27 Februar 2026

Straßenhund in Aachen und Nancy



 Gegenüber meiner elendigen Asienreise vor 50 Jahren ist mein Leben im Wohnmobil luxuriös. Nichts ist spannender als die Straße für mich. Unterhaltung durch Web, TV, Zeitungen, Büchern ist dagegen langweilig. Eine falsche Note zu spielen, einen Absatz beim Lesen zu überschlagen, macht nichts aus. Doch die Straße ist gnadenlos, verzeiht keinen Fehler. Weil den Reisegreis wach und aktiv hält, lebt er am liebsten als einsamer Straßenhund.

Frau sucht Mann, der sie verdient. Wenn ihr keiner bleibt, bleiben ihr im Alter Kinder und Enkel.


In Oberhof über 700 Meter lag noch Schnee. Doch die nassen Straßen waren bei 2,5 Grad Celsius gut zu fahren. Der Stellplatz in Bad Hersfeld ohne Strom war eine Enttäuschung. 


Das Büchlein "Eiersalat - Eine Frau sucht ihren Weg" half mir über den verregneten Abend. Das Eierfrikasse in der Küche Wolkenrasen hat meinen Bruder inspiriert, mir Helge Schneiders Bekenntnisse zu schicken.



Der Künstler hat prophetisch die Faschofeminine Gewalt wie eines Hammerbanden-Mannweibes geahnt und beschrieben. Zwar gewöhnungsbedürftig, doch nicht schlecht. Einen Vorteil hat Lesen auf Papier: Man braucht nur Strom für die Lampe. Früh müde treibt es mich morgens um 5.00 Uhr im Dunklen auf die Bahn. Die BAB A 45 ist irgendwo am Ende, Umleitungen sind mühsam. 



Bis es hell wird, strengen kurvige Umleitungen der A45 über Berg und Tal an. Irgendwo gibt's wieder Autobahn und flott voran, Frühstück vor Marburg, Diesel in Aachen und dort den herrlichen Stellplatz mit Wifi und Dusche. Endlich Pause.



Mit einem sicheren Platz, Strom, Wasser, WiFi und Dusche hat der alte Straßenhund alles, was er braucht. Und zahlt für die Pracht 25,50 Euro pro Nacht, Kurtaxe von 2,50 Euro pro Person ist ab 1. Januar hinzugekommen. Die Wasseranlage hat den Winter überstanden, pumpt aber schwarzen Krümeldreck aus den Leitungen. In schlafloser Nacht Wasser abgelassen, fünf, sechs Zehnliterkannen nachgefüllt, die rostige Kette von Rosinante ölen, langsam kommt alles in Ordnung.



Straßenhunds Sonntagessen, dann Schlaf nachholen, Regen auf dem Dach lauschen und glücklich entspannen....

Trocken durch Frankreich kommen

Immer nervt dauernder Regen. Der letzte schöne Tag war Freitag voriger Woche. Meine Frau engagierte mich, um Rosen zu schneiden, fünf Pakete à 10 Kilo Braunkohle und eine Holzpalette in den Keller zu schleppen, verwöhnte mich mit ihrer köstlichen Küche. Der Brand der Braunkohlebriketts stinkt, Buchenholz ist besser. Mir steht der Sinn auf Abschied. Der fällt uns beiden schwer, ihr mehr als mir.

 Den nächsten Tag wieder nur Regen, Regen, Regen..... in Frankreich schon ununterbrochen seit 30 Tagen. 


Diese Diensten geben Wetterwarnungen raus:

Tipp vor Abfahrt (22. Feb. 2026):  
Schau auf www.vigicrues.gouv.fr (Hochwasser)  
www.bison-fute.gouv.fr 
oder die SNCF/Vinci Autoroutes App für Sperrungen  
Google Maps / Waze mit „Aktuelle Verkehrslage“ prüfen, besonders A10 und A63

Die Strecke Nancy - Lyon sollte sicher sein. 

Mutter-meiner-Tochter


Als die Rückkehr meiner fünfmonatigen Asienreise mit anschließender Erholung als Almhirte 1976 mit dem Manuskript "Die Schule des Bettlers" keinen Erfolg brachte, sollten gar grausliche Lieder mir mehr Erfolg bringen.


Zuvor hatte ein gemeinsamer Auftritt in der Neuen Galerie Aachen mit haha der Blockflöte blies, und einer Geigerin mich musikalisch motiviert. Einen kleineren, abenteuerlichen Verdienst gab mir 1977 die Überführungsfahrt eines Autos nach Teheran - zurück mit Bussen. Die Reisebeschreibung "Das Testament des Sklavenkarawansers" folgt voraussichtlich demnächst.

Meine wilde Zeit als Bürgerschreck endete damit, dass mich Ende 1977 meine zweite Ehefrau schnappte. All die wilden Jahre klangen mit unserem fulminanten Auftritt in der Neuen Galerie aus. Der Trikont-Verlag lehnte es ab, eine Schallplatte unserer Lieder zu machen. Mit der Geburt unserer Tochter am 2. September 1978 wurde das Kind zum Mittelpunkt all meines Machens und Mühens. Musik rückte in den Hintergrund.


Dieser große Auftritt  war's dann letztlich auch. Ab dann begann meine Karriere als Versicherungsinspektor:

Ist dir im Leben nichts gelungen, machst du in Versicherungen.

Als letzte Erinnerung unserer Hochzeit vom 21. März 1978 kam ein Kassettenschränkchen, welches als "Tryptichon" mein Ex-Schwager nach meinen Entwürfen uns zur Hochzeit gebaut und geschenkt hatte, wieder zurück nach Aachen. Einst war das Schränkchen voll mit Kassetten. Bei mir gibt's keine Kassetten mehr und kaum noch Musik am Klavier. Meine zweite Ex-Frau lebt mittlerweile wieder in Aachen. So geht das Hochzeitsgeschenk wieder dahin zurück, wo es einst ankam.
 

Mit der Heirat meiner zweiter Frau am 21. März 1978 unterlag trotz meiner 30. Lebensjahre mein Denken und Handeln zwei fundamentalen Irrtümer - mindestens zwei. Der erste Irrtum war, bei meinen bescheidenen Fähigkeiten als Liedermacher, Schriftstelzer und Wortwälzer Geld zu verdienen. Der zweite schwerwiegendere Irrtum war, dass "meine Frau" machen würde, was gut für uns wäre - also für sie, die Tochter und mich. Doch "uns" gab's als kleine Familie schon nach vier Jahren nicht mehr.

Freund haha erinnerte mich nach dem Umzug unserer kleinen Familie Richtung München mit diffizilieren eigenen Kompositionen daran, unsere Lieder nicht zu vergessen. Doch kann man einen sechsstelligen Jahresarbeitsverdienst als Versicherungsvertreter 1980/81 heimbringen und nach Feierabend am Klavier etwas zustande zu bringen? Immerhin ermöglichte uns mein Einkommen, zwei Monate beim indischen Guru Bhagwan zu erholen.


Vater und Tochter schlafen erschöpft vor der Teeküche im Blue Diamond Hotelrestaurant in Poona Dezember 1980. Meine Tochter war das Wichtigste in meinem Leben geworden und das sollte sie bleiben bis über ihren Tod hinaus.



 Freund haha, der schon sechs Jahre vor meiner Tochter einen Sohn hatte, später einen zweiten Sohn mit der nächsten Frau zeugte, war frei von solchen Sorgen. Er lebte von und für seine Kunst. Später bekam er als Bürgergeldempfänger mehr Geld als zuvor vom Sozialamt. 


Mein Spaß bei WELT-Artikeln sind meine Kommentarfragen.....


Freund haha reicht seine Grundversorgung. Damit kultiviert er seine Kunst wie sein rot-linkes Weltbild bis heute. Meine brotlose Schreiberei wie die "Schule des Bettlers" sind nach fünf Jahrzehnten nichts als Erinnerungen an eine mit links-roten Fantastereien vergeudete Jahre.


Ob dieser Kommentar von "DT" im DGF zu der "Die Schule des Bettlers" irgendwelche staatlichen Maßnahmen nach sich zieht, wie schon eine Art Religionspolizei ein Karnval Wägelchen monierte, wie ein Rentner, der einen Politprofi mit der Märchenfigur Pinochio verglich, aktenkundig wurde, ein anderer mit seinem Habeck-Verweis auf das Haarwaschmittel "Schwachkopf Professional" im Bademantel der Polizei im Morgengrauen öffnen musste? 


Egal! Was hilft all das Maunzen und Raunzen? Positiv betrachtet leben wir nicht in herrlichen Zeiten? Mein einst heiß geliebtes Aachen wird immer bunter.



Wer wird es jungen Leuten verargen, die sich im öffentlichen Raum als Spray-Künstler verewigen? "FOOLS! FOOLS!" liest man an der Hauswand. Lasst doch die Alten raunzen und maunzen, wer hört schon auf paternalistische Reden wie "Narrenhände beschmieren Tisch und Wände!" 



Wie der Aachen Dom hat auch die Kirche am Kaiserplatz gewisse Berühmtheit erlangt. Dom top, Kaiserplatz flopp.





Als verschrecktes, zittriges, altes Rentnerlein macht man besser einen Bogen um diese Gestalten am Kaiserplatz und hilft ihnen nicht auf der "Suche nach dem verlorenen Groschen" am Boden - oder war das ein Klavierstück von Beethoven, an dem sich meine Finger verhedderten?



Die Denkmal-Erbauer wissen wohl, warum sie Helden zu Roß hoch über ihre Hintertanen setzten, auch wenn es anno dazumals noch keine kreativen Spraydosen-Künstler gaben, um Pferd oder Reiter bunt zu verzieren.



Mein Wohnsitz in der Aachener-Unterstadt war nichts für Frau-von-Welt, um in einer Zweizimmerwohnung mit Gasheizung und Klo-auf-dem-Gang unser Töchterlein aufwachsen zu lassen.



Wie einst vor Jahrzehnten nach harter Arbeit als Liedermacher führt mich auch diesmal mein Weg von der Unterstadt durch die Adalbertstraße in die Oberstadt.



Symptomatisch für Schlandland ist diese Fußgängerzone in Aachen.



Wo früher in der Adalberstraße Schaufenster Konsumenten animierten, grausen heute Gerippegestalten. Sollen der Kopfschmuck und der Stab an die Pracht von Bischöfen erinnern? Rechtgläubige würden Spott an ihrem Kult mit Zeter und Mordio quittieren.


E-Bike Rosinante ist seit langer Winterruhe im ersten Einsatz. Um vorschriftsmäßig durch die Adalberstraße zu promenieren, muss man Fahrräder schieben. Wieso erinnert der Laden an Wartende beim Arzt oder Amt mit der Aufforderung "Der Nächste Bitte" - zur Insolvenz und Geschäftsaufgabe.


Zu meinem großen Glück bleibt es zum Wochenbeginn trocken in Aachen. Der Sonntag zuvor war typisch mit Glockengeläut und Regen. Aachen bereichert den einst prominenten Platz am Elisenbrunnen mit einer "Fritten-Manufaktur". 


Aachen als Reiterstadt mit großen Turnierveranstaltungen ziert auch diese Wand mit schwarz, weiß, roten Pferdchen. Deutet auch dies Wandgemälde wie in der Adalberstraße mit Gerippegestalten auf den Untergang bürgerlicher Ordnung?



Ob das langschwänzige Ungeheuer mit seinen Reißzähnen die Spitze des Doms angreift? Was soll all das Raunzen und Maunzen?


Besser sich besinnen auf Kunst, Kultur, Klamauk. Dafür haben Touristenstädte wie Bamberg und Aachen Geld genug. Wenn noch ein Großklinikum Geld der Gesundheitsindustrie strömen lässt oder wie Bamberg mit einem Ankerzentrum Flüchtlinge aus aller Herren Länder aufnimmt und alimentiert, dann herrscht allenfalls noch in Ghetto-Gegenden Mangel. In Uni-Städten inspiriert bunte Vielfalt junge Leute, alte Grauköpfe hängen eher am Althergebrachten. Omas-gegen-Rächdz, die sich mit Staatsgeldern wichtig machen, unterscheiden sich meist von bösen-weißen-alten-Männern.



In Arbeitsjahren am Klavier schaffte mir Mittags ein Spaziergang von der Unterstadt in die Oberstadt durch die Adalbertstraße zur Mensa, am Abend ein Bier im Domkeller Abwechselung. Altstädte von Bamberg oder Aachen sind wunderschön, wenn man in angesagten Vierteln bleibt. 



Am Dom steht hinter Gittern - schwer erreichbar für Sprayer und Vandalen - diese illustre Gestalt mit Krone und Reichsapfel.



Kein Besuch in der alten Kaiserstadt Aachen ohne zu testen, wie dieser sakrale Raum mittlerweile auf mich wirkt.



Man glaubt es kaum, doch aus der Traum: "vom Himmel hoch da komm' ich her...." Wirklich? Saurer Regen, CO2, Smog, Fallout wie nach Tschnobyl ..... was soll all das Raunzen und Maunzen?


Mehr Demut und Dankbarkeit bitte! Während meiner Radreise durch das Revier meiner frühen Jahre bleibt es wunderbarerweise trocken - bis zum Abend.


Ob bei Geschäftsschließungen mit Ausfall von Leuchtreklamen das Licht durch Kirchenfenster Beladene, Beleidigte, Bedrückte tröstet?



Statt Politprominenz vor ihren Claqueren am Bildschirm zu bestaunen, bewundert man im Aachener Dom weiß gekleidete Gestalten in der Kuppel.
 



Ob kämpfende Knaben Spaziergänger mahnen sollen, sich redlich zu mühen, den Gegner niederzuringen? Geschlechterkampf, Arbeitskampf, Konkurrenzkampf, Todeskampf.



In meinen früheren Jahren diskutierten Linke darüber, ob das Rathaus Türme braucht. Es kam, wie es kommen musste, um Pracht und Macht zu präsentieren. GROK-KI:

Die neuen Turmhelme nach Entwürfen des Architekten Leo Hugot wurden 1978 wieder aufgesetzt.


Die RWTH Aachen, wo einer meiner Klassenkameraden als Professor auftritt, schulte mich nur bis zum ersten Teil meines Vorexamen. Danach war krankheitsbedingt Schluß für mich.



Im Audimax der RWTH führte Professor Fuchs fabelhafte physikalische Experimente vor. Es gab dort regelmäßige Kinovorführungen. Fats Domino soll laut KI im Audimax am 11. Juli 1993 dort aufgetreten sein. 


Die Mensa der RWTH hat mich Jahre lang versorgt. Es gab drei Essen. Für eine Mark gab es Eintopf, für 1,40 etwas besseres und für zwei Mark das beste Essen.



Studenten zahlen weiterhin traumhaft niedrige Preise. Als Gast dort lud die Dame an der Info eine Gastkarte für mich auf. Damit kostete vegetarisches Mensaessen elf Euro.



Soviel waren mir Erinnerungen an alte Zeiten wert.



Grok-Ki zum Ponttor:

Das Ponttor in Aachen wurde gegen Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut. Die meisten seriösen Quellen (einschließlich Wikipedia und historischer Beschreibungen) nennen den Zeitraum um 1320 oder spezifisch 1320 als Bau- bzw. Fertigstellungsjahr
Zu weiteren Besuchen alter Bekannter und Freunde in Aachen reicht es nicht mehr. Regen treibt mich auf die Straße. Luxuriös rasieren mit warmen Wasser am Stellplatz Aachen, Fahrrad aufladen, Wohnung reisefertig ein- und aufräumen und dann ab nach....


Nancy



Endlich wieder in Nancy am Freizeithafen. Um 9.00 Uhr in Aachen auf dem Bock war meine Ankunft gerade rechtzeitig vor 18.00 Uhr auf dem Stellplatz am Freizeithafen, damit mir der umsichtige "Kapitän" dort helfen konnte, an den Automaten Einlaß, Strom und den Code für die Sanitäranlagen zu bekommen. Die Autobahn war vor Luxemburg wegen eines Unfalls gesperrt. Eine Stunde dauerte es zur nächsten Abfahrt. Dort war keine Umleitung ausgeschildert. Mein Navi führte mich kreuz und quer durch Luxemburg auf eine andere Auffahrt zum Flughafen, von dort direkt zurück in den Stau, der mich wieder eine Stunde bis zur Abfahrt aufhielt. Nach meiner Navi-Einstellung, Autobahnen zu vermeiden, führte es mich durch Luxemburg und aus der Stadt hinaus, wo das wieder auf Autobahn umgestellte Navi mich über Metz nach Nancy brachte. Endlich!



Meine erste Freundin aus unseren links-roten sozialistischen Studentenbundkreisen als pensionierte Lehrerin baut gerad ihr Haus um, hatte einen schweren, kalten Winter und keine Zeit für einen Besuch. Auch ein Besuch bei meinen gleichaltriger Autoschrauberfreund dort ist verschoben. 

Die Frau aus meiner ersten Ehe vom 11.11.1971 kam auch aus unseren links-roten Kreisen, doch es war nie mehr etwas von ihr gehört. Dumm in Aachen voll zu tanken, weil der Diesel in Luxemburg 40 Cents billiger ist. Meine dritte Ehefrau grummelte noch, dass es mir nie gelänge auch nur zwei Schritte im voraus zu denken. 



Der von neun Stunden im Auto gemarterte Körper erholte sich nach sensationell langer Nachtruhe bis zum nebligen, grauen sieben Grad kalten Morgen. Der Stellplatz hat außer WiFi alles zu meinem Glück.



Das alte Schiff "Quo vadis" mit dem Eisenkamin passt so recht zu meiner Stimmung auf der ersten Stadtrundfahrt mit Rosinante.



Der Tunnel bei meinem ersten Abendspaziergang in Nancy stammt von diesem Tor. GROK-KI:

Das ist eine der schönen historischen Stadttore von Nancy, erbaut Anfang des 17. Jahrhunderts (genauer um 1602–1606) im Renaissancestil.



Gegen Mittag kämpft sich die Sonne hinter den Kirchturmspitzen durch den Nebel. Ein Kirchenbesuch sollte mir Nancy wert sein - mindestens einer.


 Wie auf leisen Sohlen schleicht der öffentliche Nahverkehr auf dicken Gummireifen mit seinem E-Motor durch die Fußgängerzone vor der Kirche. Der Stromabnehmer ist eingeklappt.


Erwartungsvoller Kitzel stellt sich ein, Welterbekulturstätte zu besuchen.



Zu meiner Überraschung erwartet mich in der Heiligen Halle diese Großbaustelle.


Doch was soll einen Pilger stören, der bei geschlossenen Augen erlösendes Gück und Ruhe in sich selbst finden will?


Ob die höchst ehrenwerte Restauration dieser Kirche die einwandernden und furchtbar fruchtbaren Rechtgläubigen aufhält, koranische Konditionierung mehrheitsfähig zu machen?


Auch wenn manche Leser - so es sie gibt - meine politischen Pöbeleien nicht mögen, mich entspannt's.



"La Grande Nation" zeigt in Nancy Macht und Pracht auf diesem Platz.



GROK-KI beantwortet meine Frage, was der polnische König Stanislaus der Stadt Nancy Gutes getan hat:

Stanislaus I. Leszczyński (polnisch Stanisław Leszczyński), der ehemalige König von Polen und spätere Herzog von Lothringen (1737–1766), hat der Stadt Nancy sehr viel Gutes getan und sie nachhaltig geprägt. Als er nach dem Polnischen Thronfolgekrieg Lothringen als lebenslange Apanage erhielt (dank seiner Tochter Marie, die mit Ludwig XV. von Frankreich verheiratet war), machte er Nancy zu seiner Hauptresidenz und verwandelte die Stadt mit einem ambitionierten urbanistischen Programm in eine der schönsten Städte des 18. Jahrhunderts. Seine wichtigsten Verdienste um Nancy waren:Er ließ zwischen 1752 und 1756 die berühmte Place Stanislas (damals Place Royale) errichten – eines der Meisterwerke des französischen Klassizismus und seit 1983 UNESCO-Weltkulturerbe. Sie verbindet die mittelalterliche Altstadt (Ville Vieille) mit der neueren Stadt (Ville Neuve) und schuf damit ein einheitliches städtebauliches Ensemble.



Ob so Reiche und Mächtige, wenn sie nicht gerade einen Krieg vom Zaun brechen, Kostbares als Arbeitgeber schaffen lassen, um Kunst, Kultur und Wohlstand den Massen zu bringen? Ein anderer prächtiger Brunnen aus Nancy ziert das Titelbild.



Sollten sich Elbphilharmonie, Tiefbahnhof Stuttgart 21 und Flughafen Berlin doch noch rechnen für geschröpfte Steuerzahler?



Die lange, harte Anreise, die reizvolle Stadt, die Frühlingssonne mit erster 25-Kilometer-Runde auf Rosinante lassen mich drei Nächte in Nancy bleiben.



Schließlich gibt's immer etwas zu entdecken wie geflügelte Hornochsen. 


Die Sonne lässt nicht mehr lange auf sich warten. Die klerikale Bausubstanz hat Jahrhunderte gehalten - erstaunlich.



Wenn Don Quijotte auf Rosinante durch solche Gassen radelt, fühlen sich beide am wohlsten.



Bei all den prächtigen Bauten in Nancy darf ein Obelisk nicht fehlen.



"La Grande Nation" und ihre Kriegshelden - hier DROUOT - nach GROK-KI:

Antoine Drouot: Geboren am 11. Januar 1774 in Nancy
Sehr erfolgreicher Artillerie-Offizier und später Général de division unter Napoleon
Nahm an fast allen großen Feldzügen der napoleonischen Kriege teil (u. a. Wagram, Russlandfeldzug, Deutschlandfeldzug 1813, Waterloo)
Besonders bekannt durch die Schlacht von Hanau (1813), wo er entscheidend zum Erfolg beitrug
Begleitete Napoleon 1814 ins Exil nach Elba und kehrte mit ihm für die Hundert Tage zurück.



Und endlich leuchtet die liebe Sonne auf das nächste Monument. GROK-KI:

Das Mémorial Désilles (auch Porte Désilles genannt) ist eines der bekanntesten und historisch bedeutendsten Denkmäler in Nancy. Es gilt als das älteste Kriegerdenkmal (Monument aux morts) Frankreichs.

Der heutige Name geht auf den lothringischen Offizier André Désilles (1767–?) zurück. Im Jahr 1790, während der Unruhen der Revolution (sogenannte Affaire de Nancy), stellte sich der junge Leutnant mutig vor die Kanonen, um ein Blutbad zwischen meuternden Soldaten (darunter Schweizer Regimenter) und loyalen Truppen zu verhindern. Er wurde schwer verletzt, überlebte aber. Diese heldenhafte Tat wurde damals in ganz Frankreich bekannt und gefeiert. Die Porte wurde ihm zu Ehren umbenannt und entwickelte sich zu einem Symbol für Mut und Opferbereitschaft.



Mein erster wunderbarer französischer Frühlingstag in Nancy klingt mit einer Radrunde am Nebenfluss der Mosel namens Meurthe aufwärts aus.


Im Park von Nancy wird eine Rosenkultur für 200.000 Euro angelegt.  Da noch nichts blüht ein Bild der Groupe sculpié "On Veille" von Edmond Desca 1885 aus weißem Marmor.



Vor meiner Radfahrt an der Meurthe noch ein letztes Monument im Kreisverkehr. 



Das Bauwerk in Bosserville ist für Besichtigung nicht zugänglich. GROK-KI:

Die CHARTREUSE DE BOSSERVILLE wurde 1666 durch Herzog Karl IV. von Lothringen gegründet. Er wollte damit Kartäuser-Mönche aus Rettel (Moselle) aufnehmen, die zuvor provisorisch im Domaine Sainte-Anne bei Nancy untergebracht waren. Viele Steine stammen aus den geschleiften Befestigungsanlagen von Nancy, die Ludwig XIV. nach der Eroberung hatte zerstören lassen.



Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass die Wassermassen abfließen. Auf Reisen lebt man wie immer mit Einkäufen, Bekanntschaften und erkundet die nächste Etappe.


Gegen 19.00 Uhr brummt ein 21 Jahre altes Dickschiff vor der Schranke. Meine Erfahrung mit dem Kassenautomaten hilft dem Engländer, Einlass auf dem Stellplatz zu kaufen. 


Die 400-Kilometer bis zum ganzjährig geöffneten Camp in Lyon soll mir eine Zwischenstation in Beaune nach 260 Kilometern erleichtern. Die meisten Camps öffnen frühestens am 1. März, manche noch später. Zeit ist für mich kein Geld.



Die erste Reisewoche geht zur Neige. Die beste Ehefrau der Welt bekommt Geburtstagsgrüße aus Nancy. Zusammen sind wir nun 145 Jahre alt, 30 Jahre leben wir nun schon zusammen.



In Nancy versorgt das Großkaufhaus Rechtgläubige mit geistiger Nahrung.



Mich begeistert zum Abschied von dem zauberhaften Nancy Fahrradtouren im Sonnenschein. Nur der Sattel drückt noch bei den ersten 20, 30 Kilometer Fahrten. Funfeinhalbtausend Kilometer auf dem zweiten Motor, der erste war nach 28.000 Kilometern kaputt.



Zauberhaftes Wetter, zauberhafte Bauten, zauberhafte Radwege......



An musealen Orten könnte mir ein Museum nicht mehr geben als Radfahrten kreuz und quer durch die Stadt, Fluß auf und ab.



In diesem schönen Park blühen Geburtstagsblumen für das Bild an meine Frau.



Mein erstes Auto mit 30 Jahren 1978 als Familiekutsche war ein blauer 2CV. Das Auto war mein Arbeitsfahrzeug als Versicherungsvertreter. Die Fahreigenschaften mit schmalen Winterreifen und Frontantrieb waren schweren BMWs, Audis, Mercedes weit überlegen.



Da die Kirchtüren verschlossen sind, muss die Außenansicht genügen. 


Als Abschiedsausflug führt mich der zauberhafte Radweg an den Hausbooten vorbei zu einer Staustufe der Meurthe. Der Kormoran wartet auf Beute.


Dort etwa fünfzehn Kilometer vor Nancy ist man auf dem Land.


Mit einem Blick auf eine Brauerei an der Biegung der Meurthe endet mein Bildbericht von Aachen und Nancy. Anderntags geht es Richtung Süden nach Beaune.



Das erste Stück Autobahn von Nancy langweilt mich bald. Bis zur Ausfahrt Chatenois kosten 42 Kilometer 6,20 Euro. Doch auf der Landstraße ist es zwar spannender, aber man kommt kaum vorwärts. An der Kirche gibt's Mittagessen.



Wie zumeist an Reisetagen sättigt mich eine Schüssel Salat. Dann geht es wieder auf die Autobahn.



Mittlerweile ist bei 18 Grad Celsius Außentemperatur wieder Sandalenwetter. Gegenüber meinem Mittagsplatz im Schatten der Dorfkirche liegt das Dorfschloß. Das nächste Stück Autobahn kostet 20,40 Euro bis Beaune. Der Stellplatz in Beaune ist gepackt voll. Gleich daneben versorgt Carrefour Reisende und alle andern auch. Die Tankstelle bei dem Supermarkt ist vergleichsweise günstig. Seit Luxemburg 48,3 Liter für 82,88 Euro voll getankt, der Liter für 1,71 Euro. Die erste Woche ist vorbei.



Mehr als tausend Kilometer liegen hinter mir. Was es in Beaune zu sehen gibt, wie es von dort aus weiter geht, kommt Ende nächster Woche in einer neuen

. Geschichte .

p.s. Fehlerkorrekturen - wenn überhaupt - später



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