02 Februar 2018

Gedanken aus GAP zu Geld und dem Gelben Forum

Im Mai 2005 begann meine Umstellung von Berichten auf Web-Seiten zu  Bildberichten als Blogger - damals wie heute in immer dem selben Layout. Ein Freund empfahl mir "Das Gelbe Forum". Mein Eintritt dort datiert vom 20.10.2014. In etwa 40 Wochen erhielt das Forum von mir 208 Postings.


 Das Problem einer schier unglaublichen Vermehrung von Papiergeld löst die Inflation.
Das Problem einer schier unglaublichen Vermehrung löst Flucht, Vertreibung, Krieg, Bürgerkrieg, Hungersnot und Seuchen.


Allein daheim: Die digitale Darstellung meiner lieben Mitmenschen reicht mir zum Glück.


GAP ist das Autokennzeichen von Garmisch-Partenkirchen. Das Alpencamp an der Wankbahn dient als Asyl von häuslichem und städtischem Stress in München.


Einstieg ins Gelbe Forum: Seit dem 20.10.2014 bekam die Gemeinschaft 208 Beiträge von mir.

Mein letzter Blog "Merkel wählen - Leichen zählen" stieß im Gelben Forum auf harte Kritik - nicht nur da, wie eine spätere Mail erzählen wird. Bei aller berechtigten Kritik, die mich mit einem mir neuem Begriff wie "Anergie" vertraut machte, ist ein Angriff allerdings unberechtigt.


 Kritischer Experte: Auf solche Zusammenhänge muss man auch erstmal kommen. 


Denn da meine Blog-Berichte im unverändert selben "Hartgelb"-Layout seit 2005 online gingen, mir Das Gelbe Forum aber erst 2014 auffiel, unterstellt mir dieser Vorwurf

"Übernahme der Hintergrundfarbe aus dem Gelben Forum"
etwas, was nie meine Absicht war, ist oder sein wird. Nebenbei: Es gelingt mir nicht, den Begriff

"Eichelburg-Mimikry"

zu entschlüsseln:


 Der oben geprägte Ausdruck "Hartgelb-Blog" bezieht sich natürlich auf die von Dir gewählte Kombination aus inhaltlicher Eichelburg-Mimikry (à la dem Hartgeld-Schmierblatt in Text und Bild) und gestalterischer DGF-Mimikry (Übernahme der Hintergrundfarbe aus dem Gelben Forum).  
Wer in meinem Blog-Archiv meine ersten Einträge von 2005 zurück verfolgt, wird eben genau dies Layout in meinem sogenannten "Hartgelb"-Blog finden, wie heute in diesem Eintrag, der dem Leser wie mir Spass machen soll.

Meine ersten Blogs von 2005: Seitdem hat sich an dem Layout nichts geändert.


Es war, ist und wird auch nie meine Absicht sein, dem Gelben Forum Leser abspenstig zu machen. Mein Blog soll Lesern wie mich bereichern und uns die Zeit vertreiben. Natürlich freut es mich, wenn Leser des Gelben Forums das Angebot meiner Blog-Berichte annehmen. Ebenso freut es mich, wenn begnadete Autoren mir im Gelben Forum die Zeit vertreiben, hier wieder unser Freund Kurt vom 26.10.2014 mit dem ansprechenden Eintrag:

Seufz, schwarzer Gürtel im hohlen Gelaber
verfasst von Kurt, 26.10.2014, 14:07


Mit diesem Bildschirmfoto lässt sich trefflich die Argumentation mit lausigen Langweilern verkürzen, wem denn die Mühe wert wäre.


Statistische Zugriffe auf meinen Blog: Vom Gelben Forum kamen 685 Seitenaufrufe.


Da nun ein Gegner meine Blog-Berichte im Gelben Forum als "Anergie" angreift, beschäftigt mich dies. Der Kritiker erklärt den Begriff "Anergie".
 Weiterhin, wie Du ja selber schon ermittelt hast, steht der Ausdruck "Anergie" nach zahllosen Forumsdiskussionen hier u.a. stellvertretend für "nicht mehr weiter verwendbare geistige Ausscheidungen" (die man beispielsweise meint ins Forum stellen zu müssen, damit man sie los ist).

Die "kötzliche" Gif-Grafik liefert der Kritiker gleich mit. Es bleibe bitte zu bedenken: Lässt sich nicht jede mißliebige Meinung als "Anergie" abtun? Meine angeblich "anergetischen Ausscheidungen" landen seit 2005 im Blog. Und wenn dem so wäre, diente es nicht der geistigen Gesundheit, frustrierende Fakten "anergetisch" auszuscheiden, um im Bild zu bleiben?

Das Gelbe Forum erhält nicht mehr als Links auf meine Blogs und deren einleitende Texte. Dennoch hat mich die harte Kritik soweit sensibilisiert und schockiert, mich näher mit dem Debitismus zu beschäftigen.

Debitismus und mein Bezug zu Geld







https://www.youtube.com/watch?v=-um2iuc0DH8
Schlag nach bei Paul C. Martin: Das Spiel ist aus !13 Minuten


Hierbei sei eingestanden, dass es mir in meinen 70 Jahren bislang kaum gelang, ein Verhältnis zu Geld wie die meisten Menschen aufzubauen, welche ihr Vermögen weit über das vermehren, was sie zeitlebens verbrauchen können und werden. Erst mein Töchterchen selig veranlasste mich beispielsweise, meine Ersparnisse zumindest bei der VW-Bank anzulegen, um Zinsen zu kassieren.

Mein Töchterchen in ihrem Auto 2000: Der Smart passte prima zu dem Mädchen.

Hier kutschiert sie stolz im Jahr 2000 in ihrem ersten und auch letzten eigenen Auto, einem Smart. Damit fuhr sie zur Uni, schloß später ihre Studien und ihr Referendariat als Volljuristin ab. Zehn Jahre später lief das Auto zwar noch, sie allerdings nicht mehr. Diese meine liebste, einzige Tochter dankte mir:
Papa, Papa, jetzt hast Du soviel in meine Ausbildung und mich investiert wie in ein kleines Haus.
Soviel zu meinen "Investitionen".  In meine Tochter zu "investieren", war mir ein Herzensbedürfnis, ein Auto zu kaufen, war ebenso nötig, um zur Arbeit zu kommen. Dass es mir 1998 gelang, in München eine Eigentumswohnung zu kaufen, war dann aber auch genug. Dass nach 20 Jahren, acht Monaten und 12 Tagen  Festanstellung als Redakteur die verpflichtend abgeschlossene Pensionskasse für Redakteure mir zur Verrentung einen Haufen Geld - für meine Verhältnisse - ausschüttete, hat mich irgendwie erstaunt. Erstaunt hat mich, dass das Geldsystem solange stabil geblieben war. Beim Abschluß der Zwangsversicherung schienen mir die zwangsweise abgebuchten Beiträge so gut wie in den Wind geschrieben. 

https://www.youtube.com/watch?v=XXJJQT1MjYw
Published on 8 Jun 2012
Kurze Erklärung des Geldsystems.
Es geht nicht ohne Verschuldung! Geld = Schuld

Nun gammelt mein Geld bei der BMW-Bank. Zinsen gibt es keine mehr. Um mit meiner Rente über die Runden zu reisen, schmilzt das Geld wie Schnee in der Frühlingssonne. Meiner Frau vorzuschlagen, in Aktien zu investieren, gab gestern gleich Streit am Telefon. Mein Beispiel der Rheinmetall-Aktien, die um 70 Prozent gestiegen wären, war wohl unglücklich gewählt. Wir haben noch nie eine Aktie besessen und keine Ahnung, was wir kaufen sollten. Muss überhaupt immer sein Geld vermehren? Reicht es nicht im Alter, von Hab und Gut langsam sich verabschieden?

Steigende Aktienkurse: Bei Rheinmetal machen Investitoren Kasse.
Irgendwann, voraussichtlich nächstes Jahr schon, werden wir, meine Frau mit mir, unser Domizil in "meinem" geliebten München verkaufen, um preiswerter in der Provinz zu siedeln. Doch dies Jahr zum 70. lässt mich meine Frau noch mal ziehen, arbeitet als Nutzgartengärtnerin derweil und zahlt seit 30 Jahren ihren bescheidenen Obulus in Lebensversicherungen ein, die nächst Jahr fällig werden. Dann bekämen wir für das Geld gerade mal einen Stellplatz in besserer Wohnlage von Bamberg, um mein Wohnmobil dort abzustellen. Das werden und können wir uns nicht leisten.

Mein langjähriger Kalauer, um meine gefühlten und einlaufenden Informationen "anergetisch" zu verarbeiten und zu beschreiben, lautet seit Jahren.

"Kakophonische Krisen kulminieren in Katastrophe und Krieg."

Sich meine Theorie von Experten bestätigen zu lassen, hilft zwar wenig, tröstet aber mit dem Gefühl und seiner Meinung nicht allein zu sein.

http://www.dasgelbeforum.net/img/up/user/Ein_Buch_fuer_Keinen-Der_Kapitalismus.pdf

Nun beschäftigt mich das Gelbe Forum mit wirtschaftwissenschaftlichen Begriffen wie "Debitismus" und "Urschuldner".  Wieso erinnern mich diese Wörter an priesterliches Prälatenparlando wie von "Schuld" und "Ur-Sünde"? Vermutlich hat Väterchen selig - neben anderem - mir sein provozierendes Ketzer-Virus vererbt.

Einfühlsame Erklärung: Dieser Beitrag vermittelt mir Grundbegriffe, um den Sprachcode im Gelben Forum zu entschlüsseln.


Mit diesem Zwiegespräch, welches fatal an Herrn Gott Debitismus und seinem sündhaft verfallenen Urschuldner erinnert, klingt eine Saite an, die mit 70 Jahren stärker und lauter schwingt.

Nietzsche: "Gott ist tot." Andere meinen, Herr Gott hätte nie gelebt hätte. Nach diesem Zitat ist Gott unkaputtbar.

Und wirklich: Der Kritiker führt meine Recherchen vom platten Materialismus in mystisch göttliche Gefilde. Will er mit dem Bild erklären, dass hier gleichsam einer der schreibenden Götter im Gelben Forum - als "Arbeitsentlastung" - weitere Schreiber anerkennt, andere als "anergetisch" ablehnt und auf deren Ausschluß wirkt? Unbestreitbar lassen Bild wie Text eine Hierarchie von Göttern, über leitenden Regenten und Menschen bis zum Kleinkind erkennen. Soll der Kindskopf im Zitat darauf deuten, dass hier kritisch pädagogische Maßnahmen nötig sind? Dabei scheint mir die Forumslehre, so sie existiert, durchaus passend und packend, so wie hier ein Berufener jemanden maßregelt:

 Du verkennst auch, dass Dottores Lehre eine umfassende Lehre ist, vor allem eine soziologische. Und diese Lehre besagt, dass Kapitalismus/Debitismus nicht an der Mathematik, sondern an der Psyche der Masse scheitert. Diese Masse verhindert die regelmässig notwendigen Ausbuchungen uneinbringlicher Forderungen. Sie werden (politisch) nicht hingenommen, sondern in wellenförmigen Schüben immer weiter aufgestapelt, bis sie sich überstürzen.


Was mich betrifft, gilt es, nichts zu überstürzen: Ganz pragmatisch kalkuliert ein einfacher Mann mit seiner Frau, ob das bescheidene Vermögen reicht, einen beschaulichen Abgang zu finanzieren?

Trautes Heim

Abendstimmung: Die Gasheizung hält die Temperatur auf angenehmen 20 Grad im Wagen, während draußen Schneeflocken tanzen.

Um mein Wohnmobil treiben am Alpencamp Garmisch Schneeflocken. Wenn es mehr werden, empfängt die SAT-Antenne nichts mehr. Ohne längere Web-Aktivität bricht die WiFi-Verbindung ab. Kleinigkeiten. Mehr würde es mich treffen, wenn meine bemühten Blog-Bildberichte unter die Rubrik "Wutrentner" fielen, vor dem Verantwortliche des Gelben Forums ihre Leser bewahren müssten. Mein Kritiker unterstreicht seine Vorwürfe mit einer Verlinkung auf diesen erschröcklichen "Blick-Bericht" über pöööhse, alte, weiße Männer:

Sorry: Diese Kritik mir anzudichten, belustigt mich einmal mehr.

Ein pööhser, alter, weißer Mann mag ja eingestehen, dass Fremden- und Frauenfeindlichkeit so weit voneinander nicht entfernt sind. Doch mich belustigen in meiner Bergeinsamkeit die Ereignisse mehr, als dass sie mich zu emotionalem Wüten erregen.

Portugalreise 2013: Als die Frage nach anderen Urlaubsländern als Marokko aufkam und mein Blog aus Portugal berichtete, zogen mir die Moderatoren des Marokko-Forums den Stecker.

Dass mich kritische Feinde aus Foren und Gemeinschaften ausschließen, ist mir eine alt gewohnte Erfahrung. Doch was wäre daran zu ändern? Jahre von Verbundenheit mit Menschen zerbrechen eben, wenn dem Zeitgeist verpflichtende Selbstzensur Verhaltensweisen einfordert, die mir nicht passen.

Man muss den Artikel nicht lesen, um zu wissen, was der Autor meint.


Unternehmer verlegen Standorte. Wer es sich leisten kann, verlässt Deutschland. Wer das nicht kann oder will, ändert eben seinen Freundes- und Wirkungskreis. Na und?
 
Als Redakteur war es mein täglich Brot, mich den Gepflogenheit des Hauses und dem Geschmack der Leser anzupassen. Doch bevor mir ein Zensor meine Meinungsfreiheit  als Hobby-Blogger beschneidet, gehen mir lieber Leser verloren.

Einer meiner liebsten Menschen, der mich schon zeitlebens kennt, gibt seiner Sorge um mich rührend Ausdruck. Um seiner drückend "anergetischen" Nachricht die Schwere zu nehmen, seien einige Bilder aus meinem jetzigen Asyl vom Wintercamp Garmisch eingestreut, wo vor zwei Tagen noch die Sonne schien.

Hi
du änderst nichts mehr, unsere Zeit ist fast abgelaufen du kannst noch GIft und Galle spucken findest vielleicht noch Bewunderer bei den Rechten verlierst die letzten Freunde, die dich für wahnsinnig halten

Aufstieg zur Esterbergalm: Ohne griffige Ketten kommt man nicht über die vereiste Straße.

Nichts ändert sich
außer dass du dich bald nirgends mehr blicken lassen kannst

"Nichts ändert sich?" Schneemonster ändern sich stündlich im Sonnenschein. 

nichts ändert sich

aber Freunde brauchst du ja eh nicht
sind ja eh alles Speichellecker

Speichelschleimschlecker: Alles bittet und bettelt um Mäuse, zumindest um Aufmerksamkeit.

Mir sind meine verbliebenen Freunde wichtig viele sind weggestorben
Der arme Junge! Er ertrank auf der Esterbergalm im Alter von neun Jahren.

wir sind die nächsten

Groko

alles geht weiter wie die Kapitalisten es wollen, Waffenhandel keine Positionierungen alles bleibt

Krieg der Kapitalisten: „Von 23 gefangenen Generälen der 6. Armee kamen 22 nach Deutschland zurück. Von den gefangenen Offizieren überlebte jeder zweite den Krieg, von den Mannschaften jeder hundertste.“"

Bildung wird in den Arsch gefahren, Infrastrukturen weiter verrammelt egal wer, grüne, SPD CSU CSU überall nur kacke AFD Kacke Schleim FDP Kacke

Rote versinken in der Versenkung

Du änderst nicht außer dass deine Vereinsamung fortschreitet bald kocht dir nichtmal mehr MIMA ein kötzliches Mahl aus Möhren und Kraut möglichst ohne Salz oder Zucker eine Biobreichen dass dich vollkommen satt machte
Abschiedsessen:  Köstliche Pasteten kochte die Frau daheim. Im Auto gibt es meist nur Suppe, bestenfalls gebratene Sojaschnitzel.

Tja traurig ist das alles

Gruß

War das nicht ein süßes Schreiben? Scheiden "WutRentner" vor Altersdepressionen "Anergie" aus, um sich zu entgiften oder fit zu halten? Taurig ist daran doch nichts! Im Gegenteil: Es ist ein großes, gewaltiges Abenteuer, dabei sein zu dürfen. Satt, warm und sauber im Auto zu sitzen, bei Schnee, Internet, SAT-TV, Gasheizung und einem guten Süppchen aus Kartoffeln, Möhren, Brokkoli.


Die Sonne wird irgendwann wieder die Wolkensuppe in den Bergen auflösen. Erste Zeichen des Frühlings ließen sich vor zwei Tagen bei Sonnenschein blicken.


Vorgestern noch ging der Mond auf über den Bergen, ging im Morgengrauen unter hinter den gegenüberliegenden Bergen. Es macht mir Spaß zu schreiben. Doch was mir aus meinen Eindrücken, Empfindungen, Erfahrungen von den Fingern in die Tasten und auf Datenträger kommt, dass lässt sich nicht ändern. "Es kütt wie es kütt", oder es kommt nichts mehr.



Dass mich Menschen wie Don Alphonso, der sich als FAZke zu den "Stützen der Gesellschaft" aufbretzelt, mich anlässlich einer Twitter-Replik blockt, darf als sein Hausrecht gelten. Bevor sich mein Stil und Ausdruck geschmeidig dem inquisitorischen Zeitgeist eines Zensors anpasst, bleibt mein Blog besser wie verstecktes Grafitti in einsamen Ecken. Wenn mir meine Blog-Berichte keinen Spass mehr machen, hören sie auf.

Pirincci: Bei Facebook gesperrt, nur noch auf Twitter aktiv


Es gibt kaum mehr Menschen, die schreiben, was sie denken. Vor Zeiten war es einmal, dass ein paar in der Politarena sprachen, wie sie dachten.




Mich zieht es in keine Bütt, um als Polit-Clown zu reüssieren. Mich zieht es in die Einsamkeit. Menschen, die das lesen oder gar antworten, freuen mich. Doch wenn es mir als erstem Leser nicht gefällt, dann wird es nicht geschrieben.

Wer die Links meiner Blogs unabhängig von Zensur erhalten will, schickt einfach eine Mail ohne Betreff und Text an

n0by-subscribe@yahoogroups.com

Gruss aus meiner guten, warmen Stube und vielen Dank für die reichen, schönen und guten Impressionen aus dem Gelben Forum, die mir viel Neues, Erstaunliches und Wunderbares zeigen kann wie die

Hawaiianischen Ho'oponopono-Methode.




Für Insulaner auf Hawai mag die Methode stimmen. Mir bleiben, wie zumeist und an allem,  Zweifel. Besonders die Hoffnung sich zu "reinigen", scheint mir absurd.

"Ich reinigte lediglich den Teil in mir, den ich mit ihnen gemeinsam hatte."

Nichts lässt sich dadurch "reinigen", dass man es aus seinem Leben raus hält, andere Meinung zensiert oder als "anergisch" aburteilt. Ausscheidungen, egal ob aus dem Geist oder dem Körper haben Sinn und Wert. Allenfalls gelingt es, in der Einsamkeit einer Inneren Insel sich störenden Einflüssen zu entziehen. Seehofer mahnte einst seinen "schmutzelnden" Söder ab, der ihn dann doch ablösen wird.

Im Übrigen sollte es für jedes Problem eine Lösung geben. So war, so ist es, so wird es sein.  Das Problem einer schier unglaublichen Vermehrung von Papiergeld löst die Inflation.


Das Problem einer schier unglaublichen Vermehrung löst Flucht, Vertreibung, Krieg, Bürgerkrieg, Hungersnot und Seuche. Doch bevor mich der Kritiker als "Nachrichten-Messi" beschimpft, werden mich durch die Wolken brechende Sonnenstrahlen und ein Spaziergang auf dem Philosophenweg auf andere, auf bessere Gedanken bringen.

Die Sonne bricht durch: Der Schneemantel auf meinem Fahrrad ist schon geschmolzen.

Bergeinsamkeit: Das Rauschen des Gebirgsbaches übertönt das des Straßenverkehrs.


Geheimnisvolle Karte: Was unter dem Schnee steht, kann man sich denken, wenn man in die Ferne blickt.

Pestkapelle in Partenkirchen: Im Mittelalter raffte die Pest die Opfer hin, ein Kriegerdenkmal dahinter betrauert Gefallene. 


 Drei Mohren: Wird wohl nicht mehr lange dauern, dass Zeitgeist den Begriff  politisch korrekt korrigieren.









Wie jedes Jahr ist wieder das alte Paar aus dem hessischen Lahn-Dill-Kreis in diesem VW-LT am Platz. Der Alte kam schon Anfang Dezember, hilft mit, ankommende Gäste zu registrieren und Gasflaschen auszugeben. Zwischen Weihnachten und Neujahr war der Platz mit 150 Wohnmobilen überfüllt. Doch jetzt ist es besser.



P.S.: Von gestern auf heute hat Garmisch-Partenkirchen seine Kurtaxe um 50 Prozent von zwei auf drei Euro erhöht. Soviel zum "debitistischen Abschluß", sofern der Begriff von mir richtig verstanden und angewendet. :-)

Kommentare:

Wolfgang Würfl hat gesagt…

Vielen Dank für den tollen Artikel und deine Mühe. Lass dich nicht von Versagern, Opportunisten und Miesmachern herunterziehen - Du bist auf dem richtigen Pfad, auch wenn es der mühevollste ist.

Viele Grüße

Hans Schubert hat gesagt…

Ein Dankeschön aus vollem Herzen, für wunderschöne Bilder und sinnige Zeilen. Allzeit gute Fahrt, das wünsche ich Dir.