, weiße Männer kein Kapital haben, um Lustige Witwen zu versorgen, sind sie wertlos.

Was ihre biologische Bereitschaft und Fähigkeit zur Befruchtung angeht, wirft häßlichen, alten, weißen, bösen Männern keine Bahnhofsklatsch*in ihren Teddy nach!





https://www.youtube.com/watch?v=wxj3hbGSAt8&app=desktop


Kathi ist klasse!
Erstens schwafeln die meisten Mädchen wie sie.
Zweitens kann man den Ton abdrehen.
Drittens is man aus deren Alter raus.
Also ist Kathi klasse!


10 Oktober 2018

Fahrt zur Höllenwahl und Türkei im Wohnmobil 2018

Die 25 Blogs meiner 10.000 Kilometer langen Türkeireise in fünfzehn Frühjahrswochen liegen nun als Buch vor. Ohne polit-satirische Spitzen fokussiert sich mein Buch mehr auf Land und Leute. Abstand von Politik tut dem Buch und mir gut. Frei von Politik lassen sich Formen und Farben auf dem Oktoberfest genießen. Doch dann wirft die Sonntagswahl ihre Schatten voraus: In Bayern sollten Wähler mit Sinn und Verstand ihre Politprofis zur Hölle fahren lassen. Doch verständige Wähler sind selten.  





Der Download der 240 Seiten als PDF beträgt 41 MByte.

Das Buch ist nur bei Amazon erhältlich, weil es der Verlag Createspace als "Print-on-demand" produziert. Daher lässt sich auch leider nicht der Umlaut "ü" im Wort "Tuerkei" korrekt darstellen - US-Produktion eben.


Produktinformation und Link zu Amazon

Taschenbuch 240 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (8. Oktober 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1727445260
ISBN-13: 978-1727445268
 Größe und/oder Gewicht:  21,6 x 1,4 x 27,9 cm


Täglich floss in den letzten drei Wochen einer der 25 Reiseblogs zu einem Kapitel in das Türkeibuch ein. Als anstrengenden Abschluß gewann das Buch am Schluß sogar einen Index unter den Titeln "Menschen und Mächte" sowie "Länder und Orte". Mein Dank gilt hier meinem Bruder, Freunden aus München, Freunden auf Reisen in Südamerika oder in Saigon. Meine politischen Betrachtungen sind in diesem Buch bis auf ein Minimum reduziert, um auch Lesern mit anderer Meinung die Lektüre schmackhaft zu machen.

Immerhin beweist meine Reise und mein Buch, dass auch ein 70jähriger Rentner und einsamer Reisender eine solch lange und oft anstrengende Reise bewältigt. Meinen tiefsten Dank und größten Verdienst hat sich meine liebe Frau daheim verdient, die mir per Skype, sofern mich WiFi mit dem Internet verbunden hat, Halt, Hilfe und Liebe geschickt hat.

Wie schön es "daheim" ist, merkt der Reisende erst in seiner behaglichen Stube, dem Luxus eigener Sanitäranlagen, der Bequemlichkeit in seinem Fernsehsessel, dem Genuss guter Speisen,  der Erholung ruhiger Nächte und bei der fürsorglichen Leitung meiner Frau.

Wie die manipulierte Masse zur Wahl marschiert, lässt für die CSU einen grünen Stich befürchten. Die medial, klerikal, kulturell politischen  Jubelhymnen zugunsten der Links-Grün-Rot kleptokratischen Einheitspartei und anderseits der Hassreden gegen oppositionelle Meinung als "Nazi, Räächts, Antisemitisch, Räächtsnational etc." treiben Stimmvieh Messer wetzenden Schlächtern zu.

Auch wenn zahlreiche Autoren und Blogger den Irrsinn beklagen und beschreiben, bleibt am Ende ohnehin immer alles gleich.





  Fröhliche Fahrt zur Hölle auf dem Oktoberfest

Massenmanipulation in Deutschland erreicht ihr Ziel: Die Menschen freuen sich auf ihre "Fahrt zur Hölle".  Noch verlief meine Reise in und durch die "Türkei im Wohnmobil" auf der sonnigen Seite des Lebens. Noch kamen mir zwei glückliche Stunden auf dem Oktoberfest wie ein entspannter Tanz am Rande des Abgrunds vor. Solange Geld, Bier und Braten die Illusion eines farbenfrohen Vergnügens aufrecht halten, will kein Mensch etwas von Abstieg und Abgrund wissen und hören.
 
Die Fahrt in die Türkei war für mich "Urlaub von Buntschlands blödelnder Hölle". Das Oktoberfest als internationaler Bierhimmel von Durstigen, Hungrigen und Vergnügungssüchtigen verlängerte meinen Traum um schöne Stunden: 6,3 Millonen Besucher verspeisten gebratene Leichenteile von 124 Ochsen,  tranken 7,5 Millionen Mass Bier für 11,50 Euro pro Kübel, 3333 Menschen brauchten einen Arzt und 717 Säufer vergifteten sich mit Alkohol. Prost!


Eine erholsame Spielwiese liegt für mich am Feringasee.  Dort tanken in ruhigen Stunden zahlreiche Rentner Sonne und Lebenskraft. Ein einsamer Stehpaddler suppt im Hintergrund über die kalte Brühe. Die Bojen sind Anfang Oktober eingeholt. Das Wasser erfrischt mittlerweile mit 14 bis 15 Grad die wenigen Badenden, die sich das zumuten.

Mein "Radl" befördert mich fast täglich auf die Spielwiese am Feringasee. Doch einmal war dann eben auch die Fahrt zur Festwiese angesagt. Mitten durch die große München radeln Genießer durch den Englischen Garten.


Auch diese Parklandschaft ist immer wieder ein Ort der Ruhe und Erholung, besonders am Alltag.



Ein Schäfer treibt im Frühjahr wie im Herbst seine Tiere über die Wiesen im Englischen Garten.




Schafe blöken in ihrer Herde im Englischen Garten, ersparen den Besuchern den Lärm von Rasenmähern.


Im von der Isar abgeleiteten Eisbach erfrischen sich im Sommer Badegäste mit vielen Hunden. An zwei Stellen bildet der Bach Wellen, auf denen sich Surfer im Gummianzug vergnügen. Gut trainierte Frauen und Männern bringen auf Fahrrädern ihre Surfbretter an ihren Abenteuerspielplatz.


Wo Rad- und Fußwege aus dem Englischen Garten in die Innenstadt führen, ringt der Radler mit anderen Verkehrsteilnehmer um Luft und unbeschadetes Fortkommen.


Sehnenswürdigkeiten unserer "Weltstadt mit Herz", manchen munkeln auch mit "Weltstadt mit Schmerz", wie hier dem Justizpalast, erspart sich dieser Beitrag, auf dem Weg zum größten Volksfest der Welt..


Meine Fahrt geht Richtung Hauptbahnhof, wo wie in den meisten anderen deutschen Städten zunehmend umtriebige Menschen aus allen Herren Ländern Geschäfte und Wohnungen übernehmen.  Die schöne, neue, bunte Welt in den Bahnhofsvierteln deutscher Großstädte ist immer wieder auf- und anregend.



Bill Clinton mit Gattin Hillary besuchten das Oktoberfest einen Tag nach mir. So entging mir deren Anfahrt mit großer Eskorte im schwarzen, verdunkelten Wagen. Den Besuchern der Festwiese ist "eh wurscht", wie hier die Eingeborenen maunzen, wer sich mit ihnen vergnügt. Platz und Bier ist für alle da, sofern die Ordner Festzelte nicht wegen Überfüllung schließen. Typen wie die Clintons bekommen reservierte Plätze, wie dies in früheren Zeiten wirtschaftlichen Wohlergehens für uns in der Firma eben so üblich war. Damals spendierte die Firma neben reservierten Plätzen zwei Bier- und eine Essmarke. 





Doch eine Tracht mit Lederhose und Lodenjanker ist mir fremd geblieben. Eher fühlt sich mein Vortrag an wie der des Drehorgelspielers. Nur dass dieser geschäftstüchtige Musikant ein Vielfaches von dem einnimmt, was mir mein neues Türkeibuch mit etwa 50 Cents Tantiemen für jede verkaufte Kopie einspielt.


Dafür passen sich die Ausgaben meines Wiesnbesuchs meinem Rentnerniveau an: Vier Euro verlangt die Gepäckaufbewahrung, weil meine Tasche zu groß ist für die Wiesn. Bevor mich Sonne, Farben, Lärm und Gedränge vollends erschöpfen, stärken mich Lakritzschnecken für 1,50 Euro.


Die Wiesn mit Farben und Formen überwältigt mich mit ihren großartigen Eindrücken auf meinem mehr als zweistündigen Rundgang über die Wunderwelt.


Die aufgeblasenen Ballons symbolsieren prächtig die Vergänglichkeit des Augenblicks, um sich, Sorgen zu vergessen - am besten noch in Bier zu ertränken.


Wieso sich Menschen freiwillig und mit nicht geringen Kosten einem Training wie für Weltraumfahrer unterwerfen, bleibt mir unerklärlich.


Das vergnügliche oder gequälte Kreischen der nach körperlichen Sensationen süchtigen Spassvögel übertönt oftmals die groß dimensionierten Lautsprecheranlagen. Wie bei esoterischen Angeboten von berühmten Vorbetern bucht auch diese Vergnügungmaschinen überwiegend junges Weibsvolk. 


Doch auch Familien gönnen sich mit ihrem Nachwuchs Fahrten in Geschäften mit weniger martialischen Beschleunigskräften.



Empfindsame Menschen, die sich am liebsten an einsamen Gestaden, in dämmrigen Museen aufhalten und in die Welt von Büchern und Buchstaben verirren, sehen, hören und empfinden Achterbahnen als milde Form von Folter - schon von ferne.







Der "Süddeutsche Beobachter", auch als "Prantlhausener Pestpostille" verunglimpft, lässt physikalisch geschulte Redakteure über die Schlagkunst des "Hau den Lukas" referieren. Diese Dar- und Schaustellung muskulöser martialischer Manneskraft schafft ein effektvolles Gegengewicht zum Kreischen junger Gören in den Fahrgeschäften.


Man hört förmlich beim Aufschlag des Hammers den Wagen gegen die Klingel in der Spitze rasen und anschlagen. Den Sieger belohnt eine Rose aus Plastik, die allerdings auch schwächere Schläger erhalten.


Das "Lach Freu Haus" dürfte eine jugendfreie Form eines "Freudenhauses" darstellen. Doch was die Schausteller den Besuchern dort bieten, bleibt mir als Beobachter von außen verborgen.



Allerdings kann mein empfindlicher Magen bei Betrachtung solcher Schleudermaschinen nachfühlen, wie es den Menschen darin ergeht.


Mir würde in dem Kettenkarussel der Matjes aus dem Gesicht fallen, der mich zuvor bei der Nordsee am Bahnhof gestärkt hat.



Zweifelsfrei stellt diese Schleudermaschine eine Spitzenleistung der Ingenieure und Sicherheitstechniker dar. Erschwerend kommt hinzu, dass solche Maschinen nach Gebrauch wieder in Einzelteilen zerlegt und über Land an neue Orte gefahren werden.



Geruhsamer geht es in der "Märchenbahn" zu.



Als Einstiegsdroge gewöhnen Eltern ihren Nachwuchs an Karusselfahrten in überaus fantasievollen gestalteten Wagen.


 "Geisterbahnen" jagen mit Gespenstern, grauenhaften Gestalten und Klängen den Menschen Gänsehautschauer über die Haut. Mir reichen zum Grauen schon die periodisch sich wiederholenden Talksshows von Will, Maischberger mit handverlesenen Phrasendreschmenschmaschinen.





Mit halluzigenen Drogen erscheint vertrautes Polit-Personal unmaskiert als Schreckgespenst. Wer sich nach Einnahme blauer Pillen mit AfD infiziert, beginnt unvermittelt "MERKEL MUSS WEG!!" zu brüllen. Wer das Gebrüll von bösen, alten Männern im Marschtakt auf Demonstrationen gehört hat, braucht keine Geisterbahn mehr.

 

Dass dieser Todesengel noch seine Flügel faltet, vergrößert seinen Charme. Wen der "Süddeutsche Beobachter" in der mehrheitlichen Münchner Bussibussi-Society in Grünwalds Garten politisch korrekt konditioniert hat,  bekreuzt sich beim Anblick des geflügelten Gespenstes und sieht Gaulands Ende kommen. Und mit ihm Höcke, Weidel und die ganze böse AfD-Bande, bevor diese im Bayerischen Staatszirkus Merkels Spusi das Leben schwer macht.
 



Hier haben vermutlich Feminist*Innen ihrer Fantasie über vierbeinig-maskuline Vergewaltiger freien Lauf gelassen, die sich in Parks über Hündinnen her machen, um diese gewaltsam zu penetrieren - aufgehetzt wie AfD-Gauland und Höcke auf Mama Merkel und die giftgrüne Roth.




Doch meine sonnig heiteren Wiesnstunden sollen keine Fantasien über blutig böse, dreckige Abgründe der Politpropagandapornoprofis vergällen! Wie wohl tut es normale Familien, Väter zu sehen, die sich liebend und sorgend um Kinder kümmern.




Wer Lust, Zeit, Geld und Nerven hat, vor einer gesonderten Kasse sich in die Schlange einzureihen, darf auf die "Oide Wiesn". Die Eingeborenen meinen mit "oid" alt. Was an Berichten mir zu Ohren gekommen ist, soll es auf der "oiden Wiesn" noch gemütlicher zugehen als auf dem Rest der Wiesn. Es stimmt aber nicht, dass man dort nur im Trachtenjanker, Lederhosen und Dirndl Einlass oder zumindest Rabatt erhält.



Diese Himmelfahrtsmaschine hievt mutige Menschen in ungeahnte Höhe und lässt sie dann mit 15 Meter/sec wieder gen Erde sausen, bevor die Bremsen den fast freien Fall sanft stoppen.



Wieder muss ein Recke seine Kraft und Kalorieren, gewonnen aus Ochsenfleisch, Brathähnchen, Schweinsbein und Bier, an dieser Hammermaschine abarbeiten.


Die "Krinolinen-Attraktion" erinnert mich an den Zwerg aus der Blechtrommel, der sich unter Unterröcken versteckte. Wiki klärt Leser über die überaus politisch repressive Kleidungskluft "Kreoline" auf:

Ein Reifrock ist ein durch Reifen aus Holz, Fischbein oder Federstahl gespreizter Unterrock.



Als einziges Fahrgeschäft hat mir vor Zeiten das Riesenrad einen Überblick über das Festgeschehen verschafft, als mir mein Arbeitseinkommen teure Vergnügen von acht Euro noch erlaubte.


Vergnüglich ist es, die Menschen dabei zu beobachten, wie sie immer wieder an den Scheiben im Weg stoßen. Weniger vergnüglich wird mir der Sonntag abend aufstoßen, wenn verwirrtes Stimmvieh aus Wahlkabinen taumelt und Ergebnisse produziert, wie es die pöbelnd primitive Propaganda prophezeit und eingefädelt hat.


Unverkennbar erinnert diese Plastik an die Marke: "Löwenbräu". Je besoffener Wiesn-Besucher von Bier und Wähler von Polit-Propaganda verblödet sind, umso stärker fühlen sich die "Schwachen im Geiste." Gesegnet eben.





Hier üben sich die Kleinen in der "Kinder Rally", bevor sie einige Jahre später in illegalen Autorennen Kopf und Kragen riskieren. Muss man sich darüber wundern, wenn Eltern ihre Kleinen schon in zarten Jugendjahren so konditionieren? Doch mit der aus dem Osten steigenden Dämmerung eines neuen Regimes, werden fürsorgliche Eltern ihre Kleinen in die Koranschule schicken. Das ist ohnehin besser für die Umwelt und dürfte damit als Projekt von Grün-Rot Zustimmung gewinnen.



Ob sich dieser Stand vom Umsatz allein rechnet oder ob die Zahnarztinnung die Bude sponsert, war in der Kürze der Zeit nicht zu recherchieren.



Auch wenn die Lautsprechenboxen ihr Bestes geben, das Kreischen der glücklichen Geschöpfe, festgeschnallt in Zwangsjackensitzen übertönt alles. Wie bei den erwartbaren Ergebnissen zur Sonntagswahl hält sich auch hier mein Mitleid in Grenzen.



Da mir mittlerweile mit meinen 70 Jahren durchgängig das Kunststück gelingt, meine lieben Mitmenschen, ihre Vergnügungen wie diese Wiesn und die noch lustigere Sonntagswahl nüchtern zu ertragen, nimmt mein Zynismus zu. Denn der Blick auf Blödbundland im Rausch kann mich nicht mehr bremsen. Doch auch hier hält sich mein Mitleid für alle Besoffenen vor und nach der Wahl und Wiesn in Grenzen. Man mag mich herzlos schimpfen - mir gleich!

Wie uns das Schild erklärt, handelt es sich hier um die "HÖCHSTE TRANSPORTABLE VERTIKALFAHRT DER WELT".  Worüber soll man mehr staunen: Über die Maschine oder das gelungene, geschmackvolle Weibsbild, was mit Staubwedel abgebildet, die Vase abstaubt? Dass dieses Tafel die feministische Gedankenpolizei noch erlaubt, ist schon erstaunlich. Fragt sich, wie lange noch?




Doch wo sich eine phallische Konstruktion in staatliche Höhe von 59 Metern erhebt, darf eine Staub wedelnde Servierkraft ihre hübsche, runde Kruppe dem Betrachter entgegen strecken - noch jedenfalls. Rigore Immane kommender Koranschulen werden solcher Erregungsmaschinerie schon den Garaus machen!




Mich interessiert natürlich, in welcher Sprache sich diese zünftigen Gaudiburschen unterhalten. Man darf dreimal raten: Russisch? Falsch! Bayrisch? Falsch! Englisch natürlich, versteht sich von selbst.




Diese neugriechisch gestaltete Säulenhalle ist Mutter Bavaria gewidmet. Als mich noch mehr politische Neugier antrieb, hätte mir Wiki von der Dame mehr erzählen können.


Die Bavaria (der latinisierte Ausdruck für Bayern) ist die weibliche Symbolgestalt und weltliche Patronin Bayerns und tritt als personifizierte Allegorie für das Staatsgebilde Bayern in verschiedenen Formen und Ausprägungen auf. Sie stellt damit das säkulare Gegenstück zu Maria als religiöser Patrona Bavariae dar.


Mittlerweile scheint es mir immer gleichgültiger, wen die Wähler hier am nächsten Wochenende küren oder treten. Wie sprach Seehofer bei Pelzig?


"Die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden, und die entscheiden, sind nicht gewählt." 





Meine Suche nach einer Toilette führt mich durch diesen Ort gemütlicher Gemeinsamkeit eines Bierzeltes, wo periodisch der Befehl ertönt: "OANS ZWO GSUFFA!". In den Mittagsstunden an einem Donnerstag sind noch genug Plätze frei. Abends müssen manche Zelte wegen Überfüllung schließen.



Zu den großen Geheimnissen der Volksfeste zählen für mich, wie Tausende Hungrige gesättigt und Durstige getränkt werden, und wo abgefüllte Massen halbwegs rückstandsfrei ihre aufgenommen Schadstoffe entsorgen. Doch das Wunder gelingt hier wie überall, wie es schon die Bibel von der Speisung der Zehntausend berichtet.


Um das saufende Viech nicht zu übersehen, bewegt ein Motor dessen Pranke mit dem Bierhumpen rauf und runter. Rülpslaute allerdings lässt diese kunstvolle Installation nicht vernehmen, was mein Beitrag als Anregung einbringt.


"Ein Bier wie Bayern" verweist auf Löwenbräu. Gleichsam wie ein bayrischer Braun- und Brummbär ruht die Sicherheitskraft im Sonnenschein vor ihrem nächsten Einsatz.




Die prachtvoll geschmückten Brauergespanne mit sechs Kaltblütern im Geschirr sind eine weitere Attraktion. Die Fässer sind aus Holz, die Rössern stehen stumm. Bier bringen diese Wagen nicht, sie werben für Bier. 


Um mir und dem Leser eine Vorstellung von der Gigantomie der Biertränken zu machen, schreibt Wiki zum "Schottenhamel".
Das Zelt besteht seit 1953 und hat eine Fläche von 7.000 m² mit 8.000 Plätzen (zwei Galerien). Der Wirtsgarten hat 4.000 Plätze auf einer Fläche von 2.200 m². Etwa 350 Personen arbeiten hier. Es gibt 12 Schänken. In diesem Zelt findet das traditionelle erste Anzapfen durch den amtierenden Oberbürgermeister statt.
Wer das gelesen hat, kann sich den Besuch in der Höllenhalle ersparen. Angesichts solcher Volksverführung zu Suff und Schlimmeren werden sich kommende Koranschulen mit strengen Schariagesetzen und Regeln als heilsame Medizin für Blödschlands Buntblödel erweisen!



Ob die Sau mit dem Schriftzug "AGTSCH" im "Gaudi-Olymp" Bezüge zur Pöbel-Politik "Ätschi-Bätschi" aufgreift? Um einer Klage wegen Volksverhetzung vorzubeugen, sei versichert:

Alle Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Zeitgenossen sind weder gewollt noch zufällig!



Festwirtsfamilie Hochreiter bietet in der "Kalbsbraterei" preiswerte Tagesgerichte ab 12,50 Euro. Die Münchener Weißwurst verzehren Eingeborene ohnehin nur zwischen 10.00 und 12.00 Uhr für 2,50 Euro pro Stück. Nach 12.00 Uhr zuseln Eingeborene keine Weißwurst mehr aus ihrer Hülle.


Hier beratschlagen unsere Freunde in Lederhosen, die über die Atlantikbrücke anlandeten, ihr nächstes Verweilen.


Während junge Dame eher körperliche Sensationen in Schleudermaschinen suchen, pendeln Männer eher zwischen Biertränke und Bedürfnisanstalt.




Wieso der Wegweiser zu "00" dem Engel "Amor" nachempfunden ist, verschließt sich mir wie so manches Geheimnis auf der "Wiesn". Aber "Preißn" und "Zugroaste" fremdeln zeitlebens mit den "Eingeborenen" und ihren Eigenarten. Der zweite Herr von links hat aus Kostengründen eine geschmackvolle Lederhosenimitation in Plastik gewählt.


Nachdem BMW und Audi aus Umweltgründen immer weniger Karossen produzieren und verkaufen, verlegen sich findige Unternehmer darauf, mehr Lebkuchenherzen zu produzieren und zu exportieren. Damit dürfte sich Koranisch korrekt Buntschland Blödland als führende Industrienation von Lebkuchenherzen und Dixi-Klos profilieren.



Die blonde Schönheit im Dirndl verspricht in aufrechter Haltung frohe Stunden auf der Wiesn und danach. Die Bierfässer hinter der Dame bringen bayrische Bewunderung sprichwörtlich zum Ausdruck:

Holz hinta d' Hüttn



Ein Mann muss man mehr hermachen, um Bewunderung zu bekommen. Der Hammermann kann's: Mit jedem Schlag rast der Wagen in die Höhe und schlägt das Siegerglöckchen an. Doch dies Mannsbild erfüllt auch das bayrische Sprichwort:

"Ein Mann ohne Bauch ist ein Krüppel."
 In der Mundart der Eingeborenen hört sich das besser an.



Die Bierwerbung gibt Ratschläge, welche in heutiger Lesart sich nach "Double-Win-Situation" lesen lassen. SPATEN macht Umsatz, besoffen macht die Wiesn mehr Spass.


Nach einer mir bislang unbekannt gebliebenen Fernsehsendung ist dieser Ort "DSCHUNGEL CAMP" benant.


Wohl auch in dieser beim Volk beliebten Fernsehsendung kann sich der Gast vermutlich auch in diesem Dschungel-Camp zum Affen machen.


Wer Bier, Schleuderrad, Ochsenbraten und Achterbahn hinter sich ab, den hat die Wiesn gut bedient.


Die Herren mit den geschmackvoll tätowierten Waden müssen sich in der Schlemmerhütte stärken


Der junge Mann mit Hut fällt gleich auf, weil er sich in Gang und Aufmachung deutlich von den Festgästen unterscheidet. Später stellt er sich als Mitarbeiter eines Fahrgeschäftes heraus. Unser Englisch-Lehrer drohte schlechten Schüler damit, dass sie nur zum Schiffsschaukelhilfsbremsen taugten. Das hat mir damals schon Schrecken eingejagt. In grauen Vorzeiten hat mich einst meine Liebe zur Freundin zur Fahrt mit ihr in der "WILDEN MAUS" getrieben. Als mir anschließend mein rebellierender Magen jedes weitere Wiesn-Vergnügen verdorben hatte, war sie allerdings stark angesäuert.


Vergleichsweise gemütlich geht es im Kinderkettenkarussel und dem kleinen Riesenrad aus historischen Zeiten zu.



Die "Münchner Rutschn" strahlt im Licht der Sonne.



Die Burschen beobachten ein Fahrgeschäft, welches sich in die Höhe schraubt, auch wenn es erscheint, als bechern sie "Wodka-Bull-Sprizz-Limes".



Es sehnen sich satte "Seien-Sie-Anspruchsvoll"-Spießer nach einer "Fahrt zu Hölle" im "Höllenblitz" oder der "Geisterbahn". So werden die "Seien-Sie-Anspruchsvoll"-Spießer am Sonntag auch wählen. Sie werden bekommen, was sie wählen und wünschen.



Emsige alternative Blogger recken sich, um eine "Alternative-zu-Deutschland" zu beschwören. "Schaumamal", wie groß sie werden. Am nächsten Sonntag.



Das "größte, transportable Hochhaus" wirbt mit ansprechenden Gestalten wie derzeit Polit-Profis von den Plakaten.


Welchem dieser vertrauenswürdigen Herren wollen Sie wählen?



Vom Kinderpony zum Dieselross von Lanz - ein weiter Weg -



Mit vollem Einsatz kniet sich der Schütze angespannt in sein Ziel, zielt und schießt: Eine Rose!


Passend zum Sonntag inspiriert mich diese Installation zur Interpretation "Wählerin und Wähler".


Die Dame auf dem Drachen bändigt den Wurm wie Merkel den Seehofer.


Nach dem Abbau der Fahrgeschäfte und Zelte schickt der Wähler am Sonntag auch einige Größe des Politbetriebs ins Winterquartier.



Der Schneemann im Sonnenschein steht verloren im Schatten - wie Seehofer und Söder am Sonntag nach der Wahl.


Der Rundkurs durch die Wiesn erschöpft mich langsam wie die Arbeit am Blog. Doch wie müssen sich erst Menschen fühlen, welche die Achterbahn durch diese "Olympischen Ringe" gechleudert hat? Der Leser weiß mittlerweile, dass sich mein Mitleid in Grenzen hält.




Ein paar junge Mädchen lassen ihren Haarschmuck baumeln und bespritzen einander mit den Wasser aus den Fontänen.


"Nur Für Dich" - für wen auch sonst?



Wie lange werden Politiker den Missbrauch  von "HIGH ENERGY" in diesen Umwelt politisch korrekten Zeiten bei kommender Klimakatastrophe  zu nichts als Vergnügungen noch dulden?



Ob "BIG BAMBOO" mit unseren versammelten Freunden und Helfer darauf verweisen soll, dass diese für Schutz und Sicherheit sorgen - mit "BIG BAMBOO" zur Not?



Zwei Wiesn-Stunden im Jahr haben mich inspiriert und erheitert. Doch genug ist genug. Am letzten Tag der Wiesn erholen wir uns am Starnberger See, hier an der Roseninsel.


Der Dampfer "Starnberg" fährt am zweiten Wochenende im Oktober immer noch.


Nein, an München und seiner Umgebung lässt sich wenig aussetzen, ebenso wenig wie an meiner aufregenden Frühlingsfahrt aus dem Schnee in die Höllenhitze der Türkei. Was allerdings die Wahlen am Sonntag in Bayern angeht, sieht aus wie die "Fahrt zur Hölle".

Buntschlands Blödheit zur Höllenfahrt mit Wahl-, Diesel-, Bankenbetrug


Erstmalig in meiner 70jährigen Rentnerruhe haben mich Wahlveranstaltungen unterhalten.



Guido Reil, ein gestandener Essener Bergmann in der dritten Generation, führt sich vergnüglich ein:

"Ich bin 48 Jahre alt, habe zwei Frauen und sechs Kinder und keine Lust zu arbeiten."

Das erzählt er dann aber vom syrischen Flüchtling, der seine Frauen im zarten Alter von 13 und 14 Jahren ehelichte und Lust auf zwei weitere Frauen habe. Wer Lust auf Guido Reil hat, der 30 Tage durch Bayern tingelt, um für bayrische Wähler im Walde mutig zu pfeifen, suche sich bei YouTube einfach dessen Filme. 



Wer einmal so richtig über Buntschlands Blödheit sich belustigen will, kommt bei Guido Reil voll aus seine Kosten. Mir reicht's und überhaupt....