26 September 2026

Ribadeo, Ribadesella, Ruhe, Santillana del Mar, Politick zum Zeitvertreib

Der Rio Eo ist die Grenze zwischen Galizien und Asturien. Der Radweg angeklatscht an die Autobahn ist abenteuerlich. In der 31. Woche meiner kleinen Reise endet die dritte Nacht am Meer auf dem freien Platz über der Steilküste. Nach 180 Kilometer wunderbarer Küstenautobahn durch Asturien ist fünf Tage Ruhe in Ribadesella. Hundert Kilometer weiter endet die Woche im mittelalterlichen Santillana del Mar. Das liegt in Kantabrien.




Heizung wärmt die Stube, Tee wärmt mich. Der sonnige Tag hat die Bord-Akkus nicht gänzlich gefüllt. Der Eberhof-Krimi Leberkäs-Junkie unterhielt mich, bevor bei Sparlampen mit geringem Stromverbrauch der Abend mit einem Buch ausklang. Im Morgengrauen gibt der Laptop-Akku noch eine Stunde bis zum Sonnenaufgang Energie, um den Blog zu füllen. Wo bleibt die Glückseligkeit?

   

Am einsamen Stellplatz am Meer gibt es keine Geschäfte. Man muss dann entweder nach Ribadeo oder Tapia radeln. Dazwischen liegen 12 Kilometer. Doch vom Stellplatz nach Ribadeo über die enge Radbrücke zu fahren, ist schwierig. Getränke muss E-Bike Rosinante mit mir aus Tapia im Rucksack, in der Satteltasche und in einer Einkaufstasche am Lenker schleppen.


Nach den Einkäufen in Tapia geht es am Nachmittag zu einer Fahrt ins Blaue. 



Den geschredderten Mais wirft die Maschine auf die Ladefläche des LKWs.


Ob es mit dem Fahrrad an der Mündung des Rio Eo weiter geht?



Zu meiner Überraschung gibt es neben der Autobahnbrücke Puente de los Santos 600 Meter lang über einen abenteurlichen Radweg.



Gruselig! Da muss man mit sich als Radfahrer 600 Meter lang rüber zittern.


Die Brücke Puente de los Santos liegt 30 Meter über dem Meer.




Die Absperrung zur Autobahn ist hoch, das Geländer zum Fluß ist niedrig. Ein Radler kommt mir entgegen. Er balanciert das Rad auf dem Hinterrad, dass die beiden Räder irgendwie aneinander vorbei kommen. Kein gutes Gefühl.... 


An diesem Samstagnachmittag bleibt mir nicht mehr viel Energie für Ribadeo. Aber immerhin verkauft mir ein Lebensmittelladen in Ribadeo Mozzarella, den es Tapia nicht gab.


Noch einige Eindrücke aus Ribadeo bevor es mich zur Abendruhe in meine heimische Klause zieht.



Mittlerweile arbeitet mein Ersatz 500 Wh-Akku im E-Bike, weil der erste Akku leer ist. In einem Kaffee erlaubt mir die Kellnerin, Energie nachzuladen. Doch es hilft ja nichts, der Rückweg muss wieder auf dem gruseligen Radweg über die Brücke gehen.



Noch ein Abschiedsblick auf die andere Uferseite des Rio Eo zum Ort Castropol



Wer im Auto über die Autobahnbrücke huscht, kann man nur Sekunden lang einen Blick auf das rote Schiff erhaschen, doch mein Wunsch hier länger zu verweilen, ist ja nun mit dem Rad erfüllt.



Auch mit dem Zoom sind Schiff und Surfer unter der Brücke elend weit weg.


Ribadesella







Jetzt geht die Reise immer Richtung Osten, Richtung Frankreich, Richtung Deutschland, Richtung Frau, Richtung Haus-aus-Stein daheim.


Mit erstem Tageslicht gibt es an der Tankstelle Kaffee mit einem Croissant zum Frühstück und ein Baguette als Reiseproviant. Das ist vor der Fahrt in den neuen Tag besser als all die Scheiß-Politick.



Die Autobhahn an der Küste von Asturien ist wunderbar. Leider muss man mehr auf den Asphalt als auf die Gegend blickenn. Bei Gijon haben sie einen Belag verarbeitet, der unerträglich laut unter den Winterreifen pfeift. 

Endlich angekommen! Um SAT-TV und Internet-WLAN zeitlich unbegrenzt nutzen und um die Akkus laden zu können, verwöhnt mich das 20-Euro-Camp in Ribadesella.



Hundert Meter weiter stehen Womos dicht beieinander auf einem freien Stellplatz. Es gibt dort zwar Wasser, aber keinen Strom, keine Sanitäranlage, keine Dusche, kein Waschbecken, kein Geschirrspülbecken, es gibt nichts außer Wasser und Asphalt. 


Doch auf dem freien Stellplatz findet man Wohnmobile, die man nur da und fast nie auf einem Camp sieht. Für einen Bruchteil des Preises eines Wohnmobils baut sich beispielsweise ein genialer Schrauber einen alten Bus aus. 



Ein Morelo steht auf dem freien Stellplatz. Ein XXL-Mobil ist für einige Camps zu lang, zu breit, zu schwer. Stellplätze haben mehr Platz und breitere Zufahrten.


Der Strand von Ribadesella ist umwerfend schön. Ein paar Leute lassen sich vom kalten Wind nicht abschrecken und teilen ihr Bad mit dem Hund. Am Tag meiner Ankunft hält mich der kalte Wind vom Baden ab. Der Hund misstraut den Wellen.


Wer sich wie Grönemeyer ein Leben im Hotel leisten kann, lebt komfortabler als im größten Wohnmobil. 


Ein solch gigantischer Morelo, der einen Sportwagen in der Heckgarage mitführt, ist mir bislang noch nirgendwo aufgefallen.

Am zweiten Tag in Ribadesella reicht mein Mut zum Bad. Der Wind kühlt, doch wenn mir Wellen auf den Rücken klatschen, wird's warm.

 


Während sich in München viele Menschen in den Oktoberfestrummel stürzen, genießen wir hier wunderbare Ruhe.


 Zum Fluß Sella berichtet Wiki:
Jedes Jahr am ersten Sonnabend im August findet der Descenso del Sella statt, ein internationales Kanu-Rennen vom 20 km entfernten Arriondas flussabwärts auf der Sella bis nach Ribadesella.


Das schöne Wetter, die Ruhe im Ort und die herrliche Umgebung geben mir das Gefühl, einen passenden Platz gefunden zu haben.


Das ist kein Museum sondern ein Gastronomiebetrieb. Hier gibt es Eintrittskarten für eine Höhle, die derzeit nur am Wochenende geöffnet hat.



Die Tafel im Ort soll Gäste motivieren, die wunderschöne Landschaft zu erkunden.



Noch einige dieser Speicher für Mais und Getreide fallen mir später auf meiner Radtour in die Hügel auf.



An dieser Brücke endet das Kanurennen im August.


Langsam wächst meine Sehnsucht, daheim im Haus-aus-Stein zu logieren.




Diese Konditorei verkauft mir das beste Baguette bislang auf der Reise. Der Brotmantel ist knusprig und unvergleichlich leckerer als das Kaufhausbrot.


 

Radausflug Calabrez 




Bis auf den 566 Meter hohen Pico Moro reicht meine Kraft nicht mehr. Hinter Calabrez war es mir genug.




An der kleinen Kapelle stärkt mich ein Apfel. Ob mein Gefühl stimmt, dass mit jedem Jahr meine Kraft abnimmt?



Morgens ist man meistens noch frisch und munter. 



Der Bäcker an der Kirche verkauft mir das zweite Baguette, das diesmal viel zu weich und nicht mehr so knusprig wie das erste ist.



Voller Schwung tritt man in die Pedale, vergisst die Wahl in Berlin, den Remmo-Clan und all das, was dran hängt. "Vergesellschaftung". Viel Glück!



Tennis oder Fußball spielen, im Kanu paddeln, radfahren, wandern, reisen .... .alles besser und bestens - nur nicht Politick!



Palmen und die überlangen Blätter von Bananenstauden wachsen in den Hügeln.



Bergauf geht es über schattige, kleine Straßen.



Wie verträumt liegt Ribadesella am Fluß Sella und am Meer.




Das Haus aus Stein steht verlassen.



Viele Autos fahren derzeit nicht am Haus unter Palmen vorbei, obgleich die Straße zu einer Autobahnauffahrt führt. Im Hintergrund weidet eine Kuh, deren Glocke bimmelt.



ESCUELAS PUBLICAS MUNICIPALES 1900 steht an dem blauen Gebäude, was mich an Bruder Lustig denken lässt, der sich mit dem Lärm seiner Schulkinder durch sein Berufsleben geschleppt hat. Nun sieht er, wie seine Enkelkinder lernen sollen.


Seit seiner Pensionierung lässt er es ruhig angehen. Wie jeden Herbst erntet er Quitten in seinem Garten.




Pause für meine kleine Radreise über die Hügel an der alten Kapelle



Wenn man müde genug ist, mag man ruhen. Ob das nach einigen Jahren länger mich hält im Haus-aus-Stein daheim?





Seit 1659, also 367 Jahre lang, steht die kleine Kapelle, auf deren schattiger Steinbank schon so manch Pilger saß.

 

Während der müde Radler weiter und höher strampelt, verarbeiten Wiederkäuer ihr Gras.




Besser ins Grüne als in den Bildschirm sehen....






Hinter dem Ortsschild von Calabrez rollt Rosinante noch ein gutes Stück bergab. Doch bevor es dann auf den Berg geht, reicht es mir.



Bergbauernhäuser an der Baumgrenze








Der Kanute trägt sein Boot über die Brücke.



Mit Dehnübungen an starken Gummis bereiten sich die Bootfahrer vor.


Einer unterhält sich mit seinem Hydrofoil-Board, ein anderer mit Politick


Am Strand hat dieser Sportler etwa eine halbe Stunde damit verbracht, sein Gerät zusammen zu schrauben. Dann zieht er sich noch den Gummianzug, eine Schutzweste und einen Helm an, um seine Apparatur in die Brandung zu tragen.



"Gute Fahrt", will man ihm wünschen. GROK-KI erklärt, was der Mann trägt.

Wing (Handheld-Wing / Wingfoil) und Foilboard (Hydrofoil-Board).
Der Mann trägt links einen großen, aufblasbaren Wing (das grüne, flügelartige Segel) und rechts ein Board mit Hydrofoil (der Tragflügel unter dem Brett). Zusammen gehören sie zum Wingfoiling (auch Wing Surfing genannt): Mit dem Wing erzeugt man Vortrieb, das Foilboard hebt bei Fahrt aus dem Wasser.




Entweder ist der Wind oder der Sportler zu schwach, jedenfalls fällt er dauernd ins Wasser und klettert mühsam wieder auf sein Hydrofoil-Board.




Wer knapp 10.000 Euro übrig hat, kann mit einem E-Bike-Hydrofoiler mit bis zu 50 km/h  etwa eine Stunde lang über das Wasser gleiten. Dann ist der Akku alle. Sachen gibt's - wie das Wahlergebnis in Berlin, die gibt's gar nicht.








Dann amüsiert euch mal schön....



Das Komprimat hat Klonovsky aus dem LINKEN-Programm kompiliert. Dazu meint Klonovsky:

Das ist ein Programm von Geistesgestörten und Soziopathen mit inklusiver Vorbereitung von Blutbädern.



Dann amüsiert euch mal schön.... nach der Amputation aller Vernunft.....



Ach ja, die Frauen...... nun haben sie es auf den SPIEGEL-Titel geschafft.


Poschardt und Pirincci kommentieren gekonnt. Doch zurück zu meiner Rentnerruhe in Ribadesella. 



Hier wie dort kündigt sich der Herbst an. Die Arbeit beginnt, das Auto über den Winter zu bringen. Die Gummidichtungen brauchen Pflege. Die Tankgasflasche der Firma Wynen, die dieses Jahr 80 Liter Gas für Heizung, Kühlschrank und Kocher geliefert hat, muss nach zehn Jahren zur Prüfung.



Am 13. Oktober hat Firma Wynen in Viersen mir einen Termin gegeben. Bis zu dem Termin sollte die die Gasflasche leer sein, welche die letzte Tankstelle in Portugal gefüllt hatte. Nach 2000 Kilometer braucht der Motor wieder einen halben Liter Öl, ein Liter Wasser braucht die Scheibenwaschanlage. 



Nach diesen anstrengenden Arbeiten kühlt mich das Meer. Das Wasser ist nach der neun Grad kalten Nacht recht kühl. Eine Welle erwischt mich beim Rausgehen, schrubbt meine Knie über den Sand.



Die Sonne steht am Abend schon recht tief, als das Polizeiboot in den Hafen einläuft.



Auch die Paddler kehren zum Feierabend heim.



Knaben packen ihre Angeln ein.



Ein ruhiger Tag mit Rasten und Räumen tut mir gut. Die Abendsonne wärmt mich an der windstillen Backbord Seite des Flusses. 


Abschied von Ribadesella



Mit lieben Grüßen und Sehnsucht nach der Frau und dem Haus-aus-Stein daheim geht es weiter. Derzeit redet sie nicht, schickt mir Bilder per Whatsapp.




Die Sonne geht daheim um 19:09 Uhr unter, in Ribadesella erst um 20:16 Uhr.



Hat sie Kuchen oder Brot gebacken?



Vorsichtig ein letztes Bad in Ribadesella gewagt, damit mich nicht wieder eine große Welle über den Sand schrappt. Einkaufen, Bummeln, Schaufenster ansehen, Sonne genießen.



Mir macht es mehr Spass, Bauarbeiter als Politiker bei der Arbeit zu beobachten.



Mit schwerem Gerät haben die Männer ein altes Haus im Zentrum entkernt. Vielleicht entsteht auf dem Platz etwas Neues.



Schwesterchen schaukelt Brüderchen.



Hat jemand schon einmal solche Herzen beim Zuckerbäcker gesehen?



PALACIO DE LA FAMILIA PRIETO-CUTRE S.XVI lässt mich das Schild wissen.



Der Tag klingt aus mit einem milden Ausflug den Rio Sella aufwärts. Dass auf den rostigen Schmalspurschienen später ein Blechwurm ruckelt, war unvorstellbar. So überrascht gab's davon kein Foto.


 Ein Bild von Wiki hilft aus:

Es zeigt einen FEVE-Triebwagen (Serie 2400, Nr. 2422) am Bahnhof Ribadesella auf der Linie Santander–Oviedo. Das Bild stammt von Wikimedia Commons (Lizenz: CC BY 2.0, Autor: VivirElTren.es, 2012).Die FEVE-Strecke (heute Renfe Cercanías AM / Ancho Métrico) verläuft entlang der Kantabrischen Küste und ist eine der landschaftlich schönsten Schmalspurbahnen in Nordspanien. Ribadesella liegt an der Linie zwischen Oviedo und Santander bzw. Llanes.



Nach fünf Ruhetage in Ribadesella geht es weiter Richtung Heimat. Die Temperatur soll von 33 auf 24 Grad Celsius fallen. Hundert Kilometer weiter ist Nordspanien immer noch wunderbar.


Santillana del Mar




Das neue Ziel heisst: Santillana del Mar. Knapp 100 Kilometer schafft der müde, alte Reiseopa - mit einer Pause.



Das Camp in Santillana verlangt 30 Euro pro Nacht. Doch nach 100 Kilometern an den eingegebenen Koordinaten angekommen, ärgert man sich und zahlt. 





Der Preis des Camps der ersten Kategorie lässt sich mit den mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten rechtfertigen.



Das Pflaster ist für E-Bike Rosinante und mich eine Tortur. Doch wer fährt auch schon mit dem Fahrrad durch die engen Gassen?



Santillana wartet mit einem Palast-, einem Klostermuseum und dort hinten in der Gasse mit dem  MUSEO DE LA TORTURA - INQUISICION - auf.  Haben wir nicht schon Tortur genug?






Deswegen mein rastlosen Reisen und Mühen, um mich mit besserem als mit Politick zu unterhalten. Auch Krimis, Fußball, Bücher, Musik unterhalten die meisten Menschen besser als Politick..  



Doch wie soll man loslassen, was man sein Leben lang gemacht hat?



Geschichtsgelehrte wissen, was einst war. Ob Politprofis wissen wollen, was kommt?


Am Abend bei besserem Licht und als Fußgänger 


Die Tourinfo hat mir den Stadtplan gegeben, wo Namen und Alter der Gebäude verzeichnet sind. Doch wen interessiert das?


Die mittelalterliche Stadt reizt mich zu einem Abendbesuch. Vielleicht gibt mir der Abend beim Palacio de los Velarde bessere Gefühle. Was meint KI?


Der Palacio de los Velarde (auch Palacio de las Arenas genannt) in Santillana del Mar (Kantabrien, Spanien) ist ein bedeutendes Renaissance-Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, das heute als immersives Museum dient.
Er steht an der Plaza de las Arenas, gegenüber der Ostseite der Colegiata de Santa Juliana. Das Foto zeigt genau dieses steinerne Gebäude mit den charakteristischen Zinnen, Pinakeln, den roten und dunklen Bannern und dem cobblestone-Platz davor.Bau und Familie VelardeDer Palast geht auf eine spätmittelalterliche Vorgängerbau zurück und wurde im 16. Jahrhundert von Mitgliedern der einflussreichen lokalen Familie Velarde erheblich erweitert und umgestaltet. Die große Umgestaltung wird traditionell mit Alonso de Velarde verbunden und war um 1556 abgeschlossen. Alonso war der jüngere Bruder von Rodrigo Fernández Velarde (Erbauer der Torre/Casa del Cantón in derselben Stadt) und Sohn von Rodrigo (oder Ruy) Fernández Velarde und María Fernández de Villa, die 1528 testierten und die Kapelle San Juan in der Colegiata stifteten. Der erste dokumentierte Eigentümer war der Inquisitor Pedro Velarde y Villa. Die Familie Velarde gehörte zusammen mit den Häusern Barreda, Villa und Polanco zu den führenden Geschlechtern, die das städtische Regiment von Santillana prägten. Der Palast blieb etwa 300 Jahre im Besitz der Linie und ihrer Nachkommen.



Wer näher hinsieht, bemerkt vorn links den kleinen grauen Hund, der über das graue Pflaster unter dem grauen Himmel tappelt, und das soll der Chronist fröhlich kommentieren?



Wo bleibt die Glückseligkeit, mit der Priester und Erleuchtete ihre Kunden locken?



Ob es am grauen Freitag liegt, dass bei mir heute mal wieder nichts oder nur sehr wenig davon angekommen ist?  Von der Glückseligkeit..... 


Ob die Brandmauer den Klerikalbau vor lausiger, heidnischer, motzender Meinung schützt?




Dabei sind ja selbst Bärtige mit vollverschleierter Damenbegleitung im Hause-des-Herrn willkommen, solange sie für positive Publicity sorgen.



Ob der Klerus Giorgia Meloni exkommuniziert, weil sie den frommen Iman aus Italien rauswirft?




Ach, was geht mich das alles eigentlich noch an? Wenn es wenigstens lustiger wäre!



Schade, dass meine Frau nicht bei mir ist. Die alten Steine von Santillana wären ihr weniger wichtig als mal wieder reiten zu können. Hier haben Touristen die Chance dazu.



Bevor der Landmann den Tempel betrat, streift er sich an diesem Eisenrost den Dreck von den Schuhen.




Was immer der Steinmetz dort vor den Kircheneingang setzte, man kann es nicht mehr erkennen.



Der Treckerfahrer nutzt den Dieselmotor, um sich eine Tonne Wasser aus dem Brunner der alten Stadt zu pmupen.





Abschließend noch eine Rundfahrt durch das schöne Kantabrien. Santillana liegt 30 Kilometer vor Santander.






Bei meiner Rundfahrt fällt mir noch ein Womo-Stellplatz auf. Der kostet 12 Euro plus 4 Euro Strom plus 2,50 Euro Dusche, hat Wasser und Entsorgung aber kein WC.



Doch mir reicht es mit lauten Städten und alten Steinen. Am liebsten wäre mir das Meer oder noch lieber im Meer.


 Mit apokalyptischen Reitern verabschiedet sich der Chronist vom Bilderblog und seiner 

. Geschichte .


p.s. Korrekturen - wenn überhaupt - später