15 Mai 2021

Women vs. Men

 

David Byrne singt sein Lied "Women vs. Men". Dies ewig alte Thema fasziniert nicht nur zur Maienzeit, doch da besonders. Mit der ideologischen Genderwissenschaft, mit dem Feminismus, mit Gruppen wie Incel und MGTOW steht das uralte Thema in der politischen Pole-Position, wenn es da nicht immer war. Da Artikel aus aktuellen Anlässen periodisch Femizide beklagen, kann der Autor seine Finger nicht still halten, auch wenn er sich dabei auf vermintes Gender-Gelände wagt.

Er: Das Einzige, was Männer und Frauen gemeinsam haben, ist ihr Gang auf zwei Beinen.
Sie: Fick du mich, oder ich fick dich.



Was haben diese schrecklichen Einzelfälle ermordeter Frauen mit dem gesegneten Glück von Millionen Frauen zu tun, die in ihren Familien ein erfülltes Leben führen und sich dabei und dazu vielfach reproduzieren?

Angesichts des mörderischen Terrors gegen Frauen mag es zynisch erscheinen auf einen Artikel zum "weiblichen Masochismus" zu verlinken.

Ein Freund kommentiert dies:

Mit den Aussagen im Artikel - den ich für oberflächlich halte - stimme ich übrigens nur teilweise überein. Das sind durchweg kranke Frauen, von denen da die Rede ist. Dass sich darunter viele "intellektuelle" Weiber befinden entspricht der heutigen Zeit. Mädchen und Frauen, die etwas auf sich hielten, haben sich früher bei der Partnerwahl weitaus intelligenter verhalten als heute, und dazu brauchten sie kein Studium - eben weil das Weibliche die Gewaltbereitschaft im Mann intuitiv erkennt, und wenn eine Frau geistig gesund ist, schreckt sie das ab. Wobei die Tastache, dass Frauen von Natur aus leidensfähiger sind als Männer bei den Kranken vermutlich mit eine Rolle spielt. Lass dir das von mir mal genauer erklären.

Im angegebenen Artikel stößt man auf einen verstörenden Satz:

 Was Frauen über Männer sagen, kommt von ihrer Großhirnrinde; wie sie Männer auswählen, hängt von ihrem evolutionär primitiveren limbischen System ab. 

Das widerspricht der Behauptung, dass eine „geistig gesunde Frau“ intuitiv die Gewaltbereitschaft im Mann erkennt, die sie abschreckt. Das Gegenteil beweist sich millionenfach. So ist erwiesen, dass Frauen während ihrer fruchtbaren Perioden außerhalb ihrer häuslichen Gemeinschaft „genetisch shoppen“, wobei sie ihren einfühlsamen Versorger daheim gegen einen harten Kerl eintauschen. Macht ja auch Sinn, um für ihre Brut die Gene zu sichern, mit denen ihr Nachwuchs diese Gene in die nächste Generation von Brutalos einbringt.



Bei der Partnerwahl mag die Frau, die Mutter werden will, noch gesunde Gründe wie „diamonds are girls best friend“ haben, doch kommt es zum Akt, sticht oft genug der Trieb die Berechnung aus. Das Verhalten ist meiner vollkommen unmaßgeblichen Meinung nicht krank, sondern entspricht urweiblicher Partnerwahl. Krank ist hingegen, wenn ein gehörnter Gatte sein treuloses Weib ermordet.


https://www.youtube.com/watch?v=QnCV8KPxFEs

 She had psychic defenses
He had animal dreams
They moved closer together
He said "Lets make a deal"

Does not the law forbid it?
It's a treacherous act
We all must suffer
We all must do our part

No one knows how it started
And God knows how it'll end
The fightin' continues
Women versus Men

Women have their world
And men, we have ours
We're into sports
And they're into flowers

The women are talking
We do not understand
They speak in a language
We do not comprehend

No one knows how it started
And God knows how it'll end
The fightin' continues
Women versus Men


 

 Die meisten Männer in langjähriger Beziehung übergeben die Leitung des Hauses ihrer Frau, die dies zum einen besser kann und macht, zum andern ist Widerstand gegen ihre intuitive Allmacht auf Dauer sinn- und zwecklos. Entweder hält Mann seine Frau aus, oder Mann lebt allein.




Die unvergleichliche Esther Vilar hat mit ihrem Verkaufserfolg "Der dressierte Mann" vor 50 Jahren eine Bombe gezündet. Zu der Zeit entwickelte sich aus dem immer dreister auftretendem Feminismus eine ideologischen Genderdebatte und -forschung.




Dass diese Umwertung aller Werte politisch in bedenkliche Bahnen mündet, beweisen Wahlerfolge emotional ansprechender, doch inhaltlich leerer Floskel-Frauen. Ein paar Bildchen und Sprüche dieses charmanten Pärchens unterhalten Leser wie Wähler.







Wie Baerbock mit dem Zeigefinger ihre werthaltige Weisheit unterstreicht, so findet man diese Geste immer wieder bei Talkshows. Maischberger beispielsweise manipuliert meisterlich eine Gruppe mit ihren auftretenden Sprechpuppen.












Wunderbares Beispiel, wie eine stammelnde "Expertin für Völkerrecht" den "Schweinebauer" abwatscht. Über das bei Twitter verlinkte Video von Baerbock vs. Habeck plaudert Don Alphonso hinter der Bezahlschranke von WELT + so reizend:

Denn es spricht vieles an, was man sich sonst wehrlos anhören muss, wegen toxischer Männlichkeit, Frauenquoten, der besonderen Sozialkompetenz von Müttern, der besseren Welt, wenn Männer nichts zu sagen haben, der Überlegenheit irgendwelcher sexistischer closed clubs, die die Mehrheit verachten, weil sie aus einer ganz anderen Welt kommen, hier als eifrig beschützte Frau, die angeblich schon von russischen Bots, PUTIN-BOTS (!), gejagt werden soll, damit sie nicht segenspendend sein kann.



Am 15.05.2021 518.217 mal gezeigt



https://youtu.be/nOMW8Kn4OLw






Ben Garrison malt so wunderbare Ort wie "Antifaland" oder "BlackliveMatterhorn" prächtig aus.














In dem Maß wie alternative Medien diese wunderbare Kanzlerkanditatin mit Spott, Hohn und Häme überschütten, werden andererseit ihre Fans die Dame hochjubeln. Eins bedingt das Andere, ihre Chancen stehen gut. Priol hat über Jahre sich an Madame Merkel abgearbeitet. Sie hat alle diese Angriffe schadlos überstanden, solche Angriffe haben die Reihen ihrer Verteidiger in der Wagenburg der Regierung fester geschlossen.



Absehbar, dass diese Entwicklung mit allen Konsequenzen zu ertragen sein wird.










Die Wahlwerbung der Grünen begeistert ein Publikum, dass nach Jahrzehnten medial-klerikal-juristisch-kultureller Hirnwäsche reif ist für Absurditäten.




Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Kein Kabarettist, kein Schrifsteller, kein Büttenredner kann sich all den Blödsinn ausdenken, den das Politgewerbe verursacht. Die Sprüchlein der Grünen sind besonders "lustig".




Wie anders als mit Humor lässt sich das Zeitgeschehen denn ertragen?



Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich schief lachen.














Wer an Spielplätzen wie Facebook oder Twitter noch nicht gesperrt ist, gehört zum unwichtigen Fußvolk im Kampf um die Meinungsfreiheit.



 
 
Verführerisch und süß vermarktet der findige Bäcker seinen Kuchen unter dem Namen "Merkelgäste", wenn sich hier nicht ein satirische Collage einen Scherz mit dem Betrachter erlaubt. Jan Deichmohle bearbeitet seit Jahrzehnten das Thema "women vs. men" in Büchern und Blogs.



Nicht jedem mag Deichmohles Begriff der Kuckolde geläufig sein, obgleich seine Argumentation einleuchtet.



 
Man muss schon wie Deichmohle ein juristisch gebildeter Schriftgelehrter sein, der in seinen Abhandlungen die gesetzlichen Grundlagen ausgräbt, welche seinen Titel im verlinkten Artikel stützen.




Dass hier Grundfesten einer friedlich schiedlichen Gemeinschaften ins Wanken kommen, lässt sich an aufflackernden Neuigkeiten in sozialen Netzen bislang noch gut beobachten, sofern die Zensur dies noch nicht unterbunden hat.




Jeder Blick in den Computer, in das öffentlich rechtliche Staats- und Werbefernsehen ist ein Blick in den Abgrund. Wer erinnert sich nicht dabei an den Satz von Friedrich Nietzsche?

“Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.”









Genug von schrecklichen Scherzen, die keine sind.



Leben auf der Straße




Die Natur bringt meine Lebensfreude zurück, die am Schreibtisch verloren geht. Eine erste längere Tour mit dem Moped beglückt mich am herrlichen Sonnentag im Mai.



Gleichgültig ob auf Schusters Rappen, auf dem Fahrrad oder dem Moped - Hauptsache wandern, weg vom Bildschirm, den Nachrichten, raus in die frohe Frühlingsnatur, hinaus in die grüne, weite Wunderwelt.



Vom Fahrrad aus sieht man die Feinheiten, die Kleinigkeiten, hört die Vögel zwitschern, das leise Surren des Elektromotors. Nach vier, fünf Stunden im harten Fahrradsattel ist zum einen der Akku leer, zum andern der Körper erschöpft.



Kunst und Kultur, Leben, Lieben, Geburt, Trennung und Tod - der Kreislauf endet nie. Immer und überall geht es um das mystische Kraftfeld zwischen Mann und Frau. Bestenfalls entsteht aus ihrer Verbindung neues Leben, die nächste Generation. Schlimmstenfalls kommt es zum erweiterten Suicid, der eine ganze Familie auslöscht. 





Wer durch diese Birkenallee radelt, jubiliert mit den Vögeln vor Lebenslust.





Das Bächlein Steinach speist die Rodach, welche in den Main fließt.






Uralte Wegweiser und Wegkreuze sind erhalten.



Lächelnd bewundert der Wanderer dies gedrungene Haus mit den kunstvollen Fachwerkbalken.





Dies stattliche Gebäude ziert die Ortsmitte von Oberlangenstadt.


Wer hat von Orten wie Küps, Krienesschneidmühle, Trainau oder Mannsgereuth gehört?






Einen Teil der ehemaligen Eisenbahnstrecke nutzen jetzt Radfahrer am Flüsschen Steinach.


Auf dem Motorroller fliegt die Landschaft an mir vorüber. Man genießt die Kurven, die Beschleunigung, den Fahrtwind und immer, immer wieder die wunderschöne Landschaft.




Leise rollt man durch geschlossene Ortschaften. Um diesen Brunnen zu sehen, lohnt sich der Halt. Aus den Brüsten der Frauenfigur sprudelt Wasser. Dieser sexistische Springbrunnen steht bislang unangefochten in Weißenbrunn, zwischen Kronach und Kulmbach. Werden Professorinnen mit lebenslang in hohen Besoldungsgruppen plus Pensionsberechtigung und Beihilfe zur Krankenversicherung versorgt geifern, wenn aus Frauenbrüsten ständig Wasser spritzt?  Ist dieser Brunnen ein Denkmal der Scham und Schande oder ein fröhliches Bekenntnis zur nährenden Natur des Weibes?




Die Fahrt fordert alle Aufmerksamkeit auf kurviger Strecke, in geschlossenen Ortschaften oder bei hoher Geschwindigkeit auf freier Autobahn.



Bei Freund Klaus ist der erste Teil der Strecke geschafft und eine längere Pause verdient.



Die Kurvenfahrt über sanfte Hügel der fränkischen Schweiz ist ein Erlebnis. Kurze Pausen wie bei der Burg Plankenfels lassen mich über Land und Leute staunen.


Der erste Badetag im Mai erfrischt mich bei Heiligenstadt.


Eine letzte Rast in Bamberg vor der Heimfahrt: Menschen warten in einer etwa 30 Meter langen Schlange vor der Eisdiele geduldig auf ihr Eis.


Wunderburg nennt sich dieser Teil in Bamberg. Die Frau ruft an und warnt am Telefon vor aufkommendem Gewitter. Kann man sich den glatten Rollerreifen anvertrauen? Mir ist die Sache noch fremd. Also geht es mit bis zu 150 km/h auf noch trockener Autobahn gleichsam im "Tiefflug" nach Hause. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen vor den Talbrücken machen Sinn, wenn der Seitenwind das Fahrzeug aus der Spur drängt.


Der fast leer gefahrene Tank ließ sich in Bamberg in wenigen Minuten füllen. Beim E-Bike braucht die Ladung Stunden.

Für immer gegangen

Gerade einmal 63 Jahre alt wurde mein Schwager. Was bleibt außer der Erinnerung?



Hier war er noch im Juni 2007 gesund und munter. Er hat viel auf der Gitarre gespielt, ehrenamtlich Gefangene im Gefängnis in Bamberg unterrichtet, hatte im Bamberger Sozialkaufhaus eine leitende Stellung, holte Möbel mit dem LKW, war stets ausgeglichen und freundlich. Ein paar CDs, Bücher, Landkarten, das Fotoalbum seines Lebens und ein Wehrpaß erinnern an den lieb gewonnen Schwager. Von seinem Vater kam eine alte Taschenuhr nun zu uns. Auch meine Zeit läuft ab. Zum Schluß, am Ende muss alles raus, die Wohnung wird wieder frei.



Im vertrauten, fast menschenleeren Bamberg steht am Maxplatz das Zelt mit der Aufschrift "CORONA TESTZENTRUM" .



Macht es Sinn, seine Gedanken nachzuhängen, doch wie lassen sich Gedanken abstellen? Es geht nicht, sie laufen unentwegt weiter. Man sieht seinen Gedanken zu, nimmt sie mehr oder minder bewußt war, schreibt einige auf davon, träumt oft am Tag wie in der Nacht.


Man zermartert sich den Kopf über den Gang der Ereignisse, über die kommende Kanzlerin, über das ewig gleiche Spiel der Geschlechter und was bleibt?



Am Ende bleibt ein Platz an der Urnenwand, gemietet für 12 Jahre.





Die Zeit huscht an mir vorbei wie ein Wimpernschlag.  Zumindest mein liebes Brüderchen, der hier unter dem Filzhut, die meine Frau für ihn und andere fertigt, schlau, wach und putzmunter mich anlächelt, soll diesen Blog aufmerksam lesen und sich gut merken.




Was mich fort bringt von den zersetzenden Gedanken um Land und Leute, was mir bestenfalls hilft, Land und Leute weit, weit hinter mir zu lassen wie mit meinem Wohnmobil, dass soll meinen lieben Bruder im Falle meines Covid oder sonstwie bedingten Ablebens weiter bewegen:

* Wohnmobil
*        Moped
*        E-Bike

 So kann sich mein geliebtes Brüderchen zumindest nach meinem Tod noch erfreuen, wo ansonsten meine Sätze ihn meist provozieren und frustrieren. Wer das Glück hatte, mit Geschwistern aufzuwachsen, weiß, welche Freude sie einander gönnen: Schadenfreude.

Denn eins ist gewiß: Schon die verwandten, vertrauten Freunde verstehen sich ebenso wenig, wie Männer Frauen und Frauen Männer verstehen. Und die junge Generationen versteht kaum die vorige Generation.


https://www.youtube.com/watch?v=rws7tyI0_vE

Bislang war es mein wöchentlichen Zeitvertreib, am Samstag einen Blog zu veröffentlichen und mich dabei zu erinnern, meine alte Pendeluhr aufzuziehen, die mein verrinendes Leben stündlich schlägt. Was sonst wäre zu tun?


Durch die wunderbare Frühlingswelt fahren, fahren und halten wie an der Holzkirche von 1891 in Neuhaus am Rennweg.



Was kann man anderes machen, als sich seinem Schutzengel anzuvertrauen? Mit dem Titel "Tränen sind immer das Ende"  hat Akif Pirincci die Trennung von seiner großen Liebe verarbeitet. Wieder hat mein Blog eine vergangene Woche verarbeitet. Fragen bleiben... wieso, weshalb, wozu?




Vielleicht bleiben Freunde, die noch einander verstehen, in Verbindung? Mein derzeit bester Freund, ein Augenarzt berichtet aus seiner Praxis, Mancini verlässt das Land, um sich wieder in Sizilien einzurichten, einem anderen bleibt nur das Schweigen.  Und der Schriftgelehrte, der mehrere Fremdsprachen fließend spricht, wie kann er sich noch der staatlicher Allmacht erwehren?


Er sitzt, wie wir alle im Glashaus, und soll nicht mit Steinen werfen, oder doch? Fragen bleiben....

...wieso, weshalb, wozu?