04 September 2018

Konstanz - Chemnitz: "Das ist ja wie im alten Rom!"

Dr. Phil. Götz Frömming, (*30. August 1968), MdB der AfD, wundert sich über die Montags-Party mit Antifa-Barden nach der Messermordnacht in Chemnitz. Kaum war im Alten Rom das Blut der Gladiatoren in der Arena getrocknet, jubelte die begeisterte Menge bei Speis' und Trank wie bei "Feine Sahne Fischfilet". Wohl bekomm's!




Das "Alte Rom" hat nie seinen Reiz verloren: Blutrünstige Bestien lauern unter Masken lächelnder Lippen, verführerisch blinkender Augenlieder, geschminckter, gestraffter, gepiercter Gesichter, genau wie unter mit Runen ruinierten tätowierten Hackfressenglatzen.

Darf noch jemand mitspielen im Sandkasten, im Sprachbaukasten gestelzter Sätzchen, geschönter Gesprächigkeit, oder ist der Spielverderber, der über Sinnlosigkeit dieser Tastenklimperei schreit, sofern kein Schwein dafür zahlt oder sie sieht?

Blut auf den Straßen, lauernde Bestien in dunklen Gassen, Sadoschweine, die Schreien, Schluchzen, Strampeln und Schlagen aufgeilt, schrecklichere Schmerzen leiden zu lassen, Spektakel abstoßender Alltäglichkeit, keine Zeitungszeile mehr wert, kümmert keinen keifenden Kommentator im Kämmerlein, bringt kein Zeilenhonorar.

Blut ist geflossen, die Blutstraßenkehrmaschine hat's gereinigt, der Totenschein ist ausgestellt, was vom Körper übrig war in der Zinkwanne abgefahren. Sofern das Herz im vielfach zerstochenen Leib noch schlägt, legen Ärzte Schläuche an, pumpen Spenderblut in geschundene Opfer, retten, was zu retten ist. Das ist der Job. Wen interessiert das denn?

Diesmal kam die Sache anders. In Chemnitz kam es anders. Aufsässige, Aufrechte  aus dem Stamm der Sachsen haben den Sessel in der Stube mit der laut rauen Straße vertauscht, sind in Trauer, Wut, Zorn zusammen und gemeinsam gegangen, sind aufgestanden und angegangen gegen Bullshit, Blut, Bestien.

Die Plemplem-Polit-Profis haben sich verwundert die Augen gerieben: Wie das, keine Hundert? Gleich Tausend? Fünftausend? Zehntausend!? Das darf nicht sein, da brennt die Hütte, da schlagen die Sturmglocken der Propaganda an, die Verleudungsmaschinerie trennt und teilt die Demonstranten und siehe da: SIE WAREN BÖSE! Und sind es noch.



Einige Besoffene schnell hin- und abgestellt, die rechte Hand zu heben, das Bild verschworener Verbrecher durch alle Kanäle gepeitscht, die Kirchenglocken geläutet, die Lampen abgestellt, das Notprogramm hochgefahren, die Talkshow-Puppen tanzen lassen, das volle Peitschenprogramm, den aufsässig geworden Mob zurück von der Straße in den Sessel zu treiben zu beruhigendem Bier, Brot und Bullshit - bis zur nächsten Blut- und Bestien-Balgerei - hoffentlich ohne einen weiteren GAU, der Leib und Leben vernichtet, jedenfalls kein weiterer GAU, der Menschen im gemeinsamen Gang auf der Straße vereint. Das nämlich ist der Supergau.


  

Alles andere wie diese Wortfitzelei und jede andere, da mag dieser und der nächste Depp seine Buchstaben in die Suppe werfen. Der Leser löffelt's aus! Mahlzeit.


Pirincci liest SPON auf dem Klo und spült ab


Damen und Herren mit akademischen Ehren und Titeln bei Talkshows, Presse, Politik, Klerus und Comedy verblöden an vorderster Front das Publikum. Pirincci scheut sich nicht, mit spitzen Fingern aus der Kloake veröffentlichter Meinung und Manipulation einen SPON-Autoren zu rezensieren, den Herrn Professor Kognitionspsychologen Christian Stöcker. Konsumenten in der SPON-Filterblase inhalieren genussvoll dessen Geistesfürze, Pirincci analysiert Stöckers Schmutz und Schund und spült nach einigen seiner Zitate schnell ab


.Diesem Rat unseres lieben, kleinen Akifs folgen wohl die meisten im Land der Schlafschafe.

Anders in Chemnitz:
Wut, Zorn, Trauer nach Messermetzeln und Vergewaltigungen



Premium Polit-Profis halten mit Party, Klamauk und Grinsegesichtern gegen Zorn, Wut und Demonstration aufgebrachter Chemnitzer. Diese Grinsegesichter verteidigen mit Klauen und Zähnen, Hauen und Stechen ihre fetten Pfründe. Wer dagegen Trauer, Wut und Empörung offen auf den Straßen organisiert und zeigt, den sollen Verfassungschützer diskriminieren, diffamieren und dezimieren.


Wer Macht hat, hat "Wahrheit".





Floydmasika haut in die Tasten, rollt den Teppich auf, unter den Politprofis ihren Dreck kehren. Das Volk auf den Straßen greift die Merkelmacht an!

Viele Karrieren von Merkel-Günstligen wären im Eimer. Von Laschet bis Günther, über Kretschmer, AKK, Altmeier, von der Leyen, Hans, Klöckner, Kauder bis zu CSU-Ministern wie Gerd Müller.
Die Lunte brennt, zündet das nasse Pulver? Tränen und vergossenes Blut trocknet langsam. Es brodelt im gärigen Haufen, dem Volk. Es dauert ein, zwei Wochen, bis professorale Kognitionspsychologen den Volkszorn eingefangen und beruhigt haben.



"Wahrheit" ist das, was wirkt - im Sinne der Erfinder. Also verkünden Karrieristen aus Politik, Kabarett, Klerus und Kulturbetrieb "Wahrheit", die ihre Pfründe sichert.

Zu dieser "Wahrheit" gehören Gewinne der Herrschenden, welche darauf bestehen, das Land mit ausgehungerten Konsumenten und davon auch einigen arbeitswilligen und -fähigen Neubürgern zu fluten, "umzuvolken", wie Pirincci dichtet. Wer nicht arbeiten kann noch will, für den sorgt "Vater Staat", der Steuerzahler.




"Länger-hier-Lebende" leiden, obgleich nun nicht jeder gleich ge- oder abgestochen wird, obgleich nun nicht jede gleich vergewaltigt wird, "Länger-hier-Lebende" leiden, die in prekären Verhältnissen wohnen und arbeiten, geduckt an pöbelnden Ansammlungen von erst "Kurz-hier-Lebenden" vorbei huschen. Den "Kurz-hier-Lebenden" fehlt Arbeit, Sport, Spiel, Spannung und Sex, Sex, sechsmal Sex - täglich!




Bürger teilen trauernd ihr Leid, wenn Mitbürger tod, schwer verletzt, verwundet und für ihr Leben gezeichnet auf der Strecke bleiben. Wem solche Wahrheit widerfährt, der empört sich, steht auf, demonstriert gegen die Propaganda der Wahrheitsministerien . Das Geschwafel von hoch qualifizierten Soziologen, Psychologen, Juristen, Politologen in Talkshows, tausenden Stunden von Gewäsch und Tonnen bedruckten Papiers, Hinz und Kunz ins Hirn gehämmert, wirkt nicht mehr.



Die Kontrolltechnik funktioniert umso weniger, je mehr Bürger mit Leib und Leben in Mord-, Gewalt-, Bluttaten die "Wahrheit von Gewinnen" bezahlen müssen. Bares ist Wahres. Doch Blut ist dicker als Wasser.



Da mögen sich die Gelehrten streiten um des Kaisers Bart, in "Wahrheit" bestimmen Menschen auf der Straße mit ihren Füßen die Richtung. In Chemnitz stimmt die Richtung, Dank den starken Sachsen!

https://www.youtube.com/watch?v=Omk9zbPtWjk
Frei.Wild - Macht euch endlich alle platt [Offizielles Video]

Gegen Mord und Gewalt organisierter Klamauk von Musikanten und Antifanten  


Über die Demonstrationen in Chemnitz widersprechen sich die Berichte. Lokalzeitungen wie ausländische Blätter bezweifeln die "Wahrheit" der organisierten überregionalen Meinungs- und Stimmungsmache.


Lokalzeitungen zählen gegenüber überregionalen Zeitungen eher zu den ärmlichen Geschwister. Lokalzeitungen müssen sich dort verkaufen, wo Menschen wohnen, wo Menschen sehen, spüren und merken, was in ihrer Stadt läuft und los ist.

Ein überregionales Blatt, wie Prantls Pestpostille, hämmert schon in der Werbung den Ghetto-Grünen im Grünen in die Hirne: "Seien Sie anspruchsvoll".  Elitäre Anspruchskreise der CO2-Prasser predigen Wasser predigen und saufen Wein. Gastautoren wie Joschka Fischer formulieren scharfsinnige Texte, die meistensteils auf eines hinauslaufen, auf Propaganda. Propaganda in der Prantlprawda, der Prantlhausener Pestpostille.




Lokalzeitungen hingegen verkaufen sich dann und dort, wenn und wo ihre Redakteure berichten, was sie sehen, spüren, fühlen, erleben und erfahren. Lokalredakteure sehen das Blut auf dem Pflaster, hören die Schreie von Opfern und Angreifen, stehen im Blaulichtgewitter anrückender Sicherheitskräfte. Lokalredakteure besuchen angegriffene und verletzte Freunde im Krankenhaus. Lokalredakteure hören Geschichten, mit denen überregionale Schmierschreiber ihrer Leser als "unappetitliche Nebensache" nicht beunruhigen.



Daheim versauern und versauen.blutige, dreckige, laute von Drogen vernebelte und von ansteckenden Krankheiten verseuchte Angreifer den Menschen ihr Leben. Der Polizeibericht soll das laut Führerbefehl verschweigen, doch der Lokalredakteur muss davon berichten, wenn er seine Leser behalten will.




Rotten von pöbelnden, Testosteron geladenen Jungmännern verunsichern Plätze und Park; dort huschen "länger-hier-Lebende" gebückt vorbei, dabei sind es gerade die lauschigen, romantischen, aber auch dunkle Gassen, in denen einstmals Verliebte sich erste Küsse gaben, die nun zu gefürchteten Brennpunkte von Gewalt geworden sind, welche Videoinstallationen sichern und Lampen ausleuchten.

Überregionales unterscheidet sich vom Lokalen wie Dichtung von Wahrheit. Dass hochbezahlte Geschwätzwissenschaftler mit gewundenen Wörtchen, Kaskaden von Fremd- und Kunstwörter, ihr elitäres Publikum überregional mit gestelztem Blödsinn aufladen, macht die Sache noch schlimmer, noch schlechter - ja mit Verlaub - vollends zum geistigen Dünnschiss für Leser im Ledersessel auf handgeknüpften Perserteppichen vor dem Kamin.



Lokalzeitungen gleichen prekären Brüdern, Lokalredakteure schreiben für Menschen mit Herz und Hand auf dem rechten Fleck, für Angestelle, Arbeiter am Gemeinwesen, Lokalredakteure leisten Dienst für Dienstleister.



Die Überregionalen verlieren Leser, Werbekunden und Auflagen für ihren Dreck an Propaganda, ihre Lügen und Halbwahrheiten als verschleierte und verschleiernde, verdrehende Fakten LÜCKEN-, SYSTEM-, schlimmstenfalls SCHWEINEPRESSE....



Schweinepresse.... überregional aus Hamburg, München, Berlin und Frankfurt. Bitte, man lasse mir meine Illusionen über Regionalredakteure!



Der infantile Rotzlümmel Jakob Augstein in der Filterblase seiner Fans meint:

„Sachsen ist wie das Internet. Nur in echt. Der ganze niedrige Hass, der sich im Netz Bahn bricht – in Sachsen kann man ihn auf der Straße sehen. Die Videos aus Chemnitz zeigen sie ja, die dicken, stiernackigen Männer, die mit ihren Glatzen aussehen wie Pimmel mit Ohren – allerdings Pimmel mit Sonnenbrillen. Sie sind das Fleisch gewordene Rülpsen und Tölpeln, das die sozialen Medien durchflutet. Es spricht tatsächlich viel dafür, dass nicht diese Leute das Netz ruinieren – sondern dass das Netz diese Leute ruiniert.“

Was Augstein im Öffentlich-Unrechtlichen Fernsehen absondert, das verfolgen Antifa-Anarchos als Philosophie der Tat unter ihren schwarzen Kapuzen.




Es folgen Verbrechen. Medial verhetzte Blödbunte auf unteren Sozial- und Geistesstufen vergnügen sich an blutig bösen Gewaltorgien , ergötzen sich an spritzendem Blut und brechenden Knochen. Infantile Idioten springen vom Video- ins Lebensspiel und büßen bestenfalls in Jahren von Knast ihre blutige Blödheit. Das sind die Folgen von Presstituierten und Schmierschreibern, die solchen Schund Chefredakteuren liefern,  um ihren jämmerlichen Job zu sichern.



Stolz präsentiert der Antifant seine Leidensfähigkeit. Doch wie der degenerierte Dummbuntblödel selbst leidet, so sollen andere mit ihm leiden.

Wer instrumentalisiert was und für wen?




Erst saugen sich Maulhuren des System die Story von "Menschenjagden in Chemnitz" aus den Fingern, dann laden sie zur Party, bevor noch der Erstochene unter der Erde, von der Heilung der beiden anderen Opfer ganz zu schweigen.




Mit welchen Argumenten den Spaßvögel beim Brot, Blut, Bestien-Spiel kommen? Wer will etwas von "Überbevölkerung, Fertilitätsraten, Überzähligen Söhnen, Kriegsindex" wissen und hören? Bleiben wir pragmatisch bei sprichwörtlicher Staats"wahrheit- und -weisheit":

"Nun sind sie eben da..."

Macht "hoch die Tür, das Tor macht weit, es kommen Herr'n der Herrlichkeit:




Wen stören die Zahlen in seiner warmen Stube bei leise rauschendem Regen? Wen stören die Zahlen in seiner Gartenlaube, wenn der Grill die Würste wendet, das Bier gut gekühlt die Kehle runter rinnt?


Blutrünstige Bestien lauern unter Masken lächelnder Lippen,.....

 
Polizei- wie Presseberichte verschweigen vielfach Mord- und Gewalttaten. Wenn sich dann doch das Volk empört, aufsteht, gemeinsam protestiert, gegen Angreifer auf den Straßen sich sammelt, dann helfen fröhliche Verblödungsfeiern. Dazu organisieren Gewerkschaften, Kirchen, Kommunen Busse, um von Arbeit freigestellte Antifanten und "Gegen-Demonstranten" für lustige Leichenfeiern anzukarren.


Bei vielen Meldungen lässt sich Satire von Wirklichkeit schlecht unterscheiden. Autor wie Leser müssen schon selbst ein Gefühl für Dichtung und Wahrheit entwickeln.



Genau das ist der Punkt, um zeitnah die Jugendorganisation der AfD, die Junge Alternative, in den GRÜN-ROT-Versifften Bundesländern Bremen und Niedersachsen vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen: Die Junge Alternative sei "völkisch und rassistisch". So lässt sich jede national gesinnte Opposition, so lässt sich auch die AfD denunzieren, diffamieren und dezimieren. Kein Volk, kein Volksverrat, keine Heimat - alles nur Nazi Kampfbegriffe!




Wahnsinn in unserem Land


Zuerst eine Fehlerkorrektur zum vorigen Blog: Meine Naivität, dass Wasser uns allen als gemein nütziges Lebensmittel von fürsorglicher, staatlicher Seinsorge uns zufließe, musste sich leider eines Besseren, wie üblich hierzulande eines Schlechteren belehren lassen. Diese Korrektur aus dem Gelben Forum sei dem Leser nicht vorenthalten.







Die Links vom Freund aus dem Gelben Forum sind gültig. Wer die Links verfolgt, dem krempeln sich bei solch systemischen Schweinerei die Fußnägel auf!




Danke! Diese Grinsegesichter zu sehen, bekommt mir trotz meines frühen, kalten Bades bei Regen im Bodensee schlecht.

Mein Blog dankt für diese Berichtigungen, auch wenn sie meine Naivität im Vertrauen auf unsere Versorgungssysteme entlarven. Dass die Berliner ihre Luft in Blechdosen verkaufen, dieser Gag lässt mich schmunzeln, doch wie verantwortliche Eliten mit Wasser gegen uns als Bürger, Verbraucher und Steuerzahler ungestraft umgehen, das kommt mir verbrecherisch vor. Fingerflink hat sich meine Erregung um ein paar Bytes mehr auf  Datenträgern ausgebreitet - gleich einem entspannenden Stammtisch-Schwätzchen.

Danach bekommen mir Spaziergang und Mittagsessen besser. Wer mehr gegen Gangster in Amt und Würden machen kann, bitte - mir ist es nicht gegeben.


Meersburg und Konstanz, unser wundervolles Land


Kriegsgräberstätte über Meersburg


Blick von der Kriegsgräberstätte Meersburg auf den verregneten Bodensee am 1. September 2018


Wiki berichtet:

Die Deutsche Kriegsgräberstätte Meersburg-Lerchenberg ist ein Soldatenfriedhof am Höhenweg zwischen Meersburg und Hagnau für 69 deutsche Soldaten des Ersten Weltkriegs. Sie starben während ihrer Behandlung als internierte Verwundete ....
Im Rheinwiesenlager starben Hundertausende, doch wer will heute noch daran denken? Schon der Gedanke an Weltkriegstote gilt als "revisionistisch". Nur mit "Denkmälern von Schuld, Scham, Schande" lässt sich teutonische Erbsünde sühnen!

Drei verregnete Tage kamen Nachrichten aus Chemnitz - fürwahr kein Vergnügen in meiner rollenden Klause! Die Fakten bedrücken mich wie die meisten meiner Freunde. Tage lang haben sich die Nachrichten aus Chemnitz überschlagen.


Regen und See waren längst nicht so kalt wie die Nachrichten aus Chemnitz.


Doch ein verregneten Tag lässt sich im Internet mit solch bedrückenden Nachrichten schlecht aushalten. Dann radelt man lieber in den regnerischen, schon herbstlichen, letzten Tag im August. Leicht erreicht man die Pfahlbauten in Unteruhldingen von Meersburg aus mit dem Fahrrad.


Die Nachrichten bei Regenwetter im kleinen Camper nach Mord und Messermetzeln in Chemnitz deprimieren. Solche Stimmung inspiriert Blogger zu wütenden Trakten und manche Demonstranten sogar zu unsinnigen Gesten, die als Straftaten gelten. Es gilt, "cool" zu bleiben.

 
Zur Abwechselung und Entspannung: Event- und Tourismus-Manager der Bade- und Erlebniswelt im Bodenseeraum bespaßen ihr Publikum an guten wie an schlechten Tagen. Der Zeppelin brummt über den Köpfen, der Wein wächst bei Regen und Sonne. Der Verkehr durch die Dörfer rollt in verkehrsberuhigten Zone mit Tempe 30 km/h. Radarfallen konrollieren die Geschwindigkeitsbegrenzung.


Bevor traurige Nachrichten und der Wolken verhangene Himmel mir wie den Lesern die Laune vermiesen, tanken Natur und Eindrücke die Lebensbatterien wieder auf. Am Samstag klarte das Wetter soweit aus, dass mich ein kleiner Ausflug mit der Fähre von Meersburg nach Konstanz lockt.

Die Fähre bringt mich mit Fahrrad für 10,60 Euro von Meersburg nach Konstanz und zurück.


Auf der Uferstraße von Überlingen nach Meersburg führt der DHL-Transporter seine Fracht an Weinbergen vorbei. Paketpost wie Personenbeförderung klappen zuverlässig und oft auch pünkltich.


Wochenende: Einer von zahlreichen Rennradfahrern erholt sich von seiner Woche am Schreibtisch. Mir geht es nicht anders.



Eine mit Holzschindeln verkleidete, protestantische Kirche bietet unter ihrem Vordach Obdachlosen mit Hund Schutz und Quartier.


Seit Jahrhunderten stehen Türme und Lagerhäuser, Uferanlagen an Rhein und Bodensee.


Auch in Konstanz steht eine mittelalterliche Prachtkirche wie in fast allen wohlhabenden Städten im Land.


Pracht und Wohlstand mittelalterlicher Städte und Sakralbauten haben ihren Blutzoll gefordert - in Portugal und Spanien mehr noch als in Deutschland. Das Buch "Die Ankunft der Weißen Götter" druckt einen alten Bericht über die Eroberungen von Francisco Pizarro (1475?-1541) - dem Eroberer Perus:

...und er hatte eine große Menge der Indianer bei sich, die den Plunder nachtragen mußten. Dieselbigen waren alle an Ketten angeschlossen, damit sie nicht etwa davonliefen. Viele von ihnen starben vor Durst und Mattigkeit auf dem Weg, gegen welche sich die Spanier so tyrannisch verhielten, daß sie dieselben noch dazu mit Geißeln schlugen, gar nicht zu reden davon, daß sie ihnen die Bürden und Lasten etwas erleichtert hätten. Bei denen, die die Ketten an den Hälsen trugen, nahmen sie sich nicht einmal so viel Zeit, daß sie das Halbsband aufgeschlossen hätten, wenn jene tot hinfielen, sondern sie schnitten ihnen den Kopf ab und machten sie so los. Waren sie aber mit Stricken zusammengebunden, so stießen sie ihre Degen durch sie. Welchen sie Gnade bewiesen, denselbigen schnitten sie die Nasen, Ohren, Arme oder Schenkel ab und ließen sie also verstümmelt liegen. So ganz unbarmherzig und mit unerhörter Grausamkeit gingen die Spanier mit den armseligen Indianern um,....
(Die Ankunft der Weißen Götter,
Dokumente und frühe Berichte der großen Eroberer von Nordamerika bis Peru S. 218)
Blutrünstige Bestien lauern unter Masken lächelnder Lippen, damals wie heute, jetzt und immerdar.



Konstanz glänzt mit einem prächtigen Kulturhaus am Kirchenplatz. Internet in der Bücherei schaltet die Bibliothekarin mir ausnahmsweise für eine halbe Stunde frei. Die Sanitäranlagen sind frei und gepflegt, wie es sich für eine wohlhabende Gemeinde gehört.


Die Kanzel stützt der knieende Fromme. Wer allerdings die Macht der mittelalterlichen Kleriker wie Professor Hus angriff, den verbrannten klerikale, höchste Richter.


Wo "hierarchische Struktur und Papsttum überflüssig" sei, da hat der Prof. Hus - trotz zugesagtem Geleitbrief - sein Leben verwirkt. Blutrünstige Bestien lauern unter Masken lächelnder Lippen,.....



In den kleinen Gassen lässt sich eine Werkstatt finden, die meine vordere Fahrradbremse repariert. Mir bleiben Stunden, um durch die verwinkelten, lauschigen Gassen der kleinen Stadt Konstanz zu wandern.


Ein Haus mit alter Fassade sieht man selten, vielleicht ein letztes Haus dieser Art im Zentrum. Solche Häuser haben keinen Platz mitten in der Stadt mit ihren hohen Mieten und Grundstückspreisen.


Auf einem attraktiven Grundstück in Bodenseenähe reißen die Baggerfahrer "alte" Nachkriegsbauten ab. Investoren errichten und verkaufen neuen Wohnanlagen in Bestlage. In nächster Nachbarschaft entstehen hier in München 384 Studentenappartments in einer großen Anlage, Stückpreis für Investoren ab 184.000 Euro, Garage 29.000 Euro plus 5,5 Prozent Grunderwerbssteuer und Notargebühren, Mieteinnahmen 600 Euro pro Monat.



Das "Constanzer Wirtshaus" liegt am Rhein, der aus Konstanz in Richtung Rheinfall von Schaffhausen den Bodensee verlässt.


Einst beherrschte der Kirchenkult den Markt für Spiritualität, mittlerweile verliert die christliche Sekte Marktanteile an moderne Meister und gegen den Islam sowieso.



Mit anderen Menschen kommen andere Sitten und Gebräuche. Die meisten Menschen unterschätzen die kommenden Veränderungen - nicht zum Guten.



Noch thronen die Heiligenfiguren über den Köpfen der Passanten in der Fußgängerzone von Konstanz. Ob sich diese Tradition halten lässt beim kulturell-islamistischen Umbau der Republik?



Wie Konstanz gibt es noch Hunderte solcher mittelalterlich anmutender, romantischer Städtchen mit gemütlichen Gassen und ruhigen Winkeln. Man fühlt sich heimisch, wohl und geborgen dort, mir geht es jedenfalls so. Touristen aus aller Welt genießen das Flair, die Atmosphäre und geben gern ihr Geld dort aus.



Das Städtchen wirbt noch viel mit dem "Konzil von Konstanz", einem wichtigen Wendepunkt in der Geschichte des Abendlands.

Das Konzil von Konstanz (5. November 1414 bis 22. April 1418) war eine Versammlung der Kirchenführung in Konstanz, die auf Betreiben des römisch-deutschen Königs Sigismund von Gegenpapst Johannes XXIII. einberufen wurde. Gastgeber war Fürstbischof Otto III. von Hachberg.

Die Versammlung sollte das seit 1378 andauernde Große Abendländische Schisma beenden und damit die Einheit der Kirche wiederherstellen (causa unionis). Ein weiterer Verhandlungspunkt, die causa reformationis (Kirchenreform), bezog sich auf notwendige Reformen innerkirchlicher Zustände. Schließlich sollten in der causa fidei (Glaubensfrage) Fragen der kirchlichen Verkündigung und Sakramentslehre geklärt und damit die Ketzerei (Häresie) wirksam bekämpft werden.

Aktualität gewinnt das Konzil von Konstanz mit dem Anspruch von "Rechtgläubigen", uns "Ungläubige" muslimistisch zu missionieren. Fundamentalistische Islamisten und Sprenggläubige, die mit Messern, Äxten, Autoangriffen und Explosionen Menschen terrorisieren, berufen sich auf ihr "Heiliges Buch".


Doch wer denkt schon an Religion, der am Wochenende durch Innenstädte flaniert?


Man bewundert alte Bauten wie junge, wohlgebaute Menschen, macht Beute in Shops oder lässt sich - wie in meinem Fall - eine neue Vorderradbremse am Fahrrad montieren.


Man genießt den Tag, sieht die Dame Imperia auf der Säule, die sich im Kreis dreht und ist glücklich, wenn es kaum mehr regnet.

Die Imperia ist eine Statue im Hafen von Konstanz am Bodensee, entworfen und ausgeführt von dem Bildhauer Peter Lenk und 1993 aufgestellt. Die Figur ist aus Beton gegossen, neun Meter hoch, 18 Tonnen schwer und dreht sich mit Hilfe eines Rundtisches innerhalb von vier Minuten einmal um die eigene Achse.


Den belebten Fußgängertunnel unter einer Hauptverkehrsstraße ziert monumentale Kunst, vor der ein Obdachloser gerade sein Bett macht.



Die Sparkasse im soliden Gebäude regelt die Geldströme. Wer denkt bei dem prächtigen Palast daran, dass die Inflation zinslose Einlagen verdirbt?





Kinder freuen sich, dass sie am Brunnen auf dem Rücken des Bronzepferds steigen und reiten können.


Zurück geht es am Bodensee zur Fähre nach Meersbug. Zum "Wasserwerk Konstanz" gibt es dann nicht mehr meine Fantasie wie zum Wasserwerk Friedrichshafen, dass Wasser uns als Bewohnern im Land und Verbrauchern gehöre.

Chronologie meiner Reisen im Jahr 2018


Von Ende Januar in Garmisch-Partenkirchen bis zum Anfang September hat es mich von 36 Wochen bislang mehr als 25 Wochen durch die schöne Welt getrieben:

- zweieinhalb Wochen vom 29. Januar bis 14. Februar in Bayern,


- fünfzehn Wochen vom 12. März bis zum 23. Juni durch Kroatien, Albanien, Griechenland, Türkei, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Österreich

- sechs Wochen vom 9. Juli bis zum 17. August mit meiner Frau durch Norddeutschland und Rügen und

- zwei Wochen vom 20. August bis zum 2. September durch das Allgäu zum Bodensee.

In bald 14.000 Kilometer hat der VW-Fünfzylinder für

- bald 2000 Euro etwa 1600 Liter Diesel verbrannt,

- Camps haben über 2200 Euro Miete von mir eingenommen,

- Kühlschrank, Kocher und vor allem Heizung haben 155 Liter Gas für etwa 100 Euro verbrannt

- Autobahnen, Fähren und die Schmalspurbahn in Rügen schlugen mit 290 Euro zu Buch.

Für etwas mehr als 4500 Euro hat mir mein 70. Lebensjahr nahezu unendlich schöne und bereichernde Eindrücke geschenkt. Jetzt fühlt es sich gut und richtig an, bei meiner lieben Frau auszuruhen und zu entspannen.

Dies ist der 43. Blog in dieser 36. Woche. Etwa 3500 Bilder, zumeist von meiner Kamera oder meinem Smartphone, viele auch von Facebook, Bildschirmfotos von Online-Auftritten der Presse illustrieren und dokumentieren meine Eindrücke und Erfahrungen.



Wer Links von kommenden Blogs erhalten oder kommentieren will, einfach eine Mail ohne Text und Betreff an

n0by-subscribe@yahoogroups.com

Danke!

Wie es mit dem AfD-MdB Dr. Phil. Götz Frömming begann, endet der Blog mit Propaganda-Plakaten von Facebook, mit denen die AfD aktuelle Ereignisse der letzten Woche kommentierte.












1 Kommentar:

Markus Anderwald hat gesagt…

lang geht's nimmer, die Hoffnung waechst