Im Februar vor 50 Jahren waren all meine Hoffnungen auf Frau, Job, Einkommen geschreddert. Links-rote Idiotie-Ideologie brachte mich auf die Schnapsidee, Geld als Kabarettist, Liedermacher und Schriftstelzer verdienen zu wollen.
Alle Hoffnung auf langer Reise neue Einsichten zu bekommen, brachte nicht mehr als den Bericht....
.... Die Schule des Bettlers ....
Mit wenig Geld und immer auf der Suche nach Nahrung und Unterkunft unterhielt mich in meinen einsamen Abenden das Chinesische Münzorakel I GING. Meine Reiseeindrücke und -erlebnisse füllten Seite um Seite in vier dicken Kladden.
Das Inhaltsverzeichnis ist - wie alles weitere - frei zum Download....
Busse brachten mich über Kabul, den Khyber-Pass nach Peshawar in
Pakistan. In Pakistan brachte mich ein Zug nach Lahore, von dort ins indische Amritsar. Nach dem "Losfahrbuch" (S.003-S.105, 75 MByte) stand nach zwei Monaten und etwa 8000 Kilometern Delhi auf
meinem Reiseprogramm.
Nachdem mich öffentliche Verkehrsmittel unbeschadet durch die Türkei, den Iran, Afghanistan, Pakistan bis nach Delhi gebracht hatten, füllte mein Schreiben die zweite Kladde mit dem Indienbuch (S.106-S.224, 80 MByte).
Die preiswerte Zugfahrkarte von Delhi bis nach Rameswaram über 2500 Kilometer schaffte mein Körper bis Madras, dem heutigen Chennai. Dort war erstmal Krankheitsbedingt Pause, bevor es zum Südzipfel Indiens weiterging und dann mit einem Boot nach Ceylon, dem heutigen Sri Lanka. Meine Fantasie als "Gabriel Goldfeder" füllte die dritte Kladde als Ceylonbuch (S.225-S.350, 102 MByte).
Von der Hauptstadt Sri Lankas Colombo ging es mit dem Flieger
nach Singapur. Von Singapur brachten mich Zugfahrten durch Malaysia und Thailand.
Abschließend füllten meine Reiseerlebnisse das Thailandbuch (S.351-S.417).
Da Google Maps keine Flugverbindung von Bangkok nach Moskau anzeigt, ist der Heimweg als "Fußgänger" markiert. Meine Reise endete in Aachen am 11. Juni 1976 nach etwa fünf Monaten.
Danach erholt sich mein Körper von den Strapazen der Reise als Almhirte auf 1881 Meter Höhe in Navis bei Matrei am Brenner. Anfang 1977 mühten sich meine emsigen Finger, die handschriftlichen Aufzeichnungen in die Schreibmaschine zu tippen. An Computer war vor 50 Jahren noch nicht zu denken.
Diese Woche 50 Jahre später kam mir die Idee, Schreibmaschinenseite für Seite zu scannen und als pdf-Datei zu speichern. Mit freier Software ließen sich die 417 Seiten so zusammenfassen, wie sie damals als Reisebücher entstanden.
Doch auch der Download aller 417 Seiten i(S.003-S.417, 312 MByte) ist möglich.
Die Lieder Midnighttrain (S. 91), Liebeslied (S. 220) und Alter Soldat (S. 387) haben wir April 1978 in der Neuen Galerie Aachen vorgestellt.
Zur freundlichen Beachtung: Die mit roter, unterstrichener Fettschrift hervorgehobenen Wörter sind Links, welche PDF- oder MP3-Dateien auf ihren Rechner laden, um dort die Texte lesen oder die Lieder hören zu können. Mit Smartphone wäre das überaus mühsam.
Wer also die Links klickt, lädt und speichert, kommt an eine überaus lange
. Geschichte .
p.s.: Fehlerkorrekturen - wenn überhaupt - später



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen