20 Juni 2026

Unterhaltung in Penacova durch Weidel, Farsight3, Köppel, Schweizer, Volkov, Schulenburg


 Seit 50 Jahren besteht unsere Bekanntschaft - Freundschaft war einmal. Jetzt schickt er Whatsapp-Nachrichten, die sogleich im Papierkorb landen. Meine Blogs ordnen Gedanken und Orte, welche zu erinnern mir nicht möglich ist. Der hier schreibt, will wissen wo, was, wann, wie war -mehr nicht. Wer für sich schreibt, kümmert den andere Meinung? Warten Alte am End' drauf, wer von den ärgerlichen Typen zuerst ins Gras beisst, um hinterher zu hämen: "Das hast'e nu' davon!"

Wer nach diesem abstoßenden Vorspann weiterliest, weil's mehr Spaß als Ärger bringt, sei willkommen lieber Leser, so es dich gibt.

Meine mentale Mangellage 


Fehler fordern Schäden. Ein aufgeregtes Halbstunden-Whatsapp-Telefonat, um meine Sicht auf die politische Weltlage jemandem zu erklären, der diese eher von Mainstream- als Alternativ-Medien bezieht, schadet mir, wenn bei allem Eifer Wasser auf dem Gasherd verkocht. Es ist an der Zeit, einen neuen Topf zu kaufen. Der Tee daraus schmeckt eklig nach Aluminium. Vom neuen Topf erzählt später meine Geschichte.


Am nächsten Morgen schlappt der Autor schlaftrunken zur Sanitäranlage. Etwas knirscht unter seinen Quadratlatschen. Der Autor erschrickt beschämt, weil er auf den seltenen Nashornkäfer getreten hat. Die Frage, die der widrige Sängerknabe ausruft, stellt sich auch mir: "wer, bittschön, will das wissen, was du da alles ablässt ... !?"

Nun gut, selbst zu wissen, wie's weiter geht, ist das nicht genug? Mehr als man hat und ist, hat man nicht und gibt's auch nicht. Mit sich selbst zufrieden zu sein, ist die Kunst.


Freund Bernd, der vor 10 Jahren auf der Friedensfahrt Moskau in Katyn noch einen ergreifenden Vortrag gehalten hatte, ist kaum mehr wieder zu erkennen.


Bernd zeigte in Katyn Dokumente, die den Massenmord an polnischen Eliten durch russische Soldaten belegen, die noch in den Nürnberger Prozessen den Deutschen in die Schuhe geschoben wurden. Was soll Bernd uns hier nun weisen?

Bernd soll mir und anderen begreiflich machen, dass in unseres Lebens Kampf - konkret hier in meinem Arbeitsurlaub in Portugal - uns keine störenden Gedanken noch schädigende Taten und Begnungen belasten sollten oder dürfen. Das Leben ist schwer genug. Jedes Leben. Selbst Weltenherrscher in ihren Echokammern wie Putin, Trump, Xi Jinping, Merz, Merkel, Weidel, Klingbeil, Esken, Strack-Zimmermann, v.d.Leyen, Papst Leo XIV, aber auch prekärer Pöbel, arme Straßenhunde sind in ihrer EGO-Blase nahezu unangreifbare Herren und Damen ihres eigenen Imperiums, was zwangsläufig crasht und kracht - spätestens mit Krankheit und Tod.


Müssen wir nicht sehen und verstehen, dass in einer Welt bis an den Kriegsbrand brutalisierter Eliten wie auch des Pöbels, alles möglich ist - egal ob im Ghetto oder auf einer privaten Karibikinsel? 




Selbst klerikaler Klamauk, gleichgültig ob von Buchreligioten Talmud, Bibel, Koran oder von Profiteuren der Erleuchtungsindustrie helfen allenfalls einer kleinen Gruppe von Nutznießern. 

 
Glaube versetzt Berge, Glaube lässt Lahme sehen, Blinde laufen und Tote auferstehen. Amen und aus.




Das sind so meine unterhaltsamen Späße.






Es kann nur besser werden....


Gewitter kühlt Penacova




Wer kann sich ausdenken, dass Kanonendonner wieder über unser schönes, armes Deutschland rollt? Wenn's aber so käme, wäre es dann nicht gut, sich nach Portugal abzusetzen? Hier in Penacova rollt gerade Donner über die Hügel, die das Flußtal des Mondego umsäumen. Herrliches Wetter, wenn Blitze über den schwarzen Himmel zucken. Herrlich ist's, wenn's kühler wird.



Das Gewitter kriecht langsam von Coimbra das Mondego-Tal rauf nach Penacova. Noch ist es soweit enfernt, um meinem Einkauf von Wasser, Apfelsinen, Bananen, Brot und Schokolade trocken zum Auto zu bringen.



Auf unserem heimischen Küchentisch liegt ein Korkuntersetzer mit einer eingelassenen Kachel. Das Bild auf der Kachel zeigt den Rio Mondego in Penacova. Winterwochen lang sind meine Träume nach Penacova gewandert, wo mich 2025 im April das Bad im Mondego begeistert hatte.



Drei Wohnanhänger sind auf dem Camp zu sehen, meine Klause bleibt unter Bäumen verborgen. Vom Camp ist man nach 100 Metern am Fluß und im Wasser. Die Strömung ist eher träge. Leicht schwimmt man ans andere Ufer und zurück, angenehm durchkühlt.




Die Zeiger der Kirchturmuhr von Penacova haben gerade Halbneun  überschritten. Noch bleibt etwas Zeit, bis das Donnerwetter seine Regenmassen fluten lässt. Endlich Regen, endlich kühler. 



Blauer Himmer, Sonnenschein - alles toll und wundervoll - doch mir sind Wolken lieben. Hier jedenfalls.



Dann nach dem Einkaufen pladdern dicke Regentropfen auf die rasch geschlossenen Dachluken im Auto. Ein Wohnmobil neben meinem stört die Verbindung zum WiFi an der Rezeption. Doch dort im Aufenthaltsraum ist die Verbindung gut. Der Kaffeeautomat brüht ein Getränk für 60 Cents, manchmal brummt die Kühlung des Automaten, der Süßkram und Getränkedosen bietet. Nach dem Gewitter trocknet die Sonne schnellstens die Pfützen. Man verdöst den Tag und fragt GROK-KI verwundert, warum die Grillen stundenlang zirpen.

-------------------GROK-KI------------------>

Grillen zirpen stundenlang hauptsächlich, um Weibchen anzulocken und ihr Revier zu verteidigen. Es handelt sich um ein Balz- und Kommunikationsverhalten der Männchen. Wie funktioniert das Zirpen?Grillen erzeugen das Geräusch durch Stridulation: Die Männchen reiben ihre Vorderflügel rasch gegeneinander. Eine scharfe Kante („Schrillkante“) streicht über eine sägeartige Struktur („Schrillader“) auf dem anderen Flügel. Das erzeugt die charakteristischen Töne, die oft über weite Distanzen (bis zu 50 Meter) zu hören sind. Manche Arten nutzen sogar ihre Erdbaue wie ein Megafon zur Verstärkung. Warum stundenlang?
  • Fortpflanzung ist das Hauptziel: Das Zirpen ist ein Lockgesang („calling song“), mit dem Männchen Weibchen anlocken. Sobald ein Weibchen näher kommt, wechseln sie manchmal zu einem leiseren Werbegesang. Ohne Erfolg machen sie einfach weiter – stundenlang, besonders in warmen Nächten.
  • Revierverteidigung: Lautes Zirpen warnt andere Männchen, dass das Gebiet besetzt ist. Bei Konkurrenten kann es zu aggressiven Rivalengesängen oder sogar Kämpfen kommen.
  • Nachtaktiv: Viele Arten sind nachtaktiv, um Fressfeinde (z. B. Vögel) zu meiden. Deshalb hört man sie vor allem abends und nachts ununterbrochen. Bei Störungen (z. B. Bewegungen) verstummen sie sofort als Schutzmechanismus.
Weitere EinflüsseDie Zirprate hängt stark von der Temperatur ab: Je wärmer es ist, desto schneller und intensiver zirpen sie (die Muskeln arbeiten schneller). Bei Kälte werden sie langsamer oder hören auf. Man kann die Temperatur sogar ungefähr aus der Zirprate berechnen (z. B. bei bestimmten Arten). Zusammengefasst: Das stundenlange Zirpen ist ein evolutionär sinnvolles Verhalten – je mehr und je länger ein Männchen singt, desto größer die Chance auf Paarung und Fortpflanzungserfolg. Es kann für uns Menschen entspannend klingen, für die Grillen ist es harte Arbeit!

<------------------Zitat-Ende--------------

"Harte Arbeit - alles für die Weibchen, " und meine Frau lacht darüber am Telefon. Für sie ist das doch selbstverständlich.



Nach dem Gewitter und einem ruhigen Sonnentag lockt mich die Kühle beim Sonnenuntergang wiederum etwa 200 Meter höher in das Zentrum von Penacova. Auf der anderen Flußseite liegt idylisch hinter dem Badestrand der Friedhof mit seinen weißen Grabsteinen.



Die tief stehende Sonne strahlt die Renovierung des Hauses auf dem Felsplateau an. So heimelig wie mein Frauchen im Winter auf dem Ofen, hinter dessen Scheibe brennende Holzscheite flackern, ihre Kekse und Kuchen backen wird, wird meine Sehnsucht dann wieder von Penacova träumen. Warum ist es so schwer, da wo man ist, glücklich zu sein und zu bleiben? 




 https://youtube.com/shorts/GikXdPStbSY
Alice Weidel: „Das sinnlose Sterben muss ein Ende haben!“





Für manche, wie den Blogger Farsight3, läuft alles nach einem Plan ab, der garnicht mal so verborgen ist - für ihn.




Die mehr als einstündige Beschäftigung mit "Religion" aus der Erfahrung des alten Mannes Gerhard Schweizer haben sich für mich gelohnt, selbst mein Bruder - mehr unpolitisch, aber alter Teheran-Fahrer - hat's gesehen....





Köppel von der Schweizer Weltwoche hat sich die Mühe gemacht, Gesprächspartner in Russland zu finden und zu befragen. Gemeinhin soll der tumbe, teutsche Tor die russische Sicht nicht sehen. Doch was - außer Begeisterung für einen Krieg - kann man verstehen, wenn man nicht beide Seiten zu sehen versucht?


https://www.youtube.com/watch?v=zV-CYrhxoOc

281.939 Aufrufe  05.04.2026  Gegen den Strom
Ist der Westen dabei, seine eigene Weltordnung zu zerstören?

Der ehemalige UN-Diplomat und heutiges Mitglied des Europäischen Parlaments Michael von der Schulenburg analysiert den Iran-Krieg und die globale Lage. Er stellt eine entscheidende Frage:

Steuert der Westen auf eine Eskalation zu, die er selbst nicht mehr kontrollieren kann?

Im Gespräch geht es um:

– den Iran-Krieg und seine globale Dimension  
– die strategische Lage Europas zwischen zwei Kriegen  
– das Ende der UNO-Charta und internationaler Regeln  
– die wachsende Gefahr eines Atomkriegs  
– Fehleinschätzungen westlicher Politik  
– den Verlust von Diplomatie und Vertrauen  

„Wir zerstören uns selbst, indem wir das aufheben.“

Der Westen riskiert nicht nur militärische Niederlagen, sondern verliert seine eigene Grundlage: eine regelbasierte Weltordnung.

Schulenburg kritisiert dabei vor allem die politische Kurzsichtigkeit und warnt vor langfristigen Konsequenzen.

Was fordert der Gast?

– Rückkehr zur Diplomatie  
– Anerkennung geopolitischer Realitäten  
– Abkehr von militärischer Eskalation  

Ein Gespräch über Macht, Ordnung, Verantwortung und strategisches Versagen.


Freundin M* macht mich darauf aufmerksam, dass Schulenburg auslässt, dass Trump gerade dann in den Iran-Krieg stolperte, als die Epstein-Akten ihm zu heiß wurden.


Möglich, dass ein gewiefter Diplomat wie Schulenburg sich nicht an Spekulationen um Trumps denkbare Affairen beteiligen will. Nun zur krassen Gegenmeinung:


Sasha Volkov als ukrainischer Leutnant der Reserve verteidigt vehement den Krieg seiner Landsleute gegen die Russen.


Roger Köppel hat wenig Chancen, sich den furios vorgetragenen Argumenten des bestens informierten Volkovs zu widersetzen. Nach 153 Minuten hat Volkov nahezu jeden Zuhörer überzeugt davon, dass die Ukraine keine andere Wahl hat als den Krieg - bis ..... zum ...... 




Sonntagsausflug zum Kloster Lorvao


Man kriegt ja 'nen Vogel, wenn man sich Stunden für Stunden mit Politick beschäftigt. Wenn Schüsse in Straßen knallen, Drohnen explodieren, wenn Preise für Nahrungsmittel und Energie inflationär steigen, kann man sich dann doch immer noch Gedanken darüber machen, wie das hätte vermieden werden können?




Für mich ist es wunderbar, einfach ins Blaue zu radeln, wenn kein himmelblauer Sonnentag auf den Kopf mir knallt.



So sieht hier am Mondego ein "grauer Tag" aus, wo man auf dem Rad sich mit Pulli und Windjacke bei etwa 25 Grad Celsius ausrüstet.



Eine Jugendgruppe nutzt den Sonntag zu einer Bootsfahrt den Mondego flußabwärts Richtung Coimbra. Mir werden die Paddler von der Straße über dem Fluß später noch auffallen.



Die Uferstraße von Penacova nach Coimbra ist für Radler die absolute Traumstraße. 



Der Traum wird umso schöner, weil es zum einen unter den Wolken kühl ist und zum anderen weil die Straße gesperrt ist. Sie gehört wenigen, einsamen Radlern fast allein.



Klar könnte man bei Sonne strahlende Grünlandschaften bewundern, doch dann wäre es auch gleich fünf bis zehn Grad Celsius wärmer. So passt es mir besser.



Kein Auto stört meine Ruhe. Überall anzuhalten, kleine Wunder zu bestaunen wie diese Hütte am Straßenrand. Der Türbalken biegt sich langsam durch, nachdem das Dach schon längst eingefallen ist.



In die nächste Mulde eines Seitentals schmiegen sich einige verlassene Häuser. Das ist jetzt keine zehn Kilometer mehr von Coimbra entfernt. 



Der Ort erinnert mich an einige Orte in Thüringen, wo viele Häuser aufgegeben sind, weil Menschen anderswo ein besseres Leben finden wollen.



Von diesem Haus steht nur der Rest. Alles andere ist mitsamt Fundament und dem Berg darunter ins Tal gerutscht.



Man kann nur hoffen, dass sich die Häuser im Hang bei rauschendem Regen halten.



Wann kommt jetzt die Straßensperrung, die etwa acht Kilometer vor Coimbra mir die Durchfahrt verwehrt hat?



Die Bremsspur zeigt, dass der Fahrer vor der Betonbarriere anhalten konnte.



Hier endet erstmal mein Sonntagsausflug, doch nach Coimbra ist der Weg für Fahrräder frei.



Vorerst geht's auf der Traumstraße zurück im Traumtal nach Penacova.



Die Jugendgruppe kommt gerade den Fluß runter. Ein Zweier ist umgekippt. Die Jungens retten sich ans Ufer, das Boot treibt umgekippt den Fluß hinab.



Mittagspause im schattigen Park. Manchmal scheint mir eine magische Verbindung zur Frau daheim. Wie so oft kommt gerade dann ihr Anruf, wenn meine Pause beginnt.



Grillgerichte dampfen. Doch es liegt kein Abfall im Park. Alle bringen Müll in die bereitstehende Tonne.



UNIAO POPULAR DA REBORDOSA steht an einem Vereinshaus, vor dem Autos parken. Jungen spielen Fußball. Vom Vereinshaus führt eine abenteuerlich steile Straße zur Kirche und zur Traumstraße Penacova - Coimbra.



Die Rast hat mir Kraft für den Abstecher zur Klosteranlage von Lorvao gegeben.



Die Durchfahrt durch Lovrao ist so eng, dass eine Ampelschaltung 90 Sekunden runter zählt, bis die Spur frei ist.



Meine Energie reicht nicht mehr, um mich durch die Klosteranlage zu schleppen.



Auch vor Lorvao hat der Berg die halbe Straße "gefressen". Das reicht mir für einen 30 Kilometer Zwei-Stunden-Ausflug bei erträglicher Temperatur. Danach einmal durch den Mondego und zurück schwimmen, duschen, meinen Salat wie üblich zubereiten, genüßlich speisen und den Tag ruhig ausklingen lassen. Was will der Mensch mehr?


Montagsausflug nach Luso





Die Arbeits- oder Urlaubswoche beginnt mit einer herrlichen Strampelei auf Rosinante bergauf und -ab nach....


....Luso.



Doch das macht mir nun rein garnichts aus, wenn tiefhängende Wolken mich etwas frösteln lassen.



Das prächtige, große Haus an der einsamen Landstraße ist wie sovieles hier zu verkaufen. Interessenten sollten zuschlagen, solange das Dach noch drauf ist, denn ohne Dach wird die Renovierung teurer.



Die Strecke ist herrlich ruhig und kühl bei dem Wolken verhangenen Himmel. Es geht viel bergauf, dass mich kräftiges Treten in die Pedalen warm halten hilft.



Es geht in die Wolken. Die Handschuh ziehen Feuchtigkeit. In Luso muss ein Tempotuch die Tropfen von den Brillengläsern putzen, um wieder Klarsicht zu kriegen.



Holzernte wie in Thüringen - nur das Holz ist anders.

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Eukalyptus (genauer: Eucalyptus globulus).In Portugal heißen diese Bäume Eucalipto (oder umgangssprachlich einfach „Eucaliptos“). Die Art auf dem Bild ist fast sicher der Blaue Eukalyptus (Eucalyptus globulus), der in Portugal massiv in Monokulturen angepflanzt wird.Warum passt das Bild perfekt?
  • Die sehr hohen, schlanken, grau-grünen Stämme mit relativ glatter Rinde sind typisch für Eukalyptus-Plantagen.
  • Portugal ist eines der Länder mit den größten Eukalyptus-Anbauflächen in Europa (hauptsächlich für die Zellstoff-/Papierindustrie).
  • Die Szene mit dem Harvester und den gestapelten Stämmen ist ein sehr typisches Bild aus den Regionen Nord- und Zentralportugal (z. B. Minho, Douro, Centro).
Lokale portugiesische Bezeichnungen:
  • Eucalipto (meistens verstanden)
  • Eucalipto-glóbulo (wissenschaftlich präzise)
  • Manchmal auch einfach „Árvore do papel“ (Papierbaum) in der Umgangssprache.
Das sind also die berühmt-berüchtigten (und ökologisch umstrittenen) Eukalyptus-Wälder Portugals.

Eukalyptusplantagen, vor allem des Blauen Eukalyptus (Eucalyptus globulus), sind in Portugal sehr weit verbreitet – sie bedecken etwa ein Viertel der Waldfläche (rund 800.000–1 Million Hektar). Sie treiben die Zellstoff- und Papierindustrie an, wachsen extrem schnell und sind wirtschaftlich lukrativ. Ökologisch sind sie jedoch hoch umstritten und werden oft als „grüne Wüsten“ oder Brandbeschleuniger bezeichnet. Wichtige negative ökologische Auswirkungen
  1. Hoher Wasserverbrauch und Trockenheit
    Eukalyptusbäume haben tiefe Wurzeln und verbrauchen enorm viel Wasser (bis zu mehrere hundert Liter pro Baum täglich). Das senkt den Grundwasserspiegel, trocknet Bäche und Böden aus und verschärft Dürren – besonders problematisch in mediterranen Klimazonen wie Portugal. Sie konkurrieren stark mit einheimischen Arten und Landwirtschaft um Wasser.
  2. Bodenverschlechterung
    Durch schnelles Wachstum laugen sie die Böden aus (Nährstoffentzug). Die Blätter zersetzen sich langsam, enthalten allelopathische Stoffe (chemische Hemmstoffe), die das Wachstum anderer Pflanzen unterdrücken, und machen den Boden oft hydrophob (wasserabweisend). Das führt zu Erosion, weniger organischer Substanz und veränderten Bodenmikroorganismen.
  3. Geringe Biodiversität
    Monokulturen bieten wenig Lebensraum. Weniger Insekten, Pilze, Kräuter und Vögel als in Mischwäldern oder einheimischen Beständen (z. B. Korkeichen, Pinien, Kastanien). Sie verdrängen heimische Arten und schaffen artenarme „Grüne Deserts“. Eukalyptus ist invasiv und breitet sich nach Bränden stark aus.
  4. Erhöhtes Waldbrandrisiko
    Die ätherischen Öle, trockene Rinde und Blattstreu machen Eukalyptus extrem leicht entflammbar. Brände breiten sich schneller und intensiver aus. Nach Bränden regeneriert sich Eukalyptus besonders gut (Stockausschlag), was einen Teufelskreis erzeugt: Mehr Eukalyptus → mehr Brennstoff → häufigere und schlimmere Brände. Viele große Feuer in Portugal (z. B. 2017) wurden damit in Verbindung gebracht.
  5. Weitere Effekte
    • Veränderung des Wasserkreislaufs und erhöhtes Hochwasserrisiko in der Regenzeit durch schlechtere Wasserspeicherung im Boden.
    • Weniger Kohlenstoffspeicherung langfristig im Vergleich zu natürlichen Wäldern (je nach Management).
    • Chemische Belastung durch Pestizide/Dünger in intensiver Bewirtschaftung.
Positive Aspekte (für die Bilanz)
  • Schnelles Wachstum → hohe Biomasse- und Holzerträge, potenziell CO₂-Bindung in kurzen Rotationszyklen (alle 8–12 Jahre).
  • Kann auf degradierten Flächen Erosionsschutz bieten (kurzfristig).
  • Wirtschaftlich wichtig für Portugal (Arbeitsplätze, Export).
Allerdings überwiegen aus ökologischer Sicht die Nachteile bei großflächigen Monokulturen, vor allem wenn sie natürliche Wälder oder landwirtschaftliche Flächen ersetzen. Politische und aktuelle Lage in PortugalEs gibt Bemühungen, neue Plantagen einzuschränken und auf einheimische Arten umzustellen, aber der Druck der Industrie bleibt hoch. Nach Bränden wird oft wieder Eukalyptus nachgepflanzt, weil er schnell Profit bringt. Umweltschutzorganisationen wie Quercus fordern stärkere Regulierungen und Förderung von Mischwäldern. Zusammenfassung: Eukalyptusplantagen sind ein klassisches Beispiel für einen Trade-off zwischen kurzer wirtschaftlicher Rendite und langfristigen ökologischen Schäden. In Portugal verstärken sie Probleme wie Wasserknappheit, Biodiversitätsverlust und Waldbrandgefahr – besonders unter dem Klimawandel. Nachhaltigere Alternativen sind Mischwälder mit einheimischen Arten, bessere Bewirtschaftung und Reduzierung der Monokulturen.

<<------------------Ende GROK-KI---------------

Eukalyptus-Plantagen in Portugal sind vergleichbar mit Fichtenpflanzungen in der DDR:

"Willst du einen Wald vernichten,

pflanze Fichten, nichts als Fichten."




Wie verzaubert wacht am Ortseingang von Luso dieses Schloß.



Handwerkskunst aus alten Zeiten hat gefällig Tor- und Fensterbögen gemauert.


In der Vila Thermal wird was geboten, wenn man einen dreistelligen Betrag für ein Bad hinblättert.



Luso ist kein Pflaster für 'nen alten Straßenhund, der einmal hin und zurück durch den Mondego schwimmt, um genug zu frieren nach langer Radfahrt über Berg und Tal.



Bei einer Menge Elendshütten mit durchgefaulten Dachbalken und rissigen Feldsteinmauern sticht Vila Aurora ins Auge.



Na bitte, was will man mehr? Ist es nicht besser, böse, weiße, alte Männer vergnügen sich in solchen Villen und in Millionen teuren Autos als in minderjährigen Mädchen?



Das Beste an Ort und Zeit ist der graue Himmel, der mich fröstelnd nach Kaffee und Kuchen in den Pedrale treten lässt für die Heimreise.




Sehr viel fülliger darf die Dame nicht werden, wenn sie noch ins Zimmer passen will.



Für Kurgäste ist nichts zu teuer.



Wie man sieht, klaut man lieber leichte Mädchen. Die versteh'n was von der Sache. Schätzchen.



Na gut, der alte Straßenhund hat durch's Thermalbad-Städtchen Luso und durch ein kleines Museum geschnüffelt, sich an der Touri-Info drei Landkarten geben lassen, und sucht nach Kaffee und Kuchen das Weite.



Muss man mal gesehen haben: Pracht in Portugal. Thermalbad-Hotel in Luso.



TEATRO AVENIDA - AVENIDA - LUSO
O Municipio ja PROJETOU as melhores solucoes para voltar a dar PALCO ao historico cineteatro

Die Renovierung des Theaters zu einem historischen Kinopalast dürfte dauern und kosten.....


Mich wundert's, wie lange es bergab geht auf dem Rückweg. Die Steigungen sind mir auf dem Hinweg nicht so aufgefallen mit TURBO-Power aus dem 500-Ah-Akkus für den BOSCH-Motor.



Inspirierender Schrott - hier mal analog - und nicht digital aus dem World Wide Web.



Laut KIOX-Display 675 Meter Anstieg auf einer Strecke von 44 Kilometern in zwei Stunden und sieben Minuten. Das reicht.


Pause


Auf der Tour nach Luso war mir ein AUCHAN Laden aufgefallen, sieben Kilometer vom Camp entfernt. Heute geht es geruhsam dorthin wieder am Mehrfamilienhaus entlang, welches zu verkaufen ist. Der Schlepper mit dem Frontmotor tuckert vorüber, der Fahrer winkt mir freundlich zu.



Kaufhaus AUCHAN verfügt über Waschmaschinen, Trockner und Kaffee, Kuchen und Essenausgabe.




Über die Preise kann man sich bei AUCHAN nicht beschweren.




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Was sind Fornos de Cal?Es handelt sich um traditionelle Kalkbrennöfen (Lime Kilns), in denen Kalkstein (CaCO₃) bei hohen Temperaturen (ca. 900–1000 °C) gebrannt wurde, um Kalk (CaO – Cal Viva) herzustellen. Dieser wurde dann mit Wasser zu Löschkalk (Ca(OH)₂) verarbeitet und vor allem zum Bauen (Mörtel, Putz, Weißkalken von Wänden) verwendet. Der Prozess war handwerklich: Man schichtete Kalkstein mit Holz (später auch Kohle) abwechselnd in den Ofen, ließ ihn mehrere Tage brennen und holte danach den gebrannten Kalk heraus. Die runden, kuppelförmigen oder schachtartigen Steinbauten, die du auf dem Foto siehst, sind typisch dafür.In Penacova / Casal de Santo Amaro
  • Im Kreis Penacova (Distrikt Coimbra) gibt es noch ca. 23 erhaltene Fornos de Cal, verteilt auf mehrere Orte.
  • Der größte und am besten erhaltene Komplex liegt in Casal de Santo Amaro (mit 10 Öfen in zwei Gruppen). Genau dort steht wahrscheinlich das Schild, das du fotografiert hast.
  • Die Produktion geht mindestens auf das 17./18. Jahrhundert zurück (z. B. ein Ofen für das Kloster von Lorvão), wurde aber ab Mitte des 19. Jahrhunderts stärker dokumentiert und industriell genutzt.
Viele Öfen wurden in den 1990er Jahren restauriert (z. B. 1997 ein Ofen durch den lokalen Verein), und es gibt sogar ein kleines Museum (Núcleo Museológico) mit Werkzeugen der Kalkbrenner (Cabouqueiros) und Zimmerleute


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Das ist also ein Kalkbrennofen.




Das war's schon wieder an diesem geruhsamen Pausetag. Neben den Gesprächen mit daheim und ihren Bildern vom Garten


wie dieser Rose  erholen sich Körper und Geist im Mondego.




Das Bad im Mondego taugt mir mehr als im Meer.

Topfkauf in Coimbra


Der Tee in dem Feuer durchglühten, alten Topf hat heut morgen so eklig geschmeckt, dass die ungenießbare Brühe vor der Aufbautür auf dem Boden landete. Meine Traumstraße von Penacova nach Coimbra am Mondego-Fluß bringt mich nach 20 Kilometern zum Shopping-Center Continente. Der neue Topf kostet 26 Euro, der erste Tee draus schmeckt wieder.





Am Wolken verhangenen Sonntag hatte Rosinante schon dreiviertel des Weges unter ihre Räder genommen. Der Weg ist so traumhaft schön, dazu gesperrt wegen des Erdrutsches, dass drei Tage später weitere Bilder folgen. Diesmal im Sonnenschein.



Unten im grünen Tal plätschert das dunkle Wasser des Mondego. Der Fluß ist in Penacova am Camp mein Badeparadies.



Es gibt einsame Strände, die wohl nur mit dem Boot zu erreichen sind.



Das verschlafene Nest am Berghang hat der Leser schon zuvor gesehen. Heute scheint die Sonne darauf.



Man sieht keinen Menschen, man hört nichts außer zwitschernden Vögeln.



Wenn man sich der Großstadt Coimbra nähert, weitet sich das Tal des Mondego.



Ein weiter, leerer Sandstrand, eine Insel im Fluß, ein grünes, bewaldetes Tal macht die Gegend für mich so reizvoll.



Radler passieren die Engstelle.



Etwa vier Kilometer vor Coimbra tummeln sich Menschen am Strand. Auf das andere Ufer führt eine Eisenbrücke. Während meiner Tage hier in Penacova haben die Männer einen Holzsteg auf die andere Seite fertig gestellt.



Diese solide Fußgängerbrücke führt vor Coimbra über den Mondego, Penacova begnügt sich mit einem Holzsteg mit Holzstangen als Geländer.



Der zweite Boschmotor hat 8.000 Kilometer geschafft, der erste Motor war bei 29600 Kilometern kaputt.


Pingo Doce am Eingang von Coimbra gegenüber dem Camp verkauft keine Töpfe.



Weiter geht's in die Innenstadt. Das riesige Shopping-Center verkauft mir den Topf. Nach Ingwer und Kürbiskernen zu suchen, hält mich zu lange auf. 


Denn das beunruhigende Gefühl bleibt, Rosinante zwar doppelt mit Glieder- und Kettenschlössern gesichert zu haben - doch auch die sind mit Trennschleifer leicht und schnell zu knacken.



Welch neuer Glanz in meiner Hütte! Nach diesem anstrengenden Einkaufstrip ist wieder ein Ruhetag nötig.

Ausflug nach Lousa und Vila Nova Poiares




Die Arbeits- und Urlaubswoche klingt mit der Tour nach Lousa aus.



Dreimal an der linken Uferstraße des Mondego vorbeigefahren kommt jetzt "der-Baum-der-leben-will" ins Bild.




Der wolkig, graue Tag ist kühl, gut für's Radeln. Das Kirchlein in Arrifana gefällt mir.



Bemalte Wände sieht man häufiger.



Auch den MERCADO-Platz in Villa Nova Poiares schmückt ein Wandbild.



Am Straßenrand auf der Hochbrücke anzuhalten, um ein Bild von der Landschaft zu gewinnen, geht nur als Radfahrer.



Nach 23 Kilometer lohnt mir der Intermarche mit Fisch, Reis, Kartoffeln und Wasser meine Mühe. Das Gericht kostet 10,38 Euro.



Vom Prachtplatz in Lousa ist es nur noch ein Katzensprung zu den Schieferhäuser Aldeias de Xisto da Lousa.



Doch meine Energie reicht nur noch für eine kurze Stadtrundfahrt.



Schließlich muss mich der Rückweg aus fremder Stadt durch fremde Gegend wieder nach Penacova bringen.



Der überlange Gelenkbus im Hintergrund nutzt eine eigene Busspur. Er fährt elektrisch. Sein Stromabnehmer saugt während des Halts Energie von einem Adapter. Auf dem steht SIEMENS.



Der Weg zurück ist richtig. Dic Hochbrücke führt nach Villa Nova Poiares.



Mittlerweile zeigt die Kirchturmuhr 11.30. Eine nächste Pause tut gut. An Kirchen gibt es Bänke und Ruheplätze. So ist es meistens.



Der Kirchplatz von Villa Nova Poiares enttäuscht mich nicht. 



Die Touri-Info bleibt mir erspart. 



Auch der Intermarche mit den Solar gepflasterten Schattenplätzen lockt mich nicht. Nach 52,3 Kilometern und 2:39 Stunden ist meine häusliche Klause erreicht.



Wichtiger als alle Eindrücke sind meine Gespräche mit der Frau daheim. Vor zwei Jahren auf einer acht Monate langen Reise hat sie mich geärgert, weil sie sich einen kleinen Schwarzen ins Haus geholt habe. Der stellte sich dann als Gustl raus, weil deren Frauchen Türkei Urlaub machte.



Daheim ist's mittlerweile auch warm. Sie schwimmt durch den Baxenteich, mich kühlt der Mondego.  Zum Ausklang der 17. Reisewoche wäscht zum zweiten Mal eine Maschine. Die Sachen kommen um 16.30 Uhr zum Trocknen auf die Leine. Ob alles trocknet bis acht Uhr abends? 



"Doch wer will das alles wissen,"
was die

. Geschichte erzählt? .



p.s.: Korrekturen - wenn überhaupt - später