13 Juni 2026

Mich unterhalten in Gaiao, Pedrogao Grande, Penacova Höcke, Köppel, Mynarek, Anonymous, Eastwood und meine Frau

 


Nach ein Glückstour am Camp in Belver, begann die Woche mit aufreibener Suche nach dem Camp in Pedrogao Grande. Dort geht es mir drei Tage unter Bäumen mit Pool und Talsperre gut. Die Suche nach dem Camp in Penacova war noch anstrengender. Als all das geschafft und es der Blog akribisch archiviert hat, geht es nach letzter Durchsicht online. Der Aufenthaltsraum im Camp ist kühler, im Auto ist es mit 36 Grad Celsius unerträglich. Der Fluß Mondego kühlt mich ab.




Das war die Glückstour am frühen Morgen von der Talsperre Belver über Gaiao, Belver und zurück.


Bei dieser Abschiedsrunde  saugt der BOSCH-Motor von Rosinante fast einen halben Akku leer. Doch die herrliche Fahrt 468 Meter rauf und runter bleibt unvergesslich.



Man muss nur vor 9.00 Uhr Ortszeit losradeln, dann kommt man von Belver mit Brausewind und über 71 km/h hinunter zum Camp an der Talsperre vor 11.00 Uhr in ein noch relativ kühles Auto. 


So muss man sich die Straßen in Portugal vorstellen. Diese schon größere Straße mit Mittelstreifen brachte mich zweimal zum Einkauf mit dem Rad nach Macao. Vor der Fahrt nach Pedrogao Grande nahm dort mein Auto Proviant für die weitere Reise auf.



Der ruhige Sonntag begeistert mich mit der kleinen Sonnenrunde nach Gaiao, von dort hinunter zum Fluß Tejo, wieder hinauf nach Belver und wieder hinab zum Camp an der Talsperre.


Wagt es etwa der Kaktus sich zu einem verfassungsfeindlichen Kennzeichen auszuwachsen?


Nach der Staustufe dümpelt der Tejo erstmal vor sich hin.


Auf der Landstraße nach Gaiao hat sich dieser Gutsbesitzer einen Burgturm gesichert und sein Anwesen mit einer Mauer umgürtet.


Dieser Prachtbau in Gaiao beherbergt den Laden, der mich auch am Sonntag vormittag noch mit Wasser versorgt.


Die Vögel über der Kirche sind mir beim Fotografieren nicht so aufgefallen wie jetzt im Bild.


Ob dieser Häuslebauer wie in einem Schloß mit Aussichtsturm wohnen will?



Eines der wichtigsten Gebäude in den ländlichen Kleinstädten ist der Wasserturm.

Irgendwelcher Helden müssen die Menschen immer und überall gedenken.


Der überwältigende Blick von Gaiao auf die Burg von Belver.


Jetzt geht es nach dem Einkauf im Dorfladen in steilen Serpentinen hinunter zum Fluß Tejo. Ein großer Reisebus hat Touristen in Belver ausgeladen und sucht jetzt seinen Parkplatz.


Da die Temperaturen am Nachmittag stets 30 Grad Celsius übersteigen, überrascht mich das Schild, welches vor Glatteis warnt. 


Traumhaft schöner Blick auf den Tejo und die Burg Belver.



Von der Brücke sieht man das wunderbare Tal, durch welches der Tejo fließt.


Vor der Abfahrt noch schnell 16 Bilder in der Klima gekühlten Rezeption des Camps Belver Talsperre reingestellt, weil erst ab 9.00 Uhr die Dame eintrifft, um meine vier Tage abzurechnen. In einem Camp Municipal wie in Belver bekommst du für 38 Euro vier Nächte, bei den Holländer zuvor zahlst Du für drei Nächte 54 Euro. Am kühlen Morgen um 6.00 Uhr ist mit 13 Grad Celsius die Welt-noch-in-Ordnung, ab Mittag und dann bis Abend strengen mich 33 Grad Celsius an.

 

Eine Freundin und Anonymus 

Meine psychologisch-philosophisch geschulte Freundin versteht Anonymous besser. Anonymous ging mir schon im Mai 2022 in Toledo auf die Nerven, als mich dort die Hitze an die Grenze des Erträglichen brachte.


Das war im Mai 2022, wieso sollte es im Juni 2026 anders sein? Und was hatte mir da schon Freund Anonymous geraten?


Und vor drei Wochen schlägt Anoymous die gleiche Laier. Da geht mir nicht nur die Hitze auf den Sack, dann noch Ratschläge dazu, die mir hier nicht helfen. Danke... 


Doch die Schlaueste meiner Freundinnen steht Anonymous bei, den - wie wohl die Meisten  - meine Jammerei über die Hitze stört. 

-----------Zitat----------------------------->

Wenn uns ein anderer Mensch die Ohren volljammert, löst das im Gehirn eine biologische Stressreaktion aus. Das Gehirn unterscheidet evolutionär kaum zwischen physischer Bedrohung und emotionalem Stress. [1, 2, 3]

Neurologische Prozesse beim Zuhören

  • Aktivierung der Spiegelneuronen: Das Gehirn spiegelt die Emotionen des Gegenübers unbewusst wider, um Empathie zu ermöglichen. Das Leiden des anderen wird auf neuronaler Ebene als das eigene nachempfunden. [4, 5]
  • Cortisol-Ausschüttung: Durch das Mitleiden registriert das limbische System eine Belastung. Die Nebennieren schütten das Stresshormon Cortisol aus, wodurch der eigene Körper in Alarmbereitschaft versetzt wird. [1, 2, 3, 6, 7]
  • Hippocampus-Belastung: Studien der Stanford University zeigen, dass anhaltender Stress durch Negativität – selbst durch passives Zuhören über mehr als 30 Minuten – Zellen im Hippocampus schädigen und diesen messbar schrumpfen lassen kann. Dieser Bereich ist für das Gedächtnis und Problemlösungen zuständig. [8, 9, 10]
  • Verringerte Durchblutung des präfrontalen Cortex: Durch den Anstieg von Cortisol schaltet das Gehirn auf Überlebensmodus um. Der präfrontale Cortex, der für logisches Denken und Emotionsregulation zuständig ist, arbeitet nur noch eingeschränkt. [2, 3, 11, 12, 13]

Gründe für die ungehaltene Reaktion

Die ungehaltene, genervte oder gar aggressive Reaktion ist eine direkte Folge dieser biologischen Abläufe:

Jammern des Gegenübers  Spiegelneuronen feuern  Cortisol steigt (Stress)  Logik schaltet ab  Flucht- oder Kampf-Reaktion (Ungeduld/Wut)
  • Evolutionärer Selbstschutz (Kampf-oder-Flucht-Modus): Weil das Gehirn die Situation als Bedrohung einstuft, will es den Stressor so schnell wie möglich beseitigen. Die resultierende Ungeduld ist der biologische Impuls, die Situation zu beenden (Flucht) oder das Gegenüber zum Schweigen zu bringen (Kampf). [3, 14, 15]
  • Empathie-Erschöpfung: Das unbewusste Spiegeln der Negativität verbraucht immense kognitive Ressourcen. Ist der eigene "Energietank" leer, reagiert das Nervensystem dünnhäutig und gereizt. [4, 5, 16]
  • Blockierte Problemlösungskompetenz: Jammern unterscheidet sich von konstruktiver Kritik dadurch, dass es keine Lösung sucht. Das Gehirn des Zuhörers versucht automatisch, eine Lösung für das vorgetragene Problem zu finden. Da der Jammernde diese meistens abblockt, entsteht im Gehirn des Zuhörers eine Sackgasse, die zu Frustration und Aggression führt. [4, 8, 17, 18, 19]

Möchten Sie erfahren, mit welchen Kommunikationsstrategien Sie solche Gespräche umlenken können, oder interessieren Sie sich für Methoden zur Abgrenzung des eigenen Nervensystems?

 [1] https://mymonk.de

[2] https://www.facebook.com

[3] https://www.praxis-psychologie-berlin.de

[4] https://www.instagram.com

[5] https://www.csueastbay.edu

[6] https://romyfischer.ch

[7] https://www.instagram.com

[8] https://m1psychology.com

[9] https://www.weforum.org

[10] https://www.cnbc.com

[11] https://www.psymag.de

[12] https://www.medizinpopulaer.at

[13] https://www.knuyken.de

[14] https://www.focus.de

[15] https://www.praxis-psychologie-berlin.de

[16] https://reachlink.com

[17] https://www.linkedin.com

[18] https://www.mdr.de

[19] https://www.facebook.com

 
<-------------Zitat-Ende----------------

Nein, mehr zu hören - bitte nicht, es reicht! Mit dieser hoch geleerten Abhandlung erübrigen sich nicht allein mein nutzlosen Klagen über Unbillen auf Reisen wie gesperrte Straßen und besonders die Hitze, mehr noch es erübrigt sich all die Elendsjournaille, die sich erdreistet, "unschöne Ereignisse" hier und anderswo zu beschreiben. Da sind die Klimakleber:Innen doch von ganz anderem Kaliber! Die tun wenigstens was gegen die Hitze, indem sie Flug- und Straßenverkehr zum Erliegen bringen. Und wer als brotloser Blogger oder Kommentator in Foren oder als Leserbriefschreiber sich seine Zeit vertreibt, macht so ein Pechvogel nichts anderes, als Psycho-Müll öffentlich abzuladen? Viel Spass bei der Lektüre all meines Motzens, Moserns und Maulens! 


Dann kommt der nächste Freund mit seinem Ratschlag um die Ecke.....  Was soll die Frage: "Was machst denn auch im Sommer in der heissesten Ecke Europas?" Was alle Ü70 machen, bereite mich auf's Sterben vor..... wie am 11. Februar 1941 Rommel in Tripolis (Libyen) ......



   

Und hierzu - zu dem Thema - hat mir Anonymous einen wirklich passenden Kommentar geschickt....




.... der dankbar hier wiederholt ist. Sollte es ein Leser - so es ihn gibt - sei ihm das Liedchen wärmstens empfohlen.


Wenn sich Anonymous als treuer Leser wie hier im August 2018 schon die Mühe macht, meine Blogs zu kommentieren, wäre da nicht Dankbarkeit meinerseits angemessen?


Sorry, Freund Anonymous - hier ist zu heiß für Dankbarkeit.... denn deine aggressive geht Schnodderschreibe geht mir auf den Geist. Vor exakt einem Jahr konnten sich Leser die mittlerweile sechsstelligen Kosten meines Wohnmobils ansehen, wobei die Motorüberholung im Frühjahr 2026 für 6500,-- Euro noch nicht eingerechnet ist. 


Wenn Menschen über Merz, Baerbock, Masala, Kiesewetter, Strack-Zimmermann und andere Amtsträger meckern, maulen und mosern, ist das o.k. für mich. Doch was soll das Meckern über mich zittriges altes Männlein, der sich seinen Frust vom Hals schreibt? Ist da nicht "hans wurst" mit seiner Kritik an Baerbock gewitzter?


Wenn man wenigstens lachen könnte über all das Ungemach, was sich all der tumbe Urnenpöbel eingebrockt hat und weiter einbrockt, dann wäre man schon weiter - oder nicht?



Es war, ist und bleibt wohl so: Wenn Eroberer eindringen, rollen Köpfe der Eroberten. Wehe den Besiegten....


Wieso sollte man sich über die allüblichen Fakten aufregen? 



Harald Schmidt amüsiert sich und sein Publikum - nicht einmal hinter der Bezahlschranke.  

 „Wer entscheidet, welcher Krieg angeblich für mich wichtig ist? Ist es die Ukraine, ist es der Gazastreifen, ist es der Libanon, ist es der Iran, ist es der Konflikt zwischen der Friedensnation Pakistan und den Taliban und Indien? Ist es etwa der Sudan, der es gerade mal zwei Minuten in die Nachrichten schafft? Und wenn Sie das einmal durchdeklinieren, müssen wir einfach sagen: Danke, wir gehen in die Werbung.“

Wichtig ist für Harald Schmidt, wieviel er für seinen Auftritt kassiert - sonst nichts. Bruder Lustig macht seit Jahren nichts anderes, als sich zu amüsieren.


Dafür spendiert er beispielsweise seinem 38 Jahre alten Hymer neue Blattfedern, bringt das Gefährt über die Gasprüfung und hat mit Fahrzeugen, Haus, Garten, Kindern, Schwiegertöchtern und Enkeln genug zu tun. Beneidenswert!

Don Alphonso referiert als Geschichtswissenschaftler kundig über den Einfall der Barbaren ins sonnige Italien. Na und? 


Sind Don Alphonsos Beispiele historischer Blutrünstigkeit nicht Peanuts gegen denkbaren Einsatz all der Wunderwaffen, die keinen Stein mehr auf dem anderen lassen würden? 


Und die Rente ist sicher, ist sie das? 


Mein Klassenkamerad Peter berichtet von seiner Oldtimer-Fahrt in Rothenburg o.d.Tauber - beneidenswert!



16. Arbeits- als "Urlaubswoche" in Pedrogao Grande


71 Kilometer sollten leicht zu schaffen sein zu Beginn der 16. Reisewoche. Doch man darf die Höllenhitze, die kleinen Landstraßen teils ohne Mittelstreifen, eine Fehlleitung durch das Navi und eine Straßensperrung mit unverständlicher Umleitung nicht unterschätzen. 


Auch den notwendigen Einkauf vor der Fahrt muss man berücksichtigen. Wasser und Bierdosen kann das Auto leichter aus dem Intermarché in Macao einladen als der beschränkte Stauraum auf E-Bike Rosinante.


Diese Art von Pickups sind typisch für Portugal. Auf früheren Reisen war noch gelegentlich ein Peugeot 405 in dieser Aufmachung zu sehen. Jetzt teilen sich hauptsächlich Toyota und Nissan den Markt. Den VW-Amarok als Pickup sieht man sehr selten. 

Der Beginn der Reise von Macao über bewaldete Hügel ist überaus reizvoll. Auf einsamen Landstraßen begegnet mir auf etwa 40 Kilometer kaum ein anderes Fahrzeug.



Das Titelbild und dies Bild zeigen das Ende einer kurvigen, sehr engen, kleinen Bergstraße hinunter zum Fluß Zezere. Mir ist nicht klar, wieso mich das Navi dort etwa 200 Höhenmeter hinunter geführt hat. Denn die Straße endet nicht am Camp sondern am Fluß, wo man allenfalls ein Boot einlassen kann.



Die Landschaft ist zauberhaft, doch das Camp zu finden wäre besser.



Feuer hat die Bäume in kahle Strünke verwandelt.



Auch derzeit warnen Stimmen vor erhöhter Brandgefahr in ländlichen Gebieten.



Es wären nur noch vier, fünf Kilometer bis zum Camp, doch dann ist die Straße gesperrt. Die Umleitung bringt mich in eine falsche Richtung, wie mir ein Urlauber erzählt, dessen Wohnmobil ein Schiff zieht. Dem Gespann muss mein Womo im Rückwärtsgang ausweichen, auf enger Straße drehen, um den richtigen Weg zu finden. 



Endlich heil angekommen am Camp! Die letzte Stunde war elendes Suchen, weil mich erst das Navi falsch hinunter zum Fluß führte, dann die Baustelle einen gehörigen Umweg erforderte.



Für 49 Euro sind drei Nächte in diesem schattigen Plätzchen gebucht. An SAT-TV ist unter den Bäumen nicht zu denken, doch WiFi von der Bar hinter mir ist gut.


Im Wagen bleibt es mit 27 Grad Celsius angenehm, was mir mittlerweile schon als kühl vorkommt. 150 Meter vom Camp liegt die Talsperre mit der Badeinsel, die mir die kommenden Tage angenehm werden lässt.



Einen anderen Zugang zum See als direkt vor dem Camp lässt sich nicht finden.



Nach 3,5 Kilometern auf steiniger Uferstraße reicht mir die Suche nach einem anderen, einsamen Badeplatz. Hier kommt Rosinante wegen umgestürzter Bäume nicht weiter.



Der See streckt sich. Es macht schon Sinn, wenn Touris ihr Boot mitschleppen, um sich damit zu vergnügen.


Pedragao Grande und die Talsperre Cabril




Einem Sonnen durchglühten Tag folgt eine schlaflose Nacht. Die Anspannung gestriger Reise hat mir die Energie aus dem Körper gezogen wie das Feuer Saft und Kraft aus dem schwarzen Baum.


------Zitat-GROK-KI-------->

Die Waldbrände von Pedrógão Grande 2017 waren die tödlichste Waldbrandkatastrophe in der Geschichte Portugals. Wichtige Fakten im Überblick
  • Datum: 17. Juni 2017 (Nachmittag) bis ca. 22.–24. Juni 2017.
  • Ort: Hauptsächlich im Kreis (Concelho) Pedrógão Grande (Distrikt Leiria, Zentralportugal), breitete sich auf benachbarte Gebiete aus (u. a. Castanheira de Pera, Figueiró dos Vinhos, Góis).
  • Opfer: 66 Tote (meist Zivilisten, darunter auch ein Feuerwehrmann) und ca. 250–254 Verletzte.
  • Verbrannte Fläche: Etwa 29.000–30.000 ha allein im Pedrógão-Gebiet, insgesamt im Komplex bis ca. 45.000–53.000 ha.
  • Sachschäden: Über 1.000 Gebäude beschädigt oder zerstört (darunter ca. 263–485 Wohnhäuser), wirtschaftliche Verluste im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Ablauf und UrsachenDie Brände begannen am Nachmittag des 17. Juni 2017 als Komplex mehrerer Feuer (mindestens fünf), die sich schnell vereinigten. Die ersten Meldungen kamen gegen 14:43 Uhr bei Escalos Fundeiros (Pedrógão Grande). Hauptursachen:
  • Kontakt von Vegetation mit einer 25-kV-Hochspannungsleitung (wahrscheinlich der primäre Auslöser).
  • Trockene Gewitter (Dry Thunderstorm) mit Blitzeinschlägen.
  • Extreme Wetterbedingungen: Langanhaltende Trockenheit, Hitzewelle, hohe Temperaturen und später starke Windböen/Downbursts aus dem Gewitter.
Das Feuer entwickelte extremes Verhalten: Es breitete sich zeitweise mit bis zu 15 km/h aus, verbrannte in einer Stunde über 4.000–7.000 ha und erzeugte eine enorme Feuerintensität (bis 60.000 kW/m). Es entstand ein regelrechter Feuersturm.Die Tragödie auf der StraßeDie meisten Opfer (ca. 47 Personen) starben auf oder neben der EN 236 (auch „Road of Death“ genannt), als das Feuer plötzlich die Fluchtwege überrollte. Viele Menschen versuchten in ihren Autos oder zu Fuß zu entkommen und wurden von den Flammen eingeschlossen. Viele der Toten waren keine ständigen Bewohner, sondern Besucher oder Rückkehrer aus der Region. Folgen und Aufarbeitung
  • Die Katastrophe löste landesweite Schockwellen aus und führte zu heftiger Kritik an der Einsatzkoordination, dem Kommunikationssystem (SIRESP) und der Vorbereitung der Bevölkerung.
  • Es gab eine unabhängige Untersuchungskommission (CTI).
  • Später im Oktober 2017 kam es in anderen Regionen Portugals zu weiteren schweren Bränden (insgesamt über 100 Tote im Jahr 2017).
  • Langfristig: Wiederaufforstung (mit Fokus auf weniger brennbare Arten), bessere Prävention, Feuer-Management und Aufbau von Schutzzonen.
Pedrógão Grande ist bis heute stark mit dieser Tragödie verbunden – es gibt Gedenkstätten und jährliche Erinnerungsveranstaltungen. Die Region hat sich langsam erholt, aber viele Wunden sind offen geblieben.
<---------Zitat-Ende---------



Bei dem Ausflug am Morgen sind Wasser, Himmel und Laune noch himmelblau, doch dann fällt die Kraft ab.



In der Morgensonne glänzen Kräuselwellen vor dem Staudamm.



Es scheint wie ein Wunder, wie Menschen diese Schlucht abgesperrt haben, um eine gewaltige Seenlandschaft zu schaffen.



Ebenso großartig ist die Leistung, mit der die Fernstraße die Schlucht überspannt.



Figeira da Foz am Atlantik in etwa 100 Kilometer Entfernung wäre in zwei Stunden zu erreichen. Doch mich zieht es nicht in touristische Großbetriebe mit Betonburgen am Meer.



Die Kleinstadt Pedrogao Grande mit etwa zwei-, dreitausend Einwohnern ringsum in den Siedlungen, mit ihren kleinen Kirchen und der historischen Altstadt gefällt mir besser.



Auch hier sieht man wieder, wie Feuer auf den Hügeln nahe der Stadt gewütet haben.



Auf dem Kreisverkehr zeigt das Denkmal zwei Feuerwehrmänner, die das Mädchen im Fenster retten.



In der Altstadt geht es in der einen Straße hinauf, zur anderen hinunter, dazwischen verbinden Gassen diese beiden Straßen, durch die nur noch ein Fahrrad kommt.



Auch hier steht auf dem Dorfplatz wuchtig und wie für die Ewigkeit gebaut die Kirche.



Für den Motorroller reicht der Platz gerade noch in der engen Gasse. Die Treppe zum oberen Stockwerk hat außer dem Handlauf an der Hauswand kein Geländer. Wozu auch?


Vasca da Gama




Zu der Gedenktafel an der Statue schreibt GROK-KI:

------Zitat - GROK-KI-------->

Diese Plakette (Inschrift) gehört zum „Monumento a Vasco da Gama“ in Pedrógão Grande. Sie ist eine Hommage an Vasco da Gama und die portugiesischen Entdeckungen anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Ankunft in Indien (1498–1998). Die Inschrift fasst die historische Reise zusammen:
  • Vasco da Gama kommandierte die Flotte, die den Seeweg nach Indien entdeckte.
  • Abfahrt am 8. Juli 1497 in Belém (Lissabon).
  • Ankunft am 20. Mai 1498 am Strand von Kappad (bei Calicut/Kozhikode, Indien).
  • Dies begründete die Rota do Cabo (Kaproute um das Kap der Guten Hoffnung).
  • Die Reise ist zentrales Thema in Luís de Camões’ Nationalepos Os Lusíadas.
Die Plakette erwähnt explizit die 1998er Feierlichkeiten zum 500. Jahrestag. Das Monument (eine Statue oder Skulptur) wurde vom Bildhauer Joaquim Ferreira Fernandes (bekannt als „Escultor Conde Ferreira“) geschaffen und steht wahrscheinlich auf der nach Camões benannten Praça oder in deren Nähe.
  • Dieses hier ist ein separates Denkmal zu Ehren Vasco da Gamas und der Entdeckerzeit. Solche lokalen Monumente waren in den 1990er Jahren in ganz Portugal üblich, um das große nationale Jubiläum (Expo ’98 in Lissabon war das Highlight) auch in kleineren Orten zu würdigen.
Die Inschrift ist bewusst auf Englisch gehalten – wahrscheinlich, um internationale Besucher anzusprechen, was in den 1990er/2000er Jahren bei touristisch oder kulturell ausgerichteten Denkmälern häufiger vorkam.

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Freund Sunder Martin aus Hamburg


Das ist nun schon wieder 15 Jahre her - das inspirierende Treffen mit Sunder Martin in seiner Stammkneipe in Hamburg. Das war im September 2011.

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Damals vor 15 Jahren beschäftigte mich, was Sunder Martin mir über die Arbeit von Prof. Karl Heinz Deschner erzählte, kaufte und las eines der Deschner-Bücher seiner auf zehn Bände angelegten "Kriminalgeschichte des Christentums".





https://www.youtube.com/watch?v=7GuVff9timQ&list=PLC4AA85ABFCB11764
85.071 Aufrufe  04.03.2009
Karlheinz Deschner schreibt soeben an dem 10. und letzten Band der "Kriminalgeschichte des Christentums", die im Rowohlt-Verlag erscheint. 
Dieses Video habe ich 1998 gemacht, als gerade der 6.Band der Kriminalgeschichte des Christentums erschien. 
Vertreter säkularer Wissenschaftler und Journalisten treten in einem fiktiven Streitgespräch gegen hochkarätige Vertreter beider Kirchen an. 
http://www.videoteuse.de





Zum einen kostet es mich Zeit, Mühen, es braucht einen unbeschränkten Internetzugang und dazu Ausgleich in Portugals Wunderwelt, um mich tiefer mit meinem Freund Sunder Martin und seiner jetzigen Arbeit zu beschäftigen.


Hinzu kommt, dass das Thema, welches Sunder Martin in dieser Radiosendung veröffentlicht, im Höchstmaß unappetitlich, geradezu widerwärtig ist. Reicht es nicht, sich mit den islamistischen Umtrieben im Land wie gerade in England zu beschäftigen?


Muss jetzt Markus Maynarek, der Sohn von Prof. Hubertus Maynarek, weiter dies grausige Thema anreißen?





Dass hierzu eine stukadierte Schweinebauertochter ebenso wenig Zugang findet wie ein verkrochener Schreibtischantifant kann man getrost vergessen. Sunder Martin interviewt in ruhiger, überlegter Moderation Mynarek öffentlich im Internet-Radio Tide, weil er ein ganz anderes Kaliber ist. Sunder Martin packt mit seinem Interview von Markus Maynarek in seinem Kanal "Die fröhlichen Gottlosen" das Heiße Eisen an, was andere nicht einmal mit der Kneifzange anpacken würden.




Sorry, liebe Freunde, es kann, soll, darf und wird nicht darum gehen, sich mit intellektuellen Minderleistern über Jahre abzugeben, die wie über "Meditation, Erleuchtung, Awareness, No-Mind" u.dgl. mehr sich das Maul zerreißen, oder zum andern über "Balla-Balla-Baby-Balla-Balla-Bier" nicht hinauskommen, oder sich als Schrei(b)tischantifanten über Luftschadstoffe auslassen, es muss auf dieser Pilgerfahrt durch die Höllenhitze Portugals mit Gefahr von Feuerbrünsten darum gehen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, auf den Weg vor mir, das Gelingen der Reise.



Das ist Sache hier und mit mir, das ist wichtig. Und meine Frau daheim - sonst wenig oder gar nichts.


Wenn mich schon - zum Glück - unter schattigen Bäumen SAT-TV nicht unterhalten kann, so bringt mir Camp Cabril an der Talsperre dank starker WiFi-Verbindung ein zwei Stunden und 13 Minuten langes Gespräche zwischen WELTWOCHE Köppel und Höcke.



Das Interview löst bei Redakteur Lippe mehr "Irritationen" aus als bei mir, der zwar mit der AfD symphatisiert, doch als Beobachter der Szene parteilos bleibt, wenngleich meine Frau daheim in Sonneberg ein Abend mit Politprofis zu empfehlen ist.


In seiner Fließarbeit stürzt sich Dominik Lippe als Redakteur Nachrichten und Gesellschaft mit seinem Schlußsatz "rhetorisch wieder in den Endkampf". Gibt es der Verleger vielleicht so vor? Oder will der Redakteur sich so bei Lesern oder Kollegen beliebt machen? Vielleicht glaubt er ja auch, was er schreibt.


Klar ist für mich, dass das allgegenwärtige, gängige "Narrativ" Höcke als Mann mit Verstand in die Tonne tritt und Kerpeling als Mann mit Herzchen zum BuPrä hochjubelt. 


Da bleibt nur zu hoffen, dass Tatjana Festerling hier einem Facebook-Fake aufgesessen ist! Denn das diese Sexpuppe den Amtsitz des BuPrä ziert, darf doch nicht wahr sein, nein! Oder doch?



Da kann man der WELTWOCHE für das Gespräch Köppel und Höcke dankbar sein in der sich abkühlenden Nacht von Campisto Cabril, mir nach meinem abendlichen Süppchen zwei schöne Stunden geschenkt zu haben.

Ponte Filipina



Vermutlich verfügt mein Körper nicht mehr über die Widerstandskraft, dies wunderbare Land mit seiner Höllenhitze auszuhalten. Auch wenn mir der Ausflug am Morgen herrliche Eindrücke schenkt, irgendwie wächst die Sehnsucht nach Thüringen, der Kühle daheim, nach meiner Frau im Garten, ihren Erdbeeren, ihren Blumen und dem am 14. Juni eröffneten Baxenteich mit seinem kalten Wasser.



Auf dem Campisto bei Pedrogao sind zwei supergroße Reisebusse voll mit Schulkindern und ihren Betreuern angekommen.



Die Bande schläft in Zelten und rasselt bis tief in die kühlende Nacht, wenn mein erschöpfter Körper um Ruhe und Schlaf ringt.



Morgens herrscht dann wieder himmlische Ruhe, wenn mich Rosinante in die tiefe Schlucht zur Brücke Filipina begleitet.



Der etwa ein Kilometer lange Abstieg in die Schlucht kündigt sich mit einer winzigen, gesperrten Straße an, deren Pflaster holprig zu nennen arg beschönigend wäre.



Dort unten im Tal sieht man den ersten Steinbogen der Ponte Filipina. 



Meine geländegängigen Bergsandalen helfen mir auf dem mit Feldsteinen gepflasterten Weg. Denn diesen Abstieg kann man den Bremsen von Rosinante nicht zumuten, weswegen das E-Bike mich schiebend begleitet.



Als Wanderweg ist der Abstieg im Schatten hervorragend, als Radweg eher schlecht.



In Spitzkehren schraubt sich der Holperweg ins Tal. Vögel zwitschern. Der Verkehr von der fernen Brücke stört nicht.



Dort unten liegt das Objekt meiner Begierde, von dem es weitaus bessere Aufnahmen im Netz gibt. Doch darauf kommt es mir nicht an. Erstmal dort ankommen und wieder heil hoch kommen.

-------Zitat-GROK-KI-------->

Die Ponte Filipina (auch Ponte Filipina do Cabril genannt) ist eine historische Steinbrücke über den Rio Zêzere in der Region von Pedrógão Grande / Pedrógão Pequeno im zentralen Portugal (Distrikt Castelo Branco). Wichtige Fakten:
  • Bauzeit: Zwischen 1607 und 1610, während der sogenannten Philippinischen Dynastie (als Portugal und Spanien unter den spanischen Königen der Habsburger, wie Philipp II., in Personalunion standen). Daher der Name „Filipina“.
  • Architektur: Eine Granitkonstruktion mit drei Bögen, insgesamt ca. 72 m lang und bis zu 26 m hoch. Der größte Bogen hat eine Spannweite von etwa 22 m. Das Deck ist gepflastert (calcetado). Sie ist ein beeindruckendes Beispiel für die Ingenieurskunst des 17. Jahrhunderts.
  • Vorgeschichte: Sie ersetzte wahrscheinlich eine ältere römische oder mittelalterliche Brücke (es gibt Hinweise auf eine Brücke schon im 15. Jahrhundert, die 1419 repariert wurde).
Historische Bedeutung:Bis zur Einweihung der Barragem do Cabril (Cabril-Staudamm) im Jahr 1954 war sie die einzige Verbindung zwischen Pedrógão Grande und Pedrógão Pequeno und damit eine wichtige Route Richtung Küste. Sie diente jahrhundertelang dem Transport von Personen und Waren. Heute ist sie als Monumento Nacional (Nationaldenkmal) geschützt. Lage und Umgebung:Die Brücke liegt in einer sehr malerischen, tief eingeschnittenen Schlucht des Zêzere-Flusses, umgeben von steilen, bewaldeten Hängen und Felsen – genau wie auf deinem Foto zu sehen. Sie ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Fotografen. Es gibt mehrere Wanderwege in der Nähe, z. B. Teile der Grande Rota do Zêzere (GR33), die durch die „Aldeias do Xisto“ (Schieferdörfer) führen. Koordinaten (ca.): 39.905528, -8.139306.Dein Bild zeigt sehr wahrscheinlich die Brücke selbst oder die dramatische Flusslandschaft direkt bei der Ponte Filipina mit dem typischen grünen Tal, dem Fluss und den steilen Ufern. Es ist ein echtes „Hidden Gem“ in der portugiesischen Landschaft – ruhig, historisch und landschaftlich beeindruckend.

<---------Zitat Ende---------------



Wie schön KI das Brückchen beschreibt als "Hidden Gem"! Ein versteckter Edelstein eben....




Mit der Schiebehilfe von Rosinante kommt man kaum zu Fuß den Berg wieder hoch. Also aufsitzen und strampeln im ersten Berggang - das geht.



Die Staumauer wieder im Blick in dieser gewaltigen, zum Niederknien schönen Landschaft geht es auf Asphaltstraßen weiter zum Einkaufen.



Immer den Schatten der Bäume suchend schiebt ein einsamer Radler seinen Hausrat auf dem Anhänger in die Höhe. Er ist weder auf Deutsch noch Englisch ansprechbar, lächelt und lässt seine Zahnlücken sehen.



Nachdem mir das Internet klar gemacht hat, wie viele Menschen hier 2017 verbrannt sind, sieht man die BOMBEIROS VOLUNTARIOS mit anderen Augen.




Salat im Dorfladen zu kaufen, lockt mich nicht. Doch es gibt Weintrauben, Käse, Eier, Senf und ein Brot aus dem Wagen des Bäckers. Vor 12.00 Uhr Mittag daheim im noch recht angenehm kühlen Auto bei 22 Grad Celsius eine Brotzeit, bis mich nach der Mittagsruhe der mittlerweile aufgeheizte Wagen in einen Zustand von dösigem Dämmern aufstehen lässt. Zum Glück gibt es eine leichte Brise vor dem Auto. Nach 16.00 Uhr, einem Bad im Pool, einer Dusche kann gegen Abend das Aufräumen für die frühe Abfahrt beginnen. Der Weg ins Sonneberger Haus-aus-Stein ist noch lang und heiß.




Die nächste Etappe nach Penacova sollte ein Katzensprung sein, doch man weiß nie, was wie wo warum die Reise erschwert.


Penacova


Nein, die Fahrt war alles andere als ein "Katzensprung" - eher ein nervenaufreibender Trip. Leider ist die Straße nach Penacova gesperrt. Mein Versuch endete nach einigen Kilometern vor dem nächsten Sperrschild, was mich einsichtig werden ließ umzukehren. Nach Coimbra. Letztmalig in Cambrils am 19. März Gas getankt. Jetzt gab es in Coimbra 18,71 Liter Gas. Die 20-Liter-Flasche war fast leer. 


Also gab es Gas, Diesel und einen Supermarkt in Coimbra, bevor es weiter nach Penacova ging.  Statt 18 Kilometer am wunderbaren Mondego Fluß, Straße N 110, muss es quer durch Coimbra und 30 Kilometer Autobahn Richtung Viseu gehen. Dann ist die Zufahrt zum Camp 200 Meter vor dem Ziel gesperrt. 


Ein Motorradfahrer quält seine Maschine über den Bordstein ans Ziel. Mir bleibt als Ausweichquartier ein Campingcar-Park www.campingcarpark.com.



Irgendwann, irgendwo in Frankreich hat mir eine Maschine La carte PASS'ETAPES
ausgestellt, doch damals war es mir nicht gelungen, die Karte korrekt auszufüllen. Nach längerem Telefonat, trägt eine kompetente Service-Kraft meine Telefonnummer und mein Nummerschild nachträglich ein und öffnet mir per Telefon-Service die Schranke. 



 Gegen 13.30 Uhr steht mein Auto mit offenen Fenstern und offener Heckklappe. Vom Fluß Mondego weht eine leichte Brise in den Wagen. Internet gibt es nicht. Nach meiner Mittagspause gelingt es mir, die Karte PASS'ETAPES mit 50 Euro aufzuladen. Zum Glück gab es neben Gas und Diesel in Coimbra noch einen Supermarkt, um genug Lebensmittel für das Wochenende zu bunkern - vor allem Wasser, Wasser und nochmal Wasser. Auf die Liter-Plastik-Flasche PEDRAS 100% NATURAL gibt es 10 Cent Pfand, doch wahrscheinlich muss man der Pfandmaschine, welche das Plastik hörbar zerknautscht, seine EC-Karte hinhalten. Das ist mir bislang nicht gelungen. Die SAT-Antenne hat durch die Bäume, die den Wagen seitlich beschatten, vorne ein Fenster für Fernsehempfang gefunden. Damit die Höllensonne nicht die Frontscheibe aufheizt, ist sie von innen und außen mit Matten isoliert. So senkt die leichte Brise vom Fluß die Innenraumtemperatur um zwei, drei Grad Celsius gegenüber der Außentemperatur. Noch um 20.00 Uhr lokaler Zeit sind es draußen wie drinnen noch 34 Grad Celsius. Doch das Camp in Coimbra in der höllenheißen Stadt hat mich nicht gereizt. Porto, Lissabon - all die Städte - sind wunderschön für die Regenzeit im Winter und Vorfrühling, jetzt im Juni nichts für mich. 




Es ist Zeit für meine Mittagsruhe als Südland-Siesta mit offener Heckklappe und Blick auf den Mondego.



Nach meiner Pause lässt es mich nicht los, den Zugang zu meinem Lieblingscamp am Fluß Mondego nicht gefunden zu haben. Mit Rosinante lässt sich vielleicht der Weg erkunden.


Am Vormittag hatte mir die Dame am Camp schon den Weg gewiesen, auf der anderen Flußseite Richtung Coimbra etwa sechs Kilometer zurück zu fahren, wo es eine Brücke auf die andere Flußseite gäbe. Doch weil meine Karte mit zu großem Maßstab keine Brücke zeigt, schien mir die Auskunft unglaubwürdig. Doch in meinem Lieblingscamp zeigt mir ein junger Mann namens Rodrigo auf seinem Smartphone den Weg über die Brücke. Mein Smartphone hat hier meistens keinen Internet-Zugang.



Mit Rosinante lässt sich der Weg erkunden, der mich am anderen Morgen zur verdienten Ruhepause in meine Lieblingscamp bringen wird. 




Während Rosinante mich auf dem Rückweg ein weiteres Mal über die Brücke bei Penacova über den Mondego bringt, ruft mein liebes Frauchen von daheim an. Auf der anderen Flußseite gibt es ein schattiges Plätzchen, um in Ruhe länger miteinander zu plaudern.


 Es ist wie immer bei ihr daheim, und es ist wie meistens bei mir fern der Heimat. Ihr fröhlicher Bericht tut mir gut und entspannt mich. 



Bei der Affenhitze, wo mich zwar noch Fahrtwind auf Rosinante kühlt, geht all meine Sehnsucht auf das Bad im Mondego am Sandstrand von Penacova. Dazu sind alle Wertsachen im Auto auf dem Camp beser aufgehoben als am Strand des Mondego.  Ohne Kamera, Geld und Ausweise radelt mich Rosinante an den Sandstrand des Mondego. Bevor die Nacht kommt, erfrischt mich der Fluß. Doch kaum aus dem Wasser trocknet die Luft wie ein heißer Fön meinen Körper. 


34 Grad Celsius drinnen wie draußen, ein Gefühl, als prügele die Hitze aus einem alten Straßenhund alles an Saft und Kraft, dass er nicht einmal mehr bellen mag. Sollen doch Merz, Kiesewetter, Masala, Strack-Zimmermann gegen den Russ' trommeln, rüsten, wie sie wollen. Mir hilft zur Nacht nur noch ein dummer Krimi. Sind die Menschen nicht beneidenswert, die sich bei kühlem Bier vor der Bildwand balla-balla reinziehen?



Hier staunt mein Bruder zwar nicht über Fußballer sondern über eine neue Maschine, die mit rotierenden, flauschigen Bürsten an der Scheibe haftet und das Fenster putzt. Für mich bleibt es in Penacova abzuwarten, wie warm es gegen Mitternacht ist, wenn meine Nacht beginnen sollte. Gegen Mitternacht fällt drinnen die Temperatur auf 27 Grad, 24 Grad draußen. Gegen 5.00 Uhr Ortszeit wird es langsam hell bei angenehmen 14 Grad Celsius. Ab 5.30 Uhr ist es die bestte Zeit für eine kleine Stadtfahrt mit Rosinante.



Schon erstaunlich, wie alte Straßenschilder verwittern, doch dieses ist gut zu lesen.




Die Sonne geht auf über Penacova. Das dreistöckige Haus an der engen Asphaltstraße verfällt weiter als Ruine mit kaputtem Dach.





Kurz nach 6.00 Uhr morgens hat das kleine Cafe an der Brücke schon geöffnet. Trump, Fußball und Shakira flimmern über die Mattscheibe. Die ersten Männer trinken ihren Espresso, einer kippt eine Halbliter-Flasche Wasser. Nach den ersten drei, vier Kunden nimmt auch der Wirt sein Frühstück ein.



Kurz vor 7.00 Uhr morgens steht mein Womo schon vor der geschlossenen Schranke meines Lieblingscamp. Die Empfangsdame parkt auf der schmalen Zufahrt hinter mir, um die Schranke zu öffnen, mir einen Platz anzuweisen, meinen Personalausweis zu kopieren, mein Kabel an den Stromkasten anzuschließen. Es gibt kein SAT-TV, das WiFi ist zu weit von der Rezeption entfernt, um zu funktionieren. Doch im Empfangsraum funktioniert es gut.



Aus alter Gewohnheit soll die SAT-Schüssel doch mal nach Empfang suchen. Wunderbarerweise funktionieren ein paar Sender.



Gleich morgens kühlt mich der Mondego, mittags und abends dann wieder. Zugegeben, dass mir Reisen schon mal leichter gefallen ist, zugegeben, dass einiges doch recht jämmerlich klingt - aber so ist es nun mal mit mir hier bei 78, 5 Lebensjahren.




https://www.youtube.com/watch?v=CE4Axze9EDs
968.443 Aufrufe  01.06.2026
MAGA Hollywood Veteran EXPOSES Obama and Democrats In Epic Speech — Audience Gives Standing Ovation


Wer mehr Lust auf Helden als auf mich mit meinen Blog hat, kann sich ja Clint Eastwood geben - doch der ist eine andere

. Geschichte .



p.s. Fehlerkorrekturen - wenn überhaupt - später

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