18 Juli 2020

Fécamp: Trempanillos Lebensgeschichte - mein Alptraum

Mein letzter Blog beschäftige sich mit Tempranillo, als ein Beispiel von Hundertausenden, von Millionen, die sich digital begraben lassen müssen. Tempranillo hat sein Teil dazu beigetragen, jetzt ist er still. Was ihn verstummen ließ, zeigt sich auf "Siggis Resterampe", wo Verbannte des DGF sich gegenseitig höhere Einsicht versichern. Der Vorspann sagt wenig, Clickbaits sollen Leser locken - zumindest zum Bildchen gucken.

Wenn irgendein kleines Schweinchen auch nur einen Zipfel von Macht erhascht,
so kann das EGO sicher sein, sich zur fetten, alten Sau aufzubretzeln
.

Stand 4.40 Uhr, Lesedauer 18 Minuten

Wer Scheisse im öffentlichen Raum verbreitet, muss zahlen. Pirincci beklagt, dass er schon etwa 125.000 Euro für Prozesse, Strafen, Gerichtskosten, Anwälte etc. hat blechen müssen. Freie Meinung gibt's nicht umsonst, besonders wenn Betroffene nicht belustigt sondern beleidigt sind. Mich muss der Teufel geritten haben, in vier erholsamen Tagen mit Wifi in Le Tréport mich ausufernd mit Tempranillo beschäftigt zu haben. Mir machen solche Typen allerdings auch Spass.



Dieppe blieb unbeachtet auf meinem Weg. Von dem wundervollen Le Tréport, was mir vier aufregend schöne Tage geschenkt hat, geht es weiter nach St. Valery en Caux.


Le Tréport hatte alles, was mein Camper-Herz begehrte: WiFi, das Meer nahebei, einen Tresor, um meine Siebensachen einzuschließen, um freier schwimmen zu können, den Carrefour-Lebensmittelladen vor der Tür, SAT-TV-Empfang. Es war ein Fehler, mich in die Diskussion um Tempranillos selbst verschuldeten Abgang aus dem DGF einzumischen. Bringen wir polit pestilente Betrachtungen hinter uns, bevor es zu den Bildern aus der Normandie kommt.


Meinungsmörder mähen Millionen ins digitale Massengrab



https://bayernistfrei.com/2020/07/14/jessica-whitaker/

Martin Sellner ist eines der prominentesten Opfer übelster Machenschaften von Banken, Zensurbehörden, Staatsorganen. Man folge Martin bei VK, der russischen Konkurrenz zu Facebook.



https://vk.com/wall-113930409_22350





Ist das kein Meinungsmord an Millionen?

Millionen Abonnenten wurde ohne jede Rechtfertigung geschädigt.


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https://vk.com/wall-113930409_22655


Es braucht einen Kopf, der klug und behutsam sich in die Herzen der Menschen einfühlt. Schreihälse stoßen ab, wie mich eigene Erfahrung mühsam über Jahre lehrte.


Martin bittet, seinen Rundbrief zu abonnieren, um mit ihm in Kontakt zu bleiben.



Tempranillo, der nach seinem Befinden, Europa und Deutschland vor Schaden bewahren will, kann vermutlich sich selbst nicht vor Schaden bewahren. Meiner unmaßgeblichen Meinung nach bringt es nichts, Kontrollmechanismen wie Stasi, Staatsschutz, Verfassungsschutz oder staatliche Repräsentanten wie Merkel mit übelster Gossensprache zu diffamieren. Der Pöbel brüllt ....
Merkel muss weg!
 ....und ihre Umfragewerte steigen.



Aus Saint-Valery-en-Caux ein Liebesbriefchen an Tempranillo



In Saint-Valery-en-Caux überkam mich die Lust, Tempranillo mit einem Liebesbriefchen zu verabschieden. Denn da meinte Tempranillo doch wirklich:

 Es ist sinnlos, wenn Du Dich laufend auf mich beziehst ....




Was für ein Satz, was für ein Verlangen! Worauf, lieber Mann, sollen sich meine Gedanken und Schreiben denn sonst beziehen wenn nicht auf Dich? Wir haben es hier miteinander zu tun. Was haben wir mit A.H., Stalin, Churchill, Roosevelt, Merkel oder H.M. zu schaffen?

Wenn Du, wie Du schreibst, seit 20 Jahren im DGF deine Tastenakrobatik auf's Feinste perfektioniert hast, müssest Du mittlerweile ja auch um die 40, 50 Jahre auf dem Buckel haben, also in die Jahre kommen, Verantwortung für Dich und andere übernehmen zu können.



Deine Spielkameraden aus dem DGF wie "Taurec, Meph" sind mir gänzlich unbekannt. Kennst Du die Leute persönlich oder hat es Dein Heiliges Ego gekratzt, wenn Dich ihre Sätzchen getroffen haben?

Es geht in Politik wie in Poesie auch darum, den anderen als den Idioten darzustellen, der man eben selber nicht ist auf dem Gipfel seiner Weisheit, Belesenheit, seiner Sprachgewandtheit, seiner mehrsprachigen Quellenforschungen, seinen Kenntnissen an Opern und epochalen musikalischen Leistungen europäischer Hochkultur im Gegensatz zum Pöbel mit minderwertigem US-Gangsta-Rap. Ja, da lässt sich vom Feingeist prächtig gegen wüten aus seinem Elfenbeinturm wie von satanischen, anglo-amerikanischen, pädophilen Eliten, von Soros gesponserten Agenten und natürlich den von der Stasi ausgebildeten Machthabern, die Dir Künder von "Wahrheit-und-Weisheit" das Leben so schwer machen. Wie meinen? Justice immanente!




Es wird Zeit, alt und wach genug zu werden, um zu erkennen, dass die Stasi damals wie die Napola in Generationen zuvor gerade die Spitzenleute ausgebildet hat, welche wie Frau Dr. Merkel die Geschicke des Landes und Europas entscheidend bestimmen, von der Presse, dem Pöbel, polit pussierlichen Karriersten als "stärkste-Frau-der-Welt" bejubelt.

Davon werden wir - meiner vollkommen unmaßgeblichen Meinung nach - mehr und mehr sehen, die mit lächelnder Maske dem Pöbel "Gemeinsamkeit" vorspielen, "alle-Menschen-werden-Brüder", die hohe Kunst polit-priesterlicher kultureller Menschenführung "no-country-no-border", wie Lennon so herzergreifend intoniert "imagine....".

Da sitzen dann Giftzwerge an der Tastatur und hämmern ihren Frust ins WWW, dass es doch nicht sein kann und darf... Man lese Ulfkotte, Pirincci, Sarrazin, Stürzenberger, Floydmasika, Deichmohle, Sellner, Fritz-Blog, Danisch, Broder, allesamt Profis, die Geld verdienen mit ihrer Arbeit, man lese Tausende von empörten Bloggern und Kommentatoren, welche den Krieg kommen sehen. Na und?



Gibt's eben Krieg, Bürgerkrieg, kämpfen aufgehetzte Testosteronis dann gegen einander, gegen ACAB, schlagen sich auf die Köpfe, bis ihr Blut Scherben von Schaufenstern und Autoscheiben in den Rinnstein spült. So ist es eben.





Muss sich ein alter Mann darum kümmern, wie böse, blöde Buben bluten?





Befruchtbare und befruchtbereite Backfische werden weich, warm, willig und wollüstig die Spermien derer aufnehmen, die sie bespringen, biegsam, schmiegsam, fügsam, derweil schmallippige, ergraute, verbitterte Damen im Polit- oder Sonstwo-Gewerbe kinderlos keifen: "O tempora, o mores!"





Und Du, lieber Tempranillo, bist hier in Siggis-Drittklassigem-Forum gelandet, wo kaum jemand mehr mit Dir spielen will, wo Du nicht mehr gegen Deine Gummizellenwände im DGF anrennen und anschreien kannst, hier bei Siggis Resterampe verbannter DGF-Exilanten hast Du alle Freiheit und Freizeit der Welt und darfst endlich.......................

                                       ...................................................................................SCHWEIGEN!


In "Siggis-Resterampe" sammeln sich anscheinend einige, die aus dem DGF, dem Gelben Forum, rausgeflogen sind, um sich über die böse, bittere, ungerechte Welt zu beklagen. Es ist nicht meine Art, mich in das gemeine Volksgeschwätz einzubringen, weil Clickbaiting Menschen auf das hier locken sollen, Blog in Bild und Text. Bilder für die Frau daheim, Text für mich und wem's gefällt.



Wer wollte auch schon auf mein hämisch, hetzend-ätzend Abschiedsbriefchen antworten? Meine sozialen Fähigkeiten sind eher die eines Autisten, der nicht einmal Geschwätz in Wirtshäusern erträgt, wo aufgebretzelte Damen im Stil von Willkommens-Muschis ihren Esprit sprühen lassen, während großzügige Macker ihre Porsche-Potzpotenz mit Goldkettchen präsentieren..



Mich erfrischt das kühle Meer, die Dusche am Camp wäscht das juckende Salz von der Haut. Das Baguette schmeckt auch am Abend noch. Mittags kochen Blumenkohl und Kartoffeln. Das reicht mir zum Glück.


Frécamp



Langsam doch wohlgemut quält sich mein Wohnmobil etwa 50 Meter hoch über die Stadt. Die Straße ist oft einspurig nur zu befahren. Doch Rentners Rummelplatz Reisen haben Zeit, geduldig Gegenverkehr abzuwarten. Dann steht der Wagen vor der Schranke.

Ein bösartiges, hundsgemeines Schild rechts verkündet:

CAMPING COMPLET

Bedeppert und bedrückt dreht der Reisende ab, wühlt sich durch die engen Altstadtstraßen zurück auf Meereshöhe, will aber nicht aufgeben. Frécamp ist einfach zu geil für diese Welt, um einfach ins nächste Küstendorf wie Yport abzudrehen, wo gleich drei Camps auf Kunden warten sollen.


Vielleicht ein Versuch, online den Campwart zu erreichen? Geht nicht.



Telefonisch wie per E-Mail kam auch keine andere Antwort als CAMPING COMPLET. Da hilft es nicht, den Platzwart als Blockwart zu diffamieren, da übt sich der Reisende in Geduld. TINA? There is no alternative? Gibt's nicht.



Es ist nicht gerade mein Gusto, mich in solche Massenmengen zu quetschen. Wer genau hinsieht, erkennt das VW-Zeichen vor der Kühlerfront weit hinten am Auto an der Wand.


Nah beim Platz lockt eine alte Kirche.


Vor dem Platz liegt der Hafen für Spass-Boote.


An Parkplätzen voller Autos geht man unbeteiligt vorüber. Doch Schiffe sind irgendwie anders, individualistischer, ein Versprechen vom Duft der großen, weiten Welt.



So steht man staunend vor einem Schiff ganz aus Holz. Am Heck steht der Name eines Professeur. Wie könnte der Mann besser seine Macht und Pracht, sein Wissen und Geschick präsentieren als mit dem wunderbaren Schiff?



Der Turm eines putzigen Schlösschen ragt hoch über die kleinen Häuser der Stadt. Er gehört zum Schloßmuseum einer Schnapsdestille.


Weltberühmt. Eine Million von dem jahrelang gebrauten und gelagertem Edelfusel gehen jährlich ab in die Welt. Dagegen ist Andechser Klosterlikör eine kleine Nummer.

Der Besuch einer Geisterbahn auf dem Münchener Oktoberfest reizt mich nicht mehr, auch wenn es mich einmal dort zum Lachen statt zum Gruseln gebracht hat. Aber unwiderstehlich lockt es mich, diese Schnapsdestille nach Rezeptur mönchischer Alchemisten zu besuchen. Also 14 Euro im voraus bezahlt und mich für 14.00 Uhr vormerken lassen. Zuvor gibt's im Auto Essen, Trinken und gegen meine Gewohnheit einen Kaffee.



Wenn meine Schriften so verschnörkelt wären wie diese Schnaps-Oasenquelle, wenn meine Schriften so berauschend, Appetit oder Verdauung anregend wären wie diese edel vergorenen Kräuter, dann würden auch eine Million Leser im Jahr dies hier genießen. Aber ach.....bei meiner Schreibe bleibt mir nur die Hoffnung, dass es der Leser erträgt.



Doch besser lebendig im warmen Auto sitzen wie als Ehrfurcht einflößende Statue auf kaltem Stein. Besser auf den Anruf vom Frauchen daheim warten, als dass dem grünlichen Herrn im Sessel ein Engel zu Füßen die Tröte bläst.




Wie der böse Blockwart vom CAMPING COMPLET voraussagte, wird das Wetter schön, weswegen es keine Chance auf seinem Camp Municipal gibt - nicht einmal für MICH! Müde und missgestimmt schleppen sich faule Füße in die Ausstellung, das Museum.


Immerhin ehren überall in Frankreichs Gedenkstätten ihre Weltkriegstoten. Das sollte sich in Buntschlandland einmal jemand einfallen lassen! Da würden die Antifanten aber schnell Gift und Galle spucken und als verrückte Vandalen nächtens darüberihre Farbdosen auf- und übersprühen.




Nun ist man drin im Museum. Gleich als Erstes das hier: Wo bleibt denn bei den honorigen Schnapsbrüdern die Frauenquote? Hätten ihre Dienstmädchen und Damen daheim die Herren nicht so gut genährt, würden sie nicht so pausbäckig und fett aus ihrer feinen Wäsche grinsen und grübelnd wichtigtuerisch auf die beste Rezeptur sinnen. Aber immerhin verkaufen sie seit 1848 ihren Fusel weltweit.


Frömmigkeit und Fusel, Chorknaben und Meßgewänder, prachtvolle Räume und edles Inventar, ein Hauch von Verwesung, Perversion und Perfektion - Jahrhunderte lang protzt Pracht.



Ein sonorer Männerchor, gut gedrillte Chorknaben mit glockenreinem Stimmgesang, Gold durchwirkte Meßgewänder über mächtig gewölbten, satten Wänsten, flackernde Kerzen in düsteren Nischen, ein geschwungenes Weihrauchfaß, Klingel-lingel-ling und fertig ist die Andacht. Jeden Sonntag das Ritual geübt, verklärt Dich schon nach wenigen Jahren frommer Übung hypnotische Glückseligkeit. Auf, auf ins Nirwana, Marsch! Marsch!



Ein Engelchen hat dem gottesfürchtigen Schnapsbrenner die Rezeptur vom Himmel hoch da kam sie her die gute Mär und so hält der Empfänger der frohen Botschaft die große, weite Welt als Kugel in seiner Hand.



Eine Raum mit einer Vitrine voll von Schloß und Riegeln - was soll uns das sagen? Meine Müdigkeit steigt.


Dass eine fromme Stube im Haus mit den vielen Zimmern zur Andacht frei gehalten bleibt, gehört dazu. Kein Schloß ohne Kettenhund, Kellerverließ und Andachtsraum.



Ketzer, Lästerer, Heiden, der ganz gemeine, sündige Pöbel versagt oftmals den Heiligen Herren den gebotenen Respekt, verliert den Anstand, die politisch korrekt gebotene Distanz wie die Besoffenen beim Ballermann, der Hohe Herr verliert sein Haupt und Volk ohne Führer verfällt der Raserei. Vom Führer verführtes Volk ebenso.




Schnapsbrenner vom Heiligen St. Benedikt gesegnet müsste man sein!



Müde von meinem bescheidenen Mahl im Auto, den vielen Eindrücken, dem feudalen Schnapsbrennermuseum mit klerikalem Touch schluffen meine Schlappen über das kostbare Parkett, blinzeln  einen Blick über die gedeckten Tische, hinter die bitte niemand treten solll und endlich findet der ermüdete Körper im nächsten Saal einen Sessel.




Im Hintergrund ein Sessel mit Armlehnen gibt mir Halt, Platz und Ruhe. Das Museum war in einer halben Stunde für mich erledigt, eine weitere halbe Stunde nimmt sich mein Körper Schlaf, bevor es in die heiligen Schnapsbrenner-Hallen geht.


Schon halb besoffen beim Betrachten der Destillations-Maschinerie, bei Werbebildern für Schnaps, bei mit Werbung verglasten Dach- und Seitenfenster passt dazwischen gerade recht die Clickbaitings fordernde Story aus dem Titel.


Tempranillos Lebensgeschichte - meine Alptraum


Meine Beschäftigung mit Tempranillos Geisteswelt ging nun soweit, dass er in meinen Träumen sich einnistete. Schweißgebadet hochgeschreckt, keinen Schlaf mehr findend, blieb mir nichts anderes übrig, als mir meine Gedanken vom Hals zu schaffen, indem diese Tasten Finger für Finger aufnahmen, mir abzunehmen, was mich - oder war es Tempranillo? - bedrückte.

 




Mein Traum fing damit an, dass Tempranillos Vater als Neger im französischen Staatsdienst im Sinne von Black Supremacy absolut Top, Spitze, bestens sein musste, um in seiner Arbeit, einem furchtbaren Haifischbecken missgünstiger Spitzel und Spitzenbeamten seinen Platz zu behaupten.

Nicht nur dass Tempranillos Vater Neger war, zudem war er noch jüdischer Neger. Doch aus seinen Karriereinstinkten konvertierte Tempranillos Papa zum Katholismus, den er innerlich verabscheute, doch dessen Netze ihm besser voran halfen.



Tempranillos Mutter war eine hochbegabte Senegalesin, die in Opernhäusern auftrat. Da blieb wenig Zeit für das knuddelige, kleine, arme Negerbaby, das von einer Amme Milch bekam, weiße Milch übrigens.



Die weiße Amme hatte Tempranillos Vater im Geist von Black Supremacy engagiert als Köchin, Haushaltshilfe und als Tempranillos Kinderfrau. Sie gab ihm ihre Milch, lehrte Tempranillo erste Schritte, erste Worte. Dabei wütete tief verborgenen ein Hass auf ihre Arbeitgeber. Der fremde Negerbengel soff ihr die Milch weg, wuchs und gedieh prächtig, aber ihr eigenes Kindchen blieb mager dabei. Als Rache impfte sie Tempranillo von Babybeinen an mit tiefem Hass, der seine Herz und Gemüt schleichend vergiftete.


So bestärkte sie das kleine Kind darin, Blumen mit Stockhieben zu köpfen, Fliegen, Spinnen, Schnecken, Schmetterlinge und Würmer einzusperren und deren elendes Verhungern und Verdursten zu beobachten. So vergiftete bittere Bosheit das einst heitere und gutmütige Kind.

Wie nun das krausköpfige schwarze Blag größer und frecher wurde, alsbald aus den Kinderschuhen hinaus wuchs und sich anschickte ein recht aufsässiger, launischer Lümmel zu werden, entschied sich sein Vater zu einem furchtbar falschen Schritt: Er nahm den kaum siebenjährigen Knaben von der vornehmen Vorstadtschule, wo er aber auch kam mehr tragbar war, und gab ihn in ein von Jesuiten geführtes, bayrisches Internat. Dort sollte er Deutsch und Manieren lernen. Was sollte er auch anders machen mit seinem ungezogenen Negerblag, das erst Katzen Blechdosen an den Schwanz band? Als er aber dem Hündchen im Haus einen Knallkörper an den Schwanz tuckerte, der damit jaulend und hinten Funken sprühend über den Perserteppich raste, da war das Urteil gefällt: Tempranillo kommt ins Internat zu den Jesuiten! Nach Bayern.



Das waren die schwersten, entscheidend traumatisierenden Jahre für den kleinen, armen, schwarzen Tempranillo. Er floh zwar in Bücher, lernte entscheidend schnell und gewandt, doch wie musste er sich winden und finden unter den geilen Fingern eines erhitzten Klosterbruders, der Gefallen fand an den festen Arschbacken, den drallen, prallen Lippen des Negerbengels, der nicht wußte, was ihm und warum ihm das geschah, was ihm geschah. Verderbte Welt, verdorbenes Bürschchen, ein schrecklicher Traum, der nicht enden wollte.



Doch mit wachsenden Kräften erster Testosteron-Produktion konnten die frommen Brüder im Jesuiten-Internat ihn auch mit Karzer, trocken Brot, Dunkelzelle und frommen Gesängen nicht mehr halten und zügeln und entließen ihn also heim zu Vater und Mutter.


Die waren nun gänzlich entsetzt, was aus dem Burschen geworden. Nachdem er zwei, drei Wochen übelste Streiche im herrschaftlichen Haus von Vater, Mutter und deren Bekannten gespielt hatte, was soweit ging, dass sich schon die Nachbarn abzuwenden begannen und die sorgsam geknüpften Karrierenetze aufzulösen sich drohten. So verstopfte er beispielsweise die Toilette mit Rollen von Klopapier, ließ die Spülung dauernd laufen und ergötzte sich blöd glotzend daran, wie das Wasser die Teppiche durchfeuchtete, über Stiegen und Stufen durch das Haus auf die Straße lief, bis entsetzte Nachbarn die Feuerwehr alarmierten.




Also entschloß sich Tempranillos Vater nach seinem schon ersten falschen Schritt, ihn ins Jesuiten-Internat geschickt zu haben, zum nächst schlimmeren falschen Schritt. Er aktivierte seine alte Netze aus mosaischen Glaubenszeiten, worauf der Rabbi sich schon freudig einzubilden begann, seinen verlorenen Sohn heim ins Reich zu holen. Doch der gewiefte Negervater wollte nur seinen unbändigen, doch irgendwie auch geliebten Sohn los werden, weit, weit los werden.



Der Rabbi erkannte das Verlangen und schlug vor, den wilden Negerbengel bei Rabbinern in abgeschiedenen Landgemeinschaft in tiefsten, weiten Wäldern in den USA auf den Pfad rechter Gesinnung zurück zu führen, wo ähnlich schwer erziehbare Jugendliche ihre später oft auch kriminelle Karriere begannen.. Das Regiment dasselbst war dergestalt, dass der Bengel gleichsam in militärischem Drill leiblich wie geistig von Morgens bis Nachts dermaßen in Zucht an kurzer Leine gehalten wurde, dass ihm ein Auskommen aus der Tortur schlichtwegs nicht möglich war.




Nachdem in ihm schon die Jesuiten einen unbändiger Hass auf diese klerikale Bagage angefacht hatten, zündeten die mosaischen Meister in Tempranillo das Feuer des Hasses auch für ihre Geistes- und Glaubensrichtung.

Hochgebildet, doch im Innern voll versaut, entließen ihn die Rabbis endlich mit 18 Jahren heim ins gelobte Frankreich, wo Tempranillo sich in Studien der Kabala, der Tonsetzung wie Sprachgestaltung vertiefte. Im Gelben Forum fand er zwanzig Jahre lang Halt und verständige Hilfe, wenngleich seine Beiträge immer furioser wurden, den Meisten zunehmend unverständlicher. Zwar griff Tempranillo die Grundstimmung rechtschaffener Bürger auf, die an der langjährigen Regentschaft einer Majestät à la Merkel zwar ihre Zweifel hatten, doch alles noch irgendwie halbwegs gesittet und in den Grenzen politischen Anstandes und von clownesker Kokketerie, die Dame als "Drecks****" titulieren - irgendwie gerad noch lustig, also verträglich.


Da passte Tempranillo anfangs gut rein, seine Texte fanden Jahre lang Gefallen - aber auch Verachtung.  Tempranillo entspannte sich schreibend..

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Doch Tempranillo war aus Hartholz geschnitzt. Es reichte ihm nicht, Ihre Majestät als "Drecksf*****" zu titulieren. 




Tempranillo kam mit Stalin, A.H., Churchill und sonstigen Logengroßmeistern der Volksführer und Volksverführer, deren Autoritäten ihm ebenso giftig und gallig hochkamen wie die Jesuitenväter seiner Kinderjahre und die Rabbis seiner Jugendjahre. Wie in Endlosschleife brachte er zahllose Beispiele pädophiler anglo-amerikanischer Eliten, welche in totaler Tyrannei Europa im allgemeinen und besonders Deutschland in Dritt-Welt-Shithole-Countries verwandeln würden. Und er belegte seine Behauptungen mit Quellen anerkannter Autoritäten, selbst von Mosaischen, welche vom Glauben abgefallen waren.

Auch Schriftsteller im Gunstgewerbe um Publikums-Klatschpatscher wie Danisch fanden kein Erbarmen vor seiner rüden Rüpelprosa, die aber immer noch die durchaus noble Erziehung von Jesuiten und Rabbinern verrieten. Dennoch begann die Stimmung im Laufe der Jahre im Gelben Forum, wo er als anerkannte Autorität zu All und Allem richtungsweisende Wahrheit und Weisheit abließ, sich gegen ihn zu richten. Auch war seine unverhohlene Feindschaft gegen mosaische  Talmud-Weisheit Grund genug, inquisitorische Hexenverfolgung gegen ihn aufzubauen. Im Forum fand Tempranillo seinen Meister, der ihm zwar geistig haushoch unterlegen doch an Macht haushoch überlegen war. Durch eine Flut von Wortwütigen Werken hatte Tempranillo sich im Laufe der Jahre ohnehin von den meisten Menschen im Gelben Forum entfernt, die sich lieber an leichterer Prosa ergötzen, welche sie nicht Gedanken verloren und Problem beladen wie nach Tempranillos Deutschland-wie-Europas-Rettungs-Sermonen zurück ließen.




Gleich geschickter Stasi geschulter Menschmanipulation, von wissenschaftlichen CIA-Methoden verfeinert, fand sich so der Experte, der Tempranillo schlicht und einfach trotz seines 20jährigen Mühens um das noble Gelbe Forum einfach und ohne viel Federlesens die Tür wies. Tempranillo draußen vor der Tür hörte im Innern "I CAN'T GET NO SATISFACTION" - obgleich er die satanischen Verse dieser Herren zutiefst verabscheute.



Zwei, drei, vielleicht auch vier oder fünf verbliebene Anhänger und Genießer von Tempranillos Wortakrobatik fanden diesen Rausschmiß zwar bedauerlich, doch die Mehrzahl fand sich sogleich erleichtert damit ab, weil es ohne den Störenfried ein wenig friedlicher und freundlicher in ihren Herzchen sich anfühlte. Auch blieb konkurrierenden Freunden die Freude, einen Mitbewerber um eventuelle Gunst von Damen im Forum weniger zu haben, der ja ohnehin alle und jeden in Grund und Boden zu schreiben verstand - selbst Konkurrenten aus der Brot erwerbenden Branche wie beispielsweise Danisch.





Nachdem mir mein Traum nun die Misere von Tempranillo so ausführlich wie schrecklich geschildert hatte, geht es für mich wie für Tempranillo in einen neuen Tag und wie man so sagt: Auf zu neuen Ufern. Vielleicht hat mein Traum aber auch nicht mit Trempanillo sondern mehr mit mir selbst zu tun. Wer weiß schon, woher Träume ihre Botschaften beziehen? Jedenfalls sind leidvolle Erfahrungen heilsam, Menschen nach überstandenen Anfechtungen und Erkrankungen auf neue Wege in größere Höhen zu bringen. Nicht ausgeschlossen, dass sich Tempranillo als Führer der Schwarzen, der People of Color an die Spitze ihrer Befreiung setzt, weil Blöd Lives matter.




Zurück zu Frécamp und der Benedictine-Schnapsbrennerei




Am Nachmittag beleuchtet dann die Sonne den Schnapsbrenner-Palast, der Frécamp gleichsam die Krone aufsetzt.


So muss man in Frécamp eine Weile vor Anker gehen, weil die Stadt doch allzu pussierlich und traumhaft inspirierend ist.



Denn es sind ja nun keine Versicherungspaläste, welche über die kleinen Häuser hinausragen, es ist das Schnapsmuseum, was das Münchener Rathaus in Schönheit und Pracht um Längen überragt.


Auch fehlt mir als bedachtsamer Pilger mein Besuch der Kirche, um eigene Schuld, Scham, Schande alldorten demütig zu sühnen, meine eigenen wie die meines Bruders Tempranillo sowie die von Vätern und Vorvätern sieben Generation vor uns und siebenhundert Generationen nach uns.



Versunken im schummrigen Dämmerlicht des ausgehenden Tages bitten meine stillen Gedanken um Vergebung all der Schuld wie die unserer Schuldigern, auch wenn sie mein Kapital laufend vernichten, bis ein buckliger Glöckner der Saint-Etienne mich aus meinen Betrachtungen reißt, weil das Haus gleich schließt.



Sein gefühlt Pfund schwerer Eisenschlüssel öffnet mir das knarzende Schloß, um mich aus der schweren Kirchentüre hinaus zu lassen, der Glöckner überrascht, dass noch ein Gast im Haus verweilte, mir zur Freude nicht dort eingeschlossen eine noch schaurigere Traumnacht zu erleiden als in meiner rollenden Klause.


Meine andächtige Stimmung mitnehmend bleibt mir noch Zeit der Toten der Großen Kriege zu gedenken, wobei der Gerechtigkeit und Vollständigkeit halber auch gleich der in der Vogelschißperiode verlorenen Deutschen gedacht sei.


Am Abend strahlt die Sonne von Nordwest auf die Kreidefelsen. Die Flut steht hoch. Genug Wörter und Leser mit Clickbaits gefischt, geht es früh in meine kleine Klause. Ohne Strom gibt es kein Fernsehen, dafür kann der Leser in meinen geschriebenen Film einsteigen.




Derweil die Schaluppe in See sticht, schlufft der Wanderer heim in seine Zelle, Wand an Wand mit anderen die hinter Plastikwänden ihr Heim haben.




Im Auto ist es eng mit den anderen Wohnmobilen in der Reihe, draußen am Meer ist die Weite grenzenlos.



 Das war die Geschichte für unseren lieben Freund Temparillo und viele andere, die das denn wissen oder zumindest sehen wollten.






Kommentare:

Tomaten Michel hat gesagt…

Danke für die Teilnahme an der Tour de Culture. Ich mag diese Art der persönlichen Sichtweise sehr. Sie gibt mir mehr, als vermeintlich professionelle Dokus, Berichte und Nachrichten in diesen Tagen, die leider allzu oft nur "professionell" abgeschrieben und politisch korrekt in Worte gefasst wurden.
Manche Influencer scheinen im übrigen heutzutage mehr mit ihren mehr oder minder "unabhängigen" persönlichen Meinungen Geld zu verdienen, wie fünf freie Dschurnalisten, die Spiegel oder Welt online bedienen, zusammen.

Nur die Sache mit Tempranillo scheint vermutlich nicht nur mir beschwerlich nachvollziehbar zu sein. Ich jedenfalls habe nach anfänglichen Versuchen, keine Lust mehr in diesem unübersichtlichen gelben Forum herum zu suchen.
Nur Insidern scheint das Thema wichtig zu sein.

NST hat gesagt…

Ich habe mitbekommen, dass du im Gelben gesperrt wurdest. Meine Email: 007illuminati@gmail.com

Falls du mit mir in Kontakt treten will, einfach einen passenden Text in der Betreffzeile - denn ich lösche sehr schnell Mails ....
Gruss
NST