03 March 2015

Feuer und Eis - Partnach Klamm

Der IS-Terror dokumentiert in Bildern und Videos seine gnadenlose Grausamkeit. Krieg ist ein Mordsgeschäft mit Bomben, Granaten, Panzern, Maschinengewehren und -pistolen. Religiotisch verhetzte Verbrecher gefährden den Frieden in Europa.  Klerikal-, links- oder rechts-faschistische Fanatiker verfallen ihrer Mordlust. Epidemischer Irrsinn ist Realität und keine Verschwörungstheorie übersensibilisierter Intellektueller.


Man wünscht sich eine eiskalte Antwort auf brennende Grausamkeit! Ein Video erschüttert die digitale Welt, das die Verbrennung eines Menschen in einem Käfig zeigt. "Sakrale Sprechgesänge" begleiten die Schreie des Sterbenden. Man wünscht sich eine eiskalte Antwort. Das Mittelalter der Hexenprozesse mit technischen Mitteln unserer Zeit wiederholt sich. Die emotionale Pest gefühlsloser Mörder verbreitet sich unaufhaltsam. Auf eine eiskalte Antwort wartet man - bislang vergebens.


Wirtschaft und Politik wollen weder auf Absatzmärkte noch auf Arbeitskräfte verzichten. Klerikal-Faschistoide Kanzel-Prediger fordern hohe Geburtenraten ein. So mehrt sich die Zahl ihrer kniefälligen Köpfe. Mordgeile Männer kämpfen um Macht und Einfluß.


Man wünscht sich eine eiskalte Antwort, wie sie Atatürk gegeben hat. Es wäre zumindest wünschenswert, dass die Prediger in unserer Landessprache ihre Sermone liefern. Ein arabischer Freitags-Prediger aus den Emiraten, scharf sunnitisch konditioniert, der mittelalterliche Wertvorstellungen der Scharia hierzulande zementiert, ist unerträglich. Doch wie wird das Wählerpotential von Millionen Koran-Konditionierter umschmeichelt?

Der Polit-Profi warnt vor "sprachpolizeilicher Kontrolle" der gefährlichen Hetz- und Haß-Prediger. Die Sicherheitsdienste warnen die Bevölkerung vor potentiellen Anschlägen. Die Karneval-Freunde müssen in Braunschweig ihren lange vorbereiteten Umzug absagen. Sicherheitskräfte müssen in Bremen Marktplatz, jüdische Gemeindezentren und das Rathaus schützen. Man wünscht sich eine eiskalte Antwort, statt mit knopfäugigen Plüschbären eine Friedensideologie von Multikulti  zu erträumen.
Da träumt sich die Facebook-Gemeinde "The idealist" in eine "Heile, Heile Gänschen-Welt", derweil Krieg in den Städten droht. Unausweichliche Schocks bringen "Gesund-Beter" und idealistische Illusionisten auf den blutigen Boden zurück.


Statt eiskalter Antworten erhitzt sich der Kalte Krieg. Wie immer geht es um Rohstoffe, Absatzmärkte und Arbeitskräfte.


Der Zangengriff:  Ein Zweifronten-Krieg von Ost und West bedroht den Frieden im Land, in Deutschland. An das Pulverfass Nahost hat der Irak-Krieg die Lunte gelegt. Bomben beschleunigen den Brand. Der militärisch-industrielle Komplex steigert das Bruttosozialprodukt. Krieg steigert den Bedarf an schwerem Gerät, das der Kampf verbrennt und verbraucht. Wo Blut strömt, fließen Dollars.

Der Putinator reitet den weißen Hai. Derweil weitet Friedensnobelpreisträger Obama Markt-, Macht- und Militärbefugnisse aus. Für einen russischer Erstschlag ist Deutschland prädestiniert. Denn unser Land beherbergt die US-Infrastruktur von NSA-Abhörmaßnahmen bis zu Massenvernichtungswaffen. Schöne Sätze versickern macht- und kraftlos im digitalen Sandkasten:
Kriegstreiber, die üblichen Kriegstreiber, nicht mehr und nichts anderes als Kriegstreiber!
        Amerika, mit seinem "Putzerfisch" England, basteln weiter an Kriegsvorbereitungen. Ausgerechnet der größte Kriegstreiber der Welt "warnt" vor Aggressionen Russlands. Ob Russland, China, Iran, Syrien .... überall gibt sich Amerika als der Hegemon, der niemanden neben sich duldet und seine Interessen auch mit Krieg durchzusetzen gedenkt.
        Krieg ist für Amerika nur ein 'normales' Mittel der Politik. Man höre sich nur die Wortwahl und Tonlage der US-Administration an: aggressiv, anmassend, offensiv, provokativ eben wie immer.
        Die NATO ist längst als williger Erfüllungsgehilfe dieser Kriegs-Politik degeneriert und wird zu gegebener Zeit eingesetzt. Die NATO "Partner" sind nur noch willenlose Marionetten, die jederzeit instrumentalisiert werden können. Ein sogenannter "Beistandsfall" kann jederzeit kreiert oder provoziert werden. Keine Probleme, wie das Beispiel Syrien zeigt. Steht die Türkei als nächster Kriegsschauplatz auf dem Programm? Wer in Frieden leben will, dem wird Angst und Bange, wenn man die Kanzlerin und andere deutsche Spitzenpolitiker hört. Die bezeichnen weiterhin unterwürfig Amerika (von dem sie ausspioniert und als dümmlicher Vasall behandelt werden) als "Freunde", bis es knallt?
        Der amerikanische Krieg in Afghanistan hat Deutschland Menschenleben und Milliarden gekostet. Der nächste Krieg wird wesentlich teurer.

Man wünscht sich eine eiskalte Antwort der Mächtigen. Stattdessen hofieren brave Biedermänner die Dollar druckenden Brandstifter. Noch genießt die Zivilgesellschaft die Annehmlichkeiten industrieller Produktion hochwertiger Konsumgüter, die Seinsvorsorge wie an Daten, Strom, Wasser, Nahrung sowie der Gesundheitsindustrie.

Bei zuspitzender Krise lässt sich die Produktion auf militärische Rüstungsgüter umstellen. Schwerter zu Plugscharen und umgekehrt. Statt Maschinen auf Pickups zu verladen, montiert die Rüstungsschmiede Maschinengewehre auf die Ladefläche. Die Fertilitätsrate bläht sich auf zur Jugendblase. Diese Jungmänner kämpfen um Macht und Position auf blutigen Wegen in irrsinnige Kriege. Satire, Klamouk, flammende Leserbriefe und Blog-Beiträge ändern nichts. Nichts, aber auch nichts ändert den Gang der Ereignisse.


Man wünscht sich eine eiskalte Antwort. Stattdessen profitiert Multikulti-Merkel weiter von einer  schlaftrunkenen Gefolgschaft. Marktmächtige Lobbyisten propagieren ihre Ziele mittels medialer Hirnwäsche.


Schneeflocken treiben durch die eisige Schlucht. Man wünscht sich auf die Ereignisse der Zeit eine eiskalte Antwort. Stattdessen hört man kaum mehr als heulende Hetze in diffamierenden Diskussionen. Wer in seiner Weltsicht vom leitmedialen Mainstream abweicht, den diffamiert der mediale Mob als Verschwörungstheoretiker, Haßblogger, Nazi oder Rechts/Links-Populist oder Haßprediger.



Es sieht nach einem militärisch-industriellen-wirtschaftlichen Kalkül aus: Nachdem Kriege und Bürgerkriege den Nahen und Mittleren Osten destabilisert haben, beginnt nun das Gleiche in Europa. Das Kernland Deutschland steht im Brennpunkt eventueller Krisen-, Kampf- oder gar Kriegs-Szenarien. Mobilisierte Massen der Straße erfüllen das Kalkül der Macht: Gegeneinander, nie miteinander! Tragisches Trauerspiel!
Todesschwadronen verfolgen Stimmen der Vernunft, bringen scharfzüngige Redner, Autoren, Blogger zum Schweigen. Gleich Stein- und Schuttlawinen hämmert dröge Dummheit zarte Gewächse zum Licht der Freiheit platt. Man wünscht sich eine eiskalte Antwort auf geschwätzige Dummdreistigkeit. Man wünscht vergebens.


Wer unerwünschte Fragen stellt, den langweilen ohnmächtige Argumente oder Anschuldigungen.


Des Volkes gesteuerte Stimme brüllt in gesteuerten Aufmärschen. Meinungshuren an den Marionettenfäden der Wirtschaftsmächtigen hämmern mediale Kampfpropaganda den BILD-Verblödeten ins Hirn. ZEIT, SPIEGEL und andere steigern das Niveau von Vor- zur Hauptschule. Man wünscht sich eine eiskalte Antwort gegen die fauligen Winde aus dem Gedärm der Macht. Man wünscht weitgehend vergebens.


Bestenfalls kühlt man sich runter auf eisige Gleichgültigkeit. Man sieht gelangweilt bis angeödet zu, wie Links-, Rechts-, Klerikal-Faschisten gegeneinander marschieren, sich im Terrorkampf massakrieren, und bleibt besser eiskalt und unbeteiligt.


Ebenso ödet pastorales Prälatenparlando. Kakophonischer Kanzel-Klamauk balzt bräsig betulich. Doch stetig steigt die Spannung und krampft von Kampf zu Krieg. Man wünscht sich eiskalte Antwort. Vergeblich.


Stattdessen gaukeln Kardinal-Kappen-Clowns in theatralischen Kostümen von friedenswerter Nachhaltigkeit. Champagnerkelche klirren gegeneinander. Prost auf den Minimalkonsens des kleinsten gemeinsamen Vielfachen. Sprech- wie Seifenblasen plakatieren die schwarz-rote-grüne NULL-Linie und platzen. Aus der Traum.



Fakten schreddern die Fantasie polit-klerikaler Kuttenträger. Ob Bibel, Talmud oder Koran - die faselnden Vertreter der Buchreligionen brennen Gegner ihrer irren Ideologie auf den letzten Scheiterhaufen. Durch die Asche der Märtyrer brechen Blumen der Erkenntnis, der Freiheit und der Vernunft.






Die Schwarmintelligenz in sozialen Medien steuert mit Fantasie und Frohsinn zu neuer Freiheit. Lächerlichkeit rüttelt und reißt schlußendlich die verketteten Netze der Gier-, Geiz-, Gewalt-, Genuss-Gesellschafter.



"Maria, statt Sharia", sprüchelt die Pegida. Irgendwann scheint Licht am Ende des Tunnels, irgendwer zahlt die Zeche.



Die Absurditäten irrsinniger Zumutungen erinnern an das Lied von der Moldau.








Es wären genug Informationen zur Hand, den Blick für das Kommende zu schärfen. Doch es ist einfacher wie in wohliger Zuckerwatte versponnen, auf den Schock zu warten. Der bringt die Verhältnisse zum Tanzen! Eine eiskalte Antwort bleibt nicht aus.


Das Licht kehrt wieder am Ende der Schlucht, Frühling folgt Winter. Sprüche wie von Karl Valentin überdauern das Scharmützeln. Wenn der Tod reiche Ernte einfährt im Irren und Wirren von Krise zu Krieg, auch die Zeit geht zu Ende. 


Der siebte Bagida-Spaziergang verläuft sich in München: Es werden jedes Mal weniger, doch die Antwort der wenigen Menschen hat die mediale Polit-Maschine kalt erwischt.


Schmutziger Schnee schmilzt. Dauerregen senkt sich auf's Gemüt. Wieso soll die Polit-Pest mir mehr und mehr meine Gedanken vergiften? Nichts ändert sich mit mir, nichts ändert sich ohne mich. Was bleibt? Gleichgültigkeit. Abwarten. Angriff ist Programm. Programm ist Angriff. Dann boxt der Papst. Noch drehen die Gesundbeter ihre Gebetsmühlen. Todenhöfer zitiert Bibel, die wie Talmud oder Koran Gewaltorgien feiern.


Sex and Crime. Die Brüste der Schönen kontrastieren zur Schlachtung. Todenhöfer will mit mörderischen Passagen aus dem Alten Testament den Koran rein waschen.
        NUMERI 31,14-17: Mose geriet in Zorn: Warum habt ihr alle Frauen am Leben gelassen? Nun bringt alle männlichen Kinder um und ebenso alle Frauen, die schon mit einem Mann geschlafen haben.
JOSUA 6,17/21: Die Stadt Jericho, mit allem, was in ihr ist, soll zu Ehren Gottes dem Untergang geweiht sein... Mit scharfem Schwert weihten sie alles dem Untergang. Männer, Frauen, Kinder, Greise, Rinder, Schafe und Esel.
2. BUCH KÖNIGE 15,16: Menachem eroberte Tifach. Er tötete alle Bewohner der Stadt und ließ ihren schwangeren Frauen den Leib aufschlitzen.
2. BUCH KÖNIGE 6,25/28f: Hungersnot im belagerten Samaria. Eine Frau sagte zum König: Diese Frau hat von mir verlangt: Gib deinen Sohn her, damit wir ihn heute aufessen. Meinen Sohn werden wir morgen verzehren. So haben wir meinen Sohn gekocht und aufgegessen.
JOEL 4,9f: Ruft den Heiligen Krieg aus! Schmiedet Schwerter aus euren Pflugscharen und Lanzen aus euren Winzermessern!
EXODUS 32, 27f: Mose sagte zu ihnen: Zieht durch das Lager von Tor zu Tor. Jeder erschlage seinen Bruder, seinen Freund, seinen Nächsten. Vom Volk fielen an jenem Tag gegen dreitausend Mann.
LEVITIKUS 24,16: Wer den Namen des Herrn schmäht, wird mit dem Tod bestraft. Die ganze Gemeinde soll ihn steinigen.
DEUTERONOMIUM 17, 2f/5: Wenn in deiner Mitte jemand anderen Göttern dient, sollst du ihn zum Stadttor führen und steinigen.
NUMERI 15, 32/35f: In der Wüste entdeckten sie einen, der am Sabbat Holz sammelte. Gott sprach zu Mose: Der Mann ist mit dem Tod zu bestrafen. Da führte die ganze Gemeinde den Mann vor das Lager hinaus und steinigte ihn zu Tode.
NUMERI 25,1/4: Als sich Israel in Schittim aufhielt, begann das Volk mit den Moabitterinnen Unzucht zu treiben. Da sprach Gott zu Mose: Nimm alle Anführer des Volkes und spieße sie im Angesicht der Sonne auf Pfähle.
DEUTERONOMIUM 21,18-21: Wenn ein Mann einen widerspenstigen Sohn hat, der nicht auf die Stimme seines Vaters und seiner Mutter hört, sollen sie ihn packen und den Ältesten der Stadt sagen: Unser Sohn ist störrisch und widerspenstig, er ist ein Verschwender und Trinker. Dann sollen alle Männer der Stadt ihn steinigen. Du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen.
DEUTERONOMIUM 22,23f: Wenn ein unberührtes Mädchen verlobt ist und ein anderer Man sich mit ihr hinlegt, dann sollt ihr beide zum Stadttor führen und sie steinigen. Das Mädchen, weil es nicht um Hilfe geschrien hat, und den Mann, weil er sich die Frau eines anderen gefügig gemacht hat. Du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen.
1. BUCH SAMUEL18, 27: David erschlug zweihundert von den Philistern, brachte die 'Vorhäute' zu König Saul, legte sie vollzählig vor ihm hin, um sein Schwiegersohn zu werden. Und Saul gab ihm seine Tochter Michal zur Frau.

Gerade nach diesen Handlungsweisungen richteten sich die Christen. Jahrhunderte lang, gegen die eigenen Brüder und Schwestern wie gegen andere Sektierer.  Immerhin findet sich in der Kommentarflut zu Todenhöfers Bibelfundstellen ein lohnender Link zu Neues aus der Anstalt.

Max Uthoff liest aus der Bibel | Die Anstalt 3. Februar 2015

Lesungen aus Talmud und Koran demnächst dann in hebräisch und arabisch. Aber Vorsicht: Diese Texte enthalten Darstellungen extremer Gewalt und sind für Jugendliche nicht geeignet!







Herr Hein, Organisator und Referent des Kongresses „Krieg um die Köpfe“ meint auf den Nachdenkseiten:

Tatsächlich geht es um die Rolle Deutschlands in der Welt, um seine ökonomischen und politischen Interessen und letztlich um die Hegemonie des Westens. Es handelt sich um einen Tabubruch in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Wenn es in Deutschland eine Lehre aus dem Zweiten Weltkrieg gegeben hat, dann die, dass Krieg kein Mittel der Politik mehr sein darf. Von Deutschland „müsse Frieden ausgehen“, hatte noch Willy Brandt gesagt.
Der Schwerpunkt unseres Kongresses liegt nun in der Frage, auf welche Weise die Bevölkerung dazu gebracht werden soll, diesem Tabubruch zuzustimmen, ihn für zwangsläufig und notwendig zu erachten – und was eine solche Bereitschaft zur kriegerischen Auseinandersetzung für uns alle bedeutet, ganz konkret.

Was Herr Hein in dem Interview der Nachdenkseiten anreisst, betrifft exakt meine Motivation zu bloggen:

Wir haben eine stark vermachtete Medienlandschaft, in der einige Konzerne wie Bertelsmann und Springer zusammen mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die veröffentlichte Meinung weitgehend kontrollieren. Kritische Publikationen und Sendungen führen eine Randexistenz und verlangen dem interessierten Leser beziehungsweise Zuschauer notgedrungen einiges an Aufwand ab, wenn er an alternative Informationen gelangen will.

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