10 April 2026

Waldluftschrats Frauenfreuden unterm Hijab, Pesthund, Bratwurstbruder, Kroekels Musik in Xabia und Gandia

Mich haben meine Jobs - mit Unterbrechungen - 40 Jahre lang in München beschäftigt. Einige Bekannte hatte 1980/81 Weltmeister Bhagwan/Osho inspiriert. Mich auch. Ob esoterisch Erregte noch immer auf Erleuchtung warten? Bei Bhagwan waren mir meine Gespielinnen am liebsten, doch auch alle anderen machen mir .... - wohlan der Spass fängt an. 

Wenn du jemanden triffst, wonach du dich schlecht fühlst, hast du das verdient.
Wenn du jemanden triffst, wonach du dich gut fühlst, hat der Arzt an dir verdient.



Es war einmal ein Waldschrat. Er ist immer noch. Er ist 70 Jahre alt. Zum Glück. Mein Freund. Einer der wenigen. Und noch Schüler. Immer noch. Sowas wie Meisterschüler von sannyas. Schwer zu erklären. Ein Versuch.....


Wir sind beide im Monat Wassermann geboren, wir sind beide Außenseiter und Rumtreiber. Sein liebster Platz ist im Wald 50 Kilometer fern von daheim. Komfortabler lebt man in meiner kleinen Klause 2.000 Kilometer fern von daheim.

Mein Zweiflammkocher steht neben der Spüle, daneben der Kühlschrank. Am Eß-Schreib-und-Computertisch versorgen mich über SAT-TV Krimis, Nachrichten und Talkshows. Freund Waldschrat kocht auch schon mal auf dem heimischen Balkon mit einem Hobo-Ofen, den er mit Zweigen aus dem nahen Park befeuert.

Der Name leitet sich direkt von den Hobos ab – das waren nordamerikanische Wanderarbeiter, Vagabunden und Landstreicher, die vor allem im späten 19. Jahrhundert und besonders während der Großen Depression (ab 1929/1930) mit Güterzügen durch die USA und Kanada zogen, um Arbeit zu suchen. 

Diese Menschen hatten oft kaum Besitz und mussten unterwegs improvisieren. Aus leeren Konservendosen (die damals reichlich vorhanden waren) bastelten sie portable Feuerstellen, um Essen zu kochen oder sich zu wärmen – ohne offenes Lagerfeuer riskieren zu müssen (z. B. in Zügen oder um nicht entdeckt zu werden). Not macht erfinderisch: Der Hobo-Ofen ist ein klassisches Beispiel für diese einfache, ressourcenschonende Lösung. 

Es gibt keinen einzelnen Erfinder – der Ofen entstand kollektiv durch Trial-and-Error unter den Hobos. Die Idee ist mindestens 100–150 Jahre alt, mit Wurzeln im 19. Jahrhundert, und wurde besonders in den 1930er Jahren populär. Heute ist er in der Bushcraft-, Survival- und Outdoor-Szene sehr beliebt, weil er leicht, billig und effizient ist (man kann ihn selbst bauen oder fertige Versionen kaufen). 


Camper leben anspruchsvoller als Freund Waldschrat. Luxuriös überwintert man im Camp, wenn man eine Honda Goldwing im Anhänger mitgenommen hat. Berg-, Tal- und Kurvenfahrten hier in der Umgebung sind wunderbar - auch für mein E-Bike. Die meisten Nachbarn nutzen E-Bikes. Manche haben kleine Hunde, die sie im Fahrradkorb mitnehmen. Hunde an der Leine. Straßenhunde sind etwas freier, aber kaum geduldet. Und schon garnicht geliebt - sondern verrucht wie..... 


Der Inhaber Nirguna der München-Sanyas-List-Gruppe  würdigte mich mit einem Spottgedicht. Nirguna, Jahrgang 1947, ist diplomierter Mathematiker, der als Hausmeister ein  Sektencenter in Ordnung gehalten hatte. Ketzerei gegen Esoticker und Rächdz-Hetze gegen Alt-Linke-68iger ist ihm verhasst aber inspirierend wie für sein Pesthund-Gedicht.

 Als Dank und als zum Pesthund geadelter Straßenhund noch ein Knochen drauf! Eine Steilvorlage bietet Waldschrat mit seinem Hobby, das er mit religiotischen Esotickern teilt:



Freund Waldschrat brüstet sich mit 4.000 (in Worten viertausend) Bekannten bei Facebook. Waldschrat spendet seinen Digital-Bekannschaften kein Geld, was er ohnehin nicht hat, aber Aufmerksamkeit.



Die digitale Bekannschaft demonstriert dem Waldschrat ein williges Weib mit rasiertem Lustloch, welches ein passendes Gerät bearbeitet. Damit die Digitalbekanntschaft den Waldschrat besuchen könne, braucht's gerad mal "ein paar 30 Euro." Weiter berichtet Waldschrat: "Das geht so bei mir rund".....



Will Christel den Waldschrat hänseln mit seinem "Zeitvertreib" und meine Arbeit würdigen? Das darf doch wohl nicht wahr sein, lässt die Replik von "Inhaber Nirguna" vermuten: 


So irreal das alles ist, so sind die mir bekannten Personen zumindest realer als "bei Facebook meine Anzahl Freunde und Freundinnen über 4000". Einzig- und eigenartig, was für den Waldschrat "eine lustige Erfahrung".... ist.


Ob eine "Not geile Tante" ein weibliches Geschlechtsteil zeige, oder ob digitale Prostitution vom Freier dafür "ein paar 30 Euro" haben will, sei dahingestellt. 

Verständlich, dass sich ein 70jähriger Lustgreis im Wald allein mit Bildchen auf seinem Smartphone ein paar warme Gedanken macht. 

Nun ein harter Wechsel vom mittellosen Waldschrat zum Profi im Mediengeschäft. Doch Martenstein passt dazu:



Medienprofi Martenstein verdient sich seine Brötchen u.a. bei WELT. Dort lässt er uns wissen:

Die Welt, wie sie heute ist, wurde bis vor wenigen Jahrzehnten zum größten Teil von Männern geschaffen. Das gilt für das Gute ebenso wie für das Schlechte. Es gilt für die bahnbrechenden Erfindungen, für die moderne Medizin, für die Wohlstandsgesellschaften, für die Demokratien, das Verkehrswesen, die Justiz, für fast alles....

Hier bliebe anzumerken, dass in der im größten Teil von Männern geschaffene Welt diese Männer ausnahmslos von Frauen "geschaffen" wurden. Und weil diese "von Frauen geschaffenen Männer" sich zeitlebens von Frauen gleichsam animalisch magnetisch angezogen fühlen, so halten Frauen Männer fest.... am Faden....



In Mutters Bauch versorgte uns die Nabelschnur. In jungen Jahren hampeln Männer am anderen Faden. Meist sogar bis ins hohe Alter. Meine jüngere Jahre sind mir noch gut in Erinnerung. Zum Beispiel so: Damals zog meine Freundin bei mir aus, zog bei Waldschrat ein, wollte nach einer Weile wieder von mir abgeholt werden. Hin und her. Sind wir nicht von Kindesbeinen an darauf abgerichtet, den Willen von Frauen zu erfüllen? 


Durchaus können - meine Erfahrung nach - auch Frauen uns jeden Wunsch und Willen erfüllen - allerdings meist nur in den ersten beiden Monaten der Flitterwochen. Dann ändert sich langsam aber ständig das Spiel.

Alt und grau sinniert der Straßenhund in einsamen Stunden über den Geschlechterkampf. Waldschrat vergnügt sich mit digitalen Facebook-Bildchen und Botschaften. Wobei Waldschrat wahrscheinlich nichts von Ulmen/Fernandes/Martenstein weiß oder wissen will, wenn er sich im Wald allein mit sich und seinen 4.000 Facebook-Freundinnen beschäftigt. Doch wen reizt das ewige gleiche Thema nicht - und dann noch beim Frühlingsvollmond? Zum Beispiel auch meinen Freund Volker:


Was soll schon los sein mit Weibern, die in ihrer geleerten Einsamkeit mit Pamphleten über das "Übel Mann" Geld verdienen? Anderen Frauen schreiben keine geleerten Texte, halten sich ihren Ehemann und leben nach Alt-Mütter-Sitte:

"Ist sie unter der Haube, kommt er unter den Pantoffel."

Wie Männer und Frauen miteinander umgehen, hängt von Sitten und Gebräuchen ab, die sich nach Klima und klerikaler Konditionierung unterscheiden. Manche - wie mein ehemaliger Chef Volker - regen sich über feministische Influencer hierzulande auf, die meinen, der Hijab wahre weibliche Würde. Wenn sich mit Hijab würdig verhüllte Weiblicher auch hierzulande verbreiten, was soll's? Wenn unsere reiche High-Tec-Nation schon keinen Buckelwal retten kann, können wir für Omas-gegen-Rächds nicht mehr Flüchtlinge - mit oder ohne Hijab - aus Meeren, Wüsten und Ruinen retten?


Die "Demokratin" antwortet zwar korrekt, doch die WELT-Zensurette verbietet mir, ihr zu erwidern.


Warum, weshalb, wozu sich über dies, das oder irgendwas aufregen? Mir schleierhaft. Lustgreise wie Epstein sollen sich auf eigener Karibik Insel mit barbusigen Lustsklavinnen vergnügt haben, ein Lustgreis im Wald allein begnügt sich mit Smartphone-Bildchen von nacktem Frauenfleisch, würdig im Hijab verhüllte Haremsdamen stolzieren durch den Großstadt-Basar und kaufen in München täglich für tausend Dollar ein - mindestens für 1000 - und wollen - natürlich züchtig verhüllt - auch christliche Kultstätten besuchen dürfen.

Benjamin Kaiser
Der Hijab wird von linken Feministinnen gerne als Symbol der „Würde“ der muslimischen Frau verkauft und damit der Islamisierung Europas der Weg bereitet. Das mit der Würde ist jedoch Unfug. Der Hijab diente ursprünglich ausschließlich der Unterscheidung zwischen „freien“ Frauen und Sklavinnen.
Der zweite Kalif Omar ibn Khattab, riss einer Sklavin sogar den Hijab herunter:
„Und der Hijab ist den freien Frauen (al-ḥarāʾir) vorbehalten, nicht den Sklavinnen (al-imāʾ), wie es die Sunna der Gläubigen zur Zeit des Propheten [...] und seiner Nachfolger war, dass die freie Frau sich verhüllt und die Sklavin sichtbar bleibt. Und Umar [...] schlug eine Sklavin, wenn er sie verhüllt (mit Kopftuch) sah, und sagte: ‚Willst du den freien Frauen gleichen, du Luder?‘ So zeigt die Sklavin ihren Kopf, ihre Hände und ihr Gesicht.“ (Zitat aus Majmu' al-Fatawa 15/372)
In einer weiteren wichtigen Koranexegese von Yahya ibn Salam (Tafsir 1/441) heißt es: Hammad und Nasr ibn Tarif erzählten mir von Thumamah ibn Anas ibn Malik, der sagte: „Die Sklavinnen von 'Umar pflegten uns barbusig zu dienen, wobei ihre Brüste wackelten und ihre Knöchel sichtbar waren.“


Im Islam muss also die „freie“ Frau den Hijab tragen, während Sklavinnen keinen Hijab tragen dürfen. Es ist also „erlaubt“, dass eine Sklavin ihren Kopf, ihre Hände und ihr Gesicht entblößt, weil sie arbeiten oder ihrem Mann sexuell zur Verfügung stehen muss. Sie ist nach islamischem Recht nicht mehr als ein Gegenstand.

Nach meinem ersten Chef Volker hat der nächste Chef Ulli in Spanien, kaum 50 Kilometer entfernt von hier, ein entspannteres Leben als Kriminalschriftsteller gefunden.


Ulli hat mir schon häufiger seine Gastfreundschaft gewährt und mir Kaffee aus seiner Besuchertasse und Kuchen kredenzt.


Doch bleiben wir noch ein Weilchen bei Freund Waldschrat. Sehr real im Gegensatz zur Facebook-Fantasie beschäftigt sich Waldschrat mit Luft. Nur gute Luft verschone ihn von Kopfschmerzen. Die Luftqualität misst er täglich und informiert seine Fans:
Momentan
Wieder weniger Dreck in der Luft
Hier im Grünwalder Forst
Zeigt mein Messgerät
2 [µg/m³] pm2.5 Feinstaub

Windy sagt
5 [µg/m³] pm2.5 Feinstaub
Für das Grünwalder Forst Gebiet

Daheim per DFÜ
Lese ich
6 [µg/m³] pm2.5 feinstaub ab

Soweit der Überblick
Hier in der Gegend um München
(Co2 : 406 [ppm] per DFÜ)



Höchst akribisch bestimmt der Waldschrat mit ausgefeilten Apparaturen die Qualität seiner Atemluft. Datenfernübertragung überträgt Luftmesswerte seiner selbst gebauten Geräte aus seiner Münchener Wohnung in den Wald. 


Der Laie staunt, der Experte wundert sich. Waldschrat Chetan veröffentlicht mit wissenschaftlicher Expertise eine Erkenntnisse:



Weil der Waldschrat seine Messungen wissenschaftlich fundiert aufbereitet, weil ihm, seitdem er als junger Mann beim Motorradunfall auf den Kopf gefallen ist, dieser bei Luftverschmutzung weh tut, kämpft er um sein Survival unter einer Plane im Wald 50 Kilometer südlich vor Münchens Dreckluft. Waldschrat ist super sensibel. Er ist Maler, Sannyas-Meister-Schüler, Dipl. Ing. der Elektrotechnik, baut Geigerzähler, temperaturgesteuerte Kocher, Luftmeßgeräte - ein Daniel Düsentrieb mit Erleuchtungszertifikat.


Mir ist das alles viel zu hoch. Als meine Frau Jahre lang quängelte, dass sie keine Luft in München bekäme, haben wir eben unsere schöne Wohnung am Rande des Englischen Gartens verkauft und in Sonneberg am Rand des Thüringer Waldes neu angefangen. 



Zum "Luftverschmutzungsgesetz" von Obama schreibt GROK-KI:
Das „Obamas Luftverschmutzungsgesetz“ bezieht sich in der Regel nicht auf ein einzelnes, vom Kongress verabschiedetes Gesetz, sondern vor allem auf den Clean Power Plan (CPP) aus dem Jahr 2015. Es handelte sich um eine umfassende Verordnung der Umweltbehörde EPA unter Präsident Barack Obama, die den CO₂-Ausstoß (und damit verbundene Luftverschmutzung) aus Kohle- und anderen Kraftwerken stark reduzieren sollte. 

en.wikipedia.org

Was war der Clean Power Plan genau?Ziel: Die erste bundesweite Begrenzung von Kohlenstoffdioxid-Emissionen aus bestehenden Kraftwerken in den USA. Kraftwerke waren (und sind) die größte einzelne Quelle von Treibhausgasen in den USA.
Kernziel: Bis 2030 sollte der CO₂-Ausstoß aus dem Stromsektor um 32 % gegenüber 2005 sinken. Die EPA legte für jeden Bundesstaat individuelle Reduktionsziele fest.
Maßnahmen: Staaten konnten wählen, wie sie das erreichen – z. B. durch mehr erneuerbare Energien (Wind, Solar), höhere Effizienz bei bestehenden Anlagen, Wechsel zu Erdgas statt Kohle oder Emissionshandelssysteme. Es ging nicht nur um CO₂, sondern auch um Begleitstoffe wie Schwefeldioxid und Stickoxide, die Smog, Feinstaub und sauren Regen verursachen.
Gesundheitseffekte: Die EPA rechnete mit Tausenden vermiedenen vorzeitigen Todesfällen, weniger Asthma-Anfällen und Krankenhausaufenthalten durch sauberere Luft. 

19january2017snapshot.epa.gov


Tichys Einblick, auch "neurechtes Narrativ", titelte ketzerisch vom "Klimamärchen".



Doch wie das Böse ist auch der Luftschadstoff immer und überall. Wie uns Waldschrat mitten im kalten Corona-Winter in Sonneberg besucht hatte, zeigt auch dort sein Meßgerät bedenkliche Werte beim Stadtspaziergang. Im Winter heizen Menschen in Sonneberg. Wir auch mit Holz, schon steigt Schadstoff aus dem Schornstein.


Das ist alles schon sehr kompliziert und vielleicht ein bißchen zu viel für mich. Dennoch sind solche Experten keine "Feinde" - sondern befreundete Bekannte, die mein Leben bereichern. 

Zu den Politprofis auf dem Foto angemerkt: Jemanden auf seine Fehler hinzuweisen, funktioniert nie. Denn wer macht schon Fehler? Niemand! Wenn's Leben falsch war, kommt der Arzt. Bis dahin fährt man bei Freund wie Feind bestens damit, der "fett'n Sau, den Oarsch zu schmier'n".  


Uralt Freund haha, der widrige Sängerknabe



Uralt-Freund kredenzt aus seinen musealen Schätzen ein 1979er-Gedicht, welches er musikalisch in Szene setzte.  Mit den Jahren hat er mittlerweile mehr Ruhe von seinem Konzert- und Kapellmeisterbetrieb verdient. Wie in der Osternacht..... nach dem Feuer im Schrebergarten... mir per Whatsapp berichtet.


Nach vergnüglichen drei Bildchen vom Feuerchen verfiel der Maestro gegen 23:36 nach der dritten Flasche Bitburger in seinen seit 1979 verdichteten Krökel-Ekel, der ihn um 02:16 über "ungeheure einsamkeit ind diesem land, in diesem leben" jammern ließ.



Wir haben eins gemeinsam: Der widrige Sängerknabe verdient mit seinen erschröcklichen Reimen und Gesängen ebensowenig wie meine bösen Blogs mit neurechtem Narrativ.

Waldschrat, haha, Nirguna sind eben aus anderem Holz geschnitzt als reisende Rentner, welche zum Beispiel in Spanien überwintern.




Den Unterschied machen Arbeit und Geld, also Geld bringende Arbeit. Der vorige Nachbar, ein Chirurg, hatte mit mir die 100-Kilometer-Radtour gefahren. Seinen Platz belegte der Sonderschullehrer mit Frau, Hund und E-Bikes und dem Carthogo Ultraleicht Compactline.



Ein anderer Nachbar hat sich mit seiner Frau hier von Mitte November bis nach Ostern ausgebreitet. Den Wohnanhänger zieht sein VW-Passat, mit dem sie die Gegend erkunden. Das Paar wandert viel, hat auch Fahrräder auf dem Dach mitgenommen. Diese Woche fahren sie heim und kommen im November zurück. Mit einer Gasflasche heizen sie hier drei bis vier Wochen lang ihren Wohnanhänger.



Reisefreund Reinhold holt im Juli sein fabrikneues Allrad-Womo. Damit dieselt er dann weiter wie all die Jahre zuvor - mit 87 Jahren. Ob Sein das Bewußtsein oder Bewußtsein das Sein gemacht hat, bleibe dahingestellt.





Auch ein alter Ford Transit lässt sich als "Schlafwagen" nutzen. Mit so einer Kiste kam einst vor Jahrzehnten meine Frau mit ihren Siebensachen zu mir, löste ihren Bamberger Haushalt auf, verschenkte Meerschweinchen und ein Kaninchen, für die sie bislang treu gesorgt hatte, um sich um ihr Walroß, wie sie mich nannte, zu kümmern. 



Mein Bruder Lustig bekommt diese Woche seinen alten Hymer wieder und könnte die Strecke zu mir in wenigen Tagen schaffen und meine Holde mitbringen - und wieder mitnehmen. Aber er erzählt mir, dass er morgens, mittags und abends Bratwurst speise, was er meiner Frau als Tofu-Esserin nicht zumuten wolle. Allein kann und mag er nicht fahren, weil er zum einen Spritgeld und zum anderen Unterhaltung brauche. Ja, so sind eben die Leute.



Immerhin hat er sich und seine Klapperkiste mit TÜV schon mal von Bayern bis nach Dortmund heil heim gebracht. Meine Frau würde ohnehin nicht mehr - meint sie - stundenlang im Auto sitzen können.


Osterausflug nach Xabia



Jetzt geht's als Reiseprospekt weiter. Ein anstrengender Sonntagsausflug erfordert ruhige Tage am Strand. 



Es geht etwa 150 Meter rauf und runter über die kurvige Bergstraße.




Vom Berg auf Xabia zu sehen, erinnert mich an Mark Knofler mit seinem Lied......




Tunnel of Love mit  "Girl you look so pretty to me like a Spanish town on sea....."



Und Goisern singt über einen "Berg nichts anderes als ein großes Stück Stein".




Nach meinem Kaffee an einem ruhigen Platz in der Stadt klingt der Osterrummel schon aus. Die Musikboxen dröhnen, ein Mann sammelt Bierflaschen ein.



Mich zieht's durch enge, einsame Gassen fort vom Trubel in schattige Stille.



Am Ostermarkt ist es schon ruhiger als an der Kirche, wo die Musikboxen dröhnten.



An der TABERNA ALEMANA gibt es - wie könnte es anders sein - Bratwürste.



Die Damen flanieren im Sonnenschein.



Der Markthändler genießt seine Brotzeit.



Brote garen im Holzofen.



Vier junge Damen beratschlagen, ob sie gehen oder bleiben.



Rosinante rollt mich hinunter zum Strand.



Der Brunnen neben dem rostigen Esel springt mich an.



Sonne, Strand und Meer - kein Mensch badet, viele trinken Kaffee.


Der gewechselte Akku schiebt mich im Turbo-Modus über Berg zurück nach Denia.




Schneller als mit 56 km/h geht's nicht, weil enge Kurven zum Bremsen zwingen.



Noch einmal Ruhe auf der Rentnerbank am Hafen von Denia mit Blick auf "Lady Esther" und die Balearia-Fähre.... dann reicht's...




Bald drei Stunden auf dem Bock im Sattel - genug ist genug.  


Ausflug nach Gandia




Nach Radausflügen ist ein Badetag am Meer erholsam. Einkäufe wie beim LIDL ind El Vergers sind zu machen. Der AIXAM mit zwei Zylinder Dieselmotor fährt fast so sparsam wie mein E-Bike.




Vor mir hält ein Wohnmobil mit dem Trike auf dem Anhänger. Sein Fahrzeug schmückt der Spruch: "My Trike my Rule". Die SAT-Antenne hat er nicht eingefahren. Er bedankt sich für meinen Hinweis darauf.



Verschlungene, kleine Straßen führen vom Camp an Strandnahen Feriensiedlungen zum Golf Hotel Oliva.


Auf Neben- und Fahrradstraßen genießt man sonnige Einsamkeit.



Selten stört ein Auto bei solchen Radtouren die Ruhe, die man himmlisch nennt.



Auch wenn die Orangenhaine in voller Blüte stehen, werden immer noch Orangen geerntet.



Oliva ist ein kleines Städtchen mit den üblichen Geschäften, einem alten Zentrum und einer Burg.



Von Oliva genießt der Radler einen etwa sieben Kilometer langen Radweg nach Gandia.



Es grünt so grün.....



Ruine im Orangenhain vor der Bergkulisse



Gandia liegt an einem Fluß, der munter von den Bergen plätschert.



Der Radweg endet am Bahnhof in Gandia. Von dort fahren Zügen nach Valencia Nord.



Mittlerweile ist die Bahnstrecke elektrifiziert.



Nach zweieinhalb Kilometer Abstecher vom Bahnhof in Gandia geht es vom Hafen zurück zum Camp.



Eine Orange als Wegzehrung teilt der Baum gern mit mir. Man sollte Wasser dabei haben, um sich die klebrigen Finger danach zu waschen.



Die Blondine in der weißen Karosse setzt sich eindrucksvoll vor dem Beach und Golf Hotel von Oliva Nova in Szene.



So ein Frühlingsausflug strengt nicht an. Einige Einkäufe vom Mercadona in Oliva im Rucksack versorgen mich am nächsten Ruhetag am Camp, wo mich der Sonnenschein wieder ins kühle Meer lockt.


Ja zur Pflicht von Wehr- oder Ersatzdienst


Don Alphonso schreibt bei der WELT hinter der Bezahlschrake über den Wehrdienst:

Schlechter Staat, wenig Patriotismus: Eine identitätsfreie Hedonisten- und Abschöpferversorgungsanstalt ist nach 11 Jahren offener Grenzen kein Grund zum Opfergang.


Don Alphonso als höchst leistende Edelfeder der WELT opfert seine Zeit für Rennräder, Silberkannen, drei Immobilien, einen Mercedes SLK, Autotests und für medizinische Behandlungen.

Wer in Ablehnung der Gesellschaft leistungslos sein Einkommen bezieht, weil er seine Genialität in Dichtung, Musik, Malerei, Luftmeßgeräten, 4000 Facebookfreundinne oder in Erleuchtungsübungen als diplomierter Mathematiker und Hausmeister auslebt, dem sind wie dem fernen Freund in Japan meine Auslassungen zu Wehr- und Ersatzdienst recht z'w'ider.



Geht's in Wehr- und Ersatzdienst darum, außer Rand und Band geratenen jungen Leuten mittels Wehr- oder Ersatzpflicht wieder an verlorene Werte zu gewöhnen wie Arbeitseinsatz, Respekt, Regeln, Pflichterfüllung und Gehorsam?

Klar, dass der Mann in Japan, der sich mit Pseudos wie "Talleyrand, Upageya, Eyquem" schmückt, erregt schäumt:

Wie viele von der Sorte kennst du denn? 


Nun zum Glück beschränkt sich meine Menschenkenntnisse zumeist auf deren digitale Auslassungen wie Waldluftschraft seine Frauenfreuden von deren digitalen Bilddarstellungen bekommt. In solch digitalen Auslassungen berichtete WELT letztlich über studentische Klagen, ein ganzes Buch lesen zu müssen. Klonovsky zitiert die Klage eines Mathelehrers:

„Hallo allerseits, ich habe Mathematik studiert und arbeite derzeit, auch aufgrund der aktuell prekären Arbeitsmarktlage, als Lehrer im Seiteneinstieg an einer Realschule im Ruhrpott. Der Anteil an Flüchtlingen ist an meiner Schule so wie an vielen anderen Schulen hier in der Region ziemlich hoch. Die meisten Flüchtlinge werden in seperaten Integrationsklassen unterrichtet, da aufgrund des desolaten Bildungsstands eine Eingliederung in den Regelunterricht schlicht nicht möglich ist. Zwei solcher Integrationsklassen unterrichte ich mehrmals die Woche und wollte hier einfach mal meine Erfahrungen mit euch teilen. 

Ich war schon vor Antritt meines derzeitigen Jobs der aktuellen Migration gegenüber äußerst kritisch, aber meine Erlebnisse im Schuldienst lassen meine damaligen schlimmsten Befürchtungen wie eine wohlwollende Utopie erscheinen. Für den Kontext: Ein Gros der Integrationsklassen besteht aus in Spanien geborenen Marokkanern, ansonsten sind aber auch Syrer, Afghanen und Roma zahlenmäßig stark vertreten. Der übrige Rest ist ein wildes Potpourri aus Ukrainern und Flüchtlingen aus anderen arabischen oder muslimischen Ländern wie dem Libanon oder Somalia. Eine Klasse setzt sich vor allem aus jüngeren Schülern zwischen 11 und 13 Jahren zusammen, die andere Klasse besteht vor allem aus Teenagern, die um die 16 Jahre alt sind. Nun eine kleine Zusammenfassung meiner Beobachtungen: 

• In etwa die Hälfte der Klassen sind nicht nennenswert in ihrer eigenen Sprache alphabetisiert, knapp über die Hälfte versteht, auch teils nach Jahren im hiesigen Schulsystem, im etwa so gut Deutsch wie ich Mandarin
• Zumindest in Mathe (bei den anderen Fächern kann ich es nur arg beschränkt beurteilen) ist der Bildungsstand ein absolutes Fiasko, selbst bei den älteren Schülern. Wirklich absolut einfachste Rechenaufgaben (5+6 oder 7–4) bereiten schon große Schwierigkeiten. Die Ursache scheint oft kognitiver Natur zu sein, denn selbst, wenn ich die Zahlen durch Gegenstände verdeutliche, sind viele Schüler nicht imstande, entsprechende Aufgaben zu lösen
• Aktuell ist Ramadan. Ukrainische Schüler, die nicht fasten, müssen, wenn sie etwas trinken oder essen wollen, den Raum verlassen. Das ist einerseits eine von den Klassen selbst auferlegte Regel, wird andernseits aber auch von großen Teilen des übrigen Lehrpersonals und der Sozialarbeiterin geduldet oder gar aktiv befürwortet
• Einige männliche Schüler weigern sich aus Glaubensgründen, neben weiblichen Schülerinnen zu sitzen. Dies wird ebenfalls toleriert.
• Schlägereien sind an der Tagesordnung und das ist keine Übertreibung. Es findet tatsächlich annähernd täglich mindestens eine Schlägerei statt.
• Vernünftig geführte Schulmappen oder allgemein ein pfleglicher Umgang mit Schulmaterialien existiert nicht. Die meisten kommen bloß mit den Klamotten, die sie am Leibe tragen, in den Unterricht.
• Etwa die Hälfte der Klasse mit den älteren Schülern verspätet sich zur ersten Stunde stets um mindestens 10, gut und gerne mal 20 oder 30 Minuten. Auch nach den Pausen ist die Klasse eigentlich jedes Mal erst 10 Minuten zu spät wieder beisammen.
• Während des Ramadans schläft, ebenfalls vom sonstigen Schulpersonal toleriert, ein guter Anteil regelmäßig im Unterricht, indem der Kopf auf den Tisch gelegt wird
• Weibliche Schülerinnen werden regelmäßig mit stark obszönen Begriffen belegt. Die Ahndung solcher Äußerungen findet entweder gar nicht oder dermaßen zurückhaltend statt, dass einer Wiederholung Vorschub geleistet wird
• An Elternsprechtagen ist mit 90 Prozent der Eltern, auch nach mehrjährigem Aufenthalt in Deutschland, nur über Dolmetscher zu kommunizieren
• Vor ein paar Tagen erzählten mir einige Schüler stolz, welche neuen Handymodelle ihre Geschwister und Eltern denn so haben, die wohlgemerkt fast ausschließlich Transferleistungen empfangen.”

Nun sollten Rentner als Transferleistungsempfänger wohl besser die Fresse halten, aber das ist ja nun nur den Allererleuchtesten gegeben. Unsereins als Pesthunde teilen brüderlich ihre Knochen miteinander - und zwar so wie Eyquem in Japan:

Und warum sollten sie ihr Leben an deine erbärmlichen Spiessbürger Ideale verschwenden, nur weil du zu dummm warst das frustrierende Ende deines Lebens voherzusehen?  Jeder normale Mensch wird sein ganzes Tun und Denken dazu verwenden sich den Fängen dieser durch und durch korrupten, verbrechreischen IOrganistaion zu entziehen. 


Danke, danke - genug gelesen, geschrieben. Das kalte Meerbad zieht mir Kraft aus den Knochen. Nach mediterraner Mittagsruhe und vergeblichen Versuchen seit bald 50 Jahren mir nicht am Schreibtisch, nicht im Sattel, nicht am Steuer, nicht im klerikalen Kirchenkultraum sondern im Sand am Strand in tiefer Versenkung endlich wie andere glücklich grinsende Religioten .... im "state of enlightenment" .... anzukommen....


... da endlich bringt Gruppen Inhaber Nirguna und Pesthund-Dichter ein verständliches, allgültiges Rezept:


... auf edlem achtfachen Pfad zur ErlUchtung. Und wenn Waldluftschrat, Pesthund, Bratwurstbruder, Kroekel-Sängerknabe, Krimi-Ulli, Volker, Nirguna, Eyquem nicht gestorben sind, dann erleuchten wir einander wieder und weiter.....

Doch das ist eine andere, eine nächste .....

. Geschichte .



p.s.: Korrekturen - wenn überhaupt - später


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