13 Februar 2026

SpitShituality-Schuld sühnen spirituelle Sünder

"Mein Ego hat mir ein unfassbar schönes Leben beschert," meint der Freund aus Tokyo. Wieso sollte er schwindeln? Anders bei mir: Erst nach schmerzlichen Ego-Crashs wurde mein Leben erträglicher, im Lauf der Jahre schöner. Der Anfang war bitter, dann wurde es besser. Und doch versklaven mich die Bedürfnisse meines Körpers, ohne das mein wenig Verstand darüber Kontrolle hätte. 


Wenn der Blog-Bericht online geht, bleibt ein Gefühl von Leere, Verlassenheit wie das letzte, vertrocknete Blatt am Baum beim Spaziergang durch den Nebel im Eichwald. Es wiederholt sich Woche für Woche. Wenn mein Blog-Bericht mein Inneres nach außen gekehrt hat, ist es zunächst eine große Erleichterung, diese Arbeit an mir abgeschlossen zu haben. Danach fühlt es sich an, als rolle der Stein des Sisyphos wieder hinunter, um mich erneut an die Arbeit zu zwingen - wie in meinem Job als Redakteur. Monat für Monat mussten Redakteure, Layouter, Fotografen, Fremdautoren das PC Magazin termingerecht fertig stellen. Das war mein Job, 20 Jahre, acht Monate und 12 Tage bis zur Rente. War's Sklaverei oder Disziplinierung für meinen Unterhalt, für Frauen, Lebensmittel, Auto, Miete, Versicherungen, GEZ-Gebühren, Reisen und, und, und???
 


Wozu diesem Hobby frönen, im Nebel nach Nachrichten zu fischen, um etwas zu veröffentlichen? Dann inspirieren mich Gedanken wie von Don Alphonso, Freunden aus Tokyo und München weiter zu machen. Nehmen wir uns nochmal Don Alphonso Sätzchen vor:

"Ich finde, dass Regeln für Sklaven sind und meinen kreativen Tagesablauf nur behindern."
Teilt der feine Herr seine Welt in "Sklaven" und "Kreative"? Sind Ärzte, Automechaniker, Marktkaufleute, Bauern, Köche, Handwerker, Putzfrauen weniger kreativ, wenn sie ihren Pflichten nach allen Regeln der Kunst nachkommen? Don Alphonsos Spinnerei sind unterhaltsam, fern aller "wahren Verhältnisse auf diesem Erdenrund".  Lassen wir ihn weiter spinnen für seine Fans.


Lassen wir den guten Don Alphonso über Regelbrüche theoretisieren, derweil er superspießig seine Krankenhausbehandlungen durchführen lassen muss - hoffentlich nach allen "REGELN-DER-KUNST". Der Körper zwingt zu Sklaverei - fundamental und unauflöslich.

- Ohne Eindrücke langweilt man sich zu Tode.
- Ohne zu atmen, erstickt man nach wenigen Minuten.
- Ohne Getränke verdurstet der Körper nach wenigen Tagen.
- Ohne Nahrung ist man nach wenigen Wochen verhungert.

Sind nicht schon diese vier Punkte Sklaverei? Was geschieht, wenn meine Frau ihren Willen nicht bekommt, bleibe hier mal unerwähnt. Doch welcher Mann unterwirft sich nicht gern und freiwillig dem Willen seiner Frau? Sonst wär's nicht so lustig daheim. Ist das Liebe oder Sklaverei? Und wieso unterwirft sich der Schüler seinem Zen-Meister, der ihnt traktiert und schikaniert? Kurz und schlicht: Arbeit, Pflicht, Zucht und Ordnung muss jedermann von neuem lernen. 

Sehnsucht nach Spiritualität

Der um mein seelisches wie politisches Befinden bemühte Münchener Antifanten-Sympathisant schickt mir solche Leerreden des Erhabenen. Obgleich es mir wieder viel Spaß macht zu lesen, wenn mich keine Reisen anstrengen, hat sich nach unzähligen Stunden milder Hypnose mit den Wörtern des Meisters mittlerweile eine tiefe Abneigung gegen  "Enlightment-Propaganda" entwickelt. Bhagwans kurzer Text enthält zwölfmal das Wörtchen "enlighten". Da mir Erleuchtung fremder ist als Epsteins Karibik-Insel, stört mich zwölfmal das Wort "Enlighten" in Bhagwans Botschaft. Meine Provokation verletzt die religiotischen Gefühle meines Münchener Bhagwan-Bruders. Er macht seinem Ärger Luft:
Wie blöd ist das denn? 
In einem Text von Osho kommt wiederholt "enlight" vor. Wär hätte das gedacht. 
Ich schlage vor, du zählst mal, wie oft in einer Ausgabe von "Auto Motor Sport" das Wort "Auto" oder "Motor" vorkommt. 
Wärs nicht mal Zeit, aus der Hypnose des Erhard-Blabla herauszukommen und in die Realität zu finden? 
Es soll angeblich eine Welt außerhalb der Erhard-Realität geben. 

Rührend kümmert er sich darum, mir meine beschränkte Realitätssicht begreiflich zu machen.


Jahre meines Mühen mit Menschen dieser frommen Denkungsart haben mich auf die Idee gebracht, solche Bhagwan-Bekehrung als SpitShituality zu verhöhnen. SpitShituality verletzt bewusst und vorsätzlich religiotische Gefühle. Die Empörung des Erleuchtungs-Schüler ist vorprogrammiert:

Jetzt gräbst du auch noch die Ausgeburten deines kranken Hirns von anno dunnemal aus. 

SpitShituality kommt fünfmal vor. Darauf bist du bestimmt mächtig stolz. 

Erhard-Realität halt. 

In der Tat hat's mich belustigt, dass gar GROK-KI weiß, was "SpitShituality" ist. Der Mann aus Tokyo hat nach Jahren in Indien ein mir durchaus ähnliches Verständnis von Meister Bhagwan gewonnen, wenn er schreibt:
Um es einfach auszudrücken: Ich hatte niemals und habe auch jetzt keinerlei Interesse daran erleuchtet zu werden. Mein Ego hat mir ein unfassbar schönes Leben beschert. Und auch für alles Negative, alle Schmerzen, die ich erlebt habe bin und werde auch in Zukunft ausschließlich ich verantwortlich sein, genau wie für den erreichten Zustand meines völlig unverdient erreichten wunderbaren Lebens.

Mein Ego hat eine Unendlichkeit, bis zu meiner Geburt nicht existiert. Nun existiert es 80 oder 90 oder mehr Jahre und nach meinem Tod wird es eine weitere Unendlichkeit lang nicht existieren. Noch dazu wenn man bedenkt, dass durch Quantenfelder Theorie auch die Vorstellung der Zeit selber, nur durch die Existenz unseres Ego existiert. (um das natürlich, ich weiß, ganz, ganz kurz auszudrücken....)
Nichts von all diesen "spirituellen" Dingen interessiert mich mehr.
Wenn ich mir das Leben und das Leiden unserer sogenannten Nutztiere anschaue... Allein dass wir in einer Welt leben, in der man etwas Lebendiges "Nutztier" nennt widert mich mich an... und doch weiß ich, dass man in grauer Vorzeit gar keine Wahl und keinen Grund hatte, als Tiere nicht zu fangen, zu töten und zu essen, ist nun mal ebenfalls wahr. Die banale Wahrheit ist, außer für unser Ego, das es ja obendrein nicht mal gibt, ist es völlig egal wie wir leben und was wir tun...

 Suchen Menschen heute anders nach Nahrung als in grauer Vorzeit?


Mein Cousin in Sassnitz, nahe dem wunderbaren Kreidefelsen, jagt seit Jahrzehnten. Er hat mir das Wildschwein gezeigt, welches er geschossen und in die Kühlung gehängt hat. Wenn Jagdpächter und Jagdgehilfen nicht genügend Wildschweine schießen, müssen sie die Bauern für Wildschäden entschädigen. Das Fleisch des Wildschweins verwurstet der Metzger nach allen Regeln-der-Kunst. Was geht es mich an, was andere essen?


Über Fleischverzehr diskutieren nicht nur Bhagwan-Schüler seit eh und je, wobei Rechtgläubige kein Fleisch verzehren dürfen - vor allem kein Schweinefleisch. Auch auf den Aspekt geht der Text-Samurai ein:

Ich hab das alles vor langer Zeit stundenlang mit UG diskutiert, Bhagwan hat sich ja jeder Diskussion verweigert und mir dadurch gezeigt, dass dies alles tatsächlich keinerlei Rolle gibt. "There is no power ouitside men, and we are free and nothing makes a difference!"
Alles was Du durch spirituell begründetes Vegetariertum erreichst ist Ego Kosmetik. Um einem Tier keine Schmerzen, kein Leiden zuzufügen, braucht ein halbwegs intelligenter Mensch keine spirituellen Werte. Ganz abgesehen davon ist auch die "Erleuchtung" natürlich nichts anderes als, wie sich mancher einbildet, "höher wertiger" Egotrip... wie könnte es etwas anderes sein....

Der Unterscheid zwischen uns beiden, den Du möglicherweise gar nicht bemerkst ist, dass ich "Meines" spreche, Du Dich hingegen hinter jemandes anderen Worten versteckst...


 
Der Text-Samurai schreibt sachlich, mir macht Provokation mehr Spaß. "Erhard-Realität halt", wohl wahr. 

Nun macht es meinem Münchener Glaubensbruder wie auch mir seit mehr als einem Jahrzehnt Freude, einander zu verspotten. Das Liebesgedicht hat er mir bei meiner eiligen Rückkehr aus Portugal im April 2025 geschenkt. 


Mir machen kreative Pöbeleien Freude wie der "Pesthund" von Nirguna. Ob der Text-Samurai den Spaß an Nirgunas SpitShituality nicht versteht, weil er den Schriftverkehr abbricht?

Ich hatte doch tatsächlich schon vergessen, was der Nirguna für ein Arschloch ist. Hab den Clown wieder bei meinem Mail Eingang gesperrt... ist ja nicht zu fassen.



Bedauerlich, wenn der Text-Samurai nicht mehr mitspielt. Ist dieser herzliche Gedankenaustausch denn nicht erheiternd? Fischt Nirguna nicht putzige Perlen aus der Web-Kloake?


Mir macht dieser Sadhguru mehr Spaß als Chrupalla bei Misoga.


Sind sie nicht alle unterhaltsam, Miosga, Chrupalla, Sadhguru, Bhagwan, Nirguna, Tokyo-Samurai, Trump, Putin, Orban, Macron, Merkel, Höcke und wie sie alle heißen?




https://www.youtube.com/watch?v=AhitsB3pogs

Da predigt Sadhguru wie mehr als ein Dutzend anderer von der Kunst, das immer laufende Gedankenkino auszuschalten, um in stiller Betrachtung bei nichts anderem als sich selbst anzukommen - bestenfalls in dem Wissen, wer man ist. Und nicht wer man sein soll. 


Durch Web-Kloaken spülen Heilige Schriften megabyte weise. 



Telgram beispielsweise verschickt MByte "Heilige Bücher / spirituelle Schriften / spirituelle Hörbücher". Wem's Spaß macht, wem's hilft - bitte.   


Marokko - 2012: Sollte man sich nicht freuen, wenn man spirituelle Angebote frei nutzen darf?

       So veröffentlicht der Sadhguru die endlos wiederholte Litanei, das Kopfkino zu stoppen. Und dann? Kommt man so spirituell zu Glückseligkeit wie die Jungfrau zum Kind? Tausendfach versucht, nie erreicht. Das nervt einfach nur oder nicht? Ob sich's mit dem letzten Atemzug ändert? Schön wär's!



Lissabon: Hier liegt er nun, der Eroberer der Indienpassage entspannt mit gefalteten Händen. Wäre so zu sterben nicht ein Traum? Wäre es nicht wunderbar, nichts zu denken, nichts zu reden, nichts zu schreiben, nichts zu tun?

Das heißt: Meine Vorstellung und Sehnsucht nach solch stiller Spiritualität geht ungebrochen aber erfolglos weiter. Bestenfalls glückt es mir, mich mit meiner mangelhaften Realitätssicht genügsam zu bescheiden. Mehr ist da nicht. Wie erwähnt, sieht man alles, was man wirklich "besitzt", wenn man sich hinsetzt und die Augen schließt. Doch dann geht das Gedankenkino ebenso weiter, wie Buchstabe um Buchstabe, Wort um Wort, Satz um Satz Blogs und Mails füllen. Mein Traum von Spiritualität wäre, alle Gedanken vollends zum Schweigen zu bringen. Wäre es nicht ideal, in Glückseligkeit nur noch Atmen und Herzschlag eben sich selbst zu spüren? Und so zu wissen, wer man ist?


 St. Petersburg: Gibt es wenigstens kurze Momente der Stille, bevor wieder ein Gedanke den nächsten jagt oder irgendein Teil des Körpers zu zappeln beginnt? 



Wenn der Pilger auf Knien vor der Madonna versinkt, wenn der fromme Muselmann sich auf seinem Teppich gen Mekka verneigt, wenn Mönche täglich Beten üben, wenn Soldaten singend durch die Stadt marschieren, wenn Ärzte Kranke heilen, Steuerprüfer Rechnungen durchsehen, Schaffner Fahrkarten kontrollieren, wenn jeder an seinem Platz macht, was er machen kann, was soll daran verkehrt sein? Und was geht es mich an, was andere essen oder machen?


Dresden: Täte dem Text-Samurai nicht ein wenig Demut à la Jesus gut, um den Münchener Erleuchtungssucher nicht so barsch abkanzeln zu müssen?
Ich hatte doch tatsächlich schon vergessen, was der Nirguna für ein Arschloch ist. Hab den Clown wieder bei meinem Mail Eingang gesperrt... ist ja nicht zu fassen.

Nach Jahrzehnten Konditionierung ist dem Bhagwan Schüler "seins", was er aus Netzkloaken über "Erleuchtung" aufklaubt. Wenn "seins" nicht "deins" ist, was regst Du Dich auf?


Wenn den Münchener Mathematikus wie Millionen Menschen solche Gedanken beschäftigen, ohne überhaupt auch nur das Licht am Ende des Tunnels zu sehen, sollte der Text-Samurai nicht mehr Mitgefühl haben mit uns? 

Macht und Mädchen


Epstein hat auf seiner Karibik-Insel minderjährige Mädchen missbraucht. Waren solche Verbrechen nicht immer üblich bei reichen, mächtigen Männern? 


Zola beschreibt die 15jährige Nana, die sich ein 50jähriger Knopffabrikant schnappt.

Andere Zeiten, andere Länder, andere Sitten....


Bei meiner Reise Marokko -2014 haben mir Zeitungen die Zeit vertrieben mit Artikeln wie "Muss man Mädchen mit 16 Jahren verheiraten?"

Zurück ins Hier-und-Hetz


Bleiben wir im Hier-und-Hetz: Der widrige Sängerknabe sucht Fingerfertigkeit am Klavier, andere suchen Aktiengewinne, wieso sich nicht mit Erleuchtung, Gott, Nirvana, besserer Wiedergeburt, Auferstehung von den Toten oder unkaputtbare Jungfrauen im Paradies beschäftigen? Es war, ist und bleibt so.



Memento mori - die Sanduhr unseres Lebens läuft unaufhaltsam. Wie, wo und wann wir am Ende sind, ist ungewiss. Kann man glauben, zumindest nachvollziehen, was der Text-Samurai sich zuschreibt? Oder malt sich er sich wie ein heimatloser Alkoholiker "la vie an rose"?

 Mein Ego hat mir ein unfassbar schönes Leben beschert. Und auch für alles Negative, alle Schmerzen, die ich erlebt habe bin und werde auch in Zukunft ausschließlich ich verantwortlich sein, genau wie für den erreichten Zustand meines völlig unverdient erreichten wunderbaren Lebens.

Wenn Menschen Krebs bekommen, Stents, künstliche Hüftgelenke, Zahn-, Magen-, Hals- oder sonstige Schmerzen und am Ende sterben, fürwahr - Schuld hat immer die Leiche. Nix Karma, nix Kismet - selber Schuld, so sühne Sünder, sühne!


Nach einem Monat ist es soweit: Mein Womo steht auf der Bühne. Die Räder sind abmontiert. Der Boden ist mit Plastikfolien abgedeckt. Der Unterbodenschutz wird aufgesprüht. Ein paar Tage noch trocknen, dann geht's auf Reisen. Rastloses Reisen: So sucht der Sünder seinen Spitshituality-Spott spiritÜll zu sühnen.

Die Erste Edle Wahrheit



Mir gefällt es, was der Münchener-Mathematikus aus Web-Kloaken wühlt. Sowas gelingt mir auch: Versteht man Buddhas Weisheiten, wenn er meint: "Leiden passiert und existiert". Mach'ste nichts dran, mein Freund. Und erinnert nicht Buddha an das Leiden am Kreuz? 


Hier steht im Mai 2014 mein Marktweiblein in der Spargelhütte, im Dezember stand sie dann in ihrer Weihnachtsmarkthütte. Mit all ihrer Kreativität und nach allen-Regeln-der-Kunst erfüllte sie ihre Pflichten, wie es mein Job war, zwischen zwanzig und vierzig Seiten des PC-Magazins termingetreu abzugeben. Wir passen zueinander wie Stecker und Dose, wie Schraube und Mutter, wie Mann und Frau.



Meine Frau verwöhnt mich mit dem Sonntagsessen vor ihrer Grauen Star Operation am Montag. Das sind große Sorgen für uns.



Die OP ist geglückt. Nach meiner schlaflosen Nacht und zweieinhalb Stunden Wartezeit in Neustadt bei Coburg dürfen wir wieder heim. 



Zolas Buch "Der Totschläger" und ein Spaziergang durch Neustadt bei Coburg vertreiben mir die Wartezeit. Die bald sechshundert Seiten Zola-Buch sind in drei Tagen verschlungen. KI fasst den Inhalt zusammen:

„Der Totschläger“ (Original: L'Assommoir, 1877) von Émile Zola ist ein zentrales Werk des Naturalismus, das den unaufhaltsamen sozialen und moralischen Abstieg der Wäscherin Gervaise Macquart im Pariser Arbeitermilieu schildert. Trotz anfänglicher Bemühungen um ein ehrbares Leben führen Armut, Alkoholismus (symbolisiert durch die Schnapsbrennerei „Totschläger“) und Schicksalsschläge zu Gervaises Verelendung

Erst der Alkohol, dem die Armut, am Ende Elend. Bürgergeld gab's damals nicht. Hunger und Delirium tremens gab's schon - Endstation Irrenhaus.


So vertreibt mir auch am Dienstag noch Zolas Buch beim Augenarzt die Zeit. Die Augenklappe muss meine Frau jetzt nur in der Nacht tragen. Zwei verschiedene Packungen mit Tropfen und eine Salbe sind noch nötig für die weitere Heilung. Nach dem Augenarzt können wir in der Großküche von Wolkenrasen essen.



Von drei angebotenen Gerichten wählen wir das vegetarische.



Für sechs Euro gibt es Eierfrikasse. Meine Frau holt Nachschlag, den wir uns teilen. Eine Butterbrezel beim Bäcker Anton kostet 2,20 Euro. Die Küche Wolkenrasen bietet mehr für das Geld.

Politpestilente Pöbeleien spülen genau wie Heilige Schriften MByteweise durch die Web-Kloaken. Mich langweilt all das. Mir sollen Straße neuen Schwung und Lebenslust schenken. Nach einem Monat schafft es die Werkstatt, den Unterboden meines Womo zu schützen. Zu meinem Valentin-Geburtstag zieht es mich nicht einmal mehr nach München - einfach fort, weit, weit fort Richtung Süden. 

Abschiedsstimmung


"Winter ade, Scheiden tut weh....."..... Es zieht mich fort. Das schöne, friedliche Leben mit meiner Frau, die mich mit Essen, Sauberkeit und Ordnung verwöhnte, wie uns das Feuer im Küchenherd verwöhnte, all der Luxus endet auf Reisen.



So schwer wie mir der Abschied von daheim fällt, so schwer fällt mir die Heimkehr, wenn erstmal Hunderte, ja Tausende Kilometer zwischen mir und unserem alten Haus an der ruhigen Straße liegen.



Das kleine Städtchen Sonneberg am Thüringer Waldrand, gleich hinter der bayrischen Grenze, wird mir immer lieber. Es zieht mich nicht einmal nach München, wo an meinem Geburtstag viel Volk sich versammelt.



Polit-pestilente Pöbelei auf nasskalten Straßen lockt mich nicht mehr. Die mit Polit-Pestilenz gefluteten Web-Kloaken langweilen - Heilige Schriften auch. 



Das Leben ist so beschaulich hier. Die Spaziergänge ohne Autolärm auf kleinen Straßen, der kleine Hund auf dem Fensterbrett, der Frieden daheim, all das macht mir den Abschied schwer.



Sollen sich doch alte Adelsgeschlechter über der Stadt ihre Burg haben bauen lassen wie Christen ihre Kirchen auf besten Plätzen, soll Putin seine 800-Millionen-Yacht vor seinem Einmarsch in die Ukraine von einer deutschen Werft nach Russland zurückholen lassen, soll Merz mit seinem Düsenflieger reisen, sollen sich Herrscher wie blutige Hähne um Länder streiten, Linke, Grüne, Blaue, Rote, Schwarze Koalitionen in allen Farben bilden, mich interessiert das alles immer weniger.



Ein öffentlicher Bücherschrank hat mich mehr als Politik mit einem lieben, kleinen Büchlein begeistert. Das Buch über den jungen Taugenichts gibt es frei im Download, besser für mich als politische oder spirituelle Predigten. 



sympathy for the devil 



Just as every cop is a criminal .
And all the sinners saints .
As heads is tails, just call me Lucifer .
'Cause I'm in need of some restraint .



DAS BÖSE IST IMMER UND ÜBERALL



Hunderte vermummte Antifanten marschieren vereint gegen DAS BÖSE IST IMMER UND ÜBERALL, weil, ja weil.... Just as every cop is a criminal .....


DAS BÖSE will sprechen? Geht garnicht!

Björn Höcke 
Ausgrenzung und Stigmatisierung in den Systemmedien, Mißbrauch von Behörden für den politischen Machterhalt, Finanzierung von linksextremen NGOs zur Aushebelung der Volkssouveränität, Internetzensur und Hausdurchsuchungen bei einfachen Bürgern wegen kritischer Meinungsäußerungen, Cancel-Culture, finanzielle Repressalien und Kontokündigungen, Ausschluß von Kandidaten bei Wahlen, Brandmauerpolitik im Parlament und eine ernsthaft geführte Parteiverbotsdebatte, Kriminalisierung des Vorfelds, Bekämpfung kritischer Journalisten, Berufsverbote, Boykottkampagnen, politisierte Justiz …
In unserem Land ist einiges aus den Fugen geraten. Ein Kartell aus Parteien, Medien, NGOs, staatsabhängigen Beschäftigten und Prominenten haben sich in einer Wagenburg gegen die eigenen Bürger verschanzt. Alle Hemmungen sind gefallen, inzwischen versuchen sie schon gar nicht mehr, es demokratisch aussehen zu lassen.
Das muß einem Angst machen — und genau das soll es auch. Es geht um Einschüchterung. Aber: Wir sind nicht allein. Und ein Blick auf das Tagesgeschehen mit einem historischen Bewußtsein macht Mut. Es sind die Symptome eines kollabierenden Regimes. 
»Ein politisches System, das dem Untergang geweiht ist, tut instinktiv vieles, was diesen Untergang beschleunigt.« Jean-Paul Sartre

Es ist ordentlich Druck auf dem Kessel. Wer den Fall der DDR miterlebt hat, erinnert sich an diese eigenartige Spannung in der Luft, die man auch jetzt wieder ganz deutlich spüren kann. Eine solche Wendezeit ist nicht ungefährlich. Umso wichtiger ist es für uns, gelassen unseren Kurs beizubehalten. Auf keinem Fall dürfen wir uns von den inzwischen wild um sich schlagenden Machthabern treiben lassen. Nicht deren willkürliche Kriminalisierungsversuche sind der Maßstab dafür, mit wem wir reden dürfen und mit wem nicht. Denn wir stehen auf der richtigen Seite der Geschichte: Alle Staatsmacht kann sich am Ende nur auf die Bürger stützen. Der Kipp-Punkt ist überschritten, es gibt schon die ersten prominenten Überläufer und die AfD führt viele Umfragen an — wer hätte das noch vor wenigen Jahren gedacht? Wer einmal innerlich diesen Schritt vollzogen hat, den können die alten Seilschaften nicht mehr zurückgewinnen. 

Nur Mut: Auch das Ausland schaut auf uns. Längst hat sich diese Regierung international isoliert. Wir haben schon einmal eine friedliche Revolution hinbekommen.

DAS BÖSE IST IMMER UND ÜBERALL



Martin E. Renner, MdB 

+++ Und dieser Linksextremist, den ich meine, nennt sich „Maja“…
Der Katzenjammer ist groß – die linksextreme Antifa-Szene leckt ihre Wunden.
Acht Jahre Haft. Und plötzlich ist das Geschrei groß. Ein ungarisches Gericht hat den deutschen Linksextremisten Simeon T. verurteilt – einen Mann, der sich selbst als „nonbinär“ definiert und verlangt, mit „Maja“ angesprochen zu werden.
Hier steht kein „queerer Aktivist“ vor Gericht, kein „Opfer staatlicher Repression“, sondern ein gewalttätiger Extremist, der gemeinsam mit Gleichgesinnten nach Budapest reiste, Menschen jagte, verprügelte und schwer verletzte.
Der sogenannte „Antifaschismus“ zeigt hier sein wahres Gesicht. Eine selbsternannte moralische Elite erklärt Menschen aufgrund von Kleidung oder Haarschnitt zu „Nazis“ – und fühlt sich dadurch legitimiert, zuzuschlagen.
Das ist keine Abwehr des Faschismus. Das ist sein Spiegelbild. 

+++ Die Täterideologie wurde geadelt
Besonders widerlich ist die begleitende Inszenierung. Statt über die Opfer zu sprechen, diskutiert man in deutschen Medien lieber darüber, ob Simeon T. korrekt „gegendert“ wurde. Statt Mitgefühl für die Opfer gab es Empörung über angebliches „Misgendering“. 
Das ist nicht nur realitätsfremd, das ist moralisch verkommen. 
Unterstützer stilisieren den Täter zum Märtyrer. Der Vater fabuliert von „psychischer Folter“, Antifa-Gruppen skandieren Parolen vor dem Gerichtssaal, der Verurteilte selbst jammert über Haftbedingungen und tritt medienwirksam in den Hungerstreik. Kein ehrliches Wort der Reue. Nur Selbstmitleid und Anspruchsdenken.
Die Identitätspolitik dient hier als Schutzschild für Gewalt und als durchschaubares Ablenkungsmanöver.

+++ Nach Gewaltkarriere ins EU-Parlament
Der politische Skandal wird aber noch größer: Eine weitere Tatverdächtige sitzt heute im Europäischen Parlament. Gewaltkarriere mit anschließender Mandatsprämie – möglich gemacht durch das richtige ideologische Etikett.
Links sein heißt heute: alles dürfen, nichts verantworten.
Die Krönung des Ganzen: Simeon T. soll seine Haft in Deutschland verbüßen. In einem Land, in dem politisch „korrekte“ Gewalttäter regelmäßig auf Milde hoffen dürfen. Bewährung, vorzeitige Entlassung, Resozialisierungsromantik – man kennt das Drehbuch.
Wer noch wissen will, warum immer mehr Bürger von einem Linksstaat sprechen, muss nur diesen Fall betrachten.
Er zeigt, wie tief Teile von Politik, Medien und sogenannter Zivilgesellschaft bereit sind zu gehen – bis zur offenen Solidarisierung mit gewalttätigem Extremismus, solange er ideologisch zum Zeitgeist passt.
Ihr
Martin E. Renner, MdB und Gründer der Alternative für Deutschland


DAS BÖSE IST IMMER UND ÜBERALL


46.001 Aufrufe  10.07.2017
Auszug aus der Rede von Angela Merkel auf dem 17. Parteitag der CDU am 01.12.2003 in Leipzig: "...und wir sind ein Land, das im Übrigen Anfang der sechziger Jahre die Gastarbeiter nach Deutschland geholt hat, und jetzt leben sie bei uns. Wir haben uns ne Weile lang in die Tasche gelogen. Wir haben gesagt, die werden schon nicht bleiben. Irgendwann werden sie weg sein. Das ist nicht die Realität, und natürlich war der Ansatz zu sagen, jetzt machen wir hier mal Multikulti und leben so nebeneinander her und freuen uns übereinander. Dieser Ansatz ist gescheitert, absolut gescheitert! ..."

 

DAS BÖSE IST IMMER UND ÜBERALL! Ach Gott ja: Wie sollen Sünder solche Schuld sühnen? Mit einer 

.? Story ?. 





p.s.: Korrekturen - wenn überhaupt - später



06 Februar 2026

Der 2. Februar vor 45 Jahren


 Am 2. Februar vor 45 Jahren hat Bhagwan Osho (11.12.1931-19.01.1990) mir seine Meinung gesagt. Der Mann war mehr als ein Philosophie Professor. Selbst in Handschellen hat er mich mehr beeindruckt als Kanzler und Könige.  Mir gab Osho Inspiration, Richtung und Halt. Doch mein Irren und Wirren ändert sich nicht: Gold mit Verlust, Handyrecorder und MovieMaker mit Gewinn gekauft. Damit entstand ein erster "Heimatfilm" mit Klavierbegleitung.

Wer nicht alt werden will, muss sich jung umbringen. Harald Schmidt



Hier strahlt der Meister lächelnd mit Handschellen. Was Bhagwan sprach, war druckreif, fand sich in Kassetten, Videos, Büchern und Zeitungsartikeln wieder, beeinflusst Menschen weltweit - heute noch. Dabei sind all die Worte wenig gegen die Wirkungen, die ein Kraftfeld seiner Schüler erzeugte. Männer hießen "Sannyasin", Frauen "Ma". Man erkannte einander an roter Kleidung und an einer Halskette mit 108 Perlen, der "Mala". Hundertacht Perlen sollten 108 Methoden der Meditation symbolisieren. Warum es 108 Methoden der Meditation sein sollen, bleibt wie Meditiation und anderes ein Rätsel - mir jedenfalls.


Diese Halskette wirkte gleichsam wie ein Partei- oder Club-Ausweis. Wer sich damit als Partei- oder Club-Mitglied ausweisen konnte, erhielt leichteren Zugang zu Gleichgesinnten, selbst wenn diese dem anderen Geschlecht angehörten. Den meisten genügten damals zwei Geschlechter. Viele meiner Freunde, Freundinnen und Frauen waren bei Bhagwan. Bhagwan gab seinen Schüler vielversprechende Namen. Mein zweimonatiger Aufenthalt in Poona mit Frau und Tochter von Dezember bis Februar 1980/81 war meine zweite lange Indienreise. Zuvor hatte mich schon 1976 ein Lehrer von Maharishi Mahesh Yogi geschult. Das war in Madras, das heute Chennai heißt. Diese einwöchige spirtÜlle Schulung war nötig wie ein Monat Erholung in Madras, weil mir die Zugfahrt von Delhi dorthin nach dem Genuß von Leitungswasser die üblichen üblen Folgen eingebracht hatten, die Reisende als Montezumas Rache zu Recht fürchten. Nach einer Woche gab mir der Lehrer in Madras ein Mantra. Damit beschäftigte sich meine "Meditation" einige Jahre. Doch diese Übungen waren in der Mysterienschule von Poona nichts wert, weshalb Bhagwan ja auch Weltmeister ist. Wer sein Mantra verrät, zerstört dessen Kraft, verriet mir der Lehrer in Madras. Mein Mantra klang etwa wie "ooorngg", sofern meine Erinnerung nicht täuscht. Schließlich ist das fünfzig Jahre her.



Nun verwehrt mir Veranlagung, Erziehung, Konstitution oder Was-auch-immer all die hart erstrebten medinaiven ErlUchtungs-Erlebnisse. Vielleicht hatte mich irgendetwas auf die schiefe Bahn geführt nach dem Motto:

"Das Einzige, woran ich denke
sind Frauen und Getränke."

Ob es für solch profanes Verlangen keinen Platz in Bhagwans Mysterienschule gab oder ob es meine Widerborstigkeit war, die den mir hoch-heilig klingenden Namen gleich nach meiner Taufe in Poona am 2.2.1981 in "Heißer Platz der Hölle" umdichten ließ, jedenfalls war es ein äußerst schmerzhafter Wachstumsprozeß, mich von allem, was mir lieb und teuer war, zu trennen. Wen's interessiert, kann ein Büchlein meiner Freuden und Schrecken in dem - und anderen - Clubs nachlesen, welches das Leben mir meine vorerst letzte Indienreise gleichsam diktierte.


Niemand muss für meine Indien-Plauderei von Annodazumals Geld ausgeben, es reicht die Geduld des Lesers, so es ihn gibt, online zu strapazieren.


Nachdem mich der Meister mit ständig Neuem, unglaublich weisen und witzigen Leerreden Monate lang unterhalten hatte, richtete es das Leben so ein, dass mein Job und meine Frau mit unserer Tochter flöten gingen, meine körperliche Gesundheit Schaden nahm und mein materieller Besitz sich in spiritÜlle Erfahrung auflöste. Nach meiner fast vollständiger Pleite wurde es nötig, mich neu zu erfinden, wozu wiederum eine andere Schülerin des Meister mir für Jahre eine geduldige und große Stütze war. In den vergangenen 45 Jahren seit der Begegnung mit Bhagwan haben mich weitere unglaubliche Erfahrungen bereichert, am meisten die mit Damen. Weiterhin bereicherten mich Begegnungen und Erfahrung mit spiritÜllen Dienstleister in Indien wie auch in München. Auch weltliche Millionäre kamen mir im Job als Redakteur näher. Diese Größen im Computer-Geschäft trafen wir als Fachredakteure auf der CeBIT in Hannover.


Dort beeindruckten mich beispielsweise Colani, angesagter Designer, VOBIS-Gründer Theo Lieven und Bill Gates. Doch all diese Attraktionen waren weniger wichtig gegen die Wirkung einer jungen Dame, die Weltmeister Bhagwan mit dem schönen Namen "Wahre Liebe" geadelt hatte und mir einige Jahre - wie Zuccero singt  - "torture und bliss" gab. Was Männer meinen und machen, ist ja schon großartig, doch Frauen machen sich besser - bei mir. Was Bhagwan mir verkündete, war wahr und wertvoll:

To me this is religion -- not going to the church or to a temple or to a mosque, not reading the Bible or Koran or Gita, not worshipping Krishna, Buddha, Mahavira, but getting into a deep, loving relationship with existence, offering oneself totally to existence.“

 Mir ist es vollkommen egal, ob Rechtgläubige bei ihren Bhagwan-Bibeln bleiben, vorsschriftsmäßig nach Regeln leben und anderen raten, was halal auf den Tisch darf, was haram Ungläubigen schaden soll. 

Manchmal unterscheidet sich kämpferische Männermeinung von mancher Anmache liebeslustiger Frauen. Dafür ein Beispiel jener vortrefflichen Dame, die ihr Münchener Magister-Examen als Filosofickerin abschloß und mit Liebeslyrik bewies, wie sie als Bhagwans Schülerin  „Wahre Liebe“ ihrem Namen alle Ehre machte:

Alte Herren sind mein Laster,
alte Herren mit viel Zaster,
alt und kahl und lieb und nett,
Dürre oder richtig fett.

Falsche Zähne, falsches Haar
und ich wittre die Gefahr
Diese Furchen, diese Falten!
Herr, laß mich den Kopf behalten!

Sieht er aus wie Sensemann,
fang ich gar zu zittern an.
Rheuma, Gicht und Geistesschwund,
schleimig trieft’s aus Nas und Mund.

Konn nur, Greis, komm her zu mir:
Bald schon ist es aus mit Dir. 
BALD SCHON IST ES AUS MIT DIR!
Bald schon ist es aus mit dir.

Bald – Bald


Diese genial-feminine Seinsäußerung "Wahrer Liebe" vertonte mein Ur-Alt-Freund. Leider ist das Lied "Leidenschaft" bislang nur wenigen bekannt.


Zumindest ist zu hoffen, dass der Komponist, Kappellmeister und widrige Sängerknabe mir das Werk schickt, um es digital via YouTube verbreiten zu können. Diesem begnadeten Lebenskünstler wurde keine Bhagwan-Taufe zuteil. 


Der widrige Sängerknabe wäre als strahlende Heldentenor gerade recht, um die beruhigende Tradition deutschen Liedguts wieder erklingen zu lassen, mit der Soldaten frohgemut an die Front marschieren. Doch leider haben wir uns räumlich und weltanschaulich voneinander entfernt.


Doch immerhin haben wir noch eine innige "Digital-Verbindung" per WhatsApp. Ach ja, "Lokusblume" - auch einer dieser Kosenamen der Bhagwan-Bekehrten - lassen wir das, erinnern wir uns der alten Zeiten an all dem Gedenken .....


....an Frauen  und Getränke... Auch die meisten Bhagwan-Bekehrte sind mittlerweile in alle Wind zerstreut. Einige haben sich in anderen Klöstern eingefunden, um nach Meisters Meinung dem einzig Wahren zu frönen: MEDITATION!




https://www.youtube.com/watch?v=0peVQTdI3Yg
2.662.811 Aufrufe  28.09.2009  #OSHO #OSHOtalks #Meditation
A life without meditation is a life half lived. ....


Der Münchener Antifant war so freundlich, mir dies Video zu schicken. Bhagwan verkörpert gleichsam mit jedem Wort das, was er meint. Aber was nützt das Vorbild seinen gläubigen Schülern? Hilft es treuen Christenmenschen bei ihrem Leiden an der Welt, sich am Leiden und Sterben ihres Meisters am Kreuze ein Beispiel zu nehmen? Für mich sind Bhagwans Worte weltmeisterlich und unterhaltsam. Doch mir macht es mehr Spass, Menschen zu hören, die noch leben.



Nach diesem Aufstieg in höchstheilige Sphären spiritÜller Vollkommenheit eines erlUchteten Weltmeister rauschen wir wieder hinab in die schmierige Hölle der ....


....Web-Kloaken




Merkwürdiger Zeitvertreib im Trüben der Web-Kloaken nach Verwertbarem zu fischen. Wohl keiner kommt umhin, im Strom vorbeirauschender Nachrichten das Wenigste auf-, das Meiste ab-zuwerten. Mir ist egal, ob mich Bücher in der lauschigen Stille meiner Winterstube Talkshows, Krimis oder Esoterik im TV, dem Internet oder sonstwo unterhalten.


Zudem ist es mir recht gleichgültig, welcher Dichter mich mit seinen Gedanken in den Bann zieht. Beispiel: Um mehr von Nathaniel Hawthorne zu wissen, hilft Wiki. Sein Buch "DER SCHARLACHROTE BUCHSTABE" - beschreibt wunderbar puritanische Prüderie. Die Story erzählt von einer schönen Frau, welche im Gefängnis mit einer Tochter niederkommt. Richter haben sie dazu verurteilt, zeitlebens einen scharlachroten Buchstaben auf ihrem Gewand zu tragen. So muss sie ihren Fehltritt sühnen, zudem sie den Vater ihrer Tochter nicht verraten will. Pikanterweise will sich ihr betrogener, alter Ehemann rächen, weil ausgerechnet der Dorfpriester sein untreues Weib geschwängert hat.

Selbst dunkelste Zeiten der Hexenverfolgung in der Neuen Welt sind so lange nicht her. Heute kann eine Mutter sich und ihr Kind ohne dessen Erzeuger mit Hilfe von Vater Staat durchbringen. Was Bhagwan über Sex sagte, ist Lichtjahre entfernt von mittelalterlichen Stories.

Wen es nach solchen Perlen gelüstet, kann Bhagwans Bibeln zum Nulltarif durchforschen. Leider helfen Heilige Schriften wenig in der Theorie, um beispielsweise Besitzansprüche aufeinander und Eifersucht in der Praxis aufzulösen. Dazu zwangen einfach die Umstände in Bhagwans Commune, wer den Mut und das Geld hatte, sich darauf einzulassen. Das war die praktische Schulung, nicht die theoretischen Leerreden, deren Reichtum sicher auch seinen Schüler Sloterdijk inspirierte, der tausende Seiten geschäftstüchtig und professoral verwurstete.


Es ist absurd, sich im Alltag mit einem Begriff wie "Überbewusstsein" abzugeben, wenn es gilt, unbeschadet durch Innenstädte und Bahnhöfe unserer Großstädte zu kommen.  Denn immer fremder werden "Menschen-die-schon-länger-hier-leben" Sitten und Gebräuche deren, die hier ihr Gastland gefunden haben und nach ihren Vorstellungen umgestalten.




Das gefällt nicht allen. Doch "Deutsche Leitkultur", die Bundesinnenminister Thomas de Maizière im Frühjahr 2017 mit einem 10-Punkte-Katalog vorstellte, war eine Steilvorlag für links-grüne-woke Kritik.


In den vergangenen acht Jahren hat sich gezeigt und zeigt sich weiterhin, wie Toleranz für notorisch beleidigte und sich benachteiligt fühlende Minderheiten der Mehrheitsgesellschaft schier unlösbare Probleme aufhalst.


FDP-Urgestein Kubicki steht mit seiner Meinung ähnlich wie EMMA auf verlorenem Posten.


Ahmad Mansour kann nur unter Polizeischutz auftreten. Ein Herr Sulaiman A. messerte Stürzenberger auf dem Mannheimer Marktplatz, wo und weil dieser mit Islamkritik auftrat. 


Mir scheint, als hätten Geschichten, die Nathaniel Hawthorne vor einigen Jahrhunderten beschreibt, Ähnlichkeit mit aktuellen Nachrichten.



Leistungsträger verlassen das Land. Viele kommen, die Dienst- und Sozialleistungen beanspruchen und bekommen. Die Krankenkassen erhöhen die Beiträge, dem Sozialsystem droht die Pleite.


Don Alphonso verliert den Spaß an seinem Eigentum. Ob er als Münchener Vermieter das Handtuch wirft, seinen Besitz verkauft, um sich in Meran einen sonnigen Zweitwohnsitz zu leisten?



Nachrichten aus großen Städten berichten laufend von Gewaltverbrechen, gemesserte, erschossene Opfer verschwinden als Randnotizen unter sonstigem. Als "wohlhabende Privatiers" fühlen wir uns sicher nicht, gehören soziologisch nicht dazu. Doch es ist uns gelungen, München abzuwickeln, um unseren Lebensabend in Sonneberg am Thüringer Waldrand zu verbringen. Noch als Ü70 hat mich meine Frau für den Ortswechsel flott gemacht, auch wenn er mir schwer gefallen ist. Doch mittlerweile reichen mir die Nachrichten aus Großstädten, auch wenn München gegenüber Berlin noch eine Oase von Ordnung und Friedfertigkeit ist. Wenn Don Alphonso vom Tegernsee solche Sätzchen der WELT hinter der Bezahlschranke verkauft, geht mir das Messer in der Tasche auf:

.... lassen Sie mich ausnahmsweise als Journalist einmal ehrlich sein. Ich finde, dass Regeln für Sklaven sind und meinen kreativen Tagesablauf nur behindern.
 Fehlt noch, dass WELT meinen Kommentar dazu zensiert! Dann ist es Zeit, mein Abo dort wieder zu kündigen. Mein Kommentar:


Don Alphonso als "Regelbrecher nur in der Theorie, praktisch als Superspiesser" schreibt hinter der Bezahlschranke der WELT, mehrt sein Ansehen, sein Geld, seinen Einfluß - und ja, auch ihn zog Habeck einst vor Gericht. Doch er gewann gegen Habeck.


Macht das noch Spass im Land? Boris Palmer weist einen Rotzlümmel darauf hin, dass er mit Deutschlandticket nicht erste Klasse fahren dürfe. "Halt's Maul", kommt die Antwort. Palmer weist sich als Leiter einer Ordnungsbehörde auf, fordert den jungen Mann auf, Ausweis zu zeigen, um seine Personalien wegen Beleidigung und Ordnungswidrigkeit aufzunehmen. Der Bengel zieht den Schwanz ein, entschuldigt sich, für Palmer ist die Sache erledigt. Doch dann kommt die erste Klasse fahrende Lehrerin dazwischen und maunzt Palmer an, was er sich anmaße und, und, und.....  An dem Tag meldet WELT, dass ein junger Grieche den Zugschaffner Serkan C. bei einer Kontrolle totgeschlagen habe. 

Neues vom Münchener Antifanten




Nachdem sich anscheinend der Münchener Antifant Jahrelang über meinen Rächdz-Blog so geärgert hat, dass er unentwegt Schreckensbilder aus der Vogelschissperiode des vergangenen Jahrhunderts mir schickte, sendet er plötzlich mit großer Gewissenhaftigkeit Meldungen rächdz-nationaler Niedertracht. 



Mein Postempfang quillt in zwei, drei Tagen über von seinen rächdz-nationalen Hass-und-Hetz-Nachrichten. Ob er ein politisches Erweckungserlebnis hatte oder mir die Recherche nach dergleichen Goodies ersparen wollte, ist unklar. Er redet ja ebenso wenig mit mir wie der widrige Sängerknabe.



Schauen wir uns einfach ein paar Sachen an, die der Münchener Mathematikus aus den Web-Kloaken fischte und mir geschickt hat.



Diese polit-potente Propaganda kommt zum Thema "Erfurt". 



Ein anderer schickt mir dies merkwürdige Bildschirmfoto. Ob das Fake oder Fakt ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Verwirrung und Verlust




Wie sich meine Klügeleien im letzten Wochenblog mit "FIAT-Geld" beschäftigten, schien mir bei stetig steigenden Goldpreisen ein inflatorisches Ende von Papiergeld in Sicht. Also beschlossen wir, zehn gut gebündelte Hundert-Euro-Schein in goldene Krümelkacke zu verwandeln.


Keine drei Tage später ärgerte uns der Kauf von 70 Gramm Gold, weil diese dann schon etwa 600 Euro weniger wert waren. "Man kauft nicht bei Hausse", kommentierte mein lieber Bruder. Dieser Februar-Vollmond strapaziert meine Nerven!


 Denn da mich das politische Gezänk zunehmend ratlos lässt, soll mich die Flucht in die Innerlichkeit von Noten und Büchern entspannen. Hierzu soll der Handyrecorder Zoom H4n mein Klavierspiel aufnehmen. Doch das Gerät überfordert mich anfangs mit dickem Handbuch und unzähligen Einstellmöglichkeiten.



Das Zoom H4n war nicht leicht zu begreifen. Doch mit einem hilfreichen Telefonat des Verkäufers und mit Ruhe nach schlafloser Nacht war es geschafft. Das Ergebnis....

....ein erster "Heimat-Film" mit Klavierbegeitung




https://www.youtube.com/watch?v=75-o48Y0jTg

Das ist nach dem Kauf des Handyrecorders Zoom H4n und Movie Maker - keine Mühen und Kosten von 200 Euro gescheut - mein erster Heimatfilm mit Winterbildern von den vorigen drei Wochen mit dem beglückenden Endbild der Brücke von Spanien nach Portugal



Ein neues Gerät kommt zu mir, macht mir schlaflose Nächte, ein altes Gerät geht zu meinem Bruder. Der Walkman Professional begleitete mich vor Jahrzehnten auf Reisen zu Bhagwan in die USA. Mein Bruder ist ein genialer Hobby-Händler, dem An- und Verkauf mehr Spaß macht als mir.

Operation Grauer Star 




Die größte Verwirrung und Verunsicherung erleiden wir bei der Notwendigkeit, die Augen-OP des Grauen Stars vorzubereiten und hinter uns zu bringen. Ein Arzt in Sonneberg weist meine Frau ab, da sie seiner Praxis untreu war und zwischenzeitlich bei einem anderen Arzt war. Zu dem darf sie nüchtern morgens um 7.30 Uhr kommen - 25 Kilometer fern von daheim. Das Ergebnis der Voruntersuchung dürfen wir anderntags abholen. Stunden später telefoniert die Dame, dass weitere Papiere abzuholen seien, also am nächsten Tag die gleiche Tour. Wenn wir schon mal im benachbarten Städtchen Kronach sind, kaufen wir dort auch ein.


"WELTRETTER"-Wein brauchen wir nicht. Wir erholen uns in Kronach beim Frühstück von der verwirrenden Welt. 

Der Hagebaumarkt rüstet mich mit einer Bauarbeiterjacke aus, damit mich Autofahrer auf meinem Fahrrad besser sehen. Der Jagdausrüster in Kronach verkauft eine Jacke mit rausnehmbaren Innenfutter für 400 Euro, die Baumarktjacke kostet 79 Euro. Man nimmt das alles, wie es ist. Was bleibt auch anderes? 



Ein Gestalt aus Eisen hängt im Baum. Warum sich wundern? 


Frauen werden Mütter, Kinder kommen. Die Geburtenrate sinkt. Der Münchener Mathematikus schickt mir Sellners Text unter dem Titel:


Immer vorwärts FPÖ



Ist das Video unterhaltsamer als Bhagwans Erklärung von Meditation?


Immer vorwärts FPÖ (feat. Herbert Kickl) · John Otti Band · 

Und Sellners Sätze packt der Mann gleich mit in die Mail unter dem Titel "Immer vorwärts FPÖ":

Der Bevölkerungsaustausch und die ethische Wahl sind ein Putsch von oben. Es ist eine Kriegserklärung der Elite gegen das eigene Volk. 
Sie setzen uns damit unter einen brutalen Zeitdruck! 
Mit jedem Tag werden wir weniger und unsere Souveränität zerrinnt uns zwischen den Fingern. Wir verlieren unsere Städte, unsere Frauen werden vergewaltigt, unsere Kinder werden vor Züge gestoßen und erstochen. Und eine fremde Religion breitet sich ungeniert aus. 
Während sie das zulassen achten unsere verräterischen Eliten penibel und maliziös darauf, dass wir unter diesem gigantischen Druck in dieser verzweifelten Lage keine "extremistischen" Äußerungen tätigen - sonst setzt es brutale Repression, Razzien und Gefängnis. 
Ich glaube, in der gesamten Weltgeschichte war noch kein Volk jemals in einer so mörderischen und seltsamen Lage. Es ist die bisher größte Herausforderung seit Jahrtausenden. Glaubt ihr, wir werden sie überleben? 
https://t.me/martinsellnerIB/25773 

 Ja - sind Sellners Sätzchen überhaupt noch von der "Meinungsfreiheit" gedeckt oder sind solche Sätzchen schon "verfassungsrelevante Delegitimierung des Staates"?

Um der Verwirrung zu entkommen, schaltet man am besten E-Mails, Internet, Youtube, TV ab. Abschalten, alles abschalten!  Ein Buch, ein Notenblatt, eine Improvisation auf dem Klavier, ein Spaziergang im Wald, in Märkten mit mehr Attraktion als in Museen einkaufen und hoffen, im verrückten Februar-Vollmond doch noch ein paar Nachtstunden Schlaf zu schnappen.


Sonneberg


Während meiner letzten Winter im Warmen fern der Heimat hat meine Frau Sonneberg erforscht. Sie kennt in unserem Städtchen zwei Kaufhäuser mit Gebrauchtwaren. Dort gibt es dies Fahrrad für 20 Euro. Meine Frau kauft dort ihre Jacken für zehn Prozent des Preises meiner Bauarbeiterjacke aus dem Baumarkt.



Nachdem wir nun sechs Jahre hier wohnen, haben wir in dieser Woche eine Großküche entdeckt, die für sechs Euro täglich drei Gerichte anbietet. Gymnasiasten dürfen dort vorrangig im Zeitfenster mittags speisen, davor und danach alle anderen auch. Jedes Essen kostet sechs Euro. Es gibt auch ein vegetarisches Gericht wie Suppe aus Esskastanien mit Brötchen und Quarkspeise.



Langsam, ganz langsam leben wir uns ein in unserer kleinen Stadt am Rande des Thüringer Waldes. Bücher kann man sich mehr aus öffentlichen Schränken holen, als mir in meiner Restlaufzeit zu lesen möglich ist. 


Wie kann man einem Werk wie von Emile Zola "Der Totschläger" widerstehen, wenn dies im öffentlichen Bücherschrank der Sauna ausliegt? 595 Buchseiten zu lesen, dauert länger als der abendliche Krimi mit wohl ähnlichem Thema. Und wo bleibt die Zeit für Geschichten, die das Leben schreibt?

Die traurige Geschichte meines Freundes Volkers



Wer meine Blogs liest, dem mag  Volker aufgefallen sein, der Facebook wie mit diesem lustigen Bild bereichert. Doch heute schickt er eine traurige Botschaft.



Wir haben schon häufiger miteinander gesprochen, doch dass er den Text zum Bild bei Facebook veröffentlicht, ist heftiger.

Volker Everts
In eigener trauriger Sache.

Das Foto zeigt meine liebe Frau Anne und mich. Wir haben zwei erwachsene Söhne, Michael und Markus. Beiden Söhnen haben wir ein Studium ermöglicht, beide Söhne haben wir geliebt, beide Söhne haben wir in schwierigen Zeiten finanziell und moralisch über lange Zeiten unterstützt, beide Söhne haben wir versucht, zu guten Menschen zu erziehen.
Unsern ältesten Sohn Michael haben wir auch als Erwachsenen in persönlich schwierigen Zeiten finanziell jahrelang unterstützt, ihm zwei abgebrochene Studiengänge an verschiedenen Universitäten ermöglicht, jahrelang seine Miete und seinen Unterhalt bezahlt, ihn kostenfrei lange Zeit bei uns aufgenommen (obwohl selbst schon Rentner mit kleiner Rente) ihm schließlich nach 2 Jahren eine Wohnung besorgt und ein Ultimatum gestellt: wir zahlen Kaution und 6 Monate Miete, danach steht er auf eigenen Füßen.
Mittlerweile hat unser ehemaliger Sohn Michael einen sehr guten Job in der IT- und Cyber-Sicherheitsgruppe einer großen Bank. Seine Mutter, meine liebe Frau Anne, hat vor knapp zwei Jahren einen Schlaganfall erlitten und sitzt seitdem im Rollstuhl. Unser ehemaliger Sohn Michael hatte sie vor zwei Jahren exakt 2 Mal im Krankenhaus/Reha besucht, aber seitdem und ansonsten jeden Kontakt zu seinen Eltern abgebrochen: der Grund: ich, sein Vater, stehe bei ihm unter Nazi-Verdacht, da er glaubt, dass ich AFD wähle (ich erzähle auch meinen Kindern nicht, was ich wähle). Seine Mutter, meine liebe Frau Anne, hat  er in Sippenhaft genommen, eine Methode übrigens, die die echten Nazis auch schon angewendet haben. Da sie (aus seiner Sicht) mit einem Nazi verheiratet ist, ist sie nach der linken Rassentheorie mindestens Halb-Nazi. 
Und obwohl unser ehemaliger Sohn Michael jetzt sehr gut verdient, ist ihm das Geld für ein  Telefonat mit seiner Halb-Nazi-Mutter im Rollstuhl seit fast zwei Jahren zu teuer. Auch an ihrem Geburtstag und an Weihnachten. Kein Wort, keine Zeile, nichts.
Es versteht sich von selbst, dass Michael, obwohl mittlerweile gut verdienend, nie einen Cent zurückgezahlt hat und sich auch das Geld für einen Anruf bei seiner kranken Mutter zum Geburtstag oder zu Weihnachten spart. Merke: Gutmenschen sind nicht immer gute Menschen.
Hiermit erkläre ich: Wir haben nur noch einen Sohn, unseren jüngeren Sohn Markus. Wir werden in den nächsten Monaten Schritte unternehmen, um zu verhindern, dass unser ältester Sohn, dessen Namen ich nie wieder in den Mund nehmen werde, irgendwelche Erinnerungsstücke oder gar Werte erbt.
Dies ist das letzte Mal, dass ich den Namen „Michael“ ausspreche. Ich spreche nur für mich, nicht für meine liebe Frau Anne, aber ich sage: 
Ich habe nur noch einen Sohn. Ich verstoße hiermit die größte Enttäuschung meines Lebens, meinen ehemaligen Sohn Michael wegen grober Undankbarkeit und moralischer Verkommenheit. Ich nährte eine Schlange an meiner Brust.
>>> Leider ist bei manchen Menschen das einzig Echte die Falschheit (Volksmund)<<<
Hinweis: Dieser Post stellt meine persönliche Meinung dar. Er ist mit meiner Frau Anne nicht abgestimmt und ich spreche nicht für sie, sondern nur für mich.
Meine Gedanken wandern zu meinem Tochter-Kind, der Tochter meiner Frau, dem Sohn meines Uralt-Freundes.... doch ob meine Antwort Volker tröstet?

Lieber Volker,
seitdem Du mich als Chef der damaligen DOS International, des heutigen PC Magazins, am 19. Oktober 1990 als Redakteur eingestellt hast, haben sich unsere Wege immer wieder gekreuzt. Du warst ein guter Chef, bist ein gütiger, alter Mann geworden.
Jetzt sind wir alt. Du brauchst Hilfe. Dein Text ist ein verzweifelter Versuch, Deinem Michael zu mehr Verstand und Anstand zu verhelfen. Und doch lässt mich mein Gefühl nicht los, dass es besser ist, einen Sohn wie Michael zu haben als ihn garnicht mehr zu haben.
Vielleicht bekommt er Wind von Deinen verzweifelten, väterlichen Mühen, vielleicht rührt dies in ihm eine verschollene Saite, vielleicht muss er in seinem Berufsfeld sich so verhalten, was wissen wir schon?
Doch eins ist gewiß: Besser so einen Rotzlümmel noch zu haben, der sich immer noch ändern und bessern kann als.....
.....meine Erfahrung als Vater, mein heißgeliebtes Töchterchen im zarten Alter von gerade mal 30 Jahren für immer und ewig zu verlieren....
https://www.n0by.de/2/rst/esther.htm


Dein Erhard Thomas

Einunddreißig Kommentare hat Volker nach sieben Stunden für seinen Beitrag bekommen. Einer davon lässt mich - so traurig es ist - denn doch schmunzeln.


Tja, der "SozialismusS der 1930er Jahre"..... ist nun wieder eine ganz andere


. Geschichte .



p.s.: Korrekturen - wenn überhaupt - später