12 April 2011

Bei die Preissen - aus boarischer Perspektive

------------ Diese Gorch Fock ruht im Hafen von Stralsund. In Stralsund ist die Welt zwar noch nicht zu Ende, denn eine Brücke geht noch rüber nach Rügen. Im Gegensatz zur gut völkischen Gesinnung im boarischen Bergland, wo der Klerus und die CSU Berghöfe seit Generationen besitzen, zeigt schon die Farbe von Häusern wie in Stralsund, wes Geistes Kind die dort am Meer sind! Wer das Glück hat, Eingeborene von dieser Insel zu kennen, kann in köstlichen Kneipengesprächen viel, viel lernen. Beachtlich ist, dass selbst in einer kleinen Kneipe der Rettungsring nicht fehlen darf, ohne den sich Seeleute wohl selbst an Land nicht wohl fühlen. Dieser Felsen in Rügen ist wohl weltberühmt. Sein Name Königstuhl gewährt einen weiteren Eindruck preissischer Eigentümlichkeiten. Junge Männer stritten sich darum, den glatten Kreidefelsen zu erklimmen. Die meisten rutschen freilich ab, fielen auf den Kopf. Manche blieben liegen. Doch wer sich in die schwindelnde Höhe gestemmt hatte, den verehrten die Eingeborenen als König. Dergleichen gefahrvolle Abenteuer bei frischer See und Brise machen hungrig. Statt Weißwürste oder Schwoanshoaxen verzehren die Eingeborenen allerdings eine undefinierbare Suppe. Diese heisst Solenja - oder so ähnlich - und sieht aus, als sei sie schon mal verzehrt worden. Das ist selbstverständlich nicht der Fall! In dieser schmackhaften Salzlauge schwimmen Seefisch-Reste - gewöhnungsbedürftig, doch durchaus essbar. Zudem lässt sich direkt an der Mole nachverfolgen, woher die Menschen ihre eiweißhaltige Nährnahrung beziehen. Weniger weiß man jedoch, was die Menschen ins Meer leiten, dessen Fische sie verzehren. Wieder etwas weiter vom Meer in Richtung von Sachsen-Anhalt wundert sich der Betrachter bei Coswitz an der Fähre über ein STOP-Schild vor dem Elb-Ufer. Wer dies Schild überfährt, geht eben baden. So streng sind dort die Bräuche! Während selbst in boarischen Dörfern die Häuser mit wechselnden Nummern auf beiden Straßenseiten gezählt werden, wechseln die Nummern an der Saale und der Unstrut anscheinend an verschiedenen Seiten des Gewässers. Leider kann die Fähre kein Wohnmobil übersetzen. In Naumburg an der Saale, mit dem Zusammenfluss der Unstrut, schmücken sich einst beachtliche, herrschaftliche Anwesen mit dem edlen Hirschgeweih. Doch einige Anwesen bedürfen noch weiterer Aufbauarbeit West. Dafür ist das Nietzsche-Denkmal wie -Dokumentationszentrum in Naumburg/Saale schon fertig. Staunend steht die Schöne vor dem sinnenden Philosophen. Wahrscheinlich kann sie mehr mit SCHLECKER's Angebot als mit Nietzsches Sätzchen anfangen. Das Geisteserbe wie von Nietzsche, Luther, Bach, Schiller, Goether, Wieland wird eben wie Sakralbauten weitaus besser gepflegt als Plattenbauten, welche zum Teil schon zurückgebaut werden müssen, weil dort die Eingeborenen wohl vermehrt nach Preissen auswandern. Das Bild dokumentiert den Naumburger Dom mit vier Kirchtürmen. Das reiche kulturelle Erbe zeigt sich auch an der Saale. Selbst Bayern, welche sich bis in dies innere Preissen vorwagen, begeistern sich beim Blick vom Gasthof namens Himmelreich auf die Saale- und Rudelburg. Beachtlich, was die Steuergelder wie aus Bayern und Baden-Würtemberg im Aufschwung Ost geschafft haben und noch schaffen!

Berlin und mehr




Der Titel verlinkt auf eine neue Web-Seite von unserer kleinen Frühlingsfahrt über Städte wie Mannheim, Frankfurt, Dortmund, Osnabrück, Brandenburg nach Berlin.




Besonders eindrucksvoll war eine stundenlange Führung durch das stillgelegte Stahlwerk in Brandenburg. Werner hat dort 35 Jahre gearbeitet, oft nahe am Hochofen. Viele seiner Kollegen haben nicht sein Alter mehr erreicht. Auch wenn im herrlichen Frühlingssonnenschein nach noch frostigen Nächten in Bad Essen kein Bad mehr war, so begeistern doch immer wieder diese idylischen Fachwerkorte mit der ihrer dörflichen Ruhe.








Brandenburg bietet an einer belebten Strasse, deren Kopfsteinpflaster die Fahrgeräusche verstärkt, noch attraktiven Wohnraum. Doch zuvor muss der Käufer die denkmalgeschützte Ruine wohl aufwendig restaurieren.







Berlin bietet in Kreuzberg zwar zentral einen Campingplatz im ruhigen Hinterhof. Leider fehlen dort Sanitäranlagen.









Doch dafür liegt das jüdische Museum gleich nahe am Campingplatz. Das segensreiche Schaffen unserer jüdischen Mitbürger dokumentiert dieser verwinkelte Bau mit eindruckvollen Beispielen und Dokumenten. So auch mit einer Reklame der AEG für Leuchtmittel, welche Walther Rathenau als Aussichtsratsvoristzender der AEG ab 1912 prägte. Er fiel einem politischen Fememord 1922 zum Opfer.




Doch nach der Hektik in Berlin beruhigt uns in Burg, bei Magdeburg, ein Platz mit Ruhe und Romantik. Die nächsten Stationen der Reise führen nach Rügen, nach Sassnitz, ans Meer.

06 April 2011

Sassnitz and my Cousins





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In Burg : Schloss wechseln für die Heckklappe 25 Euro
In Sassnitz: Stromausfall - nach langem Test war das Zuleitungskabel als defekt erkannt, doch danach war immer noch die Stromeinspeisung defekt.

In Stralsund: Wechsel der Einleitungs-Steckdose 72,50 Euro

Berlin and more




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26 März 2011

Konsequent kommen Krise, Krieg, Katastrophe, Kollaps


Nürnberg, ein schöner Frühlingstag im März


Die Westliche Wertegemeinschaft kultiviert den Kapitalismus bis zur Katastrophe. In Nordarfrika degenieren Despoten drei dreiste Dekaden und mehr. Kleptokratisch kungeln diese destruktiven Dinosaurier mit konkurrierender Kunden. Kunden wie Lieferanten sind schon zum Aussterben abgeurteilt. Material wie Menschen strahlen wie Müll einer grausamen Geschichte geheuchtelter Glückseligkeit. Massen von Menschen in Stunden sinnentleerender Untätigkeit verdösen den Tag. Allenfalls diszipliniert sie der Muezzin durch fünf tägliche Gebete in Richtung Mekka, wo sie sich kniefällig hinwerfen und den Kreislauf aktivieren. Ansonsten helfen gebärbereite Muslima ihren betenden Glaubensbrüder über sinnentleerte Sonnenstunden. Die Geburtenrate in Libyen glänzt in den letzten 30 Jahren mit einem sechsfachen Faktor gegenüber der in Deutschland. Auch in anderen Maghreb-Staaten drücken geburtenstarke Jahrgänge auf einen Arbeitsmarkt, der gesättigt ist. Kaum reichen Einkommen und Hilfslieferungen aus, hungrige Mäuler wachsender Großfamilien zu sättigen. In der Situation bleibt vielen Eltern als einziger Hoffnung ihr Nachwuchs. Der wird und soll in etwa erfüllen, was Sippe, Tradition, Religion und Blutsverwandtschaft erwartet und fordert. Schön wär's schon.


Blick über Nürnberg von der Kaiserburg am sonnigen Frühlingstag im März


Doch degenerierte, destruktive Despoten, durchwegs Verbündete Westlicher Gewinngemeinschaften, dezimieren ihren rebellierenden Nachwuchs mit Mordgeräten. Das militärische Material verkauft die Westliche Wertgemeinschaft im gnadenlosen Konkurrenzkampf weltweiter Lieferanten gerne gerade denen, die Ruhe im Land garantieren. Solange die todbringenden Tyrannen gut wie gleichsam mit Öl zahlen, stören Jahrzehnte der Totenruhe hierzulande höchstens einige engagierte Experten lukrativer Menschenrechts- und Hilfsorganisationen. Mordsgeschäfte befähigen Tyrannen zum todbringenden Terror über Tausende. Weil diese weder im eigenen noch anderen Ländern willkommen sind, sind sie gleichsam zum Tod verurteilt. Konsequent kommen Krisen, Krieg, Katastrophe, Kollaps. In der Westlichen Wertgemeinschaft erhöhen Kinder das Armutsrisiko. Wer Kinder womöglich noch mit verschiedenen Müttern alimentieren muss, lässt die Brut besser und billiger vom Vater Staat versorgen. Der edle Erzeuger arbeitet sorgend im Haushalt mit. Jedenfalls solange das Fernsehen nichts Besseres bietet.


Der kapitalistische Konkurrenzkampf befriedigt bestens verwunderliche Vergnügungen sowie einzigartig eigenartige Bedürfnissee. Mafiöse Mordgesellen erzielen mit Drogen-, Menschen-, Organ- und Waffenhandel die herrlichsten Profite. Hungerelende Löhne in unterentwickelt gehaltenen Ländern, Kinder- und Sklavenarbeit produzieren für die Westliche Werte- und Wegwerfgemeinschaft Wohlstandsmüll. Diesen zu produzieren, verwüstet einst blühende Landschaften. Mörderische Macht zerstört Menschen durch Arbeit, damit es möglichst Wenigen in unserer Westlichen Werte- und Warengemeinschaft an Rohstoffen und Spielzeugen fehlt. Fron- und Frontarbeit wie in chinesischen Kohlegruben verschleißt Menschenmaterial wie unter Kriegsbedingungen. Kommt Kernkraft statt Kohle in kriegerische Krisengebiete, kalkuliert man als kollektive Krankheiten statt die der Atemwege die Strahlenschäden. Denn die Suche nach Energie ist Sucht. Ohne Suchtbefriedigung kommt es kollektiv zu destruktivem desaströsem Delirium. Im psychotischen Massenwahn sind weder Herrscher noch Beherrschte sich ihres Lebens nicht mehr sicher. Konsequent kommen Krisen, Kriege, Katastrophe, Kollaps.



Die Herrschenden sind am Ende, wenn sie nicht energisch die Energie-Sucht der Beherrschten beenden. Die Westliche Wertegemeinschaft betet zum Goldenen Kalb aus Brot, Blut, Benzin und Berauschenden Medialen Mordsmachenschaften. Ring frei für private, lokale, regionale, überregionale, nationale, multi-nationale und womöglich globale Kampfarenen.

Konsequent kommen Krisen, Kriege, Katastrophe, Kollaps. Gevatter Tod hatte im Ersten Weltkrieg noch 10 bis 20 Millionen, im Zweiten Weltkrieg schon 60 bis 80 Millionen Menschen gemeuchelt. Die Todeszahlen für den nächsten Weltkrieg mit Massenvernichtungswaffen haben sich bislang für die Militär- und Politstrategen nicht gerechnet. Doch das ständige mediale Mantra der Zeit zeigt, konsequent kommen Krisen, Kriege, Katastrophe, Kollaps.
Kronberg bei Frankfurt im Frühling
Friedrich #3 - im Garten von Kronberg

23 März 2011

Fukushima - Folge vom Feudalfaschismus?





Die Presse berichtet vom skandalösen Klüngel zwischen Regierung, Presse und den AKW-Betreibern. Kritik kam kaum, jedenfalls nicht, solange das AKW jahrezehntelang Strom lieferte. Keiner wollte diese Lizenz zum Gelddrucken antasten. Feudalfaschisten mehren Reichtum und Macht. Das Volk bleibt ruhig, solange der Lohn stimmt.

Jetzt stimmt nichts mehr. Die AKW-Ruine strahlt. Betreten beugen sich hochrangige Manager und Politiker vor der verduzten Öffenlichkeit. Den Arbeitern an der Strahlenruine, den Bauern mit dem verstrahlten Früchten, den im Dunkel tastenden Menschen helfen keine leere Gesten.

Verspielen diese wild wachsenden Städte ihre Zukunft für die Menschen, weil feudale faschistische Strukturen zum Super-Gau führen?

Nachts bleibt es dunkel in der Multimillionen-Metropole Tokyo. Die Menschen entsorgen strahlendes Gemüse als Sondermüll. Leitungswasser ist zum gefährlichen Gift geworden.

Morbide Machthaber fördern weiter zentrale Großtechnologie in Energieabhängigkeit von Erdöl und Atom. In einem Großraum wie Tokyo mit 35 Millionen Menschen rechne mit mindestens 1000 KWatt-Stunden Verbrauch pro Kopf und Jahr. Menschen beugen sich in Abhängigkeit von Energie mit dem damit verbundenen Luxus einem faschistoiden Sklavenhalter-System.

Solange Sklavenhalter eine Mehrheit hinter sich haben,
ist ihre Herrschaft sicher. Wer in den festgeschlossen Reihen der Arbeitsameisen aus dem Tritt kommt, ist kaum mehr verwertbar. Statt im Himmel "Bedingunsloser Glückseligkeit" landet Humankapital, welches keine Rendite bringt, in der Hölle von Obdachlosigkeit bei minimalen Rationen von Lebensmitteln.

Aus dieser prekären Kaste gewinnen morbide Machtverwalter die "Wegwerf-Arbeiter", welche den strahlenden Sondermüll einbetonieren. um danach sozialverträglich, also schnell, in isolierten Strahlenlagern zu sterben.

Szenenwechsel: Die vom ägyptischen Volk verjagte Kleptokraten-Clique hat schon ihre Milliarden nach Israel und Saudi-Arabien verschoben. Um ihr Raubgeld dorthin zu transferien, gewährte die EU den ägyptischen Staatsverbrecher vier Wochen Zeit. Danach haben die EU-Experten endlich die geleerten Konten "eingefroren".

Doch in Israel und Saudi-Arabien nutzen die Gelder besser unserer Energieversorgung im Bündnissystem mit Israel und Saudi-Arabien. Heckler & Koch fabriziert in dem Terrorstaat der saudischen Mords-Monarchen die Schnellfeuerwaffen, welche deren
Machtstruktur für unsere Energieversorgung sichern seit Jahrzehnten.

Eine Teilhabe der zunehmenden und verarmenden Bevölkerung an Reichtum und Wohlstand bleibt weitgehend ausgeschlossen, weil die Gewinne sich die hier herrschenden Kleptokraten mit uns westlichen Gewinn-, Geiz-, Gier-, Genuss-Gesellschaftern teilen. Wer sind die?

Die Erwartungen der jugendlichen Revolutionäre nach Arbeit, Lohn und Brot werden sich kaum in Tunesien und Ägypten erfüllen. Die 5000 Wirtschaftsflüchtlinge, welche Lampedusa nun schon aufnehmen musste, braucht auch in Europa kaum einer als Arbeitskräfte.

Also erhöht auch in diesen Staaten eine zunehmende Zahl von Menschen nicht deren Zukunftsfähigkeit bei ihrer sechsfach höheren Geburtenrate als hier.

Im Einkommensgefälle der in den Ölländern ausgebeuteten türkischen, pakistanischen, chinesischen, indischen und sonstigen "Fremd"-Arbeiter leben hier Hartz-IV-Empfänger im Luxus, welche Arbeiter dort nie erreichen.

Sorry diese zynische Schreibe! Doch es scheint, mehr Menschen müssen sich dieser bedrückenden Wirklichkeit und Weltsicht stellen, um mehr zu sehen und verstehen.


23-03-2011

Für mich folgt aus Feudalfaschismus Furchtbares wie Fukushima.

21 März 2011

Anne Will mit Rumpelstielzchen und Gutmenschen



Baring auf verlorenem Posten: Vom "Rumpelstielzchen" zum "Schrumpelstielchen"
in einer Runde zumeist ANTI-AKW
bewegter Meinungs-Eunuchen.


Diese Meinungs-Eunuchen schieben dem Professor
den Schwarzen Peter zu, welcher sich in eine Rolle
als Rumpelstielzchen gedrängt fühlt und bedauert.

Dieses stampft schimpfend gegen Mama Merkels
Schwenk in der Atompolitik.

"So kann sie mit Gesetzen nicht umgehen.
Sie verachtet die Politik."





Anne Will moderiert souverän die Runde, welche sich
mehrheitlich meinungseinig als
Glutmenschelnde Kernkraftgegner
herzen und huldigen.

Frau Schwetje kämpft seit Jahrzehnten gegen Atom.
Die anderne beeindrucken eher wendehalsig gewandt
die emotional-erregten Zuschauer, welche diese
Charakter-Eunuchen bejubelnd beklatschen.


Besonders glutherzig vertreten ein ehemaliger
Zeit-Herausgeber, ein ehemaliger Automanager
und natürlich ein Journalist ihre
energisch gewendete Anti-AKW-Bekehrung
ins Hier-&-Hetz mit Hallo-&-Hallelujah...




"
klar, will so schnell wie möglich raus" ...

gutmenschelt er sanft für seine
"Gebildeten Kreise" der Oberstadt-Lobbyisten
und leutseligen Leser seiner süßlichen ZEIT-Soße.



Hiltrud Schwetje steht seit Jahren gegen Kernkraft.
Erstaunlich: Am Ende stimmt sie Bahring zu:

Denn dieser kennt Merkel und weiß sie
als feste Freundin von Kernenergie.
Wahltaktisch verkaufe Merkel für drei Monate
den Urnen-Pöbel mit dem eiligen Meiler-Moratorium
mal wieder für blöd -
mault Rumpelstielzchen.




"Wir lernen nichts aus der Katastrophe,
weil sie viel zu weit weg ist."


Also baut Amerika weiter seine AKWs,
das steht schon für ihn fest.
Goeudevert begründet seinen
zynischen Pragmatismus nicht schlecht.

Geschickt prophezeit der Ex-Auto-Manager,
was die Atom-Begeisterung des
US-Urnen-Pöbels schnell
und nachhaltig ändern würde:

"Ein Gau in Kalifornien ...."


Wir können's kaum erwarten,
mag der Zuschauer sich
härmen oder hämen.

Ob Öl und Atom, Geldgier und Gau -
es bleibt sich gleich:

Fossile Brennstoffe befeuern katastrophales Klima .

In Pakistan, Australien stand schon
Land unter Wasser.
Oder es brannte wie in Israel, Griechenland
oder Russland.

Fukushima wird wie
Harrisburg und Tschernobyl abgewickelt.

Wer als

Gunst-, Gewalt-, Gier-, Geiz-, Gewinngesellschafter

weiter wonnige Werte wie
Autos, Kachelbad, Warmwasser,
Nahrung aus allen Erdteilen
und Reisen in alle Erdteile will,
muss Öl gegen Blut und
Atom gegen Strahlenschäden rechnen.


Erhard, n0by, München 21. März 2011

Der Link im Titel verweist auf mein Lied dazu -
vor mehr als 30 Jahren geschrieben und aufgeführt.

14 März 2011

Öffentliche Meinung heiß wie Brennstäbe












Die Schön-Schmieren-Schreiber wie von BILD, Zeit und SPIEGEL kratzen sich wie nach der Banken- und Nordafrika-Krise verduzt am Kopf. Die Anzeigen wie von Öl- und Banken-Firmen, Auto-, Uhren-, TV- und Kamera-Herstellern halfen, die Arbeitsplätze zu sichern. Ein wenig gefällige Schreibe für diese Geldgeber haben die Geduld der Leser zwar bis zur Kündigung mancher Abos beansprucht, doch jeder versteht den Spruch:

"Wes Brot ich eß´,
des Lied ich sing."

Kunden kollabierter Banken knabbern Knäckebrot jetzt ohne Kaviar. Wer seine Falafel, seine Chapatis, seine Tortillas nicht mehr bezahlen kann von den zwei, drei Dollars, die zum täglichen Brot reichen sollen, der fängt den Aufruhr an. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in Krisen- und Kampfgebiete. Diese Gebiete werden mehr. Der reiselustige Landsmann wundert sich über verwackelte Amateurvideos von Kämpfen wie in Nordafrika, Südamerika oder Indien. Selbst die Chinesische Gedankenpolizei muss immer mehr Begriffe im Web-Verkehr filtern und Aufrührer abführen.

Da schmiert die SPIEGEL-Schreibe schöne Sätze, wie Meinungshuren ihre Fähnchen bei widrigem Wind drehen, und titelt:

"Atomkraft, das war's"!




Wie soll, wie will der Leser lachen bei einem so sonnigen Schlusssätzchen bei SPIEGEL-Online?

"Nein, es macht keinen Spaß mehr, für die Atomkraft zu streiten."

Da fragt sich der Leser, in welcher Welt dieser Lohnschreiber lebt. Glaubt er wirklich, dass die Atomexperten und Politpriester nicht wussten, mit welchen Meilern sie ihr Geld verdient haben in den letzten Jahrzehnten? Glaubt der Lohnschreiber wirklich, dass Atomexperten und Politprofiteuren Spaß macht, sich wider bessere Meinung und Einsicht für Geld zu prostituieren und auf ewig strahlende Bomben zu konzipieren und zu verwirklichen?



Die Vernichtung unserer Lebensgrundlagen ist selbst für die nicht spaßig, welche sich strahlungssichere Schutzräume leisten. Politische und finanzielle Macht sind zweifelsfrei spaßig, doch dass der strahlende Schein trügt, das haben auch sie gewußt, die Ingenieure, Marketingexperten, Politische Propagandisten.



Beispiel einer Veröffentlichung bei www.diepresse.at

Blog-Vorteil:
1. Autor ändert Inhalte nachträglich, fügt Bilder hin, 2. verbreitet Link in Foren schnell und einfach, soweit der Zensor es erlaubt. 3. Autor veröffentlicht Blog ohne Beschränkung an Text oder Verbot von Bildern.
Blog-Nachteil: Der Interessent muss sich dazu herablassen, den angebotenen Link zu klicken.





Gleiche Veröffentlichung im SPIEGEL-Forum - sonst zumeist zensiert :-)

12 März 2011

Öl und Flut, Wasser Marsch!

Wie Guttenberg, BILD, Bundeswehr, das Glückspielverbot für Hartz-IV-Empfänger mit den Kämpfen im Maghreb und dem AKW-Notstand in Fukushima verknüpft sind.




Guttenberg ist nicht mehr König der BILD-Leser Herzen. Der Kaiser geht nackt - ohne Doktor-Hut. Schreitet kein Führer strahlend voran, folgen freudig auch keine Freiwilligen. Jetzt schmiert die BILD-Schreibe nicht mehr den gräflichen Guttenberg-Führer, jetzt zahlt die Bundeswehr BILD die Anzeigen: "Freiwillige vor! Die Weite Welt lockt zum letzten Abenteuer: Krieg!" Die taz klagt gegen die Verquickung von Schmierenschreibe und bezahlter Wehrmacht-Werbung.

Dennoch kann Kriegsdienst hierzulande nicht so recht locken. Amerika, Du hast es besser, heisst es. Hast Du es besser? In Amerika verrotten die Ghettos zu rechtsfreien Zonen. Die Gemeinden bezahlen Polizisten nicht mehr. Arbeitslose Familienväter, zuvor noch Harte Bullen, kämpfen ohne Dienstwaffen nicht gegen schussbereite Drogendealer. Vielleicht lockt sie die Flucht an die Front? Oder ihre Söhne? Das Militär zahlt Waffen und Sarg.

Hierzulande ist es noch nicht so weit. Verzweifelt rechnen Regierende dem Hartz-IVer die legale Droge Alkohol aus dem Lebensnotwendigen heraus. Die private klagt gegen die staatliche Glückspielindustrie. Ein gerechter Richter spricht Recht: Der Hartz-IVer wird verurteilt, nicht mehr zu spielen. Kann keiner kontrollieren, klingt aber gut. Das Lohnabstandsgebot bleibt gewahrt. Der Leiharbeiter, dessen Lohn der Steuerzahler-Staat aufstockt aufs Minimum, darf weiter zocken. Immerhin was. Immerhin das.

Der Kampf ums Wasser ist härter als um Flachbildschirme. "Klimakriege" titelt Professor Harald Welzer und schreibt: "Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird." Menschen kämpfen um Wasser und Brot. Brecht verdichtet die Tage der Commune zum Refrain: "Somit haben wir beschlossen nunmehr schlechtes Leben mehr zu fürchten als den Tod." Das gab es auch hier schon. Doch noch sind wir nicht soweit hier im Land.

Kämpfer im Maghreb schießen für Freiheit und meinen mehr Wasser und Brot. Sozialen Sprengstoff haben blutsaufende Potentate über Jahrzehnte aufgestaut. Der Funke, mit dem sich ein Verzweifelter anzündete, setzt Staaten in Brand. Wüsten fressen Grasland, Tiere und Menschen. Wasser Marsch! Zum Trinken, zum Löschen, zum Leben.


Sozialen Sprengstoff schafft ein Lohngefüge, was Eliten mit dem Tausendfachen monatlich versorgt wie Angestellte und Arbeiter. Wer weniger hat, doch dennoch vom Großen Kuchen auf Kredit knabbert, dem gibt der Bongster gerne Kredit. Doch wen der Boss kündigt, kann keine Raten mehr zahlen. Verfaulen Kredite, platzen Bankblasen. Gerichtsvollzieher pfänden Farbbildschirme, Autos und Autos. Die schönen Sachwerte landen im Ramschladen. Die Energiebilanz vergiftet das Klima. Wüsten fressen Grasland, Tiere und Menschen. Schaurige Bilder von Fluten und Feuerbrünsten lassen uns unsere Ohnmacht im Fernsehsessel fühlen.

Rohstoffe verteuern sich inflationär. Die Preise für Gold, Silber, Öl, Weizen, Soja, für Rohstoffe und Grundnahrungsmittel steigen und steigen. Inflation verbrennt den Papierwert von Geld.


Blut fließt auf den Straßen. Es geht um Wasser, Weizen und Öl. Öl gegen Waffen, Öl gegen Waren. Öl schmiert das kleinste Rad im Getriebe. Ohne Öl keine Produktion, Leben steht still. Ohne Öl ist der Ofen aus.

Bevor nichts mehr geht, kommt es zum Kampf. Kampf kommt zum Krieg, Krieg geht als Letztes. Die Bundeswehr braucht Kämpfer. Freiwillige vor!

In Fukushima kämpft Krieg gegen Katastrophe. Wasser Marsch! Kühlwasser oder Katastrophe. TINA, there is no alternative: Wasser oder GAU. Wasser Marsch!

Freiwillige vor! Kriegs- und Katastrophenfreiwillige braucht das Land, jedes Land. Noch wirbt die Bundeswehr bei BILD.









Die Helden von Tschernobyl starben als Zwangsverpflichtete.

02 März 2011

Guttenberg weg-GE-treten




Guttis Diss(ertation) mag 40-, 50-Tausend wert sein,
von mir aus auch das Zehnfache.
Dennoch ist das meiner Meinung nach Kinderkacke!
Wer wäscht den Leuten denn die Wineln aus in ihrem Gejammer:

"Der arme, arme Doktorvater!
Die dämlich düpierte Wissenschaftgemeinschaft!
Der wissenschaftliche Standort Deutschland nimmt Schaden!"



Hilfe, mir kommen die Tränen über diese Heuchelei aufgeblasener
Mind-Monströser-Majestäten, welche mit triefäugigen Klagen im
Elfenbeinturm um Forschungsgelder bangen und buhlen, um weitere
GByte schwere Schundschmöker wabernder Wortkaskaden
in die zerfallenden Archive zu hieven und verstauben zu lassen.

Als Doktor wäre Herr Von-&-Zu klaglos Professor geworden, aber
als Mann in der Öffentlichkeit fuselt ein gelangweilter Gelehrter
die Krümel aus dessen 425-Seiten-Schmarrn, die dank der
Recherche der gelangweilten Netz-Gelehrten-Gemeinde plus
einem Waschkorb jung-akademischer Beschwerde-Briefchen
den Grafen-Gott von der Politischen Bühne fegt. Kinderkacke!

Rücktritt macht sexy! Käsmann predigt in der Professoralen Bütt.
Rote Ampelfahrt im Suff, getürkte Diss, wen schert das schon!

Gutti hat sich für das Wertesystem als Politiker mit seinen Lügen,
seiner erkauften oder betrogenen Diss gerade erst recht qualifiziert.

Schon sabbelt die Mediale Meinungsmache à la Berlusconi.
Dann ist Gutti schnell wieder Frankens steiniger Superstar.
Per astera ad astra! Solange Gutti nicht mit Sahra Wagenknecht
fremd geht, die einen echten Doktor schreibt, aber falsche
Marx Meinung macht, ist Gutti allemal der Beste im
Graumäusigen Politbetrieb brutalst-möglicher Aufklärer,
Aktenkoffer verschiebender Walhkampf-Millionen-Spender.

All diese Skandale Bananenrepublikanischer Dummokratie,
welche zu archivieren höchstens noch einem Professoralen
Daten-Müll-Sammler-Sandkastler gelingt, um wie mit Förmchen
von Kinderkacke neu-wissenschaftliche Erkenntnis-Aufsätze
in die Archive zu lancieren, um sich putzig professoral zu plustern....
.... urgs!....

Kriegsminister in Krisenzeiten, müssen Massen motivieren, sich
begeistert der Gier-, Geiz-, Gewinn-, Gewalt-Genussgesellschaftler
des Industriell-Wissenschaftlichen-Wirtschaftlichen-Wertesystems
zu opfern, Kriegsminister in Krisenzeiten schreibt die
Mediale Marktmasche in kürzester Zeit an die Spitze derer,
welche bei täglicher BILD-BUNTer-SPIEGEL-FAZ Hirn-Amputation
doch danach fiebern, endlich das Dschungel-Camp multidimensional
und live erleben und erleiden zu dürfen. Milliarden haben die Bongster
(in ihren Taschen) versenkt, sich ihre Rücktritte mit Steuermillionen
versüßen lassen, lachhafte Kinderkacke die geklaute Diss von
ehrpusseligen Akademikern, weder brutal noch gerissen genug,
das Ganz Große Geld zu klauen, sondern sich
an Buchstäblein blind und blöde
schreiben, schreiben, schreiben -
und nichtmal wie Gutti dabei so
strahlend schön der Zunft
Professoraler Schwachsinn-Schmauser
Stuss-&-Schiss summa cum laude
auftischen mit Arschwischen.

Wie haben wir gelacht! Gutti hat gut AA gemacht! Triple AAA!
Mama Merkel und Mama Springer müssen Guttis Windeln
wechseln, dann darf es wieder im Sandkasten mit Förmchen
spielen, schmeißen - aber nicht wieder alles voll-sch.......en!

24 Februar 2011

Gute Geschäfte mit mutmaßlichem Massenmörder Muammar


Niemand soll Böses einem reuigen Sünder nachreden, auch wenn er sich - wie Muammar - schuldig bekannte zum Anschlag auf den PAN-AM Flug 1988 über Lockerbie. Der englische wie wohl auch der US-Geheimdienst soll schon versucht haben, den Volkstribun umzubringen. Doch er lebt immer noch.

Seitdem Libyen nicht mehr als "Schurkenstaat" gilt, erfreut sich Muammar wachsender Beliebtheit als geachter Staats- und Geschäftsmann. Solange das Öl in guter Qualität und reicher Menge nach Europa sprudelt, dürften sich Waffenhändler in Libyen die Klinke in die Hand geben. Seit 2004 ist das Waffenembargo gegen Libyen gefallen. Der Volksführer Muammar ist als staatlicher Würdenträger von der westlichen Wertegemeinschaft geadelt. Moskau lieferte Kriegsgerät für Milliarden, die EU durfte Libyen 2009 immerhin auch für 344 Millionen mit Hubschraubern, Pistolen, Tränengas und vielleicht gar mit Störsendern ausrüsten, wie der SPIEGEL berichtet.

Solange der Beduinen-Fürst seine Leibgarde bewaffnete, Söldner wie aus dem Tschad oder Ghana engagierte, und andere Stammeshäuptlinge unter seiner Knute halten konnte, stieg Muammar jedes Jahr im Ansehen seiner Bundesgenossen. Beispielsweise bot Berlusconi dem Machtmenschen Muammar die große Besuchskulisse. Dies hat uns hierzulande als morgenländische Musterschau medial prächtig unterhalten und erheitert.

Dass sich die Anzahl der Menschen wie in Libyen in den letzten 30 Jahren um den Faktor sechs vergrößert haben soll, nimmt man hierzulande ebenso als landesübliche Gepflogenheit leicht. Je religiöser Menschen ihrem Gott und Herrn dienen wollen, umso weniger verkehren sie zur Lust miteinander, sondern pflanzen sich im Sinne Heilige Sakramente fort.

Wenn Libyen uns aber kein Öl, kein Gas mehr liefert, dann endet die freundschaftliche Geschäftsbeziehung. In ersten Sanktionen liefern die europäischen Rüstungsfabrikanten keine Waffen mehr.

Wenn der einstige Bundesbruder Blut auf den Straßen seines Landes statt Öl in die Tanks unserer Autos fließen lässt, dann ist der Bruder kein Bruder mehr sondern offensichtlich ein Tyrann. Dieser Tyrann hat Flüchtlinge, die sich südlich der Sahelzone bis an die sonnigen Strände von Libyen durchgekämpft haben, als Elitesoldaten ausgebildet hat und besoldet. Das hat Muammar gut getan, weil so diese Menschen nicht die Mauern unser Festung Europa überstiegen haben.

Wenn aber unser so sorgender Bundesbruder Muammar seine gedrillte Soldaten-Elite die Waffen auf sein Volk richtet, anstatt die Soldaten kaserniert in Gehorsam und Kampf zu üben, dann ist die Grenze des Schicklichen, die Netiquette des Politisch Korrekten überschritten. Solange der Tyrann jetzt mit seinen vorhandenen Waffen sein Volk nicht besiegt hat, wird kein anständiger Geschäftsmann in Europa ihm mehr auch nur eine Patrone verkaufen.

Wenn der Tyrann es nicht schafft, sein aufständisches Volk tot oder lebendig im Land zu halten, dann alamieren uns unsere Regierenden vorsorglich: "Italienische Regierung warnt vor biblischem Exodus aus Libyien." Wir sind das Volk - aber kein Volk in "Europas Hinterhof" und schon gar kein Volk wie die Klimaflüchtlinge aus verdorrenden Wüsten.

Wenn Tyrannen es nicht in "Europäischen Hinterhöfen" schaffen, ihr Volk trotz westlicher wie weltweiter Waffen- wie Wohlstandslieferungen zu regieren und zu regulieren, wer muss dann diese Drecksarbeit machen?

Noch leistet es der Steuerschulternde Mittelstand, ein arbeitsloses Subproletariat mit prekären Transferleistungen zu alimentieren. Doch Karriere-Verbrecher, die das Subproletariat in der dritten Generation mit teureren Drogen als Alkohol und Unterschicht-TV versorgen, korrumpieren mit mafiös verfilzten Eliten die skrupelosen Gestalten, welche auf- statt absteigen wollen.

Zwar gelten Menschenrechte auch für Flüchtlinge in Europa - außer vielleicht in Österreich. Doch dann müssen die Eliten in unserer Festung Europa sich für geflohene Anhänger einer kampf- und mordbewährten Soldataska gefallener Tyrannen neue Kämpfe einfallen lassen. Das wird auch notwendig werden, je schlechter taumelnde Tyrannen in fallenden Staaten uns mit industriellen Rohstoffen versorgen.

22 Februar 2011

Öl für Dollars

2011

Öl für Dollars
Dollars für Waffen
Waffen fürs Blutvergießen
Blutergießen für Kämpfe
Kämpfe für Chaos
Chaos für Not

1952
Meine staunenden Kinderaugen konnten die zarten Bäume nicht begreifen, die aus den zerbombten Wänden der Ruinen wuchsen. Denn deren Wachsen war ersichtlich zum Tod verurteilt.

1966
Als Schülder und Student haben Bücher, Bilder, Lieder mich unglaublich tief bewegt und beeinflusst. George Grosz, Otto Dix, Kurt Weill, Bertold Brecht, Hanns Eisler, Wilhem Reich, Erich Mühsam, Ernst Toller, Marx, Engels, Freud, Tucholsky sind mir als guter Einfluss in Erinnerung.

1968
Diese Einflüsse brauchten wir als Gegenpol zu wahnwitzigen Reden wie von Wilhem dem II., Hitler, Goebbels. Gerade aus Schriften wie von Marx und Engels fogte für uns als Studenten anschaulich, dass später diese kleptokratische, aristokratische Autokraten Clique, die über ganz Europa versippt, verwschwägert, verwandt war, zehn Millionen Menschen im Ersten Weltkrieg schlachten ließ.

1969
Wie ein Großteil der Eliten nach dem Ersten Weltkrieg in Politik, Wirtschaft, Justiz, Kultur und Kirche die Weichen für den Zweiten Weltkrieg stellten, so empfanden wir, Studenten und Intellektuelle der 68er Revolte, die Eliten nach dem Zweiten Weltkrieg im großen Ausmaß als belastete Nazi-Verbrecher und als Autoritäten unannehmbar.

2011
Derzeit kämpfen die Menschen im Nahen Osten in revolutionären Aufständen gegen vergleichbare kleptokratische Cliquen, welche die Menschen in Europa vom Übergang der Monarchien in Demokratien mit hohem Blutzoll wegfegten.

1803
Friedrich Schiller lässt seinen Wilhelm Tell über den Tyrannen sagen:
"Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben,
wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt."


2011
Ob westliche Geschäfte wie Öl gegen Waffen uns hier als "Frömmste in Frieden" leben lassen, ist selbst in Ashrams und Klöstern nicht sicher, selbst dann nicht, wenn Libyche Mullas gegen die Mörder ihre Fromme Fatwa schleudern.

19 Februar 2011

Umverteilung

Millionen Menschen sind von Prunk, Pracht und Protz ausgeschlossen in den ölfördernden Staaten. Eine kleptokratische Elite, wie in Saudi Arabien im Greisenalter, hält auch wie der greise Gaddafi seit Jahrzehnt die Menschen von gerechterer Teilhabe an Macht und Money ab.

Länder wie Pakistan und Ägypten, welche weniger reich an Bodenschätzen sind, exportieren ihre Arbeitskräfte in die ölfördernden Nachbarstaaten. Wie die Schwarsklaven die US-Infrastruktur und den US-Wohlstand aufbauen mussten, so müssen rechtlose Gastarbeiter den Wohlstand der ölreichen, räuberischen Kleptomanen mehren.

Die in Jahrzehnten verkrusteten Herrschaftsstrukturen haben Korruption begünstigt, wie dies bei anderen langjährigen Potentaten schon von Italien oder selbst dem beschaulichen Bayern ruchbar wurde und wird.

Die von der öffentlichen Teilhabe seit Jahrzehnten enteigneten Menschen erheben sich gegen ihre Mächtigen. Die Massen im Iran hingegen sind manipuliert und gleichgeschaltet. Dort agitieren die Mächtigen diese Menschen gegen die feindlich empfundene Eliten der Ölnachbarn.

Derweil versorgt die westliche Wertegemeinschaft die verbündeten, despotischen Eliten der ölfördernden Staaten mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten. Diese widersprechen häufig dazu noch den gepredigten Werten für die Bevölkerung dieser Länder. Doch die medial-digital vernetzten Sozialgemeinschaften berichten anschaulich von ungeheuren Ungerechtigkeiten, den korrupten Lügenmachenschaften der räuberischen Eliten. Es kommt zum Aufstand. Machthaber lassen auf ihre eigene Bevölkerung schießen.

Wo sich Öl-Herrscher ihre Infrastruktur von Gastarbeitern aus Pakistan und Ägypten aufbauen lassen, dort verdienden diese Gastarbeiter auch im Sicherheitsapparat ihr Geld. Fremde in Sprache und Anschauung solidarisieren sich schwerlich mit denen im Land, für die sie arbeiten oder auf die sie schießen müssen.

In westlichen Wertegemeinschaften privatisieren die Eliten derweil zunehmend ungehemmt die Gewinne, während wir Steuerzahler die furchtbaren Finanzverluste solidarisch ausgleichen müssen. Während die Öl-Herrscher mit der Gewalt von Waffen, oft auch westlicher Produktion, ihr Volk vergewaltigen, verblenden hierzuland eher mediale Manipulationen die Massen.

Mächtige aller Länder teilen sich diese räuberischen Gewinne. Die Lasten tragen die, welche durch Waffen- oder Mediengewalt ohnmächtig abgehängt sind.

Wenn Aufständische die Despoten der Ölstaaten zu demokratisch gerechterem Teilen zwingen, wird der Wohlstand westlicher Wertegemeinschaften ebenfalls mit den unterdrückten und verarmten Menschen in den Öl-Diktaturen zu teilen sein. Der steigende Ölpreis zeigt die Entwicklung.

Wie schon seit 40 Jahren und länger - wie im Club of Rome - die Grenzen unseres industriellen Wachstums durchdekliniert, doch nicht ansatzweise verwirklicht sind, muss meines Erachtens zwangsläufig die Realwirtschaft sinken. Sinkt damit der Wohlstand, kämpfen die Menschen härter um ihre Stücke vom "Kuchen", womit sich die Mittelschicht immer krasser vom Prekariat hier abzusetzen versucht.

Während die Regierenden hierzulande erbittert streiten, ob die Steuern die Hartz-IV-Empfänger mit fünf, acht oder elf Euro monatlich mehr alimentieren, spart die Regierung an diesen gleichzeitig 2,5 Milliarden jährlich dadurch ein, dass sie von Hartz keine Rentenbeiträge mehr zahlt.

Wer sich mit religiös-spirituellen Fantasien müht, um nach dem Tod gen Himmel zu fahren oder vor dem Tod Erleuchtung zu erfahren, schlappt zufrieden seine Schüssel Reis am Tag, singt und segnet sich wie andere und sagt sich: "Selig sind Geistig Armen...."


Freude und Friede ihnen wie uns mit

Halleluja, Amen und OMMMMMMM

:-)

Erhard, n0by München

16 Februar 2011

Klassentreffen der Globalen Elite

Wieso soll die Globale Elite in ihren Klassentreffen über Peanuts wie Geld, Grundeinkommen oder gar Geldvernichtung durch Inflation überhaupt nur einen Gedanken verschwenden? In befestigten und bewachten Wohnghettos halten sich die Mubaraks, Zumwinkels, Ackermäünner, Gates und andere für sicher und dank ausreichender Sachwerte auch abgesichert und vom Geldkreislauf weitgehend unabhängig. Wenn die Elite der Elite sich nicht gleich in Superyachten mit Vorräten für Jahre auf die Meere verzieht, um erst wieder anzulanden, wenn irgendwo der radioaktive Fallout gering genug geworden ist, um den Landgang zu wagen. Dabei sichert den verdienstvollen Elitären Großen Geist die bis unter die Zähne bewaffnete Leibwache.

Seit Jahrtausenden - und in den meister Regionen der Erde bis heute - war, ist und bleibt es Tatsache, dass die Armen an Hunger, an dreckigem Wasser, an verseuchter Luft in Fabriken, Bergwerken und Wohnstätten krepieren, zudem in Hütten hausen, die Regen- und Schlammlawinen fortschwemmen oder bei kleinsten Erdstoß die Menschen unter Billigbeton begraben.

In den Industrienationen haben sich die Paradigmen soweit gewandelt, dass die Unterschicht 10, 20 Jahre früher stirbt im Schnitt als die Eliten, weil Junkfood, also Mangelmüll-Nahrung mitsamt Alkohol und Medienmissbrauch bei beschränkter Bewegung das elende Ende beschleunigt. Dies Krepieren ist halbwegs sozialverträglich, weil nicht noch Krankenkassenaufwendungen wie bei best versorgten Moribunden auf die letzten fünf Sterbensjahre 80 Prozent der Mittel für den hochtechnisierten medizinischen Maschinenpark verschlingen.

Solange das Lohnabstandsgebot und die Verlockungen des Marktes die Menschen motivieren, arbeiten diese auch unter gesundheitsschädlichen Bedingungen. Unsere bürgerliche Behaglichkeit bleibt bestehen, solange uns jemand den Müll wegräumt, unsere Kloaken reinigt und unsere Kernkraftwerke putzt und betreibt. Klebe- und Plastikdämpfe billigerer Neuwagen und Neuwaren nehmen wir wie Gift in der Nahrung gerne in Kauf. Denn solange Feinstaub, Umwelt- und Nahrungsgifte uns ohnehin einen frühen Krebstod garantieren, fragt doch keiner nach "Gesundem Leben."

Solange unser gesellschaftlicher Grundglauben an unsere Kleptokratischen Einheitsparteien uns wonnige Werte wie "Freie Fahrt für Freie Bürger" verspricht, muss nur noch die Gute Globale Zusammenarbeit mit den Diktatoren dieser Erde dafür sorgen, dass unsere heimischen Industrieprodukte weltweit reißenden Absatz finden. Dafür sorgen diese Diktatoren dafür, dass sie uns mit billigen Rohstoffen bedienen. Wenn wir hierzulande dann noch dank billiger Leiharbeiter konkurrenlos produzieren, ist der Globale Gewinn gesichert.

Diktoren sorgen in ihren Heimatländern retten mit einer Lohnschüssel Reis am Tag die billigsten Kinderarbeitssklaven vor dem Verhungern, welche unsere Supermärkte im Land mit Geiz-Ist-Geil-Spielzeug überschwemmen. So befriedigt sich der bundesdeutsche Beschränkte bei dreidimensionaler Fernsehunterhaltung. Derweil furzen die Eliten in hochsubventionierte kulturell anspruchsvolle verdauungsfördernde Samtsessel bei theatralischen Arienabenden. In den Pausen lässt sich bei Champagner und Kanapees bestens in gewinnender Korruption klüngeln.

Religiöse Übungssysteme wie christliche, mohammedanische, jüdische oder buddhistische bieten alternativ, sich in freier Zeit mit mehr oder minder marternden Disziplinen und Torturen soweit seelisch zu veredeln, dass selbst noch das Sterben mit Würde gelingen sollte. Jedenfalls propagieren dies zahlreiche Kruzifixe, lächelnde Buddha-Statuen und beseligte Pilger an den Hochheiligen Kraftoasen diverser Pilgerstätten. New-Age religiöse Selbstveredelung übt sich tantrisch bei wabernden Weihrauchschwaden bis zur befriedigten ERschöpfung. Dem frustrierten New-Ager stehen auch dynamische Kasteiungen zur Verfügung. Ganz fromme Pilger geißeln sich in sado-masochistischer Verzückung bis aufs Blut.

Zudem adelt religiöse Zugewinngemeinschaften eine Super-Solidarität, welche wie in 3-Generationen-Gemeinschaften für Alit wie Jung rührend sorgt. Dies propagieren priesterliche Glaubensgurus mit großem Erfolg - in der Theorie.

Doch auch Diktatoren sorgen für sich wie andere, indem sie ihre Arbeitssklaven nähren lassen. Dazu lassen sie riesige Ländereien wie in Afrika aufkaufen, umzäunen und unter Bewachung bebauen. Wer zuvor von dem Land sich nährte, muss zusehen, wie er als Vertriebener zurecht kommt. Wer es schafft, rettet sich aus Afrika, Asien, Lateinamerika in die Festungen der USA oder Europas.

Wie hierzulande polnische Pflegekräfte in Schwararbeit dafür sorgen, hilflose Greise preisgünstig zu entsorgen, so verbrauchen auch die Festungen USA und Europa willige Schwarzsklaven, welche sich minimalen Bedürfnissen begnügen müssen, sonst schickt man sie in ihre Hungerländer zurück.

Grenzenlose Grundversorgung hierzulande hat uns bislang die Art von Armenküchen erspart, welche beispielweise das Münchener Stadtmuseum mit Massen von Hungrigen auf dem Odeonsplatz in Fotos dokumentiert. Heute zeigt dort die Daimler-Benz Vertretung Luxuskarossen mit Flügeltüren für eine halbe Million. Mit dergleichen glänzenden Gaben kann ein Elitärer Großer Geist wie Berlustconi von der Geheimloge Propaganda Due seine minderjährige Nutte als Morgengabe beglücken, wenn die Dame es schafft, dem alternden Lustgreis Liebe zu heucheln.

Nobel geht die Welt zu Grunde.

03 Februar 2011

Revolution vs. Conter-Revolution online stream



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15 Januar 2011

08 Januar 2011

Einsiedl - means "Hermits Home"


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yours n0by from

"Hermits Home" = Einsiedl