13 August 2018

Von Rügen nach Bamberg zu Schland am Rand des Abgrunds

Ohne Fernsehen und Internet beglückt mich unser schönes, sommerliches Deutschland in von Kopftüchern weitgehend befreiten Urlaubszonen. Sobald die Daten wieder strömen, muss meine virtuelle Kläranlage die Nachrichten aus den politischen Schrecken- und Störzonen wieder bearbeiten. Das zum Schluß, bis dahin fröhliche Reise mit uns. 


Von Dranske geht es in einer geruhsamen Morgenfahrt nach Sassnitz. In der Nacht hat es endlich einmal geregnet, was uns den Abschied erleichterte.


In Lohme blickten wir über die Ostsee, von da geht die Straße über schattige, bewaldete Hügel am Königsstuhl entlang nach Sassnitz.


Alte Freunde gehen, neue kommen. Mein Cousin, der in Sassnitz aufgewachsen, gearbeitet hat und nun glücklich dort seine Rente genießt, ist ein ausgezeichneter Fremdenführer. Nachdem er nach 43 Arbeitsjahren auch kaum mehr erhält als gerade eingebürgerte Ankömmlinge ohne Kenntnis von Sprache und Schrift, ohne Arbeit und ohne Aussicht auf Arbeit, das macht ihn nicht gerade zum Merkel-Wähler.


Mein Cousin schickt mir dies Bild mit dem Blick aus seinem Fenster bei Sonnenaufgang. Das Wetter hat sich mit unserer Abfahrt geändert. Das Grundstück vor seinem Fenster ist schon seit 10 Jahren verkauft und abgezäunt und als Parkplatz gesperrt. Doch dem Käufer fehlt noch Geld, meinem Cousin einen Betonklotz mit Wohn-, Ferienwohnungen und Geschäftsräumen vor die Nase zu stellen.


Doch noch brät uns in Sasstnitz die Sommerhitze mit ihrer Glut. Das alte Kino gammelt schon seit Jahren. Seit unserem letzten Besuch vor sieben Jahren hat sich wenig verändert. Der Investor wartet mit Abriss und Neubau. So schnell wie Papiergeld an Wert verliert, so schnell verrotten Immobilien nicht.


Das "Hotel Rügen", welches die Schweden noch vor der Wende gebaut haben, erfüllt immer noch seinen Zweck.



Dieser Shop verkauft Seifen mit Rügener Kreide und ausgefallenen Duftnoten.



Das Gebäude kann man kaufen. Doch an der Straße mitten durch Sassnitz lässt sich schlecht mit der Vermietung von Ferienwohnungen Geld machen.


Auch in Sassnitz hat sich schon ein Jungunternehmer gefunden, der ein Tätowierbude aufmacht. Er trägt seine Haut als Werbefläche zu Markte. In Straßen, wo weder Mieter noch Feriengäste wohnen wollen, breiten sich Tätowierläden und Shisha-Kneipen aus. Schmerzlich gestochen oder von Pfeifenrauch benebelt stören laute, vermüllte Straßen wohl weniger.



Die Backsteingotik-Kirche von Sassnitz soll abends ab 20.00 Uhr ein Konzert bieten, doch das fiel aus.


Das Rathaus glänzt neu renoviert in gleichem Glanz wie zu alten Zeiten, berichtet mein Cousin.


Die Post schmückt sich mit einem Giebel und hübschen Rundbogenfenstern.


Zimmer mit Meerblick bietet das Strandhotel in strahlendem Weiß.


Die Buchdruckerei Rügen hingegen hat längst ihre Arbeit eingestellt, das Haus verfällt.


In bester Lage mietet sich der betuchte Tourist im "Alten Reichshof" ein.



Die beiden Boote üben Seerettung, das Schiff zieht das Beiboot ein.



Das "Strandhotel": Prächtiger geht es kaum noch in Sassnitz.




Die Strandpromenade ist gut gefüllt. Die Geschäfte laufen dieses Sommer ausgezeichnet.



Yachten drängen sich im Hafen.



Wir wählen den Hafen als Schlafplatz, doch morgens um 6.00 Uhr beginnen laute Bauarbeiten.


Im Turm trocknen Feuerwehrschläuche. Ein letzter Kran im Hafen von Sassnitz ist noch in Betrieb.



Mein Cousin erzählt von den Zeiten, als hier drei Lokomotiven, zwei vorn, eine hintenEisenbahnzüge aus den Bäuchen der Schiffe an Land schoben. Jetzt schwingt sich die Fußgängerbrücke vom Hafen in die Stadt.



Das U-Boot ist ein Museumstück. Doch am späten Nachmittag reicht mein Forscherdrang nicht mehr aus, um mich durch die engen U-Boot-Gänge zu schieben.



Wen Technik interessiert, findet wichtige Daten in der Tabelle.



Das Tagesticket für Camper am Hafen kostet 24 Euro, ab 20.00 Uhr zahlt man einen Euro pro Stunde, bis um 10.00 Uhr morgens der Tagestarif mit zwei Euro pro Stunde beginnt. Ab 6.00 Uhr in der Früh lärmen die Baumaschinen. Schließlich müssen Touristen den nächsten Weg vom Hafen zur Stadt finanzieren, einen Umweg von zwei-, dreihundert Metern über die geschwungene Brücke aus Edelstahl ist unzumutbar.

Lobbe - Middelhagen - Göhren


Morgens verlassen wir Sassnitz, um kurz 30 Kilometer weiter zum nächsten Camp zu dieseln. Dies liegt  bei Middelhagen und Lobbe, kurz hinter dem mondänen Ostseebad Göhren. Hinter dem Camp liegt die Straße und dahinter der Strand mit feinem Sand.


Im benachbarten Middelhagen beeindruckt micht die Kirche von 1455, die Mönche aus roten Ziegelsteinen unter Einbindung von großen Feldsteinen errichtet haben.



Neben der Kirche steht das alte Schulhaus, welches als Museum dient. Touristen können dort eine Schulstunde buchen, anschließend bekommen sie ein Zeugnis für ihren Fleiß und ihr Geld. Kasserin, Wärterin und Putzfrau des Museums arbeitet auch als Lehrerin für die Touristen.



Früher bewohnte der Lehrer mit seiner Familie das Schulhaus und hat sich dort standesgemäß eingerichtet. Früher waren Lehrer und Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter noch respektierte Personen. Heute berichtet die Systempresse - wenn überhaupt - von gröbsten Angriffen auf diese Menschen, welche an vorderster Front für Disziplin, Ordnung sorgen und Menschen aus dem Feuer holen und bei Verkehrsunfällen retten. Früher verstanden die Menschen auch noch Deutsch, selbst wenn sie plattdeutsch "snakten".


Inwieweit der hoffnungsvolle Nachwuchs in fünf, zehn Jahren des Deutschen fähig und für den Arbeitsmarkt ausgebildet sein wird, steht in den Sternen.  Die Statistik verzeichnet einen prozentual höheren Teil von Migranten im sozialen Netz - oder in Justizvollzugsanstalten, als die rassistisch diffamierten "Kartoffel-Deutschen oder Almans".



Zurück zum Schulhausmuseum in Middelhagen: Die Küche kommt mir etwas unaufgeräumt vor.



Dafür wird nach dem Besuch der Touristen und ihrer geduldig ertragen Schulstunde das einzige Klassenzimmer am Abend nass gewischt.


Vom Friedhof aus sieht man auf das benachbarte Gebäude und bekommt eine kleine Vorstellung davon, wie die Eingeborenen auf Rügen einst lebten. Zum Glück bringen Touristen mehr Geld als Landwirtschaft und Fischfang.



Noch ein Blick auf die alte Kirche bei abendlichem Sonnenlicht. Man sieht die groben Feldsteine über der Eingangspforte.



Wer Näheres wissen will, lese sich durch dieses Bild.



In der Zeit, dessen Ungeist Deutschland, Deutsche mit rassistischen Begriffen wie "Kartoffel-/Bio-Deutscher" straflos abwertet, erinnern Kriegsgräberdenkmäler an einen anderen Geist. Heute weiß jeder von öffentlichen Medien indoktrinierte Honk bestens um Schuld, Scham und Schande dieses "Deutschland, du mieses Stück S****". Alte und andere Leute denken dabei an Sprüche wie "die Geschichte schreibt immer der Sieger".  Deutschland hat verloren und verliert sich weiter und mehr. "Wat geiht dat mik an?"



Nach erfrischenden Bädern und verdienter Renterruhe führt mich anderntags ein Ausflug in das nahe Göhren. Die erste Attraktion ist dies Museumsschiff.




Das Plattbodenschiff aus dickem Blech kann noch Jahrzehnte dort liegen. Die bewegte Geschichte des alten Kahns beeindruckt.



Die Wolken geben der Ostsee wieder das Flair, welches wir von unseren Fahrten nach Litauen, Estland und Lettland her kennen und gewohnt sind. Doch das Wasser ist noch immer mit 24 Grad Celsius sehr warm.


Der kurze Radweg von Lobbe nach Göhren führt mich zu einem und in ein "Rauchhaus". Anfangs wohnten Mensch und Tier und einem Dach in solchen Häusern ohne Kamin. Der Rauch des Feuers zog durch geschickt platzierte Löcher ab und konservierte dabei das Eichengebälk des Dachstuhls.



Mittlerweile staunen Besucher in dem Museum über das uns unvorstellbare einfache Leben und Auskommen dieser Menschen.



Alle Einrichtung, alle Geräte in diesem Rauchhaus sind äußerst einfach und grob gearbeitet.



Die Decke ist niedrig, das Schlafzimmer klein. Im Winter waren die Wände feucht, klamm und kalt. Wer damals nicht hart und ständig arbeitet, der hatte wenig bis nichts zu essen. Heute ist es gerade andersrum: Wer nichts zu arbeiten hat, muss das Doppelte, Dreifache essen, saufen und rauchen.



"Zum Germanen" wirbt das Geschäft in Göhren für Schmuck und Schnitzereien. So ein Geschäft kann sich nur in Gegenden halten, welche weitgehend Kopftuch befreite Zonen sind. Deutsche Großstädte prägen hingegen türkische Geschäfte und Schilder, weniger allerdings in Vororten, wo begüterte Grüne von ihrem Zweitwohnsitz in der Toskana auf der Gartenterrasse schwärmen.



Ein Blick über das Meer: Die Sonne beleuchtet die Kreidefelsen.



Verschiedene Zeichen an diesem Mast warnten in alten Zeiten Schiffer vor Eisgang und Sturm.



Daher hieß der Mast im amtlichen Amtsblatt "Eissignal", den ein alter Mann bei Wind und Wetter mit den notwendigen Zeichen versehen musste.



Völlig überraschend steht am Bahnhof in Göhren die Schmalspurbahn abfahrbereit. In meiner Jagd nach Eindrücken und Geschichten kommt mir die alte Dampflok mit dem offenen Anhänger gerade richtig, um mich auf einer halbstündigen Fahrt ins etwa 15 Kilometer entfernte Ostseebad Binz zu befördern.




Schnaufend mit lautem Hupsignal bewegt sich das Wunderwerk der mehr als 100 Jahre alten Technik durch die wunderschöne Waldlandschaft, lässt lange Autoschlangen an den mit Schranken bewehrten Bahnübergängen warten und kleine Mädchen die Ohren mit ihren Händchen zuhalten, weil das Dampfroß so laut trötet. Viele Menschen filmen die Attraktion.



Die Lokomotive mit der Nummer 99 1782-4 hat LKM im Jahr 1953 in Babelsberg hergestellt. Die Maschine leistet 650 PS und zuckelt mit bis zu 30 km/h mit ihren Anhänger von Göhren bis Putbus.



In Binz angekommen schockt mich der technische Fortschritt mit dieser "E-Lock", welche auf der Straße drei Anhänger voller Touristen zum Strand befördert.



Binz stellt mit Abstand von allen bisher angefahren Ostseebädern in Rügen das Mondänste dar. Schon der erste Blick über den mit Körben übersäte Strand zeigt dies an.



Anscheinend ist es den Touristen heute zu windig, zu kalt, denn die meisten Strandkörbe sind noch verschlossen.


Der Blick auf die Strandhotels zeigt eine Preisklasse an, welche für meine Rentner-Camper-Kasse unerreichbar ist und bleibt.



Die Seebrücke war einst mit einem Kilometer in Göhren die längste in Europa, um die Touristen vom Schiff an das Ostseebad zu bringen. Allerdings mussten die Gäste mit ihrem Gepäck noch eine Viertelstunde marschieren, bis sie ans Ufer kamen. Hier in Binz ist die Seebrücke merklich kürzer.



Der neu eröffnete Tätowierladen in Sassnitz kann sich auf gute Geschäfte freuen. Noch ist nicht jeder Quadratzentimeter Haut plakatiert. Mich wundert, dass noch keine Hersteller von süßer Brause oder von billigem Bier auf die Idee gekommen ist, auf Körpern mit Logos und Sprüchen zu werben. Auf T-Shirts gibt es dies ja schon seit langem wie mit Sprüchen "Bier formte diesen Bauch."



Dieser See in Binz liegt nicht weit vom Strand. An diesem Wochenende laden einige Buden zum Weinfest ein.


Die Backsteingotik hat auch Binz eine dieser typischen Kirchen hinterlassen.


900 Kilometer Rügen - München


Es geht südlich Richtung Heimat. Eine große Strecke steht am ersten Fahrtag an: 400 Kilometer bis hinter Berlin. Das Reisefieber bringt nach der wunderschönen Ruhezeit in Rügen den Körper wieder voll in Fahrt. Die Sonne kriecht nach sechs Uhr früh aus dem Meer blut- oder rosenrot unter die tief hängenden Wolken. Die Ostsee schäumt mit leichtem Kräuseln. Das Wasser erfrischt und treibt den Schlaf aus den Gliedern.





Die Frau hat Brombeeren gesammelt, Marmelade gekocht, während es mir wichtig ist, im Stil von "Rentners Rummelplatz Reisen" nach Geschichten und Eindrücken zu jagen und mit der Schmalspurbahnfahrt von Göhren nach Binz auch gefunden zu haben. In der fünften Woche sind wir häufiger als Mann und Frau wieder in friedlicher Harmonie zusammen.



Sie kauft Gelierzucker und Einmachgläser, kocht Marmelade ein, lässt mir meine Nachrichten aus dem Radio und mich in Ruhe am Blog basteln, sie hat ihre Ruhe in gemeinsamer Fahrt und eine ruhige Zeit mit mir. Nach Plan geht es nach dem letzten Ostseebad schon früh um acht Uhr auf die Reise.

Übernachtung in Ferch

Die 400 Kilometer vom Camp an der Ostsee bis nach Ferch hinter Potsdam hatten wir um 15.00 Uhr gut hinter uns gebracht. In Ferch stürzten wir uns gleich in den Schwielowsee.

Anfangs waren wir allein, dass wir uns wie von der Ostsee gewohnt nackt in die Fluten stürzten. Erst hupte ein Auto, dann kam eine türkische Großfamilie. Sie hielen entsetzt ihre Kinder und zwei kleinen Hunde zurück, bis wir uns wieder in unsere Kleider geschält hatten.

  Auch Ferch am Schwielowsee ist wieder eine kleine, liebenswerte Oase an unserem Weg.

Ausflugsschiffe der "Weißen Flotte" bringen Menschen von Ferch bis nach Potsdam, wo sie Anschluß nach Berlin haben.


Liebevoll erhalten oder restauriert begeistert mich eine Simson aus Suhl mit Geradeausfederung, Baujahr 55, und Kardanantrieb. Mein erstes Motorrad, Baujahr 52, war ein ähnliches Modell - allerdings mit Kettenantrieb. Es fuhr mich ohne Mucken 1968 rund durch Spanien, im Süden rauf, durch Madrid und im Norden retour.


Zündkerze wechseln, Vergaser säubern gehörte damals noch zu ersten und einfachsten Wartungsarbeiten, das Einstellen der Ventile erforderte höheren Sachverstand.


In alten Zeiten hatten mehrere Familien sich gemeinsam einen Brotbackofen gebaut, wegen der Brandgefahr außerhalb ihrer Häuser. Dieser renovierte Backofen wird heute wieder zu festlichen Anlässen genutzt. Laut Beschreibung sorgen die Frauen für Brot, Quark, Schmalz und Salz, die Männer für Getränke.


Die Fercher-Dorfmusikanten spielen auf, ob sie bei Eintrittspreisen von 17 Euro allerdings ein Publikum finden, bleibt zweifelhaft.



Bei dem Schild denken wir an meinen Cousin, der in Rügen unermüdlich Wildschweine jagd. Trotz bald 40 auf der "Kanzel" verbrachten Nächten in diesem Sommer, geplagt und gebissen von Mücken, war ihm erst zweimal das Jagdglück hold in dieser Saison.


Das recht feudale Örtchen Ferch am Schwielowsee leistet sich auch ein Museum.


Als weitere Sehenswürdigkeit verwöhnt Ferch die Besucher mit dieser "Fischerkirche", zu der die nachfolgende Tafel weitere Auskünfte gibt.

Von Ferch haben wir 366 Kilometer bis Bamberg mit einer längeren Mittagspause ohne Stau auf guten, glatten Autobahnen hinter uns gebracht. Ein erfrischendes Bad in der Regnitz am Stellplatz in Bug hat meine Lebensgeister soweit gestärkt, dass der Blog bald seine Reise in die Web-Welt antreten kann.

Bamberg


Die zweite Etappe von Ferch nach Bamberg war am Sonntag ohne Stau zu bewältigen. Von unserem gewohnten Camp in Bug führt ein lauschiger, schattiger Radweg an der Regnitz in die Innenstadt.


Die Bischofstadt Bamberg kündigt sich schon Kilometer vor dem Dom im Park mit einer verzückten Heiligenfigur an, die das Kruzifix mit Liebes lüsternen Augen anhimmelt.



In der Innenstadt feiern die Menschen den letzten Abend des 12. Bamberger Jazz-Festivals. Es ist das größte Festival, das keinen Eintritt verlangt. Mit 150.000 Besuchern ist das Fest ein voller Erfolg. Dick gewordene Althippies am legendären "Gabelmann", einem Poseidon mit Dreizack, plaudern vor ihrem bunt lackierten Kastenwagen mit sinnigen Sprüchlein wie "Hippies never die". Rechts im Bild flaniert ein junger Schwarzer, deren Bamberg mit seinem Ankerzentrum, einer ehemaligen US-Kaserne, etliche Hundert beherbergt.



Der Maxplatz, wo wir im November und Dezember beinahe fünf Wochen Weihnachtsmarkt machen, ist voller Menschen, Buden, Wein-, Bier-, Wurst- und Eisverkäufern.



Vermutlich logieren auch diese hoffnungsvollen Jungmänner im Bamberger Ankerzentrum, die sich ein paar Schritte weiter die Nasen am Schaufenster des Waffengeschäfts platt drücken und Messer wie Pistolen bewundern,


Unser Aufenthalt beginnt die sechste Reisewoche mit einem fulminanten Sonnenaufgang über der träge dahin dümpelnden Regnitz, auf der schon viele trockene Blätter langsam Fluß abwärts schaukeln. Der legendäre US-Wohwagen "Airstream" von 1971, ein Gefährt, welches laut Werbung Großvater dem Enkel vererbt, ist ein Bild wert. Die glänzende Dose zieht ein Toyota Allrad, den auch schon mal Subsahrianer für die durstige Strecke quer durch die Sahara nach Mali buchen.


Das Camp an der Regnitz ist randvoll geladen mit Fahrzeugen aller Art. Vom Strada Nova auf Daimler Allrad im sechsstelligen Euro-Bereich bis zum Radfahrer mit Zelt leben gesellschaftlichen höchst unterschiedliche Klassen und Kasten auf engem Raum miteinander.



Eine aufklappbare Plastikkiste auf dem Allrad Toyota Hilux bietet ein komfortables Dachquartier, doch auch der Golf mit Dachzelt gewährt zwei Schläfern Schutz vor Wind und Wetter.

Soweit mein Bericht mit Beginn unserer sechsten Reisewoche und der letzten Station vor München. Wer Links erhalten oder kommentieren will, schicke einfach ein Mail ohne Text und Betreff an

n0by-subscribe@yahoogroups.com

Bei abschließenden Gedanken nach all den erholsamen Urlaubsimpressionen zur politischen Pestilenz möge klinkt sich der von öffentlichen Medien manipulierte Spießer aus. Zwar nimmt der Rassismus gegen Weiße, gegen "Menschen-die-schon-länger-hier-leben" gegen "Kartoffeln, Schweinefleischfresser, Almans, Bio-Deutsche" mit steigender Umvolkung unaufhörlich zu, doch solange der Spießer Bier und Pfeifchen, Zigarette und Bratwurst im Garten daheim oder im Biergarten ungestört genießen kann, ist die Welt noch in Ordnung.


Schland am Rand



Welcher Wahnsinn sich am Horizont abzeichnet, mögen ein paar abgedrehte Intellektuelle beschreiben wie der einstige BILD-Reporter Peter Bartels, der die Seiten gewechselt hat und nun bei pi-news.net textet.








Pirincci genießt seinen Urlaub in Ibiza, bevor ihn das Bonner Amtsgericht wieder einmal wegen "Volksverhetzung" oder "Majestätsbeleidung" vorlädt. Einem pensionierten Richter wird ganz übel, wenn er an seine Dienstzeit denkt.


Während gutmenschelnde Spießer in ihren Netzwerken ihre Reihen fest geschlossen halten, opponieren im Widerstand dreiste Maulhelden wie Pirincci oder Bartels mit deftiger Sprache gegen eine Millionen schwere Hirnwasch-, Sozial- und Asylindustrie.


Der multi-medial verhetzte Mob brüllt beim Sommerinterview des ZDFs gegen Gauland, ZDF-Reporter müssen das Interview abbrechen. Der Widerstand gegen kleptokratische Einheitsparteien und aufgehetzte, Staats besoldete Antifanten wird zunehmend gefährlicher.



Denn Schuld-, Scham-, Schande-, Sünden-Komplexe sind so tief in unsere, die nächste und kommende Generation gehämmert, dass nur kollektiver Masochismus mit Aufgabe aller nationaler Güter und der Verzicht auf die von Generationen erarbeiteten Reichtums als erlösende Buße gilt.



Mit Dr. Rainer Rotfuß, der nach Jahren in der CSU, zur AfD konvertierte, hat ein weiterer, wichtiger Intellektueller und Vordenker die Seiten gewechselt wie Stürzenberger und andere zuvor.



Doch Rainer Rotfuß, der mir von meiner Rußland-Moskau-Reise 2016 in bester Erinnerung ist, agiert auf vermintem Gelände. Die Asyl- und Flüchtlingsindustrie verteidigt mit Klauen und Zähnen ihre fetten Pfründe. Sie gewinnen Geld und Einfluß mit jedem Flüchtling, egal wie fremd ein Analphabet unserer Kultur, Lebensart und Arbeitswelt ist - und voraussichtlich auch bleibt.


https://www.youtube.com/watch?v=lbYvVpshIxg

Neue "Flüchtlingswelle" kommt (Abgemagerte Merkelanten Spanien greifen Polizei an) 
1 Minuten 38 Sekunden


Es ist ein Millionen schwerer mafiös verfilzter Apparat, wo schmutzige Hände Geld aus dem Elend gewinnen, und die staatliche Integrität für kurzfristigen Profit opfern. Minutiös listet Floydmasika auf, wie rassistisch angreifende Gewalttäter Kontrolleure, Sicherheitskräfte und andere verletzen.



Das sind traurige Fakten, vor denen unsere Gehirnwaschmedien hiesige Konsumenten schützen, die davon nichts wissen wollen und davon auch nichts wissen sollen. Die Folgen bleiben nicht aus!

Zuerst muss der Mensch doch an sich, seine Sicherheit, seine Unversehrtheit denken. Wozu sollen sich Kassierer, Bademeister, Polizisten, Schaffner, Kontrolleure, Lehrer, Richter von Gewalttätern die Fresse polieren lassen, wenn sie ohnehin nur einen schmalen Lohn für ihre Mühe bekommen?
 Wer auf politischer Leitungsebene die „schwarzen Herrenmenschen“ ins Land holt, bleibt von deren Gewalt weitgehend verschont. Dass jetzt weit nachgeordnete Chargen die Gewalttäter in ihren Clans deutsch disziplinieren sollen auf Verhaltensweisen, wie wir sie von Kind auf lernen mussten, das ist zu viel verlangt, das funktioniert auch nicht.



 Das Gegenteil kommt: Gewalttätigkeit breitet sich aus, auch unter den „Hier-länger-schon-Lebenden“. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, so gewöhnt er sich auch an Gewalt. 




Mein Freund packt die Wut, wie Floydmasika die italienischen Verhältnisse rassistischer Gewalt beschreibt. Er kommentiert:

Was soll die Aufzaehlung von Gewalt und Obszoenitaeten dieser Typen unter dem WELCOME Programm, wenn quasi als Essenz dabei herauskommt "Da kann man sowieso nichts machen, weil die Gruenen alles skandalisieren" Alles hier in Deutschland ist auf Weicheierei, die man Deeskalation nennt, ausgelegt.
Wer sich wehrt, wird eben skandalisiert.....
 Aus diesem Beitrag geht kein Aufschrei aus, kein Aufruf zum Widerstand....NICHTS.  Ist halt so, kann man gaaaaarnichts machen....
 "Bayern ist frei".....ja wo denn Floydmasika??
Mein Freund ist ein alter Mann, der nicht viel mehr als die Faust in der Tasche ballt und die Finger über Tasten klappern lässt. Es lasse sich ja kein junger Testosteroni dazu verleiten, zu Gewalt zu greifen! Als Deutscher bist Du dazu verdammt, "Stampf-Kartoffel" zu werden. So sind die Gesetze der Menschenrechtskonvention, so sind die Richter, so meinen Prediger und Presstituierte.

In der Tat: Man kann garnichts anderes machen, als sich zu informieren. Doch diese Infos wollen Spießer nicht lesen, sie werden sie fühlen müssen.



Was die Russen-Propaganda aus Amsterdam berichtet, muss ja gelogen sein. Der deutsche Spießer ist auf den Staatsfunk eingeschworen, wählt weiter Murksel, gießt seine Geranien im Garten oder auf dem Balkon. Was kann den Frieden denn schon stören?


Nun gut, wer lebt schon in Amsterdam oder an einem sozialen Brennpunkt? In Hamburg hat zwar gerade mal wieder ein notgeiler Afghane eine Vierzehnjährige vergewaltigt, ein tragisch bedauerlicher Einzelfall, der täglich grüßt wie das Murmeltier, aber solange Frau, Tochter, Enkelin und vor allem man selber verschont bleibt, ist doch alles halb so schlimm - und weit, weit weg.




Aber dann: Am 14. Oktober ist Zahltag für die Herren in der Bayerischen Staatskanzlei! Da wird sich die politische Klasse über die Ergebnisse freuen, es sei denn, sie müssen ihre Sessel und Schreibtische räumen, weil frischer Wind sie aus den Ämtern fegt.


Hoffen wir das Beste, packen wir es an. Doch Spießer, die es machen könnten und sollten, schlafen weiter. Wetten das? Während Spießer nichts sehen, nichts hören, nichts sagen, nichts fühlen wollen, rollt die nächste Welle an. Wetten das!



Wer diesen zornigen Schluß gelesen hat, braucht sich nicht den Illusionen hinzugeben, dass den medial kulturell klerikal Hirngewaschenen irgendwelche Sätze oder Bildchen vom Zeitgeschehen auch nur im Entferntesten beeindrucken. Längst hat sich der Harmonie süchtige Spießer ausgeklinkt und ausgeklickt, um sich fröhlicherem, angenehmerem Zeitvertreib zu suchen. Unser Südamerika-Freund hat seine Blogberichte seit Mai eingestellt, bastelt sich für seinen "Heimaturlaub" einen Ersatzwagen und festigt Beziehungen vermutlich mit mehrheitlich in Merkels Filterblasen verbandelten Netzwerkern.



Alles andere macht einsam und engt den Kreis der Freunde und Bekannten auf die Wenigen ein, die gleich gesinnt sind. Anzunehmen, ja wahrscheinlich, dass Erfahrungen den Kreis im Widerstand vergrößert, doch die Erfahrungen werden wenig lustig sein.


Schland am Rand....



des Abgrunds

1 Kommentar:

Laure CORA hat gesagt…

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