11 Juni 2020

Meißen - Pirna: Weiße Rosen welken im Widerstand

"Anti-Rassismus" ist en vogue. Meldungen aus GEZ-Volksempfängern überschlagen sich. Hundertausende wüten auf den Straßen gegen Sado-Polypen einer faschistoiden Staatsgewalt. Weiße, dazu noch in Uniform gelten als "schlechte Rassisten" gleich perversen Kinderschändern, die taumelnden Traumtänzern den Hals abdrücken. Gute Rassisten sind Anti-Rassisten. Unser wundervolles Land gab mir Kraft, Krisen zu ertragen. 





Ob diese Löwenstatue in Torgau noch politisch korrekt ist? Schließlich jagen, töten und fressen diese Raubtiere Schwächere. Mächtige stellen ihre gewaltige Macht gerne mit Löwen aus Stein dar. Der Mob hat diesen Löwen noch nicht vom Sockel gestürzt, zeigt aber sein Missfallen mit reichlich Graffiti.





Nach drei erholsamen Tagen in Torgau packt mich Reisefieber. Die 24. Woche fängt mit 70 Kilometern an. Meißen ist das mir empfohlene Ziel.




Denkmäler für die Guten dokumentieren die Schandzeit der Vogelschissperiode immer wieder auf's Neue:

ERNST THÄLMANN GEBOREN 16.4.1886
ERMORDET IM KZ-BUCHENWALD AM 18.8.1944




Nichts soll mir meine festliche Sonntagslaune verderben. Bei einem oppulenten Spargelmahl mit Zanderfilet und einem Eis gefällt mir mein Leben.





Satt und zufrieden lässt sich mit dem Fahrrad das sonntägliche Torgau erforschen, der Hafen mit dem Wasserturm.




Noch ist nicht alles renoviert in Torgau. Diese ruinierte Industrieanlagen wartet auf Abriss oder den Wiederaufbau. Abreißen ist billier.




Das Denkmal der trauernden Mutter um ihren Liebsten hebt sich von martialischen Denkmälern mit Stahlhelm und Listen von Gefallenen ab.





Den Großen Teich in Torgau ließ in alten Zeiten ein Herrscher anlegen, um sich und seinen Hofstaat mit frischem Fisch zu versorgen.


Diese Investition rechnet sich über Jahrhunderte bis in die heutige Zeit.Im November fischen die Menschen fette Karpfen aus dem Teich.




Ein plätschender Stadtbrunnen mit launigen Gestalten stimmt den Betrachter fröhlich.



Dahlen - Oschatz - Meißen



Nach drei Nächten in Torgau zieht es mich an das nächste Ziel - nach Meißen. Der Weg führt durch sprichwörtlich blühende Landschaften und lässt mich staunend an einem Örtchen namens Dahlen halten und parken.





Das alte Haus am Marktplatz in Dahlen ist schon als Baudenkmal ausgezeichnet. Doch zur Renovierung und einer weiteren Nutzung hat sich noch niemand gefunden.



Oschatz






Bei der Landfahrt entlang der Wiesen, Felder und Wälder fällt ein hoher Kirchturm schon von weitem auf. Diese Kirche steht in Oschatz.





Ein Waagen-Museum, ein weiteres Thälmann-Denkmal sowie ein Wegweiser mit Zeitangaben für die Postmeister von 1772 runden die Eindrücke aus Oschatz ab.




Ein Halt auf der weiteren Strecke vor Meißen zeigt einen dieser Gasthöfe, den "Herren Gevatter", welcher wohl kaum mehr wirtschaftlich zu betreiben sein wird.




Erste Hügel erheben sich in der Landschaft. An der Elbe vor Meißen erstaunt mich das rote Sandsteinufer.





Meißen



Es war gut und richtig, der Empfehlung Meißen zu besuchen, zu folgen. Der von einem verschließbaren Tor geschützte Platz am Wellenbad nutzt neben mir nur ein weiterer Reisender.



Von dort oben rollt das Fahrrad hinunter zur Elbe, über die alte Elbbrücke zur Innenstadt.




Die "FETTBEMMENSCHÄNKE" nutzt noch die alte Schreibweise von "Schänke". Der Ort an der befahrenen Straße ist wohl wirklich nur für einen harten Kern brauchbar, dem der Straßenlärm nichts ausmacht.





Das gewaltige Bauwerk über der Elbe wirft seinen Schatten im Fluß.


Der jugendliche Fahrer dieser Maschine fällt mir auf, weil zwei Polizeibeamte mit laufendem Blaulicht Mann wie Maschine kontrollieren. Wohl wieder ein Fall von racial profiling, denn neben dem DDR-Schild fällt dieser Zeitgenosse noch durch längere Haare unangenehm auf.


An dieser Hauswand sind Hochwassermarken. Über allen anderen Hochwassermarkierungen ragt die von 1799 an der Spitze heraus, wo der Klimawandel die höchsten Fluten durch die Stadt gejagt hat.


Auch an dieser Perle mitten in der Stadt prangt das Kennzeichen des Denkmalschutzes.



Daneben erzählt eine Tafel von der ehrwürdigen Geschichte des Bauwerks. Nur ein Investor, der das Gebäude renoviert und nutzt, scheint wohl noch nicht gefunden zu sein.




Dem Gebäude schließen sich weitere an, welche in desolatem Zustand auf Renovierung und erneute Nutzung warten. Hier ließe sich zentral wie für afrikanische Neubürger ein ansprechendes Domizil schaffen.




Müde schleppen sich meine alten Knochen, schon erschopft von der 70-Kilometer Strecke Torgau nach Meißen, der Campsuche und dem Einrichten meines rollenden Heims, zur Burg und Kirche hinauf. Weinberge wie am Domberg in Bamberg zeigen, dass diese Sonnenlage gute Tropfen wachsen lässt.




Immer wieder begeistern mich Rundblicke von der Höhe, wie damals Schloß- wie geistliche Herren auf das arbeitende und Abgaben zahlende Volk hinab blickten.



Der Tourist wandelt auf historischem Boden, den Vor-Vor-Väter wohl bestellt haben.




Um den klerikalen Monumentalbau zu erhalten, bezahlt der Besucher 4,50 Euro Eintrittsgeld.




Wer den Eintritt bezahlt hat, erhebt alsdann seinen Blick in gewaltige Höhen, um dem Höchsten Herrn Gott zu huldigen.



Wer diesen Dienst am Herrn Gott zu seiner Profession gemacht und mit Anstand predigend sein Lebenswerk vollendet, dessen prächtiges Grab bewundert der Besucher.




Nachdem der Chronist seine frommen Gefühle demütig beschrieben hat, verabschiedet er sich ergriffen von dieser monumentalen Macht und Pracht.


Dann jedoch kommt der Wanderer nach dem Abstieg vom Herrschaftshügel wieder in der Welt verfallender Bauten an.



Dort sind Fenster im Erdgeschoß fest verrammelt. Scheiben in den darüber liegenden Stockwerden sind noch nicht zerbrochen.


Scherben auf dem Pflaster, wo Pferdekutschen die Touristen durch die Altstadt karren, wären dem gepflegten Ambiente abträglich.



Schließlich will sich der alte, weiße Mann genau wie ein jünges Pärchen auf Stadtbesichtigung erholen, in Ruhe speisen, einen Schoppen Wein schlürfen oder am Eisbecher schlecken.


Meißen begeistert Besucher mit lauschigen Plätzen in Verkehrs beruhigten Zonen.


Meine beiden kurzen Tage reichen nicht aus, um auch noch durch engste Gassen zu pilgern.



Schließlich muss der ermüdete Wanderer sein Fahrrad noch den Berg hinauf zum Wellenbad mit dem Camp schieben.



Auch auf dem Rückweg fallen wieder Gebäude auf, welche die besten Zeiten hinter sich haben.


Ob sich für das Gebäude noch eine andere Lösung als der Abriss abzeichnet, ist ungewiss.


Mein zweiter Tag in Meißen führt mich frisch gestärkt wieder in die wunderbare alte Stadt. Auf dem Weg dahin fällt mir der Suppenwagen auf. Eine Erbensuppe für 3,50 Euro hätte meine Rentnerkasse gut verkraftet. Doch im Wagen hatte mich schon meine 69 Cents asiatische Nudelsuppe ausreichend für die Stadtrundfahrt gestärkt.


Der Bahnhof in Chemnitz war um einige Nummern größer als dieser in Meißen. Auch das an Bahnhöfe übliche Rotlichtviertel mit Drogenumschlagplatz hat sich in Meißen noch nicht ausgebreitet.


Und wieder berühren mich bewundernde Blicke über die Elbe zum Königsschloß mit der großen Kirche. Deren Türme sind übrigens wie das Rathaus in München erst 1902 fertig geworden.


Unten an der Elbe tummeln sich zahlreiche Wohnmobilfahrer. Doch der laute Platz ist nichts für einen ruhebdürftigen Rentner.



Vor dem Stadtmuseum posiert wieder einer dieser altehrwürdigen, weißen Männer, die Denkmalstürzer*Innen noch nicht vom Sockel gestoßen haben.


Das Stadtmuseum mit einem ermäßigten Rentnertarif von zwei Euro wartet nicht nur mit bemerkenswerten Stücken des Landes, der Leute und ihrer Zeit auf - auch die Sanitäranlage dort ist äußerst gepflegt. In diesen Kähnen, welche die Eingeborenen "Schluppen" nennen, fingen Fischer Aale. Auch war es ihre Aufgabe, die Brückenpfosten im Winter von Treibeis zu befreien. Wer wollte, ließ sich in einer Schluppe über die Elbe fahren.


Dem Vereinskult in alten Meißener Zeiten widmet das Stadtmuseum eine Sonderausstellung mit Flaggen und Fahnen.



Zum Gesang gehören neben Weib auch Wein. In dieser Presse quetschten die Winzer aus den mehr oder minder süß-sauren Trauben den Saft.




Junge Menschen mögen sich fragen: Was will der Chronist mit diesem Bild aus dem Kreuzgang des Stadtmuseums sagen?. Doch mit meinen 72 Jahren gedenkt man zwangsläufig der Schrift auf dem Denkmal.

ER STARB DASELBST SANFT,
AM 1. APRIL 1823.
SEINEM 70.TEN GEBURTSTAGE,
NACHDEM ER TAGS VORHER NOCH
DIE PREDIGT GEHALTEN HATTE.




Wer durch Städte, Landschaften, Museen und Kirchen pilgert, mag im Blog-Bild-Bericht nach Herzenslust plaudern und predigen. Ergreifende Schönheit und schauerliches Grausen sind die beiden Seiten einer Medaille. Das Martyrium dieses Heiligen erinnert an Nietzsche Satz:
„Wenn man lange in einen Abgrund schaut, schaut der Abgrund auch in einen.“



Diese Gruppe lässt wenig frohe Gedanken aufkommen, zudem dort ein Tafel den Sinn entschlüsselt:


Grabplastik
Caritasgruppe
bez: "Roma 1850"
Bronze
August Wittig (1823-1893)
Kunstgießerei Lauchhammer



Um solcherlei Eindrücke bereichert und in der Sanitäranlage erleichtert, setzt der Wanderer seinen Meißener Weg fort.



An dieser monumentalen Plastik findet sich die Inschrift:

SIE LIEBTEN SIE KÄMPFEN
SIE STARBEN - FÜR DICH






Mit dem Fahrrad kämpft sich der Chronist durch den lauten, anstrengenden Straßenverkehr. Wieder stößt er auf Häuser, welche noch nicht renoviert sind.






Ob der einstige Hausrat dieser Wohnungen im Laden daneben mit der Aufschrift "ANTIK" verkauft wird, ließ sich in der Kürze der Zeit nicht erkunden.


Nachdem mehrere Schrottimmobilien am Weg meine Aufmerksamkeit gefunden hatten, ändert sich mit dem Meißener Porzellanmuseum keine fünfzig Meter weiter das Straßenbild.




Von der gegenüberliegenden Straßenseite blickt von erhobenem Podest dies Denkmal auf das prächtige Museum der Meißener Porzellanfabrik.






Schon beim Eintrittspreis von 12,50 Euro merkt der Besucher, dass er die Welt der elenden, kleinen Krauter verlässt, um sich in großbürgerlichem Ambiente von Pracht und Preisen berauschen zu lassen.





Wen es gelüstet, von Tellern mit güld'ner Einlage zu fressen, darf sich an Preisschildern nicht aufhalten.

EUR  999
EUR  949
EUR  469





Wo ein Wichser in den 70igern zu lautem Lustgestöhn auf den schmutz'gen Teppich sank, da besorgt es der galante Herr seiner Dame von Welt im Sinn und Spiel von Shade of Grey von hinten. Dass dann das verehrt begehrte Objekt seiner Begierde auf Knien den Obstsalalt auf ihrer Kruppe bringt, ist bei EUR 4490,- eingepreist.


In solch feinen Kreisen gilt: Nicht kleckern, klotzen! So kürt der kunstsinnige Geist die Puppe aus Porzellan zur "Sächsischen Freiheitsstatue".


Bleibt zu hoffen, dass der feingliedrigen Schönheit kein Porzellan-Blümchen aus ihrem wallenenden Gewand fällt - oder gar mehr.




Beim Anblick eines ganzes Zoos Raubtierischer Begierden wandern meine Gedanken zu meinem Frauchen daheim.



Sie hat heute einen Termin beim Frisör (neue Schreibweise!) und schickt mir ein Selfie, dass sie mir nicht vollkommen aus der Erinnerung fällt. So fällt es mir leichter, sie wieder zu erkennen, wenn's mich wieder Heim zieht. Doch soweit ist es noch nicht. Am Telefon maunzt sie liebreizend: "Magst Du mich noch?" Mein Antwort: "Was bleibt mir anderes übrig?"




Nach anstrengenden Stunden im Stadt- und Porzellanmuseum geht es wieder zur ruhigen Oase im Auto.



Hier hat eine Künstlerin aus Japan sich einen Engel nach ihrem Geschmack geformt.




Beim Abendspaziergang kommt mir noch dieser Einsatzwagen eines findigen Gebäuderreinigers vor die Linse. Die Glas- und Gebäuderreiniung Pfefferkorn hat auf der Anhängerkupplung einer Jägerkorb montiert. Auf diesem hat Herr Pfefferkorn eine Plastiktonne verschraubt, die er verschließen kann. Für mich endet damit der Ausflug in Meißen. Anderntags bringen mich 55 Kilometer weiter bis nach Pirna.

Pirna






Pirna wirkt weit erholsamer auf mich als Meißen. Das fängt schon mit dem Waldcamping Pirna-Copitz an. Meine Augen sich von der Arbeit am Bildschirm beim Blick auf das grüne Wasser. Endlich kann mein Körper wieder schwimmen, auch wenn es Überwindung kostet. Doch das Wasser ist nicht so kalt, wie es aussieht. Wildgänse haben am Ufer Kiloweise ihre Hinterlassenschaften aufgehäuft. Eine Gans soll bis zu zwei Kilo am Tag ausscheiden.



Die alte Elbbrücke könnte mich direkt ins Zentrum von Pirna bringen, doch mich lockt die Fähre.





Vorschriftsmäßig Mund und Nase bangagiert beginnt die kurze Reise über den Fluss. Ehe mein Selfie gemacht ist, legt der Kahn schon wieder an.





Zu meinem Glück hat den ganzen Tag die Höllenhitzesonne sich hinter Wolken versteckt. Das hinterlässt zwar blassere Bildeir, doch dafür ist es im Auto mit nur 26 Grad Celsius bei verdunkelten Dachluken und geöffneter Aufbautür angenehm kühl.





Auf der im Fenster beworbenen Web-Seite kann man sich das Angebot dieses Ladens ansehen. Leider ist die WiFi-Verbindung im Camp so schlecht, dass dies Blog mit meinem T-Online Mobilfunk-Zugang zu machen ist. Also investiert der Autor 24 Euro, um zusätzlich die nächsten 30 Tage fünf Giga-Byte Daten zu nutzen. Mein Billigtarif von Tchibo ist wieder abgemeldet. Die Datenübertragung ist nicht so schnell und flächendeckend wie von T-Mobil.




Auf dem Weg zur Innenstadt bastelt der stolze Besitzer an einem Krankenfahrstuhl, Baujahr 1950. Damals kamen viele verkrüppelt aus dem Krieg, die mit einem solchen Fahrzeug wieder ins Wirtschaftswunderleben einsteigen konnten.




In dem Krankenfahrstuhl werkelt ein 198 cc ILO-Motor. Mein erstes Motorrad 1969 war eine 250 cc ILO mit Geradeausfederung, ein unvergessliches, zuverlässiges Fahrzeug, Baujahr 1952. Die Maschine schaukelte mich 5000 Kilometer auf meiner ersten langen Urlaubsfahrt ohne Mucken quer durch Frankreich und halb durch Spanien. Die Maschine kostete mich 250 Deutsche Mark, in Worten: Zweihundertfünfzig. Mit einundzwanzig Jahren war das viel, viel Geld fü rmich.



Der Blick von der Fähre auf das vortreffliche Städtchen mit Schloß zeigt mir Pirna in Glanz und Pracht. Den Uferstreifen teilen sich Eisenbahn, Straße, Fahrradweg und Parkplätze. Kaum vernehmbar schwimmt ein Motorboot mit dem Strom.



An der Anlegestelle sitzen vier junge Schwalben auf einer Stahltrosse. Die Alten fliegen in wiederkehrender Reihe zu den tschilpenden Jungvögeln, die begierig sich ihre aufgerissenen Mäuler stopfen lassen.




Der Hochwasserstand vom 16.08.2002 übertraf bei weitem den vom 6.6.2013. Knapp darunter lag der Wasserstand vom 31.3.1845. Die Aufzeichnungen an der Wand zeigen weitere Daten wie von 1890, 1655, 1784, 1830, 1920, 1900. Man will das nicht erleben!



 In Freundschaft digital verbunden


 Wie schon im Blog vom 30. Mai berichtet hat Freund haha sein Werk vollbracht. Es ist ein lesenwertes, spannendes Kompendium der Sorte Sumpfblüten, die aus der 68iger Ideologie erwuchsen. Wie haha Freund- und Liebschaften beschreibt, wie er sich mit Säufern in Kiosken, wie die Wirtin Maria ihre schmuddelige Kneipe führt, wie während einer oppulenten Freundesorgie die Nachricht von Herberts Tod hinein platzt, wie hahas neue Freundin Carla seine angebetete Barbara aussticht, wie haha nach Jahrzehnten als Lebenswerk sein Buch schreibt, dafür wäre diesem Werk weite Verbreitung zu wünschen - zumindest als abschreckendes Beispiel solcher Lebensgestaltung. Soll der Meister sich selbst darstellen - wieder und wieder - wie in diesen schönen Zeilen:





ach postmodernes quatschgeseier
schizothymgebläh
alles geht ei'm auf die eier
alles tut ei'm weh

alle rechte alle links
alles talk-gegeifer
auch 'an sich' das dings
abgestand'ner eifer

alte männer habens leichter
wegen scheißegal
werden selig-sabbernd seichter
quallig-gallig schal

bisschen scheißdreck noch
winseln sie dir zu
und dann kommt der koch
macht draus ein ragout

fröhlich-dumpf das fressen
prost und dernier crie
nichts hast du besessen
weils nichts gab - noch nie

phäNO  meNO logie
in wort und tat das bluten
und geister führ'n regie
selbstredend nur die guten

zeitenwandel wie von selber
wie man weiß genau
da bleiben halt die kälber
schlachtreif wie die sau

und das schimpfen und der fluch
bleiben ärmlich stecken
was gnädiglich ein leichentuch
notdürftig mag bedecken

oh end oh end thomasisch unken
geistes- und weltvergehn
der ganze scheißdreck ist versunken
ohne wiedersehn

das zähneklappern klingt genau
wie gottschalk lanz und bohlen
meine katze macht miau :
der teufel soll sie holen

ach postmoderne titten hängen
über schizothymer welt
in abgegriff'ne votzen drängen
kretins von etsch bis belt

so solls noch bisschen gehn
wir schaun uns an die chose
im sitzen und im stehn
im hemd und in der hose

so solls noch bisschen bleiben
wie man so sagt :   bestehn
weiter den scheißdreck treiben
niemals untergehn

diese illusion
sagt gewitzt haha
macht uns gleichsam schon
unüberwindbar

alte männer habens leichter
reden wort für wort
denn der alte mann - wem gleicht er?
seinem todesort

selig singen sel'ger schwung
hartmann macht euch besser
spart euch die bewunderung
schärft doch eure messer

postmodern dekonstruktionen
abgegrast all das terrain
und im inneren da wohnen
urgeist und big bang

alle rechte alle links
rechts und links verwoben
spüren doch nur :   niemals gings
nicht horizontal nicht von oben


Ein aktuelles Bild des müden Meister steht aus. Er verweigert sich jeder Kommunikation bis auf Wortfetzen,die er seinem Samsung abquält. Auch Freund Dharma - so sein Sektentaufname - hat sich literarisch verewigt.




Freund Dharma Wolfgang schreibt voller Stolz, dass er nach fünfjähriger Eigenarbeit sein Lebenswerk als Buch verdichtet und bei Amazon verlegt hat.


Freund Floydmasika hat - wie so oft - einen berührenden Artikel veröffentlicht. Mit all den im Artikel enthaltenen Links hat mich seine Arbeit Stunden beschäftigt und zu einer Laudation bewegt.




Was für ein fulminantes Feuerwerk an einleuchtenden Einsichten! Für ein akademisches Publikum wie für Rentner, die in ausreichenden Freizeit diesen Artikel studieren, gleichsam ein geistiges Abendmahl höchster Qualität vom Sternekoch Floydmasika.

Dass diese Perlen sprichwörtlich für die konditionierten Krüppel links-bunt-rot-rot-grüner idiotischer Ideologie vor die Säue geworfen sind, dass sich mit diesen Perlen nur eine erwählte Schar Menschen schmücken, die schon Grundlagen von politischem Bewußtsein aus eigenem bemühten Leiden und Forschen am kollektiven Irrsinn gelegt haben, gehört zum Kassandra-Syndrom solcher, die sehen können, was war, ist und wird… wie Floydmasika.

Dass sich bescheiden hinter den Links weiteres Material verbirgt, was den forschenden Leser in die eisigen Höhen weiterer Erkenntnis führt, sollte der Autor m.E. prominenter als Quellensammlung seinem Beitrag beifügen, wie dies Deichmohle in seinen Schreiben macht.

09.06.2020 -- 14:47 Uhr
https://vk.com/wall-113930409_21498
BLM versteht sich als eine globale Gemeinschaft aller schwarzen Menschen und im zweiten Schritt als eine Bewegung der Benachteiligt*innen aller Art

8. Jun. um 19:29
https://vk.com/wall-113930409_21471
Trump führt Scheingefechte gegen die Antifa, um seine Basis aufzugeilen.

8.Jun. um 21:04
https://vk.com/wall-113930409_21474
Der Märtyrerkult um einen dunkelhäutigen Verbrecher, der vielleicht auf ungerechtfertigte Polizeigewalt stieß, ist genau das, was die Lernmuffel-Eliten des Westens gesucht haben.

Martin Lichtmesz: 7. Jun. 2020:
https://sezession.de/62985/george-floyd-4-die-politische-bedeutung-des-maertyrerkults
George Floyd (4): Die politische Bedeutung des Märtyrerkults

8. Jun. um 19:34
https://vk.com/wall-113930409_21472
Die Vorboten linker justice und BLM-Tümelei kündigen sich an mit Vandalismus, Plünderungen, Feuer, Flamme und Dekadenz.

8. Jun um 22:11
https://vk.com/wall-113930409_21476
„Die unverbesserlichen Linksintellektuellen und linksliberalen Aufklärer glauben an eine von ihnen vorangetriebene ethische, moralische und zivilisatorische Weiter- und Höherentwicklung. Doch in Wahrheit leisten sie einer Entfaltung des Barbarischen in unserer Kultur Vorschub.“

9. Jun. um 2:07
https://vk.com/wall-113930409_21485
1200 GesundheitsexpertInnen der University of Washington fordern die Bevölkerung zur massiven Teilnahme an Black-Lives-Matter-Demos auf und erklären dazu, Weißer Suprematismus sei ein viel gefährlicherer Virus als SARS-CoV-2.


Wie Systemhuren bei ZEIT, SPIEGEL, BILD, ARD, ZDF, Kanzelprediger und Künstler sich dem Zeitgeist verkaufen, so auch eine Mail der Sorte Freunde mit links-bunt-roter Konditionierung. Diese Sorte Freunde besteht auf Anonymität.


Der Freund spring auf den Zug der Zeit, dient sich verständnisvoll Systemhuren an und wird selber zu einer.
Erhard, finde dich damit ab. Die Herrschaft der weißen Rasse, die white supremacy, geht zu Ende. Sie geht unter im Zustrom und dem Aufstieg der people of color rund um die Welt wie einst das Römische Reich im Ansturm der Barbaren untergegangen ist. Kein Reich dauert ewig. Jedes Reich geht unter. Manches sehr schnell wie das Dritte Reich, andere überdauern Jahrhunderte wie das Römische Reich. Du und dein rechter Haufen werden das nicht aufhalten. Kein Floydmasika und kein Martin Sellner, kein Henrik M. Broder, kein Akif Pirinicci und kein Bernd Höcke werden das aufhalten und wie sie alle heißen, die von dir bewunderten, hofierten und angehimmelten rechten Lieblinge.


Das hat der ehemalige Münchener Stadtrat Karl Richter schmerzhaft merken müssen, dessen aufopfernder Wahlkampf wie seine ständigen Berichte aus dem Münchener Stadtrat bei Facebook undankbare Wähler mit 0,2 Prozent ihrer Stimmen abgestraft haben. Bei Facebook zeigt Karl Richter nun diese Flagge.



Ob Facebook Karl Richter wegen des politisch unkorrekten, "Rassismus" als "Volksverhetzer" mal wieder bannt, bleibt abzuwarten. Meine RAP- und Reggae-CDs jubeln in unzähligen Versen vom Freiheitskampf der Schwarzen. Die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm.


Malcolm X, "The End of White World Supremacy"



Introduction, “The Handwriting on the Wall”



I move quickly to my main point about the 1960s: It was not merely the achievement of youth in the United States (as important as that was); the 1960s was a period of world revolution. All over the world the emancipatory designs of the common people tempered the corrosive and socially degrading power of corporate capitalism, and people of color boldly challenged the presumptions of a global geoculture rooted in the assumptions of a white world supremacy. People of color all over the globe  rose to claim their place in the human family as full and respected members of the world commu-nity.  These  movements  in  Africa,  Latin  America,  and  Asia  inspired  people  of  African descent, Puerto Ricans, Mexican Americans, Native Americans, Asians, and whites in the United States to believe that a demo cratic, just, and egalitarian world was indeed possible and that they could and should contribute to the building of such a world.
 Da stehen wir bösen, weißen, alten Männer denn blöd da mit dem Schwanz in der Hand und bestaunen die Viriliät des Frischfleisch-Imports südlich der Sahel-Zone.



Jahrzehnte mussten vergehen, bis es mir langsam dämmerte, dass Verkauf und Verrat unseres Landes, des deutschen Fleißes, der deutschen Qualität unser Leben nicht verbessert.





Freund Pirincci schafft sich mit seinen Schriften Spenden - und wie alle Kreativen Frust vom Hals. In seinen unnachahmlichen kunstvollen, auf Fakten gründenden Pamphleten zeigt Pirincci wie kein Zweiter die Fehlentwicklung des Landes auf.



Es wird immer schwerer, einen aufgehetzten und brandschatzenden Mob zu zügeln und zu zähmen.Muss daher Corona-Covid-19 helfen, existenziell Notwendigkeiten einzufordern?

 


 Rap und Reggae agitieren seit Jahrzehnten in Diskos, in Videos, brennen sich gleichsam in Bauch, Herzen und Hirne ein. Unzählige Menschen haben die Verantwortung für ihr Leben der staatlichen Vollversorgung überlassen. Unaufhörlich steigen Sozialausgaben. Asoziales Gesindels feiert und überschreitet besoffen johlend alle Grenzen von Anstand, Anstrengung und Arbeitseinsatz. Eigentum sei ohnehin Diebstahl. Alles gehört allen. Egal, illegal, ganz egal.

Freund Karl Richter beklagt, dass der Mob Statuen niederreiße.  Der Terror der Taliban halte fröhlich Urständ. In Schlands Slum-Hauptstadt führen idiotische Ideologen schon Listen von Denkmälern, die sie zerstören wollen.




 Während empört erregtes Jungvolk Gestalten der Geschichte in den Schlamm stürzt, dient sich eine neue Generation von Blumenmädchen den kommenden Helden als Gehilf*Innen und Gatt*Innen an.




 Wunderbare Weibchen, die auf den Zug der Zeit springen, sich ihren neuen Herren zu Füßen werfen. Fürwahr, wir leben in herrlichen Zeiten!



Vollkommen gleichgültig ob fröhliche Foxxen schwarze oder weiße Schwänze lutschen, solange sich ihr genetisches programmiertes Ziel erfüllt: Befruchtung.








Ob ein Testosteron geladener Beischläfer sich Frau und kommendem Kind verbunden fühlt, ist ebenfalls vollkommen gleichgültig. Vater Staat, der Steuerzahler, kommt für alles auf.



Die rot-grün-bunte Republik lockt schöne, junge Menschen aus aller Welt an. In freudiger Erregung erwarten hübsch bestrumpfte Damen ihre Befruchtung.




Wie's geht, zeigt die staatliche Förderung für Integration, Inklusion und Inquisition.




Kommentare:

Der Lange aus China hat gesagt…

Der Kampf treibt köstliche Blüten und nähert sich unweigerlich seinem Höhepunkt zu. Schlussendlich wird die Lüge verlieren weil sogar der am längsten Schlafende irgendwann aufwacht.

Unknown hat gesagt…

Brilliante Bilder und eine wohlfeine Dosis Satire in den Texten. Manches treibt einen Tränen in die Augen, vieles Scham und Wut. Ich hoffe nur eines geht in Erfüllung: Mehr davon!
Grüße eines "Exilsachsen"

Eugenius hat gesagt…

Die Frage ist, ob der €uro bzw. das Weltfinanzsystem konplett zusammenbricht, bevor die demografiscdhe Katastrophe zuschlägt. Ich hoffe und warte auf den €uro-Kollaps. Hunger ist ein erstaunliches Stimulanzmittel, nicht nur im Tierversuch. Da werden einige "neumodische" Programmierungen im Gehirn sehr schnell zugunsten arachischer Programme umgestellt werden. Wenn der €uro - symbolisch - noch 20 Jahre hält, geht N0bys Szenario mglw. noch in Erfüllung.


Ein paar gut organisierte - gerne auch alte - weiße Männer - das kann die Dorffeuerwehr oder jeder andere Verein sein - angeführt von einem halbwegs militärisch ausgebildete Kopf, kann eine ganze Masse unfähiger Keulenschwinger problemlos bezwingen, wenn der aktuelle verräterische Staat darüber wegfällt. (Die Bauernaufstände wurde auch von oft verarmten Adeligen geführt.)


LANGFRISTIG Siegen werden die Eröberer übrigens sicher auch nicht, weil sie nicht einmal kurzfristig einen Staat mit seiner Wirtschaft am Leben erhalten können, geschweige denn ausbauen und aufbauen. Nach dem ersten Winter ganz ohne weiße Männer ist hier Schicht im Schacht und der Sensenmann hat reiche Ernte. Mag sein, daß man im gut klimatisierten Mittelmeerraum oder Somalia so überleben kann, aber nicht im kälteren Europa ab den Alpen mit seinen Wintern. In diesem Fall wird Europa zur menschenleeren Ruine werden, mit ein paar einfachen Hirten neben zerfallenen BAuwerken.