17 März 2019

Barr: Im kalten Camp von Klima-Kids und Christchurch Killern

Wer halbwegs bei Sinnen ist, wünscht sich in seine schöne, friedliche Frühlingswelt. Viele finden Stille bei zwitschernden Vögeln inmitten erblühender Büsche, Bäume und Blumen. Wo der Mensch lebt, baut, Land kultiviert, finden sich lauschige Plätzchen, romantische Winkel. Das gibt mir im elsässischen Städtchen Barr Abstand vom politischen Wahnsinn.

Den Wohnwagen mit belgischem Nationalkennzeichen wird wohl keiner mehr bewegen.

Meine Elsaß-Fahrt bringt mich von Kehl 50 Kilometer weiter nach Barr. Morgens beginnt der Regen, der mich den ganzen Tag begleitet. Bei vier Grad Celsius und strömendem Regen geht es mir gut im geheizten Wohnmobil. Das Zwei-Sterne Camp Les Reflets du Mont Ste.Odile soll ganzjährig geöffnet sein, wie die Broschüre toursime-alsace ausweist. Ein Schornstein raucht am Haus, doch kein Mensch lässt sich sehen.



Weil die Gasabgabe der Jet-Tankstelle in Kehl außer Betrieb war, zeigte mir das Handy 10 Kilometer weiter südlich eine Tankstelle, um die Tankflasche mit 13,51 Liter Gas zu füllen. Erst nach zwei regnerischen Tagen soll es wärmer und sonniger werden. Als nach der Fahrt durch das lauschige Dörfchen Barr dieses Zwei-Sterne-Camp vor mir auftauchte, war mein Ziel erreicht.


Da mein rollendes Haus schief steht, bringen es Auffahrkeile ins Lot. So kochen Gemüsesuppe, später Tee besser. Eine Steckdose am Haus versorgt Computer, SAT-TV, Heizlüfter und Licht. Auch eine Toilette für den Winter sanitaire pour hiver bereichert mein Schöner-Wohnen. Ein Prospektständer zeigt in zahllosen, bunten, durchnässten Faltblättern die Attraktionen der wunderbaren Waldwelt.



Ein kurzer Spaziergang unter dem schützenden Schirm lässt mich lauschige Wald- und Wanderwege und diesen Baumriesen erspähen.


Das Schloss Landsberg dient als Restaurant und Hotel mit Zimmerpreisen ab 70 Euro.


Einige kleine Häuser an der Bergstraße sind sehr einfach gebaut. Im Bergbach rauscht das Regenwasser ins Tal. Um 18.30 fährt ein junger Mann mit seinem Nissan Allrad-2,7-TDI Terrano vor, der sich für den einsamen Platz mit 10 Euro bescheidet, Strom inclusive. Was will der Mensch mehr? Der Platz ist gut für drei Nächte.




Ein junger Mann, der meine Beiträge im Gelben Forum liest, hat lange mit mir telefoniert und Tipps gegeben, wie er sparsam mit gebrauchten Teilen von eBay sein Fahrzeug preiswertet wartet. Leider fehlen mir dazu Geschick, Geduld und Kenntnis. Selbst meinen platten Fahrradreifen repariert ein Profi. Was andere besser können, sollen sie machen. Mir reicht es, mich mit meinen Blogberichten zu vergnügen.


Mont Ste. Odile


Nach der stürmischen Regennacht lockt mich der lange Waldweg zum Kloster auf dem Berg Ste. Odile.



Die Abkürzung durch den Wald ist bei der Nässe und dem Sturm nicht gangbar. Die Straße ist drei Kilometer länger, aber sicherer.



Es regnet weiter in Strömen. Ein Wasser dichter Poncho und eine ebensolche Plastikhose lassen mich in dicken Weihnachtsmarktstiefeln fröhlich wandern. Man sieht am strömenden Bach, wieviel Wasser vom Himmel regnet, vom Berg zu Tal rauscht. Zahlreiche kleinere Bäche speisen den Bergbach neben der Straße.



In meinem Marsch von drei Stunden fahren zwei, drei Autos an mir vorbei.



Etwa drei-, vierhundert Höhenmeter muss man auf der acht Kilometer lange Straße überwinden. Der Sturm biegt die 30 Meter hohen Bäume. Wanderer müssen auf Glück und Gott vertrauen, dass die Baumriesen stabil stehen bleiben. Das Stöhnen der Stämme klingt wie ein Düsenflieger in niedriger Höhe. Einge Schneefetzen halten sich noch am Weg.




Am Weg haben Waldarbeiter Stämme gestapelt. An diesem Holzplatz liegen sie zum weiteren Transport.



Endspurt zu den schützenden Klostermauern. Große Parkplätze können Hunderte aufnehmen. Doch an dem Wolken verhangenen Tag hält sich der Betrieb in Grenzen.



Um 11.23 Uhr ist das Ziel auf 763 Meter Höhe bei sieben Grad Celsius erreicht. Anderthalb Stunden Pause in stiller Andacht hat sich der müde Wanderer wohl verdient. Wiki schreibt über die Anlage:




Das Kloster wurde im 7. Jahrhundert von Odilia, einer Tochter des fränkischen Herzogs Eticho, in der Hohenburg errichtet, die ihr von ihrem Vater zu diesem Zweck überlassen worden war. Der Ort wurde  bis ins Mittelalter als Frauenkloster genutzt und später nach der heiligen Odilia, der Klostergründerin und Schutzpatronin des Elsass, benannt.



Beim Bild der frommen Schwestern lässt sich ein Sitzplatz an einem Heizkörper finden.




Kurz geben aufreißende Wolkenschwaden den Blick ins Tal frei. Doch Regen und Sturm machen den Aufenthalt im Freien unerträglich.



Mehrer Räume laden zur Andacht. In diesem Raum steht der Sakropharg, geschmückt mit Bildern aus der Zeit des Klosterbaus.



Auch mich als unverbesserlichen Heiden beeindruckt das uralte Gemäuer, die andächtige Stille, die geordnete Geometrie des Klostergartens, die gewaltigen Linden im Klosterhof.



Engel halten über dem Kreuz die Krone. Um dies aus Nähe zu fotografieren,  hätte die Andacht einer betenden Nonne gestört werden müssen - unmöglich für mich.



Man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt.



Die Tradition hat sich über alle Jahrhunderte erhalten, auch über Revolution und Kriege.



Schon bereitet man sich auf das dreizehhundertjährige Jubiläum 2020 vor.



Endlich wieder daheim: Zehn Schritt von meiner Hütte erstaunt mich im sanitaire pour hiver, im Sanitärraum für den Winter, dass mit dem Heißwasserregler ein Gasbrenner faucht, der mir ein warme Dusche erlaubt. So fängt die zweite Reisewoche glücklich und gut geduscht an.



Marktsamstag in Barr








Am Marktsamstag macht der Regen Pause. Sogar die Sonne spitzt durch die Wolken. So macht mir der Weg ins Dorf viel Freude und beglückt mich mit Bildern wie diesem alten Karren.




Diese kleine Hütte zwischen Abhang und Bach kann nicht einmal Sat-TV empfangen. Die Mauer zum Bach stützten zwei Eisenstreben ab. Fischen ist, wie überall im Bach, verboten.




Dies Gebäude am Bach trägt verwitterte Schriften wie "restaurant", sieht aber nicht mehr bewohnt aus - zumindest jetzt nicht.




Ein Blick zurück auf die Ruine, welche auf einem benachbarten Berg zum Odilienkloster liegt.




Diese liebenswerten Fachwerkhäuser inmitten von einer freien Gartenlandschaft mit Terrasse gefallen mir.




Baustelle und Straßensperre hier wie überall. Die Straßenlaterne passt sich dem alten Stadtbild an.




Jetzt geht der Vorhang auf für die ersten Sonnenstrahlen seit drei Tagen!




Ein Haus ist schon prächtig renoviert, am Nachbarhaus fehlen noch die Dachziegel.




Romantische, kleine Gassen säumen Fachwerkhäuser mit bröckelndem Putz. Im Hintergrund erhebt sich der Weinberg von Barr.




Große Autos passen nicht in diese kleinen Straßen. Das größte Auto am Parkplatz bei der Kirche war denn auch ein Renault Espace.




Zeitanzeige vom Kirchturm 10:15 Uhr - und es scheint noch mehr Sonne




Schon in der Nähe zum Markt zeigt sich ein erster Fußgänger auf der Straße. Viel Betrieb herrscht bislang nicht.




Wer nicht allzu lang ist, kann in diesem Eckhaus sogar quer sein Bett aufstellen.




Dass man durch das verträumte Städtchen nicht schneller als 20 km/h fährt, versteht sich von selbst. Am schönsten ist es, hier zu spazieren.




Schon sind die Zutaten für meine nächsten Gemüsesuppen eingekauft: Möhren, Kartoffeln, Brokkoli, dazu drei Äpfel für weniger als fünf Euro. Ein geräucherter Fisch kostet drei Euro, beinahe 300 Gramm Käse gibt es für 8,50, das Baguette für 1,10 und einen Ziegenkäse für 3,50 Euro.





Der Mann mit der Jacke "POLICE MUNICIPALE" treibt bei jedem Marktstandbetreiber an Ort und Stelle die Stellplatzgebühren ein.




In diesem Schaufenster spiegeln sich die Fenster des gegenüberliegenden Gebäudes. Es beherbergt eine große Spielzeugeisenbahn. Drei alte Männer beugen sich fachmännisch über die Modelleisenbahn und begutachten ihr Werk.




Natürlich darf auch der Obelisk zum Gedenken der Helden der Kriege nicht fehlen.




"Glaces, Chocolats, Patisseries" bereichern den Ort mit angeschlossenem "Salon de Thé". All das gehört hier zum "savoir vivre", vom dem der Wanderer nie genug bekommen kann.




Das Tele zoomt den Weinberg mit dem kleinen "Palast" näher heran.




Doch dann schleppen mich müde Füße und Beine heim in meine Klause. Gestern im kalten Regen waren es etwa 16 und heute nochmal etwa acht Kilometer auf Schusters Rappen. Das reicht, um wohlig ermüdet von der schönen Gegend, den lieben Menschen und den leckeren Lebensmitteln zu erzählen.

    

Polit-Protest der Klimakids


Mich soll's weniger jucken, was die Klima-Kids weltweit auf die Straße treibt. Junge arbeiten, um Alten Rente zu zahlen. Was, wie und wo sie arbeiten wollen oder sollen, geht mich nichts mehr an. Ein Beitrag bei Bayern-ist-frei (schön wär's) hat mir gefallen. Der Autor sieht religiotische Züge in der Diskussion um die Erderwärmung.




Ein weiterer Aspekt zur religiotischen Kraft-, Macht- und Prachtentfaltung in diesem fulminanten,analytischen, kritischen Werk sei bedacht.

Die wichtigsten Punkte der Existenz sind anfangs Begattung und Befruchtung und schlussendlich der Tod. Gerade im polit-religiotischen Credo, dass Politik "jünger und weiblicher werden müsse", hat sich die Klimasekte der Grünen derer bemächtigt, welche in die entscheidende Phase von Begattung und Befruchtung eintreten.




Hierbei ist es den sich sammelnden jungen Leuten mehr oder minder gleichgültig, wofür sie sich engagieren. Die Hauptsache ist und bleibt dabei, den Trieb zu befriedigen - möglichst mit einem reizenden Partner aus der andächtigen Wallfahrt der Sonnenblumen- und Bienenanbeter*Innen. Wo es da in diesem Bund junger Mädchen und prächtiger Pimpfe funkt, verbindet sich unverbrüchliche Gemeinsamkeit im groß-grünen Brokkoli-und-Tofu Paradies.

Diese Segnungen der Säfte, die im gegenseitigen Austausch ihr Sakrament im AEIOU feiern, ist alten, weißen Männern zunehmend fremd geworden, die deshalb umso böser über die ihnen fernen Freuden der Jungen giften und geifern.




Zwar mögen diese ergrauten, stukadierten und hoch intellellen Eierköpfe Logik, Einsicht, Argumente und was-weiß-ich-noch für sich haben, daraus auch erfahrener Künftiges erblicken, doch bleibt ihnen nicht viel mehr, als sich über das bunt-blöde Treiben dieser hormonell Getriebenen zu ereifern: "O tempora, o mores!"

Ändern werden grau-giftende Sermone nichts und niemanden. Bestenfalls verschaffen sich Autoren selbst ein befreiendes Lachen und ihren Lesern dazu.

Das soll weder deprimieren noch demotivieren. Denn altersgraue Deppen  bewegen sich unaufhaltsam in Richtung Zielgerade, von der sie auf die Startenden der nachkommenden Jahrzehnte mit lächelnder Sanftmut zurückblicken.



Geisteskranker Killer in Christchurch


Niemals hat mich das Killerspiel "Wolfenstein" mehr als nur einen Blick lang interessiert. Dass diese Generation jetzt ein Video ins Netz stellt, welches Morden in Echtzeit ins Netz streamt, gipfelt an grenzenlose Perversion.



Wo Nachrichten noch ungefiltert und unzensiert einlaufen, beschäftigen sich, wie im Gelben Forum, viele Menschen mit dieser Bluttat.



Ein Forist "Kirov" wütet dort in einem beredten Erguß mit Erklärungen, welche schwer zu ertragen sind. Ein kurzes Zitat daraus muss genügen.

Merkel, die edle selbstlose selbsternannte Muslim-Übermutti, rangiert selbstverständlich auf Platz 1 der melodramatisch angelegten zukünftigen Todesliste der Killer. Yay, das ist ein zu Tränen rührendes Qualitäts-Siegel, das schreit doch nach einem Friedens-Nobelpreis für Mutti.

 Ob ein paar irre Clowns in New Zealand diese vor Hollywood Elementen triefende Inszenierung wirklich allein durchgezogen haben, oder ob sie von Könnern "gezüchtet" wurden, ist am Ende belanglos. Man muss ergebnis-orientiert denken.

 Was also ist das gewünschte Ergebnis? Weisse müssen endlich lernen, sich zurück zu nehmen und ihren natürlichen Rassismus zu beherrschen. Und wenn sie es nicht freiwillig tun, dann muss der Staat gewaltsam nachhelfen. Das ist gerechtfertigt. Schliesslich kann es nicht so weitergehen. Es muss viel, viel mehr für den Islam getan werden, das sind wir den Menschenrechten schuldig. Also schämt Euch, ihr beschissenen Weissen. Und lasst mehr Muslime rein. Und seid respektvoller zu diesen wundervollen Muslimen. Es ist Zahltag, und wir erlauben keine Ausreden, ihr beschissenen dreckigen Rassisten.

Man findet in dem 74-seitigen Massaker-Manifest, welches als PDF durch das Internet geistert, die irrsinnige Logik eines Mannes, der sich als Kriegsheld in die Geschichte einschreiben will und für den Rest seiner langen Tage in einer Zelle verwahrt wird.



Meine Internetverbindung ist via T-Mobile langsam und teuer. Das ist auch gut so, denn längere Recherchen zu dem Wahnsinn verderben mir die Freude an Land und Leuten. Religiotische Radikale werden für barbusige Mädchen, die über den Kölner Altar hopsen, lange Haftstrafen wegen Gotteslästerung fordern. Wer gegen Kopftücher polemisiert, gar Wahrheits- und Sinngehalt Heiliger Bücher bestreitet, muss um sein Leben fürchten. Wer auf das Elend in Shithole-Countries wegen hoher Geburtenrate hinweist, verlässt die Fantasie-Welt der Wohlfühl-Demokraten.

 

Der Gerichtspräsident meint laut WELT.
Ursache der aktuellen Migrationswelle aus Afrika sei die dortige Bevölkerungsexplosion, nicht politische Verfolgung. «Aus Nigeria etwa kommen die Menschen ganz überwiegend aus dem Süden zu uns, nicht aus dem Norden, wo die Terrormiliz Boko Haram wütet», sagte Heusch.

Wo Karikaturen, Satiren, Aktionen die Gefühle radikaler Religioten verletzten, müssen Strafen angespannte Situation befrieden. Der geisteskranke Killer von Christchurch hat der Aufklärung und dem Kampf gegen Religionsfaschisten einen Bärendienst erwiesen. Killer wie von Christchurch bereiten der Scharia den Weg. Kurt Klarich, der beim russischen Netz vk - ohne Zuckerberg Zensur - veröffentlich, lästert ab.

Endlich Anarchie (von Kurt Klarich):

Man muss das wirklich auf der Zunge zergehen lassen: Der Bundespräsident ermutigt Minderjährige die Schule zu schwänzen und gegen einen Klimawandel zu demonstrieren, von dem keiner weiß, ob es ihn überhaupt gibt. Die deutschen Medien liegen einer schwedischen Göre zu Füßen und können sich kaum noch einkriegen.

Hallelujah! Es ist soweit! Der Zerfall dieser Kultur geht in die Endphase. Die Anarchie naht und bald fallen die letzten Bollwerke der Vernunft und wir können ausrufen: Alles ist erlaubt!

Mir scheint, Vielen ist das noch nicht wirklich bewusst. Sie haben sich schon an so viel Irrsinn schon gewöhnt, schreiben vernünftelnde Texte und hoffen, dass der Spuk bald vorübergeht.

Leute, Leute! Wacht doch endlich auf! Blickt doch mal auf das große Ganze, das phantastische Spektakel, das sich euch bietet. So was ist nur wenigen Generationen vergönnt. Eine verdammte Gesellschaft, die nicht schnell genug vergehen will.

Da wird die Sprache von oben verhunzt durch Gendersternchen. Da wird nicht nur ein drittes Geschlecht propagiert, Nein, da werden Toiletten für dieses Hirngespinst gebaut. Da werden Fahrverbote aufgrund dubioser Messungen und Grenzwerte verhängt und die wichtigste Industrie dieses Landes mutwillig zerstört. Eine irrwitzige Energiewende wird eingeläutet, nach dem Atomstrom wird auch der Kohlestrom über Bord geworfen. Der Blackout droht, und der Wahnsinn nimmt kein Ende.

Nichts funktioniert mehr in diesem verwahrlosten Land. 10.000 marode Brücken, kaputte Schulen und Straßen – die Infrastruktur pendelt sich auf dem Niveau eines Schwellenlandes ein. Wir alle lachen über die Regierungsflieger, die immer wieder stranden. Die Bundeswehr: eine Lachnummer, bei der wohl kaum noch etwas einsatzbereit ist.

Ja, natürlich: offene Grenzen – weltweit einmalig. Millionen von meist ungebildeten Migranten, Milliarden für eine dubiose Asylindustrie. Überall schießen Moscheen aus dem Boden, die Kriminalität steigt und in den großen Städten haben über 50 Prozent der Kinder bereits Migrationshintergrund. Das Fernsehen berichtet stolz über Islam-Schnupperkurse in den Kindergärten.

Frauentag und Frauenquote! Die Medien jubeln. Als hätten die Frauen, die es bisher in politische Führungsämter geschafft haben, nicht genug Unheil angerichtet. Aber das wird munter wegrelotioniert.

Bei den Zukunftstechnologien, bei KI, Digitalisierung oder Gentechnik ist dieses Land weit abgeschlagen. Da wird sich auch kaum was ändern. Die wichtigste Ressource verfällt, das Bildungsniveau sinkt immer weiter ab. Soll ja keiner benachteiligt werden beim Run auf die Studienplätze in Genderwissenschaften oder Sozialpädagogik, während in China jedes Jahr eine Million gut ausgebildeter und hochmotivierter Diplomingenieure die Unis verlässt. Aber in Deutschland möchte ein Drittel der Studierenden in den öffentlichen Dienst, weil man dort für nichts verantwortlich ist und die Work-Life-Balance stimmt. Die nichtsnutzige Generation Z liebt die Grünen, denn die sind immer für mehr Bürokratie und staatliche Bevormundung gut.

„Wer Idioten wählt, oder gewählten Idioten folgt, wird mit Zukunftsentzug nicht unter zwei Generationen bestraft“, möchte man rufen. Die politischen Eliten treiben das Land immer weiter in den Suizid und die Isolation. Merkel verdirbt es sich mit den USA, mit Russland und China gleichzeitig, indem sie den Politikern dort frech die Leviten liest. Man möchte wirklich glauben, dass unser Politgesindel von finsteren, deutschlandfeindlichen Mächten ferngesteuert wird.

Was ist das für ein Volk, diese Deutschen? Existiert es überhaupt ? 400 Milliarden hat es sich durch die betrügerische Nullzinspolitik rauben lassen. Aus der eigenen, privaten Tasche! Der bisherige Höhepunkt der Ausplünderung wird sicherlich bald durch Bankenunion und ähnlichen EU-Schwachsinn getoppt.

Aber dem Deutschen ist scheinbar alles egal, er liegt schon länger wohlstandsverwahrlost im Koma. Es interessiert ihn offenbar nicht, dass beispielsweise ein Österreicher bei gleichen Bruttobezügen 40 Prozent mehr Rente bekommt als er. Dass der mittlere Haushalt in der Bundesrepublik weniger Nettovermögen besitzt als der Durchschnitt der EU-Bürger und die Quote für Wohneigentum niedriger ist als in den meisten EU-Staaten. Dass dieses Land an der Weltspitze liegt bei den Abgaben auf Einkommen. Aber der Deutsche masturbiert weiter auf die Phantasie vom „reichen und wohlhabenden Land“.

Dass die Altersarmut steigt, 930 Tafeln hungernde Menschen mit Lebensmitteln versorgen müssen, ein aufgeblähter öffentlich-rechtlicher Propaganda-Moloch mit 8 Milliarden Zwangsgebühren pro Jahr immer noch nicht genug hat, dass die Gesundheitsversorgung immer schlechter wird und um die 15.000 Menschen in Krankenhäusern jährlich an multiresistenten Keimen sterben, - das alles juckt die Deutschen in ihrer Duldungsstarre nicht im geringsten.

Tumorartig wuchert der bürokratische Apparat, es werden mehr Beamte eingestellt, wo schon jetzt die üppigen Pensionszusagen zu explodieren drohen. Sein Treibstoff: immer neue Gesetze und Verordnungen, eine verbissene Bevormundung durch linksgrüne Etatisten, die jede Vitalität der Gesellschaft im Keim erstickt und die Umverteilungsfanatiker legitimiert. Erst wenn jeder Transferzahlungsempfänger ist, ist das Werk der sozialistischen Pest vollendet.

Nein, es lohnt nicht mehr, sich Gedanken oder Sorgen um dieses Land zu machen, kluge Texte zu schreiben oder Argumente zu sammeln. Der Zerfall ist umfassend und absolut. Wohin man blickt, regiert der Wahnsinn, beklatscht von infantilen Dummschwätzern. Ist der soziale Kern erst erodiert, zerfällt es sich ganz ungeniert. Naiv der, der noch selbstbetrügerisch Hoffnung hat.


Freuen wir uns auf die aufregenden und spannenden Zeiten, die jetzt vor uns liegen. Bürgerkriegsähnliche Zustände, Clans die NoGo-Zonen beherrschen, vielleicht der Crash des Euro. Nach der Spaltung dann die Zersplitterung der Gesellschaft und das Aufkommen tribalistischer Strukturen. Die immer härter ausgetragenen Konflikte zwischen Jung und Alt, Stadt und Land, Männern und Frauen, Migranten und Einheimischen, Systemprofiteuren und Ausgeplünderten.

Endlich Anarchie! Alles ist erlaubt, wenn man sich traut und sich nicht besonders blöd anstellt. Scheiß auf die Zukunft, Rente never comes, was zählt ist das Hier und Jetzt. Autorität? Was war das nochmal?

Aber vielleicht kommt er ja schon bald, der herbeigesehnte muslimische Bundeskanzler. Dann wird die Scharia eingeführt und Ruhe ist im Karton mit dem Aufdruck „Failed State“.“



Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Außer bei drei Grad Celsius die Heizung aufzudrehen, dass die kalte Schlafstube mit mir zum frischen Morgen erwacht, dass meine liebe Frau daheim und liebe Leser diese Geschichte bekommen, dass mir etwa 18 Kilometer weiter im nächsten elsäßischen Quartier Obernai neue Bilder, Gedanken und Geschichten zufliegen. Genug von brennenden, prügelnden Volksaufständen in Paris, genug von Klima-Kids, vom Christchurch-Killer im SAT-TV gesehen, im Internet gelesen. Mir steht der Sinn, danach meine ruhige Rentnerkugel zu schieben, meinen heißen Tee zu genießen, dem Zwitschern der Vögel zu lauschen und die liebe Sonne zu begrüßen, die sich gerade über und durch die Zweige der Fichten und Weißtannen anschickt, meine schöne Welt zu wärmen. 

Nach dem Frühstück noch die Schränke, den Kühlschrank verschließen, die Sessel in Fahrtrichtung drehen, das Stromkabel verstauen, von den Auffahrkeilen rangieren und diese mit den mittlerweile getrockneten Wanderschuhen verstauen. So ist's mir's wohl in der Welt!