18 April 2011

Rauschberg in Ruhpolding

Ruhpolding stellt sich Mitte April noch als verschlafenes Städtchen dar. Die Schwimmhalle wird noch renoviert ebenso wie die Straße durch den Ort. Das Leben in Ruhpolding erscheint nach der Hektik der Großstadt München ruhig, beschaulich und bescheiden. Wie sich die Blumen und Blüten langsam nach harten Wintermonaten der Sonne entgegen recken, so recken sich die Ruhpoldinger nach der Ruhe dem Geld der Touristen entgegen.



Ruhpolding räkelt sich nach der Winterruhe den Kräften und Säften des Frühlings und der Touristen entgegen.


Die Gebäude in Bayern sind wie für die Ewigkeit gebaut. Bevorzugt bauen die boarischen Eingeborenen mit Holz, welches ihnen seit alten Zeiten zur Verfügung steht. Holz zum Bauen und Brennen holt sich der Bayer aus den Bergen.


Wer als Tourist die boarischen Berge besucht, muss 'naufi' - also den Berg besteigen. Degenerierte Städter nehmen die Seilbahn (Berg-+Talfahrt 18 Euro), die "Echten" schleppen sich schwer über Stunden himmelwärts. Der Blick auf die Karte zeigt: der stundenlange Weg ist steinig, steil und hart.


Doch wem "Gott will rechte Gunst erweisen", den schickt er auf ... den Rauschberg. Die Wunder am Weg begeistern den Wanderer. Schwer gebeugt schleppt sich der alternde Körper Schritt für Schritt, Meter für Meter in die unbarmherzige, gnadenlose Höhe. Das ist Holz....


Die schlank sich in die Höhe reckenden Buchen strahlen noch in jugendlichem, frühlingshaften Glanz. Das ist Holz, was vor den Hütten zu haben, jede junge Bayerin und Bäuerin den Burschen zum Spiel und Zeitvertreib gern drall aus dem Dirndl bietet.





Der greise Baum gemahnt mit grauem Gerippe an unsere verderbliche Vergänglichkeit.


Wie macht das Alter müde und Mühen! Dies zeigt der mürbe Baum, den Wind, Wetter, Sturm, Schnee, Eis, Blitz und Hagelschlag gegerbt haben, bis uns sein trauriges Gerippe ans Ende allen Irdischen erinnert.


Zu Winzigkeit schrumpft der geschundene Wanderer, wenn sich ihm am Grat des Berges Größe zeigt. Mit den verrinden Stunden, der schwindenden Kraft wird dem Wanderer klar, dass diese Berge ewig bleiben, er selbst schon bald vergangen und vergessen wird.


Schwitzend schmilzt Stolz. Das Herz beugt sich demütig. Milde gestimmt teilt der Wanderer sein mageres Mahl mit der hungrigen Kreatur. Doch, ach: auch Krähen sind gemein und egoistisch wie Menschen. So gönnt der Gelbschnabel seinem darbenden Bruder keine krümelige Rosine. Der Erste hackt alles auf. Mit gieriger Gewandheit schnabelt er sich schnell eine um die andere Trockenfrucht in den Schlund. Es kümmert ihn keiner, der hinter ihm wartend hungert. Dem bleibt keine Krume.


Der Bauer schiebt die Karre auf schmalen Brettern zum Berg aus Mist.


Betrübt beschließt der Betrachter, sich mit einer alter Weisheit wie von fernen, finsteren boarischen Bergtälern zu trösten: "Ein jeder kümmere sich um seinen eigenen Mist."
Die Wunder von Berg und Tal erweichen selbst steinerne Herzen. Fromm greift der Wanderer fromme Gedanken auf. Wie ein Gebet erhebt der Wanderer seine Gedanken aus steinernen Wüsten der Städte zu Boarischen Bergbewohner.
Möge der Heilige uns segnen wie das liebe Vieh.
Sonntäglich und fromm versonnen grüßt der Wanderer von dieser holzverkleideten Christus-Kirche aus Inzell.

12 April 2011

Bei die Preissen - aus boarischer Perspektive

------------ Diese Gorch Fock ruht im Hafen von Stralsund. In Stralsund ist die Welt zwar noch nicht zu Ende, denn eine Brücke geht noch rüber nach Rügen. Im Gegensatz zur gut völkischen Gesinnung im boarischen Bergland, wo der Klerus und die CSU Berghöfe seit Generationen besitzen, zeigt schon die Farbe von Häusern wie in Stralsund, wes Geistes Kind die dort am Meer sind! Wer das Glück hat, Eingeborene von dieser Insel zu kennen, kann in köstlichen Kneipengesprächen viel, viel lernen. Beachtlich ist, dass selbst in einer kleinen Kneipe der Rettungsring nicht fehlen darf, ohne den sich Seeleute wohl selbst an Land nicht wohl fühlen. Dieser Felsen in Rügen ist wohl weltberühmt. Sein Name Königstuhl gewährt einen weiteren Eindruck preissischer Eigentümlichkeiten. Junge Männer stritten sich darum, den glatten Kreidefelsen zu erklimmen. Die meisten rutschen freilich ab, fielen auf den Kopf. Manche blieben liegen. Doch wer sich in die schwindelnde Höhe gestemmt hatte, den verehrten die Eingeborenen als König. Dergleichen gefahrvolle Abenteuer bei frischer See und Brise machen hungrig. Statt Weißwürste oder Schwoanshoaxen verzehren die Eingeborenen allerdings eine undefinierbare Suppe. Diese heisst Solenja - oder so ähnlich - und sieht aus, als sei sie schon mal verzehrt worden. Das ist selbstverständlich nicht der Fall! In dieser schmackhaften Salzlauge schwimmen Seefisch-Reste - gewöhnungsbedürftig, doch durchaus essbar. Zudem lässt sich direkt an der Mole nachverfolgen, woher die Menschen ihre eiweißhaltige Nährnahrung beziehen. Weniger weiß man jedoch, was die Menschen ins Meer leiten, dessen Fische sie verzehren. Wieder etwas weiter vom Meer in Richtung von Sachsen-Anhalt wundert sich der Betrachter bei Coswitz an der Fähre über ein STOP-Schild vor dem Elb-Ufer. Wer dies Schild überfährt, geht eben baden. So streng sind dort die Bräuche! Während selbst in boarischen Dörfern die Häuser mit wechselnden Nummern auf beiden Straßenseiten gezählt werden, wechseln die Nummern an der Saale und der Unstrut anscheinend an verschiedenen Seiten des Gewässers. Leider kann die Fähre kein Wohnmobil übersetzen. In Naumburg an der Saale, mit dem Zusammenfluss der Unstrut, schmücken sich einst beachtliche, herrschaftliche Anwesen mit dem edlen Hirschgeweih. Doch einige Anwesen bedürfen noch weiterer Aufbauarbeit West. Dafür ist das Nietzsche-Denkmal wie -Dokumentationszentrum in Naumburg/Saale schon fertig. Staunend steht die Schöne vor dem sinnenden Philosophen. Wahrscheinlich kann sie mehr mit SCHLECKER's Angebot als mit Nietzsches Sätzchen anfangen. Das Geisteserbe wie von Nietzsche, Luther, Bach, Schiller, Goether, Wieland wird eben wie Sakralbauten weitaus besser gepflegt als Plattenbauten, welche zum Teil schon zurückgebaut werden müssen, weil dort die Eingeborenen wohl vermehrt nach Preissen auswandern. Das Bild dokumentiert den Naumburger Dom mit vier Kirchtürmen. Das reiche kulturelle Erbe zeigt sich auch an der Saale. Selbst Bayern, welche sich bis in dies innere Preissen vorwagen, begeistern sich beim Blick vom Gasthof namens Himmelreich auf die Saale- und Rudelburg. Beachtlich, was die Steuergelder wie aus Bayern und Baden-Würtemberg im Aufschwung Ost geschafft haben und noch schaffen!

Berlin und mehr




Der Titel verlinkt auf eine neue Web-Seite von unserer kleinen Frühlingsfahrt über Städte wie Mannheim, Frankfurt, Dortmund, Osnabrück, Brandenburg nach Berlin.




Besonders eindrucksvoll war eine stundenlange Führung durch das stillgelegte Stahlwerk in Brandenburg. Werner hat dort 35 Jahre gearbeitet, oft nahe am Hochofen. Viele seiner Kollegen haben nicht sein Alter mehr erreicht. Auch wenn im herrlichen Frühlingssonnenschein nach noch frostigen Nächten in Bad Essen kein Bad mehr war, so begeistern doch immer wieder diese idylischen Fachwerkorte mit der ihrer dörflichen Ruhe.








Brandenburg bietet an einer belebten Strasse, deren Kopfsteinpflaster die Fahrgeräusche verstärkt, noch attraktiven Wohnraum. Doch zuvor muss der Käufer die denkmalgeschützte Ruine wohl aufwendig restaurieren.







Berlin bietet in Kreuzberg zwar zentral einen Campingplatz im ruhigen Hinterhof. Leider fehlen dort Sanitäranlagen.









Doch dafür liegt das jüdische Museum gleich nahe am Campingplatz. Das segensreiche Schaffen unserer jüdischen Mitbürger dokumentiert dieser verwinkelte Bau mit eindruckvollen Beispielen und Dokumenten. So auch mit einer Reklame der AEG für Leuchtmittel, welche Walther Rathenau als Aussichtsratsvoristzender der AEG ab 1912 prägte. Er fiel einem politischen Fememord 1922 zum Opfer.




Doch nach der Hektik in Berlin beruhigt uns in Burg, bei Magdeburg, ein Platz mit Ruhe und Romantik. Die nächsten Stationen der Reise führen nach Rügen, nach Sassnitz, ans Meer.

06 April 2011

Sassnitz and my Cousins





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In Burg : Schloss wechseln für die Heckklappe 25 Euro
In Sassnitz: Stromausfall - nach langem Test war das Zuleitungskabel als defekt erkannt, doch danach war immer noch die Stromeinspeisung defekt.

In Stralsund: Wechsel der Einleitungs-Steckdose 72,50 Euro

Berlin and more




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26 März 2011

Konsequent kommen Krise, Krieg, Katastrophe, Kollaps


Nürnberg, ein schöner Frühlingstag im März


Die Westliche Wertegemeinschaft kultiviert den Kapitalismus bis zur Katastrophe. In Nordarfrika degenieren Despoten drei dreiste Dekaden und mehr. Kleptokratisch kungeln diese destruktiven Dinosaurier mit konkurrierender Kunden. Kunden wie Lieferanten sind schon zum Aussterben abgeurteilt. Material wie Menschen strahlen wie Müll einer grausamen Geschichte geheuchtelter Glückseligkeit. Massen von Menschen in Stunden sinnentleerender Untätigkeit verdösen den Tag. Allenfalls diszipliniert sie der Muezzin durch fünf tägliche Gebete in Richtung Mekka, wo sie sich kniefällig hinwerfen und den Kreislauf aktivieren. Ansonsten helfen gebärbereite Muslima ihren betenden Glaubensbrüder über sinnentleerte Sonnenstunden. Die Geburtenrate in Libyen glänzt in den letzten 30 Jahren mit einem sechsfachen Faktor gegenüber der in Deutschland. Auch in anderen Maghreb-Staaten drücken geburtenstarke Jahrgänge auf einen Arbeitsmarkt, der gesättigt ist. Kaum reichen Einkommen und Hilfslieferungen aus, hungrige Mäuler wachsender Großfamilien zu sättigen. In der Situation bleibt vielen Eltern als einziger Hoffnung ihr Nachwuchs. Der wird und soll in etwa erfüllen, was Sippe, Tradition, Religion und Blutsverwandtschaft erwartet und fordert. Schön wär's schon.


Blick über Nürnberg von der Kaiserburg am sonnigen Frühlingstag im März


Doch degenerierte, destruktive Despoten, durchwegs Verbündete Westlicher Gewinngemeinschaften, dezimieren ihren rebellierenden Nachwuchs mit Mordgeräten. Das militärische Material verkauft die Westliche Wertgemeinschaft im gnadenlosen Konkurrenzkampf weltweiter Lieferanten gerne gerade denen, die Ruhe im Land garantieren. Solange die todbringenden Tyrannen gut wie gleichsam mit Öl zahlen, stören Jahrzehnte der Totenruhe hierzulande höchstens einige engagierte Experten lukrativer Menschenrechts- und Hilfsorganisationen. Mordsgeschäfte befähigen Tyrannen zum todbringenden Terror über Tausende. Weil diese weder im eigenen noch anderen Ländern willkommen sind, sind sie gleichsam zum Tod verurteilt. Konsequent kommen Krisen, Krieg, Katastrophe, Kollaps. In der Westlichen Wertgemeinschaft erhöhen Kinder das Armutsrisiko. Wer Kinder womöglich noch mit verschiedenen Müttern alimentieren muss, lässt die Brut besser und billiger vom Vater Staat versorgen. Der edle Erzeuger arbeitet sorgend im Haushalt mit. Jedenfalls solange das Fernsehen nichts Besseres bietet.


Der kapitalistische Konkurrenzkampf befriedigt bestens verwunderliche Vergnügungen sowie einzigartig eigenartige Bedürfnissee. Mafiöse Mordgesellen erzielen mit Drogen-, Menschen-, Organ- und Waffenhandel die herrlichsten Profite. Hungerelende Löhne in unterentwickelt gehaltenen Ländern, Kinder- und Sklavenarbeit produzieren für die Westliche Werte- und Wegwerfgemeinschaft Wohlstandsmüll. Diesen zu produzieren, verwüstet einst blühende Landschaften. Mörderische Macht zerstört Menschen durch Arbeit, damit es möglichst Wenigen in unserer Westlichen Werte- und Warengemeinschaft an Rohstoffen und Spielzeugen fehlt. Fron- und Frontarbeit wie in chinesischen Kohlegruben verschleißt Menschenmaterial wie unter Kriegsbedingungen. Kommt Kernkraft statt Kohle in kriegerische Krisengebiete, kalkuliert man als kollektive Krankheiten statt die der Atemwege die Strahlenschäden. Denn die Suche nach Energie ist Sucht. Ohne Suchtbefriedigung kommt es kollektiv zu destruktivem desaströsem Delirium. Im psychotischen Massenwahn sind weder Herrscher noch Beherrschte sich ihres Lebens nicht mehr sicher. Konsequent kommen Krisen, Kriege, Katastrophe, Kollaps.



Die Herrschenden sind am Ende, wenn sie nicht energisch die Energie-Sucht der Beherrschten beenden. Die Westliche Wertegemeinschaft betet zum Goldenen Kalb aus Brot, Blut, Benzin und Berauschenden Medialen Mordsmachenschaften. Ring frei für private, lokale, regionale, überregionale, nationale, multi-nationale und womöglich globale Kampfarenen.

Konsequent kommen Krisen, Kriege, Katastrophe, Kollaps. Gevatter Tod hatte im Ersten Weltkrieg noch 10 bis 20 Millionen, im Zweiten Weltkrieg schon 60 bis 80 Millionen Menschen gemeuchelt. Die Todeszahlen für den nächsten Weltkrieg mit Massenvernichtungswaffen haben sich bislang für die Militär- und Politstrategen nicht gerechnet. Doch das ständige mediale Mantra der Zeit zeigt, konsequent kommen Krisen, Kriege, Katastrophe, Kollaps.
Kronberg bei Frankfurt im Frühling
Friedrich #3 - im Garten von Kronberg

23 März 2011

Fukushima - Folge vom Feudalfaschismus?





Die Presse berichtet vom skandalösen Klüngel zwischen Regierung, Presse und den AKW-Betreibern. Kritik kam kaum, jedenfalls nicht, solange das AKW jahrezehntelang Strom lieferte. Keiner wollte diese Lizenz zum Gelddrucken antasten. Feudalfaschisten mehren Reichtum und Macht. Das Volk bleibt ruhig, solange der Lohn stimmt.

Jetzt stimmt nichts mehr. Die AKW-Ruine strahlt. Betreten beugen sich hochrangige Manager und Politiker vor der verduzten Öffenlichkeit. Den Arbeitern an der Strahlenruine, den Bauern mit dem verstrahlten Früchten, den im Dunkel tastenden Menschen helfen keine leere Gesten.

Verspielen diese wild wachsenden Städte ihre Zukunft für die Menschen, weil feudale faschistische Strukturen zum Super-Gau führen?

Nachts bleibt es dunkel in der Multimillionen-Metropole Tokyo. Die Menschen entsorgen strahlendes Gemüse als Sondermüll. Leitungswasser ist zum gefährlichen Gift geworden.

Morbide Machthaber fördern weiter zentrale Großtechnologie in Energieabhängigkeit von Erdöl und Atom. In einem Großraum wie Tokyo mit 35 Millionen Menschen rechne mit mindestens 1000 KWatt-Stunden Verbrauch pro Kopf und Jahr. Menschen beugen sich in Abhängigkeit von Energie mit dem damit verbundenen Luxus einem faschistoiden Sklavenhalter-System.

Solange Sklavenhalter eine Mehrheit hinter sich haben,
ist ihre Herrschaft sicher. Wer in den festgeschlossen Reihen der Arbeitsameisen aus dem Tritt kommt, ist kaum mehr verwertbar. Statt im Himmel "Bedingunsloser Glückseligkeit" landet Humankapital, welches keine Rendite bringt, in der Hölle von Obdachlosigkeit bei minimalen Rationen von Lebensmitteln.

Aus dieser prekären Kaste gewinnen morbide Machtverwalter die "Wegwerf-Arbeiter", welche den strahlenden Sondermüll einbetonieren. um danach sozialverträglich, also schnell, in isolierten Strahlenlagern zu sterben.

Szenenwechsel: Die vom ägyptischen Volk verjagte Kleptokraten-Clique hat schon ihre Milliarden nach Israel und Saudi-Arabien verschoben. Um ihr Raubgeld dorthin zu transferien, gewährte die EU den ägyptischen Staatsverbrecher vier Wochen Zeit. Danach haben die EU-Experten endlich die geleerten Konten "eingefroren".

Doch in Israel und Saudi-Arabien nutzen die Gelder besser unserer Energieversorgung im Bündnissystem mit Israel und Saudi-Arabien. Heckler & Koch fabriziert in dem Terrorstaat der saudischen Mords-Monarchen die Schnellfeuerwaffen, welche deren
Machtstruktur für unsere Energieversorgung sichern seit Jahrzehnten.

Eine Teilhabe der zunehmenden und verarmenden Bevölkerung an Reichtum und Wohlstand bleibt weitgehend ausgeschlossen, weil die Gewinne sich die hier herrschenden Kleptokraten mit uns westlichen Gewinn-, Geiz-, Gier-, Genuss-Gesellschaftern teilen. Wer sind die?

Die Erwartungen der jugendlichen Revolutionäre nach Arbeit, Lohn und Brot werden sich kaum in Tunesien und Ägypten erfüllen. Die 5000 Wirtschaftsflüchtlinge, welche Lampedusa nun schon aufnehmen musste, braucht auch in Europa kaum einer als Arbeitskräfte.

Also erhöht auch in diesen Staaten eine zunehmende Zahl von Menschen nicht deren Zukunftsfähigkeit bei ihrer sechsfach höheren Geburtenrate als hier.

Im Einkommensgefälle der in den Ölländern ausgebeuteten türkischen, pakistanischen, chinesischen, indischen und sonstigen "Fremd"-Arbeiter leben hier Hartz-IV-Empfänger im Luxus, welche Arbeiter dort nie erreichen.

Sorry diese zynische Schreibe! Doch es scheint, mehr Menschen müssen sich dieser bedrückenden Wirklichkeit und Weltsicht stellen, um mehr zu sehen und verstehen.


23-03-2011

Für mich folgt aus Feudalfaschismus Furchtbares wie Fukushima.

21 März 2011

Anne Will mit Rumpelstielzchen und Gutmenschen



Baring auf verlorenem Posten: Vom "Rumpelstielzchen" zum "Schrumpelstielchen"
in einer Runde zumeist ANTI-AKW
bewegter Meinungs-Eunuchen.


Diese Meinungs-Eunuchen schieben dem Professor
den Schwarzen Peter zu, welcher sich in eine Rolle
als Rumpelstielzchen gedrängt fühlt und bedauert.

Dieses stampft schimpfend gegen Mama Merkels
Schwenk in der Atompolitik.

"So kann sie mit Gesetzen nicht umgehen.
Sie verachtet die Politik."





Anne Will moderiert souverän die Runde, welche sich
mehrheitlich meinungseinig als
Glutmenschelnde Kernkraftgegner
herzen und huldigen.

Frau Schwetje kämpft seit Jahrzehnten gegen Atom.
Die anderne beeindrucken eher wendehalsig gewandt
die emotional-erregten Zuschauer, welche diese
Charakter-Eunuchen bejubelnd beklatschen.


Besonders glutherzig vertreten ein ehemaliger
Zeit-Herausgeber, ein ehemaliger Automanager
und natürlich ein Journalist ihre
energisch gewendete Anti-AKW-Bekehrung
ins Hier-&-Hetz mit Hallo-&-Hallelujah...




"
klar, will so schnell wie möglich raus" ...

gutmenschelt er sanft für seine
"Gebildeten Kreise" der Oberstadt-Lobbyisten
und leutseligen Leser seiner süßlichen ZEIT-Soße.



Hiltrud Schwetje steht seit Jahren gegen Kernkraft.
Erstaunlich: Am Ende stimmt sie Bahring zu:

Denn dieser kennt Merkel und weiß sie
als feste Freundin von Kernenergie.
Wahltaktisch verkaufe Merkel für drei Monate
den Urnen-Pöbel mit dem eiligen Meiler-Moratorium
mal wieder für blöd -
mault Rumpelstielzchen.




"Wir lernen nichts aus der Katastrophe,
weil sie viel zu weit weg ist."


Also baut Amerika weiter seine AKWs,
das steht schon für ihn fest.
Goeudevert begründet seinen
zynischen Pragmatismus nicht schlecht.

Geschickt prophezeit der Ex-Auto-Manager,
was die Atom-Begeisterung des
US-Urnen-Pöbels schnell
und nachhaltig ändern würde:

"Ein Gau in Kalifornien ...."


Wir können's kaum erwarten,
mag der Zuschauer sich
härmen oder hämen.

Ob Öl und Atom, Geldgier und Gau -
es bleibt sich gleich:

Fossile Brennstoffe befeuern katastrophales Klima .

In Pakistan, Australien stand schon
Land unter Wasser.
Oder es brannte wie in Israel, Griechenland
oder Russland.

Fukushima wird wie
Harrisburg und Tschernobyl abgewickelt.

Wer als

Gunst-, Gewalt-, Gier-, Geiz-, Gewinngesellschafter

weiter wonnige Werte wie
Autos, Kachelbad, Warmwasser,
Nahrung aus allen Erdteilen
und Reisen in alle Erdteile will,
muss Öl gegen Blut und
Atom gegen Strahlenschäden rechnen.


Erhard, n0by, München 21. März 2011

Der Link im Titel verweist auf mein Lied dazu -
vor mehr als 30 Jahren geschrieben und aufgeführt.

14 März 2011

Öffentliche Meinung heiß wie Brennstäbe












Die Schön-Schmieren-Schreiber wie von BILD, Zeit und SPIEGEL kratzen sich wie nach der Banken- und Nordafrika-Krise verduzt am Kopf. Die Anzeigen wie von Öl- und Banken-Firmen, Auto-, Uhren-, TV- und Kamera-Herstellern halfen, die Arbeitsplätze zu sichern. Ein wenig gefällige Schreibe für diese Geldgeber haben die Geduld der Leser zwar bis zur Kündigung mancher Abos beansprucht, doch jeder versteht den Spruch:

"Wes Brot ich eß´,
des Lied ich sing."

Kunden kollabierter Banken knabbern Knäckebrot jetzt ohne Kaviar. Wer seine Falafel, seine Chapatis, seine Tortillas nicht mehr bezahlen kann von den zwei, drei Dollars, die zum täglichen Brot reichen sollen, der fängt den Aufruhr an. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in Krisen- und Kampfgebiete. Diese Gebiete werden mehr. Der reiselustige Landsmann wundert sich über verwackelte Amateurvideos von Kämpfen wie in Nordafrika, Südamerika oder Indien. Selbst die Chinesische Gedankenpolizei muss immer mehr Begriffe im Web-Verkehr filtern und Aufrührer abführen.

Da schmiert die SPIEGEL-Schreibe schöne Sätze, wie Meinungshuren ihre Fähnchen bei widrigem Wind drehen, und titelt:

"Atomkraft, das war's"!




Wie soll, wie will der Leser lachen bei einem so sonnigen Schlusssätzchen bei SPIEGEL-Online?

"Nein, es macht keinen Spaß mehr, für die Atomkraft zu streiten."

Da fragt sich der Leser, in welcher Welt dieser Lohnschreiber lebt. Glaubt er wirklich, dass die Atomexperten und Politpriester nicht wussten, mit welchen Meilern sie ihr Geld verdient haben in den letzten Jahrzehnten? Glaubt der Lohnschreiber wirklich, dass Atomexperten und Politprofiteuren Spaß macht, sich wider bessere Meinung und Einsicht für Geld zu prostituieren und auf ewig strahlende Bomben zu konzipieren und zu verwirklichen?



Die Vernichtung unserer Lebensgrundlagen ist selbst für die nicht spaßig, welche sich strahlungssichere Schutzräume leisten. Politische und finanzielle Macht sind zweifelsfrei spaßig, doch dass der strahlende Schein trügt, das haben auch sie gewußt, die Ingenieure, Marketingexperten, Politische Propagandisten.



Beispiel einer Veröffentlichung bei www.diepresse.at

Blog-Vorteil:
1. Autor ändert Inhalte nachträglich, fügt Bilder hin, 2. verbreitet Link in Foren schnell und einfach, soweit der Zensor es erlaubt. 3. Autor veröffentlicht Blog ohne Beschränkung an Text oder Verbot von Bildern.
Blog-Nachteil: Der Interessent muss sich dazu herablassen, den angebotenen Link zu klicken.





Gleiche Veröffentlichung im SPIEGEL-Forum - sonst zumeist zensiert :-)