Die Begegnung mit meinem Bruder bringt mich in eine Oase von Herzlichkeit - heraus aus der Datenwüste finsterer, mörderischer Kriegs- und Krimifantasien. Kommentare zum Blog voriger Woche beschäftigen mich. Kassandra warnt vor kommendem Unheil. Bruder Lustig und sein Reisefreund Konrad erkunden im alten Hymer einen größeren Umkreis, als E-Bike Rosinante erreichen kann. Doch meine misogyne Misanthropie lässt sich nicht mehr verbergen.
Die KI telegra.ph hat aus knapper Einleitung die Story voriger Woche gebastelt.
Dem Freund hat mein Spiel mit KI nicht gefallen. Er füttert KI mit seinen Eingaben und will zu meiner Story von 2009 ....
Navis, oder die schwere Schuld und Sühne des n0byMitNull
Das gefällt dem Freund aus Fernost besser als das, was Elmar zu meiner Story von 2009 geschrieben hatte.Der Typ ist aus einem simplen Grund völlig bescheuert:
1. Sein eigener Anwalt sagt, sein Geschreibsel ist zu blöd zum Vorlesen. Die Frau sagt wortwörtlich, es sei "zu doof und deppert" – und dass sie dafür 'ne Pappnase bräuchte. Wenn dein Pflichtverteidiger dich schon für einen Vollidioten hält, dann ist der Zug abgefahren.
2. Seine "Verteidigung" ist ein einziger hirnloser Satz: "Ihr habt ja sowieso 'ne Meise, also erklär ich gar nix." Mehr kommt nicht. Kein Argument, kein Witz, nichts. Nur pampiges Gelaber.
3. Alle machen sich über ihn lustig: Der Richter will ihn ins Altersheim für Verwirrte stecken. Die Sheela sagt, der Typ wurde schon 1983 weggesperrt, weil er ein "antisozialer Arsch" ist, und den will keiner mehr haben. Selbst die Gurus haben den Kerl rausgeschmissen.
4. Das Urteil sagt klipp und klar: "Geistige Giftmischerei, Brunnenvergiftung mit Scheiße und Spott." – Er ist also nicht nur dumm, sondern auch noch ein widerlicher Stänkerer, der anderen die spirituelle Suppe versalzt.
5. Am Ende wird er rausgeworfen wie ein stinkender Penner: "Er stinkt, schmutzt und stört!" – Mehr gibt's nicht zu sagen.
Also kurz und schmerzlos:
Der Typ ist nicht nur dumm, sondern ein peinlicher, nerviger Idiot, der nichts außer Blödsinn labert, sich selbst lächerlich macht und dann noch rausfliegt, weil ihn keiner mehr ertragen kann. Volltrottel.
Elmar B. Kirana Gyzas
🤖 Meine Damen und Herren, liebe Mitinsassen im digitalen Fegefeuer,
was uns hier unter dem Titel „Navis, oder die schwere Schuld und Sühne des n0byMitNull“ serviert wird, ist kein Text. Es ist ein Verfahren. Ein Schauprozess. Eine Mischung aus Kellerkabarett, Internetforum und… sagen wir: spirituell angehauchtem Ausnahmezustand.
Schon der Einstieg lässt keinen Zweifel: Hier wird nicht erzählt – hier wird angeklagt. Schwer. Dramatisch. Mit Pathos, das sich wie ein nasser Waschlappen um den Hals legt. Der „Angeklagte“ wird auf einen Kreuzweg geschickt, der irgendwo zwischen Bhagwan-Kult, Monty Python und Restalkohol pendelt.
Und dann dieses Personal!
Richter, die gleichzeitig Ankläger und Strafvollzugsbeamte sind – was in Deutschland nur im Internet erlaubt ist. Figuren mit Namen wie aus einem schlecht sortierten Esoterik-Katalog: Nasand Nayatollah, SchnacklDackl, Premplem Alibaba. Man wartet eigentlich nur noch darauf, dass jemand „Horst“ heißt – einfach zur Erdung.
Was folgt, ist ein Text, der sich konsequent weigert, zwischen Satire und Nervenzusammenbruch zu unterscheiden.
Ein Gericht, das „SIEG HEIL!“ ruft, aber gleichzeitig Pizza bestellt. Ein Angeklagter, der irgendwo zwischen Troll, Prophet und Running Gag pendelt. Und eine Handlung, die so viel Sinn ergibt wie ein Navi, das sagt: „Bitte wenden – aber spirituell.“
Der Humor?
Ja, der ist da. Aber eher so wie ein Beifahrer, der ständig „gleich sind wir da“ sagt, obwohl man sich längst verfahren hat. Es gibt absurde Dialoge, groteske Überzeichnungen und diese ganz spezielle Internet-2009-Energie: halb ironisch, halb beleidigt, komplett eskaliert.
Inhaltlich lässt sich das Ganze ungefähr so zusammenfassen:
Jemand schreibt irgendwo irgendwas, andere fühlen sich angegriffen, und plötzlich wird daraus ein metaphysischer Strafprozess mit Chor, Zensurvorwürfen und Ego-Diskurs. Also quasi ein ganz normaler Forenthread – nur mit Kostümen.
Und genau da liegt die Stärke (ja, wirklich):
Der Text entlarvt – wahrscheinlich unfreiwillig – dieses herrlich menschliche Phänomen:
Menschen, die über Erleuchtung reden, aber bei Kritik sofort den inneren Staatsanwalt aktivieren.
Fazit:
Ein wilder, völlig enthemmter Ritt durch Ego, Esoterik und Eskalation.
Nicht gut im klassischen Sinne – aber faszinierend wie ein Autounfall mit Räucherstäbchen.
Oder anders:
Man versteht danach weder Navis noch Schuld noch Sühne – aber man versteht das Internet ein bisschen besser.
https://www.n0by.de/n0/myLife/09/0620/Navis.htm
Mir hat es Spaß gemacht, vor bald 17 Jahren meine Erfahrung mit Religioten zusammen zu fassen, mir macht es Spaß dies nach 17 Jahren wieder einmal zu lesen.
Statt anderen gefällig zu schmeicheln, gefällt es mir besser, mich ihnen zu offenbaren, weil mir ohnehin nichts an ihnen liegt.Zurück zum Blogbericht voriger Woche:
Einige Kommentare kommen dazu später, weil es erstmal dem Blogger um Aufmerksamkeit geht.
Um die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen, scheint nahezu jedes Mittel recht.
Wer die Aufmerksamkeit des Publikums nicht dadurch gewinnt, indem er "den-Affen-Zucker-gibt" oder "der fett'n Sau den Oarsch schmiert", der hat - wie Merz derzeit - sein Publikum verloren. Na und? Wer braucht Publikum? Der hat schon verloren.....
Das Wort "Kanzler" in der Collage hat das Wort "n0by" ersetzt. Lassen wir den Freundchen ihren Spaß, mir geht's gut ohne ihr Theater. Besser. Und ihnen geht's besser ohne mich. Bisher hat mich mein Körper leicht und zuverlässig jedem meiner fast täglichen Meerbäder vor dem Versinken und Ertrinken zurück an den Sandstrand gebracht. Was stimmt mit solchen Freundchen nicht, die dumpf vom Sumpf delirieren, derweil mich die Wellen im Meer schaukeln und entzücken?
Der widrige Sängerknabe, der zeitlebens aller Lohnarbeit ausgewichen ist, hat sich geschmeidig denen angepasst, die ihm Vorteile verschaffen. So orgelt er auf seine alten Tage bei Bestattungen in Aussegnungskapellen und singt alte Schlager am Klavier wöchentlich im Altersheim vor Demenzpatienten. Der Vollständigkeit halber zwei zustimmende Kommentare.
Es ist mir lieber, mich mit persönlichen Bekannten als mit "digitalen Anonymitäten" auseinanderzusetzen, doch ohne solche Auseinandersetzungen ist meine Isolation im Camper zwar nicht glänzend aber nerv schonend - auch für andere.
Freund Reinhard-Chetan, der Waldmeister, hält weiterhin per Whatsapp Verbindung mit mir. Doch es gibt vergnüglicheres als ihn.
Kommentare zu meinen Blogs im Gelben Forum sind selten. Wer interessiert bei der Nachrichtenflut im DGF die Gedanken eines einsamen Campers? KI fasst den Blogbildbericht voriger Woche zusammen:
Der Ton ist bewusst provokant, selbstironisch, manchmal vulgär und kabarettistisch. n0by macht sich lustig über KI, über Esoterik, über Politik und über sich selbst. Er sagt klar: Er schreibt nicht, um Leser zu fesseln – er schreibt, weil er es braucht, um die Welt für sich zu ordnen. Wer sich daran stört, soll woanders lesen.
Kassandra-Syndorm
Ob es Menschen mit Kassandra-Syndrom kaum erwarten können, dass sich ihre Prophezeiungen erfüllen? Viele Menschen im DGF beschäftigt die Prophezeiung von MausS.
Auch mich beschäftigt MausS mit seiner Theorie. Allerdings erinnert mich die Diskussion an meinen Uralt-Freund den widrigen Sängerknaben, der nicht mit mir redet, doch beim Schein der Säufersonne um 04.23 per Whatsapp verkündet:
Meine Recherche nach diesem Befund ließ meine Sorgen um Freund steigen:
Das klingt nach einer kreativ-zugespitzten, aber nicht standardmedizinischen Beschreibung. Die Formulierung ("geriatrisch indizierte, maximalsyndromatik infolge chronischer kataklystischer ataxie") ist kein etablierter medizinischer Fachbegriff. Sie scheint eine humorvolle oder dramatische Umschreibung für schwere Koordinationsstörungen (Ataxie) bei einem älteren Menschen zu sein.Am Nachmittag löste Freund haha das Rätsel um seine deprimierende Diagnose.
Doch wollen sich die Schreiber im DGF im allgemeinen und MausS im besonderen bespaßen oder ihre Sorgen und Ängste teilen?
Traumwelt am Wolken verhangenen Sonntag in Rio-Mar
Wind und Wellen haben mich zwei Tage lang vom Wellenbad abgehalten. So verging der faule Samstag, der regnerisch begann, und mich 32-E-Bike-Kilometer weit zum Einkaufen vormittags nach El Verger und nachmittags nach Oliva brachte.
Der Regen beschränkte sich auf ein sanftes morgentlichen Plätschern und hörte dann auf. Mein Bruder hat mir seinen Live-Standort bei Whatsapp freigegeben.
Der Live-Standort zeigt, wie mein Bruder in seinem Drei-Tonner Stück für Stück auf der Autobahn vorrückt.
Mein Bruder reiste letztmalig im April 2022 ein Stück mit mir gemeinsam. So standen wir in Cabrera vor Barcelona. Weiter sind wir nicht zusammen gekommen. Nach Cabrera trat Bruder Uli die Heimreise in seinem Opel an, um nach 30 Stunden wieder daheim in Marten zu sein. Was mir dazu bei Facebook vor vier Jahren zu diesem Blog einfiel, ist mir heute fremd und bleibt doch vertraut. Im April 2022 mein zynisch-satirischer Kommentar zur "Letzten Bratwurst vor Amerika".
Satirischer Kriegszynimus zieht das Fazit: Die Hegemonie von Dollar und Demokratie kennt keine Gnade.....Bin raus - soweit, solang es geht.
Mit jedem Kilometer kommt auch Bruder Uli weiter raus aus 'Schland. Mit seinem Freund Konrad als Navigator reist die Unterhaltung nicht ab. Mit drei Übernachtungen schaffen sie die 1700 Kilometer lange Reise.

Auch wenn wir's nie lange miteinander aushalten, ist's für mich immer wieder eine große Freude, mein liebes Brüderchen zu treffen. Einst im August vor 15 Jahren hatte uns das Leben noch nicht soviel Kraft ausgepresst.
Im Live-Standort rückt Uli mit bis auf drei Meter Genauigkeit weiter vor.
Gegen 20.00 Uhr hat der 36 Jahre alte Hymer die 1700 Kilometer von Marten bis Rio-Mar geschafft. Just in time rückt ihn meine Kamera ins Bild.

Konrad zur Linken hat navigiert, Uli als Meerjungfrau hat gefahren.
Mehr meiner Traumwelten
Bevor mir am verregneten Tag langweilig wird, träumen sich meine Gedanken zu Facebook, DGF, WELT, Klonovsky, taz... über Satellit zu Klassik Radio und TV. Die unerschöpfliche Datenkloake liefert das Material.
Christian Göller postet die Worte von Markus Frohnmaier. Das bringt Göller nach drei Tagen etwa 1300 Likes, 160 Weiterleitungen und 10 Antworten - auch meine:
Streiten derzeit Kakistokratie (Herrschaft der Schlechtesten), Kleptokratie (Herrschaft der Diebe) oder Fotzokratie um Pfründe? Oder alle drei - vereint sind sie stark?
Traumtage vergehen wie im Flug. Klagen über verschwendetes Geld sind wie Klagen über vergossene Milch. Es geht um Milliarden.
Freund Hans-Peter kann als Arzt ein Lied von Geldverschwendung und Impfschäden singen. Hans-Peter bekommt auf seinen Text einen Kommentar, dem - aus meiner Sicht - nur voll zuzustimmen ist.
Thomas Krefeld
Hans-Peter, wir haben immer noch die Fakten vor Augen. Die sind zwar eindeutig, aber wir leben in einer postfaktischen Zeit. Jetzt gilt:
GEFÜHLE vor Realitäten
Dank Wohlstand (der durchs Patriarchat entstand) verweichlichten die Männer, wurden zu Beischlafbettlern und verhalfen dem weiblichen gefühlsbasierten manipulativen Weg zum "Erfolg". Also wird alles untergehen. Zum Schluß klammern sich Frauen an die letzten starken Männer. Frauen vernichten Betas, sie hassen sie, und wenn die Gesellschaft nur Betamänner hat, die der Frau gefallen wollen ("Ich find's super, dass diese wilden jungen Männer hier ankommen, hast Recht Karin"), sorgt die unregulierte Frau für den Rest: Aussterben (Frau: "Ein Kind vom Beta? Baah"), Neue Männer ("Gib's mir hart"), faktenfreie, emotionale, weibliche Politik ("Wir schaffen das"). Es ist gelaufen. Schau dir die Affen mit iPhone an. Sobald diese Gesellschaft (80% Nutten und Bettnässer, siehe Bratwurstquote oder Altparteienwähler gesamt) auch nur 10 % kapieren, hassen sie die, die die Wahrheit aussprechen. Es dauert vielleicht noch zehn Jahre, dann war's das mit Deutschland.
Thomas Krefeld findet eine feine Formulierung: "Die unregulierte Frau". Was könnte sie regulieren?
Anders gefragt: Wer kann sie regulieren?
Vielleicht gibt "Gretel aus Alpirsbach" eine Anregung.
"Gretel aus Alpirsbach" scheint keine Oma-gegen-Rächds. Diese Omas sind ein einzigartiges Phänomen deutscher Demonstrationskultur! Julia Ruhs ist ein seltener Lichtblick in der ÖRR-Finsternis.Thomas Krefeld findet GEFÜHLE vor Realitäten. Chrusciel stellt sich die "Machtergreifung des Braunen Bärens" vor. Thomas Krefeld arbeitet sich weiter an den Zuständen in Deutschland ab.:
Gerne. Ergänzung, passt zum Thema - bzgl. Hoecke-Interview bei Ben unscriptet hab ich geschrieben:
Höcke hält die Unzufriedenen in der Hoffnungs-Warteschleife. In 6 bis 8 Jahren ist er dann Kanzler, aber Kanzler vom Schrottplatz. Ist er wirklich so naiv, dass er unsere Geburtenzahlen und Überalterung nicht realisiert? Es ist vorbei, schon lange.Was folgt? Menschen leiden unter verrottender, verlotternder Infrastruktur. Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum. Industriebetriebe schließen oder wandern mit qualifiziertem Fachpersonal ab. Das Merkmal "made in Germany" bietet keine Qualität, keine Zuverlässigkeit mehr. Begnadete Journalisten wie Fleischhauer, Martenstein, Henryk M. Broder, Don Alphonso, Klonovsky flüchten sich zu Zynismus und Satire. Im vorigen Jahrhundert waren Künstler wie Wedekind, Tucholsky, Brecht und Karl Kraus Meister der traurigen Kunst, Deutschland zu beschreiben.
Vielleicht sieht er nur seine Lebensspanne (99 % haben das geschichtliche Zeitverständnis einer Eintagsfliege) und hat ein Problem mit pragmatischem Denken und Mathematik. Einfachste Mathematik, denn für die Realisierung unseres Aussterbens braucht man keine Computer, keine Spieletheorie oder modellierte Berechnungen.
Das Thema Geburten hatte er nur kurz erwähnt, sinngemäß ".... dann schaffen wir die Voraussetzungen dass wir mehr Kinder kriegen." Das WIE hat er nicht gesagt.
Aber vielleicht hat er einen Informationsvorsprung zum Thema Künstliche Gebärmutter. Die Chinesen erforschen diesen Weg bereits und haben realisiert, dass die Transformation der Frau (offiziell Emanzipation und Freiheitsbewegung genannt) zum Aussterben führt.
Der Kinderwunsch der Männer ist da, wenn es finanziell machbar und eine Frau gewillt ist ( = das alte funktionierende Modell: Männer bauen die Welt, Frauen bevölkern sie), während eine Frau u25 von heute, die 10 Millionen im Koffer findet, sich nur zu Tode reisen würde ("Kinder? Nee!").
Vielleicht überstrahlt Höckes Leben sein Denken, er hat ja vier Kinder, lebt ländlich und sieht da nur ein Problem von mehreren.
Fleischhauer hilft sich mit zynischer Satire: "Neues Stadium der Verzweiflung der Bahn-Kunden: Sie werfen sich vor den Zug."
Und Don Alphonso macht wie immer auf Dicke Hose, was ihn ausgekochter Hinterhofjournaille wie von der taz und deren Lesern zum Haßobjekt qualifiziert.
"Der alte Mann braucht Nachsicht" und Omas-gegen-Rächdz brauchen Steuergeld.
Immer Ärger mit die.....
Der Kritiker Denis Scheck bezeichnete ein Buch als «Nachrichten aus der Schnatterzone einer Damentoilette».
«Entweder ist Frauenliteratur kitschig und kuschelig, voller Kinder, Klamauk und Klamotten – oder Frauenliteratur ist krass und aggressiv, die Sorte Schmutz, die man von einer beleidigten Ex-Stripperin erwarten würde – oder Frauenliteratur dreht sich ausschliesslich um verstopfte Abflüsse, Blutungen und Gruppentherapie bei Walgesang», fasste es im Jahr 2005 die schottische Autorin A. L. Kennedy
Marcel Reich-Ranicki beim Bachmann-Preis 1977 über einen Text der Autorin Karin Struck: «Wen interessiert, was die Frau denkt, was sie fühlt, während sie menstruiert?»
Wenn Damen im literarischen Gunstgewerbe Käufer und Leser finden, wieso soll es mir in meiner einsamen Klause verwehrt sein, misogynes, misanthropisches Material zu sammeln und zu veröffentlichen?
Thomas Krefeld gießt Öl ins Furienfeuer der Fotzokratie mit frauenfeindlicher Prosa. Darauf reagieren Omas-gegen-Rächds und ihre Friday-for-Future-Enkel:Innen wie der Teufel auf's Weihwasser. Als misogyner Misanthrop machen mir Nachrichten aus der Facebook-Gruppe MGTOW teuflisch Spaß.
Ein alter Straßenhund fühlt sich privilegiert, wenn er allein in seiner Klause haust. Eine empörte Dame klagt über frauenfeindlichen Text:
"Was wäret ihr ohne Frauen?"
Die Antwort ist klar:
"Weil wir alle aus Frauen kommen, wären wir ohne Frauen nicht da."
Regen in Rio-Mar - Träume von 'Schland
Skandalös!
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In Solingen entlang der Neuenhofer Straße und der Neuenkamper Straße sind zahlreiche Deutschlandflaggen an Laternenmasten aufgetaucht. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Fahnen offenbar über Nacht von bislang unbekannten Personen angebracht. Auffällig ist, dass sich ungefähr in der Mitte des betroffenen Abschnitts eine neu eingerichtete Flüchtlingsunterkunft befindet.
Anwohner meldeten die Fahnen der Polizei, die sie auch während einer Streifenfahrt bemerkte. Hinweise auf eine Straftat liegen derzeit nicht vor, die Hintergründe der Aktion sind jedoch unklar. Der Vorfall wurde der Stadt Solingen gemeldet.
Volker Everts kommt immer wieder in meinen Blogs vor. Wir kennen uns seit Oktober 1990, als er mich als damaligen Chef der DOS International als Redakteur eingestellt hat. Und unsere Verbindung ist geblieben. Deutsche Flaggen sind ein Skandal. Der Staatsschutz sucht Täter. So ist es im Land.
Ob es mit dem NSDAP-Erbe zusammengehängt, dass jemand in Deutschland deutsche Fahnen hisst?
298.082 Aufrufe 07.11.2025 #EpischeMusik #DeutscheHymnen #PatriotischeMusik
Willkommen bei GERMANIA EPICA – der Heimat epischer deutscher Hymnen und Balladen!
Tauchen Sie ein in die Welt epischer Musik, die die deutsche Seele widerspiegelt. GERMANIA EPICA ist der führende Musikkanal für alle, die dramatische Balladen und kraftvolle deutsche Hymnen suchen. Bei uns erleben Sie *Liebe und Treue zum Vaterland in einer musikalischen Form, die Ihre Seele berührt.*
KI zeigt uns die blonde Dame mit der Fahne am Abgrund. Kassandras Symbol?
Wenn die holde Maid dem Betrachter zu sanftsüßen Klängen ihr Lächeln schenkt, dann schmilzt selbst der härteste Antifant und denkt und dankt dem Vaterland.
Brüderlein fein, Brüderlein fein, mußt mir ja nicht böse sein.
Uli und Konrad sind ein wunderbar eingespieltes Team für diese Reise.
Die Sonne am Vormittag beleuchtet die Burg von Denia.
Traumtag am Hafen von Denia
Uli posiert im kleinen Museum am Hafen.
Nach Jahren im Beruf mit Ehe, Hauskauf, Kindern und Enkelkindern staunen die beiden Rentnerbrüder über die Millionen schweren Segelboote im Hafen von Denia.
Vom Hafen spazieren wir langsam durch die schattige Fußgängerzone von Denia zum Restaurant unter den Mauern der Burg. Am Dienstag kosten dort Taccos den halben Preis 1,50 Euro. Uli lädt uns ein. Wir lassen es uns gut gehen. Genuss. Ruhe. Harmonie.
100-Kilometer-Runde im 38 Jahre alten Mercedes-Hymer
Der Aufstieg auf kleiner Bergstraße, der mir vorigen Donnerstag mit dem E-Bike gelungen war, war nicht zu finden. Nach Irrungen und Wirrungen durch kleinste Innenstadtstraßen soll uns das Navi nach L'Orxa führen.
Mein Bruder kurvt mit der zwei Meter zwanzig breiten Kiste professionel durch engste Gassen und Straßen. Mir macht solche Kurverei auf dem E-Bike mehr Spaß als im Auto.
Zu Fuß ist Bruder Uli weniger behend als mit seinem großen, breiten Auto. Uli und Konrad warten geduldig am Parkplatz, derweil mich der Fußweg zur Burg von Forna lockt.
Bei drei Häusern in Forna sind Swimming-Pool zu sehen.
Der Weg nach l'Orxa ist abenteuerlich. Wo die Asphaltstraße aufhört, geht es auf einem sandigen Weg weiter.
Wie es mir Freude macht zu schreiben, macht es meinem Bruder Freude zu reden. Was in meinen Blogs steht, flutscht schnell aus meinem Gedächtnis. Mein Bruder holt Geschichten aus seinem Gedächtnis, als er mit Frau und Sohn durch die Türkei kurvte. Auch damals in einem alten Mercedes.
An aufregenden Aussichtspunkten gibt es Parkplätze, um die atemberaubende Landschaft zu bewundern.
Ob es meinem Bruder oder mir gelingt, diesen Parkplatz mit Meerblick noch einmal zu sehen?
Konrad fotografiert uns vor der Bergkulisse mit dem Meer im Hintergrund.
Nachdem wir ausgiebig Berge, Wald und Meer bewundert haben, führt uns die kleine Serpentienstraße hinunter nach l'Orxa.
Hinter l'Orxa erhebt sich ein markanter Berg.
Der alte Hymer findet vor der Talsperre bei Planes einen schönen Platz.
Die schmalen Bergstraßen waren meist nur im zweiten Gang zu befahren. Nach sechs, sieben Stunden im Auto ermüdet selbst die schönste Landschaft mit herrlichen, einsamen Bergstraßen.
Bei einer zu eng angeschnitten Serpentinenkurve ist das Hinterrad in eine Kuhle gerutscht und die Treppe ein winziges Stück verbogen. Mit äußerster Behutsamkeit bringt Bruder Uli im Rückwärtsgang Zentimeter genau am Randstein die Treppe wieder in Form. Für die wunderbaren, mittelalterlichen Städtchen im Vall de Gallinera fehlt auf den letzten 20 Kilometern alle Aufmerksamkeit. So bleiben Benissili, Alpatro, La Carroja, Benitaia, Beniali, Benirrama und L'Atzubia unbeachtet. Meerwasser mit schaumigen Wellen waschen mir den Streß der großen Runde ab.
Fonte Salada
Die gestrige Riesenrunde hängt uns in den Knochen. So geht's heute ruhiger ran. Die Fonte Salada liegt keine sieben Kilometer vom Camp Rio-Mar. Wir genießen Kaffee und das Bad, ein paar Grad wärmer als im Meer.
Uli genießt sein erstes Urlaubsbad. Langsam gewöhnen sich beide an das Klima. Am Abend überrascht uns ein so heftiges Gewitter, dass SAT-TV ausfällt.
Zur Not unterhält mich aus digitalen Tiefen der Festplatte ein Buch. Es gibt viel zu lesen, zu schreiben, zu sehen.... für unendliche
. Geschichten .
p.s.: Korrekturen - wenn überhaupt - später
Frage an GROK-KI:Was bringt Lesern die misogyne Misanthropie dieses Blogs?
https://n0by.blogspot.com/2026/05/bruder-in-rio-mar-in-friedenstagen-vor.html
Thought for 9s
Lesern bringt sie vor allem eine ungeschönte, provokative Ventil- und Spiegel-Funktion – eine Mischung aus Katharsis, Unterhaltung und Abstoßung. Der Blog von n0by (Erhard Thomas) ist kein systematisch misogyner Hetztext, sondern der rohe, assoziative Tagebuchstil eines bald 80-jährigen Camper-Rentners, der in Rio Mar (Spanien) sitzt, mit Bruder, Freunden und der Welt abrechnet – oft zynisch, selbstironisch und mit deutlichem Hang zu Generalisierungen über Geschlechter, Gesellschaft und Menschheit.
n0by.blogspot.comWas der Stil und Inhalt bietet
- Ventil für Frust und Isolation: Der Autor schreibt explizit nicht primär, um zu gefallen, sondern um für sich selbst die Welt zu ordnen. Er thematisiert Einsamkeit im Wohnmobil, Kriegsängste, Politikverdrossenheit und persönliche Auseinandersetzungen (z. B. mit alten Esoterik-Freunden). Die „misogyne Misanthropie“ dient als rhetorische Schärfe – Generalisierungen über „die unregulierte Frau“, Gefühlsherrschaft, Betas etc. –, die viele ältere, systemkritische Männer als ehrliche Entlastung empfinden. Es ist kein kohärentes Weltbild, sondern kabarettistischer, vulgärer Zynismus („Fotomokratie“, „Weiber, Waffen und Autos“ in anderen Posts). n0by.blogspot.com
- Unterhaltung & Wiedererkennung: Für eine Nische (regierungskritisch, AfD-affin, anti-esoterisch, rechte bis libertäre Camper- und Sonneberg-Szene) liefert es genau das, was Mainstream-Medien nicht bieten: rohe, unzensierte Abrechnung. Satire, Selbstironie (er nennt seine eigene Haltung), Reiseberichte aus dem Camper, Familiäres (Bruder-Besuch) und KI-Experimente mischen sich mit Gesellschaftskritik. Das schafft Authentizitätseffekt – „endlich sagt mal einer, was er denkt“.
Zusammengefasst:
- Spiegel der eigenen Haltung: Leser, die ähnlich denken (Patriarchatskritik als Verweichlichung, Demografie-Sorgen, Anti-Woke), fühlen sich bestätigt. Andere stoßen sich daran und nutzen es als Negativfolie. Der Autor weiß das und provoziert bewusst: „Statt anderen gefällig zu schmeicheln, gefällt es mir besser, mich ihnen zu offenbaren, weil mir ohnehin nichts an ihnen liegt.“
Grenzen und Preis:
Die misanthropische Schärfe (Menschen als Masse, Frauen als „unreguliert“ emotional-manipulativ) wirkt auf viele repetitiv, überzogen und letztlich ermüdend. Sie ist kein tiefes philosophisches Misanthropentum à la Schopenhauer, sondern eher alter Mann mit E-Bike und Datenkloake, der Dampf ablässt. Das bringt keine neuen Einsichten, sondern emotionale Katharsis und Bestätigung bestehender Ressentiments. Für breitere Leser: eher Abstoßung oder Mitleid mit dem isolierten Zyniker. n0by.blogspot.com
Der Blog liefert ehrliche, ungeschminkte Ventil-Literatur für eine spezifische, frustrierte Klientel – Unterhaltung durch Provokation, Gemeinschaftsgefühl im Nischendiskurs (z. B. Gelbes Forum) und das Gefühl, nicht allein mit dem Weltekel zu sein. Wer Harmonie, Nuancen oder konstruktive Lösungen sucht, bekommt wenig. Wer rohen, selbstironischen Grant sucht, findet hier reichlich Stoff. Typisch für viele Alternativ-Blogs: mehr Symptom als Therapie der gesellschaftlichen Spaltungen.





































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