12 April 2011

Berlin und mehr




Der Titel verlinkt auf eine neue Web-Seite von unserer kleinen Frühlingsfahrt über Städte wie Mannheim, Frankfurt, Dortmund, Osnabrück, Brandenburg nach Berlin.




Besonders eindrucksvoll war eine stundenlange Führung durch das stillgelegte Stahlwerk in Brandenburg. Werner hat dort 35 Jahre gearbeitet, oft nahe am Hochofen. Viele seiner Kollegen haben nicht sein Alter mehr erreicht. Auch wenn im herrlichen Frühlingssonnenschein nach noch frostigen Nächten in Bad Essen kein Bad mehr war, so begeistern doch immer wieder diese idylischen Fachwerkorte mit der ihrer dörflichen Ruhe.








Brandenburg bietet an einer belebten Strasse, deren Kopfsteinpflaster die Fahrgeräusche verstärkt, noch attraktiven Wohnraum. Doch zuvor muss der Käufer die denkmalgeschützte Ruine wohl aufwendig restaurieren.







Berlin bietet in Kreuzberg zwar zentral einen Campingplatz im ruhigen Hinterhof. Leider fehlen dort Sanitäranlagen.









Doch dafür liegt das jüdische Museum gleich nahe am Campingplatz. Das segensreiche Schaffen unserer jüdischen Mitbürger dokumentiert dieser verwinkelte Bau mit eindruckvollen Beispielen und Dokumenten. So auch mit einer Reklame der AEG für Leuchtmittel, welche Walther Rathenau als Aussichtsratsvoristzender der AEG ab 1912 prägte. Er fiel einem politischen Fememord 1922 zum Opfer.




Doch nach der Hektik in Berlin beruhigt uns in Burg, bei Magdeburg, ein Platz mit Ruhe und Romantik. Die nächsten Stationen der Reise führen nach Rügen, nach Sassnitz, ans Meer.

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