14 März 2011

Öffentliche Meinung heiß wie Brennstäbe












Die Schön-Schmieren-Schreiber wie von BILD, Zeit und SPIEGEL kratzen sich wie nach der Banken- und Nordafrika-Krise verduzt am Kopf. Die Anzeigen wie von Öl- und Banken-Firmen, Auto-, Uhren-, TV- und Kamera-Herstellern halfen, die Arbeitsplätze zu sichern. Ein wenig gefällige Schreibe für diese Geldgeber haben die Geduld der Leser zwar bis zur Kündigung mancher Abos beansprucht, doch jeder versteht den Spruch:

"Wes Brot ich eß´,
des Lied ich sing."

Kunden kollabierter Banken knabbern Knäckebrot jetzt ohne Kaviar. Wer seine Falafel, seine Chapatis, seine Tortillas nicht mehr bezahlen kann von den zwei, drei Dollars, die zum täglichen Brot reichen sollen, der fängt den Aufruhr an. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in Krisen- und Kampfgebiete. Diese Gebiete werden mehr. Der reiselustige Landsmann wundert sich über verwackelte Amateurvideos von Kämpfen wie in Nordafrika, Südamerika oder Indien. Selbst die Chinesische Gedankenpolizei muss immer mehr Begriffe im Web-Verkehr filtern und Aufrührer abführen.

Da schmiert die SPIEGEL-Schreibe schöne Sätze, wie Meinungshuren ihre Fähnchen bei widrigem Wind drehen, und titelt:

"Atomkraft, das war's"!




Wie soll, wie will der Leser lachen bei einem so sonnigen Schlusssätzchen bei SPIEGEL-Online?

"Nein, es macht keinen Spaß mehr, für die Atomkraft zu streiten."

Da fragt sich der Leser, in welcher Welt dieser Lohnschreiber lebt. Glaubt er wirklich, dass die Atomexperten und Politpriester nicht wussten, mit welchen Meilern sie ihr Geld verdient haben in den letzten Jahrzehnten? Glaubt der Lohnschreiber wirklich, dass Atomexperten und Politprofiteuren Spaß macht, sich wider bessere Meinung und Einsicht für Geld zu prostituieren und auf ewig strahlende Bomben zu konzipieren und zu verwirklichen?



Die Vernichtung unserer Lebensgrundlagen ist selbst für die nicht spaßig, welche sich strahlungssichere Schutzräume leisten. Politische und finanzielle Macht sind zweifelsfrei spaßig, doch dass der strahlende Schein trügt, das haben auch sie gewußt, die Ingenieure, Marketingexperten, Politische Propagandisten.



Beispiel einer Veröffentlichung bei www.diepresse.at

Blog-Vorteil:
1. Autor ändert Inhalte nachträglich, fügt Bilder hin, 2. verbreitet Link in Foren schnell und einfach, soweit der Zensor es erlaubt. 3. Autor veröffentlicht Blog ohne Beschränkung an Text oder Verbot von Bildern.
Blog-Nachteil: Der Interessent muss sich dazu herablassen, den angebotenen Link zu klicken.





Gleiche Veröffentlichung im SPIEGEL-Forum - sonst zumeist zensiert :-)

12 März 2011

Öl und Flut, Wasser Marsch!

Wie Guttenberg, BILD, Bundeswehr, das Glückspielverbot für Hartz-IV-Empfänger mit den Kämpfen im Maghreb und dem AKW-Notstand in Fukushima verknüpft sind.




Guttenberg ist nicht mehr König der BILD-Leser Herzen. Der Kaiser geht nackt - ohne Doktor-Hut. Schreitet kein Führer strahlend voran, folgen freudig auch keine Freiwilligen. Jetzt schmiert die BILD-Schreibe nicht mehr den gräflichen Guttenberg-Führer, jetzt zahlt die Bundeswehr BILD die Anzeigen: "Freiwillige vor! Die Weite Welt lockt zum letzten Abenteuer: Krieg!" Die taz klagt gegen die Verquickung von Schmierenschreibe und bezahlter Wehrmacht-Werbung.

Dennoch kann Kriegsdienst hierzulande nicht so recht locken. Amerika, Du hast es besser, heisst es. Hast Du es besser? In Amerika verrotten die Ghettos zu rechtsfreien Zonen. Die Gemeinden bezahlen Polizisten nicht mehr. Arbeitslose Familienväter, zuvor noch Harte Bullen, kämpfen ohne Dienstwaffen nicht gegen schussbereite Drogendealer. Vielleicht lockt sie die Flucht an die Front? Oder ihre Söhne? Das Militär zahlt Waffen und Sarg.

Hierzulande ist es noch nicht so weit. Verzweifelt rechnen Regierende dem Hartz-IVer die legale Droge Alkohol aus dem Lebensnotwendigen heraus. Die private klagt gegen die staatliche Glückspielindustrie. Ein gerechter Richter spricht Recht: Der Hartz-IVer wird verurteilt, nicht mehr zu spielen. Kann keiner kontrollieren, klingt aber gut. Das Lohnabstandsgebot bleibt gewahrt. Der Leiharbeiter, dessen Lohn der Steuerzahler-Staat aufstockt aufs Minimum, darf weiter zocken. Immerhin was. Immerhin das.

Der Kampf ums Wasser ist härter als um Flachbildschirme. "Klimakriege" titelt Professor Harald Welzer und schreibt: "Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird." Menschen kämpfen um Wasser und Brot. Brecht verdichtet die Tage der Commune zum Refrain: "Somit haben wir beschlossen nunmehr schlechtes Leben mehr zu fürchten als den Tod." Das gab es auch hier schon. Doch noch sind wir nicht soweit hier im Land.

Kämpfer im Maghreb schießen für Freiheit und meinen mehr Wasser und Brot. Sozialen Sprengstoff haben blutsaufende Potentate über Jahrzehnte aufgestaut. Der Funke, mit dem sich ein Verzweifelter anzündete, setzt Staaten in Brand. Wüsten fressen Grasland, Tiere und Menschen. Wasser Marsch! Zum Trinken, zum Löschen, zum Leben.


Sozialen Sprengstoff schafft ein Lohngefüge, was Eliten mit dem Tausendfachen monatlich versorgt wie Angestellte und Arbeiter. Wer weniger hat, doch dennoch vom Großen Kuchen auf Kredit knabbert, dem gibt der Bongster gerne Kredit. Doch wen der Boss kündigt, kann keine Raten mehr zahlen. Verfaulen Kredite, platzen Bankblasen. Gerichtsvollzieher pfänden Farbbildschirme, Autos und Autos. Die schönen Sachwerte landen im Ramschladen. Die Energiebilanz vergiftet das Klima. Wüsten fressen Grasland, Tiere und Menschen. Schaurige Bilder von Fluten und Feuerbrünsten lassen uns unsere Ohnmacht im Fernsehsessel fühlen.

Rohstoffe verteuern sich inflationär. Die Preise für Gold, Silber, Öl, Weizen, Soja, für Rohstoffe und Grundnahrungsmittel steigen und steigen. Inflation verbrennt den Papierwert von Geld.


Blut fließt auf den Straßen. Es geht um Wasser, Weizen und Öl. Öl gegen Waffen, Öl gegen Waren. Öl schmiert das kleinste Rad im Getriebe. Ohne Öl keine Produktion, Leben steht still. Ohne Öl ist der Ofen aus.

Bevor nichts mehr geht, kommt es zum Kampf. Kampf kommt zum Krieg, Krieg geht als Letztes. Die Bundeswehr braucht Kämpfer. Freiwillige vor!

In Fukushima kämpft Krieg gegen Katastrophe. Wasser Marsch! Kühlwasser oder Katastrophe. TINA, there is no alternative: Wasser oder GAU. Wasser Marsch!

Freiwillige vor! Kriegs- und Katastrophenfreiwillige braucht das Land, jedes Land. Noch wirbt die Bundeswehr bei BILD.









Die Helden von Tschernobyl starben als Zwangsverpflichtete.

02 März 2011

Guttenberg weg-GE-treten




Guttis Diss(ertation) mag 40-, 50-Tausend wert sein,
von mir aus auch das Zehnfache.
Dennoch ist das meiner Meinung nach Kinderkacke!
Wer wäscht den Leuten denn die Wineln aus in ihrem Gejammer:

"Der arme, arme Doktorvater!
Die dämlich düpierte Wissenschaftgemeinschaft!
Der wissenschaftliche Standort Deutschland nimmt Schaden!"



Hilfe, mir kommen die Tränen über diese Heuchelei aufgeblasener
Mind-Monströser-Majestäten, welche mit triefäugigen Klagen im
Elfenbeinturm um Forschungsgelder bangen und buhlen, um weitere
GByte schwere Schundschmöker wabernder Wortkaskaden
in die zerfallenden Archive zu hieven und verstauben zu lassen.

Als Doktor wäre Herr Von-&-Zu klaglos Professor geworden, aber
als Mann in der Öffentlichkeit fuselt ein gelangweilter Gelehrter
die Krümel aus dessen 425-Seiten-Schmarrn, die dank der
Recherche der gelangweilten Netz-Gelehrten-Gemeinde plus
einem Waschkorb jung-akademischer Beschwerde-Briefchen
den Grafen-Gott von der Politischen Bühne fegt. Kinderkacke!

Rücktritt macht sexy! Käsmann predigt in der Professoralen Bütt.
Rote Ampelfahrt im Suff, getürkte Diss, wen schert das schon!

Gutti hat sich für das Wertesystem als Politiker mit seinen Lügen,
seiner erkauften oder betrogenen Diss gerade erst recht qualifiziert.

Schon sabbelt die Mediale Meinungsmache à la Berlusconi.
Dann ist Gutti schnell wieder Frankens steiniger Superstar.
Per astera ad astra! Solange Gutti nicht mit Sahra Wagenknecht
fremd geht, die einen echten Doktor schreibt, aber falsche
Marx Meinung macht, ist Gutti allemal der Beste im
Graumäusigen Politbetrieb brutalst-möglicher Aufklärer,
Aktenkoffer verschiebender Walhkampf-Millionen-Spender.

All diese Skandale Bananenrepublikanischer Dummokratie,
welche zu archivieren höchstens noch einem Professoralen
Daten-Müll-Sammler-Sandkastler gelingt, um wie mit Förmchen
von Kinderkacke neu-wissenschaftliche Erkenntnis-Aufsätze
in die Archive zu lancieren, um sich putzig professoral zu plustern....
.... urgs!....

Kriegsminister in Krisenzeiten, müssen Massen motivieren, sich
begeistert der Gier-, Geiz-, Gewinn-, Gewalt-Genussgesellschaftler
des Industriell-Wissenschaftlichen-Wirtschaftlichen-Wertesystems
zu opfern, Kriegsminister in Krisenzeiten schreibt die
Mediale Marktmasche in kürzester Zeit an die Spitze derer,
welche bei täglicher BILD-BUNTer-SPIEGEL-FAZ Hirn-Amputation
doch danach fiebern, endlich das Dschungel-Camp multidimensional
und live erleben und erleiden zu dürfen. Milliarden haben die Bongster
(in ihren Taschen) versenkt, sich ihre Rücktritte mit Steuermillionen
versüßen lassen, lachhafte Kinderkacke die geklaute Diss von
ehrpusseligen Akademikern, weder brutal noch gerissen genug,
das Ganz Große Geld zu klauen, sondern sich
an Buchstäblein blind und blöde
schreiben, schreiben, schreiben -
und nichtmal wie Gutti dabei so
strahlend schön der Zunft
Professoraler Schwachsinn-Schmauser
Stuss-&-Schiss summa cum laude
auftischen mit Arschwischen.

Wie haben wir gelacht! Gutti hat gut AA gemacht! Triple AAA!
Mama Merkel und Mama Springer müssen Guttis Windeln
wechseln, dann darf es wieder im Sandkasten mit Förmchen
spielen, schmeißen - aber nicht wieder alles voll-sch.......en!

24 Februar 2011

Gute Geschäfte mit mutmaßlichem Massenmörder Muammar


Niemand soll Böses einem reuigen Sünder nachreden, auch wenn er sich - wie Muammar - schuldig bekannte zum Anschlag auf den PAN-AM Flug 1988 über Lockerbie. Der englische wie wohl auch der US-Geheimdienst soll schon versucht haben, den Volkstribun umzubringen. Doch er lebt immer noch.

Seitdem Libyen nicht mehr als "Schurkenstaat" gilt, erfreut sich Muammar wachsender Beliebtheit als geachter Staats- und Geschäftsmann. Solange das Öl in guter Qualität und reicher Menge nach Europa sprudelt, dürften sich Waffenhändler in Libyen die Klinke in die Hand geben. Seit 2004 ist das Waffenembargo gegen Libyen gefallen. Der Volksführer Muammar ist als staatlicher Würdenträger von der westlichen Wertegemeinschaft geadelt. Moskau lieferte Kriegsgerät für Milliarden, die EU durfte Libyen 2009 immerhin auch für 344 Millionen mit Hubschraubern, Pistolen, Tränengas und vielleicht gar mit Störsendern ausrüsten, wie der SPIEGEL berichtet.

Solange der Beduinen-Fürst seine Leibgarde bewaffnete, Söldner wie aus dem Tschad oder Ghana engagierte, und andere Stammeshäuptlinge unter seiner Knute halten konnte, stieg Muammar jedes Jahr im Ansehen seiner Bundesgenossen. Beispielsweise bot Berlusconi dem Machtmenschen Muammar die große Besuchskulisse. Dies hat uns hierzulande als morgenländische Musterschau medial prächtig unterhalten und erheitert.

Dass sich die Anzahl der Menschen wie in Libyen in den letzten 30 Jahren um den Faktor sechs vergrößert haben soll, nimmt man hierzulande ebenso als landesübliche Gepflogenheit leicht. Je religiöser Menschen ihrem Gott und Herrn dienen wollen, umso weniger verkehren sie zur Lust miteinander, sondern pflanzen sich im Sinne Heilige Sakramente fort.

Wenn Libyen uns aber kein Öl, kein Gas mehr liefert, dann endet die freundschaftliche Geschäftsbeziehung. In ersten Sanktionen liefern die europäischen Rüstungsfabrikanten keine Waffen mehr.

Wenn der einstige Bundesbruder Blut auf den Straßen seines Landes statt Öl in die Tanks unserer Autos fließen lässt, dann ist der Bruder kein Bruder mehr sondern offensichtlich ein Tyrann. Dieser Tyrann hat Flüchtlinge, die sich südlich der Sahelzone bis an die sonnigen Strände von Libyen durchgekämpft haben, als Elitesoldaten ausgebildet hat und besoldet. Das hat Muammar gut getan, weil so diese Menschen nicht die Mauern unser Festung Europa überstiegen haben.

Wenn aber unser so sorgender Bundesbruder Muammar seine gedrillte Soldaten-Elite die Waffen auf sein Volk richtet, anstatt die Soldaten kaserniert in Gehorsam und Kampf zu üben, dann ist die Grenze des Schicklichen, die Netiquette des Politisch Korrekten überschritten. Solange der Tyrann jetzt mit seinen vorhandenen Waffen sein Volk nicht besiegt hat, wird kein anständiger Geschäftsmann in Europa ihm mehr auch nur eine Patrone verkaufen.

Wenn der Tyrann es nicht schafft, sein aufständisches Volk tot oder lebendig im Land zu halten, dann alamieren uns unsere Regierenden vorsorglich: "Italienische Regierung warnt vor biblischem Exodus aus Libyien." Wir sind das Volk - aber kein Volk in "Europas Hinterhof" und schon gar kein Volk wie die Klimaflüchtlinge aus verdorrenden Wüsten.

Wenn Tyrannen es nicht in "Europäischen Hinterhöfen" schaffen, ihr Volk trotz westlicher wie weltweiter Waffen- wie Wohlstandslieferungen zu regieren und zu regulieren, wer muss dann diese Drecksarbeit machen?

Noch leistet es der Steuerschulternde Mittelstand, ein arbeitsloses Subproletariat mit prekären Transferleistungen zu alimentieren. Doch Karriere-Verbrecher, die das Subproletariat in der dritten Generation mit teureren Drogen als Alkohol und Unterschicht-TV versorgen, korrumpieren mit mafiös verfilzten Eliten die skrupelosen Gestalten, welche auf- statt absteigen wollen.

Zwar gelten Menschenrechte auch für Flüchtlinge in Europa - außer vielleicht in Österreich. Doch dann müssen die Eliten in unserer Festung Europa sich für geflohene Anhänger einer kampf- und mordbewährten Soldataska gefallener Tyrannen neue Kämpfe einfallen lassen. Das wird auch notwendig werden, je schlechter taumelnde Tyrannen in fallenden Staaten uns mit industriellen Rohstoffen versorgen.

22 Februar 2011

Öl für Dollars

2011

Öl für Dollars
Dollars für Waffen
Waffen fürs Blutvergießen
Blutergießen für Kämpfe
Kämpfe für Chaos
Chaos für Not

1952
Meine staunenden Kinderaugen konnten die zarten Bäume nicht begreifen, die aus den zerbombten Wänden der Ruinen wuchsen. Denn deren Wachsen war ersichtlich zum Tod verurteilt.

1966
Als Schülder und Student haben Bücher, Bilder, Lieder mich unglaublich tief bewegt und beeinflusst. George Grosz, Otto Dix, Kurt Weill, Bertold Brecht, Hanns Eisler, Wilhem Reich, Erich Mühsam, Ernst Toller, Marx, Engels, Freud, Tucholsky sind mir als guter Einfluss in Erinnerung.

1968
Diese Einflüsse brauchten wir als Gegenpol zu wahnwitzigen Reden wie von Wilhem dem II., Hitler, Goebbels. Gerade aus Schriften wie von Marx und Engels fogte für uns als Studenten anschaulich, dass später diese kleptokratische, aristokratische Autokraten Clique, die über ganz Europa versippt, verwschwägert, verwandt war, zehn Millionen Menschen im Ersten Weltkrieg schlachten ließ.

1969
Wie ein Großteil der Eliten nach dem Ersten Weltkrieg in Politik, Wirtschaft, Justiz, Kultur und Kirche die Weichen für den Zweiten Weltkrieg stellten, so empfanden wir, Studenten und Intellektuelle der 68er Revolte, die Eliten nach dem Zweiten Weltkrieg im großen Ausmaß als belastete Nazi-Verbrecher und als Autoritäten unannehmbar.

2011
Derzeit kämpfen die Menschen im Nahen Osten in revolutionären Aufständen gegen vergleichbare kleptokratische Cliquen, welche die Menschen in Europa vom Übergang der Monarchien in Demokratien mit hohem Blutzoll wegfegten.

1803
Friedrich Schiller lässt seinen Wilhelm Tell über den Tyrannen sagen:
"Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben,
wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt."


2011
Ob westliche Geschäfte wie Öl gegen Waffen uns hier als "Frömmste in Frieden" leben lassen, ist selbst in Ashrams und Klöstern nicht sicher, selbst dann nicht, wenn Libyche Mullas gegen die Mörder ihre Fromme Fatwa schleudern.

19 Februar 2011

Umverteilung

Millionen Menschen sind von Prunk, Pracht und Protz ausgeschlossen in den ölfördernden Staaten. Eine kleptokratische Elite, wie in Saudi Arabien im Greisenalter, hält auch wie der greise Gaddafi seit Jahrzehnt die Menschen von gerechterer Teilhabe an Macht und Money ab.

Länder wie Pakistan und Ägypten, welche weniger reich an Bodenschätzen sind, exportieren ihre Arbeitskräfte in die ölfördernden Nachbarstaaten. Wie die Schwarsklaven die US-Infrastruktur und den US-Wohlstand aufbauen mussten, so müssen rechtlose Gastarbeiter den Wohlstand der ölreichen, räuberischen Kleptomanen mehren.

Die in Jahrzehnten verkrusteten Herrschaftsstrukturen haben Korruption begünstigt, wie dies bei anderen langjährigen Potentaten schon von Italien oder selbst dem beschaulichen Bayern ruchbar wurde und wird.

Die von der öffentlichen Teilhabe seit Jahrzehnten enteigneten Menschen erheben sich gegen ihre Mächtigen. Die Massen im Iran hingegen sind manipuliert und gleichgeschaltet. Dort agitieren die Mächtigen diese Menschen gegen die feindlich empfundene Eliten der Ölnachbarn.

Derweil versorgt die westliche Wertegemeinschaft die verbündeten, despotischen Eliten der ölfördernden Staaten mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten. Diese widersprechen häufig dazu noch den gepredigten Werten für die Bevölkerung dieser Länder. Doch die medial-digital vernetzten Sozialgemeinschaften berichten anschaulich von ungeheuren Ungerechtigkeiten, den korrupten Lügenmachenschaften der räuberischen Eliten. Es kommt zum Aufstand. Machthaber lassen auf ihre eigene Bevölkerung schießen.

Wo sich Öl-Herrscher ihre Infrastruktur von Gastarbeitern aus Pakistan und Ägypten aufbauen lassen, dort verdienden diese Gastarbeiter auch im Sicherheitsapparat ihr Geld. Fremde in Sprache und Anschauung solidarisieren sich schwerlich mit denen im Land, für die sie arbeiten oder auf die sie schießen müssen.

In westlichen Wertegemeinschaften privatisieren die Eliten derweil zunehmend ungehemmt die Gewinne, während wir Steuerzahler die furchtbaren Finanzverluste solidarisch ausgleichen müssen. Während die Öl-Herrscher mit der Gewalt von Waffen, oft auch westlicher Produktion, ihr Volk vergewaltigen, verblenden hierzuland eher mediale Manipulationen die Massen.

Mächtige aller Länder teilen sich diese räuberischen Gewinne. Die Lasten tragen die, welche durch Waffen- oder Mediengewalt ohnmächtig abgehängt sind.

Wenn Aufständische die Despoten der Ölstaaten zu demokratisch gerechterem Teilen zwingen, wird der Wohlstand westlicher Wertegemeinschaften ebenfalls mit den unterdrückten und verarmten Menschen in den Öl-Diktaturen zu teilen sein. Der steigende Ölpreis zeigt die Entwicklung.

Wie schon seit 40 Jahren und länger - wie im Club of Rome - die Grenzen unseres industriellen Wachstums durchdekliniert, doch nicht ansatzweise verwirklicht sind, muss meines Erachtens zwangsläufig die Realwirtschaft sinken. Sinkt damit der Wohlstand, kämpfen die Menschen härter um ihre Stücke vom "Kuchen", womit sich die Mittelschicht immer krasser vom Prekariat hier abzusetzen versucht.

Während die Regierenden hierzulande erbittert streiten, ob die Steuern die Hartz-IV-Empfänger mit fünf, acht oder elf Euro monatlich mehr alimentieren, spart die Regierung an diesen gleichzeitig 2,5 Milliarden jährlich dadurch ein, dass sie von Hartz keine Rentenbeiträge mehr zahlt.

Wer sich mit religiös-spirituellen Fantasien müht, um nach dem Tod gen Himmel zu fahren oder vor dem Tod Erleuchtung zu erfahren, schlappt zufrieden seine Schüssel Reis am Tag, singt und segnet sich wie andere und sagt sich: "Selig sind Geistig Armen...."


Freude und Friede ihnen wie uns mit

Halleluja, Amen und OMMMMMMM

:-)

Erhard, n0by München

16 Februar 2011

Klassentreffen der Globalen Elite

Wieso soll die Globale Elite in ihren Klassentreffen über Peanuts wie Geld, Grundeinkommen oder gar Geldvernichtung durch Inflation überhaupt nur einen Gedanken verschwenden? In befestigten und bewachten Wohnghettos halten sich die Mubaraks, Zumwinkels, Ackermäünner, Gates und andere für sicher und dank ausreichender Sachwerte auch abgesichert und vom Geldkreislauf weitgehend unabhängig. Wenn die Elite der Elite sich nicht gleich in Superyachten mit Vorräten für Jahre auf die Meere verzieht, um erst wieder anzulanden, wenn irgendwo der radioaktive Fallout gering genug geworden ist, um den Landgang zu wagen. Dabei sichert den verdienstvollen Elitären Großen Geist die bis unter die Zähne bewaffnete Leibwache.

Seit Jahrtausenden - und in den meister Regionen der Erde bis heute - war, ist und bleibt es Tatsache, dass die Armen an Hunger, an dreckigem Wasser, an verseuchter Luft in Fabriken, Bergwerken und Wohnstätten krepieren, zudem in Hütten hausen, die Regen- und Schlammlawinen fortschwemmen oder bei kleinsten Erdstoß die Menschen unter Billigbeton begraben.

In den Industrienationen haben sich die Paradigmen soweit gewandelt, dass die Unterschicht 10, 20 Jahre früher stirbt im Schnitt als die Eliten, weil Junkfood, also Mangelmüll-Nahrung mitsamt Alkohol und Medienmissbrauch bei beschränkter Bewegung das elende Ende beschleunigt. Dies Krepieren ist halbwegs sozialverträglich, weil nicht noch Krankenkassenaufwendungen wie bei best versorgten Moribunden auf die letzten fünf Sterbensjahre 80 Prozent der Mittel für den hochtechnisierten medizinischen Maschinenpark verschlingen.

Solange das Lohnabstandsgebot und die Verlockungen des Marktes die Menschen motivieren, arbeiten diese auch unter gesundheitsschädlichen Bedingungen. Unsere bürgerliche Behaglichkeit bleibt bestehen, solange uns jemand den Müll wegräumt, unsere Kloaken reinigt und unsere Kernkraftwerke putzt und betreibt. Klebe- und Plastikdämpfe billigerer Neuwagen und Neuwaren nehmen wir wie Gift in der Nahrung gerne in Kauf. Denn solange Feinstaub, Umwelt- und Nahrungsgifte uns ohnehin einen frühen Krebstod garantieren, fragt doch keiner nach "Gesundem Leben."

Solange unser gesellschaftlicher Grundglauben an unsere Kleptokratischen Einheitsparteien uns wonnige Werte wie "Freie Fahrt für Freie Bürger" verspricht, muss nur noch die Gute Globale Zusammenarbeit mit den Diktatoren dieser Erde dafür sorgen, dass unsere heimischen Industrieprodukte weltweit reißenden Absatz finden. Dafür sorgen diese Diktatoren dafür, dass sie uns mit billigen Rohstoffen bedienen. Wenn wir hierzulande dann noch dank billiger Leiharbeiter konkurrenlos produzieren, ist der Globale Gewinn gesichert.

Diktoren sorgen in ihren Heimatländern retten mit einer Lohnschüssel Reis am Tag die billigsten Kinderarbeitssklaven vor dem Verhungern, welche unsere Supermärkte im Land mit Geiz-Ist-Geil-Spielzeug überschwemmen. So befriedigt sich der bundesdeutsche Beschränkte bei dreidimensionaler Fernsehunterhaltung. Derweil furzen die Eliten in hochsubventionierte kulturell anspruchsvolle verdauungsfördernde Samtsessel bei theatralischen Arienabenden. In den Pausen lässt sich bei Champagner und Kanapees bestens in gewinnender Korruption klüngeln.

Religiöse Übungssysteme wie christliche, mohammedanische, jüdische oder buddhistische bieten alternativ, sich in freier Zeit mit mehr oder minder marternden Disziplinen und Torturen soweit seelisch zu veredeln, dass selbst noch das Sterben mit Würde gelingen sollte. Jedenfalls propagieren dies zahlreiche Kruzifixe, lächelnde Buddha-Statuen und beseligte Pilger an den Hochheiligen Kraftoasen diverser Pilgerstätten. New-Age religiöse Selbstveredelung übt sich tantrisch bei wabernden Weihrauchschwaden bis zur befriedigten ERschöpfung. Dem frustrierten New-Ager stehen auch dynamische Kasteiungen zur Verfügung. Ganz fromme Pilger geißeln sich in sado-masochistischer Verzückung bis aufs Blut.

Zudem adelt religiöse Zugewinngemeinschaften eine Super-Solidarität, welche wie in 3-Generationen-Gemeinschaften für Alit wie Jung rührend sorgt. Dies propagieren priesterliche Glaubensgurus mit großem Erfolg - in der Theorie.

Doch auch Diktatoren sorgen für sich wie andere, indem sie ihre Arbeitssklaven nähren lassen. Dazu lassen sie riesige Ländereien wie in Afrika aufkaufen, umzäunen und unter Bewachung bebauen. Wer zuvor von dem Land sich nährte, muss zusehen, wie er als Vertriebener zurecht kommt. Wer es schafft, rettet sich aus Afrika, Asien, Lateinamerika in die Festungen der USA oder Europas.

Wie hierzulande polnische Pflegekräfte in Schwararbeit dafür sorgen, hilflose Greise preisgünstig zu entsorgen, so verbrauchen auch die Festungen USA und Europa willige Schwarzsklaven, welche sich minimalen Bedürfnissen begnügen müssen, sonst schickt man sie in ihre Hungerländer zurück.

Grenzenlose Grundversorgung hierzulande hat uns bislang die Art von Armenküchen erspart, welche beispielweise das Münchener Stadtmuseum mit Massen von Hungrigen auf dem Odeonsplatz in Fotos dokumentiert. Heute zeigt dort die Daimler-Benz Vertretung Luxuskarossen mit Flügeltüren für eine halbe Million. Mit dergleichen glänzenden Gaben kann ein Elitärer Großer Geist wie Berlustconi von der Geheimloge Propaganda Due seine minderjährige Nutte als Morgengabe beglücken, wenn die Dame es schafft, dem alternden Lustgreis Liebe zu heucheln.

Nobel geht die Welt zu Grunde.

03 Februar 2011

Revolution vs. Conter-Revolution online stream



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15 Januar 2011

08 Januar 2011

Einsiedl - means "Hermits Home"


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yours n0by from

"Hermits Home" = Einsiedl

14 Dezember 2010

Mimamai, my Market Maid



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yours

n0by, Erhard, Munich 12-14-2010

03 November 2010

28 August 2010

Holy Days: 1. Dresden



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Erhard, n0by, Gohrisch - sächsische Schweiz

04 August 2010

Week Ends with my Mimamai



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Erhard, n0by, Munich


23 Juli 2010

05 Juli 2010

Täter & Opfer (in German)


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Erhard, n0by, munich

22 April 2010

Mom died tonight




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12 April 2010

23 März 2010

Lehrgeld MAHAG



Service Intervall-Anzeige
vor und nach
der MAHAG-Dienstleistung:

"Rückstellen der Wartungsintervallanzeige"



Bitte Link im Titel klicken

Tschernobyl Tourist 2010




Like always here, click the title to watch more pictures, thx

n0by, erhard, munich

21 Februar 2010

13 years voyages, pictures and stories

Click - like always here - the Titel.

This week end the winter is ending in Munich.

My effort has reconstructed the site

www.nobydick.de



There my memory has stored in the web
around 13 years – full of little voyages and adventures.

In the left frame you can klick the year.
With each klick on the year the colour
of the site will change and the left frame
changes under the line the table of content

The right frame shows a new picture.
The head frame shows a new title.

When you click in the table of content
in the right frame, in most cases a new
window opens with pictures plus story.

Enjoy the virtual voyages around
our home town Munich mostly with Mimamai.

yours

Erhard, n0by, Munich

15 Februar 2010

62 Years Tonight

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The table for the Birthday Party is well prepared.

erhard, n0by, munich 02-15-2010

09 Februar 2010

Bad Rappenau, Mannheim, Heidelberg Bad Wimpfen

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n0by, erhard, munich


25 Januar 2010

19th and 23rd January




please click like always here the title
to read story with pictures, thanks

n0by, erhard, munich

04 Januar 2010

24 Dezember 2009

20 Dezember 2009

Christmas Market minus 13 degrees Celsius




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30 November 2009

Mima's Christmas Market 2009




More pics plus sad thoughts in November click the
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15 November 2009

4US



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thx

n0by, erhard, munich

13 November 2009

10 Oktober 2009

06 Oktober 2009

Banned Buddhas....


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and enjoy the freak show of OshoRajneesh!

01 September 2009

Happy healing Holydays - Croatia September 2009



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n0by - erhard, biograd, croatia