05 Mai 2019

Aachen - Xanten und der Generation-Greta Konflikt

Mein siebenjähriges Quartier in Aachen frischt Erinnerung an unsere 68iger-Revolte gegen die Generation zuvor auf. Wieder revoltiert eine Generation gegen die zuvor, doch merkwürdig: Merkel, Macht, Moneten, Papst, Pfaffen pampern die Jungen, auch kriminelle, vermummte Proleten der Antifa. Was geht ab im Land? Manche meinen: Monotonie, Masochismus, Manipulation, maximale Abstumpfung, Dumpfbackentum und Verblödungskultur!  

Ebenso mögen die Überlebenden der Vogelschißperiode, die uns die Gnade der späten Geburt geschenkt hatten, uns aufgezogen und ausgebildet haben, über uns als 68iger Revoluzzer gedacht haben. Eine Fraktion der Revoluzzer trieb als Mordgesellen der Roten Armee Fraktion ihr blutiges Geschäft bis in den Knast, bis zum Tod. Andere ehemalige 68iger-Revoluzzer machten Karriere in Wirtschaft, Politik, Medien oder Kultur.Wer nicht tot ist, ist wahrscheinlich in Rente.




Mein Radausflug in meine Aachener Erinnerungskultur beginnt nahe dem WoMo-Stellplatz in Burtscheid bei der Frankenburg. Hier wohnten Freunde, hier fanden sich Liebschaften, hier gab es Streit, Versöhnung, Kneipen, lange Nächte und viel, viel blödes Blabla.


Wohl Tausendmal ging es durch diese Tür in den dritten Stock zu meinen beiden Zimmer, wo später auch meine Frau mit meinem Kind logierten, bevor wir ins Exil nach Bayern München zogen.


Das Haus ist mittlerweile als Denkmal ausgezeichnet.


Ein Fenster links oben unter dem Dach zeigte zur Straße, ein anderes auf der Seite gegenüber zum Hof. Mein kleines Motorrad, erst eine MZ mit 150 ccm, später eine mit 250 stand vor der Tür.


Am Kaiserplatz entlang ging mein Weg in die Stadt zu Dom, Domkeller-Kneipe, zur Mensa, zum Einkaufen. In der Mensa gab es drei Gerichte für eine Mark, ein Mark vierzig und für zwei Mark.








Die Verelendung der Bevölkerung und mit ihr der Städte zeigt sich mittlerweile an Läden, wo Menschen in Not ihr Familienerbe versetzen und versilbern, ebenso auch Wertgegenstände aus Diebstahl und Einbruch.


Wer es sich leisten kann und will, genießt die Ruhe vor dem Rathaus, die Sonne, den Mai.









Eine Wirtschaft zentral zwischen Rathaus und Dom in der Fußgängerzone heiß früher "Am Apfelbaum", heißt auch heute noch so mit dem Zusatz "Hexenhof". Da wird man sich wirklich wohl fühlen.




In der Blödheit der 68iger Revolte hatten einst unerkannt Gebliebene, die heute Antifanten entsprechen, die Arme des mittelalterlichen Gekreuzigten geborchen.

Längst ist alles repariert, verbessert, verschönert. In der Nähe der RWTH, der Rheinisch Westfälische Technischen Hochschule, häufen sich gastronomische Angebote, mittlerweile auch für den zu Deutschland gehörenden Islamisten, der seine Wassenpfeifenkultur hier heimisch gemacht hat.



Städte wie Aachen, Bamberg und auch Xanten, in denen sich die Bewohner einst hinter hohen Stadtmauern bargen, durch die Stadttore wie hier dem Ponttor nur die einließen, die Gewinn versprachen, laden anfangs neugierige Besucher ein, dort zu verweilen.


Doch wer länger bleibt, bemerkt die Mentalität abgegrenzten Denkens hinter abgeschlossenen Mauern. Wobei Macht, Moneten die Denkrichtung vorgeben. Wer da mitmacht, ist willkommen, wer nicht, steht draußen vor der Tür.


Da scheint eine Stadt wie München weltoffener zu sein. Dort lagerten die Machthaber ihre Mörderkultur in einen lauschigen Vorort wie Dachau aus. Dort verbünden sich starke Antifa-Kräfte mit städtisch geförderten Vereinen und gut dotierten Vollzeitkräften. Dort verbarrikadieren sich Menschen hinter ihrer Mainstream-Ideologie, welche in Grünen Vorstädten Medien wie der SÜDDEUTSCHE BEOBACHTER, die PRANTLHAUSENER PESTPOSTILLE vorbeten. Motto: "SEIEN SIE ANSPRUCHSVOLL!"


Eigene Kinder sind der Karriere von Frauen in Führungspositionen wenig förderlich, doch lästigere Aufgaben lassen sich auslagern. 


Martialisch anmutende Berufe wie Eisen, Kohle, Stahl, Energie oder gar Atom verlieren zunehmend an Zulauf, derweil Geschwätzwissenschaften wie Pilze aus dem Boden schießen.




Gab es einst für Jungen Träume wie von Jim Knopf, dem Lokomotivführer, heißt es heute "PINK STINKS".






Das Volk vergnügt sich nach heute wie zuvor und wohl auch weiterhin. Breitschultrige Lederjackenburschen beeindrucken Mädchen mit den dröhnenden Motoren ihrer Harleys.


Eine Kirmesorgel begrüßt einströmendes Volk auf dem Festplatz wie ein Sinfonieorchester - für Arme.


Jubel, Trubel, Heiterkeit, Selfies von einem glücklichen Nachmittag einer glücklichen Familie - unvergessliche Eindrücke im Wonnemonat Mai.




Burschen drängen Mädchen mit zögerlicher Koketterie in die BEAST-Maschine. Sensationelle Körpergefühle in der BEAST-Maschine machen Lust auf mehr nachher - vielleicht bei Nacht.



Langhaarige Schönheiten locken mit verführerischen Kurven in engen Hosen. Mama Muslima schaut kritisch zu.


Der nächste Rennfahrer kommt von weit, weit her, integriert sich bestens und steuert gekonnt seine ersten Runden.


Alles Gute dieser Erde in belgischer Pralinenschokolade, wer kann widerstehen, diese süße Verführung zu vernaschen?




Viel Volk rast und rennt im Kreis. Das Karussel symbolisiert unserer Lebensreise. Man steigt aus, wo man einstieg, nach vielen Runden wie durchgedreht in Kopf und Körper. Schön ist es schon.



Faßbier stärkt den Mann für die Arbeit wie für's Vergnügen.


Ein Eintänzer bringt die Freude jauchzende Dame an der Hand auf dem Fließband sicher und gekonnt in die Höhe.






Schreckliches ist schön, wenn der Betrachter sich schaurig grausen kann, ohne selbst betroffen zu sein.



Die gepolsterte Stange dreht sich im Kreis. Die Kinder hüpfen in die Höhe, sonst erwischt sie der Balken. Den Kleinen haut die Stange bei jeder Umdrehung in die weiche Unterlage.  Doch der Knirps erhebt sich wie ein Stehaufmännchen für den nächsten Schlag.



Für den Straßenverkehr übt sich jung und alt und bumst vergnüglich andere an.



Etwas verträumt blickt die Kleine aus ihrer großen Lokomotive.


"Cassandra" - diese Wahrsagerin braucht man! Erstaunlich, wieviel Menschen für diese Dienstleistung zahlen.




Zum Glück bereichert auch eine Moschee die Menschen in Aachen - mindestens eine.


Das Audimax der RWTH Aachen, wo ein damals schon alter Professor Fuchs seine Physik-Vorlesungen mit spektakülären Installationen auflockerte.


Neue Gebäude sind nach meiner Zeit in Aachen im Stil der neuen Zeit entstanden.


Die Eckkneipe hieß damals "EXIL". In dem schwarzen, schmuddeligen Dunkel fühlten einige nachts sich wohl geborgen.



Das Marschiertor grenzt im Süden das Innen gegen das Außen ab und erinnert an uralte Zeiten, als es Grenzen gab in Stadt und Land.


Neu sind Lampen, alt ist der Bahnhof...


... im Geschmack noch vor der Vogelschißperiode. Den Geschmack verstanden wir als 68iger schon nicht, wer soll, kann und will das heute noch verstehen?



Mit in Aachen gewaschener Wäsche geht meine Reise weiter - Richtung Xanten.




Nach 100 Kilometern gibt es in Geldern einen einsamen Stellplatz im Wald. Probleme mit meiner SAT-Antenne beschreibt ein eigener Blog.


Xanten - 10. internationales TIKRO-Treffen



Die TIKRO-Fahrer treffen sich einmal im Jahr, soweit sie noch leben und ihre "teilintegrierten robusten" TIKROS noch fahren. Diesmal hat es sich für mich nach zwei Monaten in Frankreich zum dritten Mal so eingerichtet, dabei zu sein.



Die Befreier haben Xanten kurz vor Kriegsende zu 80 Prozent platt gemacht, auferstanden aus Ruinen ist davon nichts mehr zu sehen.







Ein Bild seltener Grausamkeit: Sadistische Folterknechte hantieren mit gewaltigen Eisenzangen, um der schönen Duldnerin die Brust abzuschneiden.




Verschiedene Pumpenbrunnen in der Stadt waren ein soziales Zentrum zum Austausch von Neuigkeiten, vergleichbar den sozialen Medien wie Foren und Blogs heute.



Der Kleinste unter den Tikrojaner fährt in den soliden von Seitz gebauten Wohnmobilen mit.



Den teuersten Tikro hat sich Viktor 2015 auf einem Allrad-Chassis aufbauen lassen. Damit endete die Baureihe der Tikros, denn auf den neuen Chassis baut jetzt niemand mehr diese hochwertigen Mobile auf.


"Klimanlage für Arme" nennt dieser Tüftler seine Erfindung. Das Gestell mit vier starken Ventilatoren passt genau in die kleine Dachluke. Strom bekommt der Klapperatismus über angebaute Kupferschuhe.



Ein maßgeschneiderter Holzkasten schützt die Ventilatoren in ihrem Rahmen während der Fahrt.




Im Nibelungen-Express lassen wir Tikrojaner uns Xanten zeigen.







Konkurrierend zur katholischen hat sich seit 1649 die evangelische Kirche in Xanten etabliert, den Turm bauten die Gläubigen 1662 an.



Die Windmühle beherbergt einen Bioladen, der am Samstag gut besucht war.




Neu war mir bislang ein Anhänger mit einem Backhofen, um Brot zu backen - Essen auf  Rädern eben.


Die Windmühle dreht sich im naß kalten Wind, der ein Gemisch aus Hagel und Schneeflocken mit sich bringt.



Museum Colonia Ulpia Traijana





Hier hat sich Xanten in Bahnhofsnähe eine touristische Attraktion auf römischen Ruinen erstellt, welche starke Eindrücke hinterlässt. Man braucht zwei, drei Stunden um die Ausstellung auch nur in Teilen zu sehen, zu verstehen und zu genießen.






Die römische Streitmacht kam mit überlegenen Waffen und Geräten, organisierte ein blühendes Gemeinwesen mit Bädern, einem Theater, führte Waren aus Italien und Datteln aus dem Orient ein, die bislang am Niederrhein niemand kannte.





Mit straffer militärischer Organisation und Präsenz, dazu Massenunterhaltung mit Brot und Spielen hielten  sich die römischen Besatzer einige Jahrhunderte in Xanten.






Römische Lastkähne brachten über den Rhein weitaus preiswerter Güter in die Stadt als auf dem Landweg.



Einst aufgebaut, zur Blüte gebracht, verging die Pracht. Heute gibt es noch Häuser in Xanten aus Steinen, die einst die Römer an den Niederrhein brachten. Denn nach dem Niedergang der römischen Hochkultur bedienten sich die neuen Bewohner in Xanten mit Steinen aus den Ruinen der Römer.



In kalten wie heißen Bädern lebte die Oberschicht gut und gedeihlich, bis neue Herrscher die Macht übernahmen. Die hatte an römischer Verwaltung und Organisation kein Interesse mehr. Die Parallen zur Situation heute sind für manche offensichtich.





Was einstmals als "Pesthäuschen" in Xanten entstand, buchen heute Besucher in der Touristeninformation als Ferienwohnung.


Siegfried-Museum Xanten



Abschließend noch ein  kurzer Gang durch die Siegfried-Ausstellung in Xanten, welche mit der Nibelungensage wirbt.









Pirincci, der sich zu lesen lohnt




Die meisten Deutschen sind ein kreuzbraves, autoritätsgläubiges Volk. Was die Führerin befiehlt, dem folgen sie, machmal murrend - meistens biegsam, schmiegsam, fügsam. Wer sich folgsam fügt, hat seine Ruhe, wer aufmuckt, den mobbt die Mehrheit.

Franzosen leiden ebenso, weil nordafrikanische und südafrikanische Zuwanderung große Ghettos gebildet hat, doch Franzosen machten 1789 Revolution gegen Kleriker und Könige. Da rollten Köpfe.

In Deutschland muckten 1968 einige Junge gegen alte Nazis auf, doch mittlerweile marschieren die Meisten in Reih' und Glied mit Merkel, Macht, Moneten.

Wenn Allah will, dass die Rechtgläubigen uns Ungläubige besiegen, so ergibt sich die seit Jahrhunderten von Adel, Klerus und Königen geprügelte Köterrasse in ihr Schicksal - manche mit Tränen, doch wer muckt auf?


Der polit-mediale-kulturelle-klerikale Komplex hat die Massen fest im Griff. Pirincci macht Hoffnung und Mut. Pirincci beschreibt Fakten, wie sie wirken, keine beschönigenden Lügen.  Pirincci übertrifft an Klarheit und Schärfe alle und alles, was sonst medial abgeht.


Pirincci landet regelmäßig vor dem Richter, ist mehrfach bestraft für seine Meinung, die Beleidigten zu frei war.


Am Wahlrecht lässt sich wie an der Steuer schrauben. Empörend zwar, doch das Volk kriecht mehrheitlich zu Kreuze, zur Raute, hält die Füße still und lässt sich aufhetzen gegen Propheten der Wahrheit wie Pirincci. Pirincci inspiriert mich immer wieder, jedes seiner Schreiben wie ein feuchter Regen auf unser dürr verwüstetes Land. Pirincci, schreib Du der Generation Greta ihr Zeugnis. Mir dazu nichts mehr ein. Pirincci...


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