Drei Tage in Benicassim füllen zuerst dies Bilderbuch. Die beiden Radtouren am ersten Tag nach Oporesa und am zweiten Tag nach Castello de la Plana machen mir wie die Jahre zuvor viel Freude. 175 Kilometer südwestlich liegt mein nächster Traumort Rio Mar bei Oliva. Die 100-Kilometer-Radtour ins spanische Hinterland begeistert mich.
Nach 60 Kilometern im Sattel um Benicassim sitzt man gerne wieder am Schreibtisch.
Wer in Benicassim frei stehen will, stellt sich nicht weit vom Camp auf den Feldweg, bekommt Strom vom Solarmodul, klappt die SAT-Antenne hoch und bleibt dort.
Dieser Radweg von Benicassim nach Oropesa am Meer auf der ehemaligen Bahntrasse hat es mir angetan.
Nach meiner Reise im November 2022 sind mir diese Orte am Weg schon wohl vertraut.
Der Rad- und Fußweg nach Oporesa geht durch den langen ehemaligen Eisenbahntunnel. Es ist wunderschön dort: Burgen am Wegrand, herrliche Ausblicke auf das rauschende Meer, zwitschernde Vögel, Frühlingsgrüne Bäume, Spaziergänger, Hunde, Katzen.....
Vor Oporesa liegt der Freizeithafen. Solarmodule sind auf den Parkplatzdächern.
Wie an zahlreichen Küstenstädten warten Betonburgen auf Tausende Urlauber.
Wie in Benicassim steht auch in Oporesa ein Wehrturm, womit sich in alten Zeiten die hart arbeitende Bevölkerung Piraten vom Hals hielt.
"Frieden schaffen ohne Waffen", bleibt ein schöner Traum.
Villen an der Strandpromenade in Benicassim sind traumhaft schön, mit einem Millionenaufwand renoviert und für die Öffentlichkeit zugänglich.
Castello de la Plana
Von Benicassim führt ein traumhaft schöner, ruhiger Radweg nach Castello de la Plana. Von dort sind es ein paar Kilometer zum Hafen und an den Strand nach Grau de Castello. Von dort geht der Radweg am Meer entlang zurück nach Benicassim - mit Rückenwind.
Nur wenige Rennradfahrer sind am Sonntag Vormittag zwischen Benicassim und Castello de la Plana unterwegs.
Das HOSPITAL GENERAL macht auf mich einen schrecklicheren Eindruck als ein Friedhof.
Von diesen Preisen können Autofahrer in Deutschland nur träumen. Spanien hat gerade die Steuer auf Kraftstoffe von 21 auf 11 Prozent gesenkt.
Wie Don Alphonso aus Italien berichtet, sind auch in Spanien Lebensmittel preisgünstiger als in Frankreich oder Deutschland.
Schwer beladenen mit Rucksack und der Tasche am Lenker hat mich der Laden MERCADONA für 34,25 Euro versorgt.
Was der VASCO-Translator mit "Empa Spinat" und "ABER TOMATE" meint, sieht so aus. Das sind gut gefüllte Teigtaschen mit Spinat und Tomatenmark. Das "Q ALTE SCHAF" steht als "Q OVEJA VIEJO" mit 4,45 auf der Rechnung - ein sehr leckerer alter Schafskäse.
Sonntag Vormittag ist nichts los auf den Straßen. Wenn Verkehr wäre, würde man sich auf dem breiten Radweg sicher fühlen.
Das Denkmal kommt mir ebenso spanisch vor wie der Riesenmann vom Titelbild.
Mehr noch als die Frauenstatue mir der Taube auf dem Kopf beeindruckt mich der alte Baum.
Fußgänger bevölkern die Straßencafés, Autos fahren kaum.
Auf diesem Radweg geht es schnurstracks Stadtauswärts Richtung Meer.
Der zweite BOSCH-Motor von E-Bike Rosinante hat dabei 6.000 Kilometer geschafft.
Mit Ochsen hat hier seit Jahrzehnten niemand mehr pflügen müssen.
Fußgänger drängeln sich auf dem Weg am Meer wie in der Kaufingerstraße in München beim Schlussverkauf. Doch für mich als alter Straßenhund lässt sich eine Bank und ein Tisch für meine Brotzeit finden.
Zum Abschied einen Blick auf den Hafen von Grau de Castello
Das große Schiff an der Mole hat Windmühlenflügel geladen.
Mich fasziniert die Farbe des Meeres. Wo das Wasser tiefer wird, ist es dunkelgrün.
Der Wind schiebt den Kitesurfer und mich auf dem Radweg auf der Uferpromenade heim. Die 41 Kilometer waren leicht zu radeln. Steigungen gibt es nicht.
Abschied von Benicassim mit einem Blick auf seinen alten Wehrturm. Drei schöne Tage hier, in Oporesa und Castello de la Plana haben meine Erinnerungen wieder aufgefrischt.
Traumort Camp Rio Mar
Das Camp Rio Mar zwischen Oliva und Denia hat mich schon zur Weihnachtszeit 2022/23 verwöhnt. Leider hat mich das Navi mitten durch Valencia anstatt auf der Autobahn drum geführt. Doch die 15 Kilometer von Benicassim bis nach Oliva waren trotz der anstrengenden Stadtdurchfahrt in Valencia erträglich. Es wurde warm im Auto.
Der kalte Wind und das noch kältere Wasser haben mich immer noch vom ersten Meerbad abgehalten.
Also gab's in der guten Stube daheim einen Chicoree-Salat mit Feta-Käse, Apfelsinen, Balsamico und Öl zum knackfrischen Baguette. Mein erster Ausflug führte mich zu den Überwinterer in naher Nachbarschaft Rainer und Christine. Rainer ist im DGF aktiv. Wir sind von vorigen Besuchen Freunde geworden.
Von der Fußgängerbrücke über den Rio Mar sieht man die beeindruckende Bergwelt. Viele Dörfer in den Bergen sind mir von wunderbaren Radausflügen her bekannt. Daher sind hier wieder mindestens neun Tage eingeplant. Ab dem neunten Tag gewährt das Camp 30 Prozent Rabatt.
Rainer lebt hier von September bis Mai. Er kennt dies Mittel gegen Ameisen. Benachbarte Camper hatten schon Ratten und Mäuse im Wohnmobil. Diese sind über das im Inneren angeschlossene 220-Volt-Einspeisungskabel hochgeklettert.
Links geht's 50 Meter runter zu meiner Klause. Die steht zwischen Hecken. Das Camp hat WiFi, mein Camper SAT-TV. Die Sanitäranlage und Küchenspüle liegen nebenan. Rechts im Bild geht's über den Sandstrand zum Meer.
Zum Einkaufen bei LIDL in El Verger sind's hin und zurück etwa acht Kilometer. Doch morgens hupt auf dem Camp der Brotwagen.
Die Fahrt an der Schnellstraße nach El Verger sichert ein breiter Radweg. Man lernt hier, sich Zeit zu nehmen. Alles am Wegrand interessiert mich.
Einkaufszentren wie von LIDL, ALDI, Carrefour oder Mercadona sind nicht zu verachten.
Mit der Zeit kennt man ruhigere Straßen abseits der Schnellstraße und bekommt Urlaubsgefühle bei der Fahrt durch die Palmenallee.
In diesem Refugium residiert Rainer mit seiner Frau vom September bis Mai. Jetzt packt er langsam seine Siebensachen für die Heimfahrt Anfang Mai. Den PKW schleppt er auf seinem Anhänger hinter dem Womo heim. Seinen Wohnanhänger parkt er für wenig Geld auf dem Platz.
Bislang hält mich der kalte Wind und das noch kältere Wasser davon ab, im Meer zu baden.
Traumhafte Radtour
Diese Tour am zweiten Tag hat mein Camp Nachbar Stefan mit mir zusammen gefahren.
Google Maps meint, wir wären 1.014 Meter rauf und runter gefahren. Einmal haben wir ein Schild 500 Meter über dem Meer gesehen. Kilometer lang sind wie auf einer kahler Hochebene geradelt, auch hin und wieder hundert Meter ins Tal gerollt und wieder hoch, aber dass wir 1.014 Meter rauf und runter gefahren sein sollen, scheint mir übertrieben.
Jedenfalls hatten wir am Ende des Tages, als wir bei untergehender Sonne von unserem Ausflug heim kamen, 100 Kilometer in fünf Stunden und 18 Minuten zurückgelegt.
Morgens führte uns die Landstraße CV-700 auf der Brücke über die Küstenschnellstraße AP-7 nach Pego.
Im Dezember und Januar 2023/2024 hingen die Bäume noch voller Apfelsinen oder Mandarinen, die mich an meinem Weg stärkten. Jetzt blüht's so grün, wenn Spaniens Blüten blüh'n.
Niemals ist mir irgendeine Arbeit an diesem Werk am Steinbruch bislang aufgefallen, mir sind aber auch die Arbeitszeiten unbekannt.
Einige Kilometer vor Forna zweigt die Straße ab. Es geht dann sehr ruhig auf einer kleinen Straße weiter in traumhaft schöne Bergdörfer mit klingenden Namen wie Benirrama, Beniali, Benissiva, La Carroja, Alpatro, Benissili.

In Benissili hat man nach 30 Kilometern 500 Höhenmeter hinter sich und hätte sich einen Kaffee verdient.
Die Landschaft ist wunderschön. Die blühenden Kirschbäume duften. Bienen brummen in den Blüten. Einsame und verlassene Dörfer liegen am Weg.
Den Tag zuvor wehte mir ein kalter Meereswind auf der Fahrt nach Denia entgegen. Bei dieser Bergfahrt wird mir warm. Ein dicker Pulli kommt in die Satteltasche.
Ein erstes Kaffee in einem Bergdorf ließen wir aus, weil dort Menschen im Schatten saßen.
All diese Bergdörfer haben solide Kirchtürme, doch Menschen sieht man selten.
Stefan radelt voraus, meiner Erinnerung soll das Foto vom Ortschild helfen, wo was wann wie war.
Rainer, der hier schon seit Jahren überwinter, hat von mehr Regen als je zuvor berichtet. Selten wären einmal vierzehn sonnige Wintertage am Stück gewesen. Der Natur hat hier wohl der Regen gut getan.
Die erste Dreiviertelliterflasche ist leer. Der Bergquell füllt sie wieder auf.
Stefan war vorbei gefahren, doch mein Blick in die Seitenstraße erspähte Stühle und Tische. Dort gab es Kaffee.
Gut gestärkt lassen wir Alpatro hinter uns und erfreuen uns an einer Strecke ohne Steigung.
Hinter Benissili fahren wir nicht hinunter nach Planes, wir nehmen die Abzweigung ins Val d'Alcala.
Auf immer einsameren Bergstraßen liegt Val d'Ebo noch 16 Kilometer weit entfernt.
Den kleinen Schlenker von 500 Metern abseits der Bergstrecke nach Alcala de la Jovada sparen wir uns. Wir müssen mit unserer Kraft und der unserer Akkus Haus halten.
Stefan schont mit 15 Jahren jüngeren Beinen seinen 750 Ah-Akku im Eco- oder Tour-Modus, meine alten Knochen saugen meist im Turbo-Modus die Kraft aus den 500 Ah-Akkus. Deshalb ist mein erster 500-Ah-Akku nach 44 Kilometern leer.
Überall kann man auf der einsamen Straße irgendwo im nirgendwo anhalten.
Auf glatter, gerader Bergabfahrt zeigt das Display eine Höchstgeschwindigkeit von 61 km/h an. Schneller wird man selten, weil erstens der Fahrtwind hemmt und zweitens vor Kurven man bremsen muss.
Bei den Bildern bekommt man Lust nach einer Nacht und einer heißen Dusche gleich wieder dort rumzuradeln.
Ob sich in trockenheißen Sommern Feuer von selbst entzündet und alte Bäume fällt?
Aus so kahlschwarzen Strünken wächst kein Blatt.
Oben lugt aus dem Fels ein Loch wie ein Auge hervor.
Von wo mögen Menschen dieses Stämme her geholt haben? Mir ist weit und breit kein Baum mehr aufgefallen.
Nach einsam kurviger Berg-und-Talstraße freut man sich wieder über die Zivilisation.
Sechzehn Kilometer nach Val d'Ebo sind geschafft. Doch "Val" hört sich nach "Tal" an, und das bedeutet wieder bergauf....
Ja es ist wunderschön, doch es ist auch verdammt weit.
Viel Steine gab's, doch wenig Brot....
Ob mit ein wenig Arbeit an Wänden, Fenstern, Türen und Dach hier Wohnraum in ruhiger Lage jemanden lockt?
Stefan dreht einen Kreis. Es sieht aus, als ginge es gleich wieder bergauf. Kann mich meine Erinnerung so täuschen nach wenigen Jahren? Irgendwann muss doch die Berg-und-Talfahrt enden und es hinunter gehen ans Meer.....
Gibt es dort unten einen Eselspfad oder ist das nur ein Bachbett?
Endlich kommt das Schild, von dem aus man wieder das Meer sieht.
Jetzt geht es bald 20 Kilometer durch viele enge Kurven hinunter ins Tal bis nach Pego.
In rauschender Talfahrt mag man E-Bike Rosinante nicht stoppen, um mehr Bilder zu bekommen. Doch die Aussicht ins Tal ist einfach überwältigend.
Drunten im Tal führt erstmal ein guter Radweg von Pego nach El Verger. Dort beginnt ein lauschiger sieben Kilometer langer Radweg bis nach Denia.
Denia

Denia ist eine eigene Geschichte wert.
Wir sind müde, schieben unsere Räder durch den Burgbergtunnel in die Stadtmitte.
Hier stehen unsere E-Bikes. Stefan ist Held der Bergstraße, der seinen Akku mit Eco- und Tour-Modus soweit geschont hat, dass ihm noch mehr als 30 Kilometer bleiben.
Dort stärken wir uns mit Tapas. Die kosten pro Stück 2,45 Euro.
Am Dienstag bekommt man Tapas für 1,50 Euro.
Doch man muss sich und dem Wirt ja auch was "gönne könne", wie die Kölner sagen. Der Milliardär geht uns mit gutem Beispiel voran, gönnt seiner Frau ein Schiff, dessen Name mich an meine Tochter Esther erinnert. Grok-Ki zu dem Schiff:
Das Schiff „Lady Esther“ (mit Heimathafen Valletta, Malta) ist eine klassische Motor-Yacht mit einer Länge von ca. 60–65 Metern (je nach Messung nach dem umfangreichen Refit). Sie wurde 1979 bei der deutschen Werft Elsflether Werft als „Hanse“ gebaut, trug später Namen wie „Insignia“ und „Lou Spirit“ und wurde 2020/2021 von ihrem aktuellen Eigentümer erworben.
superyachtfan.com
Der Eigentümer ist der valencianische Milliardär und Reeder Vicente Boluda Fos (Boluda Corporación Marítima, eines der größten Schlepper-Unternehmen der Welt). Er hat die Yacht nach seiner Frau Esther Pastor Tomás benannt und sie als Geschenk/Hommage an sie gekauft. Die Yacht ist unter maltesischer Flagge registriert (IMO 8862650, MMSI 256168000).
diariodeibiza.com
Aktueller Aufenthalt
Die Yacht liegt derzeit (Stand der AIS-Daten) oder war kürzlich im Hafen von Dénia (Spanien) im westlichen Mittelmeer. Sie wurde nach einem mehrjährigen, umfangreichen Refit bei Damen Maaskant in den Niederlanden (Verlängerung, Umbau) 2025 wieder an den Eigentümer übergeben und kreuzt seither vor der spanischen Ostküste (u. a. Ibiza/Formentera und Umgebung).
boatinternational.com
Preis / Wert
Die Yacht ist nicht zum Verkauf angeboten. Bei der Übernahme durch Vicente Boluda Fos 2020/2021 wurde ein Kaufpreis von ca. 40 Millionen US-Dollar (bzw. rund 40 Millionen Euro) genannt – das war vor dem aufwendigen Refit, der die Länge auf ca. 65 m erweiterte und den Wert deutlich gesteigert haben dürfte. Ein aktueller Marktwert ist nicht öffentlich bekannt, liegt aber aufgrund der Historie, des Refits und der Ausstattung (u. a. 7 Kabinen für bis zu 14 Gäste) deutlich höher.
diariodeibiza.com
Tja, lieber Don Alphonso, man muss eben "gönne könne" - ach ja die Preise hatten wir anfangs schon. Heute ist meine heimische Küche in meiner Klause wieder preiswerter. Gestern mussten wir von Denia noch unsere 17 Kilometer zum Camp strampeln, von Tapas und den Eindrücke des Hafens gut gestärkt.
Die Pferde schleifen die Reifen nicht als Strafe oder aus reiner Willkür über das Pflaster. Das ist eine gängige Methode beim Training und der Konditionierung von Zugpferden (besonders bei Kaltblütern oder Arbeitspferden in ländlichen Regionen Spaniens).Warum genau Reifen schleifen?Krafttraining und Muskelaufbau: Ein alter Reifen (oft ein Traktorreifen oder LKW-Reifen) dient als einfacher, variabler Widerstand. Er ist schwer genug, um die Pferde zu fordern, rutscht aber relativ gut über Asphalt oder Pflaster, ohne dass die Pferde ständig etwas Festes ziehen müssen. So trainieren sie Ausdauer, Zugkraft und die Hinterhandmuskulatur, ohne dass der Karren sofort voll beladen werden muss.Danke Grok-KI! Ohne Grok-Ki und ohne meine Frau wäre vieles noch verwirrender, als es ohnehin schon ist.
Gewöhnung an die Straße: Die Pferde lernen, ruhig im Verkehr zu gehen, Geräusche (z. B. das Schleifen des Reifens) und Oberflächen zu ignorieren. In Gegenden wie der Costa Blanca (Dénia liegt in der Provinz Alicante) gibt es noch viele traditionelle Landwirte oder Hobby-Züchter, die ihre Pferde für Karren, Feldarbeit oder einfach als Arbeitstiere halten.
Praktisch und günstig: Kein teures Equipment nötig – ein alter Reifen, ein Seil oder eine Kette, und los geht’s. Man sieht das weltweit bei Draft-Horse-Besitzern (z. B. auch in den USA beim „tire dragging“ zum Trainieren oder zum Glätten von Wegen).
Auf dem Foto sieht man genau diese typische Szene: ein blauer Karren (vermutlich leer oder leicht beladen), zwei Pferde im Geschirr, ein Mann dabei, und ein Reifen, der hinten dranhängt. Das ist kein „Schleppen aus Bosheit“, sondern gezieltes Training. Die Straße ist flach, der Verkehr scheint ruhig (Ampel, Kreuzung), und die Pferde wirken nicht überfordert.In Spanien gibt es durchaus Kritik an manchen Praktiken mit Arbeitspferden (z. B. bei Karrenrennen oder Touristenkutschen), aber einfaches Reifenschleifen zum Training ist harmlos und wird von vielen Pferdeleuten als sinnvolle Methode betrachtet – ähnlich wie Longieren oder Bergaufziehen.Kurz gesagt: Die Pferde werden fit gemacht, nicht gequält. Es ist altes, praktisches Landwirtschafts-Know-how.
Grüße aus der kalten Heimat
Höhepunkte meiner einsamen Tagen sind die Anrufe meiner geliebten Schnabbeli-di-Babbeli, die mit mir als Opa Papalapapp, wie meine Tochter Esther mich so liebevoll nannte, erzählt, was, wann, wo wie war und ist. Heute hat sie wieder Blütenkerzen geknetet, die sie auf kleinen Märkten anbietet. Es wäre eine Premiere, könnte sie für 50 Euro plus Porto erstmalig ein Paket mit zehn Kerzen verkaufen könnte. Habt ihr's gelesen, so hier Leser wären?
Unsere neue Heimat Sonneberg hat eine andere Vergangenheit, was mir als "Westler" fremd war.
Wohl wahr - höchst interessant - dazu ganz gegensätzlich....
...zu unserer West-Prominenz. Wenn der BuPrä und Omas-gegen-Rächds das Problem erkannt haben, gehen sie stark und konsequent an gegen die Gefahr....
Altmeister Premium-Pöbel-Prophet Pirincci ist immer noch meine erste und beste Wahl.
Pirincci toppt sie alle, den Klonovsky, den Don Alphon, den Reichelt, die Schunke und wie sie alle heißen und sich mühen. Pirincci bei Twitter-X:
Akif Pirinçci
Liebe Frau Maischberger,
da haben Sie sich einen der übelsten Vögel ins Nest geholt, der mit dem Kampf für Meinungsfreiheit (in den USA) so viel zu tun hat wie ein Henker mit einer lebensverlängernden Maßnahme.
2015, als ich in Dresden bei Pegida diese Rede hielt und die ganze Republik so tat, als passiere gerade ein Staatsstreich, intervenierte die gleiche Zensur-Bekämpferin Amelie Fried bei meinem Verlag (wir waren im selben) und forderte den damaligen Chef Ulrich Genzler auf, mir sofort alle Verträge zu kündigen und mich aus dem Laden rauszuschmeißen. So ist es dann auch gekommen.
Zur Rede selbst: Alles, was ich dort gesagt habe, ist hundertprozentig eingetreten – wenn ich die heutige deutsche Lage so betrachte, zweihundertprozentig. Ich war ein Prophet.
Aber damit nicht genug: Amelie Fried hat gleich am nächsten Tag mit ihren Co-Neidern (ich verdiente damals Millionen, sie nicht) eine Facebook-Seite gegründet, die alle Schriftsteller dazu aufrief, die Höchststrafe für einen Autor zu verhängen, nämlich ein Publikationsverbot für mich. Sie hat zudem ständig beim Verlag angerufen, um dieses Verbot zu beschleunigen.
Aber nicht allein das: Einige meiner Leser, die auf diese Seite gingen und zu bedenken gaben, daß man doch mit so einem erfolgreichen Autor nicht so umgehen könne und daß das, was sie verlange, einem Berufsverbot gleichkäme, irritierte sie offenbar kurz.
Daraufhin erkundigte sie sich höchstpersönlich beim Zentrallager nach dem Bestand meiner Bücher und konnte schließlich die freudige Nachricht verkünden, dass dort ohnehin nicht mehr so viele Exemplare meiner Bücher vorhanden seien. Das muß man sich einmal vorstellen.
Und solch eine hintertriebene, verlogene Tante laden Sie als Mahnerin gegen Zensur und Unterdrückung der Meinungsfreiheit ein. Meine Fresse! Wenn ich mir andererseits Sie so anschaue, paßt es wieder.
Meine Fresse! Wie nahe stand und steht mir Pirincci, dem meine wenigen Wörtchen auch nicht helfen können gegen den "tiefen Staat", von dem mittlerweile kein Mensch mehr spricht, weil alle Welt sich über "deep fakes" das Maul zerreißen, die "virtuell vergewaltigen". Massenmediales Mobbing gegen Pirincci und Pegida war mein Blog-Thema am 1. November 2015.
Mein lieber Bruder Lustig soll - Wunder, über Wunder! - in der nächsten Woche sein altes Hymer-Wohnmobil mit neuem TÜV abholen können, was dann zwei Jahre und drei Monate beim Schrauber in und vor dessen Werkstatt stand.
Zum Treffen meiner Klassenkameraden unserer Abiturklasse Herbst 1966 wollen wir uns nach 60 Jahren (in Worten sechzig Jahre!) am 31. Oktober treffen. Das zu erleben auf meiner hoffentlich glücklichen Heimfahrt, wäre mir eine große Freude.
Doch meine Klassenkameraden sind ja vermutlich auch wie Stefan distinguierte Herren und eine vornehme Damen. Was man halt so werden sollte, wenn man 1966 Abitur gemacht hat: Doktor, Professor, Apotheker, Zahnarzt, Chirurg oder mindestens Gymnasiallehrer, besser hoher Staatsbeamter in Brüsel.
Mein Radbegleiter Stefan war Chirurg. Er besucht seinen Freund in Portugal. Der ist dahin ausgewandert. Scheint ein Anywhere in Portugal zu sein mit Online-Job und Datenanbindung an die Kalte Heimat. Zum Schluß mein böses Kapitel, an dem sich vermutlich bessere Kreise stören, die es Proleten in den Arbeitervierteln verüben, welche in Scharen zu der Schwefelpartei überlaufen. Stefan, der mit mir mein Brot mit Muscheln auf der Straßenbank teilte, sah nicht so aus, als wäre er ein Leben als Straßenhund gewöhnt.
Mir gefällt's. Das köstliche, einsame Mahl auf der sonnigen Bank mit Sushi von ALDI fiel heute luxuriöser aus als sonst. Aber man muss sich ja was "gönne könne". Nun zum letzten, bösen Kapitel meiner ausufernden Sermone....
... was ist los in 'Schland und anderswo?
Was bringt's, noch d'rüber Worte zu verlieren?
Gestern abend ein paar Satz von Nuhr vor dem Einschlafen - etwa so: "Deutschland ist auf dem schnellsten Weg, sich in ein Irrenhaus zu verwandeln."
Männer bleiben wie der Münchener Bürgaymeister bei Männern, Frauen bleiben wie die AfD-MdB-Weidel bei Frauen und....
.... und der Knabe begreift schnell: Wenn er groß ist, versorgen ihn und seine Freund:innen Steuergeld. Die notwendige Reproduktion des nachwachsenden Humankapitals finanziert prekären und koran-konditionierten Kreisen der Steuerzahler. Wer auch sonst?
Trotz ihrer 44 Jahre fasziniert mich die schöne Frau. Wäre da nicht ein pikanter Film mit dem Traumpaar ein Kassenschlager, der sie über all ihr erlittenes Ungemach trösten könnte?
Gähn, das langweilt. Spannender ist die Frage, ob Tankstellen noch Diesel verkaufen, um zurück in die kalte Heimat zu kommen. Irgendwann einmal....
Denn wer würde und könnte mein Womo für die Heimfahrt auf Holzvergaser umrüsten, sollten Tankstellen Diesel rationieren? Pfui Deibel, genug von solch scheußlichen
. Stories!? .
p.s.: Korrekturen - wenn überhaupt - später...

























































































Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen