19 Oktober 2019

Kupfer statt Alu, putzen statt schimmeln, zynische Sätze statt Gretas Geschwafel

Die Handwerker haben mit der Schlitzfräse Kanäle in Wände und Decken geschnitten. Nach dem Verputzen kommen Steckdosen und Schalter in die vorgesehenen Plätze, mit roten Deckeln abgedeckt. Nicht überall sind die Kabelkanäle an den erwartbaren Stellen verlegt. Die Bilder erinnern daran, wo 220-Volt Leitungen liegen, wenn die Wände verputzt sind. Polit pestilente Betrachtung zum Schluß.


Im grob skizierten Grundriss überlickt man das untere Stockwerk.


Der "WoZ"-Raum ist für uns das untere Südzimmer, das anschließende "Schl.Zi" ist unser Gastzimmer.


Abstellraum






Die Tür zum überdachten Ausgang führt zum Garagenaufgang. Gegenüber in der Ecke ist an der Hauswand eine Leuchte angebaut. Diese muss ein Kabel über dem Putz anschließen.


An der Eingangstür zum Abstellraum liegen links die beiden Schalter, rechts Steckdosen. Oben an der Wand liegt die Verteilerdose, welche einst 380-Volt zur Garage führte, jetzt auf 220 Volt umgestellt.



Bad unten




Da im unteren Bad Kupferleitungen lagen, blieben diese unverändert. Ob den Ventilator oben rechts über der Wanne noch die bestehenden Leitung versorgt oder ob mit einer Leitung über Putz angeschlossen werden muss, ist noch nicht geklärt.

Küche unten




Auch die Leitungen in der Küche waren aus Kupfer, blieben also bestehen. Neue Leitungen haben die Handwerker an der Decke verlegt.





Links neben der Leiter hängt noch eine verschrottete Leitung aus Aluminium.

Gastzimmer


Die Wände im Gastzimmer haben die Handwerker schon soweit vorbereitet, dass sie die Wände verputzen können.




Mit der Schlitzfräse quer über die Wand Kanäle zu ziehen, würde eine dort verbaute Leitung beim Einschlag eines Nagels an der Stelle beschädigen. Deshalb müssen Kanäle etwa zehn bis 15 Zentimeter über dem Fußboden verlaufen, was der Meister korrigiert hat.


Über den überflüssigen, fehlerhaften geschlitzten Kanälen steht daher der Eintrag: "Blindschlitze".



Meine Frau begutachtet die Arbeit. Die Lampenleitung hängt von der Decke und führt in Schlitzen zum Schalter in der Wand.


Südzimmer unten





Dem Gastzimmer schließt sich das untere Südzimmer an.


Vom oberen Südzimmer hängen aufgewickelte Leitungen für den Anschluß weiterer Verstärker der Musikanlange. Mit Bluetooth die verschiedenen Räume zu beschallen macht wenig Sinn. Denn aus Bluetooth angeschlossenen Lautsprechen kommt zeitverzögert das Signal.


In der Plastiktüte hängen aufgewickelte Lautsprecherkabel, welche die Lautsprecher im unteren Südzimmer mit der Musikanlage aus dem oberen Südzimmer versorgen sollen.

Auch das Fernsehsignal von der SAT-Antenne verläuft neben den Stromleitungen. Unter den roten Deckel baut der Elektromeister nach dem Verputzen Steckdosen ein.




Schalter und Steckdosen liegen neben der Tür. Weitere Kabel laufen zur Decke ins darüber liegende Zimmer und unten an der Wand entlang.



Flur







Im Flur steht der teure Schaltschrank mit dem Blitzschutz, allen Sicherungen und den FI-Schutzschaltern. Im Keller sind die Panzersicherungen, von denen die Leitungen zum Schaltkasten führen. Eine 380-Volt Steckdose ist unter dem Schaltkasten angeschlossen.



Man sieht die vom Keller kommenden Leitungen im Kabelschacht. Aus dem Schaltkasten gehen in weiteren Kabelschächten die Leitungen in die Wände zur Linken. Über dem Schaltkasten befindet sich der Gong.



Hier blicken wir im Flur Richtung Treppenaufgang zum oberen Stockwerk. An der rechten Wand in den vier Schuhkarton großen Hohlräumen waren zuvor die Zähler der Nachtspeicheröfen und Sicherungskästen verbaut. Der Schaltkasten hat diesen desolaten Klapperatismus ersetzt.

Oberes Stockwerk



Den Flur ausgelassen geht es sofort in die obere Küche.




Die obere Küche befindet sich noch in der Planungsphase. Dort soll am vorhandenen Abfluß ein Spülbecken angebracht sein. Von der unteren Küche sollen noch zu installierende Leitungen Kalt- wie Warmwasser durch die Decke hochführen. So soll auch das obere Stockwerk über eine kleine Küche verfügen.






Die Fliesen in der oberen Küche sind zwar nicht mehr die Besten, könnten aber m.E. bestehen bleiben.




Schalter und Steckdosen sowie in die Wand geschlitzte Leitungen führen zur Decke, um Lampen anzuschließen.


Obere Toilette mit Waschbecken


Der Badezimmerschrank ist abgebaut, wird im unteren Bad wieder angebaut.


Die wackelnden Fliesen im oberen Bad sind schrottreif.


Meine Frau schlägt mit einem kleinen Bohrhammer die Fliesen von der Wand. Selbstverständlich trägt sie dabei einen Staubschutz.

Schlafzimmer oben mit Blick zum Garten





Durch die Tür sieht man die Fliesen zur angrenzenden Toilette.



Ringsherum sind die Wände aufgeschlitzt, um Steckdosen und Leitungen aufzunehmen.





Die roten Leitungen versorgen die provisorisch aufgestellten Heizkörper, welche im Haus für wohnliche Temperaturen sorgen.



Man sieht die geschlitzte Decke für die Lampenleitung und die geschlitzten Wände für Steckdosen und Schalter.




Es geht voran!

Verputzen

 

Es gibt wenig Ruhe in meinem Bauwagen. Den Puder feinen Staub schüttelt man sich aus den Kleidern, bevor mein von Lärm, Anstrengung und Staub erschöpfter Körper ein wenig Ruhe im Bauwagen findet.




Nach Abladen wie von fast einer halben Tonne Putzmaterial ist mein Körper ab und alle.


Dabei rappelt ein Kompressor, Staub wirbelt, Eimerweise schleppt mein geplagter Körper Bauschutt zur Schubkarre, karrt das staubige Material hoch zur Mulde. Die Entsorgung hat eine volle Mulde abgefahren, eine neue Mulde aufgstellt.


Die Firma Freiraum Thüringen hat die Tapeten schlecht entfernt. Die Rechnung ist bezahlt, Reklamationen sind zwecklos. Doch Tapeten, Leim und dergleichen muss von den Wänden, damit der Putz darauf hält.


Meine Laune schwankt zwischen Verzweifelung und dann wieder, besonders nach der Sauna und einer ruhigen Nacht entspannter, freudvoller Erwartung. Meine Frau zaubert in der Baustelle immer noch etwas Wohnlichkeit. Das Zimmer muss aber noch der Verputzer bearbeiten.



Die Vorarbeit zum Verputzen ist in diesem Raum abgeschlossen. Aus den Wänden bröckelt roter Sand, der kaum mit Kalk verbunden ist. Aus Materialmangel haben die Arbeiter 1931 den Sand mit viel zuwenig Kalk verbunden.


Vollends überkommt mich das Grauen bei der Entfernung des Putzes vom Schornstein. Steine aus dem Schornstein fallen dabei auf den Boden. Anderntags inspiziert der Schornsteinfegen den Schaden.


Der Verputzer zeigt, dass dieser in den Schornstein eingebaute Steine weich wie Kreide ist.



Verschiedene Generationen haben den Schornstein mit Anschlüssen an unterschiedlichen Stellen durchlöchert.


Zum Schluß bleibt ein riesiges Loch im Schornstein. Der Kamin vom Nachbarn in unserer Doppelhaushälfte dürfte zwar ähnlich löchrig sein wie ein Schweizer Käse. Doch der Schornsteinfeger beruhigt uns, dass Rauch ja nach oben abziehe und tödliches Kohlenmonoxid dabei mitnähme. Im Schadensfall würden wir "normgerecht sterben".

Einen Kamin neu aufzubauen wäre teuer und aufwändig. Eine Edelstahlröhre müsste von oben eingebaut, dann der Schornstein rundherum neu aufgebaut werden. Schweren Herzens trennen wir uns von der Chance, das Haus in Notzeiten auch mit einem Holzofen zu wärmen.

Im oberen Bad hat erst meine Frau mit dem Bohrhammer einen Teil der Fliesen beseitigt, den Rest hat der Verputzer geschafft.

Am langen Wochenende mit Tag zur Deutschen Einheit standen dazwischen zwei Umzugfahrten mit einem zweiachsigen Anhänger zwischen München und Sonneberg an, ein Weg 300 Kilometer, vier Wege 1200 Kilometer. Auch das erschöpft, wie die Schlepperei der Möbel, das Anschließen der Musik- und TV-Anlage.

Zwischen der Packer- und Plackerei mit dem Beladen des Anhängers wechselt ATU noch die Sommerreifen, erneuert dabei zwei sieben Jahre alte Reifen und zieht dafür neue auf.



Zum Glück stabilisiert meine Frau mich wieder seit Anfang Oktober in einer schönen Sonneberger Ausweichwohnung, von der aus wir die Sanierung weiter voran treiben. Nach zwei Wochen hat die Telekom mir wieder Internet und mit dem Media-Receiver Internet Fernsehen freu geschaltet, was mich - mit der Saune im Sonnebad - hoffentlich gesund und munter hält.

Polit-Geplänkel

Diesmal endet mein Bautagebuch mit dem üblichen Polit-Geplänkel, auch wenn mir bei den Anstrengungen kaum Zeit und Energie geblieben ist, mich damit zu beschäftigen. Ein Freund verwies mich auf Freund "DT" im Gelben Forum, der mir nette Zeilen widmete - danke "DT", danke!.



Unter dem Motto "Schuld haben immer andere", vor allem die Generation vor uns, nimmt der vermutlich jüngere Mann "DT" die "68iger Drecksäcke" auf's Korn.

Im Jahr 1968 protestierten wir als 20jährige Linkschaoten im Sinn und Mitgefühl des damaligen Zeitgeistes gegen Zwang, Repression, als "faschistoid" fantasiert. Zehn brotlose Jahre beschäftigt mich der Protest, schrieb Politprotestsongs am Klavier oder begeisterte mich an der Einheitsfront, bei der das Publikum mitsang.




  Geld war damit nicht zu verdienen. Mit Geburt meiner Tochter 1978 endete mein linkes Fantasialand, Geld war zu verdienen, Töchterchen wurde Volljuristin,
"Papa, Papa, jetzt hast Du in meine Ausbildung soviel investiert wie in ein kleines Haus"....
und nächstes Jahr mit meinen 72 Jahren werden wir - Inch'Allah - ein Häuschen mit Garten in der wunderbaren Stille und Ruhe am Waldrand in Thüringen beziehen.

Mein Berufsleben hat mich mit meinen Sätzchen als Fachredakteur 20 Jahre, acht Monate und zwölf Tage lang bis zur Rente hinreichend ernährt. Zeitungsseiten termingerecht zu liefern,war auch Arbeit, lieber "DT". Noten, Blogs waren und sind meine Arbeit. Auch wenn meine Frau mit dem Bohrhammer die Fliesen von den Wänden kloppt, was mir in Lärm, Staub und Anstrengung unerträglich ist, kann sie es besser mit dem Hammer, meine Finger bleiber besser an den Tasten. Da haut mir zumindest meine Rechte nicht auf die Finger der linken Hand.

Ein faszinierender Schriftsteller geht das Thema im Wortsinn von der "Wurzel" her an, was für mich - wie die meisten - als 20jährige von fundamentaler Wichtigkeit war:
"cherchez la femme!"

Jan Deichmohle



Mich faszinieren die beiden professionellen Schriftsteller Jan Deichmohle und Akif Pirincci. Zu Deichmohle zuerst.


Klar, dass die Dame mit den schönen, runden, vollen Lippen, Nasen- und Ohrring nicht mit beliebigen Facebook-Followern zu tun haben will und kann, sondern den braucht, der ihr Gegenwart und Zukunft geben kann: Kinder. Der schäbige Rest? Kann zur Hölle fahren.

http://deichmohle.de/aus-den-notizen-des-verdaechtigen-subjekts-jan-deichmohle/
Seit mindestens 50 Jahren fehlt vollständig Empathie für die eigenen Männer. Nicht der geringste Rest ist übrig für Verlierer weiblicher Wahl und Verdrängung durch fremden Männerüberschuß. Deshalb wird alles so falsch als möglich getan.

Jan analysiert treffend die sich zuspitzende Situation autochthoner, männlicher Verlierer beim Kampf um Arbeit, Wohnung und Frau. Seit alters her klingt die Ode an die Freude "alle Menschen werden Brüder, wo Dein sanfter Flügel weilt".


Alle Menschen werden Brüder,....


sofern sie Muslim-Brüder werden wollen.

Jans geradezu priesterlich flehentlicher Appell, der gnadenlosen Verdrängungskonkurrenz eine brüderliche Einheit autochthoner, männerlicher Verlierer entgegen zu setzen, die gemeinsam sich stärken,  geht an der Realität vorbei, jedenfalls an der medialen, politischen, kulturellen Wirkmacht arrivierter Kreise der 20 Prozent männlicher Gewinner, die dem verlorenen Rest Sand in die Augen streuen.

Männer wie Jan bleiben Einzelkämpfer auf verlorenem Posten, die um Aufmerksamkeit und Anerkennung ringen, gerade von denen, die sich auf der Straße der Verlierer sehen, dazu bekennen und wie die Gruppe der Incels feindliche Strukturen diskutieren und gemeinsam dagegen angehen. Katharina Schulze (bayrische Grüne) erkennt den Schaden für ihre Klientel und greift InCel-Strukturen an.

Ganze Generationen wurden mit weltfremden, utopischen Ideologien gefüttert und verdorben, so daß sie alles so falsch wie möglich tun, größmöglichen Schaden anrichten, grausam zu denen sind, die sie lieben sollten, aber jene fördern und vermehren, die ihnen schaden. Dabei kommen sie sich noch gut und ‚moralisch überlegen’ vor, blenden völlig aus, was sie anrichten. Wir leben in einer hysterischen, gehässigen Zeit, deren gleichgültige Gemeinheit und Verdrehtheit jede Vorstellungskraft sprengen. Autochthone männliche Verlierer sind die am heftigsten unterdrückte Gruppe aller Zeiten.

Wohl wahr! Allerdings spitzen sich periodisch die Verteilungskämpfe soweit zu, die sich in massenpsychotischen Prozessen wie in Krieg, Bürgerkrieg, Revolution entladen. Für kommende Kampfaufträge heizen sich konkurrierende Gruppen von Menschen so weit auf, bis in ihnen nach steigernden Stufen von Straßen- und Saalschlachten schlußendlich die Bereitschaft zum Kampf, Krieg zum Töten und Sterben die einzige Alternative aus ihrer mörderischen Psychose bleibt.

Meine Gedanken liegen soweit abseits der geradezu gigantischen Verdrängungsmaschinerie dieser existenziellen Bedrohung, dass sie allenfalls in den clandestinen Kreisen zirkulieren, in den Jan auch seine treffenden Schriften verbreitet. Es ist auch besser, bedrohliche Botschaften besser Brüdern im Geiste zu bringen, als sich den Zorn von Hinz und Kunz, wie Hampelmännchen am Fädchen gezogen, zuzuziehen.

Die Zeit reift für Jans Geschichten und Gedanken, um Ursachen und Wirkung kastrophaler kommender Krisen zu klären. Jan geht da an die Wurzel, die Grundlagen. In Anlehnung an den Wahlspruch "it's economy stupid" hämt und hetzt mein Credo: "it's biology stupid!"


Jan Deichmohle beklagt wortreich die wachsende Zahl verlorener Männer ohne Aussicht auf Bindung, die der gnadenlose Konkurrenzkampf zum abgehängtens, vereinsamenden Prekariat macht.
In Sklavenhaltergesellschaften war das nicht besser. Der Scheich sperrte Weiber zu Hunderten, Tausenden in seinen Harem. Wer die Weiber ernähren konnte, leistete sich derer Stücke vier - mindestens.

Der elende Rest vertrieb sich die Zeit mit fünf täglichen Gebeten und Aussicht auf Spenden, reich während des Ramadan.

Wer in erbärmlicher Lohnsklaverei sich des Diebstahls erdreistete, konnte den Schaden im Leben nicht aufwiegen mit Strafzahlungen. Also schlug der Henker nach Recht und Gesetz dem Dieb die Hand ab.

Ein Weib, welches sich einer außerehelichen Liebschaft hingab, war des Todes. Mit solchen Sitten lässt sich leichter Staat machen und das Osmanische Reich wieder auferstehen.

Weicheier hierzulande mögen sich als Incels mit Jan Deichmohles Werken vergnügen. Wer um kein Weib mehr kämpft, wozu soll der gegen Feinde sich erheben? Er wird leise weinend sich verkriechen und untergehen.


Jan Deichmohle Plumpe Propaganda eines Zynikers namens Erhard. Irgendwie ist er im Hippieleben und im Leben der 1968er Generation verroht. Der in jener Generation ausgebrochene Totalschaden an Empathie gegenüber männlichen Verlierern mischt sich mit feministischen Motiven, die hier in zu plumpen und schiefen Verallgemeinerungen gegen Osmanen und Islam zielen. Diese feministische Fehldarstellung mit "bösen Männern" und "unterdrückten Frauen" ist musterhaft feministisch, allerdings ein rechter Feminismus, womit er der männerhassenden Radikalfeministin Alice Schwarzer naherückt, die das Männermordpamphlet SCUM lobte und zugleich den Islam kritisiert. Möge Erhard mich verschonen mit seinen unüberlegten, irregeleiteten Ergüssen. Er hält sich für schlau, ist es aber nicht. Er ist auch ein Produkt der 1968er, was auch seinen Zynismus erklärt.

Plumpe Propaganda wie vom pöbelnden Propheten Akif Pirinçci ist zum einen wirkmächtiger als priesterliches Prälatenparlando wie Jan Deichmohle Platte über den "ausgebrochenen Totalschaden an Empathie". Jan Deichmohle fühlt sich als männlicher Verlierer, weil ihm die Fähigkeit fehlt, seine richtigen Thesen (aus meiner Sicht, Erfahrung und Verständnis) aus dem Elfenbeinturm beschaulicher Traktate in die aggressive Anmache plumper Propaganda zu fassen. Ein besseres Beispiel gefällig?
https://der-kleine-akif.de/2019/10/12/das-meckern-der-laemmer/


Akif Pirincci

Erstmals hat der Kleine Akif meinen Kommentar zu seiner Suada zensiert. Was könnte den Meister vergrätzt haben? Er ist doch sonst nicht so  zart besaitet!



"Das Meckern der Lämmer", wohl wahr! Wie wahr! Während Seehofer machtpolitisch einmal nach "Obergrenze" verlangt, andermal "von Migration als der Mutter aller Probleme" schwadroniert, meckern die Lämmer. Pirincci verdient wenigstens Geld mit seinem belämmerten Gemecker, denn Bares ist Wahres.

Nach dem Schweigen der Lämmer begann das Meckern der Lämmer. Meckernde Lämmer wachsen zu blökenden Schafen heran. Als Osterlamm oder Schlachtschaf auf dem Ehrenfeld der Steuerschuld verblutet, machen Menschen wie Seehofer weiter ihr polit mafiöses Machtspiel. Solange Pirincci mit belämmerten Gemecker Geld verdient, solange sich Kommentatoren wenigstens von Frust als Tastenklimperer befreien, ist immerhin etwas gewonnen.

Guten Appetit beim Lammbraten!

Wer, wie Seehofer dem rotgrünen Nazifeminismus dient, dem wird nichts mangeln. Solange Pirincci die Strafen seiner Rechtsstreitigkeiten zahlen kann, wird er weiterhin 21jährige Kunststudent*Innen zum Lammbraten laden, mit Rolex gekauft und geködert.







06 Oktober 2019

Wachalarm, Umzug und weitere Wunder zum Tag der Einheit

Schlaflos lässt sich nicht steigern. Man kann nur Zeiten notieren, wo der überdrehte Geist den angespannten Körper aus einer erschöpften Ruhephase reißt und zu nötigen Anstrengungen zwingt. Dämmerdauerschlaf endet, wenn Schocks den Überlebensmechanismus mit Adrenalinstößen in Aktionen zwingen: "ACTION!" Und raus aus den warmen Federn ins "SURVIVAL OF THE FITTEST!"   




Nach meinen mittlerweile mehr als sieben Jahrzehnten ist es Zeit, des Endes zu gedenken. "Memento mori" übersetzt Wiki:

Der Ausdruck Memento mori (lat. ‚Sei dir der Sterblichkeit bewusst‘) entstammt dem  mittelalterlichen Mönchslatein. Er ist ein Symbol der Vanitas, der Vergänglichkeit...

Doch bis wir vergehen, wollen wir bestehen - in Sturm, Wind und Wetter, in Hitze wie Kälte. Die Frau träumt vom Häuschen mit Garten. Seit meiner Marokko-Fahrt 2012 fantasiert meine Traumwelt vom "Winter im Warmen".




2012: Marokko  Den langen Weg dieselte 2014 meine Frau mit mir ins sonnige Winterland Marokko.




2013: Portugal

Auch die häufig einfallenden Atlantiktiefs konnten mit ihren kurzen Schauern dem Wanderer durch die faszinierenden Städte und Landschaften die Freude an Portugal nicht nehmen.



2015: Sizilien und 2016

Sizilien ist schneller zu erreichen als Portugal oder Marokko. Wie in Portugal findet der Reisende nach kurzen Wegstrecken brauchbare Camps, an denen man gerne länger verweilt.




2016 war der Sommer mit der Friedensfahrt Moskau die aufregendste und anstrengendste Reise im Tross unter Leitung, Organisation und Führung von Dr. Rainer Rothfuss. Auch wenn Dr. Rothfuss die Reise mit Treffen und Feierlichkeiten an ausgesuchten Gedenkstätten genial geplant hatte, tat mir nach diesen kurzen, intensiven Wochen in Russland die erholsame Ruhe in Polen und Ungarn gut.






2017 war eine Winterreise nach Ehrwald in Österreich und das Frühjahr daheim wunderschön. Im Sommer begleitete mich meine Frau auf der zweiten Russlandreise nach St. Petersburg.




Meine Versuche, die kyrillische Schrift und Russisch zu lernen, sind nicht weit gekommen. Der schwere Anfang mit Babbel ist schon wieder vergessen.


2018 stand mein Wohnmobil im Wonnemonat Mai vor der Moschee in der Heiligen türkischen Stadt Konya. Großzügig gab mir der Grenzer bei der Einreise in die Türkei drei Monate Aufenthalt, die meine wochenlange Rundfahrt im Land nicht vollständig nutzte.





Mit fleißigen Fingern entstand aus diesen Reiseblogs wieder ein Buch.






2019 begeisterten mich drei Frühlings frohe Monate in Frankreich. Notre Dame stand noch unversehrt in stolzer Pracht, brannte zwei Wochen später. Die Ereignisse überschlugen sich in diesem Jahr, dass mir Zeit und Energie fehlten, die Blogs der Frankreichfahrt als Buch zu verarbeiten und zu veröffentlichen.



Ab dem achten August haben wir statt München das lauschige Städtchen Sonneberg in Thürigen zu unserer neuen Heimat erkoren.


Seit 1997 haben wir in der schönen, ruhigen Wohnung im Münchener Norden nahe der Isar gelebt. Der Radweg durch den Englischen Garten führte bis zur Bayerischen Staatskanzlei. Es fällt mir schwer, meine Wurzeln dort zu kappen. München Adé!

Meine Frau fegt aus. Mit Blick in den Garten entstanden am Schreibtisch die Bücher, welche mittlerweile 190.000 Kilometer mich im VW-Wohnmobil kreuz und quer, allein oder mit ihr durch die schöne, weite Welt geführt haben. An der Heizung erinnert ein in Polyester gerahmtes Titelbild an meine Arbeit als Fachredakteur bei der DOS International, dem heutigen PC Magazin.


Zu Festen war die Küche mit den gebrauchten Möbeln schon mal so voll, dass die Menschen sehr eng zusammen rücken mussten, um Platz zu finden.


Den Schrank mit dem Regal hatte der erste Freund meiner Tochter eingebaut.


Den Lattenrost vom Bett haben wir in der ersten Fuhre nicht mehr in den Anhänger gebracht, die wir in Sonneberg ausgeladen haben. Der Anhänger ist für eine Woche gemietet. So nutzen wir ihn für eine weitere Umzugsfahrt. Es geht von Sonneberg mit einer Übernachtung in Baunach zurück nach München - 300 Kilometer.


Dies war unser Schlafzimmer mit Blick ins Grüne. Einst stand eine gewaltige Esche am Ende des Grundstücks. Doch weil ein großer Teil abbrach, musste der Baum gefällt werden. Wie sich das neue Bäumchen hoch kämpft, werden wir nicht mehr sehen.



Wie alle Marktfahrer nutzt meine Frau lieber gebrauchte, kostenlose Bananenkartons für den Umzug. Handelsübliche Umzugskartons sind weniger stabil..


Stück für Stück füllt sich der in Bamberg gemietete Doppelachsen-Anhänger - Gesamtgewicht zwei Tonnen.



Seit Tagen hatte meine Frau mit ihrem VW-Bus vor dem Haus geparkt, die Parkbucht für mein WoMo mit Anhängern mit Stühlen reserviert. Fünf Minuten vor unserer Ankunft parkte dennoch ein Fahrer dort ein, er stellte unsere Stühle zur Seite.


Endlich wieder auf der Strecke am denkwürdigen Tag der Einheit Richtung Norden, von München nach Bamberg. Mittlerweile ist das Auto mir eher ein friedliches, warmes, schützendes, sauberes Heim als die Baustelle in Sonneberg und mein provisorisches Leben zwischen Umzugskartons.


Bei unserem hilfreichen Freund bei Bamberg übernachteten wir vor der Weiterfahrt ins 60 Kilometer entfernte Sonneberg.


Der Freund hat sich mit seiner Frau exquisit eingerichtet. Von so einer gemütlichen Atmosphäre daheim können wir nur träumen.





Immerhin sind bei unserer Baustelle in Sonneberg Heizkörper provisorisch angeschlossen. Anscheinend ist Wasser aus den Heizleitungen ausgelaufen und hat diesen Fleck an der Decke gezeichnet. Dieser Fleck war zwei Tage zuvor bei meiner Abfahrt nach München noch nicht.



 Der Heizkörper in unserer Baustelle steht auf Ziegelsteinen und kämpft gegen Kälte, Nässe, Mief und Muff.


Extinction Rebellion


Wir kämpfen gegen das katastrophale Klima im Haus. Kollektive Kampfverbände marschieren gegen die globale Klimakatastrophe und das Aussterben von allerlei Arten auf Straßen und Plätzen. Endzeitstimmung im Endzeitkampf. Solange Menschen kämpfen, fühlen sie sich halbwegs lebendig, egal wofür oder wogegen, Hauptsache Kampf!


Am konsequentesten kämpft gegen die Auslöschung der Arten die US demokratische Aktivistin AOC. Sie schreit sich soviel Aufmerksamkeit, Anerkennung oder Ablehnung egal, zusammen, dass ihr Name gleichsam wie ein Warenzeichen wirkt: "AOC".


Wenn die dummen Deutschen den Plan von Morgenthau umgesetzt haben, kann es nur noch eine nächste Stufe geben zum globalen, massenpsychotischen Selbstmord.

Der Morgenthau-Plan vom August 1944 war ein vom damaligen US-amerikanischen Finanzminister Henry Morgenthau veranlasster Entwurf zur Umwandlung Deutschlands in einen Agrarstaat nach dem absehbaren Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg.

"AOC" präsentiert die Lösung, bizarr, wirksam, wohl wahr: "Eat the babies".



Fleischhauer, als letzte Stimme der Vernunft mit seinem "Schwarzen Kanal" vom SPIEGEL rausgekickt, mault bei Twitter.





Das gesamtdeutsche Wunder, der Tag der Einheit

 



Der Beitrag lohnt des Lesens Mühe!

Welch oppulenter, Fakten basierter, sachlich, nahezu Wissenschaftsjournalistisch aufbereitetes Meisterwerk! Danke, Philolaos!

Die meisten Menschen haben kaum Zeit, Geduld, Interesse, vielfach auch nicht die geistige Kapazität, die Zusammenhänge so klar aufzuarbeiten, darzustellen und im Blog "Bayern-ist-frei" zu veröffentlichen.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Menschen eher von Gefühlen geleitet und bestimmt werden als von Fakten, wie sie Philolaos vor uns ausbreitet. Das fühlige Narrativ zur Zeit belohnt verblödendes Vergessen, Verdrängen und baut Macht, Einfluss, Anerkennung und Ansehen auf sandigem Schlamm verlogener Massenbeeinflussung.

Der Kult um Schuld, Scham und Schande schärft das eine Scherenblatt - wie periodisch auftretenden Forderungen der Reparationsindustrieen.

Das andere Scherenblatt schärfen kakophonische Katastrophenklänge - mal von kommender Eiszeit, dann von überflutenden Wogen bis zur rheinischen Tiefebene, sterbende Wälder von Ozon bis zu CO2 - und die so geschärften Scherenblätter mit feministisch geschultem Geschwätzpersonal sogenannter Geisteswissenschaftler*Innen zwacken mehr als nur Steuern ab, die Scheren schneiden Männer von ihrer energetischen Wurzel ab, Frauen von ihrem Gefühl und ihrem Herzen für Heim, Familie und Kinder....

...nur ein paar tapsige Fingerübungen vor unserem anstehenden Umzug nach Thüringen mit gepackten Autos, einem schweren Anhänger ....

... und wie immer sind die Nachrichten von Russia Today, die Arbeiten in alternvativen Medien wie hier von Philolaos näher an meinem Gefühl, treffen besser meinen Informationsstand in Jahrzehnten erarbeitet und gesammelt...

Meine Entscheidung?

... weg, weit weg aus dem Strudel des Niedergangs in Megamüll-München, weg aus Mannheim, Duisburg, München, Stuttgart, geflutete Städte mit Wahn einer Grün-Roten Schickeria, der mit Rot-Grünem-Verbots-und-Vorschriften-Verteilungssozialismus das Blaue vom Himmel verspricht und erstaunt reiben sich die Menschen den Augen, über das was ist und kommt.



Der belesene Freund floydmasika erweitert meinen Kommentar mit bemerkenswerken Gedanken.

BayernIstFREI 4. Okt. um 9:09
Aktionen
In seinem Buch "Bis zum Verrat der Freiheit: die Gesellschaft der Bundesrepublik und die DDR" zeigt der Bayreuther Politologe Prof. Dr. Konrad Löw, wie die Eliten der Bundesrepublik Deutschland bis zu letzt gegen die Wiedervereinigung Deutschlands kämpften und der DDR-Führung die Stange hielten. Er geht Kapitel für Kapitel alle Eliten durch. Bei den klerikalen Elliten zeigt sich z.B. dass EKD und Juden besonders antipatriotisch waren, wohingegen die RKK sich teilweise als Refugium gesunden Verstandes bewährte. Patriotische Restbestände hatten sich auch in der CDU/CSU noch gehalten, und Helmut Kohl erwies sich im richtigen Moment als würdiger Enkel Adenauers, nachdem patriotische Bürger des Ostens ihm den Mantel der Geschichte ausgebreitet hatten.
Heute möchte man sich fragen, ob es nicht ein patriotischer Akt wäre, von Sachsen ausgehend eine wirkliche deutsche demokratische Republik neu zu gründen und zusammen mit anderen osteuropäischen Staaten, gerne auch mit Mauer und Moskauer Hegemonie, von Deutschland und Europa zu retten, was noch zu retten ist. Denn der Westen war schon 1989 absolut vertrauensunwürdig und ist von Jahrzehnt zu Jahrzehnt verrückter geworden. Auch die aktuellen Verrücktheiten des amerikanischen Tiefenstaates erinnern uns an die Roosevelt-Jahre und daran, dass Egalitärfrömmelei, Kommunismus, Globalismus und dergleichen "aufklärerische und humanitäre Werte" westliche Projekte waren und sind. Einigkeit, Recht und Freiheit kann man eben nur mit einem Volk anstreben, das auch eines sein will.

Verwundert reibt man sich die Augen: Während die US-Aktivistin AOC in New York auf offener Bühne "EAT THE BABIES" fordert, rettet sich der Kommentator floydmasika, wer dies denn kann, in eine "wirklich Deutsche Demokratische Republik... gerne auch mit Mauer und Moskauer Hegemonie"

Pirincci im Zentrum der Lügen

 

Wie meine Frau den Lärm und Gestank der Großstadt München nicht mehr aushalten wollte, so sind mir kaum mehr die Meldungen aus dem Land und über und von unserem Land auszuhalten. Pirincci krönt - wie so oft in meinen Blogs - meine krausen Gedanken.



Die Klugscheisserei der Fingerfuzzi tappern ihre Trotteleien in die Tastatur. Natürlich hält sich jeder dieser dreisten Deppen für den Besten, bestenfalls bekommt der Tastentölpel Geld für seine Sermone. Pirincci, Klonovsky, Broder. Die andern Luschen, die für nichts und wieder nichts ihren Dummfug delirieren, lesen zumindest selbst ihren Schwaber, um sich dabei zu amüsieren. Am amüsantesten, wenn ein getroffener Hund heult bei der Lektüre oder zustimmend winselt oder widersprüchlich keifend anspringt. Hauptsache gelesen und kommentiert, oder?

 Die Klugscheisserei politischer Büttenredner ist um Potenzen gräßlicher, giftiger, gemeiner. Wer da nicht professionell die Schwarze Kunst der Lüge, der Blenderei und vor allem der aggressiven Anmache versteht, braucht gar nicht erst sein Maul aufmachen.

 Politschriftsteller sind schon eine üble Spezies. Mehrheitlich lassen sich solche Schmierschreiber als Maulhuren von Politprofis ficken. Tut wohl weh, gibt aber Schmerzengeld - sprich Zeilenhonorar.

 Anders die Schmierschreiber, welche sich 'nen Spass d'raus machen, die furchtbaren Fakten der Dreckspolitprofis frei von Ekel aus den kakophonischen Kloakenkanälen raus zu popeln und aufzuarbeiten.

 Gesund ist weder das Eine noch Andere. Was tun?

 Auf, auf - in die Wälder! :-)




Na, immerhin hat mir mein Kommentar zu Pirinccis Arbeit 16 mal den Daumen nach unten eingebracht! Was will der Autor mehr von seinem beklagenswerten Leser, der sich durch diese wie andere Texte müht?
Leselust befreit von Frust....