03 April 2026

Denia, Yin-Yang-Kampf, Kritik an WELT-Edelfeder Don Alphonso


Denia bekommt eine eigene Geschichte. Neben den Bergen, dem Meer gibt es bei Oliva ein Quellbad. Nach der
100-Kilometer-Tour gönnt sich der Körper Ruhe. In der sechsten Reisewoche hat E-Bike Rosinante einen Platten und der Funkschlüssel des Womo funktioniert nicht mehr. Je weiter und länger meine Frau fern von mir, umso mehr beschäftigt mich der Yin-Yang-Kampf. Politprofis kritisieren Don Alphonso.


Der Funkschlüssel vom Auto braucht eine neue Batterie. Smartphone-Navi führt mich mit Google Maps auf abenteuerlichen Schleichwegen zur VW-Vertretung in Denia.


 Es ist ein besonderes Vergnügen durch die Orangenhaine mit ihrem süß berauschenden Duft zu radeln.



Wie in Cambrils führt auch vor Denia auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse ein "Grüner Radweg" über sechs, sieben Kilometer durch die Orangenhaine an den Stadtrand. Die orignellsten Wohnmobile stehen selten auf Camps eher auf freien, öffentlichen Parkplätze.


In der VW-Werkstatt schafft es niemand, die Batterie vom Klappschlüssel zu wechseln. Man verweist mich am Freitag auf Montag.



Immerhin ist es gut, eine kompetente Fachwerkstatt gefunden zu haben und.....



....deren Arbeitskosten zu kennen.



Hier macht Radfahren Spaß. Bei der VW-Werkstatt gibt es ein Krematorium, einen ALDI und am Anfang des "Grünen Radwegs" einen Rastplatz.



Daheim verzieren oftmals Grafitti-Künstler Anzeigetafeln, dass man manchmal nichts mehr lesen kann. Hier lässt die Witterung die Anzeige verblassen.



Keine 200 Kilometer von unserem lauschigen Heim in Sonneberg erdreistet sich im thüringischen Nordhausen ein Stadtrat, Jugendliche morgens wecken zu lassen, welche nicht zur Arbeit kommen. Wegen Störungen ihrer Morgenruhe drohten Betroffene, den Stadtrat zu ermorden.



Rentner-Gammler unter Palmen mögen sich fragen, ob beispielsweise Sprayer, die nächtens Wände verzierten, morgens ihre Kunst beseitigen sollen?



Pauline E. scheint mit DT im DGF einig zu sein, Arbeitsverweigerer den Brotkorb höher zu hängen. 


Doch wie Spitzweg 1839 zeigte, hungert der wahre Künstler lieber für sein Werk, als sich wie sonstige Spießer zur Arbeit und Steuerzahlungen zwingen zu lassen. Natürlich stoßen mir Kiffer-Kriminelle übel auf, die auf dem Schulweg Kindern mit Blei beschwertes Dope verkaufen. 

Doch Zucht-und-Ordnung sind mittlerweile aus der Mode gekommen. Ob wohltemperierte Grausamkeit mehr Menschen auf den "rechten Weg" bringt? Doch wer oder was - außer vielleicht Not in Krise, Katastrophe und Krieg wollte mit wohltemperierter Grausamkeit für Zucht-und-Ordnung  sorgen? Würden Omas-gegen-Rächdz nicht lauthals zetern und ihre Enkeltöchter die Rathäuser stürmen? Omas, Mütter und Töchter sind schon ein eigenes Völkchen - für mich.


Fantasie zum Yin-und-Yang-Kampf 



Was meiner Erfahrung nach das Leben zwischen Mann und Frau am meisten erschwert, sind verrückte Beziehungen.



Fotzokratische Furien führen die politische Linke.... 



Das "System" schickt einen verdienten Beamten wie Hans-Georg Maaßen in den vorzeitigen Ruhestand.



Vermutlich verstehen Frauen kaum, wieso sich Männer über sie aufregen, wo ihre weibliche Waffen doch Männer erregen und nicht aufregen sollen. So wundert sich beispielsweise eine vertraute Filosofickerin....


Zum Glück hat mich nach Irrungen und Wirrungen mittlerweile das Leben mit einem Holden Weib beglückt, welches mich ganz sanft leitet und begleitet - zumindest telefonisch, 



....wenn uns auch tausend Kilometer trennen. Dann raspeln Schnabbeli-di-Babbeli und Papa-Lapapp Stunden lang Süßholz - morgens, mittags und abends.

Ob beherztes, männliches Durchgreifen nach Sure 4, Vers 34 die Reproduktion empfangsbereiter Kopftuch Frauen gegenüber ihren laizistischen Geschlechtsgenossinnen steigert? Ein WELT-Artikel berichtet von rigiden Regeln - für Frauen.



Mit wohl wunderlichen Worten fabuliert der Autor von islamistischer Frauenfolklore, als da wären....

....18 Regeln für die Frauen
„Was die unterschiedlichen Charakteristika anbelangt, mit denen Gott im Himmel Frauen bestraft hat, verhält sich die Angelegenheit folgendermaßen. Als Eva dem allmächtigen Gott nicht gehorchte und die Frucht vom Baum im Paradies aß, die er ihr verboten hatte, hat der Herr, er sei gepriesen, Frauen mit 18 Dingen bestraft: der Menstruation; den Strapazen der Geburt; der Trennung von Mutter und Vater und der Verheiratung mit einem Fremden; der Schwangerschaft (durch diesen Mann); der Unfähigkeit, über sich selbst zu bestimmen (d. h. die Bevormundung durch den Mann); einen kleineren Erbteil zu erhalten (als Männer); der Möglichkeit, wegen Scheidung verklagt zu werden, aber die Unfähigkeit, selbst eine Scheidungsklage einzureichen; der Tatsache, dass es rechtlich zulässig ist, dass ein Mann vier Frauen haben kann, während Frauen nur einen Mann haben dürfen; der Tatsache, dass sie im Haus eingesperrt wird; dem Gebot, im Haus den Kopf zu bedecken (damit meint al-Ghazali, dass Frauen selbst im eigenen Haus den Kopf bedecken müssen, wenn Fremde im Haus sind); der Tatsache, dass vor Gericht die Aussage von zwei Frauen der Aussage eines Mannes gleichkommt; der Tatsache, dass die Frau das Haus nicht ohne Begleitung eines nahen Verwandten verlassen darf; der Tatsache, dass Männer am Freitags- und Feiertagsgebet teilnehmen, Frauen jedoch nicht; dem Ausschluss von Regierungsämtern und vom Richteramt; der Tatsache, dass von 1000 verdienstvollen Dingen nur eines Frauen zugerechnet werden kann, während Männern 999 verdienstvolle Dinge zugerechnet werden können; der Tatsache, dass Frauen, wenn sie verschwenderisch sind, am Tag der Auferstehung nur halb so viel Peinigung erhalten wie der Rest der muslimischen Gemeinschaft (mit anderen Worten: Frauen werden pauschal bestraft); der Tatsache, dass sie beim Tod des Ehemannes eine Wartefrist von vier Monaten und zehn Tagen einhalten müssen, bevor sie sich wieder verheiraten dürfen; der Tatsache, dass sie eine Wartefrist von drei Monaten und drei Menstruationszyklen einhalten müssen, bevor sie wieder heiraten dürfen.“


"Du, du, du..!" mault wohl die Zensurette der WELT, wenn sie meinen Kommentar wegen Provokation ablehnt.



Wenn man sich nicht gerade mit Kriegen, Wal- undoder Klimarettung, Krimis oder Fußball beschäftigt, dann eben mit Yin-Yang-Kampf.



Der von mir verehrte Premium-Pöbel-Prophet Pirincci hat mit seinem wegweisenden Werk "YIN" schon vor Jahren geahnt, was MGTOW ("Men Going Their Own Way") mittlerweile antreibt. Für mich wär das nichts. Zu Facebook und ...

Akif Pirinçci 26. März um 21:34
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Ach übrigens:
Im Zuge des Ulmen-Fernandes-Skandals ist ein handfester Kulturkampf um die Schlechtigkeit bzw. vermeintliche Überflüssigkeit der Männer entstanden. Nach dem Motto "Männer sind Schweine".
Ich habe mich schon vor Jahrzehnten mit diesem Konflikt beschäftigt, was in meinem Roman YIN mündete, und an dem ich 4 Jahre lang geschrieben habe. Erschienen ist er 1997.
Hier die Inhaltsangabe:
Alle Männer sind in Pirinçcis düsterer Zukunftsvision innerhalb kurzer Zeit ausgestorben. Ein heimtückisches Virus hat sich in die Chromosomen eingeschlichen und das männliche Genom (speziell das Y-Chromosom) zerstört. Die Medizin steht machtlos daneben.
Zurück bleiben die Frauen in einer Welt, die plötzlich ohne Männer auskommen muss. Viele verfallen zunächst in einen apathischen Schockzustand und Trauer. Zivilisatorische Errungenschaften brechen teilweise zusammen, und eine Art „brave new world“ der Frauen entsteht – zwischen radikal neuen Regeln und altbekannten Machtstrukturen.
Im Mittelpunkt stehen sieben sehr unterschiedliche Frauen, deren Lebenslinien sich im Kampf ums Überleben verflechten. Ihre Schicksale werden in Rückblenden und Porträts erzählt.
Der Roman kulminiert in einem furiosen Drama der Leidenschaften, mit einem Genlabor/Samenbank als zentralem Dreh- und Angelpunkt. Es geht um Desorientierung, Neuanfang, Machtkämpfe und die Frage, wie das weibliche Geschlecht seine Zukunft gestaltet. Yin ist ein voluminöser (ca. 800+ Seiten), provokanter und kontrovers diskutierter Zukunftsroman des Felidae-Autors – eine Mischung aus Gesellschaftssatire, Drama und apokalyptischer Vision.
Ich kann euch das Buch nur empfehlen, auch wenn es wie alle meine Bücher nicht zu kaufen gibt.


Vor Jahren hat mich Pirinccis Fantasie erstaunt, verwundert und recht ratlos gemacht. 


In Monaten fern von daheim leidet meine Frau weniger unter meinen männlichen Mängeln wie chronische Unordnung und Unsauberkeit - aus ihrer Sicht. Im Winter sieht sie eher darüber hinweg, weil sie meine Arbeit als Holzknecht und Ofenanzünder schätzt.


Yin zu Yin, Yang zu Yang - und wer kann, mag und muss noch zwischendrin. "Veronika, der Lenz ist da...."


Sind sie nicht süß, wie sie am Sonntag abend die Öffentlichkeit unterhalten? Für mich ist das nichts. Ob der wachsende Frühlingsvollmond unterhaltsame Kontroversen im Kampf der Geschlechter begünstigt? Wer sieht sich das an?



Für Journalisten ist Miosga Pflicht. Wie soll Mann Frau Keilani verstehen?

Wer will schon gegen Frauenrechte sein?


Wie unterscheiden sich "Frauenrechte" von "Menschenrechten"? Brauchen Frauen besondere Rechte wie Artenschutz, Welpenschutz, Tierschutz oder Migrantenschutz? Mich erinnert das an Autoaufkleber "Ich bremse auch für Tiere" . Darauf klebten einige an ihr Auto "Ich bremse auch für Frauen". 



Ein paar Tage später fabuliert Don Alphonso zum Thema fröhlich weiter. Es geht - wie immer und überall - um's liebe Geld. Erstaunliches lernen wir von Don Alphonso wie über den.....



...Fickstutenmarkt. Ein Satz in seiner Suada lässt mich stolpern. Darin verhöhnt Don Alphonso den Apparatschik der SPD:

Also klammert er sich an bestimmte Frauen, die in den Städten sehr oft keine funktionierenden Ehen mehr aufbauen. Diese Frauen betrachten sich ohne Versorger als Gerechtigkeitslücke auf zwei Beinen. 

Mein Kommentar hält die WELT-Zensurette zuerst zurück, Don lässt ihn wenig später dann doch durch:


"Fickstutenmarkt" und "Gerechtigkeitslücke auf zwei Beinen" machen heute meinen Tag. Noch besser - geradezu obzön - wäre ja "Versorgungslücke auf zwei Beinen" - lassen wir das.  Was ist denn das nun wieder - Fickstutenmarkt?



Jedenfalls hat Don Alphonso meine Bildungslücke geschlossen, weil ein "Fickstutenmarkt" mir bislang unbekannt war. Was es nicht alles gibt! Man glaubt es kaum.....

Der fremde Freund aus Fernost hat sich über Don Alphonso so aufgeregt, dass er nichts mehr von ihm lesen will:

Die Intelligenz eines Menschen zeigt sich am deutlichsten dann, wenn es darum geht etwas zu verstehen, das eigentlich gegen die eigenen Grundüberzeugungen geht, aber leider nun mal der Realität entspricht. Und wie es sogar Klonovsky manchmal zugibt, kann Intelligenz zwar Bildung, aber diese niemals Intelligenz ersetzen. 

Und so klammert sich ein Don Alphonso an seine dümmliche und ausschliessliche Überzeugung, jede Kritik an Israel sei per Definition anti-semitisch. Also genau so wie in all den Phrasen dumpfer rechter Spiessbürger an ihren Stammtischen zwischen Ingolstadt und Rottach Egern, die das Geschehen auf der Welt nicht von dem unterscheiden können, das sie für Informationen halten, weil es täglich in den von ihnen konsumierten Medien so wiederholt wird. Also auf dem selben Level, auf dem sich ihre Vorfahren auf die Bibel als Wahrheitsquelle beriefen. So wie die Muslime und die Zionisten das heute noch tun.

Wer im April 2026 immer noch nicht zwischen Anti-Semitismus und Anti-Zionismus unterscheiden WILL, der zeigt damit dass er ein bösartiger, unbelehrbarer Depp sein will, der zB meint „zdf heute“ oder Die Welt seien Medien die die Zuschauer informieren und nicht manipulieren….

Kein noch so kleiner Volontär bei Bloomberg oder im Wall Street Journal käme heute noch auf Idee diese beiden "Antis" gleich zu setzen!

Der Schwachsinn den ein Trump, der Assistent Gross-Israels, täglich ausstösst, zeigt ja mittlerweile deutlich, worum es ihm und seinem Chef geht. Ganz offensichtlich arbeiten die USA und ein im Entstehen begriffenes Gross-Israel schon seit langem daran den Nahen Osten, bzw sein Öl unter ihre Kontrolle bringen, und das „Imperium“, mit seinen Hauptstädten Wshington und Tel Aviv, durch die Macht über die Energie Versorgung für die mittlere Zukunft zu etablieren. Netanjahu hat dies alles sogar mehrfach wortwörtlich angekündigt. Es handelt bei den paar Millionen dabei zu Ermordenden ja nur um Muslime, und es ist halt deren Pech, dass sie auf dem Öl leben, das eigentlich Trump und Netanjahu gehört. Unpassende Pipelines werden zerbombt... 

 Das ist die Ecke in der ein Don lebt. Leute, denen es wie immer scheissegal ist was abläuft, solange es ihre, wie man nie aufhören sollte sie zu nennen: leistungslos erworbenen Privilegien nicht gefährdet. Leute wie er waren schon immer das Problem auf dieser Welt. Sie sitzen auf ihrem Besitz, während andere im Dreck leben, und sagen wie Fasolt: Ich lieg hier und besitz, lass mich schlafen…

Dass es mir mein Leben lang gelungen ist mich diesen Machtverhältnissen weitgehendst zu entziehen, macht sie für mich nicht weniger unappetitlich. Du bist in die Gesellschaft integriert und musst das fressen was sie dir bringt


 Da ich spätestens nach drei Sätzen aufhöre Dons Quark zu lesen, kannst du aufhören mir sein Zeug zu schicken. Ich gehöre nicht zu denen, die die Zeit, mit ihrer Einseitigkeit und ihrer Zensur aller abweichender Meinungen in Kommentaren für etwas Lesbares halten….. er WAR mal sehr gut. Er scheint mir ein Opfer seines Alters und des verfallenden Gesundheits Zustandes zu sein. Er wiederholt ständig dieselbe Leier, es ist peinlich, ich behalt ihn lieber in der Erinnerung wie er bei Schirrmacher war....


Dieser Hochgeleerte Freund erinnert mich mit seiner Polit-Prosa an die Poesie meines Uralt-Freundes haha, der dies Gedicht gerade kredenzte....



Doch bleiben wir bei den Politprofis mit ihrer Kritik an der WELT-Edelfeder Don Alphonso. Angemerkt sei, dass die meisten Deutschen wohl kaum zwischen Anti-Zionismus und Anti-Semitismus unterscheiden können - ebenso wenig wahrscheinlich wie zwischen Islam und Islamismus oder wie zwischen rächdz und rächdzextrem.  Für diesen geopolitische Experten ist die Weltklage klar.

In diesem Kritikpunkt muss ich Michael Equem recht geben: "Don Alphonso" alias Rainer Meyer ist Teil einer Erbenkaste, die möchte, dass die herrschende kapitalistische Ausbeutungsordnung zu seinen Gunsten erhalten bleibt. Dazu zählt er offenbar auch die sichere Öl- und Gasversorgung aus Nahost, die – für ihn –unter brutalen Ausbeutungsbedingungen unter westlicher Vorherrschaft zu erfolgen hat. Daher identifiziert sich Rainer Meyer total mit der Sicht des in Israel herrschenden Nazi-Gesockses, wobei diese Einschätzung zu Adolf Netanyahu auch viele jüdische Kommentatoren (KEINE Antisemiten) teilen.
 
Diese imperialistische Herrenmenschensicht erklärt aus meiner Brille allerdings nur einen Teil seiner Israel-Däumchendrückerei. Don Alphonso begeht zusätzlich den Fehler, seinen Islamhass in glühende Israelergebenheit zu verwandeln – "meines Feindes Feind ist mein Freund". Dabei hat Rainer Meyer nicht begriffen, dass Israel neben den USA der größte Förderer des sunnitisch-islamischen Dschihadismus ist, getreu dem Motto des römischen und britischen Weltreichs: "Teile und herrsche". Mit dem syrischen Dschihadisten Al-Jolani und den arabischen Dschihadisten-Öldiktaturen versteht sich Israel prächtig.
 
Aber was will man von einem Konservativen anderes erwarten als ein schlichtes manichäisches Freund-Feind-Denken ("Israel gut – Araber böse"), denn das strukturiert so schön den Tag. Der Gegenpol, die Dialektik, gilt seit Marx und Engels als "links" und damit als "pöhse", wiewohl sie von den antiken Griechen abstammt, denen man landläufig nicht nachsagt, besonders "links" gewesen zu sein. Da hätte Rainer Meyer besser ein humanistisches Gymnasium besucht wie meinereiner, wo man viel über die ollen Griechen und Römer lernen konnte (oder hat er es besucht und Scholzianisch alles vergessen?).
 
Immerhin: Das "Argument", Israel sei die einzige Demokratie in Nahost, hat Rainer Meyer noch nicht benutzt (oder habe ich's überlesen?). So halte ich ihm zugute, dass er die bürgerlich-idealistischen Lügenmärchen in diesem Punkt nicht vertritt, ein rassistisch-terroristisches Apartheidsregime mit Blut-und-Boden-Ideologie in eine Musterdemokratie "umzubiegen". Dies überlässt er der Rest-Journaille, wobei es auch gar zu verlogen wäre, in Deutschland gegen CSD und Gender zu "schießen", wie es Rainer Meyer zurecht tut, und dasselbe in Israel als "Demokratienachweis" zu loben. So verlogen ist er dann nicht.

Für mich sind die Talmud-Schüler die  schlauesten Religioten. Wer mit ihnen keine schiedlich-friedlichen Geschäfte sondern Streit, Kampf und Krieg will, der lebt alsbald in Ruinen. Deutsche, Palästinenser und Iranen machen die bittersten Erfahrungen.

Genug davon! Don Alphonso, Pirincci und Klonovsky bleiben meine beliebtesten Autoren.




Auch diese Werbung des Bundesministeriums für Verkehr sollte man unter dem Aspekt der Arbeitswege sehen, für die E-Auto-Akkus reichen. 


Und noch so eine Tante, die mit ihren Fingerübungen Geld verdient. Wieso wollen diese furiosen Koryphäen lieber Geld als Kinder machen?

Geht es mit Kindern in Urlaub, passt die Werbung. Don Alphonso, der Lebensmittel in Italien auf einer Testfahrt einkauft, dann über Alpenpässe schleunigst zurück kurvt, ist anders.


Ach, guter Don Alphonso - für Opas wie uns sind doch schon 100 km/h in unseren Womos zuviel!




Mein Bruder Lustig kann mir keine fröhlicheren Geschichten erzählen als Don Alphons. Wir brauchen mehr Lachen! Lachen, Lachen ist die beste Medizin! Kunst ist es, den Ereignissen etwas Humoristisches abzugewinnen?!




Statt mit Krieg beschäftigen sich Menschen doch viel lieber mit dem Kampf der Geschlechter. Der Kampf der Geschlechter ist die Mutter aller Machos.


Font Salida



Nicht weit vom Camp Rio Mar gibt es einen Badesee. Der Weg dahin mit der Google Maps Navigation ist für ein Fahrrad beschwerlich.


Wo Sonne scheint, will man gern radeln. Aus dem Mauerrest wachsen Pflanzen. Jeder Mensch, jede Pflanze, jeder sehnt sich nach Sonnenschein.



Rentnerzeit, Rentnerruhe - mich muss nichts hetzen. Ein Begleitfahrzeug sichert die Meute der Radler.



Die Google Maps Navigation führt mich auf seltsame Wege. 


Ist das nicht ein erstaunlicher Weg ins Naturschutzgebiet?


Immerhin erspart mir die Google Maps Navigation die laute Schnellstraße.


Seit einer Woche hat es hier nicht mehr geregnet. Doch dieser Weg führt durch tiefe Wasser.


Das Fluß verlässt den Badesee Font Salida.


Ein kleines Restaurant lädt zum Verweilen.


Im Wasser tummeln sich Kinderarm große Fische. Ein Mann füllt seine Fünfliter-Plastikflasche mit Wasser. Er schöpft eine Hand von der Quelle, trinkt daraus und zeigt mir, wie gut ihm das Wasser schmeckt.


Mein erstes Bad - mit Blick auf meine Siebensachen - ist kurz. 



Der Tag ist noch jung genug, um nach dem Badesee in Pego einzukaufen.

Selten werden Urlauber in Spanien auf holprige Kieswege geführt.



Nur mühsam kommt man dort voran.



In der Einsamkeit fernab der Straße verfällt das Haus. Die Fenster sind zugemauert. 




Wo Touristenströme Geld bringen, da lohnt sich wie in Neu-Oliva ein prächtiges Golfhotel.


Sturm und Stress




Mein Körper kühlt trotz vieler Jacken und Pullover aus, wenn man gegen stürmischen Wind radelt.


Doch in der stillen Autostube zu hocken, ist auch keine Lösung.



Draußen im Sonnenschein erfreut mich ein mit Büschen und Palmen verzierter Kreisverkehr am Ortseingang von Els Poblets.



Verfroren in Denia angekommen wärmt mich Kaffee auf. Eine weitere Plastikregenjacke aus dem Rucksack schützt mich auf der Rückfahrt gegen den kalten Sturm.



Vor der 50-Millionen-Yacht "Lady Esther" liegt ein Dreimaster.



Immer wieder bezaubern mich Schiffe im sonnigen Hafen.



Denkmal....

EN HONOR A UMBERTO MASETTI CAMPEON DEL MUNDO 500 CC 1950 - 1952




Traumauto für Sonneberg: Mit Mopednummerschilder, Zwei-Zylinder-Diesel-Motor ohne TÜV-Prüfung preiswert im Unterhalt, doch teuer in der Anschaffung. Die Schrift auf dem Nummernschild passt: "MOSQUITO".



Mit dem Tunnel unter dem Burgberg hat es folgende Bewandtnis:




GROK-KI dazu:

Der Tunnel unter der Burg (Castell de Dénia) in Dénia (Costa Blanca, Spanien) ist ein interessantes Stück lokaler Geschichte. Er wird meist Túnel del Castell oder Tunnel del Castillo genannt.GeschichteDer Tunnel wurde zwischen November 1937 und Juli 1938 während des Spanischen Bürgerkriegs gebaut. Sein ursprünglicher Zweck war ein Luftschutzbunker (Refugio antiaéreo) für die Zivilbevölkerung von Dénia. Die Stadt lag in der republikanischen Zone und wurde von der franquistischen Luftwaffe (u. a. der „La Pava“) bombardiert. Der Tunnel diente als Schutz vor diesen Angriffen und bot Platz für viele Menschen. 
Nach dem Ende des Krieges wurde er zunächst geschlossen, später aber als Lager genutzt. 2011 wurde er gründlich renoviert: Mit Stahl-/Eisenplatten an den Wänden, moderner Beleuchtung (z. B. LED-Leuchten) und einem glatten Boden ausgebaut. Heute ist er ein öffentlicher Fußgängertunnel und gleichzeitig ein kleines Denkmal an die Bürgerkriegszeit. Es gibt Informationsschilder (teilweise seit 2022 erneuert), die die Geschichte erklären. 
de.denia.com



Der VIA VERDE Radweg auf der ehemaligen Eisenbahntrasse. Hier geht es am Montag wieder nach Denia.


Schock zu Beginn der sechsten Reisewoche



Der Sturm hat das Meer aufgewühlt. Die wummernde Brandung hört man auf dem Camp. Morgens beginnt die Woche mit einem Schreck: Der Hinterradreifen ist platt. Mit zweimaligem Nachpumpen schafft das Hinterrad die 16 Kilometer bis zur VW-Vertretung.



Erst baut ein VW-Experte die neue Batterie in den Funkschlüssel ein. Das ist in wenigen Minuten gemacht, kostet sieben Euro. 



Auf dem Weg von der VW-Vertretung zum Hafen fällt mir ein Fahrradhändler auf. Es gibt dort einen Deutsch sprechenden Handwerker. Er braucht etwa zwei Stunden, um einen neuen Schlauch im Hinterrad aufzuziehen und dabei der Scheibenbremse neue Bremsbeläge zu spendieren.



In dieser belebten Gegend von Denia gibt es eine ruhige Insel im Kreisverkehr. Ein alter Mann ruht auf der Parkbank aus. Man kann neidisch werden in meiner ruhelosen Wanderschaft.



An der lauten Straße fällt mir ein seltsames Haus mit dem großen Balkon auf. Die Rückseite ist eine fensterlose Betonwand - sonst nichts.



Ein freundliche Frisöse befreit mich für zehn Euro von meinem Winterfell.



Das Hinterrad hat für 28 Euro einen neuen Schlauch und neue Bremsbeläge bekommen. Am Via Verde zurück weiden Schafen und Ziegen. ALDI in El Verges versorgt mich mit Lebensmittel. Der anstrengende Tag klingt aus. 


Noch immer hat mein Mut nicht für ein kaltes Bad im schäumenden Wellenmeer gereicht. Die Temperatur steigt im Wagen auf 30 Grad Celsius. Dachluken und Fenster bleiben offen. Aber mein Körper scheut Wasser - Sonne sowieso.

Anstrengung genug, aus dem zehn Kilometer entfernten Oliva Lebensmittel von der Kühlung im CONSUM in meinen Kühlschrank zu bringen. Was noch fehlte, war zu kaufen: PIPAS DE CALABAZA TOSTADAS - geröstete, leicht gesalzene Kürbiskerne, Kapern, vegetarische Wurst, EXTRA VIRGIN ecologico ACEITE DE OLIVA.


Still sitzen, faulenzen, knackfrisches Baguette zum Tee mit vegetarischer Wurst genießen, Artikel in der Weltwoche, Der Welt, im Cicero , im Internet lesen, Spanien im Sonnenschein bei nachlassendem Wind - was will man mehr? Mein Freund versorgt mich mit Lesematerial, was ihm höchst dankbar anzurechnen ist. Sloterdijk, Weltwoche und Cicero bereichern mein Lesebüffet, was sich aus WELT, Nachdenkseiten, Klonovosky und Twitter-X speichert. Auch wenn auf meinem Rechner etwa 3.000 Bücher gespeichert sind, kann man mich - abgesehen von dem, was meine Eindrücke, Bilder und Tastenfingerei in Blogs entleeren - nicht als Buchgeleerten ansehen. Dennoch tanzen mir, soweit nicht Asphalt unter den Rädern meine Aufmerksamkeit beansprucht, fast immer Buchstaben und Fernsehbilder vor den Augen. 

Rio Mar - Meer, Sonnenschein, Essen, Schlafen, Stille



Weniger ist mehr: Habe heute entschlossen, meine Zeit hier am Meer auf einen Monat auszudehen, Preis pro Tag 13,24 Euro, Strom für 1 KWh 0,70 Cents, WiFi, SAT-TV, warm Wasser, ALDI keine sieben Kilometer in El Verges entfernt - mit E-Bike ratzfatz da.....


Wenn's meinem Freund in Japan zu heiß wird, kann er ein noch preiswerteres Camp finden wie mit 315 Euro pro Monat.


Selbst im Winter reicht Sonnenschein für Solarzellenstreom, um schwere Akkus zu laden. Damit lassen sich Kühlschrank, Fernseher und Computer betreiben.



Man muss nicht wie der Nachbar als Lehrer sein Leben mit Arbeit vergeudet haben, um sich im Alter für 89.000 Euro einen voll integrierten Carthago Compactline leisten zu können, der in den letzten fünf Jahren schon 20.000 Euro teurer geworden ist, um dann mit Frau, E-Bikes und teurem Pudel im Fahrradkorb sich zu vergnügen. Man kann in Spanien auch ohne Camp frei durch das Land streifen und irgendwo im nirgendwo hausieren und pausieren.


In meinen Bild-Blog-Berichten zu stöbern, zeigt mir das wunderschöne Land - hier wie überall. Jetzt ist es an der Zeit, die Hohe Kunst des Still-Sitzen zu lernen, am Strand den Wellen zu lauschen und wenn's zu warm wird, sich sein Mütchen im kalten Wasser zu kühlen.


Wird's nicht an der Zeit für meinen ruhelosen Geist, sich in Spießer Glück und Ordnung zu finden und zu fügen? Recht so, wie das Schild in weißer Schrift auf rotem Grund verkündet:

PROHIBIDO EL CONSUMO DE BEBIDAS ALCONHOLICAS EN LA VIA PUBLICA SANCION

Hinter SANCION sieht man noch Umrisse der Zahl 4, den Rest hat weiße Farbe zugeschmiert.


Die Burg in Denia ist mir von vorigen Besuchen vertraut wie so viele andere Burgen und Kirchen. Na und? Dann wiederholt sich mein Bilderblog eben, für mich ist jeder Tag neu, jeder Besuch einer alten Kirche, einer alten Burg ist neu, weil kein Tag wie der andere, weil sich in mir täglich alles ändert. Man nennt das alt werden.

Torre del Gerro


Krieg, Krieg, Krieg - immer wieder Krieg. 

Der Turm wurde in den Jahren 1553–1554 im 16. Jahrhundert unter dem Vizekönig von Valencia, Bernardino de Cárdenas (Herzog von Maqueda), während der Regentschaft von Karl V. (bzw. Philipp II.) errichtet. Er gehörte zu einem großen Netz von Küstenwachtürmen (torres vigías), die die valencianische und alicantinische Küste vor Angriffen berberischer Piraten (u. a. aus Nordafrika, wie Barbarossa) schützen sollten. Von hier aus konnte man Schiffe frühzeitig sichten und durch Signalfeuer oder Rauchzeichen Alarm schlagen. 
Im Laufe der Zeit verfiel der Turm teilweise und wurde 1972 vom Rathaus von Dénia restauriert. Er ist heute ein geschütztes Kulturgut (Bien de Interés Cultural).



Still zu sitzen ist mir erst nach körperlicher Erschöpfung möglich. So geht es bei bewölktem Himmel auf's Rad Rosinante - immer der Küste entlang. Der Grüne Weg durch den duftenden Orangenhain kommt in Denia raus, durch den Stadtverkehr geht es zum Hafen. Aus den Wolken kommt kein Regen. Die Dachluken hätten geöffnet bleiben können.


Hier scheinen auch Osterferien den Menschen Freizeit zu lassen. Auf dem Meer tummeln sich Selgelbote und auf dem Camp Wohnmobile.



Die Strandpromeade füllt sich mit Männern, Frauen, Kindern und Hunden. Nur vereinzelt holpern Fahrräder über die steinige Strecke.



Freunde haben dem jungen Mann über unten fehlende Treppenstufen hoch gehoben, bis er auf der Leiter hochsteigen kann. Das Smartphone filmt seine Kletterei.



Nach 24 Kilometern reicht es mir. Zeit zur Brotzeit. Als Straßenhund an der Strandpromenade.



Draußen hupt die Autofähre "Bahn frei" durch die Schar der Freizeitsegler.



Es ist wieder eine dieser fast unvergesslichen einsamen Pausen als Straßenhund. Ein Haushund entwischt seinem Frauchen und kommt schnüffeln. "Hau ab, wir geb'n nix...."



Leuchtende Blumen für die Frau daheim und treue Leser - so es sie gibt. Meine Frau als Gärtnerin will sicher wissen, was da blüht:

Das sind Strandmittagsblumen (auch Hottentottenfeige oder Carpobrotus genannt), speziell sehr wahrscheinlich Carpobrotus quadrifidus oder eine nah verwandte Art wie Carpobrotus acinaciformis oder Carpobrotus edulis.



Nach meinem Mittagessen hat Sonne die Wolken besiegt.



Die Straße endet in einem Kreisverkehr an der felsigen Bucht. Menschen finden im Restaurant keinen Platz mehr. Wäre Hölle für mich, in dem Gedränge zu stehen.



Die Auffahrt zum Turm steil, so sehr steil. Auf dem Rückweg besser schieben, um Bremsen zu schonen.



Gegenüber im Tal liegt das verlassene Dorf.



Mit dem überwältigenden Ausblick auf Bucht und Hafen von Denia geht es hinunter ins Tal.



Reiseprospekt - mehr nicht....



Wie dichtete Brecht? "Ja das Meer ist blau, so blau - und das geht alles seinen Gang - und wenn die Chose aus ist - dann fängt's von vorne an."


Die Markthütten am Hafen von Denia erinnern mich an mein liebes Marktweiblein daheim und unseren Weihnachtsmarkt in Bamberg. Hier sind heute meine Knie weich geworden. Auf der Parkbank am Hafen stärkt mich eine Mandarine mit Blick auf "Lady Esther", die Millionen teure Yacht.


Nach 27 Monaten hat der Meister in Plankenfels das alten Hymer-Mobil meines Bruder repariert und mit TÜV auf die Straße zurück gebracht. Preis 6200,-- Euro plus 1000,-- Euro etwa, die mein Bruder für Steuern und Versicherung während der Reparatur weiter gezahlt hat. Der Meister hat die Elektrik neu machen müssen, vieles war verrottet.



Jetzt könnte mein Bruder sich etwa drei Wochen Zeit lassen, mich hier zu treffen. 



Mein Bruder ist der Typ Fernfahrer, der die bald 2000 Kilometer auf einer Arschbacke abreitet. Könnte er nicht mein Schnabbeli-die-Babbeli mitnehmen? Er redet doch selbst so gern und so viel. Das wäre eine andere


. Geschichte .



p.s.: Korrekturen - wenn überhaupt - später