Liebenswerte Orte Saint-Julien-en-Born, Mimizan, Contis-Plage, Cap de l'Homy, Fouras-les-Bains, Rochefort schenken mir glückliche Tage. Die Berliner Damenwahl muslimischer Eroberer verbandelt schnatternde Gänse mit schlauen Füchsen. Meine Reaktion: Allergische misogyne Misanthropie. Dieser Zeitvertreib hat nichts mit dem Fortgang der fröhlichen Fahrt zu tun. Die ruchlose Verderbnis politprofessioneller Egomanen rückt auf Reisen in den Hintergrund.

Es bleiben meine kleinen Freuden. Einfachste Glücksmomente sind bestimmend - wie eine saubere Sanitäranlage. Danach kann man einen Ort beurteilen. Am Samstagmorgen bauen Marktkaufleute in Saint-Julien-en-Born ihre Geschäfte auf. Die Stadt sorgt für ihre Bürger.
Saint-Julien-en-Born, Mimizan, Contis-Plage, Cap de l'Homy begeistern mich. Im hervorragenden Camp von Fouras-les-Bains klingt die Woche aus. Dort ermöglicht mir starkes WLan schreibwütig Stellung zur Zeit zu nehmen.
Meine Frau hat mich für ihren Weihnachtsmarkt als ihren Weihnachtsmarkthüttenknecht angelernt. Die Arbeit in Bamberg hat mir Spaß gemacht. Mein Abo bei WELT online erlaubt es mir, meinen Frust in Kommentaren zu Artikeln zu verarbeiten.
Gegen meine Fron am Schreibtisch war mir der Weihnachtsmarktverkauf von Blechspielzeug, ihren selbstgemachten Kerzen, Steckpferden und der Umgang mit Laufkundschaft eine angenehme Abwechselung. Hier sind am Abend TV-Wortgefechte gedanklicher Ausgleichssport. Es amüsiert mich, wie "hoch-geleerte" Experten das "Große Wort" führen.
Als Rentner mit Ersparnissen ist man in einem sechs-mal-zwei-Meter-Mobil priviligiert gegenüber dem prekären Pöbel, der in seiner Suffbude nachts seine Katze und morgens seinen Kater pflegt. Und dabei stramm links seinen Alt-68iger-Wahn bis zum "Endkampf" ficht. Bleiben wir besser in Julien-en-Born.
Die Damen können sich vor dem Amtsgebäude neu einkleiden. Traditionell symbolisiert die Polit-Parole LIBERTE EGALITE FRATERNITE, dass viele Franzosen die Gewalt ihrer Machteliten kritisch beurteilen, während in Deutschland immer noch zuviele Menschen dem ÖRR, kulturellen Clowns und salbadernden Klerikern und Politickern applaudieren.
Wird mit der Wahl Berliner Luft mit Blei belastet? Clans und Gangs schießen dort schon vor einer Polizeistation aufeinander. Und wovon träumen die Linken? "Lasst sie mal machen...." Viel Spass!
In der französischen Kleinstadt merkt man nichts von Randale auf den Straßen wie in Nancy oder Berlin. Wiki:
Saint-Julien-en-Born ist eine französische Gemeinde mit 1781 Einwohnern im Arrondissement Dax, im Département Landes und in der Region Nouvelle-Aquitaine. Es besteht aus dem Hauptort Saint-Julien-en-Born und dem am Meer gelegenen Seebad Contis les Bains
In kleinen Gemeinden genießen Menschen ein einfaches Leben. Am Wochenende kassiert niemand Geld am geschlossenen Camp mit dem offenen Stellplatz, der Campern Strom, Wasser und Entsorgung bietet.
Morgens auf nüchternen Markt diese Köstlichkeiten zu sehen, macht hungrig. Meine Küche im Auto trägt dem Rechnung mit einem herzhaften Frühstück.
So gestärkt geht es glücklich in den sonnigen Oktobertag mit E-Bike Rosinante. Die Straße zum Nachbarort Lit-et-Mixe ist wegen Bauarbeiten für Autos gesperrt. Ein Rad kommt fast überall durch. Auf der gesperrten Straße stört kein Autofahrer meine Wochenendausfahrt .
Die große Schleife vor dem Rathaus (Mairie) in Lit-et-Mixe ist rosa (rose) und steht für „Octobre Rose“ – die französische Kampagne zur Sensibilisierung für Brustkrebs und zur Förderung der Früherkennung. In der Gemeinde Lit-et-Mixe (Département Landes) engagieren sich die Gemeindeverwaltung und lokale Vereine (z. B. Gym Détente Litoise und das EHPAD L’Orée des pins) regelmäßig im Oktober mit Aktionen wie Spendenmärschen, Informationsveranstaltungen und dem Tragen von Rosa. Die Erlöse gehen an Organisationen wie die Ligue contre le cancer des Landes oder ähnliche Initiativen. Das große Schleifen-Objekt ist ein sichtbares Symbol dieser jährlichen Aktion – vergleichbar mit ähnlichen Installationen in anderen französischen Gemeinden während des Brustkrebs-Monats. Auf dem Foto wirkt sie deutlich rosa (nicht violett); die Farbe Rosa ist das internationale Symbol für Brustkrebs-Awareness.Violette/lila Schleifen stehen dagegen meist für andere Anliegen (z. B. Bauchspeicheldrüsenkrebs, Alzheimer oder häusliche Gewalt). Hier handelt es sich klar um die rosa Variante für Octobre Rose
Sportveranstaltungen stärken den sozialen Zusammenhalt und die Kondition der Sportler.
Der Fahrradladen hat sich in Jahrzehnten zum Museum aufgebretzelt, verkauft gebrauchte Räder und nennt sich stolz "ATELIER DE BICYCLETTES". Bicyclette sagt heute fast niemand mehr, das kürzere Wort Velo hat es verdrängt.
Kirchen und Kriegerdenkmäler erscheinen mir wie Firnis der Zivilisation über unsere kaum gezähmte, tückische Natur als Raub- und Gewaltmenschen.
Mit diesem Sportstadion kann sich Lit-et-Mixe sehen lassen.
Dies Bild auf der Kilometer langen Straße von Lit-et-Mix nach Contis-Plage teilt mit Lesern, so es sie gibt, meine Glückgefühle. Der einsame Weg führt zum Meer. Weil die Touristen-Info bis zum 6. Oktober geschlossen ist, führt mich mein innerer Kompass ohne Landkarte.
Ein wenig auf und ab, einige Kurven, eine Fläche mit Kahlschlag des Baumbestands, das Gleiten eines Raubvogels und zwitschernde Vögel im Wald geben abwechselungsreiche Eindrücke.
Vor dem Sandstrand und vor Treppen endet für Rosinante die Fahrt in Contis-Plage.
Schilder warnen vor dem tückischen Meer. Auf tückische Menschen muss man ebenso achten.
Als einsamer Straßenhund hätte mir eine warme Dusche im teuren spanischen Camp zuletzt gut getan. Es war dumm, das nicht zu nutzen. Jetzt sehnt sich der Körper nach Wasser. Nicht so, dass täglich eine Dusche und alle Woche eine Waschmaschine laufen müsste, es reicht, alle zwei Monate einmal zu waschen. Schwarzer Schmutz und scharfer Schweiß fressen nach Wochen Löcher in ein Fünf-Euro-T-Shirt. Dann kann man es wegwerfen. Der Leser, so es ihn gibt, muss nicht alles glauben, was hier steht.
Das Bad war Stress. Schlimmer als die Wellen und die Strömung war, Geld, Scheckkarten, Ausweise, Fotoapparat, Smartphone am Strand im Rucksack zu lassen und im Auge zu halten. Alles ging gut. Also erfrischt und mit Meersalz gebadet, geht es weiter.
Was braucht man als freier Straßenhund mehr als eine Badehose am Meer?
Saint-Julien-en-Born, Bias- Mimizan, Contin-Plage und zurück
Nach einigen Stunden im Sattel von E-Bike Rosinante wäscht mir die Dusche am Auto, die aus einer Klappe draußen hängt, Salz, Schweiß und Schmutz vom Körper.
Nach so vortrefflicher Sonntagsfahrt im warmen Herbsttag gönnt sich der einsame Straßenhund sogar frische Wäsche zur weiteren Heimfahrt. So geht es auch am nächsten Tag mit einem Ausflug weiter.
Am Weg lockt 600 Meter abseits der Straße ein EMPLACEMENT CAMPING-CAR für 7,50 Euro pro Nacht - ohne Strom, Wasser und Entsorgung. Niemand nutzt das Angebot.
Nach 12 Kilometern Landstraße erfreut mich das Kirchlein von Bias. Von dort geht es über einen asphaltieren Radweg weiter nach Mimizan.
Die knapp 1.000 Einwohner in Bias leisten sich diese hübsche "mairie", am Dachfirst in Landesfarben die allgegenwärtige Parole LIBERTE EGALITE FRATERNITE.
Neber der mairie von Bias, wie kann es anders sein, die Heldengedenktstätte mit der roten Gedenktafel:
ESPACE du SOUVENIR 1914-1918, 1939-1945 / T.O.E., 1952-1962 / A.T.M.
Letztes soll mir KI erklären:
Das mimizan Cinéma-Théatre le Parnasse überrascht mich. Laut Wiki:„1952–1962 / A.T.M.“ bezieht sich auf die Kämpfe in Nordafrika (Afrique du Nord / AFN), speziell Algérie, Tunisie und Maroc.Die rote Tafel („Espace de souvenir“) am Denkmal in Bias (Lot-et-Garonne) ergänzt damit das Hauptmonument, das der „Grande Guerre“ (Erster Weltkrieg) gewidmet ist, um auch die Gefallenen und Veteranen der späteren Nordafrika-Einsätze zu ehren. Bias hat zudem einen historischen Bezug zu Harkis (algerische Hilfstruppen der französischen Armee), die nach 1962 in einem dortigen Lager untergebracht wurden.
- 1952–1962 ist der offizielle Zeitraum, der in Frankreich für die Einsätze und Verluste in diesen Gebieten verwendet wird (Tunesien ab 1952, Marokko ab ca. 1953, Algerien 1954–1962 bis zu den Évian-Abkommen und der Unabhängigkeit). Viele Denkmäler und Gedenktafeln nutzen genau diese Jahreszahlen.
- A.T.M. steht für Algérie – Tunisie – Maroc (manchmal auch als C.A.T.M. = Combattants d’Algérie, Tunisie, Maroc bei Veteranenverbänden). Das ist die gängige Abkürzung für die ehemaligen Kämpfer und Gefallenen dieser Konflikte.
Mimizan ist eine französische Stadt mit 7673 Einwohnern im Département Landes in der Region Nouvelle-Aquitaine
Für 7673 Einwohner eine solche Pracht!
Nach 20 Kilometern auf dem Bock ist eine Kaffeepause verdient. Das CAFE La Mimizane hat mir schon im März 2025 mein Leben versüßt.
Auch wenn mein Körper mittlerweile fast der Zuckersucht entwöhnt ist, ein Eclair Café verführt mich. Was in Mimizan mit Kaffee 5,50 Euro kostet, gibt es in Portugal für die Hälfte. Doch da ist das Eclair kleiner.
Mimizan hat ein ähnliche Kirche wie Bias, nur größer.
MUSÉE PRIEURÉ - meine Lästerei über klerikale Kultorte ist angesichts der islamistischen Konkurrenz unangebracht.
312.747 Aufrufe 22.12.2022 HERKULESSAAL
Festliche Musik zu Ehren von Christi Geburt. Hier mit dem Eröffnungschor aus dem Weihnachtsoratorium BWV 248 von Johann Sebastian Bach. Es jauchzen und frohlocken der Chor des Bayerischen Rundfunks und die Akademie für Alte Musik Berlin (Akamus) unter der Leitung von Peter Dijkstra. Aufgenommen am 11. Dezember 2010 im Herkulessaal der Münchner Residenz.
Das hat nicht mit Verehrung für Pfaffen oder für Politprofis zu tun. Es fühlt sich eher an wie eine Verpflichtung, "unsere Kultur" wie beispielsweise Musik von Bach, die für Gottesdienste komponiert war, zu ehren und zu achten. Und zu "unserer Kultur" gehören auch "klerikale Kunsthallen" - vulgo Kirchen.
Wenn es sich so, wie dies Bild von Morelo-Reinhard aus Spanien zeigt, ergeben hat in christlicher Tradition, wie stünde es mir an, daran zu rütteln und zu schütteln wie Taliban an Buddhastatuen in Afghanistan?
Meine sonntägliche Andacht stellt sich am ehesten im Vogelzwitscherwald ein, wenn mich E-Bike Rosinante Kilometer für Kilometer von Mimizan nach Contin-Plage befördert.
Das Drei-Sterne-Camp-Du-Lac in Mimizan ist im Oktober 2026 ebenso geschlossen wie im März 2025.
Den See, für den meine Badehose eingepackt war, erlaubt kein Schwimmen.
LAC de MIMIZAN BAIGNADE INTERDITE DANGER :
VASE et Differences brutales de profondeur
Radfahren an der Uferpromenade ist verboten. Zwei Fransozen schieben ihre Fahrräder.
Da lockt mich der Atlantik mehr, doch bei der weiten Rundtour reicht meine Kraft nicht zum Kampf mit dem tückischen Meer und mit tückischen Menschen, die vielleicht habgierig auf meine Siebensachen am Ufer schielen.
Ein Blümchenbild der Frau daheim gesandt, und dann weiter, weiter, weiter ....
Ach, die Frauen!
Wie bei allem kann man das Mann-Frau-Ding nicht theoretisch erfassen, man muss es wie alles andere am eigenen Leib erfahren.
Noch ein paar bunte Bommeln baumeln vom Baum über den Kiefernadeln. KI:
Das sind Früchte des Arbousiers (Arbutus unedo), auch Erdbeerbaum oder Westlicher Erdbeerbaum genannt. Die Beeren (Arbouses) sind rund, 1–2 cm groß, mit einer charakteristischen warzigen/höckerigen Oberfläche und reifen von gelb über orange bis leuchtend rot. Die Blätter sind immergrün, ledrig, glänzend und oft leicht gesägt – genau wie auf dem Foto. Der Hintergrund mit Kiefernnadeln passt perfekt zum Pinienwald (Pinus pinaster) der Landes. In der Forêt de Mimizan (und allgemein an der Atlantikküste der Landes) kommt der Arbousier natürlich vor, oft in der Macchia oder im Unterholz zusammen mit Heidekräutern und Zistrosen. Er ist im Mittelmeerraum und an den atlantischen Küsten Westeuropas heimisch und fühlt sich auf den sandigen, sauren Böden dort wohl. Die Früchte sind essbar (wenn vollreif und rot), schmecken mild-süß-säuerlich mit etwas mehliger/granulierter Textur und werden regional zu Marmelade, Gelee oder Likör verarbeitet. Unreif oder in großen Mengen können sie leicht abführend wirken. Sie reifen meist im Herbst, oft gleichzeitig mit den nächsten Blüten.
Es gäbe noch viel eigenartige Gewächse zu bewundern an der Uferpromenade, doch mir steht noch der Rückweg bevor.
In der Nähe des Sägewerks von Mimizan gibt es einen weiteren Stellplatz. Doch das Werk dünstet üble Gerüche aus, die man nicht braucht.
Es geht knapp 20 Kilometer von Mimizan nach Contis-Plage durch diesen wunderbaren Wald. Eine Schlange windet sich geschwindt über den Radweg. Das Reptil verschwindet schneller im Gras als kleine Mauereidechsen.
Der Leuchtturm ist eine Sehenwürdigkeit in Contis-Plage. Doch Ende September ist Schluß mit dem Aufstieg auf den Turm.
Cousin Olaf aus Sassnitz - genetisch provokativ programmiert
Wir beide haben das Provokations-Gen geerbt.
Auch Olaf hatte einen schönen Sonntagsausflug in Sassnitz.
Und so grüßt er mich vom Hochufer. Den Kreidefelsen hat Caspar David Friedrich ein Denkmal gemalt.
Contis-Plage, Cap de l'Homy
Der frische, junge Montagmorgen in Saint-Julien-en-Born lockt mich ins nächste Restaurant.
Dreieurofünfzig für den Morgenkaffee kann man sich leisten, wenn der Platz beim Camp mit Wasser und Strom zehn Euro kostet. Dann stören mich auch nicht teure Daten von T-Online, die nur keine umfangreichen Recherchen erlauben.
Um mich zum Nulltarif vom Platz zu schleichen, wäre mein Aufbruch am Montag im Morgengrauen nötig gewesen. Ehrlich währt am längsten, also zahlt man dankbar für drei friedliche, ruhige Nächte 30 Euro und fährt mit gutem Gewissen weiter.
Die Frau daheim hat Pilze gefunden. Sie sind ihr gut bekommen. Allerdings habe sie mit Rosenschneiden und Gartenarbeiten soviel zu tun, dass sie keine Zeit zum telefonieren habe und sich mit "bis zum nächsten Jahr" kurz und knapp am Telefon verabschiedet. Wie wiederholte unverdrossen Großvater selig, der Großmütterchen selig nicht so recht mehr wegen seiner Schwerhörigkeit verstand:
"Alt und grau darfst du werden, aber nicht frech."
Für mich ist der Ortswechsel nach Contis-Plage Stress. Denn dass die Zugangsberechtigung mir einen Code geschickt hat, war nach Laden der App via Barcode auf das Smartphone noch verständlich. Dass der Zugangscode dann aber auf einen anderen Säule über die Tastatur einzugeben war, musste mir erst jemand zeigen.
Mein Übermut hat mich nach Ankunft im Camperpark dazu verführt, gleich Mittags mich in die Flut zu stürzen. Die Wellen bei Flut sind für Surfer schön, für Schwimmer schrecklich. Gleich eine erste Welle schob mich mit Unsummen von Sand über den Strand. Sand ist noch abends zwischen meinen Zähnen.
Nur ein anderer junger Mann schwamm dort im Meer. Wie mag sich ein Fötus in der Fruchtblase fühlen, wenn werdende Mütter stolz bekennen "Ich habe abgetrieben"?
Muss einen Menschen erst die Brandung der Atlantik-Wellen immer wieder vom Ufer abtreiben, um zu verstehen, wie furchtbar sich ein Fötus in der Fruchtblase fühlen müsse, den seine Mutter abtreibt?
Der junge Mann und der alte Mann, wir waren beide froh, aus den tosenden Wellen wieder Land gewonnen zu haben. Wir waren nicht abgetrieben. Dank dem Meer, dank unseren Müttern.
Am Abend zuvor war es neun Kilometer vom Meer entfernt in Saint-Julien-en-Born idylisch und ruhig.
Selten hörte man schwere Motorradmotoren.
Nur wenig lauter als ein E-Bike surrt der Motor des Velo Solex - einst Kult in den 70igern. KI über die Bauzeit des Mopeds:
Von 1946 bis 1988 (also rund 42 Jahre) in Frankreich. Die Serienproduktion des klassischen VéloSoleX (mit dem typischen Reibrollenantrieb auf dem Vorderrad) begann im April 1946 und endete am 9. November 1988 im MBK-Werk in Saint-Quentin. Insgesamt wurden in dieser Zeit in Frankreich und weltweit über 7–8 Millionen Exemplare gebaut. Danach gab es noch Lizenz- bzw. Nachbauten (u. a. in Ungarn ca. 1992–2002) und ab 2005 wieder eine Produktion in Frankreich (auch elektrisch), die sich aber vom originalen klassischen Modell unterscheidet. Das auf dem Bild gezeigte Fahrzeug entspricht dem klassischen Stil (ähnlich dem langlebigen Modell 3800, das von 1966 bis 1988 gebaut wurde).
Leider sind die Duschen am Strand schon abgebaut, die öffentliche Toilette an der Kirche ist verschlossen.
Das Mobiliar und die Palmen dieses Kaffeewagens sind mit Stahlseilen verheddert und verschlossen. Es ist nicht mehr viel los in Contis-Plage bis zum März, April 2027.
Auch die meisten Feriendomizile sind wie das Haus "Cactus" verrammelt und verschlossen.
Nach der gestrigen Radtour war eine Außendusche vor dem Auto fällig. Meersalz kratzt ein wenig auf der Haut. Doch das gibt sich schon noch. Jedenfalls war es wieder ein sonniger Tag mit viel, viel Ruhe.
Na gut, Abfahrt nach vier Tagen in dieser wunderbaren Gegend mit all den aufregenden, schönen Radwegen, kleinen Orten und dem wilden Ozean.
Noch eine kleine 20-Kilometer-Abschiedsrunde von Contis-Plage zum Cap de l'Homy. Der wunderbare Waldweg gibt mir auf dem Rückweg bei Sonnenuntergang geradezu psychodelische Farbimpressionen, wie das Titelbild zeigt.
Noch vergnügen sich einige Surfer, bevor die Sonne untergeht.
Abschied und Feierabend
Abendsonne auf den Pinien färben die Stämme mit rötlichem Licht.
Fouras-les-Bains

Es war an der Zeit, ein paar Meilen Asphalt unter die Räder zu nehmen. Die Fahrt nach Fouras-les-Bains über bald 300 Kilometer bei bis zu 28 Grad Celsius war hart. Zumindest war außer zwei zähflüssigen Strecken bei Bordeaux der Weg frei. Freie Fahrt kostet 46 Euro. Vom "Entree" bei Virsac und der "Sorie" bei Cabariot stehen für 146 Kilometer 40 Euro auf der Rechnung.
Bei der Hitze, den dröhnenden Winterreifen reicht es am Autobahnparkplatz zur minimalen Pause, zu einem Kaffee und etwas Ruhe.
Laufend bietet die Autobahn Rastplätze. Die Toilettenanlagen sind sauber.
Verständlich, dass die Zahlstelle dafür 40 Euro von der Scheckkarte abbucht.
Doch dann kommt zur Belohnung das Camp in Fouras-les-Bains. Es übersteigt all meine Erwartungen: WiFi, Waschmaschine, heiße Dusche - und all das zum Preis von 16,06 Euro pro Nacht.
Im März 2027 kann man hier wieder die Saison beginnen, wenn man zuvor bei Denia im Camp Rio Mare den Winter überstanden hat.
Der Himmel zieht sich nach der 300-Kilometer-Fahrt von Contis-Plage am Abend zu in Fouras-les-Bains. Eine kleine Radrunde zeigt mir die Wunderwelt, welche sich jetzt vor mir ausbreitet.
Auf das Meer blicken Menschen aus ihren alten Häusern. Es ist Ebbe, das Meer hat sich weit zurückgezogen.
Die meisten Boote liegen auf dem Trocknen.
Wie am Ammersee blicken auch hier reiche Leute vom Türmchen ihrer verspielten Villa auf das Wasser.
Grau in grau klingt der Tag aus. Die Dachluken stehen auf, damit die 28-Grad-Wärme abzieht. Doch vor dem Regen muss mich E-Bike-Rosinante heim radeln, damit das Bett trocken bleibt unter dem Dachfenster.
Der Zirkus Zavatta steht mit gewaltigem Zelt und eindrucksvollem Fuhrpark vor der kleinen Stadt Fouras-les-Bains.
Ein zweihöckrickes Wüstenschiff ruht im Gras, ein anderes weidet noch.
Wie überall an strategisch wichtigen Orten stehen Festungsmauern und Kanonen.
Ob mir nach gestrigem 300-Kilometer-Tag und heutigem Wisch-und-Wasch-Tag dieser Betrieb Muscheln mit Pommes verkauft?
Es sprühen die ersten Tropfen vom Himmel. Zeit rasch zum Auto zu radeln, um die Dächer zu schließen.
So beginnt der Ruhetag mit der letzten Wäsche auf dieser Reise.
Die Frau schickt eine Blume aus dem heimischen Garten.
Das ist eine Prunkwinde (auch Trichterwinde oder Morning Glory genannt), botanisch meist Ipomoea purpurea oder eine eng verwandte Art aus der Gattung Ipomoea. Die typischen Merkmale passen genau zum Foto:- Die große, trichterförmige Blüte in leuchtendem Magenta/Purpur mit weißem Zentrum und der charakteristischen strahlenförmigen Zeichnung.
- Die herzförmigen (cordaten) Blätter.
- Der kletternde, windende Wuchs.
Die dornigen Stängel im Bild gehören sehr wahrscheinlich zu einer anderen Pflanze in der Nähe (z. B. einer Rose oder Brombeere) – Prunkwinden selbst haben keine Dornen. Die Blüten öffnen sich morgens und welken oft schon am Nachmittag. Die Pflanze ist eine schnell wachsende Kletterpflanze und in vielen Gärten und als verwilderte Art verbreitet.
Sie ruft an und lobt, dass meine schmuddelige Weste gewaschen im Trockner liegt. Der "Geräteträger", wie Reisefreund Klaus das Kleidungsstück nennt, war auch schon gelb-schwarz stellenweise.
Kleine Glücks- und Ruhetage. Jetzt geht kein Mensch mehr ins Wasser, obwohl das noch 20 Grad Celsius warm ist.
Herbstlaub trudelt über Wege. Eicheln knacken unter Radrädern. Zwei Männer verzehren belegte Brote, die der Bäcker in der Fußgängerzone verkauft.
Kirche, mairie, Burg, Restaurants, Geschäfte - in Fouras-les-Bains ist alles in schönster, aufgeräumter Ordnung: Alte Häuser am Meer, neuere Plastikboote am Land, Rentnerparadies im Herbst.
Kleinigkeiten machen mein Glück aus wie dies uralte Damenfahrrad. Die Bremsklötze sind erneuert, das Seilschloß ebenso. Das Gummi an den Pedalen ist verloren, der Ledersattel rissig.
LIBRAIRE PRESSE, TABAC, PAIN, BOULANGERIE, PATISSERIE und ein Lebensmittelladen mit astronomischen Preisen ist alles, was man in der Fußgängerzone von Fouras-les-Bains braucht.
Wenn im Lebensmittelladen Mozzi und Feta jeweils fünf Euro kosten, versteht man den Namen "Casino Shop".
Erinnert die Kunst an Exponate im Arbeiter-und-Bauernstaat auf französisch?
Am Abend wieder ein Regenschauer. Das Leben im Zelt wird härter. In meiner Stube schnurrt bei heißem Tee die Heizung. SAT-TV überträgt das Gedenken zum 7. Oktober. WLan liefert Daten zum Blog, zur Recherche und bei Whatsapp-Telefonie.
Der teure "Casino shop" kann mir sechs Liter-Flasche Wasser verkaufen, sonst nichts. Vor der Stadt ist das Kaufhaus SUPER U besser und preiswerter.
Im Super U krabbeln Schalentiere in sprudelndem Wasser.
Draußen am Meer warten frische Austern auf hungrige Genießer.
Muscheln mit Fritten, sagt die hübsche, junge Frau, gäbe es am nächsten Tag zum Mittag.
Vor Fouras-les-Bains liegt eine kleine Insel - ein lohnendes Ausflugziel.
Am Abend droht Regen wie am Tag zuvor.
Ein Blick auf Burg und Meer - dann ist wieder ein Tag in der Wunderwelt vorüber.
Ein weiterer Ruhetag in Fouras-les-Bains bringt Sonne.
Die junge Frau, die mir am Nachmittag zuvor zum Mittag Muscheln mit Fritten versprochen hatte, klagt, dass der "Patron" nicht mehr koche. Wie ich sie näher und genauer betrachte, fallen mir in ihren Ohrenringen und dem Nasenring glitzernde Steine auf. Sie bemerkt meinen bösen Blick und wirft sich stolz in die Brust. Meine Frau meint, dass mich das wohl schon gesättigt hätte. Nein, sie hätte eher eine Ohrfeige verdient für den unnötigen Zehn-Kilometer-Ausflug. Als ob sie das nicht den Tag zuvor gewußt hätte!
Jetzt machen sie dort ihr Geschäft mit Austern, wovon eine Lastwagenladung vor dem Laden steht.
KI:
Übersetzung des Kreidetafel-Texts:
Sympathische Formel Austern-Verkostung
Fragen Sie die Kellner vom Maritime nach einem Tablett, gehen Sie anschließend auf den Markt und kaufen Sie Ihre Austern (nur Austern). Die Fischhandlung öffnet Ihnen die Austern und der Kellner vom Maritime gibt Ihnen einen Korb, der enthält:
Preis des Korbs 6 € pro Person
Brot Butter Zitrone
1 Glas Wein (weiß, rot oder Rosé)
oder 1 Glas Sirup
Meine eigenen Kochkünste waren unverträglich. Doch am Spätnachmittag reicht die Kraft zu einem Ausflug.
Ein Ford Transit mit Zwillingsreifen als Womo sieht man selten. Eine rothaarige Alte fragt:
"English?"
"Allemand"
"Wollen Sie mit mir schlafen?"
Dankend abgelehnt führt mich mein Weg ins nächste Dorf.
Das nächste Dorf am Ozean heißt Yves. Dort gefällt mir dies Haus-aus-Stein.
Die wenigen Einwohner von Yves haben bei ihrer Friedhofskapelle den Turm gespart.
Fouras-les-Bains hingegen als strategischer, militärischer Stützpunkt war damals und ist heute als Tourismus-Magnet eine reiche Stadt.
Die Markthalle und die Geschäfte in der Fußgängerzone bieten luxuriöse Speisen, Kleidung und Souvenirs.
KI-Übersetzung:
Das Fort VAUBAN war Teil einer Zitadelle, die sich über die gesamte Esplanade erstreckte und am Verteidigungssystem des Arsenals und des Militärhafens von ROCHEFORT-SUR-MER teilnahm.
Sein Donjon (Bergfried), der Ende des 15. Jahrhunderts an der Stelle einer alten Burg errichtet wurde, die zur Zeit der Religionskriege zerstört war, wurde auf Befehl von VAUBAN repariert und befestigt.
Ringsum wurden das Fort und die Zitadelle erbaut.
Diese wurde am 16. März 1889 deklassiert; das Fort blieb der Marine nationale zugewiesen, die den Semaphor auf dem Donjon nutzte.
Von der Gemeinde erworben, ist das Fort Vauban als historisches Monument klassifiziert. Sein Donjon ist der einzige noch intakte, der in der gesamten ehemaligen Provinz Aunis erhalten geblieben ist.
Was für ein Wort: Bergfried.
Der Bergfried beherbergt ein Museum. In den Nebengebäude kann man Klimbim aus aller Welt kaufen.
60-Jahre-Abitur-Feier in Dortmund am 31. Oktober
Bei der Hitze, den dröhnenden Winterreifen reicht es am Autobahnparkplatz zur minimalen Pause, zu einem Kaffee und etwas Ruhe.
Verständlich, dass die Zahlstelle dafür 40 Euro von der Scheckkarte abbucht.
Doch dann kommt zur Belohnung das Camp in Fouras-les-Bains. Es übersteigt all meine Erwartungen: WiFi, Waschmaschine, heiße Dusche - und all das zum Preis von 16,06 Euro pro Nacht.
Im März 2027 kann man hier wieder die Saison beginnen, wenn man zuvor bei Denia im Camp Rio Mare den Winter überstanden hat.
Der Himmel zieht sich nach der 300-Kilometer-Fahrt von Contis-Plage am Abend zu in Fouras-les-Bains. Eine kleine Radrunde zeigt mir die Wunderwelt, welche sich jetzt vor mir ausbreitet.
Auf das Meer blicken Menschen aus ihren alten Häusern. Es ist Ebbe, das Meer hat sich weit zurückgezogen.
Die meisten Boote liegen auf dem Trocknen.
Wie am Ammersee blicken auch hier reiche Leute vom Türmchen ihrer verspielten Villa auf das Wasser.
Grau in grau klingt der Tag aus. Die Dachluken stehen auf, damit die 28-Grad-Wärme abzieht. Doch vor dem Regen muss mich E-Bike-Rosinante heim radeln, damit das Bett trocken bleibt unter dem Dachfenster.
Der Zirkus Zavatta steht mit gewaltigem Zelt und eindrucksvollem Fuhrpark vor der kleinen Stadt Fouras-les-Bains.
Ein zweihöckrickes Wüstenschiff ruht im Gras, ein anderes weidet noch.
Wie überall an strategisch wichtigen Orten stehen Festungsmauern und Kanonen.
Ob mir nach gestrigem 300-Kilometer-Tag und heutigem Wisch-und-Wasch-Tag dieser Betrieb Muscheln mit Pommes verkauft?
Es sprühen die ersten Tropfen vom Himmel. Zeit rasch zum Auto zu radeln, um die Dächer zu schließen.
So beginnt der Ruhetag mit der letzten Wäsche auf dieser Reise.
Die Frau schickt eine Blume aus dem heimischen Garten.
Das ist eine Prunkwinde (auch Trichterwinde oder Morning Glory genannt), botanisch meist Ipomoea purpurea oder eine eng verwandte Art aus der Gattung Ipomoea. Die typischen Merkmale passen genau zum Foto:Die dornigen Stängel im Bild gehören sehr wahrscheinlich zu einer anderen Pflanze in der Nähe (z. B. einer Rose oder Brombeere) – Prunkwinden selbst haben keine Dornen. Die Blüten öffnen sich morgens und welken oft schon am Nachmittag. Die Pflanze ist eine schnell wachsende Kletterpflanze und in vielen Gärten und als verwilderte Art verbreitet.
- Die große, trichterförmige Blüte in leuchtendem Magenta/Purpur mit weißem Zentrum und der charakteristischen strahlenförmigen Zeichnung.
- Die herzförmigen (cordaten) Blätter.
- Der kletternde, windende Wuchs.
Sie ruft an und lobt, dass meine schmuddelige Weste gewaschen im Trockner liegt. Der "Geräteträger", wie Reisefreund Klaus das Kleidungsstück nennt, war auch schon gelb-schwarz stellenweise.
Kleine Glücks- und Ruhetage. Jetzt geht kein Mensch mehr ins Wasser, obwohl das noch 20 Grad Celsius warm ist.
Herbstlaub trudelt über Wege. Eicheln knacken unter Radrädern. Zwei Männer verzehren belegte Brote, die der Bäcker in der Fußgängerzone verkauft.
Kirche, mairie, Burg, Restaurants, Geschäfte - in Fouras-les-Bains ist alles in schönster, aufgeräumter Ordnung: Alte Häuser am Meer, neuere Plastikboote am Land, Rentnerparadies im Herbst.
Kleinigkeiten machen mein Glück aus wie dies uralte Damenfahrrad. Die Bremsklötze sind erneuert, das Seilschloß ebenso. Das Gummi an den Pedalen ist verloren, der Ledersattel rissig.
LIBRAIRE PRESSE, TABAC, PAIN, BOULANGERIE, PATISSERIE und ein Lebensmittelladen mit astronomischen Preisen ist alles, was man in der Fußgängerzone von Fouras-les-Bains braucht.
Wenn im Lebensmittelladen Mozzi und Feta jeweils fünf Euro kosten, versteht man den Namen "Casino Shop".
Erinnert die Kunst an Exponate im Arbeiter-und-Bauernstaat auf französisch?
Am Abend wieder ein Regenschauer. Das Leben im Zelt wird härter. In meiner Stube schnurrt bei heißem Tee die Heizung. SAT-TV überträgt das Gedenken zum 7. Oktober. WLan liefert Daten zum Blog, zur Recherche und bei Whatsapp-Telefonie.
Der teure "Casino shop" kann mir sechs Liter-Flasche Wasser verkaufen, sonst nichts. Vor der Stadt ist das Kaufhaus SUPER U besser und preiswerter.
Im Super U krabbeln Schalentiere in sprudelndem Wasser.
Draußen am Meer warten frische Austern auf hungrige Genießer.
Muscheln mit Fritten, sagt die hübsche, junge Frau, gäbe es am nächsten Tag zum Mittag.
Vor Fouras-les-Bains liegt eine kleine Insel - ein lohnendes Ausflugziel.
Am Abend droht Regen wie am Tag zuvor.
Ein Blick auf Burg und Meer - dann ist wieder ein Tag in der Wunderwelt vorüber.
Ein weiterer Ruhetag in Fouras-les-Bains bringt Sonne.
Die junge Frau, die mir am Nachmittag zuvor zum Mittag Muscheln mit Fritten versprochen hatte, klagt, dass der "Patron" nicht mehr koche. Wie ich sie näher und genauer betrachte, fallen mir in ihren Ohrenringen und dem Nasenring glitzernde Steine auf. Sie bemerkt meinen bösen Blick und wirft sich stolz in die Brust. Meine Frau meint, dass mich das wohl schon gesättigt hätte. Nein, sie hätte eher eine Ohrfeige verdient für den unnötigen Zehn-Kilometer-Ausflug. Als ob sie das nicht den Tag zuvor gewußt hätte!
Jetzt machen sie dort ihr Geschäft mit Austern, wovon eine Lastwagenladung vor dem Laden steht.
KI:
Übersetzung des Kreidetafel-Texts:
Sympathische Formel Austern-Verkostung
Fragen Sie die Kellner vom Maritime nach einem Tablett, gehen Sie anschließend auf den Markt und kaufen Sie Ihre Austern (nur Austern). Die Fischhandlung öffnet Ihnen die Austern und der Kellner vom Maritime gibt Ihnen einen Korb, der enthält:
Preis des Korbs 6 € pro Person
Brot Butter Zitrone
1 Glas Wein (weiß, rot oder Rosé)
oder 1 Glas Sirup
Meine eigenen Kochkünste waren unverträglich. Doch am Spätnachmittag reicht die Kraft zu einem Ausflug.
Ein Ford Transit mit Zwillingsreifen als Womo sieht man selten. Eine rothaarige Alte fragt:
"English?"
"Allemand"
"Wollen Sie mit mir schlafen?"
Dankend abgelehnt führt mich mein Weg ins nächste Dorf.
Das nächste Dorf am Ozean heißt Yves. Dort gefällt mir dies Haus-aus-Stein.
Die wenigen Einwohner von Yves haben bei ihrer Friedhofskapelle den Turm gespart.
Fouras-les-Bains hingegen als strategischer, militärischer Stützpunkt war damals und ist heute als Tourismus-Magnet eine reiche Stadt.
Die Markthalle und die Geschäfte in der Fußgängerzone bieten luxuriöse Speisen, Kleidung und Souvenirs.
Das Fort VAUBAN war Teil einer Zitadelle, die sich über die gesamte Esplanade erstreckte und am Verteidigungssystem des Arsenals und des Militärhafens von ROCHEFORT-SUR-MER teilnahm.
Sein Donjon (Bergfried), der Ende des 15. Jahrhunderts an der Stelle einer alten Burg errichtet wurde, die zur Zeit der Religionskriege zerstört war, wurde auf Befehl von VAUBAN repariert und befestigt.
Ringsum wurden das Fort und die Zitadelle erbaut.
Diese wurde am 16. März 1889 deklassiert; das Fort blieb der Marine nationale zugewiesen, die den Semaphor auf dem Donjon nutzte.
Von der Gemeinde erworben, ist das Fort Vauban als historisches Monument klassifiziert. Sein Donjon ist der einzige noch intakte, der in der gesamten ehemaligen Provinz Aunis erhalten geblieben ist.
Der Bergfried beherbergt ein Museum. In den Nebengebäude kann man Klimbim aus aller Welt kaufen.
60-Jahre-Abitur-Feier in Dortmund am 31. Oktober
Der Klassenkamerad schickt Bilder. Alte Autos und junge Frauen machen wohl auch ihm viel' Freud', wie seine Bilder zeigen.
Zudem fährt er im Oldtimer Rallye - bewundernswert! Dreht sich bei Männern nicht immer alles um Frauen, Autos und Waffen?
Na ja, als "Waffe" ist meine Schrift eher ein stumpfes Schwert.
Als Unterhaltung reicht's mir. Wer all das liest, ist selber schuld.
Ausflug nach Rochefort
Erst am Meer, dann an der Autobahn entlang radelt man von Fouras nach Rochefort.
Nach kühler Nacht von neun Grad steigt die Temperatur auf 18 Grad am grauen Tag. Doch es bleibt trocken.
Den Peugeot 403 sieht man sehr selten. Vor Jahrzehnten war er beliebt, weil er leicht zu reparieren war. Meine Autos waren drei Peugeot, der 405, der 406 und ein 505 GTI.
Das Rad hoppelt über den Asphalt durch einsame Ansiedlungen.
Neben der Schnellstraße führt der einsame Radweg.
Wer sich am Kirchturm orientiert, kann das Zentrum von Rochefort nicht verfehlen.
Ein kleiner Orte hat ein kleines Kriegerdenkmal. Rochefort ist größer..
Herr Hayner fabuliert, wie sich das gehört, vom "sinnlosen Krieg", den keiner wolle.
Als Gipfel der Misanthropie mein Kommentar zum "sinnlosen Krieg". Besser wäre gewesen:
Wenn Kriege "sinnlos" wären, warum gibt es sie dann? Ist es etwa "sinnlos", Humankapital und Militärmaterial zu "verheizen", wenn es an beidem nichts mehr zu verdienen gibt?
"PAX", also "Friede" steht in güldenen Lettern auf der Spitze der Säule. Dann fangt mal an.
Wenn der Tempel prächtiger ist als der zuvor, kommt man dem Zentrum näher.
Es war wieder eine voll gepackte Reisewoche. In Rochefort ist mein Körper nach 20 Kilometern Strampelei müde.
Am Prachtplatz gibt es eine einsame Parkbank. Ein wenig Sonne wärmt mich in meiner dicken Winterkleidung. Ein wenig Schlaf ist mir gegönnt.
Was will uns das Mann-Frau-Ding auf dem Prachtplatz von Rochefort sagen?
Es handelt sich um die Fontaine Colbert (auch Fontaine de la Place Colbert) auf der Place Colbert in Rochefort (Charente-Maritime, Frankreich).
Das „Mann-Frau-Ding“ auf dem triumphalbogenartigen Brunnen aus dem 18. Jahrhundert (um 1750–1754 errichtet, 1925 als Monument historique geschützt) sind allegorische Figuren des Bildhauers Victor (bzw. L.) Bourguignon:
Der bärtige Mann mit Dreizack steht für den Océan (Atlantik / Neptun).
Die junge, halb liegende Frau mit Krug steht für die Charente (den Fluss).
Sie reichen sich die Hand; aus dem zentralen Krug fließt Wasser, das die Vermischung der Gewässer symbolisiert. Davor sind u. a. Trauben und Melonen als Produkte der vom Fluss durchflossenen Regionen dargestellt.
So, so - die Frau als Fluss, der Mann als Ozean..... wär's nicht umgekehrt logischer, weil viele Flüsse in einen Ozean münden? Wie beim Spruch "der nächste Herr, die selbe Dame" .... lassen wir das.
Na gut: "Les Demoiselles de Rochefort" - das Mann-Frau-Ding titelt ein Erotik-Film von 1983 "Her mit den kleinen Französinnen".... aber das ist nun wirklich eine andere
. Geschichte .

































































































































1 Kommentar:
Danke! Wie immer, toll, ironisch, interessant!
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