31 August 2016

Raus aus Schland 10. Nach Russland Ruhe in Ungarn

Mir schwirrt der Kopf immer noch von 5000 Kilometern Russlandfahrt. Russische Ortsnamen, Gegenden, Menschen sind mir nicht viel näher gekommen. Körper und Geist reichen nicht, um in zwei Wochen Russland zu begreifen. Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe! Die gibt es in Ungarn, gleich hinter der Grenze.


Eduard Klein, der vielen Friedensfahrern das Visum für Russland und Weißrussland besorgt hat, bietet an, das Visum für unsere nächste Russlandreise zum Sondertarif zu organisieren. "Unsere" hieße dann für mich und meine Frau! Mit ihr ist es zwar auf Reisen auch nicht unbedingt leichter als mit meinem lieben Reisekameraden, aber meine liebe Frau verfügt über die phänomenale Fähigkeit, sich immer wieder mit mir liebevoll zu vertragen. Nun also zu Eduard Klein und seinem Russlandreiseangebot zum Supersondertarif:





Liebe Freunde, als Russe bin ich jedem einzelnen von euch, der mitgefahren ist, unglaublich dankbar für dieses großartige Zeichen, das ihr gesetzt habt! Die positiven Momente bei der Arbeit für diese Reise meinerseits und die herzlichen Kommentare der russischen Landsleute in eure Richtung möchte ich im Leben nicht missen!
Seit Montag haben sich bereits drei Mitfahrer bei Paneurasia gemeldet und sich nach einem neuen Visum für Russland erkundigt, um neugewonnene Freunde zu besuchen. Als einziges Dankeschön, was ich an dieser Stelle meinerseits anbieten kann, ist euch persönlich die Gebühr für die touristische Einladung für eure künftigen Reisen nach Russland ab sofort und bis Ende des kommenden Jahres komplett zu erlassen.
Solltet ihr eine oder mehrere Reisen nach Russland planen, schreibt mir eine kurze Mail mit eurer Auftragsnummer der Friedensfahrt, neuem Reisezeitraum und geplanter Reiseroute an visum@paneurasia.de. Es wird mir wieder eine große Freude sein, euch in Russland als Gäste und Freunde begrüßen zu dürfen!
Danke, danke und nochmals danke!
Eduard
Das klingt klasse! Meine Antwort ist klar: Für mich war es ein großes Glück, Russland als Urlaubsland entdecken und im ersten, oberflächlichen Schnelldurchgang etwas erforschen zu dürfen. Nun muss nur noch meine Frau all ihren Mut zusammen nehmen, um im nächsten Sommer eine ruhigere Reise in dies fantastische Russland mit seinen liebenswerten Leuten zu wagen. Herzliche Grüße und hoffentlich auf bald!

Jetzt braucht mein von 5000 Kilometer durchgeschüttelter Körper und Geist erstmal viel, viel Ruhe: Diese ungarischen Namen sind für mich unaussprechlich und noch weniger zu merken. Tokai lässt sich noch aussprechen und behalten, aber das Thermalbad Sosto-Gyogyfürdok bei Nyireghyhaza lässt sich allenfalls als Zeichenkette schreiben und speichern. Merken? Ausgeschlossen!


Doch das Bad, das Camp am See gleicht gerade dem Rentner-Refugium, das mir jetzt gut tut. Das SIMSON-Moped aus DDR-Produktion wurde im Neckermann-Katalog geführt und vertrieben und wird heute noch in Kleinserien für Liebhaber gebaut. Als MZ-Fahrer ist mir die solide DDR-Technik in aller bester Erinnerung! Kein Firlefanz, dafür robust und alltagstauglich.


Hier steht nun mein Rentner-Rollwagen, direkt gegenüber der Rezeption. Mit meinem holden Eheweib hätte es da gleich doppelt Ärger gegeben. Sie hätte weiter hinten am Wasser stehen und die Frontscheibe nicht vollkommen verdecken wollen. Doch an der Rezeption ist der beste WiFi-Empfang. Die abgedeckte Scheibe verhindert trotz aller offenen Dachluken und geöffneter Heckklappe nicht, dass sich die Plastiktonne auf 30 Grad aufheizt. Draußen brennt gnadenlos die Ungarn-Sonne auf die Paprikafelder, das Thermometer steigt auf 30 Grad Celsius im Auto und auf den Digital-Anzeigen der Thermometer in der Stadt.


Es führt ein etwa vier Kilometer langer Radweg vom Thermal-Kurort Sosto-Gyogyfürdok in die Stadt Nyiregyhaza. Grundstücke und Häuser sind zu verkaufen. Wer Schland hinter sich lassen will,  kann sich in Ungarn umsehen.

Zum zweiten Reisemonat merkt mein Körper dann immer mehr, dass mir meine Frau fehlt. Erstmalig hat hier in meiner Rentner-Klause für gleich zwei Wochen ein "Kerl" den Platz in ihrem Bett belegt, in unserm Bett. So ein Kerl ist absolut pflegeleicht gegenüber jedem Weibsvolk, was bislang mit mir mein Leben teilte. Und das waren einige. So ein Kerl pumpt sich abends seine zwei, drei Flaschen Bier aus dem Kühlschrank ab, legt sich dann ab und beginnt seine fürchterliche Schnarchsinfonie, bei der ein feinsinniger Geist erst bei völliger Erschöpfung Schlaf findet. Meine Frau schnarcht sanfter, obgleich sie bestreitet, überhaupt zu schnarchen.

So einem Kerl ist es auch schnurzpiepegal, ob über das Plastikdach Flugzeuge an- oder abfliegen, bei dem passenden Bierkonsum und ausgefülltem Tagwerk, merkt das so ein Kerl überhaupt nicht. So einem Kerl ist es auch gleichgültig, ob in Armlänge nebenan schon der nächste Camper steht, das stört ihn nicht. Mein Weibsvolk daheim würde sofort maulen, dass sie es nicht haben kann, wenn andere ihr in die Küche oder sonstwohin sehen.

Der unschätzbare Vorteil jedoch mit einem Weibsbild an der Seite ist, dass man davon die Nase ganz schnell ganz gut voll hat. Eins reicht für alle. Ist aber keins da, dann stellt sich Testosteron-Pegel auf Jagd um, was zwar angesicht meiner angegrauten Jahre lächerlich ist für brut- und befruchtbereite Eisprung-Produzent*Inen, sich aber einfach nicht abstellen lässt. Bei mir nicht. "Mann" ist Opfer der Biologie, was die Damen mit ihren Accessoires und ihrer weiblichen Attraktion auch instinktiv und mehr noch magnetisch nutzen. Insofern hat die Burka schon eine beruhigende Wirkung - gerade in Sklavenhalter-Staaten, wo sich die Oberschicht einen Harem von Hunderten gehalten hat, während die Armen im wahrsten Sinn in die "Röhre-gucken" - oder sonst was machen. Weil Alice Schwarzer nun vermehrt und verstärkt geht die Bunt-Blödelei der grün-links-versifften Welcome-Willigen verstößt, wird ihr auch das Etikett "Nazi" angeheftet.


Hier kommt mir gerade ein Zitat von Cand. Ing. Alfred Röck bei facebook recht, der zur Burka beredt und beschlagen wie immer seinen Senf zu gibt:

Vors. Club Voltaire 1994 [Alt-LINKE, Ing. Philosophen, Ex- SPD-ler]: Kurz –Traktat zu dem Links-Gutmensch-Idioten-Wendehälse-Volksverräter- Gesocks : Warum?
I) Links war vor über 30 J. Vorreiter für freie Sexualität, (Spruch: „Wer 2 x mit derselben pennt, gehört zum Establishment“), pro FKK- Strände, Swinger- Clubs…; in München schimpfte der Kardinmal; wenn die Stadt am Eisbach entlang einen FKK- Stand genehmigt, würde er alle Gläubigen mobilisieren! Aber, das interessierte doch keinen Schwabinger u. bis heute liegenwir dort nackt.
II) Dann kamen die Swinger- Clubs auf: jeder dort würde freilich von jedem IMAM sofort geköpft! .- Doch man glaubt es nicht: ausgerechnet Pseudo-Links fährt mit der blutigsten Religion einen Schmusekurs- und will ausgerechnet zur blutigsten Religion, besonders „tolerant“ seinbeim Tragen der Burka!
III) D.h. SPD/GRÜN/ Die_Linke + die Untergrund- Kanalarbeiter, (Schwarzer Block, Autonome, AntiFa, RAF 4.0, Muc-Bunt usw.] dieses extrem verlogene doppelzüngige, mittlerweile hirnversiffte, paradoxe Gschwerl, muß weg in der Wahl 2017 ! Sie studieren den Koran, statt: Hegel, K. Marx, Feuerbach und DIE AUFKLÄRER ( Montesquieu, Roussseau, Voltaire, Diderot, David Hume, I. Kant,
IV) Nicht veregssen: Sie wollen uns “Deutsche ausdünnen“ ! Ausgewiesen gehören zu allererst SIE ! Dann die anderen. 29.8.16 A.R.

Wer glaubt, dass der Alfred dem Ekel-Alfred aus früheren Schwarz-Weiß-Fernsehsendungen ähnelt, der sollte sich mal das Video gönnen:



Wie reiche Muslims sich dann kraft Koran und Recht mit mehreren Frauen vergnügen oder ärgern, so gibt es ähnliches auch mit den Reichen hierzulande. Sehr reiche Machos kanalisieren ihr Geld in die Betten williger Weibchen, wie Bunga-Bunga-Berlusconi mit seinen Hofschranzen unter dem Beifall der Regenbogenpresse vorführte. Von Anspruch und Idee macht die Beschränkung auf einen Partner durchaus Sinn. Jedenfalls mir reicht eine, die Meine!


Das Schlimmste allerdings bei meiner Holden ist ihr Maulen beim Autofahren. Während sich ein Kerl auf den Beifahrersessel knallt, sich anschnallt, sein Smartphone rausholt, darauf rumtappt und die Klappe hält, hält sich meine krampfhaft an den Armlehnen fest, mault, schimpft und fleht "fahr-nicht-so-schnell".... Das nervt! Oder sie mosert nach zwei Stunden: "Jetzt sitze ich schon den halben Tag im Auto. Ich muss auch mal radfahren oder spazieren!" Das nervt doppelt, wenn man Strecke machen will und muss. Aber wer mit seinem Weib über Jahre leben und auskommen will, der muss Krisen meisterlich managen. Sonst geht bald nichts mehr.


Doch alle, die länger miteinder leben, kennen das Spiel, länger jedenfalls als drei Wochen an gleichen Tischen und im selben Bett. Denn wer mit seiner Liebsten alt wird, weiß, es ist wahr: "Liebe beginnt nach den Flitterwochen!"

Der Spätsommer kündigt sich an. Arbeiter im Kurpark von Sosto-Gyögyfürdök kehren Laub unter den Bäumen zusammen. Morgens gegen 6.00 Uhr kriecht langsam die Sonne über die Berge und saugt den Tau von den Wiesen, dem Fahrrad, der Matte vor der Frontscheibe. Es ist noch kühl. Zum Morgentee heizt der Gasofen ein wenig, dass der Körper auf Betriebstemperatur kommt. Ob man sich seinen Tomaten, Paprika, Gurken, Käse, Oliven, Ei und Salat im Auto schnippelt oder das Gericht im Gasthof oder Imbiss kauft, macht in den Kosten keinen großen Unterschied. Für mich jedenfalls. Hier bei Nyiregyhaza grenzt Ungarn im Osten zum Greifen nah an sein Dreiländereck mit Rumänien und der Ukraine. Jeder Grenzübertritt mit der Umstellung auf eine andere Währung nervt. Mich jedenfalls, auch wenn überall Geldautomaten willig sich melken lassen. Am liebsten ist es mir, das Auto an einem guten Platz mit WiFi, vortrefflichen Sanitäranlagen und einem Thermalbad nebenan zu lassen. Dann lässt sich mit dem Fahrrad die Umgebung gut erkunden. Bei der Hitze während der Mittagszeit hängt der Körper sowieso schlaff im schattigen Stuhl zwischen Auto und Hecke, direkt neben dem rechten Hinterrad.


Die Sonne sticht schon ab 11.00 Uhr morgens. Auf dem Sportplatz bolzen rennende Recken um Tore. Unter den Schattenschirmen der Sportler-Kneipe genießen die Ersten ihr Morgenbier. Umkehren vor Nyiregyhaza wäre ein Erlebnis weniger.


Mit hechelnder Zunge wie ein alter Hund drückt sich mein Körper in den Schatten der Hauswände. Es ist so heiß, dass es schon schwer fällt, die Kamera aus ihrem Reißverschluß-Beutel zu ziehen, hochzunehmen, anzuschalten und auf den Auslöser zu drücken.


Die Kinder laufen unter den spritzenden Bogen der Springbrunnen, Mama fotografiert ihre Brut. Beide Kirchturmuhren sind sich einig in der Zeitanzeige: Viertelnachzwölf.




Schließlich gibt es noch ein pompöses Denkmal mit der Jahreszahl "1848". Wiki hat diesem Helden, dem Herrn Kossuth, einen Eintrag verewigt:
Lajos Kossuth de Kossuth et Udvard [ˈlɒjoʃ ˈkoʃut] (auch Ludwig Kossuth) (* 19. September 1802 in Monok, Komitat Semplin, Königreich Ungarn; † 20. März 1894 in Turin, Italien) war Rechtsanwalt, Politiker und in den Jahren 1848/49 einer der Anführer der Ungarischen Unabhängigkeitserhebung gegen Österreich. Auch nach der Niederschlagung der Revolution setzte er sich im Exil bis zu seinem Tod für die Unabhängigkeit Ungarns vom Kaisertum Österreich (ab 1867 Österreich-Ungarn) ein. Bis in die Gegenwart gilt Kossuth als ungarischer Nationalheld.
Man kann sich ruhig in seinen Sessel lehnen und warten, welche Helden demnächst Menschen auf Schlachtfelder hetzen, um sich gegenseitig abzuschlachten.







Man kann sich aus dem Sessel wuchten, um sich einer Friedens- oder Antikriegs-Demo wie in Bonn am 1. Oktober anzuschließen. Doch wenn die Freunde und Freude fröhlichen Metzelns überwiegt, werden auch Tausende auf den Straßen die mordlüsternen Massen nicht aufhalten. Fast genauso gut kann man daheim mit seiner Liebsten einen edlen Tokaier köpfen und sich genußvoll beim Festmahl hinter die Binde gießen.



Bevor sich liebe Leser über meine Fantasien ärgern, die mir am sonnigen Sonntag Morgen durch's Hirn rauschen und über 10 Finger blind im digitalen Orkus der Festplatten verschwinden, schleppt sich mein geplagter Körper durch die Mittagsgluthitze von Nyirgeyhaza, dieser Stadt im Osten Ungarns, dessen Namen kaum einer sprechen, niemand sich merken kann.


Es ist so heiß, dass sich kaum Leute auf den Straßen aufhalten. Im Kaufhaus sitzt man kühl. Dort labt mich ein Imbiss mit einem griechischen Salat für knapp zwei Euro, WiFi und Klimaanlage. Doch irgendwann dann doch nach Salat und einem Zitroneneis strampelt man, manchmal im Schatten der Bäume, nach Hause heim zum Auto.


Auf dem Straßenschild kann der geduldige und geneigte Leser selber lesen, wie mein Kurort heißt, der mich für vier Tage und Nächte nach der Russland-Rase-Reise wieder zu Sinnen und zu mir selbst bringt. Ja, warum soll der Ort nicht Sosto-Gyogfürdök heißen? Oder wie immer Ungarn dies schreiben und sprechen! Immerhin kann man die Buchstaben lesen, was mir in Russland nicht gelang.


Nachdem sich nach längerem Dösen die Mittagshitze gelegt hat und Kaffee die Herz-Lungen-Maschine soweit auf Touren gebracht hat, dass mein Fahrrad mich einen Kilometer weiter bis ins Bad bringt, gehen mir am Abend danach dann doch so einige Gedanken zu Badekultur und -kleidung durch den Kopf. Mein Reise--SAT-Fernsehen Russia Today berichtet ständig und stündlich darüber. Auch bei YouTube lassen sich schon - wie wäre das anders zu erwarten - schon liederliche Hetz-Videos zum Thema finden, fürchterlich!




Und für diesen Schmarrn, diese rassistische Hetze zur Badekultur am Wannsee in Schland blendet der Autor im Video noch seine Kontonummer ein, um GELD für sein Machwerk zu erbetteln! Das gäb's nicht in Russland! Auch Ungarn bleibt davon verschont.


Die Strecke für Schwimmer ist mit 28 Grad gerade noch auszuhalten. Wer in dem kalten Wasser genug gefroren hat, heizt sich im 36 Grad warmen Thermal-Wasser wieder auf. Man kann sich im Wasser auch an den Tresen setzen, sein kaltes Bier mit warmen Bauch im Wasser schlappen, man kann sich auch zu einer der zahlreichen Buden und Stände erschöpft schleppen und die im Bad verbrauchte Energie durch schmackhafte Speisen aus wackeligen Plastikschalen wieder aufladen.


Es ist einfach zu schön, um schon an diesem wundersonnigen Sonntag Söstogyogfürdök Adieu zu sagen. Zudem hat Tau am Morgen die fette Marokko-Matte vor der Frontscheibe patschnass durchfeuchtet. Diese lässt sich am Abend dann trocken verstauen und außerdem reizt es mich, in das Dreiländereck Ungarn, Ukraine, Rumänien zu dieseln, nach Turistvándi. Das kennt die deutsche Version von Wiki nicht, aber die englische Version weiß mehr dazu:
Túristvándi is a village in Szabolcs-Szatmár-Bereg county, in the Northern Great Plain region of eastern Hungary. It covers an area of 15.22 km2 (6 sq mi) and has a population of 788 people.

Bis dahin sind es nur 85 Kilometer, nach Kiew auch nur noch zehnmal so weit. Doch mit meinem russisch-deutschen Herzaufkleber auf der Kühlerhaube fährt man wohl besser nicht in die Ukraine. Schon eines meiner Sankt Georgsbänder schmückt schon nicht mehr meine Weste, den "Geräteträger", sondern ist unauffällig in meinen Kisten und Kästen verstaut.


Quelle Wiki

Das Sankt-Georgs-Band (russisch георгиевская лента, transkribiert georgijewskaja lenta) ist ein bekanntes und weithin respektiertes Symbol militärischer Tapferkeit in Russland. Es wird im weiteren Sinne als Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg gesehen, im engeren Sinne an die Einheiten der Roten Armee, denen kollektiv der Orden der Russischen Garde für den Kampfeinsatz gegen das Deutsche Reich verliehen wurde.

Das Band besteht aus einem Muster von drei schwarzen und zwei orangen Streifen. Es soll Feuer und Asche symbolisieren, weiterhin werden als Bezug die Farben des Wappens Russlands genannt.
Mit Symbolen ist es immer so seine Sache. Man sieht es derzeit an den muslim-missionarischen Verhüllungsfreuden wie Niqab, Burka, Burkini und Kopftuch. So auch mit dem Sankt-Georgs-Band.


Wer in seinem Führerbunker sitzt, mag ja faseln, beten und hoch-und-heilig-halten, was immer ihm passt. Aber in einem Bumsbomber aus Hartplaste, in etwa so solide wie ein Yogurth-Becher, da reist man besser unauffällig, leise und bescheiden durch die Landschaft.


Denn daher spricht auch das schöne Wort so wahr und weise: "Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen." Das leistet sich leichter das lausige Luder, dass im Führerbunker sitzt. Nun mag man zwar denken, dass dies "ekelhaft" sei, doch sagen soll man das nicht! Womit wir wieder bei Schland und GröMaZens Hofschranzen gelandet wären. GröMaZ? Die Größte Mutti aller Zeiten! So bei Schland in Sümpfen versackt, wirft uns wiederum Cand. Ing. Alfred Röck seine rettenden Sätze bei facebook zu:

Vors. Club Voltaire München 1994 [ALT-LINKE, Ing. Philosophen, Ex-SPD-ler]:
Na- Ex-Genossin Sibylle Schmidt, Berlin - Kreuzberg ? + + + + + + + + Du kandidierst für die AfD? Hast ja lange gebraucht, endlich u n a b h ä n g i g zu denken- zu kapieren, dass das - was uns die Pseudo-Linke als "links" vorgaukelt- doch niemals "LINKS" ist ! (Z.B. einen Schmusekurs mit der blutigsten Religion dieser Welt zu fahren!) Kurze Nachhilfe: von uns:
+ + + DAS HISTORISCHE L I N K S - P A R A D O X O N + + + des 21. Jh. gelesen?
„Nie von gehört“- stimmts? Kann man auch nur bei uns nachlesen! Und über
II) „Dialektischer – u. Historischer Materialismus“ auch „nie von gehört“ ? Ist uns eh klar – deshalb ist ja die Pseudo-Linke in Dtl. u. Frankreich so absolut verblödet- sie glaubt, mittels Gutmenschentum-Spielen, u. SCHMUSEKURS mit dem RELIGIONS - FASCHISMUS, dem ISLAM, sei man „links“!
III) Und, indem man skandiert: „OFFENE GRENZEN" und "KEINE OBERGRENZEN“ – und dabei zu blöd für die Grundrechenarten ist! (D.h., "Links" meint, ohne Zahlen könne man einfach halb Afrika reinlassen! (Und wir ziehen dann nach Afrika?


Was Alfred aus München mault, kommt mir im Ungarischen Dreiländereck zur Ukraine und Rumänien gerade richtig!


IVa) Die nötige Erkenntnis erhielte man auch ohne Wissen über den DIAMAT (Dialekt. Mat.):
+++ Jedoch, wenn man – wie Pseudo-Links - genauso dogmatisch verblödet, ist, wie jene, die blind ihrem Islam folgen, passiert folgendes:
b) +++ Keinem einzigem der linken Dummhühner (und Hähne), fiel bislang der simple Widerspruch auf:
IV) Wir sind doch vor 30 J. aus den Kirchen ausgetreten, u. unsere Genossen der frz. Revolution 1789 haben doch den Klerus zum Teufel gejagt (samt König u. Adeligen) und seither gibt es - Gott sei dank -:) in Frkr. keinen Religionsunterricht an den Schulen! Aber, was macht die voll verblödete dt. Linke?
V) Die „Linke“ fährt einen Schmusekurs zur blutigsten Religion, dem Islam! Hatten es Kirchen u. Religionen jemals mit dem Sozialismus?
VI) Ginge es nach den Islamisten, würde die schwer erkämpfte Mitbestimmung in 30 J. abgeschafft u. würden ein paar IMAME uns sagen, wo es in Dtl. lang zu gehen hat!
VIIa) Conclusio! Die ganze Linke [ (SPD/ GRÜN, Die_Linke) + (Autonome, Schwarzer Block, RAF 4.0, Muc Bunt, AntiFa)] ++ gehören für 2 Jahre in ein chinesisches Erziehungslager, auf den Acker ! Um die tatsächliche Bodenhaftung wieder zu bekommen! + + +
b) Man erinnere sich: es war in China für Akademiker Pflicht, jährlich 4 Wochen auf dem Acker mit zu helfen- Nicht wegen Arbeitskräftemangel, sondern um dem Sesselfurzertum u. Verlust der Bodenhaftung,. in den Büros vorzubeugen!
c) Immerhin hat Sibylle Schmidt es noch gerafft- während ein paar Mio Links-Verblödeter ihr Widerspruch immer noch nicht auffällt! + + + + DER KAMPF FÜR DIE FREIHEIT VOR DEM ISLAM MUSS DIE NÄCHSTEN 12 JAHRE GEFÜHRT WERDEN - - NICHT ERST - WENN ES 25 MIO HIER SIND - NEIN J E T Z T !!! + + + + Und notfalls muß blutig das Grundgesetz (GG), verteidigt werden - gemäß Artikel 20 GG, Abs. 4 ! 30.8.2016 Alfred Röck [ALT-LINKER] (Bitte copy u. drucken oder mailen an Leute, von denen Sie meinen, dass die das wissen sollten !).


Rückblick Moskau



Lieber nochmal einen gedanklichen Absprung nach Moskau machen, wozu Micha bei Facebook gerade wunderbare Bilder schickt und dazu schreibt.

Was mir in dieser Millionen Metropole neben den wunderschönen Gebäuden aber besonders aufgefallen ist:


1. die Sauberkeit dieser Stadt. Egal ob auf den Straßen oder Plätzen, in der Metro, oder auch auf einem öffentlichen WC, keinerlei Papier, Abfall oder Gestank, noch nicht einmal ein Zigarettenstummel findet man auf dem Boden.



2. die Höflichkeit für ältere Menschen Platz zu machen, die man bei uns immer öfter in den öffentlichen Verkehrsmittel vermisst, ist hier in Russland vollkommen normal.



3. der Himmel über Moskau, trotz Flugverkehr, ein natürlicher Himmel mit Wolken ohne Streifen, wie damals in meiner Kindheit in Deutschland.



So sicher wie hier, auch in der Nacht, habe ich mich in den vergangenen Monaten nicht mehr in München gefühlt. Hier kann man als Frau alleine ohne Angst auch noch in der Dunkelheit durch die Straßen schlendern. Das ist jedenfalls mein subjektiver Eindruck.
Der erste Tag in Moskau stand uns allen ohne Termine zur freien Verfügung. Los gings mit unserem Bus erst einmal an die Ufer der Moskwa, der am Kreml 120 Meter breit ist und eine Gesamtlänge von 504 km hat. Zuerst besuchten wir die wieder erbaute Christ-Erlöser-Kathedrale, die bis heute mit 103 Meter die größte Kirche Russlands ist. Dort befand sich bis in die 90er Jahre ein Freibad mit 13.000m². Erst nachdem das marode Schwimmband abgerissen wurde erfolgte im Januar 1995 der Neubau (Wiedererrichtung) der Erlöserkathedrale, die 1931 gesprengt wurde.



Leider konnte und durfte man in der Kathedrale keine Fotos machen. Anschließend spazierten wir in den wunderschön angelegten Alexanderpark, in dem wir bereits am Vortag bei strömendem Regen, am Ewigen Feuer der Gedenkstätte der Opfer des Zweiten Weltkrieges an der Kremlmauer, unsere Blumen niedergelegt hatten. Im Anschluss daran ging es weiter zum Roten Platz mit dem edlen Einkaufszentrum GUM mit 75 000m² Fläche zur Linken und der Kremlmauer zur Rechten.



Ebenso der Basilius-Kathedrale, ein Wahrzeichen und eine der berühmtesten Kirchen der Welt, am südlichen Ende vom Roten Platz. Erbaut 1555 im Auftrag von Zar Ivan der Schreckliche. Die Kirche ist aus rotem Backstein mit insgesamt neun verschiedenen Kuppeln erbaut.



Die goldenen Kuppeln der Kirchen und der Senatspalast hinter den roten Mauern des Kremls



Ich lass mal wieder Bilder sprechen …



Whauu! Da kann man nur staunen hier in meinem kleinen, ost-ungarischen Kurort Sostogyogfürdök! Danke für die herrlichen Bilder von Micha, die mir sehr gut helfen, die Russland-Rase-Reise besser zu verarbeiten.

http://inselpresse.blogspot.hu/2016/08/the-duran-memo-zeigt-wie-george-soros.html

Die Bilder sind für BILD-Betrachter. Wer mehr wissen will, muss lesen - viel und lange. Es geht nicht anders. Sonst bleibt der Medien-Konsument im Schlamm des Mainstreams stecken. Wie Klaus mit seinem Mercedes 911 in Südamerika.




Während sich mein Freund Klaus mit Gisi schon im zweiten Jahr mit seinem Rundhaubendaimler durch Südamerika wühlt, entspannt mich die Thermalkur in Söstogyogfürdök sichtlich. Heute schickt Klaus mal wieder einen Blog-Bericht aus Cerro Leon. Klaus schreibt zu dem Bild:

The weather changed, the road was wet, mostly slippery sometimes deep mud. Very soon it was dry again. A thunderstorm in the night with heavy rain brought us a rough road again. And of course we bogged in. A Caterpilar towed us out of the ditch.

Mir reicht es, mich durch die grün-rot-versumpften Nachrichten aus Schland zu wühlen. Da ist mir fester Boden unter den Rädern lieber, dass mich nicht noch mal ein Polizist wie in Utorgosh mit seinem Lada aus dem nassen Lehm ziehen muss.


Rentnerwochenbeginn

Reisen, wie es mir gefällt. Vier Tage und Nächte in dem unaussprechlichen Thermalbad bei Nyiregyhaza. Vorgestern dann mal morgens so langsam die Wasservorräte wieder auffüllen. Gestern abend dann die Thermo-Matte vor der Frontscheibe trocken einrollen und verpacken.



Was die Leute in Schland von Camping sich vorstellen, wo an jedem freien Flecken sich für eine Viertel- bis Halbe-Million neue wie alte Wohnmobile vom 30 Jahre alten Hymer mit H-Nummer bis zum Morello, für den der Massa allein schon leicht 'ne Viertelmillion löhnt, das ist in Ungarn anders. Das ist in Ungarn so, wie meine kleine Familie im Citroen-2-CV mit dem Baby-Töchterchen 1980 zelteten. Einfach und glücklich - oder auch nicht - auf jeden Fall einfach.


Heute morgen mit Sonnenaufgang kurz nach 6.00 Uhr die Siebensachen zusammen packen, mit der Frau ein paar fröhliche Takte daheim plaudern und wieder auf die Straße ab 8.00 Uhr in der Früh. Die ungarische Höllensonne heizt ab 10.00 Uhr den Paprikafeldern tüchtig ein. Paprika bekommt das besser als mir. Selbst bei kurzem Einkauf im Supermarkt soll das Auto im Schatten stehen. Supermärkte fährt man tunlichst in Städten an wie in Vasarosnameny. Beladen mit Wasservorräten, Tomaten, Cheddar-Käse und Bier geht es dann weiter nach Tivadar. Dort gibt es auch einen Laden, dessen bescheidene Auswahl den verwöhnten Touri wenig begeistert.


Dafür begeistert mich das Camp! Die Einfahrt ist leicht zu übersehen, weil sie so eng und zugewachsen ist. Nach 60 Kilometern schon gegen 10.00 Uhr morgens Feierabend, besser könnte es nicht kommen. Näher im Dreiländereck Ungarn-Ukraine-Rumänien läge zwar Turistvandi, was 20 Kilometer weiter östlich liegt. 60 Kilometer reichen vollends, um das Reisen zu genießen.


Sogar SAT-Empfang gibt es in der schattigen Klause. Mehrere Nussbäume haben sich den lieben Sommer lang angestrengt, dicke grünschalige Früchte zu bilden. Jetzt fehlen nur noch wenige Wochen, bis die ersten Herbststürme die Pracht von den Bäumen schütteln. Meine Frau wäre froh!



Da mir Ungarn schon von mehreren Wochen langen Reisen bekannt und vertraut ist, fühlt es sich wie eine Heimat an. An ein Camp wie in Tivadar hat es mich noch nie verschlagen, weil pralle Bäder oder Budapest mir immer wichtiger waren. Doch das war eine unvollständige Sicht auf Ungarn.


Die Oma am  Camp hat all ihren Hausrat aufgefahren, um ihren Gästen einen Küchenplatz mit allem Komfort zu bieten. Dazu gibt es ein Pissoir, Toiletten und Duschen - sogar mit warmen Wasser. Sagt die Camping-Oma.



Schließlich war das "Katica-Kemping" ja schon etwa 20 Kilometer früher groß ausgeschildert. Doch auf dem Platz steht neben mir nur noch ein weiterer Wohnanhänger mit einem alten Ehepaar und ungarischen Kennzeichen. Zwischen Vögelgezwitscher, brummenden Diesel-Treckern und meiner Unterhaltung Bayern Klassik aus dem SAT-Empfang herrscht hier Schweigen im Walde.


Hinterm Deich ist das Vernügungs-, Urlaubs- und Erholungsviertel. Es muss Überschwemmungsgebiet sein, weil alle Häuser auf Stelzen stehen. Darunter bleibt Platz für Garagenen. Doch die Sommerferien scheinen für viele Ungarn schon vorüber zu sein. Jedenfalls herrscht gähnende Leere.


Auch die Toilettenanlage steht auf Stelzen. Das  Schild verkündet Betriebszeiten von 10.00 bis 18.00 Uhr, doch oft kamen mir schon Zweifel am Wahrheitsgehalt solcher Schilder.


Mein erster. kurzer Radausflug führt mich dann zum touristischen Höhepunkt dieses sensationellen Ortes Tivadar: Der Strand an einem Fluß, dessen Namen nicht auffindbar ist. Kleine Kinder suhlen sich behaglich im schlammigen Grund, wobei die Kleinen die träge, grün-gelbe Strömung mit braunen Schlammschlieren verzieren.


In einer Kirche oder Kapelle aus Holz hängt eine Glocke, die zu meinem Salat am Mittag müde in der Hitze schlägt. Mein Platz im Schatten vor dem rechten Hinterrund kann bei 27 Grad manchmal mit einigen lauen Lüftchen auf Erleichterung hoffen. Im Auto ist es unerträglich heiß: 30 Grad Celsius - trotz aller offenen Klappen und Fenster.  Gegen 15.00 Uhr dann lässt es sich zu einem weiteren Ausflug in das nächste Dorf radeln, nach Fehergyramat.


Weswegen die Menschen dort auf halbem Weg zwischen zwei Dörfern diesen Turm gebaut haben, ist mir nicht klar. Jedenfalls kann man dort aufsteigen über eine Stiege, die seit Wochen nur den Vögeln als Klo gedient haben.


Die Tafeln an den endlosen Sonnenblumenfeldern weisen aus, welchen Ertrag sich die Bauern pro Hektar erhoffen. So lässt sich Werbung mit der Wirklichkeit gut auf Stimmigkeit abgleichen.


Kein Dorf ohne Kirche! Ein besseres Dorf dann noch mit Denkmal des Nationalhelden.


Den Nationalhelden Kossuth kennen aufmerksame Leser meines Blogs schon. Mir reicht zum Abschluss meiner Radtour ein Eis und anschließend daheim ein Bad im kühlen Fluß.



Durch das wunderschön geschnitzte Holztor geht es schneller im kühler werdenden Nachmittag und im Schatten der Bäume heim.



Das Bad im Fluß krönt diesen heißen Sonnentag an der Ostgrenze Ungarns. Denn am nächsten Tag steht schon wieder ein 15-Kilometer Tour bevor, nach Turistvandi.


Turistvandi



Nach kunstvollem, dreimaligen Rangieren gelingt es mir, dass die Sat-Antenne durch den Schatten der Blätter sich eine brauchbare Verbindung zum Satelliten erschnüffelt hat. Strom, WiFi, Schatten, das Restaurant vor der Tür und eine Wiese mit Bach. Auf dem Rasen lümmelt sich nach dem Essen ein Paar. Die Dame quitscht in wonniger Verteidigung gegen seine tappig sich vorwärts wühlenden Pfoten. Die Fischsuppe war gut. Der Laden, das ganze Dorf ist eine Reise wert!



Die Mühle klappert zwar nicht mehr am rauschenden Bach. Doch für einige Forint dürften sich zwei Mühlenwärter die Mühe machen, den Klapperatismus in Betrieb zu setzen.



Ein Krautgärtlein mit lauschigem Häuschen erinnert mich von ferne an die gemütliche Bleibe meines Bruders, der das alles in XXL-Reichtum in gehobenem Schland-Standard unterhält. Meine Liebste grüßt mich lieb von den Lieben dort.

Nach über einem Monat fern von Frau und Schland...


... und den traurigen Zuständen dort, werden mir selbst die nächsten Verwandten fremd. Doch, die Dame in der Mitte, mit dem Karpfen gerundeten Kussmäulchen, das ist die Meine, eingerahmt von der munter lächelnden zur Linken. Mein lieber Bruder schiebt sich ins Bild und erinnert in seiner glücklichsten Gesichtsbildung und gebeugten Gestalt an Quasimodo, den Glöckner von Notre Dame. Den spielt er glaubhaft und gut.

Doch wer wird sich in der Urlaubsferne, am lauschigen Bächlein im Halbschatten der Bäume, nach Fischsuppe, Bier, Kaffee und Keksen das Herz schwer werden lassen? Niemand.


Mein erster Ausflug durch Turistvandi führt mich am Kleidermarkt vorbei. Auf Wäscheleinen, Zäunen und dem Rasen breitet der Händler seine Waren aus. Nach dem Handel blättert er die Forint-Scheine durch die Finger.




Der Bus beweist, dass auch Turistvandi bestens an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen ist.



Der Dorfladen versorgt die Einwohner wie auch mich mit allen wirklich wesentlichen Gütern, in meinem Fall mit Brot, Bier und Keksen zum Kaffee.



Auch an das öffentliche Fernsprechnetz ist Turistvandi angeschlossen. Statt der NSA belauscht eine Schwalbe auf dem Mast das Plaudern der Teilnehmer, sofern jemand in der schattigen Zelle spricht.




  Der etwas in die Jahre gekommene Feuerwehrlöschwagen hat immer noch keinen Platz im Museum, weil der ganze Ort mir wie ein Freiluft-Museum erscheint. Bis die Pferde angeschirrt und den Wagen zum Brandherd gezogen haben, ist das Holzhaus schon abgebrannt.



Diese Dame, die mich an meine mittlerweile 93jährige Tante vor 30 Jahren erinnert, verkauft mir Marmelade, wie sie meine Frau vermutlich besser und billiger macht. Auch eine Stickerei tauscht sie gegen einen 500-Forint-Schein.



Mit diesem Blick aus meiner Aufbautür über das Mitbringsel aus Turistvandi, den Rasen bis zum Bächlein verabschiedet sich der Tourist und Chronist in seine wohlverdiente Mittagsruhe, wobei selbst die klassische Klaviermusik vom Sat-Sender verstummen muss. Dann hört man nichts mehr, nicht einmal das Flattern der Schmetterling oder das Schmatzen der Fische. Viel mehr, außer vielleicht 72 nervenden Jungfrauen, kann das Paradies auch nicht bieten!





Einen so romantischen Platz mit dem mir zugänglichen Luxus von WiFi- und SAT-Empfang zu verlassen, muss schon einen noch verlockenderen Grund haben. Dieser Grund ist das nächste Land, die Ukraine. Der Camping-Platz mit Digitaldaten aus dem Internet liegt so nah, dass es einfach zu verlockend ist.


Bei Tiszabecs liegt der Grenzübergang zur Ukraine. Ungarn läuft mir nicht weg. Bis zum Kriegs- und Krisengebiet Donbasz in der Ost-Ukraine sind es nochmal 1500 Kilometer weiter. Also soll die Reise sorglos weiter gehen.

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