20 März 2026

Spießer-Steuern für Opa-Gammler unter Palmen in Cambrils, Salou

 


Banyul-sur-Mer befriedigt mein Fernweh, lässt mich heimisch fühlen - auch bei Regen. Bevor sich hier manche langweilen, ein Wort in eigener Sache: Das hier ist einzig mein eigenes Reisebuch. Blogs helfen mir zu erinnern, wo wann was wie war. Wer sich selbst wie andere als "Mangelwesen Mensch" erfährt, muss aus Fehlern lernen. Den Schaden an der Treppe zur Aufbautür ist Folge eigener Dusseligkeit.  "DT" vom DGF greift Opa-Gammler unter Palmen an. Ob's ihm hilft oder mir?


Bei Sternklarem Himmel war nicht absehbar am Abend, dass mich in der Nacht pladdernder Regen auf drei Dachluken im GfK-Dach wecken würde. Gestern kühlte das Meer meine Füßen bei südlicher Sonne,  heute wärmt die Gasheizung meine Füße.


Banyul-sur-Mer Video 2026-03-15 at 11.46.55: So vergeht der Sonntag, mein vierter Tag an diesem zauberhaften Ort mit seinem Camp Municipal.


So hängt mir die Kamera am Hals und los geht's auf Fotosafari durch das Wunderland, an welches mich mein Blog vom Oktober 2022 erinnert.



Ähnliche Bilder sind alle schon im Blog-Archiv, doch immer wieder ist es neu - für mich.  Eidechsen krabbeln an Wänden, Tauben gurren, Motorräder röhren, Mädchen giggeln, Frauen klappern mit ihren Absätzen, Hunde beschnüffeln einander, Menschen sitzen oder stehen in Restaurant und Bistros, trinken Kaffee, Bier oder Wein, Möwen schaukeln und Schmetterlinge torkeln durch die Luft, Wind peitscht Bäume, Sträucher, Palmen, Meerwasser schäumt.



Das fallende Mädchen wird gleich liegen, ihre Schenkel schließen, oder was man sich sonst so denken mag....



Züge fahren so selten, dass mir kein Bild von einem Zug auf der Brücke gelingt.



Die bald 70-Kilometer-Strecke Radfahrt über Berg-und-Tal nach und durch Spanien hängt mir in den Knochen. Der benachbarte Carrefour versorgt mich mit Eclairs, die mir über den verregneten Tag helfen.



Der Regen hört auf. Es lockt die einsame Küstenstraße, mit E-Bike Rosinante sich gegen den Sturm zu stemmen.



Was spielt es für eine Rolle, wenn bei grauem Himmel Sonne und Farben fehlen? Was spielt es für eine Rolle, dass Sturmböen so zerren und wüten, dass man das Rad in der Spur halten muss?



PORT-VENDRES sieht noch genauso aus wie im Oktober 2022. Es gibt dort einen Stellplatz für Womos ohne Strom und ohne Sanitäranlage, Kaufhäuser wie LIDL, Restaurants und den Hafen für große und kleine Schiffe.


 COTE DIVOIRE EXPRESS SINGAPORE steht am Heck. Kräne beladen das Schiff.



Bei der Unwetterwarnung vor stürmischen Böen fährt kein Schiff auf das Meer.



Keine fünf Kilometer weiter an der Küstenstraße liegt traumhaft schön Collioure. Vor vier Jahren hat mich Sonnenschein in die alte Burg gelockt.



Diesmal treibt mich der unwirtliche Sturm, der durch vier Jacken bläst, im Schnelldurchgang durch und rund um's alte Gemäuer.



Daheim im 1400 Kilometer entfernten Sonneberg ist auch kein besseres Wetter, erzählt meine Frau. Doch es soll wärmer werden.



Mit Touristen ist bei dem Sturm kein Geschäft zu machen, die meisten Geschäfte bleiben geschlossen.



Auf dem Rückweg schiebt der Sturm E-Bike Rosinante. Die Siegessäule, eine der vielen in Frankreich, ragt in Port-Vendres über den Hafen.


Ein wunderbarer Radweg schlängelt sich von Port-Vendres nach Banyul-sur-Mer, der mir auf dem Hinweg verborgen geblieben war.



Die Sonne zaubert Farbe in die Landschaft. Böen wüten mir entgegen, wenn sie in einer Kehre im Weinberg mich anfauchen. Diese zweite Radtour reicht mir in Banyul-sur-Mer. Danach stimmt sich mein Körper wieder auf Ruhe ein für die weitere Fahrt.

Friedliche Esoterik oder blutiger Krieg


Zwei Denkschulen und Handlungsstränge stehen sich gegenüber, der esoterisch-religiotische gegen den kriegerisch-patriotischen Weg. Lehrer wie Rinpoche, Dichter und Musiker wirken mit wunderbaren Werken und nicht mit Gewalt gegen fremde Feinde.

To meet someone who really hurts you is to meet a rare and precious treasure. Hold that person in high esteem, and make full use of the opportunity to eradicate your defects and make progress on the path. If you cannot yet feel love and compassion for those who treat you badly, it is a sign that your mind has not been fully transformed and that you need to keep working on it with increased application. ~Dilgo Khyentse Rinpoche

Rinpoche hat gut reden. Doch Ressourcen an Wasser, Nahrung, Erde, Energie, Luft sind begrenzt - ebenso Wissen und Weisheit. Wörter, nichts als Wörter ......


Wörter, die nicht jeder hören will......


Mich belustigen Zensuretten bei WELT, die meine Wörter nicht durchlassen.


"...nicht angezeigt, weil er Muslim ist....."


Das gefällt der WELT-Zensurette nicht? Unvergleichlich gut kommentiert Klonovsky das Zeitgeschehen:

Wenn Drittweltgesindel Erstweltprekariat verdrängt, dessen Töchter vergewaltigt und dessen Söhnen auf die Schnauze haut, hält das intellektuelle und akademische Erstweltgesindel das für einen verschmerzbaren Kollateraleffekt der postkolonialen Wiedergutmachung.



Habermas post mortem "in Deutsch zu übersetzen", wäre nicht schlecht. Aber was bliebe dann  Bildungsbeflissenen? Sloterdijk...


Was gehen mich Buchgeleerte an, die Seite um Seite, Buch um Buch mit ihren Sermonen füllen?


Heißt es nicht: Ein Bild mehr sagt als 1000 Worte?


Doch über Karikaturen lässt sich leichter lachen als über Rechnungen an der Tankstelle.



Mein Diesel im Tank reicht bis zur ersten Tankstelle in Spanien. Dort kostet der Diesel 15 Cents weniger als in Frankreich. Bei dieser Reise soll Barcelona links liegen bleiben, auch wenn der Rummel wie um die Sagrada Familia mich vor vier Jahren angenehm animierte.



Ob die Frau sich auf Sagrada Familia freut, wenn sie bewundernde Blicke fühlt?

Castelldefels

 


Mir fehlt Ruhe. Nach fünf Tagen in Banyul-sur-Mer geht es hektisch weiter. Die Strecke über die spanische Stadt Portbou ist etwa 15 Kilometer kürzer als von Banyul-sur-Mer auf einer Schnellstraße durch Frankreich. Dafür kurvt man über die herrliche Küstenstraße und muss zwischen dem zweiten und dritten Gang herumrühren. Wenigstens ein Foto!


Beim Aussteigen reißt mir der Sturm die Fahrertür aus der Hand.


Beim Einstieg reicht meine Kraft nicht, die Fahrertür gegen den Sturm zu schließen. Der Einstieg ist mir nur auf der Wind abgewandten Seite durch die Eingangstür möglich.



Von vorigen Fahrten durch Barcelona war mir die Lust auf Großstadtverkehr vergangen. Leider war das Camp auf dem Land bei Santa Eulalia de Rosana geschlossen. Das nächste Camp Estrella in Castelldefels 55 Kilometer weiter erforderte die Fahrt durch Barcelona.


Das Camp an der Schnellstraße kostet 27,66 Euro. Über eine Brücke kommt man auf die andere Seite der Schnellstraße zum Strand. 


Mir gefällt's nicht. Für eine ruhige Nacht mit Strom und SAT-TV und eine warme Abendmahlzeit im Auto passt der Platz. Nicht einmal warmes Wasser zum Rasieren gibt es.

Cambrils - Treppe kaputt gefahren



Nach kurzer Nacht ging die Fahrt schon ab 8.00 Uhr in der Früh auf die kurze Strecke von knapp 100 Kilometern nach Cambrils. Es geht an der Küste entlang wie vor vier Jahren. 
 


Mein Kraft reicht nur für eine geruhsame Opa- und Rentnerreise mit Pausen auf komfortablen Camps. Das nächste Ziel Benicassim liegt in 150 Kilometern fest. Dort ist mir das gute Camp vertraut. Camping La Llosa in Cambrils kostet 25 Euro pro Nacht verlangt - WiFi drei Euro extra pro Tag.

Mein Ritual, vor der Abfahrt um den Wagen kontrollierend herumzugehen, blieb aus und hatte böse Folgen. Die Treppe war nicht eingefahren. Für die ersten Maut-Strecken hinter Casteldelldefels verlangte die Maschine Bargeld, Scheckkarte ging nicht. Einmal 8,04, beim zweiten Mal 5,03 Euro. Langsam schiebt sich der Wagen aus der engen Mautstelle. Plötzlich ein lautes Kratzen. Hat etwa die schließende Schranke das Dach aufgekratzt? Doch das war es nicht. Die herausgefahrene Treppe hat an Mauer gekratzt. Als Folge war das Treppengestänke aus Aluminium verbogen.


Nach meinem Checkin am Camp Cambrils ging es gleich wieder los. Eine Werkstatt war zu finden, welche die verbogene Treppe reparieren kann. Die erste Werkstatt nimmt erst ab dem 23. April Aufträge an. Die Dame gab mir eine Adresse zu einem zweitem Händler - elf Kilometer außerhalb der Stadt. 


Dort bauten Mechaniker die Treppe aus. Die Werkstatt ruft an, wenn die Treppe wieder gerade gebogen ist. Bei einem Stundenlohn von 64 Euro dürfte sich bei dreistündiger Arbeit der Schaden auf etwa 200 Euro belaufen.  


Vor der Werkstatt sollte mein Vasco-Translator V4 mir helfen, mein Anliegen zu erklären. Doch die Maschine hing sich beim Selbsttest piepend auf. Eine freundliche Dame beim Vertrieb in Köln verriet mir am Telefon die Tastenkombination, um das Gerät wieder zur Mitarbeit zu bewegen und schickte mir die Betriebsanleitung. Wenn mir Gammeln unter Palmen mehr Ruhe brächte, wäre viel gewonnen.

"DT" von Generation-X gegen Alt68iger Opa-Gammler unter Palmen


In meinen schweigsamen Fahrten, wo außer meine Frau am Telefon fast nur noch das Navi mit mir redet, sind Anregungen anderer Menschen wertvoll. Dem Freund aus Japan, der über deutsche Spießer klagt, antwortet "DT" mit einem Video der Bausparkasse: "Wenn ich groß bin, will ich auch mal Spießer werden...." "DT" schreibt weiter und gibt mir - als "Vertreter der Generation n0by" - zu denken:

Und wenn der in Japan wohnende Alt-68er meint, er hätte wenigstens "sein Leben" gelebt und FJS, HK und andere als "fette Spießer" verleumdet, dann kann ich nur sagen:
Bayern, Du hast es besser. Das was der als "Spießer" verleumdete FJS aus dem Agrarstaat gemacht hat, zahlt noch heute die Rente für ET, damit er mit seinem Wohnmobil mit der von den Spießern erwirtschafteten Rente durch Südfrankreich gondeln kann. Es zahlt die Sozialhilfe für den "
haha", der sein Leben lang so ein Bauwagentyp geblieben ist, wie ich sie neulich in Berlin in der Siedlung gesehen hatte, wo sich der RAF Typ aufgehalten hat.
"Ihr Leben" können diese Parasiten nur leben, wenn es fleißige Spießer gibt, die es ihnen finanzieren.

Der in Japan lebende hat zu 100% bestätigt, was ich als Kritik an dieser "Generation n0by" geäußert habe: auf Kosten von anderen Leben und dann diese noch beschimpfen, verleumden etc., weil sie ein Leben führen, was ihnen den "Ausstieg" finanziert. So wie sie rumgehurt und rumgehascht haben und danach zu ihrem Vater heimgekommen sind und ihn als "elenden Spießer" verleumdet haben, obwohl er ihnen den Lebensstil finanziert hatte. Dieser Typ in Japan ist genauso ein selbstbezogener Narzißt geblieben, wie viele der Generation n0by.

Definition lt. Google:
"Spießer" ist ein abwertender Begriff für Personen, die engstirnig, konservativ und geistig unflexibel an gewohnten Normen festhalten sowie Veränderungen ablehnen. Der Begriff stammt von Spießbürgern aus dem Mittelalter. Heute wird das Verhalten oft als kleinkariert, pedantisch oder stark konformistisch beschrieben.
Charakteristika: Spießer gelten als steif, kleinlich und intolerant gegenüber Neuem oder Anderem.
Als Spießbürger oder kurz Spießer wird in abwertender Weise eine engstirnige, biedersinnige Person bezeichnet, die sich durch geistige Unbeweglichkeit, ausgeprägte Konformität mit gesellschaftlichen Normen und Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung auszeichnet.

Ja, dann bin ich gerne Spießer, ich mag es nicht, wenn die Bereicherer die Straßen zu Messerzonen machen, die Bahnhöfe zu stinkenden Aborten, die Plätze davor zu Kabul 2.0, die Königsstraße in Stuttgart zu Islamabad und die SBahn-Abteile zu Schlachthöfen.
Ich bin sicherlich nicht geistig unbeweglich, sondern muß täglich Neues wagen, sonst kann man im High-Tech Business nicht gegen die Chinesen bestehen. Geistig unbeweglich sind eher die von sich selbst so überzeugten "Alt 68er", die meinen, sie hätten "ihr LEBEN gelebt", und die unbeweglich sind wenn es zB um neue Technologien geht, um neue Medien, um neue Kommunikation. n0by selbst ist da ein gutes Beispiel, aber auch Dieter und andere, die selbst Navis ablehnen.

Die größten Kritiker der Elche, sind doch heute selber welche! Wenn ich das ganze linksgrünverdreckte Millieu anschaue, dann gibt es keine schlimmeren Spießer, die sofort bei "rechten" Aussagen "Nazi" im Chor schreien. "Der Kampf gegen rechts" wird ausgerufen, und zwischen "rechts" und "rechtsradikal" wird nicht mehr unterschieden. Wie neulich so schön von Harald Martenstein bei diesem Scheintribunal vorgebracht.

"Oft wird mit einem Spießer auch eine übertriebene Ordnungsliebe verbunden, etwa die übermäßige Pflege des eigenen Autos, des eigenen Gartens, eine außergewöhnliche Sauberkeit und Aufgeräumtheit in der eigenen Wohnung, oder das Sammeln und Sortieren von Dingen wie Briefmarken und ähnlichem und ein peinliches Achten auf Pünktlichkeit. Spießertum zählt auch zu den Klischees, die den Deutschen nachgesagt werden. Dabei meinen dies auch 19 % der Deutschen über andere Deutsche, während nur 3 % der Deutschen sich selbst für spießig halten.

Die Bezeichnung Spießbürger wird auch von fortschrittlichen und linken Gruppierungen als Kampfbegriffe gegen das sogenannte Establishment verwendet."

Ordnungsliebe ist keine schlechte Eigenschaft. Wenn man durch Bayern fährt und die Ortschaften dort sieht und vergleicht, wie sehr Grüne oder Sozen-Bundesländer versifft, voller Graffiti, voller Schlaglöcher in der Straße sind, wenn man um die Ortschaften die Betriebe sieht, die die sauberen Neubaugebiete finanzieren, und das mit dem linksversifften Dreckloch Berlin vergleicht, dann bin ich gerne Spießer. Dreht man Berlin den Geldhahn zu, werden 80% dieser ach so progressiven Linken nämlich zurück nach Tübingen, nach Erding, nach Ingolstadt etc. kommen, heim in das Reihenhaus oder ins Einfamilienhaus auf dem Land.


Und mit diesem eindrucksvollen Bild und Schlußsatz endet "DT" seinen Kommentar. In einem zweiten Kommentar verrät "DT", zu welcher Altersklasse er gehört:

Hier ist ein ganz interessantes Video über die Psychologie der Gen X (1965-1980 geboren). (mVuT)
DT, Samstag, 14.03.2026, 00:40 @ FOX-NEWS1291 Views



https://www.youtube.com/watch?v=CGussc0aPoA

Anders als die verwöhnten Alt-68er.

 Es geht - wie immer und überall - "Gute" gegen "Böse", "Rechtgläubige gegen Ungläubige", "Faule" gegen "Fleißige", "Arme gegen Reiche", "Farbige gegen Weiße", "Männer gegen Frauen". Einzig "Kampf-der-Geschlechter" scheint mir sinn- und zielführend zu sein, wenn ein Kind kommt. 


Das hätte Hand und Fuß. Wenn schon Krieg, dann aber richtig - weltweit und atomar.....




https://www.youtube.com/watch?v=v4fCF8H2zY4
Wissenschaftler prophezeit Iran-Krieg: im Sepemter 25! - Dr. Jonas Tögel 


Ein Geschmäckle vom Großen Krieg sehen wir jeden Abend in der Tagesschau.

Dass uns "DT" über "Produktivikus" informiert, gibt ihm einen ganz dicken Pluspunkt. Die Unterhaltung von Produktivikus ist amüsant und lehrreich. Was meint nun aber unser Alt68iger-Freund aus Japan, dem "DT" so richtig eingeschenkt hat?

Ich muss gestehen, bei der Wiederholung des Lesens meiner Kommentare bin ich eigentlich nahezu immer angenehm überrascht, bzw eigentlich sogar erstaunt wie gut / richtig  das ist (also meiner Meinung nach). Deine zumindest hingeschriebene Abneigung gegen meine Einschätzungen stören da keineswegs, sie ist halt Deine Rache für all die verschwendeten Jahrzehnte deines Lebens, die du ja unvorsichtigerweise allwöchentlich beklagst, was natürlich letztlich nur deine wahre Meinung offenlegt...
.....
BaWü ist wie gesagt die Spiessbürger Ecke in DE, etwas das mir schon vor 50 Jahren klar wurde, und mir den Geschmack an der Demokratie verdorben hat. Mittelmässigkeit an der Macht bedeutet nun mal, dass niemals das Richtige, das Nötige, getan werden kann. Merkel war der Prototyp, eine wahre Volksvertreterin in einer repräsentativen Dmeokratie.... und sie hat die Zerstörung der deutschen Gesellschaft ermöglicht, die von den Ampel Leuten dann vollendet wurde. Jetzt leben wir in der Zwischenzeit, in der das in den vergangenen Jahrzehnten Eingemachte für Waffen und illegal Zugewanderte verbraucht wird, und an dessen Ende ein Kollaps stehen wird.

Was die Mehrheit für richtig hält, scheint nun mal nicht sehr oft etwas mit der Realität zu tun zu haben. Im jetzigen Jahrhundert hat sich das ganz extrem bestätigt und seinen Höhepunkt in Ministern wie Habeck und Baerbock gefunden... was, positiv betrachtet, andererseits ja die Gegenbewegung eingeleitet hat. Dialektisches Denken scheint immer noch richtig zu liegen. Das macht das ganze Schauspiel für den in der friedlichen Ferne lebenden Beobachter, nein, nicht zur Tragödie oder gar zum zum Drama, sondern zu einer Farce. Eine gute Flasche Wein und man kann darüber lachen, wie man in besseren Zeiten 
über Pispers oder Schramm lachen konnte. Erinnert sich ausser mir noch jemand an Dieter Hildebrand????

hab ein schönes (trockenes!) Wochenende....


Nochmal "DT" beim DGF, der mir mal wieder reinen Wein einschenkt:


Tja, Freund in Japan oder haha in Aachen, Leute wie wir kommen nicht gut an beim Steuerzahler und Unternehmer "DT"der Nobelpreisgewinner und Milliardär als Vorbild hat. Zumindest bleibt mir wegen der erzwungenen Reisepause Zeit, mich mit den wertvollen Anregungen von "DT" zu beschäftigen. Braucht man, wenn 78 Jahre geschafft hat, noch Vorbilder? Oder denkt man in dem Alter nicht eher daran, wie man sich einen leidlichen Abgang schmerzfrei verschaffen kann?


Vielleicht sind mir ja auch Videos wie von Mooji unterhaltsamer als anderthalb Stunden den Lebensweg Hassabis zu verfolgen? Vorausgesetzt das Camp bietet WiFi. Das Beste wäre es natürlich, endlich soviel glückliche Ruhe in sich selbst zu finden, dass man einem Platz verweilen kann und mag.

Bei fünf Grad Celsius fängt der Tag an, im Auto steigt die Temperatur auf 28 Grad. Spanische Sonne, Meer, Gammeln unter Palmen und Ruhe muss man zu genießen lernen. Cambrils hilft entspannen.

Cambrils


Nachdem die ausgebaute Treppe in der Werkstatt bleibt, muss sich der dusselige Opa beim ersten Ausstieg das Schienenbein stoßen, weil die gewohnte Treppe fehlt. Mensch ist ein Mangelwesen - oder etwa nicht?


Camper stehen in Reih und Glied. Einer erzählt, er lebe hier schon ab dem 1. November.


Ein Waschraum wie in einer Kaserne: Hier darf man nur Geschirr spülen und Gemüse waschen.


Das Schwimmbad mit großen Rutschen ist noch geschlossen. Auf dem Spielplatz toben keine Kinder. Derzeit überwiegen Rentner mit Wohnmobilen - überwiegen in sechsstelligem Wertebereich. Manche schieben sich mit einem Rollator über den Platz, viele führen Hunde aus.


 Der feine Sandstrand liegt hundert Meter vom Camp entfernt. Es gibt dort Duschen. Das Meer ist mir noch zu kalt.


Der Turm am Hafen, auf dem einst eine Kanone Piraten beschoss, erinnert an alte Zeiten.



Luxuriöse Yachten überwintern an Land.



Fischer laden ihre Beute aus. 


Die Kunst am Hafen von Cambrils ehrt verschollene Fischer auf See. 



Reinhold wurde in Calabrien mein Reisefreund. Dort standen wir einsam im herbstlichen Camp von Corigliano Calabro. Noch im November konnte man ausgiebig baden. Er zeigte mir mit seinem zweiten Wohnmobil, einem Ducato, seine beliebtesten Orte und kaufte Kisten Wein ein. Wir haben einander auch schon daheim besucht. Im Sommer reiste Reinhold bislang in den Norden mit seinem Allrad-Womo. Jetzt verkauft er beide Womos und investiert sein Geld in ein nagelsneues Allrad-Womo für ein sechsstelligen Betrag. Reinhold ist 85 Jahre alt. 

Salou


Frühjahrsputz entspannt. Decken und Matten ausschütteln, Bett richten, Boden wischen, Essen machen, Kaffee trinken, ausruhen.



Bevor mir langweilig wird, geht es bei strahlendem Sonnenschein am Uferradweg zur nächsten Stadt 10 Kilometer weiter nach Salou.



Die Tourismusindustrie hat in Salou gegenüber Cambrils ein paar Schippen draufgelegt. Das Meer kommt mir dort klarer vor. Erste Menschen baden schon.



Das Meer, der Strand, die Palmen, Sommerbeton der Touristenunterkünfte, Einkaufsstraßen mit kleinen Geschäften und Restaurants..... alles erwacht aus dem Winterschlaf.



Trecker bügeln mit angehängten Geräten den Strand glatt. Schwere Baumaschinen räumen Sandberge um.



Noch lässt sich kein Mensch im abgezäunten Sommerbetonbau blicken. Der Pool vor dem Meeresstrand strahlt ohne Wasser blau getüncht im Sonnenschein.



Die Wasserfontänen vom Schneckenspringbrunnen sind noch nicht in Betrieb.



Damit sich niemand langweilt, wirbt die Stadt neben Kultur auch mit "Karting Salou".


Um die Massen bei Hochbetrieb abzufüttern, wirbt Burger King mit "Bacon Brutal". Beim SPAR in Cambrils gibt's Veggie-Burger.



Mir reicht die blaue Mittelmeeridylle im Frühlingssonnenschein. Mir fehlt der Anruf von der Werkstatt, dass die Treppe gerichtet und eingebaut werden kann, um den nächsten Autobahnabschnitt nach Benicassim unter die Räder nehmen zu können. Leider gelingt es mir nicht, unter Palmen zu gammeln.


Zum Abschied ein Blick auf Salous Kunstkultur vor dem BURGER KING, dann schiebt mich der Rückenwind zurück. Die zweite Nacht in Cambrils ist vorbei, das Frühstück hat geschmeckt, die Sonne scheint, jetzt noch rasieren, dann sollte meine Frau anrufen und die Werkstatt, dass die Treppe fertig ist. 



Die Werkstatt ruft nicht an. Auf meinen Anruf erklärt die Dame, dass es länger dauere. Das Metall müsse erwärmt werden. Dann müsse ein Gewicht das erwärmte Gestänke ausrichten. Rosinante fährt mich kreuz und quer durch Cambrils über die Autobahn zur Werkstatt. Wann meine Fahrt weiter gehen solle, fragt die Dame, wenn das Auto fertig ist.


Am Nachmittag kommt der ersehnte Anruf: "Morgen, ab Halbzehn wird's fertig!" Noch eine Abschiedsrunde durch Cambril, Zeche zahlen am Camp, Waschwasser in die Anlage füllen, noch ein Abendessen, eine Fernsehnacht und ein Frühstück....



Bis zur Brücke über den "riera de Riudecanyes" Cambrils noch in Richtung Westen erforscht. Über den Bergen ziehen schwarze Wolken auf. Wieviel fließt ab, wenn Wolken aufbrechen und Wasser über die kahlen Berge schütten? 

"Reisende soll man nicht aufhalten",
heißt es. Mein selbst verursachter Schaden an der Treppe hält mich drei Tage lang in Cambrils. Wer hier im Herbst ankommt, der hat Monate Zeit auf wärmere Tage zu warten. Doch im Frühling drängt es mich weiter und weiter. Ins gelobte Land Portugal.


Noch sieht man ein schwarzes Loch unter der Aufbautür.



Nach zwei Stunden Wartezeit bei Carvisa war das Werk vollbracht: 197 Euro für drei Stunden Arbeit. Der halbe Tag war rum, noch Diesel bunkern, der hier nun auch schon über zwei Euro kostet, dann die ruhige Strecke nach Benicassim unter die Räder nehmen.


Wie gerufen liegt um die Mittagszeit ein Mercadonia-Kaufhaustempel auf meinem Weg. Das Baguette ist knackfrisch zum Ruccola-Salat mit Käse, Tomaten, Pepperoni, Kapern, Öl und Essig. Die kleinen Kuchen zum Kaffee sind mit Pudding gefüllt.



Zweieinhalbtausend Kilometer sind gefahren im ersten Reisemonat. Hier in Benicassim - wie überall - Rentner aus Deutschland, England, Frankreich.



Wen's interessiert schon, wie Rentner unter Palmen gammeln und als Steuerschreckschrauben die hart arbeitende Bevölkerung ärgern oder unterhalten. Das war's von dieser Woche im ersten Reisemonat. Weiter geht's mit drei Tagen in Benicassim in der nächsten 

. Geschichte. .


p.s. Fehlerkorretkuren - wenn überhaupt - später