13 Februar 2026

SpitShituality-Schuld sühnen spirituelle Sünder

"Mein Ego hat mir ein unfassbar schönes Leben beschert," meint der Freund aus Tokyo. Wieso sollte er schwindeln? Anders bei mir: Erst nach schmerzlichen Ego-Crashs wurde mein Leben erträglicher, im Lauf der Jahre schöner. Der Anfang war bitter, dann wurde es besser. Und doch versklaven mich die Bedürfnisse meines Körpers, ohne das mein wenig Verstand darüber Kontrolle hätte. 


Wenn der Blog-Bericht online geht, bleibt ein Gefühl von Leere, Verlassenheit wie das letzte, vertrocknete Blatt am Baum beim Spaziergang durch den Nebel im Eichwald. Es wiederholt sich Woche für Woche. Wenn mein Blog-Bericht mein Inneres nach außen gekehrt hat, ist es zunächst eine große Erleichterung, diese Arbeit an mir abgeschlossen zu haben. Danach fühlt es sich an, als rolle der Stein des Sisyphos wieder hinunter, um mich erneut an die Arbeit zu zwingen - wie in meinem Job als Redakteur. Monat für Monat mussten Redakteure, Layouter, Fotografen, Fremdautoren das PC Magazin termingerecht fertig stellen. Das war mein Job, 20 Jahre, acht Monate und 12 Tage bis zur Rente. War's Sklaverei oder Disziplinierung für meinen Unterhalt, für Frauen, Lebensmittel, Auto, Miete, Versicherungen, GEZ-Gebühren, Reisen und, und, und???
 


Wozu diesem Hobby frönen, im Nebel nach Nachrichten zu fischen, um etwas zu veröffentlichen? Dann inspirieren mich Gedanken wie von Don Alphonso, Freunden aus Tokyo und München weiter zu machen. Nehmen wir uns nochmal Don Alphonso Sätzchen vor:

"Ich finde, dass Regeln für Sklaven sind und meinen kreativen Tagesablauf nur behindern."
Teilt der feine Herr seine Welt in "Sklaven" und "Kreative"? Sind Ärzte, Automechaniker, Marktkaufleute, Bauern, Köche, Handwerker, Putzfrauen weniger kreativ, wenn sie ihren Pflichten nach allen Regeln der Kunst nachkommen? Don Alphonsos Spinnerei sind unterhaltsam, fern aller "wahren Verhältnisse auf diesem Erdenrund".  Lassen wir ihn weiter spinnen für seine Fans.


Lassen wir den guten Don Alphonso über Regelbrüche theoretisieren, derweil er superspießig seine Krankenhausbehandlungen durchführen lassen muss - hoffentlich nach allen "REGELN-DER-KUNST". Der Körper zwingt zu Sklaverei - fundamental und unauflöslich.

- Ohne Eindrücke langweilt man sich zu Tode.
- Ohne zu atmen, erstickt man nach wenigen Minuten.
- Ohne Getränke verdurstet der Körper nach wenigen Tagen.
- Ohne Nahrung ist man nach wenigen Wochen verhungert.

Sind nicht schon diese vier Punkte Sklaverei? Was geschieht, wenn meine Frau ihren Willen nicht bekommt, bleibe hier mal unerwähnt. Doch welcher Mann unterwirft sich nicht gern und freiwillig dem Willen seiner Frau? Sonst wär's nicht so lustig daheim. Ist das Liebe oder Sklaverei? Und wieso unterwirft sich der Schüler seinem Zen-Meister, der ihnt traktiert und schikaniert? Kurz und schlicht: Arbeit, Pflicht, Zucht und Ordnung muss jedermann von neuem lernen. 

Sehnsucht nach Spiritualität

Der um mein seelisches wie politisches Befinden bemühte Münchener Antifanten-Sympathisant schickt mir solche Leerreden des Erhabenen. Obgleich es mir wieder viel Spaß macht zu lesen, wenn mich keine Reisen anstrengen, hat sich nach unzähligen Stunden milder Hypnose mit den Wörtern des Meisters mittlerweile eine tiefe Abneigung gegen  "Enlightment-Propaganda" entwickelt. Bhagwans kurzer Text enthält zwölfmal das Wörtchen "enlighten". Da mir Erleuchtung fremder ist als Epsteins Karibik-Insel, stört mich zwölfmal das Wort "Enlighten" in Bhagwans Botschaft. Meine Provokation verletzt die religiotischen Gefühle meines Münchener Bhagwan-Bruders. Er macht seinem Ärger Luft:
Wie blöd ist das denn? 
In einem Text von Osho kommt wiederholt "enlight" vor. Wär hätte das gedacht. 
Ich schlage vor, du zählst mal, wie oft in einer Ausgabe von "Auto Motor Sport" das Wort "Auto" oder "Motor" vorkommt. 
Wärs nicht mal Zeit, aus der Hypnose des Erhard-Blabla herauszukommen und in die Realität zu finden? 
Es soll angeblich eine Welt außerhalb der Erhard-Realität geben. 

Rührend kümmert er sich darum, mir meine beschränkte Realitätssicht begreiflich zu machen.


Jahre meines Mühen mit Menschen dieser frommen Denkungsart haben mich auf die Idee gebracht, solche Bhagwan-Bekehrung als SpitShituality zu verhöhnen. SpitShituality verletzt bewusst und vorsätzlich religiotische Gefühle. Die Empörung des Erleuchtungs-Schüler ist vorprogrammiert:

Jetzt gräbst du auch noch die Ausgeburten deines kranken Hirns von anno dunnemal aus. 

SpitShituality kommt fünfmal vor. Darauf bist du bestimmt mächtig stolz. 

Erhard-Realität halt. 

In der Tat hat's mich belustigt, dass gar GROK-KI weiß, was "SpitShituality" ist. Der Mann aus Tokyo hat nach Jahren in Indien ein mir durchaus ähnliches Verständnis von Meister Bhagwan gewonnen, wenn er schreibt:
Um es einfach auszudrücken: Ich hatte niemals und habe auch jetzt keinerlei Interesse daran erleuchtet zu werden. Mein Ego hat mir ein unfassbar schönes Leben beschert. Und auch für alles Negative, alle Schmerzen, die ich erlebt habe bin und werde auch in Zukunft ausschließlich ich verantwortlich sein, genau wie für den erreichten Zustand meines völlig unverdient erreichten wunderbaren Lebens.

Mein Ego hat eine Unendlichkeit, bis zu meiner Geburt nicht existiert. Nun existiert es 80 oder 90 oder mehr Jahre und nach meinem Tod wird es eine weitere Unendlichkeit lang nicht existieren. Noch dazu wenn man bedenkt, dass durch Quantenfelder Theorie auch die Vorstellung der Zeit selber, nur durch die Existenz unseres Ego existiert. (um das natürlich, ich weiß, ganz, ganz kurz auszudrücken....)
Nichts von all diesen "spirituellen" Dingen interessiert mich mehr.
Wenn ich mir das Leben und das Leiden unserer sogenannten Nutztiere anschaue... Allein dass wir in einer Welt leben, in der man etwas Lebendiges "Nutztier" nennt widert mich mich an... und doch weiß ich, dass man in grauer Vorzeit gar keine Wahl und keinen Grund hatte, als Tiere nicht zu fangen, zu töten und zu essen, ist nun mal ebenfalls wahr. Die banale Wahrheit ist, außer für unser Ego, das es ja obendrein nicht mal gibt, ist es völlig egal wie wir leben und was wir tun...

 Suchen Menschen heute anders nach Nahrung als in grauer Vorzeit?


Mein Cousin in Sassnitz, nahe dem wunderbaren Kreidefelsen, jagt seit Jahrzehnten. Er hat mir das Wildschwein gezeigt, welches er geschossen und in die Kühlung gehängt hat. Wenn Jagdpächter und Jagdgehilfen nicht genügend Wildschweine schießen, müssen sie die Bauern für Wildschäden entschädigen. Das Fleisch des Wildschweins verwurstet der Metzger nach allen Regeln-der-Kunst. Was geht es mich an, was andere essen?


Über Fleischverzehr diskutieren nicht nur Bhagwan-Schüler seit eh und je, wobei Rechtgläubige kein Fleisch verzehren dürfen - vor allem kein Schweinefleisch. Auch auf den Aspekt geht der Text-Samurai ein:

Ich hab das alles vor langer Zeit stundenlang mit UG diskutiert, Bhagwan hat sich ja jeder Diskussion verweigert und mir dadurch gezeigt, dass dies alles tatsächlich keinerlei Rolle gibt. "There is no power ouitside men, and we are free and nothing makes a difference!"
Alles was Du durch spirituell begründetes Vegetariertum erreichst ist Ego Kosmetik. Um einem Tier keine Schmerzen, kein Leiden zuzufügen, braucht ein halbwegs intelligenter Mensch keine spirituellen Werte. Ganz abgesehen davon ist auch die "Erleuchtung" natürlich nichts anderes als, wie sich mancher einbildet, "höher wertiger" Egotrip... wie könnte es etwas anderes sein....

Der Unterscheid zwischen uns beiden, den Du möglicherweise gar nicht bemerkst ist, dass ich "Meines" spreche, Du Dich hingegen hinter jemandes anderen Worten versteckst...


 
Der Text-Samurai schreibt sachlich, mir macht Provokation mehr Spaß. "Erhard-Realität halt", wohl wahr. 

Nun macht es meinem Münchener Glaubensbruder wie auch mir seit mehr als einem Jahrzehnt Freude, einander zu verspotten. Das Liebesgedicht hat er mir bei meiner eiligen Rückkehr aus Portugal im April 2025 geschenkt. 


Mir machen kreative Pöbeleien Freude wie der "Pesthund" von Nirguna. Ob der Text-Samurai den Spaß an Nirgunas SpitShituality nicht versteht, weil er den Schriftverkehr abbricht?

Ich hatte doch tatsächlich schon vergessen, was der Nirguna für ein Arschloch ist. Hab den Clown wieder bei meinem Mail Eingang gesperrt... ist ja nicht zu fassen.



Bedauerlich, wenn der Text-Samurai nicht mehr mitspielt. Ist dieser herzliche Gedankenaustausch denn nicht erheiternd? Fischt Nirguna nicht putzige Perlen aus der Web-Kloake?


Mir macht dieser Sadhguru mehr Spaß als Chrupalla bei Misoga.


Sind sie nicht alle unterhaltsam, Miosga, Chrupalla, Sadhguru, Bhagwan, Nirguna, Tokyo-Samurai, Trump, Putin, Orban, Macron, Merkel, Höcke und wie sie alle heißen?




https://www.youtube.com/watch?v=AhitsB3pogs

Da predigt Sadhguru wie mehr als ein Dutzend anderer von der Kunst, das immer laufende Gedankenkino auszuschalten, um in stiller Betrachtung bei nichts anderem als sich selbst anzukommen - bestenfalls in dem Wissen, wer man ist. Und nicht wer man sein soll. 


Durch Web-Kloaken spülen Heilige Schriften megabyte weise. 



Telgram beispielsweise verschickt MByte "Heilige Bücher / spirituelle Schriften / spirituelle Hörbücher". Wem's Spaß macht, wem's hilft - bitte.   


Marokko - 2012: Sollte man sich nicht freuen, wenn man spirituelle Angebote frei nutzen darf?

       So veröffentlicht der Sadhguru die endlos wiederholte Litanei, das Kopfkino zu stoppen. Und dann? Kommt man so spirituell zu Glückseligkeit wie die Jungfrau zum Kind? Tausendfach versucht, nie erreicht. Das nervt einfach nur oder nicht? Ob sich's mit dem letzten Atemzug ändert? Schön wär's!



Lissabon: Hier liegt er nun, der Eroberer der Indienpassage entspannt mit gefalteten Händen. Wäre so zu sterben nicht ein Traum? Wäre es nicht wunderbar, nichts zu denken, nichts zu reden, nichts zu schreiben, nichts zu tun?

Das heißt: Meine Vorstellung und Sehnsucht nach solch stiller Spiritualität geht ungebrochen aber erfolglos weiter. Bestenfalls glückt es mir, mich mit meiner mangelhaften Realitätssicht genügsam zu bescheiden. Mehr ist da nicht. Wie erwähnt, sieht man alles, was man wirklich "besitzt", wenn man sich hinsetzt und die Augen schließt. Doch dann geht das Gedankenkino ebenso weiter, wie Buchstabe um Buchstabe, Wort um Wort, Satz um Satz Blogs und Mails füllen. Mein Traum von Spiritualität wäre, alle Gedanken vollends zum Schweigen zu bringen. Wäre es nicht ideal, in Glückseligkeit nur noch Atmen und Herzschlag eben sich selbst zu spüren? Und so zu wissen, wer man ist?


 St. Petersburg: Gibt es wenigstens kurze Momente der Stille, bevor wieder ein Gedanke den nächsten jagt oder irgendein Teil des Körpers zu zappeln beginnt? 



Wenn der Pilger auf Knien vor der Madonna versinkt, wenn der fromme Muselmann sich auf seinem Teppich gen Mekka verneigt, wenn Mönche täglich Beten üben, wenn Soldaten singend durch die Stadt marschieren, wenn Ärzte Kranke heilen, Steuerprüfer Rechnungen durchsehen, Schaffner Fahrkarten kontrollieren, wenn jeder an seinem Platz macht, was er machen kann, was soll daran verkehrt sein? Und was geht es mich an, was andere essen oder machen?


Dresden: Täte dem Text-Samurai nicht ein wenig Demut à la Jesus gut, um den Münchener Erleuchtungssucher nicht so barsch abkanzeln zu müssen?
Ich hatte doch tatsächlich schon vergessen, was der Nirguna für ein Arschloch ist. Hab den Clown wieder bei meinem Mail Eingang gesperrt... ist ja nicht zu fassen.

Nach Jahrzehnten Konditionierung ist dem Bhagwan Schüler "seins", was er aus Netzkloaken über "Erleuchtung" aufklaubt. Wenn "seins" nicht "deins" ist, was regst Du Dich auf?


Wenn den Münchener Mathematikus wie Millionen Menschen solche Gedanken beschäftigen, ohne überhaupt auch nur das Licht am Ende des Tunnels zu sehen, sollte der Text-Samurai nicht mehr Mitgefühl haben mit uns? 

Macht und Mädchen


Epstein hat auf seiner Karibik-Insel minderjährige Mädchen missbraucht. Waren solche Verbrechen nicht immer üblich bei reichen, mächtigen Männern? 


Zola beschreibt die 15jährige Nana, die sich ein 50jähriger Knopffabrikant schnappt.

Andere Zeiten, andere Länder, andere Sitten....


Bei meiner Reise Marokko -2014 haben mir Zeitungen die Zeit vertrieben mit Artikeln wie "Muss man Mädchen mit 16 Jahren verheiraten?"

Zurück ins Hier-und-Hetz


Bleiben wir im Hier-und-Hetz: Der widrige Sängerknabe sucht Fingerfertigkeit am Klavier, andere suchen Aktiengewinne, wieso sich nicht mit Erleuchtung, Gott, Nirvana, besserer Wiedergeburt, Auferstehung von den Toten oder unkaputtbare Jungfrauen im Paradies beschäftigen? Es war, ist und bleibt so.



Memento mori - die Sanduhr unseres Lebens läuft unaufhaltsam. Wie, wo und wann wir am Ende sind, ist ungewiss. Kann man glauben, zumindest nachvollziehen, was der Text-Samurai sich zuschreibt? Oder malt sich er sich wie ein heimatloser Alkoholiker "la vie an rose"?

 Mein Ego hat mir ein unfassbar schönes Leben beschert. Und auch für alles Negative, alle Schmerzen, die ich erlebt habe bin und werde auch in Zukunft ausschließlich ich verantwortlich sein, genau wie für den erreichten Zustand meines völlig unverdient erreichten wunderbaren Lebens.

Wenn Menschen Krebs bekommen, Stents, künstliche Hüftgelenke, Zahn-, Magen-, Hals- oder sonstige Schmerzen und am Ende sterben, fürwahr - Schuld hat immer die Leiche. Nix Karma, nix Kismet - selber Schuld, so sühne Sünder, sühne!


Nach einem Monat ist es soweit: Mein Womo steht auf der Bühne. Die Räder sind abmontiert. Der Boden ist mit Plastikfolien abgedeckt. Der Unterbodenschutz wird aufgesprüht. Ein paar Tage noch trocknen, dann geht's auf Reisen. Rastloses Reisen: So sucht der Sünder seinen Spitshituality-Spott spiritÜll zu sühnen.

Die Erste Edle Wahrheit



Mir gefällt es, was der Münchener-Mathematikus aus Web-Kloaken wühlt. Sowas gelingt mir auch: Versteht man Buddhas Weisheiten, wenn er meint: "Leiden passiert und existiert". Mach'ste nichts dran, mein Freund. Und erinnert nicht Buddha an das Leiden am Kreuz? 


Hier steht im Mai 2014 mein Marktweiblein in der Spargelhütte, im Dezember stand sie dann in ihrer Weihnachtsmarkthütte. Mit all ihrer Kreativität und nach allen-Regeln-der-Kunst erfüllte sie ihre Pflichten, wie es mein Job war, zwischen zwanzig und vierzig Seiten des PC-Magazins termingetreu abzugeben. Wir passen zueinander wie Stecker und Dose, wie Schraube und Mutter, wie Mann und Frau.



Meine Frau verwöhnt mich mit dem Sonntagsessen vor ihrer Grauen Star Operation am Montag. Das sind große Sorgen für uns.



Die OP ist geglückt. Nach meiner schlaflosen Nacht und zweieinhalb Stunden Wartezeit in Neustadt bei Coburg dürfen wir wieder heim. 



Zolas Buch "Der Totschläger" und ein Spaziergang durch Neustadt bei Coburg vertreiben mir die Wartezeit. Die bald sechshundert Seiten Zola-Buch sind in drei Tagen verschlungen. KI fasst den Inhalt zusammen:

„Der Totschläger“ (Original: L'Assommoir, 1877) von Émile Zola ist ein zentrales Werk des Naturalismus, das den unaufhaltsamen sozialen und moralischen Abstieg der Wäscherin Gervaise Macquart im Pariser Arbeitermilieu schildert. Trotz anfänglicher Bemühungen um ein ehrbares Leben führen Armut, Alkoholismus (symbolisiert durch die Schnapsbrennerei „Totschläger“) und Schicksalsschläge zu Gervaises Verelendung

Erst der Alkohol, dem die Armut, am Ende Elend. Bürgergeld gab's damals nicht. Hunger und Delirium tremens gab's schon - Endstation Irrenhaus.


So vertreibt mir auch am Dienstag noch Zolas Buch beim Augenarzt die Zeit. Die Augenklappe muss meine Frau jetzt nur in der Nacht tragen. Zwei verschiedene Packungen mit Tropfen und eine Salbe sind noch nötig für die weitere Heilung. Nach dem Augenarzt können wir in der Großküche von Wolkenrasen essen.



Von drei angebotenen Gerichten wählen wir das vegetarische.



Für sechs Euro gibt es Eierfrikasse. Meine Frau holt Nachschlag, den wir uns teilen. Eine Butterbrezel beim Bäcker Anton kostet 2,20 Euro. Die Küche Wolkenrasen bietet mehr für das Geld.

Politpestilente Pöbeleien spülen genau wie Heilige Schriften MByteweise durch die Web-Kloaken. Mich langweilt all das. Mir sollen Straße neuen Schwung und Lebenslust schenken. Nach einem Monat schafft es die Werkstatt, den Unterboden meines Womo zu schützen. Zu meinem Valentin-Geburtstag zieht es mich nicht einmal mehr nach München - einfach fort, weit, weit fort Richtung Süden. 

Abschiedsstimmung


"Winter ade, Scheiden tut weh....."..... Es zieht mich fort. Das schöne, friedliche Leben mit meiner Frau, die mich mit Essen, Sauberkeit und Ordnung verwöhnte, wie uns das Feuer im Küchenherd verwöhnte, all der Luxus endet auf Reisen.



So schwer wie mir der Abschied von daheim fällt, so schwer fällt mir die Heimkehr, wenn erstmal Hunderte, ja Tausende Kilometer zwischen mir und unserem alten Haus an der ruhigen Straße liegen.



Das kleine Städtchen Sonneberg am Thüringer Waldrand, gleich hinter der bayrischen Grenze, wird mir immer lieber. Es zieht mich nicht einmal nach München, wo an meinem Geburtstag viel Volk sich versammelt.



Polit-pestilente Pöbelei auf nasskalten Straßen lockt mich nicht mehr. Die mit Polit-Pestilenz gefluteten Web-Kloaken langweilen - Heilige Schriften auch. 



Das Leben ist so beschaulich hier. Die Spaziergänge ohne Autolärm auf kleinen Straßen, der kleine Hund auf dem Fensterbrett, der Frieden daheim, all das macht mir den Abschied schwer.



Sollen sich doch alte Adelsgeschlechter über der Stadt ihre Burg haben bauen lassen wie Christen ihre Kirchen auf besten Plätzen, soll Putin seine 800-Millionen-Yacht vor seinem Einmarsch in die Ukraine von einer deutschen Werft nach Russland zurückholen lassen, soll Merz mit seinem Düsenflieger reisen, sollen sich Herrscher wie blutige Hähne um Länder streiten, Linke, Grüne, Blaue, Rote, Schwarze Koalitionen in allen Farben bilden, mich interessiert das alles immer weniger.



Ein öffentlicher Bücherschrank hat mich mehr als Politik mit einem lieben, kleinen Büchlein begeistert. Das Buch über den jungen Taugenichts gibt es frei im Download, besser für mich als politische oder spirituelle Predigten. 



sympathy for the devil 



Just as every cop is a criminal .
And all the sinners saints .
As heads is tails, just call me Lucifer .
'Cause I'm in need of some restraint .



DAS BÖSE IST IMMER UND ÜBERALL



Hunderte vermummte Antifanten marschieren vereint gegen DAS BÖSE IST IMMER UND ÜBERALL, weil, ja weil.... Just as every cop is a criminal .....


DAS BÖSE will sprechen? Geht garnicht!

Björn Höcke 
Ausgrenzung und Stigmatisierung in den Systemmedien, Mißbrauch von Behörden für den politischen Machterhalt, Finanzierung von linksextremen NGOs zur Aushebelung der Volkssouveränität, Internetzensur und Hausdurchsuchungen bei einfachen Bürgern wegen kritischer Meinungsäußerungen, Cancel-Culture, finanzielle Repressalien und Kontokündigungen, Ausschluß von Kandidaten bei Wahlen, Brandmauerpolitik im Parlament und eine ernsthaft geführte Parteiverbotsdebatte, Kriminalisierung des Vorfelds, Bekämpfung kritischer Journalisten, Berufsverbote, Boykottkampagnen, politisierte Justiz …
In unserem Land ist einiges aus den Fugen geraten. Ein Kartell aus Parteien, Medien, NGOs, staatsabhängigen Beschäftigten und Prominenten haben sich in einer Wagenburg gegen die eigenen Bürger verschanzt. Alle Hemmungen sind gefallen, inzwischen versuchen sie schon gar nicht mehr, es demokratisch aussehen zu lassen.
Das muß einem Angst machen — und genau das soll es auch. Es geht um Einschüchterung. Aber: Wir sind nicht allein. Und ein Blick auf das Tagesgeschehen mit einem historischen Bewußtsein macht Mut. Es sind die Symptome eines kollabierenden Regimes. 
»Ein politisches System, das dem Untergang geweiht ist, tut instinktiv vieles, was diesen Untergang beschleunigt.« Jean-Paul Sartre

Es ist ordentlich Druck auf dem Kessel. Wer den Fall der DDR miterlebt hat, erinnert sich an diese eigenartige Spannung in der Luft, die man auch jetzt wieder ganz deutlich spüren kann. Eine solche Wendezeit ist nicht ungefährlich. Umso wichtiger ist es für uns, gelassen unseren Kurs beizubehalten. Auf keinem Fall dürfen wir uns von den inzwischen wild um sich schlagenden Machthabern treiben lassen. Nicht deren willkürliche Kriminalisierungsversuche sind der Maßstab dafür, mit wem wir reden dürfen und mit wem nicht. Denn wir stehen auf der richtigen Seite der Geschichte: Alle Staatsmacht kann sich am Ende nur auf die Bürger stützen. Der Kipp-Punkt ist überschritten, es gibt schon die ersten prominenten Überläufer und die AfD führt viele Umfragen an — wer hätte das noch vor wenigen Jahren gedacht? Wer einmal innerlich diesen Schritt vollzogen hat, den können die alten Seilschaften nicht mehr zurückgewinnen. 

Nur Mut: Auch das Ausland schaut auf uns. Längst hat sich diese Regierung international isoliert. Wir haben schon einmal eine friedliche Revolution hinbekommen.

DAS BÖSE IST IMMER UND ÜBERALL



Martin E. Renner, MdB 

+++ Und dieser Linksextremist, den ich meine, nennt sich „Maja“…
Der Katzenjammer ist groß – die linksextreme Antifa-Szene leckt ihre Wunden.
Acht Jahre Haft. Und plötzlich ist das Geschrei groß. Ein ungarisches Gericht hat den deutschen Linksextremisten Simeon T. verurteilt – einen Mann, der sich selbst als „nonbinär“ definiert und verlangt, mit „Maja“ angesprochen zu werden.
Hier steht kein „queerer Aktivist“ vor Gericht, kein „Opfer staatlicher Repression“, sondern ein gewalttätiger Extremist, der gemeinsam mit Gleichgesinnten nach Budapest reiste, Menschen jagte, verprügelte und schwer verletzte.
Der sogenannte „Antifaschismus“ zeigt hier sein wahres Gesicht. Eine selbsternannte moralische Elite erklärt Menschen aufgrund von Kleidung oder Haarschnitt zu „Nazis“ – und fühlt sich dadurch legitimiert, zuzuschlagen.
Das ist keine Abwehr des Faschismus. Das ist sein Spiegelbild. 

+++ Die Täterideologie wurde geadelt
Besonders widerlich ist die begleitende Inszenierung. Statt über die Opfer zu sprechen, diskutiert man in deutschen Medien lieber darüber, ob Simeon T. korrekt „gegendert“ wurde. Statt Mitgefühl für die Opfer gab es Empörung über angebliches „Misgendering“. 
Das ist nicht nur realitätsfremd, das ist moralisch verkommen. 
Unterstützer stilisieren den Täter zum Märtyrer. Der Vater fabuliert von „psychischer Folter“, Antifa-Gruppen skandieren Parolen vor dem Gerichtssaal, der Verurteilte selbst jammert über Haftbedingungen und tritt medienwirksam in den Hungerstreik. Kein ehrliches Wort der Reue. Nur Selbstmitleid und Anspruchsdenken.
Die Identitätspolitik dient hier als Schutzschild für Gewalt und als durchschaubares Ablenkungsmanöver.

+++ Nach Gewaltkarriere ins EU-Parlament
Der politische Skandal wird aber noch größer: Eine weitere Tatverdächtige sitzt heute im Europäischen Parlament. Gewaltkarriere mit anschließender Mandatsprämie – möglich gemacht durch das richtige ideologische Etikett.
Links sein heißt heute: alles dürfen, nichts verantworten.
Die Krönung des Ganzen: Simeon T. soll seine Haft in Deutschland verbüßen. In einem Land, in dem politisch „korrekte“ Gewalttäter regelmäßig auf Milde hoffen dürfen. Bewährung, vorzeitige Entlassung, Resozialisierungsromantik – man kennt das Drehbuch.
Wer noch wissen will, warum immer mehr Bürger von einem Linksstaat sprechen, muss nur diesen Fall betrachten.
Er zeigt, wie tief Teile von Politik, Medien und sogenannter Zivilgesellschaft bereit sind zu gehen – bis zur offenen Solidarisierung mit gewalttätigem Extremismus, solange er ideologisch zum Zeitgeist passt.
Ihr
Martin E. Renner, MdB und Gründer der Alternative für Deutschland


DAS BÖSE IST IMMER UND ÜBERALL


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Auszug aus der Rede von Angela Merkel auf dem 17. Parteitag der CDU am 01.12.2003 in Leipzig: "...und wir sind ein Land, das im Übrigen Anfang der sechziger Jahre die Gastarbeiter nach Deutschland geholt hat, und jetzt leben sie bei uns. Wir haben uns ne Weile lang in die Tasche gelogen. Wir haben gesagt, die werden schon nicht bleiben. Irgendwann werden sie weg sein. Das ist nicht die Realität, und natürlich war der Ansatz zu sagen, jetzt machen wir hier mal Multikulti und leben so nebeneinander her und freuen uns übereinander. Dieser Ansatz ist gescheitert, absolut gescheitert! ..."

 

DAS BÖSE IST IMMER UND ÜBERALL! Ach Gott ja: Wie sollen Sünder solche Schuld sühnen? Mit einer 

.? Story ?. 





p.s.: Korrekturen - wenn überhaupt - später



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