02 August 2018

Rentners Rügenreise mit Frau

Im Urlaub mit meiner Holden fällt die Sat-Anlage aus. Mich auf Russia Today zu konzentrieren, wäre ohnehin kaum möglich. In 15 einsamen Wochen meiner Türkenreise waren die abendlichen Gespräche über Skype mit ihr daheim ein Genuss. Jetzt fehlt mir eher schöpferische Stille, um meinen Gedanken nachzuhängen, zu recherchieren, den Blog zu bearbeiten.


Doch immer wieder gibt es friedliche Harmonie - wie am Sonntag abend auf der Insel Poel. Dort gefällt ihr die Musik, welche in Wremen sie so sehr störte.


Google Maps zeigt eine Strecke von 444 Kilometer an. Doch bei 35 Grad Celsius im Schatten suchen wir spätens zur Mittagszeit ein Camp am Wasser.



Von dem letzten Nordseebad Wremen haben wir uns in den etwa 170 Kilometer weiten Weg über die Elbe bis nach Bad Segeberg vorgewagt. Zum Glück finden wir einen schattigen Platz, denn ohne Sat-Fernsehen braucht es keine freie Sicht auf den Himmel. Statt der politischen Nachrichten gibt es allweil wichtige Worte aus der weiblichen Welt, die Klappe steht gleichsam meist offen. Das sorgt für frischen Wind.


Zum Glück haben wir vor der Elbfähre bei Wischhafen nur kurz warten müssen. Eine volle Fähre fuhr uns vor der Nase ab, doch die nächste kam schon etwa eine Viertelstunde später.


Die 17,50 Euro teure Überfahrt in dem erfrischenden Wind ist ein Genuss.



Schiffe in der Größe einer Fabrikhalle fahren Elb auf und ab. Dies ist ein eher bescheiden kleiner Kahn, doch das bunte rote Segel dahinter wertet das Bild auf.


Zwischen den mächtig großen Pötten tummeln sich mutige Segler auf ihren Nußschalen.

Bad Segeberg - Klein Rönnau


Die nächste, schattige Oase für zwei Nächte bietet uns Bad Segeberg, genauer das Camp in Klein Rönnau. Von dort geht ein wundervoller Rad- und Fußweg unter hohen Eichen direkt nach Bad Segeberg immer am großen Segeberger See entlang.


Fröhlich feiert eine kleine, türkische Familie am Ufer den Freitag nachmittag. Der Vater spielt liebevoll mit den tobenden drei größeren Kinder, die blutjunge Mama züchtig am Ufer mit Kopftuch und Kleidern von Kopf bis Fuß hält das Jüngste im Arm und lässt es an der Flasche nuckeln. Ein Bild des Friedens, der Freude und eines herrlichen Kinderreichtums.


Bad Segeberg lässt als stilles, friedliches Städtchen den Freitag nachmittag ruhig ausklingen. Der Radweg am See entlang unter schattigen Bäumen bleibt unvergesslich schön.



Bad Segeberg feiert Karl May Festspiele. Manche schmücken sich mit martialisch anmutenden Cowboy-Hüten, ein Knabe schleckt sein Eis als Rothaut geschmickt mit gefiedertem Kopfschmuck und Fransen an der Indianerhose.


Aus älterer Zeit stammt die Sparkasse aus diesen wunderbaren, roten Ziegeln, aus denen auch die Marienkirche von 1836 gebaut wurde.



Die würdige Sparkasse ziert ein großes Tor mit der Aufschrift: "Vorschuss Verein". Vielleicht gab es ja einmal eine Zeit, in der die Banker und Politiker noch nicht Schuldgeld in beliebiger Höhe drucken ließen? Mittlerweile müssen Renten- und Krankenkassen für ihre Rücklagen Millionen an Strafzins zahlen. Große Summen brennen wie heiße Kartoffeln in der Hand, Geld von Kleinsparer gammelt in der Geldentwertung.


Die eindrucksvolle Marienkirche bestimmt das Stadtbild. Die Abendsonne um 19.10 beleuchtet das rote Gemäuer.


Ein von hohen Bäumen bestandener Weg führt über den Friedhof zum Parkplatz vor dem See.Selten strahlt ein Friedhof so gute Gefühle für mich aus wie dieser in Bad Segeberg.


An die Toten der Kriege erinnert ein Denkmal. Dem Gelben Forum ist eine bemerkenswerte Einsendung zu verdanken, welche der "Deutschland Verrecke" Fraktion den Schuldkult hierzulande erklärt.


Das Stereotyp vom deutschen Tätervolk und der darauf beruhende Schuldkult dürfte erklären, weshalb sich die Deutschen widerstandslos entrechten, enteignen, abschlachten und das Land wegnehmen lassen.
 Mir fallen auf Anhieb vier Autoren ein, die den Standpunkt vertreten, das eigentliche Opfervolk des 20. Jahrhunderts seien die Deutschen gewesen: Roger Guy Dommergue Polacco de Menasce, Gerard Menuhin, Gilad Atzmon und Dana Goldstein. Man könnte noch Alain Soral, Vincent Reynouard und Prof. Robert F. erwähnen, dann wären es sieben, und lauter Namen von denen man das am wenigsten erwarten würde.
 Hervé Ryssen, Nachkomme einer Familie, die von Dwight D. Eisenhower als Anti-Nazi-Widerstandskämpfer ausgezeichnet wurde, habe ich noch gar nicht mitgezählt, weil er diesen Punkt eher andeutet als klar und deutlich ausspricht.
 Interessiert bei uns wen?
 Keine Sau, selbst wenn man in den Texten dieser Autoren großartige Argumente fände, die permanente Schuldpropaganda der Sieger an sich ablaufen zu lassen, um so die seelische Kraft zu finden, irgendwann westlichem Lügensystem und Migrantenflut zu widerstehen
.



Am Samstag um 11.00 Uhr genießen wir in einer gut gefüllten Kirche ein kleines Konzert mit Klavier und Flöte.


Bevor dann am Abend endlich ein erlösendes Gewitter die Temperaturen auf erträgliche 20 Grad drückt, erfrischt uns mehrmals das Bad im See. Hunde baden dort ebenso munter wie Menschen. Ein Verbotsschuld stört heutzutage keine Sau mehr. Doch im Gegensatz zu bayerischen Gewässern gibt es noch genügend freie, stille Stellen am See, um ungestört, beinahe einsam die Ruhe, die Natur, das Wasser zu genießen.


Wismar - Insel Poel



Von Bad Segeberg erleichtert ein gutes Stück Autobahn die etwa 100 Kilometer Strecke nach Wismar, eine Welterbestätte wie Bamberg und weitere wunderbare Plätze im Land.



Am Marktplatz steht man zwar teuer, dafür zentral. Im Schatten eines Sprinters und bei geöffneten Dachluken überlassen wir unser WoMo der Gluthitze und machen uns schon morgens auf, die schöne Stadt mit den mittelalterlichen Häusern und dem Hafen zu erforschen.



Welch denkwürdige Tafel auf dem Marktplatz! Wieder wandern in der wunderbaren, mittelalterlichen Stadt meine Gedanken an die Politik im Land. Was geht mich in der Hitze denn noch Politik an?


Junge Mädchen zeigen ihre hübschen Beine. Die Stadt zeigt sich in ihrer sonnigen Sommerschönheit. Was geht mich denn noch Politik an?



Mächtige Ziegelsteinbauten aus den Glanzzeiten der Hanse zeugen vom Handelsreichtum in Wismar.




Giebelhäuser stehen Spalier. Die Inschriften datieren die renovierten Bauten auf Jahre wie 1663.


Der rote Mazda vor dem roten Haus strahlt im Sonnenschein.


In ähnlichem Rot glänzt dieses Haus, welches sich unter dem Namen "Seifeblase" als Waschsalon entpuppt.



Mit einem fetten Fischbrötchen, Bismarkhering, Zwiebel, Salat und Remouladensoße, ist mein Vormittag schon wieder gerettet.


Gut, wenn sich jemand als politischer Autor wie Don Alphonso, Akif Pirincci oder Sarrazin seine Brötchen verdient, dann soll er das tun, dann muss er sich mit Politik beschäftigen. Doch was geht das mich an? Statt als Wutbürger auf unverdauliche Verhältnisse herumzukauen, diese hoch- und auszuwürgen, ist mir meine Frau ein Vorbild nach dem Motto "Girls wonna have fun...."



Dass Ralf Stegner, auch Pöbel-Ralle genannt, bei und für die SPD beruflich seine Finger bei Twitter spielen lässt und in jedes Mikrofon mault, welches ihm Steuer finanzierte Systemmedien unter die Nase halten, ist sein Job. Muss mich das überhaupt beschäftigen? Wohl eher wenig bis garnicht! Wer sich über Idioten ärgert, ist selber einer.


Mich beschäftigt der kleine Fischerkutter "Wismar" im Hafen der gleichnamigen Stadt, dahinter ein wunderbares Segelboot komplett aus Holz, mich faszinieren die Bauten aus Ziegelstein, mich erfreuen die Menschen in Feiertagslaune am sonnigen Sonntag.



In langer Latzhose aus wasserfestem Ölzeug arbeitet gerade der Fischer auf seinem Kutter. Es sieht nach Fischfang aus, es riecht auch so.



Auch wenn Segler auf ihren Plastikkähnen viel Spaß haben, dieses Segelschiff begeistert mich mehr.


An der Mole liegen Kähne, welche sich auf den Verkauf von frischem Fisch spezialisiert haben.



Wer mehr Meer will, als nur als Landratte kurz über die Reling zu gucken, bucht eine Reise wie mit diesem prächtigen Zweimaster für die Hafenfesttage in Rostock.



Das Schiff ist schon über 90 Jahre alt. Mehr über seine Geschichte und den jetzigen Gebrauch verrät eine Tafel.


"Christel" heißt die stolze Dame, die sich mit einem 180 PS Mercedes Diesel bescheidet. Dafür besteht der Rumpf der Christel aus 10 Zentimeter starken Eichenplanken.


Die Speichergebäude sind groß, der Hebekran kommt gewaltig auf vier Achsen daher, selbst die Fischbrötchen sind größer als im Inland.


Das Gebäude nennt sich "Baumhaus", weil man in alten Zeiten die Einfahrt zum Hafen mit einem Baum versperrte für Schiffe, die man nicht einlaufen lassen wollte. Die Gestalten davor nennen sich "Schwedenköpfe", weil das Gelände lange von Schweden regiert - oder soll man schreiben - besetzt war? In Ceuta und Melilla, den beiden spanischen Enklaven in Nordafrika, lässt die tiefrote spanische Regierung gerade die Grenzsicherungsanlagen entschärfen, rettete dies Wochenende in der schmalen Straße zwischen Marokko und Spanien einige Hundert Afrikaner. Doch was geht das mich an? An Ostseestrände laufen noch keine Neger mit Handtaschen, Uhren und Sonnenbrillen wie in Italien herum, immer auf der Suche nach Kunden - vielleicht auch nach Beute. Hier stehen an den Dorfstraßen noch keine schwarze Nutten wie in Sizilien. Was gehen mich also die Subsahrianer an, welche in Spanien anlanden, solange sie nicht vor meiner Tür stehen?


Mich geht es beispielsweise an, wann meine Parkzeit abläuft, wie mich meine müden Beine durch die Hitze auf kürzeren Wegen im Schatten zurück zum Auto bringen. Es geht durch dieses Tor am Hafen.



So, so, das "Wassertor" gewährte Zugang zur Stadt, die früher einmal von einer Mauer gesichert war. Vollkommen unzeitgemäß und politisch absolut unkorrekt. Heute stehen Städte, Länder, der Kontinent Europa offen für "Seid Willkommen Millionen" - doch was geht das mich an!? Die Menschenrechts- und Flüchtlingskonventionen legen ohnehin fest, dass Grenzen und Grenzbefestigungen ungesetzlich sind. Der Einsatz von Gummigeschossen, Tränengas oder Knüppeln gegen arme Migranten ist zutiefst unmenschlich und wird ja auch abgeschafft.




Das mehrheitlich den Medien hörige Publikum jubelt begeistert den Straßburger Richtern zu, wenn diese als Clowns in roten Roben fragen: "Wollma se rei'lasse'?"

Wir wollen "se nicht nur reinlasse", wir müssen sogar! Sollen sich die um die Folgen kümmern, deren Job dies ist.


Die Polit-Mafia in NRW kann unsere Freunde aus Woherauchimmerland gebrauchen. NRW kann mehr davon haben!


Die Zahl "Abermillionen" steht im Raum. Was lassen sich damit für traumhafte Gewinne erwirtschaften!


Da mag eine verzweifelte Einzelmeinung in sozialen Medien zum Widerstand aufrufen. Wen juckt das denn schon? Mehr jucken mich die Mückenstiche, weil Wifi an der Rezeption mich diesen Biestern im Freien aussetzt!

Der geniale Durchblicker Floydmasika schreibt:
"Wer, wie leider auch die AfD,  weiterhin dem frevelhaften Nichtzurückweisungsprinzip huldigt, erzwingt die Eskalation zu härteren Maßnahmen zu, die es zu vermeiden gilt."
Der Zwang zu "härteren Maßnahmen", der "härtesten Maßnahme wie dem finalen Rettungsschuß" ist ja vorgesehen - allerdings im Land, innerhalb Deutschlands. Wenn es in Deutschland zu Unruhen, Aufständen, Clan-Kämpfen kommt, dann sollen, werden und müssen Sicherheitskräfte alle verfügbaren und angemessenen Waffen einsetzen.

Aber vorrangig ist nach der verqueren Gesetzeslage, Menschen, auch potentielle Täter herein zu lassen. Verbrecher, Terroristen, Vergewaltiger, Messermetzler, Totfahrer dürfen Sicherheitskräfte erst innerhalb unserer Grenzen bekämpfen.

Einen Kampf außerhalb unserer Grenzen wie mit Drohnenbomben - auch aus der Basis Ramstein gesteuert, dürfen nur US-Sicherheitskräfte.



"Ein Bett im Kornfeld" kann zu einer blutigen Gewalttat werden in stürmischen Zeiten. Solche Schocks sind hilfreich, wenn die Opfer die Ursachen für ihr Leid erkennen - und überleben. Immerhin: Ein Geschäftszweig der Asyl- und Sozialindustrie kümmert sich um Abschiebungen.


Der Geschäftszweig "Abschiebung" ist ausbaufähig, "wir schaffen das" - auch noch. Derzeit verschafft die mangelhafte Durchsetzung von deutschen Gesetzen der AfD ein konjunkturelles Hoch. Besonders im Osten hat sich eine höhere politische Sensibilität für Sachverhalte durchgesetzt, während in München wie unter der Hirnwäsche der Prantlhausener Pestpostille Vorstadt- und Uppertown-Wähler die grüne Kasse klingeln lassen.




Jetzt hat auf der Reise am Camp Born mich doch WiFi wieder mit der Politischen Pestilenz verbunden und mit unverdaulichen Nachrichten versorgt, die mein Organismus hiermit verarbeiten und erbrechen musste.Der geduldige Leser verzeihe mir mein Laster.

Weiter mit Wismar

Bleiben wir besser bei der kleinen Rentnerreise nach Rügen und spazieren ein Weilchen genüßlich durch das sonntägliche Wismar.



Die Wand des Eckhauses steht schief, doch was einige Jahrhunderte gehalten hat, hält auch weiterhin.


Kirchen sind bei unseren Stadtbesuchen stets ein willkommener, schattiger, kühler Ruhepol. Immerhin bieten mir diese Plätze auch als gottlosem Heiden - ausgetreten aus der Sekte 1966 - eine Bank an. In Marokko verbieten Schilder uns Ungläubigen, ihre Korantempel zu besuchen.



Das mächtige Bauwerk aus uralten Zeiten bedarf dringend der Renovierung. Jede Spende ist willkommen. Doch aufgeschreckte Nonnen bombardieren Seehofers CSU mit Beschwerdebriefen gegen unchristliche Worte wie "Asyltourismus". Nonnen wissen wie Antifanten genau, was Gott will, dass nämlich "kein Mensch ist illegal". Doch was geht das mich an? Das sollen Nonnen, Asylanten und Antifanten unter sich auskaspern, mir meine Ruhe lassen!


Mich erstaunt die Mittelschiffhöhe von 37 Metern. Wie die Menschen das damals geschafft haben, grenzt an ein Wunder. Weitere Wunder hört man aus Merkels Mund: "Wir schaffen das!" Dann schafft mal schön!


Wenn man älter wird, setzt man sich lieber zur Ruhe in stiller Andacht wie in diesem mächtigen Kirchenschiff. Mein pensioniertes Brüderlein sieht seinen Blümchen im Garten beim Wachsen zu, der gemeine Buntblödel sieht Fußball und echauffiert sich höchstens, wenn Staatstragende Vereine und Parteien seine prekäre Lage mit Taschengeldern für seine Teilnahme auf Demos gegen RÄCHTS! aufbessern.



Noch ein Blick zurück auf das gewaltige Bauwerk aus Vorväters Zeiten, dann geht es, müde vom Wandern, den Eindrücken, der Hitze 20 Kilometer weiter auf die Insel Poel.


Das kunstvolle Wasserwerk aus mittelalterlichen Zeiten versorgte die Brauereien, Marktkaufleute und die Menschen der Stadt. Heute kommt Wasser aus Leitungen, Strom aus der Dose, Geld aus dem Automaten und Menschen aus den Schlauchbooten. Früher reichten Schilder wie "ab Sonntag nachmittag wird nicht mehr in den Bach geschissen, weil Montag Bier gebraut wird". Doch heute sind wir anspruchsvoller - zumindest die, welche "schon länger hier leben".

Insel Poel




Das Camp auf der Insel Poel ist überfüllt. Nichts anderes ist bei dem schönen Wetter in der Ferienzeit zu erwarten. Die vielen Menschen heben nicht gerade meine Laune, auch wenn der alte VW-Joker nebenan aus München kommt. Doch das Schwimmen im angenehm warmen Wasser der Ostsee stärkt meine Widerstandskraft. Am Nachmittag erdreistet sich ein Rentner aus Thüringen neben uns seinen Wohnwagen aufzubauen und dazu noch zu rauchen. Meine Frau rügt das Verhalten, der alte Mann maunzt retour: "Zicken sie nicht rum hier in Ostdeutschland." "Ich zicke nicht", und als Resultat bleibt auch noch eine Luke zur Seite des sündigen Rauchers bei uns geschlossen. Reisen ist schon eine Plage, findet meine Frau.


Leider fällt meine Entscheidung, auf den Leuchtturm zu steigen, zu spät. Der Mann hat das Tor schon verschlossen. Er öffnet es nächstes Jahr wieder am letzten Sonntag im Juli, wenn dann noch jemand den Job macht. Viele Menschen stehen an, um eine freie Fahrt auf dem Seenotrettungsboot zu genießen. Doch da reizt mich die Weite des Strandes und das warme Wasser mehr.



Ein Schwanenpaar hütet seine Jungen vor der Steilküste. Ein Schild warnt vor der Lebensgefahr heraus brechender Teile dieser Küste.



Das ist nun der paradiesische Ort, um für das gehetzte Großstadtgemüt Ruhe und Frieden zu finden. Es hilft, dass mein SAT-TV die Mitarbeit einstellte und mich vom Nachrichtenfluß abschneidet. In verschachtelten Menüs der mir unverständlichen Satelliten-Kommunikation nach Empfang zu suchen, bleibt erfolglos. Der Satellit Hotbird sendet aus Vietnam, Persien und Russland in deren Landessprachen - für mich nutzlos. Meine Frage am Empfang nach "WiFi" beantwortet entrüstet die Dame, als wäre ihr ein unsittliches Angebot gemacht: "WiFi? Sowas haben wir hier nicht!"



Mein Router gestattet mir dank Telekom eine eingeschränkte Internet-Verbindung mit "2 G". Dabei tröpfeln Daten allerdings quälend langsam herein.

Pirincci - als juristisch anerkannter Volksverhetzer





Wenn "der-kleine-Akif.de" sich zum dritten Mal wegen "Volksverhetzung, Wehrkraftzersetzung" u.dgl. mehr vor dem Bonner Amtsgericht einstellen darf, nun gut, seine Sache! Damals hatte er mit wilder Wut den bestialischen Mord an Mia verarbeitet. An dem Thema hatte sich auch mein Blog versucht, was mehr als 10.000 Klicker nutzten. Buchhändler, Talksshows, Büchereien, steuerfinanzierte TV- und Radio-Medien meiden Pirincci ohnehin wie der Teufel das Weihwasser. Dem widerborstigen Autor die Finger oder besser gleich das Genick zu brechen, verbieten demokratische Konventionen und korrekte, politische "Behandlung" von Gegner. Wer im Land auskömmlich leben will, soll als Schlafschäfchen fröhlich blöken, wenn um das abgegrenzte Gehege die Wölfe heulen Und Grenzen ums Gehege sind sowas von out, megaout!

Besser sich selbst den Frust mit ein paar Zeilen vom Hals schreiben, als um öffentliche Aufmerksamkeit zu buhlen! Für mein Schreiben kommen hin und wieder dankende Worte, in Wremen wollte mich ein Leser treffen, weil wir gerade gleichsam vor seiner Haustür campierten. Doch dort ging die Fahrt ja schon anderntags weiter, weil das Camp ausgebucht war.



Das Amtsgericht wird Pirinccis finanziellen Bewegungsraum beschneiden. Pirincci auf Hartz-IV-Niveau zu reduzieren, setzt ihn größerer Lächerlichkeit aus. Die Spenden seiner Fans werden schon im Laufe der Zeit versiegen, denn was soll man zu Deutschland noch schreiben? Die einen wissen ohnehin, was los ist im Land, andere wollen es nicht wissen, und Dritte gewinnen aus der Krise, je chaotischer, je gewalttätiger, umso mehr lässt sich gewinnen.

Ausfall der Snipe Pro-Sat-Antenne


Mein Hobby, mich über TV- und Internet-Medien schlau zu machen, entfällt weitgehend auf dieser Reiseetappe. Recherchen bei Reimo, der meine SAT-Antenne verkauft hat und immer noch verkauft, ergeben einen erheiternden Befund. Vermutlich seien in der Satelliten-Antennen-Kommunikation Parameter verändert. Also müsse der Installateur der Sat-Anlage diese mitsamt Bedienteil abbauen, Reimo einschicken. Reimo bringt dann die Anlage auf den neuesten Stand - ein Update.




Die Herstellerangabe laut Web-Site stimmt wohl so nicht, wenn sie dort schreiben.

Automatisches Update der Transponderdaten per Satellit hält die Snipe PRO auf dem neuesten Stand.
Für dieses Update soll mein Schrauber die Antenne abmontieren, nach Reimo schicken und dann? Gutes Gelingen!

Ohnehin ist mit Frau an Bord und der Notwendigkeit gegen Hitze Baumschatten zu suchen, an TV-Empfang nicht zu denken. Die Dame stören Radionnachrichten schon, die sich doch ohnehin dauernd wiederholen. Recht hat sie! 

Zurück zur Ferieninsel Poel


Also bleibt meine Urlaubsgeschichte bei der Insel Poel und kümmert sich um Weiteres wenig.




Am letzten Juli Sonntag feiern die Menschen das Seenotretter-Fest, Freifahrten auf den Schiffen, Aufstieg auf den Leuchtturm und freie Band inbegriffen. Diesen Sonntag abend zeigt sich, wie das erste Bild im Blog beweist, meine Herzensdame schmusig an meiner Seite.

 


Ein Ausflug mit dem Fahrrad verschafft zumindest etwas Fahrtwind. Sonst ist die Hitze so unerträglich, dass man wieder und wieder schlaff vom Schatten am Auto zum nahen Strand schlurft, badet und sich wieder in den Campingstuhl fallen lassen muss.


Rettung kommt abends - nach Sonnenuntergang.


Man sucht Schlaf bei 28 Grad im Auto, morgens freut man sich dann über "nur noch 24 Grad". Im Schongang reisen wir nur ein kleines Stück weiter bis Born am Draß.

Born am Draß

Wir verlassen das Camp in Poel pünktlich um 7.00, füllen Kühlschrank und Getränkkiste auf, schnell haben wir die 100 Kilometer schon am frühen Vormittag geschafft. Nur nichts mehr besichtigen, auch wenn Bad Doberan oder Rostok sicherlich wunderbare Eindrücke uns schenken würden. Doch wir wollen nur noch Schatten, Wasser und Ruhe.


Als die Dame an der Rezeption nach Ausfüllen der Formalitäten auf Vorkasse von 46 Euro besteht, wäre meine Frau am liebsten sofort umgedreht und weiter gefahren. Doch trotz ihres Widerspruchs erlauben mir Rente und Rücklagen, den Betrag zu bezahlen. Und wirklich: Es gibt Schatten! Als das Auto steht, fragt ein freundlicher Mensch, ob von mir Blogs kämen. So gibt sich in Born ein Leser zu erkennen, der meine Blogs im Gelben Forum verfolgt.


Das flache Gewässer "Bodden" ist ein Surf- und Kite-Paradies. Das Wasser kühlt zwar auch, ist in der Ostsee aber sauberer und erfrischender.



Hier lässt der freundliche Mensch, der sich als ein Leser zu erkennen gab, sein Boot zu Wasser, um Fische zu fangen. Er genießt dies Urlaubsparadies hier schon seit 15 Jahren als Dauercamper, sofern ihm sein Job die Freizeit gibt. WiFi an der Rezeption füllt auf die Schnelle den Blog vorbereiteten Texten und Bildern, derweil sich die Mücken an meinem Blut gütlich tun. Bloggen auf Reisen kann anstrengen.




Zu unserer großen Erleichterung bessert sich das Wetter. Es regnet ein paar Tropfen, es kühlt ab. Wir nutzen die frische Energie am Morgen für einen Ausflug nach Born. Die Ossis haben den Kapitalismus bestens begriffen, oder Wessis haben sich an herrlichen Ossi-Plätzen eingekauft. Jedenfalls stinkt Born aus allen Poren und Ritzen von Geld, Geld und nochmal Geld.




Gebäude von touristischem Interesse füttern die Kundschaft ab, Matjes mit Bratkartoffeln kosten 15 Euro, Zanderfilet 20,50 Euro usw.


Häuser wie aus dem Bilderbuch mit fürstlichen Wappen von Macht, Glanz und Gloria - der Tourist staunt begeistert.


Wieder eines dieser Häuser aus oder für ein Bilderbuch, man sieht genau hin...




.... und entdeckt den Zweck des Gebäudes. Straßennamen, die an Karl-Marx erinnern, sind Schmuck aus längst vergangenen Zeiten.


Wir lernen, dass auf diesen flachen Bodden-Gewässern von etwa 50 Zentimetern Tiefe, Surfer und Kite-Surfer ihr Paradies finden. Irgendwo dazwischen findet ein Ausflugsdampfer noch eine Fahrrinne. Der Anschluß zur Ostsee ist zwar irgendwo, wenn der Wind günstig steht, bläst mehr Ostsee-Wasser in den Bodden.

Stralsund



Nicht ohne den üblichen ehelichen Clinch um einen geeigneten Stellplatz kabbeln wir uns anfangs in Stralsund. Endlich steht sie mir nach einem ersten Mittagsmahl in einer kleinen Straße, die mir die Luft zum Atmen nimmt, dann doch den Stellplatz an der Brücke zu - unter der Bedingung: "Hier will ich aber nicht bleiben!" Immerhin können wir von dem Platz aus nach Stralsund radeln und die Welterbestadt mit Wismar seit 1992 erforschen.



Mir waren die Diskussionen mit ihr so viel, dass mir ein einsamer Stadtgang lieber wäre. Doch sie will mit, hinter mir her fahren. Das macht sie dann auch ohne weitere Störungen. Reisen allein ist schon schwer, doch zu zweit oft noch schwerer.


Das Rathaus, diese Baukunst mit Jahrhunderten alter Geschichte, begeistert uns beide.


Schon schwereren Schrittes trotten wir zum Hafen. Zum Glück lockt uns gerade eine abgehende Hafenrundfahrt, um uns in der Mittagszeit von 15.00 bis 16.00 Uhr ein wenig frischen Wind um die Nase blasen zu lassen.


In die Jahrhunderte alte Stadtkulisse mit ihren mächtigen Kirchen mault der Ansager auf der Bootstour, hätten sie den Stralsundern in einem prominenten Architekturwettbewerb diese "Klorolle hingeklotzt". Das Bauwerk beherbergt das "Ozeannum". Darf man darin ein Aquarium vermuten?


Mittlerweile gibt es zwei Brücken nach Rügen. Wir reisen um 17.30 Uhr über die Zugbrücke, die von 17.20 bis 17.40 Uhr hoch gezogen ist. Doch wir warten im Schatten.



Bei dem Anblick schmilzt das goldige Mutterherz und ein Lächeln spielt um die Augen der Frauen.

Eine Hafenrundfahrt gehört mit zu den besten Vergnügungen auf "Rentners Rummelplatz Reisen".


Bei der Rückkehr in den Hafen mit dem Blick auf die Gorch Fock, die wir schon vor Jahren gemeinsam besichtigt haben, ist der Haussegen wieder gerade gerückt.




Die St. Nikolaikirche als mächtiges Monument der Backsteingotik krönt den Stadtbesuch von Stralsund. Die Christusfigur aus dem Jahr 1400 deutet Menschen an, zu folgen, das Kreuz auf sich zu nehmen und voran zu schreiten.



Mit dieser Jahrhunderte alten Konditionierung im christlichen Abendland von Schuld, Sünde, dazu noch die grauenhaften Kriegsschuldtaten aus dem 30jährigen Krieg im vorigen Jahrhundert, ist der deutsche Dödel fix und foxi für die feministische Übernahme und Übergabe von Land und Leuten an wehrfähigere Männer.

Wer könnte und wollte auch anschwellendem Orgelbrausen, Worten des Kaisers, Gesetzen und Konventionen von Europäischem Gerichtshof widerstehen oder nur Widerworte wagen? Die Wenigsten und die müssen die Folgen tragen - wie.....

Akif Pirincci über Frau Foroutans präfaschistische Schland-Fantasie



Man muss zwar nicht, sollte aber den Meister lesen. Immer wieder pickt er sich zeitgemäße Rosinen aus dem Kuchen und kaut darauf so lange rum, bis ihm und seinen Leser schier schlecht wird.

Die Frau Professor*In Naika Foroutan hat mit ihrer Warnung vor "präfaschistischen Zeiten" in Deutschland ins Schwarze getroffen. Die Medienmeute scharen sich wie Fliegen um den markanten Duft dieser Exkremental-Soziologischen Fachanal-yse.

Leider hat die Dame auf eine frappante Weise - in der Umkehrung aller Werte - mehr Recht, als uns-länger-hier-lebenden lieb sein kann. Akif mit seinem instinksicheren Gespür hat schon die richtige Fährte aufgenommen, wenn er feststellt:
" Rate mal, von wem ich bis an den Rand der Kriminalisierung “diskriminiert” werde? Richtig geraten, von Deinesgleichen!"

Der gerade fast unisono Jammer-Chorus über "präfaschiste Zeiten" und den damit einhergehenden Leiden Mohammeds, wie der Name die Hitliste der Standesämter anführt, ändert sich mit jedem Angriff auf den gesunden Menschenverstand. Pirincci wehrt sich mit allen zehn Fingern auf der Tastatur gegen die Seuche von Wahnsinn, die über das Land schwappt. Doch wer ist Pirincci?

In seiner dritten Volksverhetzungklage vor dem Bonner Volksgericht wird der Richter ihn anschnauzen, dass seine Auslassungen vor Gericht nicht interessieren. Wo sonst erhält Pirincci noch die Chance zu öffentlicher Rede als vor Gericht? Talkshows, Medien scheuen Pirincci wie der Teufel das Weihwasser, Bibliothekare nehmen Pirinccis Bücher aus dem Sortiment, ebenso Buchhändler. Pirincci wird zur öffentlichen Unperson degradiert. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Dagegen Naika Foroutan und all die gefühlten fünfhundert andere AutorI*nnen, denn meist tun sich die Damen diplomierter Geschwätzwissenschaftlichkeit damit hervor, Pirincci Material zu liefern, auf die er sich stürzt wie der Kater auf das Mäuschen.

Doch Pirincci, wie ähnliche Autoren und Blogger, bereichern dieWelt der Phantasie in einer Mixtur aus Dichtung und Wahrheit.  Professor*In Naika Foroutan stellt Schrauben im Überbau der Macht, ein Mechanismus präfaschistischer Potenz.

Arbeitskartoffeln, abgezockt von Steuereintreibern und stets unter Vollast eingestampft, um Geld für sich und die Brut zu generieren,  alternde Stampfkartoffeln faulig und reif zur Kompostierung, drehen das Hamsterrad bis zur totalen Erschöpfung. So soll es sein in präfaschistischen Zeiten! Pirincci hetzt das Gericht - und viceversa, wo Steuerprüfer nichts holen, nimmt es der Richter von Pirincci, vom Lebendigen, vom Toten kriegen sie nichts mehr.

Mit der Machtergreifung kulturfremder, koranischer Gewalt zündet die präfaschiste Geißel die nächste Stufe islamistischer Inquisition: Erhöhte Steuerlast für Ungläubige, Verfolgung bekennender Mohammed-Lästerer in konkurrierenden Sekten, Todes drohende Fatwa für abgefallene Glaubensbrüder und für die, welche die Allmacht koranischer Klerikaler und gewalttätigen Gotteskrieger offen angreifen. Der präfaschistische Klagegesang einer bislang sich unterdrückt fühlenden muslimistischer Minderheit schlägt nach der Machtergreifung in offenen Gewaltfaschismus um. Typen wie Pirincci warten dann nicht mehr auf Strafen von Volksgerichtshof-Juristen, auf Typen wie Pirincci wartet die Fatwa wie jetzt schon auf Abdel-Samad.

Schon in jetzigen präfaschistischen Zeiten sind exponierte Sinndeuter und der Wahrheit und den Fakten verpflichtete Denker und Dichter wie Pirincci, Abdel-Samad, Sarrazin nicht mehr vor Angriffen auf Leib und Leben sicher.

Nach der Machtergreifung ist es dann ganz aus mit "freier Meinungsäußerung", die jetzt schon umso weniger erlaubt ist, wie sich wahrhaft und öffentlich wirksam durchdringt.

Der Widerstand steht auf verlorenem Posten. Aus Liebe zum Land, seinem Sohn, zu sich selbst fechtet Pirincci weiter - gegen Windmühlenflügel. Wenn wenigstens Spenden reichlich fließen, dann bekäme Pirincci etwas mehr als Gottes Lohn, den er ohnehin bekommt als Überbringer von Licht, als Verkünder von Wahrheit, die für ihn wirkt und seine Fans, die schon-länger-hier-leben. Danke Akif!



Suhrendorf






Nachdem das erste Camp in Rügen, fünf Kilometer hinter Stralsund, ausgebucht war, ging die Reise in die letzte Etappe nach Suhrendorf. Es ist angenehm kühl dort am Abend mit nur 23 Grad.. Es ist wieder ein braunes Bodden-Gewässer mit der Insel Hiddensee gegenüber, ein Surfer- und Kite-Paradies. Im Knie tiefen Gewässer wuchern Seegräser, die mich am Rücken kitzeln.

Hier sollten wir eine Weile zur Ruhe kommen, also etwa zwei Tage aushalten. Mein Frau ist begeistert über die frische Luft, ein wenig würzig wie nach faulen Eiern von der Eiweißproduktion des schaumigen Wassers. Ein großer Schwarm von Wildgänsen krächzt über den Bodden zur Insel Hiddensee - Frau, Frieden, Frischluft.  Die Internet-Qualität ist nur nach 0.00 Uhr brauchbar, zuvor nuckel zu viele Menschen auf der Leitung Daten, was Recherchen und Blogberichte verhindert. Also muss sich der liebe Leser bescheiden mit dem, was kommt.

Wer dennoch virutell mit uns reisen möchte, also Links neuer Blogberichte erhalten oder kommentieren will, einfach eine Mail an

n0by-subscribe@yahoogroups.com

Kommentare:

Markus Anderwald hat gesagt…

von Born nach Baishan - weltweit werden die nOby Blogs gerne gelesen. Abstand hilft den Irrsinn in der Heimat zu erkennen.

Pitschkalady hat gesagt…

Politik - was geht mich das an?

Dich in Deinem Alter vielleicht nicht mehr soooo viel...., aber diese Politik unbeeinflusst von des Bürgers Willen und Einspruch, schafft u.a. eine Lebensqualität wie sie uns gefällt oder auch nicht, oder auch bestehende zerstört.
Weiß nicht, ob es so gut für die Menschheit ist, wenn alle "lebenserfahrenen" Menschen im höheren Alter denken würden: "Nach mir die Sintflut".

Besonders übel ist, dass Du gar nicht so richtig genießen kannst, wenn Du so zu denken versuchst...