"Es lobt den Mann die Arbeit und die Tat", steht im Dachfirst des Verwaltungsgebäude. Was mir fremd ist, erklärt KI. Sechzig Jahre nach dem Abitur die Klassenkameraden zu treffen, ist ein Erlebnis. Dortmund, wo meine Schulzeit war, mein Bruder mit all seinen Lieben lebt, ist immer eine Reise wert. Gas-TÜV endlich erledigt, dann geht's geschwind heim ins Haus-aus-Stein zu meiner Allerliebsten. Das ist der letzte von 41 Blogs dieser Reise.
KI zum Titelbild:
Väterchen wie Mütterchen selig hätten wohl gewünscht und gewollt, einen Ast in unserer Familiengeschichte fortzusetzen. Aber leider, aber ach, die Verhältnisse waren nicht so. Nicht für mich, Bruder Lustig ging's besser.
Seit meiner Abfahrt aus unserem Haus-aus-Stein am 20. Februar sind jetzt zum Wochenbeginn 255 Tage vergangen. Etwa so lange hat sich meine Reise auf meinen Bruder Lustig und seine Frau, seine beiden Söhne, seine beiden Schwiegertöchter und seine sechs Enkelkinder gefreut. Und auf das Treffen mit den Klassenkameraden 60 Jahre nach dem Abitur.
Zu meiner Ankunft hat mir seine sorgende Frau versprochen, einen Platz für mein Auto frei zu halten. Doch ihr Auto ließ sich nicht vor dem Haus fortfahren, weil es nicht ansprang, den Platz seines alten Hymer-Womos wollte mein Bruder nicht aufgeben, die Kamera, mit der er mich bei meiner Ankunft fotografieren wollte, verweigerte die Zusammenarbeit, weil der Film voll war, doch dann stand meine rollende Studierstube in nächster Nachbarschaft seines wunderbaren, alten Bergmannhauses mit all den lieben Menschen, die dort friedlich, schiedlich wohnen in den soliden Mauern unter dem guten Dach mit dem stillen Garten hinterm Haus, wo Hühner die Familie mit Eiern versorgen.
Da mich zudem seine 50 Meter lange Stromleitung von der Kabeltrommel mit 220-Volt aus seiner Werkstatt versorgt, zudem WLan bis zu meinem Womo reicht, haben sich Anfangsschwierigkeiten in Wohlgefallen aufgelöst.
Da mich zudem an meiner ersten kalten Radrunde durch Dortmund in der Rheinischen Straße 78 das indische Restaurant NEW SWEET CHILLI mit dem besten vegetarischen Essen seit langem verwöhnt, bessert sich meine Laune zusehends.
Was soll man am letzten, grau nebligem Oktobertag von Dortmund Dorstfeld erwarten? Es reicht, wenn die "Westfalenbäcker NIEHHAVES" Brot bietet, wenn die Straßenbahn die Menschen nach Dorstfeld bringt, alles seinen geregelten Gang geht.
Einst haben Kohle, Eisenerz, Stahlerzeugung Fabrikanten reich gemacht, Bergleute und Stahlarbeiter haben sich Häuser gebaut, in ihren Gärten Gemüse gezogen, manche hielten sich eine Ziege, deren Milch Berufskrankheiten wie Staublunge mildern half. Das feudal anmutende graue Gebäude aus diesen Jahren hat das 30jährige Kriegsgeschehen von 1914 bis 1945 überstanden.
Hier hatte jemand Geld übrig, sein Haus an der belebten Rheinischen Straße fröhlich farblich zu veredeln.
Dass Verwantwortliche keine Kosten und Mühen scheuen, qualifizierte Fachkräfte zu schulen und zu gewinnen, zeigt die Webseite dieser Einrichtung: "Berufliches Trainigszentrum Dortmund GmbH".
Es ist kalt auf dem Rad am letzten Tag im Oktober. Die Farbe des renovierten Hauses kontrastiert wohltuend mit den grauen Grundmauern des verschmierten Erdgeschosses.
Wandbilder schmücken graue Fassaden. Das hebt die Stimmung.
Köstliches, indisches Essen gibt Kraft für die nächsten Radrundenstunden.
Da mich sieben Reisen kreuz und quer auch durch Indien gebracht haben, sind mir solche Heiligenfiguren vertraut wie Gipfelkreuze auf Bergen.
Um Arbeitskraft zu erhalten, half Bier. Heute hat man bei einigen Menschen den Eindruck, dass sie Bier nicht nach der Arbeit genießen sondern Bier statt Arbeit brauchen.
"büker 125 Jahre" plakatiert "RÄUMUNGS-VERKAUF wegen Geschäftsaufgabe".
KI zur Geschäftsstraße in der Dortmunder Fußgängerzone:
Alte Läden gehen, neue Läden kommen. Alte Menschen gehen, neue Menschen kommen.
Die Verbretterung der Schaufenster auf der rechten Seite ist keine Baustelle. Diese Holzplatten sollen vor kriminellen Plünderungen am Abend schützen.
Don Alphonso höhnt auf Twitter/X über "Linke, die das Leben besser machen", bevor Plünderer Läden wie in der Frankfurter Zeil ruinieren.
Ein spannender Abend, eine spannende Nacht - auch, weil wir Klassenkameraden uns 60 Jahre nach dem Abitur im noblen Restaurant Overkamp abends treffen.
Meine Klassenkameraden in Dortmund 60 Jahre nach dem Abitur zu treffen, hat mich seit meiner Abfahrt vor 255 Tagen immer mal wieder wieder gedanklich beschäftigt. Was ist wohl aus uns geworden? Wer lebt noch - und wie?
Auch wenn es mir die Mühe nicht wert ist, Links zu meinen wöchentlichen Reiseberichten einzel zu verschicken, Klassenkameraden erhielten diese Links, sofern sich keiner beschwert.
Wer sich beschwert, ist draußen vor der Tür.
Doch mea culpa, mea maxima culpa dem feinsinnigen, goldigen Lehrer:Innen-Herz solche krude Gemeinheit wie in diesem Bildchen zuzumuten? Nein! Haben nicht solche Herzchen ihre Berufsleben dafür geblutet, den belämmerten Bratzen Vernunft einzubleuen? Ihre Vernunft à la Merkel, Roth, Reichinnek, Baerbock, Brantner, Göring-Eckardt, Elif Eralp?
Auch dieser Kamerad steht auf der Liste derer, deren Schreiben man nur noch mit steigender Verwunderung liest:
Es gibt wohl immer mehr Menschen, mit denen mir jede Kommunikation sinnlos erscheint. Man kann zusammen essen, trinken, sich ihre Geschichten anhören, ihre Fragen beantworten.
Es leuchtet durchaus ein, was Klonovsky über die neue Ungemütlichkeit in einstigen Hätschelkollektiven schreibt.
Auch Pirinccis Prophezeihung klingt einleuchtend.
Was soll man noch sagen zu all "den Rufern-in-der-Wüste"?
Ob irgendeiner meiner Klassenkameraden Frau Merkel bei ihrer Dortmunder Lesung sehen will?
Mir hat gereicht, was von Frau Merkel zu hören war.
Was jetzt aus Berlin zu hören ist, reicht mir ebenso.
Mein lieber Freund Timo, der verwitwete Mann meiner Tochter, droht bei Facebook mit Halloween-Gespenstern, was Bruder Lustig als "Majestätsbeleidigung" kommentiert. Pensionierte Beamte haben eher eine konservative als eine aufmüpfige Ader, wie ein von Steuern und Bürokratie überarbeiteter Unternehmer zeigt.
Als mir mit 19 jungen Jahren im Jahre 1967 traumhaft kurvige Geschöpfe mit blonden Zöpfen schlaflose Nächte gemacht haben, da war mir unvorstellbar, dass es auch Frauen zum Fürchten gibt.
Leser, sollte es sie geben, mögen mir nachsehen, dass Spazierganggedanken in der Dortmunder Fußgängerzone Kampstraße von der Leyen-Merkel zu Elke Sommer mäandern. Um von der Fantasie wieder auf das harte Pflaster der Realität zurück zu finden: Der Inhaber seines Rollgefährts wirbt für sein Geschäft mit gelbem Pappschild:
BITTE UM LEERGUT ODER KLEINGELD DANKE
Gutes Gelingen!Mit schwerem Gerät und Baugerüsten bauen Männer Innenstadtatttraktionen für das Weihnachtsgeschäft auf - gutes Gelingen!
In einer Passage lässt sich diese futuristisch anmutende Installation von Fahrstühlen bewundern. Ist das noch Dortmund oder schon das Raumschiff Enter-Preis?
Hat sich jemand Gedanken gemacht, wofür der Mann mit dem Posthorn auf dem Dortmunder Marktplatz steht?
Die bronzene Figur eines Mannes mit Horn (oft als Posthorn oder ähnliches Blechblasinstrument wahrgenommen) stammt von dem Bildhauer Gerhard (Adolf) Janensch und wurde 1901 geschaffen. Sie steht auf einem Sockel inmitten der heutigen Brunnenanlage. Was sie darstellt und wofür sie steht
Die Figur zeigt bewusst humorvoll einen fahrenden Musikanten bzw. mittelalterlichen Bläser in Hirtentracht. Er leert gerade den Speichel aus seinem Horn – ein alltäglicher, etwas derber Gag. Möglicherweise floss früher sogar Wasser aus dem Horn.
- Sie soll an die fahrenden Spielleute und Musikanten des Mittelalters erinnern und dem Marktplatz einen heiteren, volkstümlichen Charakter geben.
- Manche Quellen vermuten eine leichte Karikatur des damaligen Dortmunder Konzertmeisters Hüttner.
- Der Brunnen selbst diente ursprünglich auch als Tränke für die Tiere der Markthändler und passte stilistisch zu süddeutschen Marktbrunnen.
KI schreibt zur Reinoldi Kirche:
Die St. Reinoldi-Kirche (auch Reinoldikirche) in Dortmund ist die älteste erhaltene Kirche im historischen Stadtzentrum und eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt.
Sie steht mitten in der Innenstadt am Kreuzungspunkt des Hellwegs (einer historischen Handelsstraße) und der alten Straße von Köln nach Bremen, am Alten Markt – genau an der Stelle, die auf dem Foto zu sehen ist (mit dem charakteristischen grünen Turmhelm und der Adler-Apotheke im Vordergrund).
Geschichte
Vorgängerbauten reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück (möglicherweise eine ottonische Pfalzkirche; Chroniken vermuten sogar einen Bau im 9. Jahrhundert). Sie lag im Bereich der Königspfalz.
Der heutige Bau entstand nach dem großen Stadtbrand von 1231/32: Das Lang- und Querhaus wurden um 1250–1270 als spätromanische/frühgotische dreischiffige, dreijochige Pfeilerbasilika errichtet.
1421–1450 kam der repräsentative spätgotische Hochchor (als „Ratschor“) hinzu, gebaut unter dem Stadtbaumeister Roseer.
Der Turm galt nach seiner Fertigstellung 1454 (ca. 112 m) als „Wunder Westfalens“. Er stürzte 1661 (nach Erdbebenschäden) ein und wurde bis 1701 mit barocker Haube neu errichtet.
1562 nahm die Gemeinde hier das Augsburger Bekenntnis an – St. Reinoldi wurde evangelisch und ist bis heute die evangelische Stadtkirche (Evangelische Kirche von Westfalen).
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche 1943/44 bis auf die Außenmauern zerstört. Der Wiederaufbau (unter Herwarth Schulte) dauerte bis 1956/57; viele Kunstschätze hatten überlebt, weil sie ausgelagert worden waren.
Architektur und Ausstattung
Die Kirche vereint spätromanische und gotische Elemente: romanisches Querhaus, frühgotisches Langhaus und spätgotischer Chor. Der Turm ist heute etwa 104 m hoch (zweitgrößte Kirche Dortmunds nach der Petrikirche) und kann bis zur ersten Plattform (ca. 60 m, durch die Glockenstube) bestiegen werden. Auf der Spitze dreht sich eine Wetterfahne mit dem Dortmunder Adler. Bedeutende Ausstattungsstücke:
Überlebensgroße Holzskulptur des Stadtpatrons St. Reinoldus (um 1300)
Figur Karls des Großen (legendärer Stadtgründer, 15. Jh.)
Flügelaltar/Retabel (um 1410/20, aus den Niederlanden/Belgien)
Chorgestühl (1462 von Hermann Brabender)
Taufbecken (1469)
Moderne Fenster von Hans Gottfried von Stockhausen (1968)
Neue Orgeln (Mühleisen, in Dienst genommen um 2022)
St. Reinoldus (auch Renaud de Montauban) ist der Stadtpatron Dortmunds. Die Kirche war im Mittelalter Stadt- und Ratskirche sowie geistiges Zentrum der freien Reichsstadt.HeuteAdresse: Ostenhellweg 2, 44135 Dortmund.
Sie dient als Stadtkirche mit Gottesdiensten (meist sonntags 11:30 Uhr), Konzerten (u. a. Dortmunder Bachchor), Führungen und Veranstaltungen. Der Turm ist oft besteigbar, und es gibt ein Reinoldi-Forum als modernen Anbau. Offizielle Seite: sanktreinoldi.de.
Das Foto zeigt genau die typische Ansicht vom Alten Markt aus – mit dem markanten Turm der Reinoldikirche und der historischen Adler-Apotheke (eine der ältesten Apotheken Westfalens an ihrem Standort).
Es ist ein wenig beschämend für mich, bislang an diesen sakralen Schätzen achtlos vorbei gegangen zu sein. Merkwürdig: Attraktionen wie dies Riesenrad finden mehr Aufmerksamkeit als der klerikale Kult- und Ruheraum der Reinholdikirche.
Die "KAISERGLOCKE" ziert das Spruchband: "DAS REICH MUSS UNS DOCH BLEIBEN." Viel Glück!
Das Kinderkarussel erinnert mich Städte in Frankreich, das Geschäft dahinter mit der Schrift AUSVERKAUF erinnert an Deutschland.
Wieder mal meldet eine Firma den Ausverkauf.
Die Meldung lässt Don Alphonso nutzlos fantasieren und provozieren, um seine Fans zu bespaßen.
Ebenso nutzlos fantasiert Poschardt mit seinen Untergangsgesängen! Doch er verdient wenigstens sein Geld damit, während meine noch nutzloseren Kommentare keinem gefallen - außer mir. Will ein Leser, so es ihn gibt, weiter mit mir durch die Kampstraße, die Fußgängerzone Dortmunds, spazieren?
Auf dem gelben Schild unter der Decke steht: "ANGEBOT ANZUG 100EURO SALE". Neue Kunden, neues Glück und.....
....neue Gesichter....
In bester Innenstadtlage - soweit es sie noch gibt - konterkariert der Laden Klingbeils Zuckersteuer.
In dieser Gegend gab es für uns Kinder vor 70 Jahren ein Spielwarengeschäft, wo wir uns an großen Schaufenstern die Nase platt gedrückt haben. Was der Wirt dort heute bietet, übersetzt KI für alle, die kein Arabisch können.
Arabische Schriften:مطعـم الأفندى
Restaurant Al Afandi (bzw. „Das Afandi-Restaurant“)
شاورما - فلافل - سناك
Schawarma – Falafel – Snack
مشاوي على الفحم · روستد · كريسبي
Grills / Fleischspieße auf Holzkohle · Roasted · Crispy
Englisch geht noch, Französisch halbwegs, aber Arabisch - ist mir fremd...
Was soll das? Muss mich das interessieren.....
Es wird immer rätselhafter. Erst Arabisch, dann von MANGA MAFIA zum EuroShop - ja was denn sonst? Nehmen die anderen Shops keine Euros?
"DAB DORTMUNDER ACTIEN-BRAUREREI CHINA RESTAURANT LUCKY" - ist mir dann wieder vertrauter, arabische Restaurants sind mir fremder. Ist wahrscheinlich ziemlich einerlei ob Houellebecq über Unterwerfung fabuliert oder ob BYD beim Abverkauf chinesischer E-Autos Volkswagen "unterwirft". Ist das kennzeichnend für Deutschland AUSVERKAUF ALLES MUSS RAUS?!
Es wird mir kalt in der Stadt, dass es besser ist, den Rückweg nach Marten unter die Räder zu nehmen. Schade: Der Hauptbahnhof liegt nicht weit. Das ist ein interessantes Soziobiotop, berüchtigt und spannend.
Das geflügelte Nashorn trägt die Inschrift:
DORTMUND RUHR.2010 Kulturhauptstadt Europas
Mehr will man sechszehn Jahre später nicht wissen.Hier haben mich vor mehr als 60 Jahren mit einem preiswerten Schüler-Theater-Abo einige prächtige Inszenierungen begeistert. Doch nur selten hat meine Kraft für Kulturtechniken gereicht, wie sie Theater, Museen, Konzerthallen oder Fußballarenen verkaufen. Nur Besuche von Thermal- und Saunabädern ist mir als liebste Kulturtechnik vertraut geblieben wie in der Carolus-Therme in Aachen oder in der Saunalandschaft des Solebads Dortmund-Wischlingen.
Schon wenige Kilometer westlich der Innenstadt gibt es in Dorstfeld himmlische Ruhe und herrliche Natur - eingeengt von Straßen und Bahngleisen.
Sattes Blubbern eines Achtzylinders lässt mich aufmerken. Was fährt denn da?
Ein Lincoln Continental (wahrscheinlich Baujahr ca. 1966–1969), ein klassischer amerikanischer Straßenkreuzer.
de.wikipedia.org
Das ist der große weiße Viertürer im Bild – ein typischer Full-Size-Luxusliner der 1960er von Lincoln (Ford-Konzern). Die Generation 1961–1969 ist bekannt für ihre klare, flache „Slab-Side“-Form, die lange Karosserie (deutlich über 5 Meter), den formalen Dachabschluss mit großem Heckfenster, den Chromstoßstangen und den charakteristischen Heckleuchten. Die Proportionen, der lange Kofferraum und das Gesamtbild passen genau dazu (nicht zu einem Cadillac oder Imperial der gleichen Zeit)
Was steht denn da?
Es handelt sich um die ehemaligen Schlammabscheider-Türme (auch Schlammabscheider genannt) der Schachtanlage 1/4 der Zeche Dorstfeld.
guenter-pilger.de
Diese beiden Beton-Türme stammen aus dem Jahr 1924 und gehörten zur Steinkohlenzeche Dorstfeld (stillgelegt 1963) im Dortmunder Westen. Sie dienten der Aufbereitung: In ihnen wurde Schlamm (feinste Kohlepartikel und Gestein im Wasser aus der Kohlenwäsche bzw. Aufbereitung) abgeschieden und abgesetzt. Jeder Turm fasste etwa 500 Tonnen. Die Türme sind oben offen und durch eine Brücke/Verbindung verbunden; einer beherbergt heute eine Wohnung (ca. 70 m²).
guenter-pilger.de
Sie stehen als erhaltene Relikte der Bergbauindustrie an der Grenze der Stadtteile Dorstfeld und Marten (nahe der Verbindungsstraße, u. a. im Bereich der Martener Straße / Heyden-Rynsch-Straße und der Bahntrassen). Heute sind sie Industriedenkmale und erinnern an die frühere Bedeutung der Zeche für die Region.
dewiki.de
Sie sind keine klassischen Wassertürme (obwohl sie äußerlich ähnlich wirken), sondern speziell für die Schlammabscheidung im Bergwerksbetrieb ausgelegt.
Hier am rauschendem Rand der Autobahn 45 residiert mein Bruder Lustig mit seinem Clan an Martens grünem Gürtel. Ein Sohn meines Bruders Lustig hat hier ein Jagdrevier, wo er letztlich ein Reh von Wald und Wiese in seine Kühltruhe beförderte.
Abituriententreffen nach 60 Jahren

Vor 60 Jahren - eine putzmuntere Klasse hoffnungsvoller, junger Leute kurz vor dem Abitur auf Klassenfahrt in Südfrankreich.
Vor 20 Jahren war mir das Klassentrreffen nicht wichtig genug, um dabei sein zu wollen oder zu können.
Vor zehn Jahren 2016 verfestigte sich mein Standpunkt als Außenseiter und Demonstrant wie bei den "Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes" - kurz PEGIDA - soweit, dass sich mein Blog zu dem damaligen Treffen in unserer Schule nicht versteckte.
So verweist vor zehn Jahren mein Blog auf diese Veröffentlichung von Rainer Wendt. Ist der Staat zehn Jahre später stärker oder schwächer geworden?
Und derweil wir in fröhlicher Runde im Edellokal Overkamp unser 60jähriges Abiturientenklassentreffen zelebrieren, plündern Kriminelle Geschäfte. Ob Kriminelle aus Kreisen von "Gen Z regelt" oder aus Kreisen von Migranten kommen, sei dahingestellt.
Zurück bleiben Schäden, zerstörte Läden, verletzte Polizeibeamte und viel, viel Arbeit für Strafverfolgungsbehörden und die Justiz. Viel Erfolg! Aber: Muss man nicht zerschlagene Schaufenster, "vergesellschaftete Konsumgüter", verletzte Polizisten Einzeltätern anlasten, um weiterhin mit Kollektivschuld böse, weiße, alte Männer stigmatisieren zu können?
Doch das bei unserem denkwürdigen Treffen 60 Jahre nach dem Abitur Kriminelle zeitgleich Schaufensterscheiben in Frankfurt, Köln und Berlin einschlagen, ist für distinguierte Herren mit einer vornehmen Dame kein Thema.
Abenteuer Dortmund
Bevor November-Regen mir Dortmund unerträglich werden lässt, erholen sich Körper und Geist stundenlang in der Saunalandschaft und im Solebad Wischlingen. Bevor man sich anderen Kulturtechniken wie der Sonderausstellung "EICHMANN UND KEIN ENDE" oder dem Kultruheraum Reinoldi-Kirche aussetzt, lässt man besser zuvor die Seele in der Sauna baumeln.
Jeder tut und macht, was immer dem Kleinen Glück nützt. Als Schwarzseher mit Kassandra-Syndrom mag niemand dauerhaft leben.
Dortmunds große Zeiten, wenn nicht Deutschlands große Zeiten sind aus und vorbei. Wer das sein soll, dessen Büste dort grünlich verwittert in all dem Gerümpel ringsum, wer will das noch wissen?
Allenfalls interessieren sich kränkelnde Alte in tristen Vorortstraßen, welcher Bestatter sterbliche Reste preiswert entsorgt.
Eine preiswerte Bestattung in Deutschland kostet typischerweise etwa 1.500–3.000 € (anonyme/direkte Feuerbestattung), je nach Region, Anbieter und Umfang.
Aufwändiger und teurer wird's, wenn Entrümpelungsfirmen museale Hinterlassenschaften in Abfallcontainern abfahren. Vor der Renovierung unseres bald 100jährigen Häuschens-aus-Stein haben wir 4.000 Euro gezahlt, um altes Gerümpel rausschmeißen und abfahren zu lassen.
Ob Abschieds- oder Weltuntergangsgedanken gut oder schlecht sind, ist uninteressant. Gedanken sind wie sie sind und wie sie kommen und gehen. Gedanken sind hinzunehmen wie das Wetter. Nach Sauna-Stunden denkt man anders, am nächsten sonnigen Tag sowieso.
Der einst industriell genutze See bietet Wasservögeln einen Platz. Schwimmen kann man dort nicht, weil im Wasser scharfkantige Eisenteile rosten.
Ein Eckhaus mit verschiedenen Flaggen schmückt seinen Eingang in Fraktur-Schrift "Alt - Dorstfeld" und Eichenlaub.
An belebter Straßenkreuzung, wo die Bebauung nahtlos von Dortstfeld in Dortmund-Mitte übergeht, steht das repräsentative Haus mit den Ziffern "1900" unter dem Dachfirst.
Wer sich an das Titelbild erinnert, sucht vielleicht den Text unterm Dach: "Es lobt den Mann die Arbeit und die Tat."
Ob diese Schmierereien an allzu vielen Wänden auch den "Mann die Arbeit und die Tat loben"?
Das "U" der Unions-Brauerei ist erhalten, Bier brauen sie nicht mehr hier.
Ein Berufsschulkomplex gliedert sich an das Unionsgebäude, zentral vom ÖPNV zu erreichen. Mich interessiert das eindrucksvolle Gebäude der ehemaligen Unions-Brauerei. Mein erster Weg führt in eine Ausstellung.
Die Exponate über Verfolgung, Entführung und Hinrichtung von Eichmann zeigt die Leistungsfähigkeit des Mossads.
Die Karikatur von 1944 zeigte, wohin sich die Kriegsherren nach Deutschlands Niederlage retten wollten und würden, wenn sie denn den Siegern entkommen konnten.
Eichmann versuchte mit diesem Brief an den Israelischen Präsidenten seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen - vergeblich.
Doch am meisten interessiert mich die herrliche Aussicht vom Dach des Brauereigebäudes.
Auf dem Dach ist die Stelle markiert, von der man mit seinem Selfie das werbewirksame "U" mit auf das Bild bringt.
Vom Bau mit dem großen "U" ist es nicht weit zum Hauptbahnhof Dortmund.
Dort widmet Dortmund den Gladiatoren der Fußballarenen ein Museum.
Schwer vorstellbar, dass der HAUPTBAHNHOF im friedlichen Sonnenschein ein krimineller Brennpunkt sein soll.
Vom alten Baubestand ist in Dortmunds Innenstadt sehr wenig geblieben.
Das LEIHHAUS wirbt mit dem Satz: "Wir leihen Geld!"
Das Angebot des "Bullet STORE" muss mir KI erklären.
- vorgefüllt mit Liquid
- oft wiederaufladbar (USB-C o.ä.)
- mit auswechselbaren oder vorinstallierten Pods
- für viele Züge ausgelegt (hier mehrere tausend)
Ob man sich die Kunden des Kaufhauses wie diese Figuren vorstellen muss?
Vor der Wirtschaft "Alter Markt" feiern singende, junge Männer, in der Reinholdi-Kirche herrscht wohltuende Stille. Hinter der Reinholdi pinkeln alte Männer auf alte Kirchenmauern.
Um diese Ruheoase bauen Marktverkäufer Buden und Fahrgeschäfte für den Weihnachtsmarkt auf.
Steht eine Jahrhunderte alte Kulturtechnik auf der Kippe, die selbst Konzerte in der Kirche nicht aufhalten können?.
Mit diesem Trubel rundum kann die Kirche kaum konkurrieren.
Fröhlich stimmt mich zum Abschluß meines Stadtbesuchs ein Vater, der sein Töchterchen auf der Wippe rauf stemmt und sanft runter lässt - wieder und wieder.
Abschied von Dortmund
Ein kalter, sonniger Tag lässt mich noch einmal meine Heimatstadt aus meiner Schulzeit erforschen. Die Brücke nach Marten wird gesperrt. Vor mir fahren Baufahrzeuge durch die geöffnete Schranke, mir haut die schließende Schranke bei der Durchfahrt auf den Rucksack.
Meine Fahrt ins Blaue mit Pelzhandschuhen und Wintersachen führt mich nach fünf, sechs Kilometern auf's Land. Ortsteile wie Eichlinghofen sind mir fremd.
Zu meinen Schulzeiten vor mehr als 60 Jahren gab es das prächtige Unigelände noch nicht.
Das Gelände ist groß und weitläufig.
Fast lautlos zuckelt eine Schwebebahn über meinem Kopf vorüber. Der Wagon trägt die Aufschrift:
WIR MACHEN'S EINFACH
Nach Eichlinghofen, der TU-Dortmund kommt man durch den Ortsteil Barop. Dort können Interessenten "Zen und die Kunst des Bogenschießens" üben.
Nach dem Ortsteil Renninghausen wird es mir zu kalt, um die Fahrt Richtung Hörde fortzusetzen. Der Fernsehturm steht nördlich von meinem Standpunkt. An dem Turm kann man sich gut orientieren.
Auf komfortablen Radwegen fährt man Richtung Zentrum.
Die U-Bahn-Haltestelle "Westfalenhalle" bringt Menschen zu Großveranstaltungen. Auch für Radwege ist in den Tunnelröhren der vierspurigen Autostraße Platz.
Der Platz an der Westfalenhalle ist als "Rosengarten" ausgeschildert. An den Eisenbügeln können Radler ihre Fahrräder anschließen, wenn sie in Scharen zu Großveranstaltungen kommen.
Ein dicker Pluspunkt für Dortmund als Radler freundliche Stadt
Am Wochenende war Schlittschuhlaufen ein willkommener Ausgleich zu der Büffelei über den Schulbüchern. Damals hatte die Eishalle kein Dach.
Auf der Westfalenhalle dreht sich das "U", welches auch auf dem großen Gebäude in Bahnhofsnähe steht.
Davon war mir beim Abitur 1966 nichts bekannt - vielleicht ist es auch vergessen, jedenfalls ist es an mir vorbei gegangen, was dort auf dem Eingangsportal steht: "100 JAHRE ABIBALL IN DEN WESTFALENHALLEN".
In der Landgrafenstraße wohnten meine Eltern mit mir und Bruder Lustig. Es war eine ruhige Wohngegend. Vor meinem Zimmer erhob sich der Kronenturm an der Märkischen Straße. Auf einer Bildwand war zu lesen, dass dieser wohl gerade "abgewickelt" wird. Die Kronenbrauerei gibt's nicht mehr.
Vollkommen verfroren wärmt mich das Kaufhass GALERIA etwas auf.
In gruseliger Höhe arbeiten Männer im roten Overall an der Weihnachtsmarktattraktion. Ein Weihnachtsbaum lässt sich darin nur schwer erkennen.
In Sonneberg sind Bratwürste preiswerter.
Nach bald 20 Kilometern auf dem Rad bietet mir das "Refugium" der Propsteikirche einen warmen Platz, Tee für einen Euro, WLan und eine saubere Sanitäranlage.
Meine Frau meint, eine neue Jacke wäre für mich nötig. Doch die Jacken von WELLENSTYN gefallen mir nicht.
Vor dem Rückweg nach Marten stärkt mich gebratenes Gemüse von einem asiatischen Restaurant in der Kampstraße.
Solebad und Sauna in Wischlingen wären erholsamer gewesen. Doch wann wird es mich wieder einmal nach Dortmund verschlagen? So war mir die kalte Abschiedsfahrt wichtiger als die Hitze im Saunabad.
Hier könnte sich mein Bruder im Revierpark Wischlingen erholen. Doch bei seinen zahlreichen Verpflichtungen bleibt ihm nur wenig Zeit dafür.
Firma Wynen in Viersen
Von Marten nach Viersen sind es 88 Kilometer. Doch Straßen und Autobahnen im Ruhrgebiet mit Stau, Stop-und-Go-Verkehr strengen mich zwei Stunden lang für die kurze Strecke an. Die Nacht bei klarem Himmel ist mit drei Grad Celsius unwirtlich kalt. Noch reicht das Gas aus einer Flasche für die Heizung, um den 500-Watt Heizlüfter zu unterstützen.
Weil mir nach schlaflos, kalter Nacht nichts übrig bleibt, als vor der Werstatt Wynen zu warten, kommt ein Liedchen von Bruder Lustig gerade recht, um den Blog zu bereichern und mich zu erheitern. Immer noch reicht das Gas aus der zweiten 11-kg-Flasche, um zu heizen, zu kochen, zu kühlen. Wenn dann noch zum Heizlüfter, der Gasheizung die Standheizung brummt, wird es gemütlich warm in der guten Stube. Nun zum Liedchen von Bruder Lustig:
Mit Fingerübungen zu meinen Reisen und mit Liedern halten wir Brüder uns fit - versuchen's jedenfalls.
Arbeit am Steuer auf Langstrecken
Ruhrgebietstraßen sind für mich Stress pur. Von Marten über Bochum, Essen, Duisburg im Stau- oder Stop-and-Go-Verkehr zwei Stunden zu fahren, reibt mich auf. Die 230-Kilometer von Viersen nach Bad Kreuznach ist dagegen schön.
Wieder ein Sonnenaufgang vor der Werkstatt von wynenGas, wo mir die Aufregung vor der Gasprüfung die Nachtruhe nahm.
Mit dem TÜV-Aufkleber der Gasprüfung geht die Reise weiter.
Nach 150 Kilometern reicht es mir. Burger King stärkt mich wie die anderen Männer vor der elektronischen Speisekarte.
Meine Burger-King-Beute im Auto: Nach Spiralen aus Kartoffeln, Soja-Bratlingen mit süß-saurer Soße, einem Jever Fun und einem Mittagsschlaf geht es weiter.
Bad Kreuznach ist mir recht gut bekannt. Vor Jahren noch waren Stellplätze ab November leerer, weil viele ihr Fahrzeug über Winter eingemottet haben. Doch jetzt ist immer noch alles recht voll.
Im Bäderhaus gibt es eine Sauna, das Bad bietet für 17 Euro Eintritt Thermalwasser. Kurgäste lädt das Plakat zu einer virtuellen Reise nach PORTUGAL am 9.11.......
Mein Lieblingsbild an der Nahe in Bad Kreuznach bei tief liegender Herbstsonne am Abend
Alles wie üblich in großen und kleinen Städten.....
Ja, ja, wir wissen es: "WIR SCHLIESSEN! BRUTALE ANGEBOTE".....
Nun noch ein kurzes Gedenken an Otto von Bismarck - dann kann der Reisetag mit dem Donnerstag-Krimi ausklingen.
An diesem Stellplatz in Bad Kreuznah sind Camper gut aufgehoben und mit Strom, Sanitär und WLan versorgt.
Endspurt mit Übernachtung in Würzburg
Drei Heizung im Wagen kämpfen gegen minus 1,5 Grad Celsius beim Sonnenaufgang in Bad Kreuznach an.
- Gasheizung
- Heizlüfter mit 500 Watt
- Standheizung
Bei dem schönen, kalten Herbstag wird mir die Etappe bis zur Sauna im Bamberg Freude machen. Also: Auto fahrfertig machen, Rosinante auf den Radträger schnallen, alle Klappen schließen, SAT-Antenne und Treppe reinfahren, Stromkabel abziehen und verrollen.... dann geht's auf die Bahn. "Fahren, fahren auf der Autobahn" - wie Kraftwerk den Hit verkaufte.
Trotz Billigsuppe, Tee und Käse, trotz herrlichem Herbstwetter nehmen mir die dröhnenden Winterräder auf der Autobahn die Lust, bis Bamberg durchzuziehen.
So ist nach 200 Kilometern in Würzburg am gewohnten Platz Schluß am Main, Stellplatz Friedensbrücke. Zum Glück lugt die SAT-Schüssel durch das Herbstlaub. Strom kostet 60 Cents die Kilowattstunde. Dafür kann der 500 Watt-Heizlüfter zwei Stunden rödeln.
So endet die Reise mit einer letzten Übernachtung in Würzburg am Main.
Können wir uns nicht glücklich schätzen, in unserem wundervollen Land leben zu dürfen?
E-Bike Rosinante bleibt auf dem Radträger angeschlossen. Ein geruhsamer Stadtspaziergang ist zwar anstrengender aber weniger aufregend.
Die Tafel davor zeigt, was das ist -und von wem:
"Endlosschleife 2005 Sonja Edle von Hoeßle Der Stadt Würzburg 2008 gestiftet von Regine und Klaus Toyka"
Schade, dass es nicht noch gereicht die Plastik zu verchromen.
Der Sinn dieser Maschine ist selbsterklärend.
Soll das ein Löwe sein, den ein schwerer Eisengürtel sichert, damit ihn niemand in den Main wirft?
Gibt es nicht ein wunderschönes Märchen vom "Fischer und seiner Frau"?
Das Rathaus und der Rathausplatz kommt mir vergleichsweise schlicht vor.
Klerikale Macht beeindruckt mit ihrem "Gotteshaus".
Dazu kann man, wer mag, sich Gedanken machen.
"BERUFSLEIDUNG Grohganz 100 JAHRE Familiengeführt RÄUMUNGSVERKAUF..."
Eine Kirche zu besuchen, war genug für heute.
Über die aufgerufenen und plakatierten Geldbeträge kann man nur staunen - aus meiner Warte.
Über die neue Main-Brücke ging mein Spaziergang in die Stadt, über die alte Brücke geht es zurück.
Hier scheint es Brauch zu sein, einen Schoppen Wein in Gesellschaft zu genießen.
Andere kommunizieren per Handy.
Ab durch die Mitte!
Prost!
VERITAS II schiebt sich vorsichtig in die Main Schleuse.
Eine kleine Kunsthalle auf der anderen Main Seite stellt Bilder aus. Die Sadhus aus Kathmandu sollen 1700 Euro kosten.
Mit diesem Blick über den Main endet mein Tag. Morgen endet die Fahrt in Sonneberg.
Reisekosten
In 260 Tagen hat das Womo für 8000 Kilometern 981 Liter Diesel für 1834 Euro gebraucht. Camps kosteten 4270 Euro einschließlich vier mal Wäsche waschen und trocknen. Heizung, Kühlschrank und Kochen verbrauchten 80 Liter Gas. Bei Gesamtkosten von 6180 Euro kostete ein Reisetag etwa 23 Euro. Dazu kamen Ausgaben für Lebensmittel, Eintrittskarten von Museen, Haarwaschmittel, Reparatur der Treppe und der SAT-Schüssel. KI kann die Zahl der Bilder in den 41 Reiseblogs nicht berechnen. Doch unter Windows öffnet der CMD-Befehl ein DOS-Fenster. Im DOS-Fenster zeigt der Befehl
dir /s *jpg
alle JPG-Bilder vom 1. Januar 2026 bis zum 6. November 2026 an. Es sind 5577 Bilddateien. Die meisten dieser Bilder sind in den 41 Reiseblogs.
Leonard Cohen starb am 7. November 2016
Am siebten November 2016 starb Leonard Cohen. ARTE-TV erinnert daran mit eindrucksvollen Bildern, seine Liedern, seinen Worten. Cohens "Hallelujah" öffnet einen klerikalen Kultraum, der in der brutalen Hektik von Zeitgewalt verloren zu gehen droht.
Cohen erzählt nach Jahren von Trunksucht, Depression und harter Zeit im Zen-Kloster, dass er alles überwunden haben, selbst die Suche nach sich selbst sei verschwunden. Zu sich gefunfen und nichts mehr zu suchen, ist das nicht Sinn dieser und aller anderen
. Geschichten? .



















































































































































