08 October 2016

16. Von Sárvár über Graz heim nach Schland

Ohne meine liebe Frau ging es von Tulln a.d. Donau zurück nach Ungarn. Meine geliebten Thermalbäder und meine noch wichtigere Ruhe zu aufwändigen Recherchen im Netz erfüllen mir die beiden ungarischen Badeorte Bükfürdo und Sárvár. Letzteres hält mich dann fünf Tage bis zu meiner Rückreise über Graz.

Bükfürdo - ein heiß ausklingender, letzter Septembertag

Als Mitfahrer der Friedensfahrt Moskau mit meinem Blog auf http://nobydick.de  über die Fahrt hast Du mich, Bodo Schickentanz,  mit Deiner fundierten Kritik an dem saumäßigen ZDF-Beitrag über Friedenfahrt-/Ukraine-/RT-Propagada begeistert! Danke, wenn Du vielen halbdebilen Ü60-ZDF-Konsumenten ein wenig den mentalen Rollator anschiebst. :-) Das Problem der Friedensfahrer wie der alternativen Medien ist allerdings, dass diese Avantgarde gegenüber einer Masse an halbdebilen Ü60-Debilen wie infantilen Unter-30-Jährigen Antifa-Faschos eine verschwindende Minderheit ist - und vermutlich auch bleibt. Allein die bald zwei Stunden Zeit in diese überaus exakte und sehenswerte Kritik am Frontal-21-Beitrag sich zu nehmen, ist
1.) für Berufstätige kaum machbar,
2.) für die begrenzte Aufmerksamkeits-Ökonomie halbdebilder Ü60-ZDF-Konsumenten nicht zu leisten und
3.) für die 15-bis-35-Jährigen Antifa-Faschos, die von Papa oder Papa Staat alimentiert werden und sich über jeden freuen, der die Kopfzahl prekärer Leistungsempfänger erhöhen und so ihre Lobby der Sozial- wie Asylindustrie stärken, die vollkommen falsche Zielgruppe. Die am Ende verbleibende Qualität zählt wenig gegen die Masse.






Im Pool von Bükfürdo war dann mein letztes, kaltes "Frei-Bad" am 30. September.


 Sollen Fleißigere und Berufenere die Situation in Schland schön oder schlecht schreiben, mir sagen Bildchen mehr als Worte.




Wer mit einem einfachen Leben sich begnügen will, kann sich in Ungarn niederlassen. Bükfürdo liegt nicht weit hinter Sopron, der Grenzstadt von Österreich und Ungarn.

Der trübe Herbst kündigt sich mit launischen Sturmböen an.


Am Thermal-Camp Sárvár klingt meine Moskau-Reise aus. Von da aus geht es nun definitiv nach München. Meine Frau am heimischen Herd wartet darauf..

Die ersten Oktobertage in Sárvár war es noch warm genug, draußen in der warmen Brühe zu liegen. Mit dem Regen und Sturm ging es dann in die Badehalle.

Der erste Oktobertag lässt letzte Spiele im sonnigen Sand zu.


Wie so oft kommentiert Henryk M. Broder die zum Skandal hochgeschriebene Demo freier Geister.



Das Thermalbad Sarvar, welches mit EU-Geldern erbaut wurde, erinnert an eine sehr ähnliche Badelandschaft in Bad Dürrheim.

Die letzten Individualisten mit ihren selbst geschaffenen rollenden Häusern stechen unter der industriellen gefertigen Weißware in Farbe und Form heraus.
"Jawoll, meine Führerin!", manipulieren die Medien im Staatsauftrag das belämmerte Stimmvieh.

Maas, Merkel, Gabriel, Roth, Schwesig, von der Leyen u.dg. repräsentieren das Stimmvieh in Schland. Da beklagt mediale wie politische Prominenz, dass Demonstranten pöbeln?

Wie stellen sich diese Vollpfosten vor, wie Steuergelder erarbeitet werden?




Die große Burganlage beherbergt ein eindrucksvolles Museum.
Mehrere Teiche um das Thermalbad laden zu ruhigen Spaziergängen ein. Sarvar bietet mehr Attraktion als Bükfürdo und ist daher auch etwas teurer..





Politische Parolen im mental-minimalen Dadaisums - von "Erwachsenen" hoch gehalten


Dazu passt ein neues Buch:



Man kann ja verstehen, dass Menschen in Schland nach dem 30jährigen Krieg von 1914 bis 1945 keine Denkmäler mehr mögen. Doch dass das Pendel der Meinung in Verachtung für politische, staatliche bis zu wirtschaftlichen Eliten umschlug, das haben sich die Nieten in Nadelstreifen hart erarbeitet auf dem schlüpfrigen Schlammweg in schlandige Sümpfe. Dort steckt der Staatskarren jetzt tief im Dreck.






Man beachte weitere Verbotsverweise darunter.
Das Kaufhaus bietet schon Schokoladenweihnachtsmänner.

Die Feuerwehr in Sarvar stellt stolz ihr traditionelles Arbeitsgerät vor die neue Feuerwehrhalle.

Immer wieder begeistern mich die romantischen, historischen Winkel, das verzierte Hoftor, die geschörkelten Laternen, die abgewinkelte Architektur in Dächern und Gebäuden.



Den Ayatollah seiner Prantlhausener Pestpostille lassen die Ereignisse der Einheitsfeier zu Hochform auflaufen. Eine Verlinkung auf dessen Schwabern bleibe dem Leser und mir erspart.







Ach der Kandidat, wie er leibt und lebt - und dann auch noch prahlt mit seinen Spritztouren à la Bunga-Bunga!!

Es liegt doch in der Natur der Säugetierchen, auch der Zweibeinigen auf Pömps, dass diese sich am liebsten für den Leithirsch mit dem prächtigsten Geweih umher rollen. Wer mit einem Lupo vor die Disco rollt, zieht keine Milchschnitte ab damit.


Die schwarzen Wolken zeigen an, dass die nächsten Tage Regen kommt.


Die letzte Sonne am großzügigen Sanitär- und Kochgebäude des komfortablen Camps in Sarvar.



Bislang haben die Alten ohne Nachkommen ihr Vermögen den Tierheimen vermacht, um ihrem vierbeinigen Freund einen würdigen Platz zu garantieren. Aber humanitäre Hilfe hat Vorrang.
Küche im Wohnmobil: Das leckere Rauchtofu von Tulln an der Donau gibt mit Gurken, Paprika, Zwiebeln und den letzen Nudeln aus Russland ein schmackhaftes Mittagsmahl. Damit sind fast alle Vorräte verzehrt. Doch die ungarische, preiswerte Gastronomie lässt mich nicht darben.

Petry oder Merkel?


Bevor mich nun der geneigte Leser zu einer Bildertour durch das Burgmuseum Sarvar begleitet, ein paar Worte in eigener Sache, um der "hetzenden" Frauke Petry und dem mehr noch "hetzenden" Cand. Ing. Alfred Röck hier Raum zu geben.


Dass prekäre Antifanten sich über jeden freuen, der sich zu ihnen ins lumpen-proletarischen Ghetto gesellt, ist verständlich. Jeder Club gewinnt mit der Zahl seiner Köpfe. Masse macht Macht. 

Während Frauke Petry über unsere lieben Flütilanten mit üblich übler Hetze herzieht, herzt Mutti das wunderbar pigmentierte Kleine. So süß, diese lächelnden Wonneproppen, Mutti Merkel und ihr Junges!


Entscheiden Sie selbst, liebe Leser, wem geben Sie Sympathie und Stimme - Petry oder Merkel? Schlägt in Ihnen ein sorgendes Mutterherz oder sind sie ein kalt kalkulierender Menschenfeind wie dieser üble Zeitgenosse, der sich bei Facebook als Cand. Ing. Alfred Röck aufbretzelt. Eine Verwandtschaft mit "Ekel-Alfred" scheint nicht ausgeschlossen. Grauslich, wie Röck Petry unterstützt, finden Sie nicht? Muss man sich seine süßen Träume von furchtbaren Fakten verderben lassen? Nein, niemals, so nicht Herr Cand. Ing. Alfred Röck:

Vors. Club Voltaire München 1994:
I) Wir rechnen, wie Lady Dr. Petry, mit einem “Lumpen-Proletariat“, längst vor 2040, wo es 25 Mio Zuwanderer, (fast nur Muslime), sein werden, inkl. der islamistisch-strategischen Vermehrung von 3,9 %/ Jahr in Europa. Die Muslime in Europa, derzeit 52 Mio, werden sich in 2o J. auf 104 Mio verdoppeln- das sind 3,9 % / Jahr- lt. der dt. Regierung ! Wobei wobei global der Zuwachs ALLER Esser „nur“ 1,11 % / Jahr ist.
II) Auch die 1,11 %/ J. sind viel zu viel, denn sie bedeuten  jährl. 81 Mio Zuwachs an Essern weltweit, d.h., Zuwachs wie 63 Städte der Größe Münchens!
III) Der islamistische GEBÄR-DJIHAD: 3,9 % muslim. Vermehrung/ J. (EU), enstpricht hohen Kinderzahl der dt. Muslime von 3,6 – 4 Kinder/ Fam., Nichtmuslimische nur 1,1!
IV) Der GRÜN/ LINKE, deskriptive GEBÄR-DJIHAD: Der Autor war 30 J. SPD- Mitgl. verweigerte die Silberne Treuenadel wegen des Islam-Schmusekurses der SPD u. zahlt seit 10 J. keine Beiträge mehr.  Die Planer der “AUSDÜNNUNG“ des DT. VOLKES:
1) Cohn Bendit, (Grünen Mitbegründer): “Wir müssen die Deutschen Ausdünnen, indem wir so viele Ausländer, wie irgend möglich, reinlassen u. ihnen so schnell, wie möglich, das Wahlrecht verschaffen, quasi die Deutschen ausdünnen“.
2) Cem Özdemir (Grüne), MdB, Ferrari- Fahrer, bis die Parteibasis meuterte, "passt nicht zu unserem Image, kostet Wählerstimmen“: Özdemir.: "Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird” (Niemand erregte sich darüber, so geistig kaputt, ohne Identifikation, ist schon ein Großteil dedr Dt., ohne Selbsterhaltungstrieb.
3) Özdemir: “Was unsere Urväter vor den Toren Wien`s  nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen!”
Auch das erhitzte Dtl.` s Gleichschaltungs- Staatsfunk- Journalisten (ARD-ZDF-dRadio) nicht! Dennoch können wir diesen nicht boykottieren, müssen den Zwangsbeitrag (18 €/ Monat), zahlen! Auch Min. Schäuble ist für Abschaffung!
4) Renate Schmidt (SPD), einst Kandidatin als Min. Präs. f. Bayern, in einem Dtl. Funk-Interview, auf Frage, ob sie keine Angst habe, dass Dtl. angesichts der hohen Fruchtbarkeit der Muslime aussterbe: „Das ist mir verhältnismäßig wurscht“ Wieder regte sich niemand auf.
V)  Viele Deutsche haben also den Selbsterhaltungstrieb, den lt. Biologen jedes Tier u. der Mensch hat, verloren!
 Wodurch? Evtl. durch den Verlust der Identifikation mit Dtl., bzw. weil nicht anerzogen? Worauf ist dies wiederum zurück zu führen? Vermutlich auf den hohen Anteil Kinder von ALLEINERZIEHENDEN FRAUEN - die, devot-links-grün-islamophil-feministisch- friedensmäßig, ausgerichtet sind !
VI) DER SPIEGEL 32/2012, Dtl.: Türk. Mädchen erzählten „Bei uns gehen die Hodschas seit Jahren von Tür zu Tür u. raten, möglichst viele Kinder zu haben, um in 20 J. einen islamischen Kanzler wählen zu können“
VII) Erdogan hat vor 2 Wochen seine AKADEMIKERINNEN aufgefordert, keine Verhütungsmittel zu nehmen, denn das sei im Islam verboten! Dieser Appell, obwohl die Türkei jedes Jahr um 1 Mio wächst!
VIII) Gaddafi, (Ex-Präs. Libyen), 1 J. vor seinem Tod: “Das Problem Islam u. Europa löst sich in 20 J. von selbst, denn die fleißigen Leiber unserer Frauen erledigen das bereits“
IX) Prof. Dr. Peter Scholl – Latour: „Wenn wir halb Kalkutta retten, retten wir Kalkutta nicht, aber wir sind dann Kalkutta“ - das ist es, was Lady Dr. Petry meinte mit „Dtl .wird mit so viel Zuwanderungen zum „LUMPEN PROLETARIAT“! Nämlich, dass sich unser System mit jeden weiteren 1000 Zuwanderern immer mehr den Systemen angleicht, von denen die Flüchtlinge kommen- -bis es kollabiert! [Schlendrian, 5 x Beten/ Tag, Teetrinken…, Burka- Straßenbild –kaum/ gar nicht arbeiten, Sozialhilfe beziehen, eben Strassenbilder dann in Dtl., wie jetzt schon in London u. Frankreich, wo mitten am Tag plötzlich hunderte Muslims demonstrativ den Gebetsteppich auf der Strasse ausbreiten u. (angeblich) beten.
X) Lady Le Pen nannte das Besetzung der Stadt u. Frankreichs!
XI) Geburtenrate Frkr.: 1,8 / Fam. wie in Europa, jedoch bei muslim. Fam. in Frkr. 8,1 Kinder/ Fam.!); in Dtl. Muslime 3,6- 4 Kinder/ Fam. nicht- muslim. 1,1!
XII) Können unsere Politiker die Grundrechenarten nicht mehr? Ganz offensichtlich würden SPD/ Grün/ CDU unser Dtl . abschaffen- wenn nicht noch Fraktionen wären, die das - inkl. dem CVM 1994,  niemals zulassen werden! Für diesen Fall werden wir  ALLE für die Nationale Einheit passenden Kräfte, Gruppen etc., zum Widerstand aufrufen, u. einzutreten in den dann schon laufenden Bürgerkrieg! 
XIII ) ++ Das RECHT AUF WIDERSTAND -gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung (Grundgesetz) zu beseitigen, steht sogar geschrieben (Art. 20 Abs. 4 GG).
XIV) Im Radio u. in Talkshows  lassen die Unterlassungs- Lügner Zahlen bei Diskussionen möglichst weg !
XV) Conclusio! WIR WOLLEN AUCH N IC H T VON DEN NETTESTEN MUSLIMEN IN 20 J. DIE ÄUSSERST  UN - NETTE SCHARIA ÜBER DEM GRUNDGESETZ  installiert haben! 6.10.2016, A. Röck

Liebe Leute,


für mich sieht es aus, als bewege sich die Politik zum letzten Mittel des Machbaren in Richtung KRIEG!  Unsere lieben Flütilanten sind nur eine erste Waffe unter vielen folgenden.

Russland nutzt die doppelte gelähmte Ente Obama, um das Mittelmeer mit Kriegsschiffen zu verzieren und um in Syrien seinem Verbündeten Assad mit Bombenteppichen über Aleppo zum Sieg zu verhelfen.

Diese Achse Iran-Syrien-Hisbollah können, werden und wollen sunnitische Öl- und Gasmächte wie Saudi-Arabien und Kartar nicht dulden, ebenso wie Israel wenig amused sein kann, dass Iran-Syrien weiter auf dem Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser beharrt, wobei Israel das Eckchen Erde längst als Auslauf-Modell einer eingepferchten Minderheit um-"friedet".

Da zudem militärische wie menschliche Verfügungsmasse in ausreichendem Maß, mehr noch in überquellendem Maß zur Verfügung steht, reift die Zeit, beides zu entsorgen.



Geburten-Djihad wie leistungsfähige Militär- wie Industrie-Produktion werden für beides, Mensch- wie Militär-Material innerhalb von ein, zwei Generationen ausreichend Ersatz schaffen. Sind wir unseren Vorfahren dankbar für zwei Weltkriege im letzten Jahrhundert, die uns zwei, drei Generation Frieden in Schland hinterlassen haben?

Ob mir als Ü68 das Mensch- wie Materie-Vernichtungsprogramm massenpsychotischen Metzelns noch geboten werden wird, oder ob uns Rentnern noch weitere vergnügliche Jahre bevor stehen, um unseren körperlichen wie geistigen Abbau zu erleben, steht für mich auf Messers Schneide.

Doch deswegen sollen mir nicht noch mehr graue Haare wachsen oder ausfallen. Es lebt sich prächtig im ungarischen Thermalbad Sárvar mit preiswerten Genüssen der Sterne-Gastronomie und genug Gas in den Flaschen, um meine rollende Rentnerklause auf angenehmen 20 Grad Celsius von den regnerisch kalten sechs, sieben Grad Außentemperatur abzusetzen.

Da wir ja nun schon all unsere Jahrzehnte leidlich Frieden im Land genossen haben, sollten wir ganz-verspannt im Hier-und-Hetz unserem unausweichlichen Untergang zum feststehenden Verfallsdatum entgegen sehen, mehr noch feiern!

Mit diesen priesterlich korrekten Sätzen

verbleibt in bestem Optimus

n0by




Nun zum Burgmuseum Sarvar!



Kaiser Franz-Josef von unbekanntem Meister: Es weht noch der Geist des untergegangenen Kaiserreichs Österreich-Ungarn.


Jahrhunderte Kämpfe gegen die Osmanen haben in Museen, Literatur wie Gedanken ihre Spuren hinterlassen.

Gegen Mühsal, Kälte, den Weltverdruß mussten Heilige, Engel und schwere Öfen anheizen.


Die Deckengemälde künden von himmlischen Freuden, sofern man Zugang in die verwinkelten Burggemäuer bekam.


Die Jahrhunderte haben der Holztreppe kleine Löcher und Risse zugefügt.

Doch die schweren Balken halten noch weitere Jahrhunderte, solange das Dach dicht ist.


Die Turmspitze ist als Holzgerüst über die steinerne Kuppel aufgesetzt.
Man kann in die Turmspitze hinauf sehen, kann aber nicht aus dem Turm hinaus sehen.


Arboretum Sarvar


Wiki informiert uns über diesen eindrucksvollen Park, den der "Pensionist" für einen Obulus von 50 Euro-Cent besuchen darf, 150 Forint.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört neben der Burganlage das Arboretum, ein Park mit einem sehr alten Baumbestand, mit dessen Anlage im 16. Jahrhundert während der Regierungszeit Ferdinand I. von Habsburg (1503–1564) begonnen wurde.

Ein paar Sonnenstrahlen vergolden den herbstlichen Park.


Vor Anfertigung der Schilder hätte ein Blick in den Duden die Schreibweise von "forstlich" verbessert, doch die Alliteration von "vorstlicher Versuchsanstalt" klingt besser..



Der Bildhauer bei der Arbeit

"Einige der Eschen und Stileichen sind 300 bis 400 Jahre alt," berichtet Wiki.


Zu dieser 500-Jahr-Feier erzählt Wiki:
In der Renaissance war die Stadt das Zentrum der ungarischen Reformation und wurde daher auch das „ungarische Wittenberg“ genannt. Hier wurde die Grammatica Hungarolatina des Melanchthon-Schülers und Humanisten János Sylvester (Sárvár 1539), das erste gedruckte ungarischsprachige Buch, sowie seine ungarische Übersetzung des Neuen Testaments (Sárvár 1541) gedruckt.

Mit einem Festessen und der abendlichen Sauna im Thermalbad geht mein Weg weiter - 160 Kilometer nach Graz. Auf dem Weg dahin lässt sich die Gasflasche wieder mit 10 Liter Gas füllen, die in den letzten sechs Tagen die Heizung verbraucht hat.



Graz


Wie bei jedem angefahrenen Besuchsort zeigt mir mein Reiseführer Wiki, was Sache ist:
Graz ist die Landeshauptstadt der Steiermark und mit 282.479 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2016) die zweitgrößte Stadt der Republik Österreich. Die Stadt liegt an beiden Seiten der Mur im Grazer Becken. Die Metropolregion Graz ist mit 605.143 Einwohnern (Stand 2014)[1] nach den Metropolregionen Wien und Linz die drittgrößte Metropolregion Österreichs. Der Großraum Graz war in den letzten 10 Jahren der am schnellsten wachsende Ballungsraum Österreichs.


Die Wahl des Präsidenten, welche die Österreicher im Dezember zum dritten Mal versuchen, lässt Antifanten kreativ mit Filzstiften spielen.

Wiki erzählt: "Die Stadt liegt an beiden Seiten der Mur im Grazer Becken."

Das Grazer Rathaus im Regen am 6. Oktober gegen 17.00 - ein Wassertropfen auf der Linse liegt links auf Höhe der Dachrinne.


In diesem verzierten Gebäude lassen sich die Kunden von der steinernen Glitzerglaswelt von Sarowski bezaubern.

Mit der nächsten Reiseetappe hat mich Schland dann zurück.
Von Graz aus sind es noch 260 Kilometer bis zu meiner letzten Etappe vor München: Bad Reichenhall

Doch zuvor schenkt die Sonne uns in Graz herrliche Ausblicke.

Die vom gestrigen Regen durchweichten Schuhe und Hosenbeine sind in der Nacht im überheizten Auto getrocknet. Auf geht's in den sonnigen Samstag morgen auf dem gut ausgeschilderten Radweg Nummer 11 zu neuen Grazer Sehenswürdigkeiten.

Von einer gesicherten Privatstraße zum Schloß im Wald auf dem Hügel können selbst Millionäre nur träumen.

Das über Jahrhunderte betriebene Verließ auf dem Schloßberg haben Grazer Sicherheitsbehörden durch einen funktionalen, gut gesicherten Neubau ersetzt.
Der Herbsttag im Stadtpark an der Mur zeigt sich von seiner besten Seite.

Der Schlossberg gab mit seiner Burg vor 1000 Jahren der Stadt ihren Namen. Aus dem slawischen "Gradec" für kleine Burg wurde Graz.
Die Synagoge gibt sich mit dem sechszackigen Stern auf dem Dach zu erkennen.

Wild strudelt die Mur auf ihrem Weg in die Drau. Wiki: "In der Südsteiermark bildet sie die Grenze zu Slowenien. Im weiteren Verlauf fließt sie durch Slowenien, bildet danach die Grenze zwischen Slowenien und Kroatien und schließlich zwischen Kroatien und Ungarn. Als letzter größerer Nebenfluss mündet in Kroatien die Trnava in die Mur. Nach 453 km mündet sie bei Legrad an der kroatisch-ungarischen Grenze in die Drau. Kurz davor mündet der Principáliskanal in sie ein, der die Zala mit der Mur verbindet."

Das Kunsthaus Graz lässt Flaschenhälse aus dem Dach ragen.äs
Die Touristengruppe lässt sich vor dem Cafe Schwalbennest die Sehenswürdigkeiten erklären.

Ein nachträglich gläserner Anbau verbindet die alten Gebäude.

Der geschützte Innenhof lässt sich für die Gastronomie bestens verwenden.

Das sonnige Gegenlicht lässt kaum mehr das Dach des Gebäudes erkennen.
Hier sehen wir nochmals das verschnörkelte Swarovski-Verkaufsgebäude. Davor fahren Straßenbahnen im Minutentakt vor und ab.

Von diesem Festplatz geht es nur zu Fuß weiter zum Schloßberg.

Der Schloßberg gewährt einen bezaubernden Ausblick auf die umliegenden Berge und Hügel.
Das kleine Mädchen tanzt zu den Klängen des Akkordeonsspielers auf der noch Regennassen Glasplatte.

Im Sockel der martialischen Skulptur steht: "FURCHTLOS UND TREU INF. REG. 27 - 1682 - 1918"
Am Akkordeon Spieler ziehen drei Böllerschützen vorbei, die um 12.00 Uhr mit dem Glockengeläut ihr Böller abschießen.
Das Tele zoomt die Flaschenhälse des Kunsthauses in den Bildmittelpunkt.




Eine stark verkleinerte Kopie des Uhrenturms schmückt auch den ganzjährig geöffneten Wohnmobilstellplatz Graz.
Der Rauch von den 12-Uhr-Böllerschüssen hängt noch in der Luft.

Wie heute die Steuerzahler für die militärische Rüstung blechen müssen, mussten früher Menschen Stein auf Stein für Festungen aufschichten. Dann schlugen sich wacker die Verteidiger gegen Osmanen oder den Ansturm napoleonischer Truppen.

Von 1554 sollen türkische Gefangene vier Jahr lang in den Dolomitengranit diesen Brunnenschacht gemeißelt haben. Der führte 94 Meter tief bis an das Grundwasser der Mur hinab, um die Burg bei Belagerung mit Wasser zu versorgen.
In diesem 1588 erbauten Glockturm hängt die fünf Tonnen schwere Grazer Glocke "Liesl".
Es ist gut, noch einen Tag nach dem gestrigen Regen in Graz ausgehalten zu haben. So belohnt mich die Stadt mit diesem wunderbaren Ausblick vom Schloßberg. Gegenüber liegt der "Plabutsch" mit 754 Meter die höchste Erhebung um Graz.
Der "Hackher-Löwe" verherrlicht Majog Franz Xaver Freiherr von Hackher, der 1809 mit etwa 900 Soldaten acht vergeblichen Sturmangriffen von 3000 französischen Gegner widerstand.
Für die "Ewigkeit" gebaut der Sessel auf dem Schloßberg
Auch die gusseiserne Christusfigur aus dem Jahr 1852 hat dem Zahn der Zeit erfolgreich widerstanden.

Dieser Imperator Franziskus I lässt sich bei Wiki nicht aufspüren.
Der Stadtbummel endet im Restaurant des Möbelkaufhauses XXL, wo mich mit diesem Plastik-Buddha die modernen Zeiten wieder begrüßen.



Nun soll dieser Bild-Blog-Bericht passend mit einer gerade einlaufenden BILD-Meldung enden und mich wieder auf meine Heimkehr morgen nach Schland einstimmen.
















1 comment:

Labedudel said...

Funkstille? Was ist los, das Finale fehlt?!?!?

Musst ja nicht über den seit WK 2 größten Mindergeist-Rekord der Politiker in Deutschland berichten. Mir fällt es auch äußerst schwer darüber etwas zu schreiben.
Komm, lass uns weiter teilhaben an Deinen Reisen u n d an Deinem München und dann bald auch wieder Bamberg....
Berichte über den Duft von Bratwürsten, dem ersten Schluck vom Schlenkerla, und von dem Zwicken im Herzen...
So können viele nochmal hier schwelgen, wir sind "unter uns", andere können nicht rein reden, weil sie nicht verstehen oder gar nicht lesen können.
Michel