20 Juli 2019

Mit xxxxx Euro kein Hauskauf in Sonneberg

München hat fertig. Zweiundzwanzig Jahre, 40 Jahre in Bayern sind genug. Zuviele Menschen, zu hohe Preise, zu viel Verkehr, zu viel Lärm, zu viel Rot-Grün-Rote Ideologie. Rentner brauchen Ruhe. Bescheidene Rente erfordert bescheidenes Leben. Mit der rot-grünen-roten Stadt- und Spaßgesellschaft, mit dem Münchener Linksstaat, mit der Manipulation der Prantlausener Pestpostille, mit ihrer "Seien-Sie-anspruchsvoll"-Propaganda, mit dem Münchener Landgerichtsurteil gegen Stürzenberger - es reicht mir wie meinem Wisch-, Wasch-, Nähr- und Plärrbären!





Haushaltsauflösung am Bodensee, eine Nacht München, schon geht es am Abend weiter - "fahren, fahren auf der Autobahn" - hinein in den Sonnenuntergang.


Zuvor hat uns der Bodensee mit seiner Pracht begeistert - Deutschland zum lieben!


Vom gewaltigen Bodensee geht es ins fränkische Baunach mit seinem kleinen Badesee. Nach einer Übernachtung in Berching, nach dem Kauf eines neuen Fernsehers in Nürnberg verwöhnt mich wieder der Stellplatz mit WLAN in Baunach. Meine Frau reist in ihrem Auto an.


Reise nach Thüringen



Entspannter Sommerfriede. Politik? Vergiß es! Die Verhältnisse kümmern mich kaum. Mein Online-Tagebuch füllt sich mit Gedanken, Bildern, YouTube-Filmchen, Bildschirmfotos von medialen Meisterleistungen, wenn es mir wert ist, Verdrehen, Weglassen, Lügen zu dokumentieren.








 Seit fünf Jahren hat mich das schlechte Bild des 15-Zoll-Bildschirms geärgert. Nur stehend, auf gleicher Höhe mit dem Bildschirm, sah man klar, sitzend verschwammen Farben und Formen.. Nach einem Abend mit SAT-TV beginnt der Morgen mit SAT-Radioempfang von DLF. Diesmal reagierte das Gerät bei der Umstellung mit einem Fehler in Endlosschleife: Der Bildschirm ging nur noch an und aus, reagierte auf keine Taste. Also ging es von Berching nach Nürnberg, wo Alphatronics die chinesische Ware in Deutschland verteilt.




Nachdem der Bildschirm abgebaut, von der Antenne getrennt war, wieder probeweise an die Antenne kam, nahm er plötzlich und unerwartet wieder seine Arbeit auf. Doch Alphatronics bot an, den veralteten Apparat zu verschrotten und stattdessen ein Gerät der neusten Generation zum Sonderpreis von 200 Euro mit 17-Zoll Bildschirm zu kaufen. Endlich! Das neue Gerät gibt ein vernünftiges Fernsehbild. Die kleine Niederlassung von Alphatronics in Nürnberg hat mich gut bedient.




Der neue Alphatronics SL-19 liefert ein gestochen scharfes Bild, auch wenn man sitzend von unten auf den Bildschirm sieht.




Mit Merkel und von der Leyer ist die Talsohle immer noch nicht erreicht. Es geht weiter. Berg ab.


Wer sich wie Stürzenberger, Pirincci oder Sellner im Widerstand engagiert, steht öfter vor Gericht, zahlt Strafen, weil sich irgendein Schneeflöckchen beleidigt fühlt. Menschen im Widerstand, stehen mit einem Bein im Knast, setzen sich Angriffen gewalttätiger Antifanten aus..





https://www.youtube.com/watch?v=WzYvL-7nlGg&feature=youtu.be
Martin Sellner: Stürzenberger im Knast? - Uschis Amoklauf gegen das Heer

Was Stürzenberger von seiner Verhandlung vor dem Münchener Amtsgericht berichtet, reicht mir mal wieder. Wer das hört, flieht vor Rot-Grün-Roten Münchener Manipulationsgewalt und deren "Recht"-Sprechung.


https://www.youtube.com/watch?v=U-m_ilRKo-s
Stürzenberger bei Flesch zum Skandalurteil in München - 8 Monate Haft auf Bewährung

Stürzenberger gewinnt an Kraft und Format, wenn er Widerstand bekommt. Auf geht's!


Lassen wir uns von einem der mächtigestn Politprofis unterhalten, vom US-Präsidenten Trump. Donald unterhält ein weltweites Publikum, Stürzenberger wütet auf Marktplätzen.


Das Video kommt mit deutschen Untertiteln, so wie ihn Freunde lieben und Feinde hassen.



Meine Frau hat nach ihrem Bamberg Besuch am Abend Baunach angefahren. Die Parkbucht neben meinem Auto blieb für ihr Auto frei.



Das Wohnen im sommerlich aufgeheizten Auto erfordert Erfrischungen. Nach dem Bad im Bodensee kühlt uns in Baunach der Baggersee ab, den Grundwasser speist. Der See liegt neben dem Main.



Mit aufbereitetem Main- oder Grundwasser aus der kalten Dusche lässt sich kurz der Kopf waschen. So macht Reisen selbst an heißen Sommertagen Spaß. Anderntags geht es 60 Kilometer weiter auf der Suche nach unserer Neuen Welt, unserer Neuen Heimat. Es lockt uns ein....



...Traumhaus in Sonneberg




Meine Frau kann ihr geliebtes Bamberg in einer guten Stunde von Sonneberg aus erreichen. Die Preise für Wohnungen und Immobilien sind uns in Bamberg und Umgebung zu hoch. In Thüringen lässt sich unser kleines Traumhaus noch bezahlen, selbst wenn meine Frau dort schwer oder keine Arbeit findet.




Die Abendsonne strahlt auf die Westseite.




Bei unserer ersten Besichtigung erhitzt die Sonne am Vormittag die Schieferfassade.



Wir erforschen die Stadt und ihre Umgebung mit unseren Fahrrädern. Vom Stellplatz am Sonnebad - es heißt so -  erreichen wir das Häuschen mit dem Fahrrad in etwa 10 Minuten. Die Eingangstür im Osten schützt ein solider Windschutz. Dort haben Vögel ihr Nest gebaut. Unter dem Dach im Nachbarhaus nisten Schwalben.




Das kleine Gartenhäuschen mit dem winzigen Gärtchen macht meiner Frau viel Freude. Negativ fallen uns lockere  Schieferplatten auf. Sie sind angenagelt, manche Nägel fehlen, eine Schieferplatte ist beschädigt.


Die Schieferplatten sind angenagelt, teilweise fehlen Nägel.




Eine Platte ist beschädigt.






Die schadhafte Schieferabdeckung am Anschluß zum Nachbarhaus fällt auf.



Ein Dachdeckermeister im 17 Kilometer entfernten Lauscha wird bei seiner nächsten Fahrt nach Sonneberg sich das Haus ansehen, die Schäden schätzen, ein Angebot zur Renovierung machen.




In Lauscha kann man noch preiswerter größere Häuschen mit mehr Grund kaufen.

Datenschutzrechts-Verletzung wegen veröffentlicher Bilder von Haus und Auto


Im folgenden fehlen alle Bilder vom Haus, weil Nachbarn mit Klage drohten, da sie ihre "Datenschutzrechte" verletzt sahen.Anderntags hat deshalb die freundliche Maklerin meine E-Mail vom Kaufrücktritt informiert:

Mir war es bislang unbekannt, dass die Fotos von Gebäuden und von Autos, die nun mal Nummernschilder haben, unter den Datenschutz fallen.

Doch um des gut nachbarschaftlichen Friedens willen sind ja sogleich auch Bilder des Gebäudes gelöscht, wie Sie sich überzeugen können, sowohl bei Facebook als auch im Blog.

Auch waren für mich soweit alle Fragen geklärt

- hinsichtlich der Befestigung lockerer Schieferplatten, wozu schon Kontakt mit zwei Handwerkern hergestellt war,

- hinsichtlich der Gastherme

- und sogar schon zum Weihnachtsmarkt Sonneberg hatte meine Frau sich bei der Stadtverwaltung angemeldet.

Allerdings will meine Frau sich nicht solch nachbarschaftlichen Spannungen zumuten, die sich anhand von Bildern des Hauses, welches wir bewohnen wollten, entzünden.

Auch dass wir ein Grundstück, auf dem wir leben wollen, ein weiteres Mal betreten haben, um das Haus wenigstens von außen noch genauer zu untersuchen, scheint mir kein Grund zu sein, dass sich Nachbarn darüber zu beschweren hätten.

Auch meine Frau hat Urlaub, um dieses für uns passende Häuschen und die uns sehr zusagende ruhige Gegend und die schöne Stadt Sonneberg zu erforschen. Wir hatten hier bislang einige sehr schöne Begegnungen mit Menschen.

Doch auf solche Nachbarn will meine Frau lieber verzichten und wünschen Ihnen wie den Nachbarn passendere Käufer.

Aus diesem Grund treten wir von dem Kauf zurück.



Zurück zu unserem putzigen Traumhaus. Wir besichtigen es vom Keller bis zum Dach.




Die Elektrik macht einen soliden Eindruck.


Der Keller ist trocken, jedenfalls in diesem heißen Sommer, in dem das Gras schon vergilbt. Im Radio berichtet die "Landeswelle Thüringen", dass Gartenbesitzern Strafen bis zu 10.000 Euro drohen, die Bächen und Flüssen Wasser abpumpen.

Im Keller unserer Hütte versorgt eine Gastherme die Zentralheizung, das Bad und die Küche mit heißem Wasser. Den Klapperatismus lassen wir uns noch bei einem weiteren Termin am Sonntag zeigen und erklären.


Dies Bild im Dachboden verdeutlicht die Fachwerkkonstruktion mit Ziegelsteinen. Die Anzeige bei Immowelt beschreibt das Objekt:


Das Haus hat also schon 106 Jahre auf dem Buckel. Unsere ruhigen Rentnerjahre sollte es auch noch aushalten.




Neben den angenagelten Schieferplatten, von denen eine schon ausgebrochen ist, ist die Dachpappe ein weiterer Schwachpunkt. Doch auch die Dächer großer Häuser sind mit diesem Material gedeckt. Wiki schreibt dazu:


Preolitschindeln sind eine typische DDR-Bedachung. Als Bitumen-Schindel sind sie gegen Flugfeuer und strahlende Wärme gemäß DIN 4102 Teil 7 widerstandsfähig (Brandverhalten). Da sie der Baustoffklasse B2 („normalentflammbar“) gemäß DIN 4102 Teil 1 angehören, gelten sie als Hartdach.




Mehr lässt sich erst sagen, wenn wir den ersten Winter hier erlebt und hoffentlich überstanden haben. Die Bauweise aus Fachwerk und Ziegelsteinen scheint haltbar. Die Isolierung im Dachboden ließe sich verbessern.




Erst müssen wir uns einrichten in unserem neuen Domicil.




Zu unserem zukünftigen Hinterhaus ist ein Wegerecht zu Lasten des Nachbarhauses eingetragen.


Unser Schieferhaus und seine Umgebung



Der Weg zum Bahnhof beträgt etwa drei Kilometer, wobei wir einen kleinen Hügel überwinden müssen. In nächster Umgebung reift das Getreide.



In nächster Nachbarschaft gibt es eine Imbißstube, eine Autowerkstatt, eine Kirche, einen Bauernhof, einige weitere Häuser, einen Bach. 




Ein paar Häuser weiter ackert der rührige Landmann mit seinem alten Trecker.




Passend zu meinem Blog-Programm "Rentners Rummelplatz Reisen" feiert Sonneberg im Stadtteil Oberlind am Wochenende.



Das "Oberlinder Bratwürsthäusla" mit dem russischen Lada-Allrad verrät östlichen Charme.



In der Nähe fließt die Steinach, über den eine alte Brücke führt. In dem Flüsschen tummeln sich muntere Fische. Von ihm zweigt der Forellenbach ab.




Beeindruckend putzt sich dies Häuschen in Oberlind als Kunstwerk heraus.




Ein anderes Haus in Oberlind fand keinen Käufer und wartet auf weiteren Verfall.



Sonneberg mit einigen Sehenswürdigkeiten




Auch die rostigen Bahngleise, von deren Holzschwellen in der Sonne der typische Holz-, Bahn- und Ölgeruch aufsteigt, zeigen östlichen Charme.



Einige Gebäude haben ihre Lebenszeit überschritten und warten nur noch auf den Abriß.



Aus Zeiten des Spielwaren-Kombinats stammt dieses Hochhaus, in dem schon einige Scheiben fehlen.





"THE BEERS PREGNANT BOYS" ist mir eine unbekannte Gattung, Trabant, Ifa und Sputnik lassen Ost-Nostalgie aufkommen.



Wiki erzählt von diesem IFA-LKW, der gegenüber unserer Hütte auf einem eingezäunten Gelände steht:

Der W50 (Werdau 50 dt) ist ein zwischen 1965 und 1990 in der DDR gebauter Vielzweck-Lastkraftwagen des Industrieverbands Fahrzeugbau (IFA). Insgesamt wurden 571.789 Fahrzeuge dieses Typs gebaut. Die Produktion erfolgte bei den Automobilwerken Ludwigsfelde. Die 5-Mark-Banknoten der DDR hatten auf der Rückseite eine Abbildung dieses Wagens.

Das Wahlvolk in Thüringen und Sonneberg zeigt nach meiner Auffassung mehr gesunden Menschenverstand als die rot-grün-roten Wähler in Weststädten, in denen die "Herrschaft des Unrechts" einzieht.




Von der politischen Richtng passt diese Gegend besser zu meinen Ansichten als das zunehmend rot-grün-rote München, von Städten, die sich selbst ruinieren wie Bremen und Berlin ganz zu schweigen.


Hier zeigen Menschen Meinung und Haltung - sogar auf der Heckscheibe. Diese Parole könnte anderswo Antifanten zum Angriff reizen. Städte wie Dortmund, Gelsenkirchen, Köln, Ludwigshafen, Mannheim und Frankfurt werden immer unerträglicher - für mich und viele andern auch.



https://www.youtube.com/watch?v=7iSnBwd-D38
Die Story: Flucht vor Flüchtlingen | Kontrovers | BR Fernsehen

Selbst mein eher unpolitischer Bruder schickt mir dies Video, was mich an unsere Situation erinnert: "Flucht vor Flüchtlingen" - nur eben nicht an den Plattensee nach Ungarn sondern nach Südthüringen, nach Sonneberg. Flucht aus München, der Hauptstadt der Rot-Grün-Roten-Bewegung.


Selbst in der Nähe des Bahnhofs und der Altstadt geht das Leben seinen geruhsamen Gang.



Das Stadtkaffee verwöhnt uns zur Feier der ersten Hausbesichtigung mit Eisbechern.



Der Zug schafft es nach Bamberg in einer Stunde. Die Fahrkarte einfach kostet 17,20 Euro.




Das prachtvolle Rathaus zeigt luxuriöse Größe. Damals sprudelten in Sonneberg, dem Zentrum der Spielzeugindustrie, noch Steuergelder - vor etwa 100 Jahren.




Drei Minuten von Bahnhof und Rathaus verwöhnt dies "Wunder's Hüttla" hungrige und durstige Laufkundschaft.


Am Abend zieht es mich nochmals vom Stellplatz hinter der Eishalle beim SonneBad zum kleinen Traumhäuschen. Was will uns dies Monument am Kreisverkehr zeigen? 



Sonneberg versorgt uns mit einem vorzüglichen Stellplatz mit Strom, Wasser und Entsorgung. WLAN wie an manchen bayrischen Stellplätzen fehlt. Doch ein Tchibo-Angebot liefert mir fünf GByte im Monat für 20 Euro.



Die kurzen Wege sind leicht und schnell mit dem Fahrrad zu bewältigen. Das Freibad liegt im Ortsteil Bettelhecken. Auf dem Weg dorthin fällt diese prachtvolle Villa an der Straße auf, dahinter sind die häufig mit Schiefer verkleideten Häuser zu bewundern.



Das Sonnebad hat auch eine oppulente Außenstelle als Freibad - zwei Euro Eintritt, leider ohne warme Duschen, doch mit erfrischendem, kalten, klaren Wasser.


Am strahlend schönen Sommertag sind keine zwanzig, dreißig Besucher im Bad - höchstens vielleicht fünfzig. Die Holzstangen auf zwei Bänken sind teilweise gebrochen. Von einem Elefanten aus Hartplaste gleiten Knaben auf dessen Rüsselrutsche ins Naß.



Auch einige prachtvolle Häuser stehen an der befahrenen Coburger Allee, allerdings weniger ruhig als im kleinen Hinterhaus in Oberlind.




Das Büro der Immobilienhändlerin macht ein soliden Eindruck. Die ältere Dame zeigt uns mit ausdauernden Geduld das Häuschen und beantwortet geduldig alle Fragen.Wir haben uns auf einen Kaufpreis von xxxxx Euro geeinigt. Jetzt geht alles seinen geregelten Gang mit Notar, was sich einige Zeit hinziehen wird.



Ein "Ali Baba Restorante" hat sich in einem attraktiven Eckhaus ausgebreitet.


Die alten Häuser haben alle ihren unverwechselbaren, individuellen Charme.



Eine Elektrofirma logiert in diesem Hinterhaus mit ausreichendem Platz für ihren Fuhrpark.



"Colonialwaren" transportierten in alten Zeiten vierspännige Pferdefuhrwerke, von Kläffern begleitet.



Die "GESELLSCHAFT FÜR DEUTSCH SOWJETISCHE FREUNDSCHAFT" wird renoviert. Jedenfalls deutet dies das Plakat eines Architekten an, das sich vor der Balkonbrüstung aufspannt.





"Sowjetische Freundschaft"
hat derzeit einen negativen Beigeschmack, wie die FAZ die Geschwätzwissenschaften angreift.  Die "Sowjetisierung" ist mittlerweile bei den Geisteswissenschaften deutscher Universitäten angekommen. Es "rechnet sich", mit dem Strom der rot-grün-roten Ideologie zu schwimmen.




Hinweisschilder vor den Grünanlagen weisen auf sechs, sieben Verbote hin.


So streng versuchen Verantwortliche die Menschen zu disziplinieren, wie das Schild beschreibt.

5. In der Grünanlage ist den Benutzern insbersondere untersagt:

- das Mitbringen und/oder der Genuss alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel.




Den Weg zum "GESELLSCHAFTSHAUS" zeigen Schilder an verschiedenen Stellen in Sonneberg.



Im Gesellschaftshaus rockt der Bär - am 25. Oktober um 19.00 Uhr mit dem Versprechen.

Endlich mal wieder richtig lachen!

Vielleicht sind wir zu diesem Event schon in Sonneberg und sollten uns den Spaß gönnen?


An der Prachtstraße zur Kirche zerfällt ein Ziegelhaus, andere im gleichen Stil sind noch bewohnt und gut erhalten.


Die Türen der evangelischen Stadtkirche sind verschlossen. Die Menschen suchen eher besinnliche Entspannung in der benachbarten Kleingartenanlage.




Die "Industrie und Handelskammer Südthürigen" hebt sich als neu renoviertes Bauwerk von anderen alten Häusern ab.



Altbauten auf einem Sockel von Sandsteinen mit Ziegelsteinen kunstvoll hochgemauert sind mit Fachwerk verstärkt. Zum Teil sind die Häuser mit Dachpappe gedeckt. Eines verfällt am Ende an der Kreuzung zur Coburger Allee.


DEUTSCHES SPIELZEUGMUSEUM


Nach drei Nächten in Sonneberg gönnen wir uns die Attraktion des Ortes: Das Museum begeistert Jung und Alt mit 5000 Spielzeugen.



"Das Thüringer Kirmesfest" gewann auf der Ausstellung in Brüssel 1910 einen Preis. 





Dies Exponat ist auf 70 Quadratmetern vollständig aufgebaut. Alle halbe Stunde dreht sich das Karussel. Ein kleine Licht- und Ton-Schau erzählt die Geschichte des Spektakels, weist auf den Afrikaner mit der Trommel, den Dompteur mit dem Bären hin, macht auf das Kamel aufmerksam, auf dem Äffchen turnen. Wir sitzen davor auf Bänken und staunen wie die Bürgerpuppen, die hinter den Gauklern und Kirmesleuten stehen..



Mechanische Spielzeuge, Puppen, Holz- und Blechspielzeuge, Zinnsoldaten, Spielzeuge aus alten Zeiten und allen Erdteilen  - man staunt förmlich "Bauklötze".


Damit enden die ersten Eindrücke unseres neu gewählten Wohnorts mit unserem hoffentlich bald bezugsfertigen kleinen Häuschen. Wir freuen uns darauf. Die Menschen sind hier offen und herzlich. Es gibt viel zu lachen.

So putzt die Toilettenfrau in der Grünlage die Glastür zum WC. Sie meint: "Da müssen sie 'ne Weile warten. Gehen's doch einfach ums Haus..."

Der junge Mitarbeiter vom Telekom-Laden verspricht auch in der neuen Wohnung die gleiche Internet- und Fernsehverbindung wie in München. Er duzt mich gleich frisch, frech, frank und frei: "Na, junger Mann...." und stellt meinen Handy-Tarif um. So erspart er mir monatlich 10 Euro und erhöht dabei mein Datenvolumen von einem auf fünf GByte pro Monat.




Noch einen Blick zurück in den Westen. Genug von rot-grün-roter Politik - es kann nur besser werden. Wir freuen uns auf Ausflüge in das wunderbare Umland. Ein erfrischender Regen hat Wiesen, Feldern, Pflanzen und Bäumen heute gut getan. Denn die Natur leidet unter der Dürre. Die meisten Menschen leiden unter der Regierung.




Nachträglich vom fünf Kilometer Ausflug nach dem Flohmarkt in Sonneberg zum Königsee - eine kurze Strecke - allerdings 300 Höhenmeter den Berg rauf.


Noch ist mir meine neue Heimat doch noch nicht so recht vertraut, um die Flohmarktfahne über unserem neuen Haus zu hissen.


Auch der abschreckende Wachhund REX SITZ!  konnte mich nicht zum Kauf verführen, obgleich der Flohmarkthändler versicherte: "Bei mir gibt's nur deutsche Ware, von Chinesen kaufe ich nix!"


Nachdem wir fünf Kilometer schiebend mit unseren Rädern die Bergstrecke nach Neufang geschafft hatten, erquickte uns die Natur mit Blaubeeren und Himbeeren.



Kaum größer könnte uns Glück und Wohlgefühl dann sein, als uns das kühlende Naß des Königsee umschmeichelt, an der Oberfläche erhitzt, tiefer unten gut gekühlt.


Nach unserem Bad vergnügte sich noch ein Hund in der Badebrühe, der unermüdlich das ihm zugeworfene Spielzeug apportierte.

Das Thema "Hauskauf" interessiert anscheinend mehr Leser als sonst meine Blogs, denn schon nach wenigen Stunden sind 2000 Zugriffe zu verzeichnen. Nach einer Nacht haben diese - mittlerweile korrigierte Arbeit - über 4.000 Menschen zugegriffen.

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Kommentare:

Unknown hat gesagt…

Hallo!

Ich bin heute über diesen Blog gestoßen und hoffe es gefällt euch noch in meiner Heimatstadt Sonneberg. Ich lebe hier sehr gerne!

Unknown hat gesagt…

Auch ich bin wegen der Liebe nach Sonneberg gekommen und lebe hier sehr gern. Bin auch zufällig auf diesen Blog gestoßen und fand den so toll und interessant. Habe den Link gleich weiter geleitet an meinen Mann,der als echter Sonneberger voll begeistert war.
Weiter so. Ich verfolge eure Geschichte.

qed hat gesagt…

Wehmut überkommt einen, Erhardt. Auch ich bin schon durch dem Osten gereist auf der Suche nach einer Heimat für die letzten Jahre. Es bleibt aber Schland mit all seinen Tücken und Unerträglichkeiten und wenn die große Rasur der SED-Ökofaschos einsetzt, erwischt es dich auch da. Du schreibst, daß es Deine Frau in Bamberg festhält. Hast Du Dich denn mal in der nahen Grenzregion auf tschechischer Seite umgesehen? Ich habe großes Interesse, in Nichtschland auf eine Community Gleichgesinnter zu treffen an einem Ort, an dem die neue Gesinnungsgestapo Rentnern nicht morgens um sechse die Haustür eintritt, um nach verdächtigen Rechnern zu fanden.